Archive for September, 2017

Heimat ist, was wir draus machen!

September 30th, 2017  |  Published in Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Bundesjugendkonferenz 2016 (Foto: Amaro Drom)Amaro Drom - Bundesjugendkonferenz

RDL Morgenradio >>Anhören (mp3):
Teil 1Teil 2Teil 3

„Heimat ist nicht gestern – Heimat ist morgen – Heimat ist, was wir draus ma­chen!“ Das ist das Motto der Bundes­jungend­kon­fe­renz, die Amaro Drom und das Roma-Büro vom 30. Sep­tem­ber bis 3. Okto­ber in Freiburg ver­an­stal­ten. Amaro Drom ist eine bundes­weite inter­kultu­rel­le Or­gani­sa­tion von jungen Roma und Nicht-Roma. Ge­grün­det wurde sie 2005 in Freiburg. Die Konferenz um­fasst auch öffent­liche Ver­anstal­tun­gen, von einer hist­ori­schen Rad­rund­fahrt über einen Film, Vor­träge und Dis­kus­sio­nen bis hin zu einem Stadtfest am Seepark. Über das Mot­to „Heimat“, die ak­tuel­len Heraus­for­de­run­gen für die Arbeit von Amaro Drom und über die Ver­anstal­tun­gen der Kon­ferenz – ins­beson­dere den Programm­punkt „Zu­kunfts­per­spek­ti­ven von Romnja und Sintizze“ haben wir mit Silas Kropf, dem stell­ver­tre­ten­den Vor­sitzen­den von Amaro Drom (4:26), Dijana Celic und Tomas Wald vom Roma-Büro (4:08) und mit der Amaro-Drom-Mit­arbei­te­rin Éva Ádám (3:55) ge­spro­chen.

(Text: rdl.de)

„Protestantismus und Antiziganismus“

September 27th, 2017  |  Published in Dokumente & Berichte, Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Religion, Wissenschaft

Gutachten "Protestantismus und Antiziganismus" in Deutschland (2017)Verena Meier: Gutachten zum Forschungsstand zum Thema „Protes­tan­tis­mus und Anti­ziga­nis­mus“. Gutachten im Auf­trag des Zentral­rats Deutscher Sinti und Roma, Hei­del­berg 2017.

>>Download (pdf)

Die Rolle von Kirchen – insbesondere der evangelischen Kirchen und ihrer Ver­tre­ter und Ver­tre­terin­nen – stellt ein gro­ßes Desiderat in der Anti­ziganis­mus­forschung und den Romani Studies dar. Dies­es wis­sen­schaft­liche Gut­achten gibt einen Über­blick über be­reits vor­liegende Zu­gän­ge und Studien. Er­geb­nisse und weite­re Forschungs­lücken wer­den dabei in Be­zug auf „Protes­tan­tis­mus und Anti­ziganis­mus“ in Deutschland auf­ge­zeigt. Der Über­blick er­folgt in chrono­lo­gi­scher Abfolge, be­ginnend mit der Re­for­ma­tion bis hin zur Zeit nach dem Zwei­ten Weltkrieg und dem er­in­ne­rungs­kultu­rel­len Um­gang mit der Ver­gangen­heit. Der­zeit fehlt es an über­grei­fen­den und syste­ma­ti­schen Studien. Den­noch geben die bereits vor­lie­genden Unter­suchun­gen zu bestimm­ten geo­grafi­schen und zeit­lichen Kon­texten be­reits einen Ein­druck von den über­grei­fen­den Ver­flech­tun­gen zwi­schen Ver­tre­tern der evangeli­schen Kirche und anti­ziganis­ti­schen Ten­denzen.

Abstract: Research Report on the State of Research on the Topic of “Protestantism and Antigypsyism”

The role of churches – Protestant churches and their repre­sen­tati­ves in par­ticular – in antigypsyist ten­dencies is a major desidera­tum in research on anti­gypsyism and Romani studies. The fol­lowing re­search report gives an over­view of existing research approa­ches and studies. Their fin­dings and further research gaps are high­lighted in relation to “Protestan­tism and Antigypsyism” in Germany. Read the rest of this entry »

Erba: Medijakero projekto „Tschibtscha“

September 26th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Jugend & Bildung, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Romani

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
11.9.2017 | (on demand)

Medientraining: Unser Projekt Tschibtscha im Burgenland (Emmerich Gärtner-Horvath/Roma-Service und Paul Horvath/Karika) (Foto: volksgruppen.orf.at)Andi aktujeli sendung Roma sam vakerel o Emmerich Gärtner-Horvath andar o farajn Roma-Service pedar o medijakero projekto „Tschibtscha“. Ada peske o cil dija, multiplikatortscha ando medijakero koja te sikavel. Jek but tschibtschengero, pradimo radijo- taj TV-weblog o produkto adale projektistar hi, rejalisirim duach o farajn Karika ando khetan butschalinipe le farajn Roma-Servicejiha.

