VHS Roma: Antiziganismus-Workshop in Wien
Oktober 18th, 2021 | Published in Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
Antiziganismus erkennen – benennen – entgegenwirken! Anticiganismus esbe te lel – te akarel – gejng pe te terdscharel! Dream Road – Fortbildung zu pädagogischen Methoden gegen Antiziganismus
Die Roma-Volkshochschule Burgenland bietet Ihnen eine Workshopreihe bzw. Ausbildung für Trainer/innen an, in der Sie bestens darauf vorbereitet werden, in Schulen und Erwachsenenbildung zum Thema „Theorie und Praxis gegen Diskriminierung und Antiziganismus“ zu arbeiten.
Sa., 23.10.2021, 09:30 – 15:30 Uhr
Ort: VHS Erlaa, Putzendoplerg. 4, 1230 Wien
Kursleitung: Melinda Tamás MA
Teilnehmer/innen: 6 bis 15 (kostenlos)
→Zur Anmeldung (Kurs-Nr.: 21DROM02)
Zielgruppe: Workshop für Trainierende, Pädagoginnen und Pädagogen, Jugendleiterinnen und Jugendleiter, Multiplikator/innen und andere Interessierte
Methodik: Wissensvermittlung, Theorie Input, Kleingruppen- und Großgruppenübungen, soziometrische (Aufstellungs-)Übungen, im Falle von Präsenzunterricht: Rollenspiele
Das Training zielt auf die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Ausprägungen des Antiziganismus ab und stellt Methoden für die schulische und außerschulische Sensibilisierungs- und Bildungsarbeit vor. Neben Informationen zum historischen und aktuellen Antiziganismus in Europa, insbesondere in Österreich, sowie zur Struktur und Funktionsweise antiziganistischer Vorurteilsstrukturen, werden pädagogische Konzepte und Methoden vorgestellt und erprobt. Schwerpunkt des Trainings ist das praktische Erproben und Erfahren der Übungen. Hierzu werden ergebnisoffene Situationen geschaffen, die die Teilnehmenden mit widersprüchlichen Positionen, Einstellungen und Bedürfnissen konfrontieren, um den Teilnehmenden einen Perspektivenwechsel zu ermöglichen. Zu den bereits bestehenden Bildern, Vorstellungen und Annahmen sollen darüber hinaus neue Bilder hinzugefügt, erlernte Bilder hinterfragt und neue Sichtweisen und Erfahrungen gesammelt werden.
Zielsetzung des Trainingsangebotes ist es, multiperspektivische Zugänge zu den verschiedenen Ebenen von Antiziganismus aufzuzeigen und die kritische Befassung mit den eigenen Vorurteilen und Stereotypen zu fördern. Es sollen Denkanstöße gegeben, Reflexionsprozesse ausgelöst sowie die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen und individuellen Strukturen des Antiziganismus angeregt werden. Des Weiteren sollen im Rahmen des Seminars Handlungsmöglichkeiten erarbeitet und aufgezeigt werden.
Workshopleiterin: Melinda Tamás, MA
Trainerin, Übersetzerin, Forscherin und Lehrende im Bereich der Politischen Erwachsenenbildungsarbeit zu den Themen sensibler Sprachgebrauch, Antirassismus, Antidiskriminierung, Deradikalisierung, Extremismusprävention, Friedens- & Demokratiebildung sowie Interkulturelle Sozialkompetenz und Interkulturelle Kommunikation.
Entwicklung von zahlreichen Bildungsprojekten im Bereich Menschenrechte, Integration und Geschlechterdemokratie; Forschungstätigkeiten und Publikationen zu Formen von Ausgrenzung, sozialer Inklusion und Exklusion, Friedens- und Demokratiebildung.
Das Projekt wird aus den Mitteln des „Interreg Danube Transnational Programme“ der Europäischen Union finanziert.
(Text: www.VHS.at)