Archive for Oktober, 2017

RomaRespekt #12: Giuvlipen

Oktober 18th, 2017  |  Published in Film & Theater, Frauenrechte, Radio & TV

Radio Romarespekt: Giuvlipen – feministisches Roma-Theater aus RumänienRadio RomaRespekt #12: Giuvlipen – fe­mi­nis­ti­sches Ro­ma-Thea­ter aus Bu­ka­rest

Sendung vom 4.11.2016: Die feministische Theatergruppe Giuvlipen aus Bukarest hin­ter­fragt ras­sis­ti­sche, anti­roma­is­ti­sche Stereo­type. Ihre Stücke er­zäh­len aber be­son­ders von Er­fah­run­gen mit Sexismus – egal, ob diese von Roma kom­men oder aus der Mehr­heits­ge­sell­schaft. Mit ihren Stücken ge­hen sie in die Roma-Com­mu­ni­ties und regen Dis­kus­sio­nen an. Gleich­zeitig rich­ten sich ihre Stücke an Nicht-Roma/-Romnja, die mehr über Roma und Romnja wis­sen wol­len. Giuv­li­pen pro­du­zie­ren Roma-Kultur ohne Kultu­ra­lis­mus.

Playlist:
Ion din Dorobanți: Bambina / Fata de pe plaia / Regina tristetii
Bogdan Artistu: Sunt femeie libere

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

Roma-Fimfestival „Ake dikhea?“

Oktober 16th, 2017  |  Published in Film & Theater, Veranstaltungen & Ausstellungen

"Ake dikhea?" Filmfestival in BerlinVom 19. bis zum 22. Oktober 2017 findet das erste Roma-Film­festi­val AKE DIKHEA? in Berlin statt. Die Festi­val­filme fokus­sieren sich auf das Leben von Roma in Europa – und setzen sich dabei kri­tisch mit der euro­päi­schen Gesell­schaft aus­einan­der.

Der Name ist Programm: Das Festival stellt die Frage „Ake dikhea?“ – über­setzt: „Na, siehst Du?“ Dabei wird gegen die Blind­heit gegen­über der viel­fälti­gen, komple­xen Rea­lität an­ge­kämpft, die den weit ver­breite­ten, stereo­typen Vor­stel­lun­gen über Roma und Sinti nicht ent­spricht. Die Schirm­herr­schaft der ers­ten Edition über­nimmt Dr. Klaus Lederer, Senator für Europa und Kultur des Landes Berlin.

AKE DIKHEA? hebt Filme hervor, die antiziganistische Klischees kri­tisch reflek­tie­ren und be­wusst de­konstru­ie­ren. Die in ers­ter Reihe von Men­schen handeln, und erst in zwei­ter Reihe von Roma. Damit setzt das Festival Maß­stä­be. (Dr. Klaus Lederer)

Das Filmfestival, welches anlässlich des fünften Jahrestages der Ein­wei­hung des Denk­mals für die im National­sozia­lis­mus ermor­de­ten Sinti und Ro­ma Deutschlands statt­findet, stellt an die aus­gewähl­ten Filme drei An­spr­üche: Authen­ti­zität, Indivi­dua­lität und gesell­schaft­li­che Re­le­vanz. Hamze Bytyci, künst­leri­scher Leiter des Festivals, be­tont, dass sich in der Film­land­schaft endlich eine neue, authen­tische Bilder­sprache durch­setzen müsse. Aus diesem Grund wurden Vor­schläge für Festival­filme von Roma aus ganz Europa an­ge­nom­men, auch die Festival­jury wurde mehr­heit­lich mit Roma-Filme­ma­cher/in­nen be­setzt.

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Radijo Erba: Boza der Fotokünstler

Oktober 14th, 2017  |  Published in Interview, Kunst & Fotografie, Radijo Erba

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Marcel Horvath


Boza o kiposinaschiskero kinstleri

Julius ,,Boza“ Horvath erzählt von seiner Lauf­bahn als Foto­künst­ler. Er ist ein Roma-Ak­ti­vist und foto­gra­fiert bei ver­schie­de­nen Ver­anstal­tun­gen, wobei er auch Aus­stel­lun­gen in Zu­sam­men­arbeit mit Vereinen macht. Julius hatte schon als Ju­gend­li­cher sehr großes In­teres­se, das Foto­grafie­ren zu er­ler­nen. Doch die ärm­li­chen Ver­hält­nis­se ließen sei­nen Wunsch nicht sofort in Er­fül­lung ge­hen. Seine ers­te Kamera konn­te sich „Boza“ erst mit zehn Jahren kau­fen und seit­dem ist er seinem Hobby treu ge­blieben.