Andar o septemberi dschi decemberi 2017 ando kurs „Tschibtscha“ 8 dschene sikade on, kaj i flo­gos­keri grup­nengeri tschib Roman (Romanes) medijal bute­der nucim te ol. O Emmerich Gärtner-Horvath phu­kal ando vake­ripe la Susanne Hor­vathaha pedar o tschi­ni­pes­kero than taj o upre lipes­kero schtu­dijo, ando kher le farajn Roma-Service taj Karika Erbate, sar te pe­dar o pla­nime duj tschib­tschen­gero radijo taj TV-blogs.

„Tschib­tscha“ pomo­schi­nel, kaj i presenc la Romani tschib­tschatar bu­teder ando mediji te dikel taj te schu­nel te ol, phe­nel o schero le farajn Roma-Ser­vicejistar Gärt­ner-Horvath. O pro­gramo na tschak usi flo­gos­keri grupn te dschal, ov te le avre dsche­nen aun te vakerel. Afka o pro­jekto o peka­mipe la daja­kera tschib­tschatar ando pra­dipe upre te sikal. Cil adale sik­li­pes­tasr hi, jek fun­dirti cajta­kero dscha­nipe te sikal taj kom­pentenc­tscha te tre­ni­ri­nel. O pro­jek­tis­kere dschene palo kise­tinipe adale kur­sistar „multi­pli­kator­tscha ando medi­ja­kero koja“ schajipe upro but­ja­kero foro te uschtiden taj pumaro dscha­nipe so siklile la flogos­kera grup­nake hasna te anel. Read the rest of this entry »

RomaRespekt #10: Rumänien

September 25th, 2017  |  Published in Musik, Radio, Podcast & TV

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #10: Rumänien – Musik und Widerständig­keit von Ro­ma/Romnja

Sendung vom 3.9.2016: Professionelles Musizieren ist und war für viele Roma/Rom­nja und Sinti/Sintezze eine der we­ni­gen Tätig­kei­ten, für die sie von der Mehr­heits­gesell­schaft posi­tive Auf­merk­sam­keit er­fah­ren. Aber beson­ders im Feld der Musik wer­den Roma und Sinti exo­tisiert und stereo­typi­siert. „Wir kön­nen natür­lich Noten lesen – aber wir brauchen keine, um zu spie­len“, sagt der Musi­ker Nelutu Lunca. „Wir ver­lie­ren viel Zeit mit der Exotik“, sagt Vasile Ionescu, ru­mä­ni­scher Roma-Ak­tivist und lang­jähri­ger Kultur­funktio­när. Antiromaismus ist in Ru­mä­nien wie auch ande­ren post­sozialis­ti­schen Staaten des ehe­ma­li­gen Ostblocks struk­turell in­hä­rent – auch im Bereich der Musik. Die in­ter­na­tio­nal be­kann­ten und ge­schätz­te Roma-Band Taraf de Haidouks sind in Ru­mä­nien kaum be­kannt. Ihr hört Folk­stücke aus der sozia­lis­ti­schen Zeit von Gabi Luncă und Romica Puceanu, Proto-Manele aus dem Banat von Albatros din Bucureşti, Manele von Nicolae Guţa und Sorina, Ethno-Jazz von Lavinia Raducănu, mo­der­nen Folk von Taraf de Haïdouks und Fanfare Ciocărlia, Dub von Mahala Rai Banda und Hip-Hop von R.A.C.L.A. und Connect-R.

Playlist #10:
Gabi Luncă & Ensemble Ion Onoriu: Fericit e omul pe lume | Romica Puceanu: Vantule, bataya ta | Albatros din Bucuresti: Hai vino neicuţa | Nicolae Guţa und Sorina: Aş renunţa | Lavinia Raducănu: Chaven Romane | Taraf de Haïdouks: Asturias | Fanfare Ciocărlia: Born To Be Wild | Mahala Rai Banda: Balkan Reggae (Mad Professor Mix) | R.A.C.L.A.: 1-2, 2-10 | Connect-R: Bani Cu Dobanda (feat. Cortes)

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

Rassismus im Kinderkanal

September 24th, 2017  |  Published in Film & Theater, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

Screenshot aus Nellys AbenteuerZentralrat Deutscher Sinti und Roma appelliert an KIKA und SWR: anti­ziga­nis­ti­schen Kinder­film „Nellys Abenteuer“ nicht senden

Der Film enthält nach Auffassung des Zentralrats mas­si­ve anti­ziga­nis­ti­sche Kli­schees und Stereo­type, die ihn völ­lig un­ge­eig­net für die Ziel­gruppe von Kindern machen. Die päda­go­gi­sche Alters­empfeh­lung empfiehlt den Film für Kin­der von neun Jahren an und für die drit­ten Schul­klassen. Bei der Fach­ta­gung „Antiziganismus und staat­liche Film­förde­rung“ in Berlin am 14. Sep­tem­ber stellte der Zentral­rat Deut­scher Sinti und Roma das Gut­achten von Pavel Brunßen, Tech­nische Uni­ver­sität Berlin, vor. Im Er­gebnis der detail­lier­ten Film­analy­se heißt es:

In Nellys Abenteuer werden Roma durch­ge­hend als fremd und anders dar­gestellt. Dies ist kon­zep­tio­nelle Grund­lage des Films: Es soll ein schar­fer Kontrast zwi­schen den ‚eckig‘ den­kenden Deutschen und den ‚frei­heits­lie­ben­den‘ Roma her­gestellt werden. Die Hand­lungen und Eigen­schaften der Roma im Film er­folgen ent­lang ein­schlä­gi­ger anti­ziganis­ti­scher Topoi: Roma er­scheinen dem­nach als Klein­kriminelle, Trick­betrüger, Bettler, beim Auf­führen ‚tra­ditio­nel­ler‘ Tänze, als Kindes­ent­führer usw. Roma in anderen Lebens­situa­tio­nen, wie etwa in ‚regu­lä­ren‘ Be­rufen oder als Stu­die­rende, werden im Film nicht ge­zeigt. […] Hän­gen bleibt jedoch das Bild von den krimi­nel­len, un­zivili­sier­ten, dis­ziplin­losen und trieb­gesteu­erten Roma, die keine Moral ken­nen. Vor diesem Hinter­grund ist es als be­son­ders kri­tisch zu be­werten, dass der Film im Fernseh- oder Kino­programm auf­ge­nom­men wird und als Bil­dungs­material für Kinder und Jugend­liche ver­wendet wervden soll. Die stereo­typen Dar­stel­lun­gen des Films setzen sich im be­glei­ten­den Bildungs­mate­rial fort und pro­vo­zie­ren pau­scha­li­sie­rende und essentia­lisie­rende Aus­sagen über Roma. (S. 19)

Prof. Urs Heftrich von der Universität Heidelberg konsta­tierte in sei­nen An­mer­kun­gen zum Film, dass antiziganistische Kli­schees nicht auf­gelöst, son­dern im Ge­gen­teil ze­men­tiert würden:

Nellys Abenteuer präsentieren die Roma, über ihre Charak­te­ri­sie­rung als noto­ri­sche Taschen­diebe hinaus, als Hand­langer zu einem Ver­brechen, das nach § 239a StGB mit ‚Freiheits­strafe nicht unter fünf Jah­ren be­straft‘ wird: ‚Erpres­se­ri­scher Menschen­raub‘. Dass der Master­mind hinter diesem Plot kein Rom ist, dass dieser Master­mind (so Prof. Becker in seinem State­ment) die Er­wartung, Roma neig­ten zur Kindes­ent­führung, in seinen Plot ein­kal­ku­liert und dass Nelly zu­letzt mit Hilfe eines jungen Rom ge­rettet wird – all dies ändert nichts an der Tat­sache, dass Roma (spe­ziell Romamänner) im Film die­jenigen sind, die das Ver­brechen real durch­führen. Read the rest of this entry »

Medienprojekt „Tschibtscha“ in Oberwart

September 23rd, 2017  |  Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Jugend & Bildung, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Romani

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
11.9.2017 | (on demand)

Medientraining: Unser Projekt Tschibtscha im Burgenland (Emmerich Gärtner-Horvath/Roma-Service und Paul Horvath/Karika) (Foto: volksgruppen.orf.at)In der aktuellen Sendung Roma sam spricht Emmerich Gärtner-Horvath vom Verein Roma-Ser­vice über das Medien­pro­jekt „Tschibtscha“. Die­ses hat es sich zum Ziel ge­macht, Mul­tipli­ka­toren und Mul­tipli­ka­torin­nen im Medien­bereich aus­zu­bilden. Ein mehr­spra­chiger, offe­ner Ra­dio-und-TV-Web­log ist das Pro­dukt dieses Pro­jektes, reali­siert durch den Verein KARIKA in Ko­opera­tion mit dem Verein Ro­ma-Ser­vice.

Von September bis Dezember 2017 werden wäh­rend des Kurses „Tschib­tscha“ acht Teil­nehmer/innen ge­schult, um die Volks­gruppen­sprache Roman (Romanes) me­dial pro­duk­tiv zu nutzen. Em­merich Gärt­ner-Hor­vath er­zählt im Ge­spräch mit Susanne Horvath über den Schnitt­platz und das Auf­nahme­studio, ein­ge­rich­tet in den Vereins­räum­lich­kei­ten des Ro­ma-Service und KARIKA in Ober­wart, sowie über die ge­plan­ten zwei­spra­chi­gen Radio- und TV-Blogs.

„Tschibtscha“ gewährleiste die Präsenz des Roman in zwei­facher Hin­sicht, so der Ge­schäfts­führer des Vereins Ro­ma-Ser­vice, Gärt­ner-Hor­vath. Das Pro­gramm richte sich nicht nur direkt an die Volks­gruppe, son­dern auch an die Mehr­heits­be­völ­ke­rung. Read the rest of this entry »

„Wenn nicht sogar sehr“

September 22nd, 2017  |  Published in Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte

cover idicVor zehn Jahren 2.000 Mal (aus)verkauft. Jetzt online:

Semra Idic: Wenn nicht sogar sehr
Meine Geschichte unserer verhinderten Abschiebung

Vor zehn Jahren kam Semra Idic zu einem Praktikum in die Redak­tion der Düsseldorfer Stra­ßen­zei­tung fiftyfifty. Die jun­ge Romni und ihre Familie soll­ten in ein Elends­dorf nach Südserbien ab­ge­scho­ben wer­den. Dabei haben die 17-jäh­rige Semra und ihre drei Ge­schwis­ter dieses Dorf nie ge­sehen. Sie waren vor­bild­lich in­tegrier­te Kinder vor­bild­li­cher Eltern. fiftyfifty hat zu­sam­men mit einem breiten Bünd­nis die Ab­schie­bung ver­hin­dert sowie die Flücht­lings­hilfe „STAY!“ mit­gegrün­det. Und Semra hat ein Buch geschrie­ben, das schnell ver­griffen war und nun online zu lesen ist.

Günter Grass, der sich mit einer eigenen Stiftung und einem Buch („Ohne Stimme – Reden zu­guns­ten des Volkes des Roma“) zeit­lebens sehr für Roma ein­gesetzt hat, steuer­te das Vor­wort zu Semras Buch bei – eine kleine Sen­sa­tion, die half, den Titel 2.000-mal zu ver­kaufen.

Das komplette Buch inkl. eines ausführlichen Anhanges fin­den Sie hier als PDF.


RomaRespekt #9: Musik & Widerständigkeit

September 21st, 2017  |  Published in Musik, Radio, Podcast & TV

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #9: Swing, Jazz, Pop und Widerständigkeit von Roma/Rom­nja und Sinti/Sin­tezze

Sendung vom 6.7.2016: Im Feld der Musik werden Roma/Rom­nja und Sinti/Sin­tezze be­son­ders exotisiert und stereo­typi­siert. Warum kann es den­noch wichtig sein, Musik expli­zit von Roma und Sinti zu spielen? Ihr hört eine klei­ne Ge­schich­te moder­ner Musik von Roma, Sinti, Manouches und Lovara seit den 1930er Jah­ren und wie sie verwoben ist mit Dis­kri­mi­nie­rung vs. Roma-Ak­ti­vis­mus.

Playlist #9:
Django Reinhardt: Dinah | Christian Escoudé Group: Dolores | Schnuckenack Reinhardt: Fuli Tschai | Café Noir: Lass Maro Tschatschepen | Kitty Winter & Gypsy Nova: My Family | Sinti Swing Berlin: Johnny, tu n’es pas un ange | Gypsy Love: Just a little Love | Karl Ratzer Group: New Waltz | Marianne Rosenberg: Ruf an! | Duo Z: Lustig wär’ das Z[…]leben | Martin Lubenov: Lovely Istanbul | New York Gypsy Allstars: Smiles | Dotschy Reinhardt: Django’s Theme

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

Spaniens erster Roma-Lehrstuhl

September 20th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Wissenschaft

Bildung fördern: Benefizveranstaltung der Fundación Secretariado Gitano und der Universität Alicante, Jänner 2017 (Foto: VEU Revista cultural de la Universidad de Alicante)Spanien bekommt seinen ersten Lehrstuhl für Kultur der Gitanos (spani­sche Roma). Die neue Lehr- und For­schungs­stelle wird an der Uni­ver­si­tät Alicante ein­ge­rich­tet. Der Consell, die Regio­nal­regie­rung von Valencia, hat eine dies­be­züg­li­che Ko­ope­ra­tions­ver­ein­ba­rung zwi­schen der Gleich­be­hand­lungs­behörde und der Uni­ver­si­tät Alicante be­wil­ligt. Der neue Lehr­stuhl soll die aka­de­mi­sche Aus­bil­dung junger Roma för­dern und die Lebens­reali­tät der spa­ni­schen Roma-Po­pu­la­tion er­for­schen. Die Ein­rich­tung des Lehrstuhls soll noch 2017 er­fol­gen, die Sub­ven­tion durch die Regional­regierung be­läuft sich auf ma­xi­mal 30.000 Euro.

Insgesamt wird die Region Valencia 180.000 Euro für Pro­jek­te zur Inklus­ion der Gitanos in Va­len­cia bereit­stellen. Der Consell hat hier­für in seiner Sitzung am Frei­itag auch ein Über­ein­kommen mit der Fundación Secre­ta­riado Gitano zur so­zialen Integra­tion und zur Be­kämpfung von Armut und Dis­kri­mi­nie­rung be­schlos­sen. Ko­finan­ziert wird dieses Projekt vom Euro­päi­schen Sozial­fonds.

Der Wunsch des valencianischen Gitano-Verbands (FAGA Comunidad Valenciana), bei der Planung und Ein­richtung des Lehr­stuhls als Berater oder Ver­trags­partner mit­ein­bezo­gen zu wer­den, wur­de offen­bar nicht be­rück­sich­tigt.

(dROMa)

Tag der offenen Tür in Oberwart

September 19th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Veranstaltungen & Ausstellungen

Roma-Service & Karika laden zum Tag der offenen Tür in Oberwart Einladung zum „Tag der offenen Tür“
Akaripe uso „di le pradime vudaristar“

Freitag | paraschtuja, 22.9.2017
09:00 bis | dschi 13:00 Uhr | orenge
Evangelische Kircheng. 3, Oberwart | Erba

Wir öffnen unsere Pforten und informieren Sie über Geschichte und Kultur so­wie über die ak­tuel­le Situa­tion der Roma im Ar­beits- und Bil­dungs­bereich! An un­se­rem „Tag der of­fe­nen Tür“ haben Sie die Gele­gen­heit, unsere Teams kennen­zu­ler­nen und sich gleich­zeitig über interes­san­te Themen zu in­for­mie­ren. | Amen amare vudar­tscha pra­vas taj infor­ma­cija pedar i histo­rija taj kul­tura, taj te pedar i aktu­jeli situa­cija le Romen­dar ando but­ja­kero- taj si­ka­di­pes­kero them, das! Use ama­ro „di le pra­dime vu­da­ristar“ tu­men o schajipe hi, ama­re dsche­nen te prin­dscha­rel te siklol taj infor­ma­cija pedar intere­san­ti temtscha te schunel!

Auf Euer Kommen freuen sich
Verein Roma-Service & Verein KARIKA – Für Roma und Sinti

Upre tumaro ajipe loschanen pumen
Farajn Roma-Service taj Farajn KARIKA – Le Romenge taj Sintijenge


RomaRespekt #8: Mindj Panther

September 18th, 2017  |  Published in Frauenrechte, Musik, Radio, Podcast & TV

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #8: Mindj Panther – feministischer Romani-Hip-Hop

Sendung vom 2.7.2016: Die Romnja Sandra Selimović und Simonida Selimović rappen unter dem Namen Mindj Panther. Beide wohnen in Wien und sind in der femi­nis­ti­schen Grup­pe IniRromnja
 ak­tiv. Als Perfor­merin­nen­gruppe „Roma Armee Fraktion“ gehen sie im öffent­li­chen Raum Wiens gegen Rassismus vor. In ihrem Video zum gleich­nami­gen Stück „Mindj Panther“ rap­pen sie gegen das Bettel­verbot in Wien, für Um­ver­tei­lung und knacken einen Bank­auto­maten. Sandra und Si­mo­ni­da Selimović ar­beiten haupt­säch­lich als Schau­spie­lerin­nen und Re­gis­seu­rin­nen. 
In dieser Sen­dung hört ihr ein Inter­view mit Sandra Selimović und Simonida Selimović. Sie spre­chen darüber, wie sie zum Rappen ka­men, über ihren politi­schen Ak­ti­vis­mus, über das Rappen in Romanes, über ihre Per­foman­ces gegen das anti­romais­ti­sche Bettelverbot in Wien, über ihre fe­mi­nis­ti­sche Po­si­tion, über Em­power­ment. Sie äu­ßern sich auch zu Fra­gen der „cultural appropriation“, also in­wie­fern sich Kul­tur und Aus­drucks­formen an­ge­eig­net wur­den, die von Roma und Romnja ge­schaf­fen wur­den. 
Zwi­schen­drin sind eini­ge Mindj-Pan­ther-Tracks zu hö­ren.


Siehe auch:
 www.romanosvato.at
 | inirromnja.wordpress.com
 | www.romnja-power.de

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

Siehe auch:
„Roma Armee“ im Gorki-Theater, 14.8.2017
♫ Mindj Panther (Welt-Roma-Tag 2014 in Berlin), 30.11.2015
Romano Svato: Amen protestirinas!, 30.9.2013
Selimović: „Wir pro­tes­tieren!“, 27.9.2013

Neu in der Hamburger Schule

September 16th, 2017  |  Published in Film & Theater, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte


Trailer: Alles gut – Ankommen in Deutschland
Dokumentarfilm von Pia-Luisa Lenz
95 Min., Deutschland 2017

Mehr hier

RomaRespekt #7: Abschiebung

September 15th, 2017  |  Published in Politik, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #7: Abschiebung

Sendung vom 4.6.2016: Radio RomaRespekt #7 berich­tet über eine Ab­schie­bung von Men­schen aus Riesa (Sachsen), danach gibt es ein Interview von Ju­gend­li­chen des säch­si­schen Roma-Vereins ‚Romano Sumnal‘ mit dem Leipziger Ver­wal­tungs­bür­ger­meis­ter Ulrich Hörning. Er wur­de gefragt, wie die Stadt Leipzig Roma und Romnja unter­stützten könn­te, die von Ab­schie­bung in „siche­re Her­kunfts­länder“ be­droht sind.

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

Rassistische Wahlplakate in Deutschland

September 13th, 2017  |  Published in Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

NPD-PlakatStellungnahme des Deutschen Instituts für Men­schen­rechte:

Ras­sis­ti­sche Wahl­pla­kate müs­sen ab­ge­hängt wer­den, NPD-Pa­role ist nicht von der Mei­nungs­frei­heit ge­deckt.

Nach aktuellen Medienberichten hat die NPD in Ingolstadt – wie auch in an­de­ren Städten – Wahl­plakate mit der Parole „Geld für die Oma statt für Sinti und Roma“ auf­ge­hängt. In den Kom­mu­nen wird nun dis­ku­tiert, ob die Plakate ent­fernt werden müs­sen. Das Institut hat in einer (…) Stellung­nahme dar­gelegt, dass die ört­lich zu­stän­di­gen Behör­en die Wahlplakate un­ver­züg­lich ab­hängen müs­sen. Grund ist die grund- und men­schen­recht­liche Schutz­pflicht des Staates vor rassis­ti­schen An­grif­fen; die NPD-Parole ist nicht durch die Mei­nungs­frei­heit ge­deckt. Zum gleichen Schluss kommt auch ein Rechts­gutachten zum Um­gang mit rassisti­schen Wahl­kampf­plakaten vom Ok­to­ber 2015, dass das deutsche Bundes­minis­te­rium der Justiz und für Verbraucher­schutz in Auf­trag ge­ge­ben hat.

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NPD-Plakate: Zentralrat kritisiert Untätigkeit

September 13th, 2017  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

NPD-PlakatAussendung des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma:

Zentralrat kritisiert Untätigkeit der Stadt Ingolstadt gegenüber rassistischer NPD-Wahlwerbung

Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, wirft der Stadt Ingolstadt vor, mit ihrer Rechts­auf­fas­sung die An­ge­hö­ri­gen der natio­nalen Minder­heit von Sinti und Roma pauschal aus der deut­schen Rechts­gemein­schaft aus­zu­gren­zen. Die Stadt Ingol­stadt lässt ak­tuell NPD-Plakate mit der Parole „Geld für die Oma statt für Sinti und Roma“ ent­ge­gen den ge­setz­li­chen Vor­gaben hän­gen. In einem Artikel im Blick­punkt Ingol­stadt in der Aus­gabe vom 1./2. Sep­tem­ber 2017 begründen der Rechts- und Bau­refe­rent der Stadt dies damit, dass keine Mög­lich­keit zur Ent­fernung der Plakate be­stün­de, da dieses Wahlplakat bereits ge­richt­lich über­prüft worden sei. Mit einer der­arti­gen Argu­men­ta­tion und der zugrun­de­liegen­den Logik wäre auch der Slogan „Kauft nicht bei Juden!“ wieder zu­lässig, so Rose, beide Slogans würden Per­sonen­gruppen pau­schal und mit der gleichen zu­grunde­liegen­den Logik aus der Rechts­gemein­schaft aus­grenzen.

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma wirft der Stadt Ingolstadt vor, mit ihrer Un­tätig­keit gegen be­ste­hen­des Recht und Gesetz zu ver­stoßen, ins­beson­dere gegen das Rahmen­über­ein­kom­men zum Schutz natio­na­ler Minder­heiten des Europa­rates und der Anti­rassis­mus-Kon­vention der Ver­ein­ten Nationen.

Wegen der damaligen Entscheidungen der Verwaltungsgerichte hatte das Bun­des­minis­terium der Justiz und für Ver­braucher­schutz ein 2015 Rechts­gutachten über den ‚Um­gang mit rassis­ti­schen Wahl­kampf­pla­ka­ten der NPD‘ in Auf­trag ge­geben, das von Prof. Dr. Stefanie Schmahl, LL.M. (E) an der Uni­versi­tät Würzburg er­stellt wurde.  Das Gut­achten führt aus, dass für die Bundes­re­publik Deutschland neben dem Grund­gesetz und den ein­schlä­gi­gen Straf­ge­setzen vor al­len Dingen die inter­natio­na­len Vor­schriften aus men­schen­recht­lichen Über­ein­kommen gel­ten und dass an diese Vor­schriften die Staats­anwalt­schaften und die Gerichte ge­bun­den sind.

Im Gutachten wird der antiziganistische und rassistische Gehalt der NPD-Wahl­plakate ein­deutig fest­gestellt. Read the rest of this entry »

Brüssel hält Roma-Bericht unter Verschluss

September 12th, 2017  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Roma-Camp in Rom (Foto: Ö1)

Financial Times: EU-Kommission hält brisanten Bericht über Italiens Roma-Politik seit über ein­einhalb Jah­ren unter Ver­schluss

Laut einem Bericht der Financial Times emp­fiehlt das nicht ver­öf­fent­lich­te EU-Papier, Straf­maß­nah­men gegen Italien zu er­grei­fen, um gegen die anhaltende sys­te­ma­ti­sche Dis­kri­mi­nie­rung der Roma-Min­der­heit vor­zu­gehen. Die EU-Kom­mis­sion habe auf­grund der an­ge­spann­ten Be­zie­hun­gen zur italie­ni­schen Regie­rung jedoch die Ver­öffent­li­chung des Berich­tes wieder­holt ver­hin­dert, um einen „schä­di­gen­den öffent­li­chen Streit“ mit dem Mitglieds­staat zu ver­meiden. Schon 2014 hatte die EU-Kom­mis­sion Italien in einem Schreiben ein Vertrags­ver­letzungs­ver­fahren we­gen der (über Jahre auf Grund­lage des so­genannten „Noma­den-Plans“ be­trie­be­nen) Poli­tik der Segregation der Roma-Be­völ­ke­rung angedroht.

Der bereits seit Jahres­beginn 2016 zurück­be­hal­tene Bericht befasst sich mit der Dis­krimi­nie­rung von Roma in der Woh­nungs­politik. Tau­­sen­de Roma leben in Italien in Con­tai­ner-Sied­lun­gen und Behelfs­unter­künf­ten; im­mer wieder kommt es zu Zwangs­räu­mun­gen, viel­fach ohne die Be­trof­fe­nen zu kon­sul­tie­ren und ihnen Ersatz­unter­künfte an­zu­bieten. Schon seit Langem fordert Amnesty International daher die Einleitung eines EU-Verfahrens gegen Italien wegen des Verstoßes gegen die Gleich­behand­lungs­richt­linien. Read the rest of this entry »

Kulturfremde Völker, Schweine, Marionetten

September 10th, 2017  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

AfD-Frontfrau Weidel beim AfD-Bundesparteitag 2017 (Foto: Olaf Kosinsky)Angebliches rassistisches E-Mail von AfD-Frontfrau Weidel aufgetaucht

Der deutsche Bundestagswahlkampf hat seinen Rassismus­skandal. Die Spitzen­kan­di­da­tin der natio­na­lis­ti­schen Partei „Alter­na­tive für Deutschland“, Alice Weidel (38), soll in einem pri­va­ten E-Mail Araber und Sinti und Roma als „kultur­fremde Völker“, von denen „wir“ „übersch­wemmt“ wür­den, be­zeich­net haben. Zu­dem habe die AfD-Po­li­ti­ke­rin in dem Schrei­ben Angela Merkels Re­gie­rung als „Schweine“ und „Mario­net­ten der Sieger­mächte“ des Zwei­ten Welt­kriegs ver­un­glimpft. Diese hät­ten „die Auf­gabe, das dt Volk klein zu halten indem mole­ku­lare Buerger­kriege in den Bal­lungs­zentren durch Ueber­frem­dung in­du­ziert wer­den sollen“, heißt es im Ori­gi­nal­wort­laut.

Publik gemacht hat das brisan­te E-Mail die Zei­tung „Welt am Sonn­tag“, weil es „rassis­ti­sche Be­mer­kun­gen und die De­mokra­tie ver­ach­tende Thesen“ ent­halte. Laut An­gaben der Zei­tung sei das Schrei­ben mit 24. Febru­ar 2013 da­tiert und stam­me dem ehe­ma­li­gen Be­kann­ten­kreis der nun­meh­ri­gen AfD-Po­liti­ke­rin in Frank­furt am Main. Das E-Mail sei somit zu einer Zeit ver­fasst wor­den, als sich Weidel für den AfD-Vor­läu­fer „Wahl­al­ter­na­tive 2013“ zu en­ga­gie­ren be­gann.

Die AfD bestreitet die Vor­würfe und bezeich­net das Schrei­ben als „Fälschung“. Laut „Welt am Sonntag“ ver­such­te Weidel, die Ver­öf­fent­li­chung des ras­sisti­schen E-Mails zu stop­pen, und schal­tete ihre An­wälte ein.

Umfragen zufolge wird die rechts­popu­lis­ti­sche Partei bei den Wahlen am 24. Sep­tem­ber 2017 als dritt­stärkste Kraft in den Bundes­tag ein­zie­hen.

(dROMa)

RomaRespect #6: Gedenken in Lety (2015)

September 9th, 2017  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #6: Gedenken in Lety u Pisku (Tschechien)

Sendung vom 7.5.2016: Lety u Písku ist ein Ort in der Mitte der Tschechischen Re­publik mit einer riesi­gen industri­el­len Schweine­mast­anlage aus den 70er Jah­ren. Und die steht auf dem Gelände eines ehe­ma­li­gen Kon­zentra­tions­lagers, in dem während der Be­set­zung Tschechiens durch die deut­schen National­sozia­lis­ten ge­zielt Roma und Sinti ge­fan­gen gehal­ten und teils ermordet wur­den. Die jahr­zehnte­lange Existenz der Schweine­mast­anlage emp­fin­den Roma-Ver­tre­ter/innen und Men­schen mit Em­pathie als un­ge­heuer­liche Pietät­losig­keit. Am 16. Mai 2015 trafen sich dort Aktivisten/innen, Roma und Nicht-Roma von den Or­gani­sa­tio­nen Konexe, Free Lety u.a. Sie setzen sich seit 1994 für würde­volle Gedenk­for­men an den Porajmos an die­sem Ort ein.
 In dem Radio-Feature sind O-Töne des alter­na­ti­ven Gedenkens zu hö­ren: Der His­tori­ker Markus Pape erzählt von der Geschichte des KZ Lety und des Ge­denkens, Zeit­zeugen/innen sprechen, eine Gedenk­minute wird ab­ge­hal­ten, es wird ge­sungen, es wird de­monstriert, bis die Polizei laut­stark zu­reift, es wird skan­diert und bis in das Nachbar­dorf Mirovice mar­schiert, um dann auf dem dor­ti­gen Fried­hof der Er­mor­de­ten des KZ zu ge­den­ken. 
Das Kopf­bild dieser Sen­dung zeigt das von Roma und Romnja selbst auf­gestell­te Denkmal für die To­ten des KZ Lety, die in Mirovice auf dem Friedhof be­gra­ben sind.

Update, dROMa-Red.:
Nach jahrelangen leeren Versprechungen scheint es nun mit dem Auf­kauf des Mast­betriebs durch den tsche­chi­schen Staat tat­säch­lich ernst zu werden: KZ Lety: Grünes Licht für Ankauf, 4.8.2017

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Facts & Figures (173)

September 8th, 2017  |  Published in Facts & Figures

Am 1. März 2017 wurden die Irish Tra­vel­lers (Pa­vees) in Ir­land staat­lich als eth­ni­sche Min­der­heit an­er­kannt.

(Quelle)

RomaRespect #5: Mediales Empowerment

September 7th, 2017  |  Published in Medien & Presse, Radio, Podcast & TV

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #5: Die Mehrheitsgesellschaft muss vor sich selbst erschrecken – Antiromaismus in den Medien und mediales Empowerment von Romnja und Roma

Sendung vom 5.3.2016: Wie werden Roma/Romnja und Sinti/Sin­tez­ze in Medien dar­gestellt? In­wie­fern ha­ben Roma und Sinti Zu­gang zu Arbeit in Medien? Die Sen­dung the­ma­ti­siert Ro­ma/Rom­nja-Ak­tivis­mus und media­les En­gage­ment in den 1990er Jahren mit der vom Rom e.V. heraus­ge­ge­be­nen Zeitschrift „Jekh Chib“ sowie eine Diskussion von Gilda Horvath (Jour­na­lis­tin und Re­dak­teu­rin der ORF-Volks­grup­pen­redak­tion), Markus End (Polito­loge), Breschkai Ferhad (Neue Deutsche Medien­macher) und Lutz Tillmanns (Ge­schäfts­füh­rer des Deut­schen Presserats) zu Anti­roma­is­mus in den Medien vom 20. Sep­tem­ber 2015 im Fest­spiel­haus Hellerau. Mit dabei sind kur­ze O-Töne von Frank Reuter vom Doku­men­ta­tions­zentrum für Deut­sche Roma und Sinti und das Lied „Soske“ von Mustafa Zekirov.

Das Kopfbild dieser Sendung zeigt den Um­schlag der 1. Aus­gabe der „Jekh Chib“ vom Novem­ber 1993 zum The­ma „Die Konstruk­tion der Roma – Presse und Rassismus“, heraus­ge­ge­ben und ar­chi­viert vom Rom e.V. in Köln.

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)