Julius ,,Boza“ Hor­vath phu­kal pe­dar pri buti ojs kipo­si­na­schis­kero kinst­leri. Ov Ro­men­ge­ro-ak­tivisto hi taj use min­den­feliti­ke mu­la­tin­tscha­ge kipi kerel, taj andi khe­tani buti le faraj­nen­ca te artschi­jip­tscha. Le Julius imar ojs ter­no tschau baro in­tere­si si­na, o kipo­si­nipe te siklol. Ham i tschori dschi­vi­pes­keri situa­cija na mukla les­kero ki­va­nipe tscha­tscho te ol. Read the rest of this entry »

La Chana (Trailer)

Oktober 13th, 2017  |  Published in Film & Theater, Musik

Mein Leben: ein Tanz (La Chana)
Dokumentarfilm von Lucija Stojevic, Spanien 2016, 83 Min.
Österreichischer Kinostart: 6. Okt. 2017

Musik, Leidenschaft, Tanz – das ist Flamenco. Die Kastagnetten, der un­ver­wech­sel­bare Beat, der Hüft­schwung: „La Chana“ alias Antonia Santiago Amador in­kor­po­riert all das, sie IST Flamenco. In den 1960er- und 1970er-Jah­ren war La Chana der Star des Flamenco, der Ruf eilte ihr bis nach Holly­wood voraus. Doch dann, auf dem Höhe­punkt ihrer Karriere, ver­schwand sie plötz­lich von der Bühne. Was war ge­sche­hen? Über Archiv­material und die mit­rei­ßen­den Er­zäh­lun­gen der Tänzerin, die zum Dreh­zeit­punkt Ende 60 war, re­konstru­iert LA CHANA ein Leben mit Höhen und Tie­fen – und gibt, zu­aller­erst, einer un­glaub­lich charis­ma­ti­schen Frau die Bühne, die sie ver­dient. Ihre Füße sind heute noch die schnell­sten auf dem Pa­kett – „La Chana“ lässt die Lein­wand vibrier­ren. (Julia Teichmann)

(Text: Dokfest München)

Ein Interview mit ihrer Tochter, der Romanautorin Núria L. de Santiago, finden Sie in der Herbstausgabe 2016 unseres Magazins dROMa.

Radijo Erba: Tanzen verbindet

Oktober 12th, 2017  |  Published in Film & Theater, Interview, Musik, Radijo Erba

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Jennifer Papai

Khelipe khetan phandel

Erika Horvath, 61-jährige Romni aus Unterwart, er­zählt im Inter­view, wie sie zum Tanzen und Schau­spie­lern ge­kom­men ist. An­gefan­gen hat alles im Offenen Haus Oberwart (OHO). Schon immer be­wun­derte sie die all­jähr­lich statt­fin­den­den Tanz­tage, die von der be­kann­ten Choreo­grafin Liz King ver­anstal­tet werden. Eines Tages nahm Erika ihren gan­zen Mut zusam­men und mel­dete sich für die Tanztage an. Dort prä­sen­tier­te sie, ge­mein­sam mit anderen Roma-Tän­zer/innen, in einer eigens dafür zu­sam­men­gestell­ten Show die Kultur der Roma.

Erika Horvath, 61 berschengeri Romni Tenuerbatar, phu­kal ando vake­ripe, sar oj uso khe­lipe taj uso schau­schpil ali. Sa ando Pradimo Kher Erba (OHO) kes­dintscha. Lake imar min­dig o sako ber­sches­kere kheli­pes­kere divesa teci­nahai, save la prin­dscharda ko­re­jograf­ki­jatar Liz King, kerde on. Read the rest of this entry »

Gemeindebau nach Rudolf Sarközi benannt

Oktober 11th, 2017  |  Published in Ehrungen & Nachrufe

Wien hat nun seinen Rudolf-Sarközi-Hof (Foto: KV Roma)Wien: Die städtische Wohnhausanlage Spring­sie­del­gasse 32 trägt nun den Na­men des Grün­ders des Kul­tur­vereins ös­ter­rei­chi­scher Roma

Rudolf Sarközi setzte sich federführend für die An­er­ken­nung der Roma und Sinti als öster­reichi­sche Volks­gruppen ein. Er war der erste Rom, der in Öster­reich in ein politi­sches Amt gewählt wurde. Zwi­schen 2001 und 2010 war er Bezirks­rat in Wien-Döb­ling, wo er seit Jahr­zehnten wohnte. Wohnbau­stadt­rat Michael Ludwig, Bezirks­vor­ste­her Adolf Tiller und Ge­meinde­rätin Barbara Novak nah­men am Mon­tag die Namens­gebung des Ge­meinde­Baus Spring­siedel­gasse 32 in Döbling in „Rudolf-Sarközi-Hof“ vor. In dieser Wohn­haus­anlage leb­te Sarközi 52 Jah­re lang.

Der Rudolf-Sarközi-Hof

Die in Hanglage von 1952 bis 1954 errichtete Siedlung um­fasst 15 Baublöcke mit ins­ge­samt 19 Stiegen auf die sich 181 Wohnun­gen ver­tei­len. Zwi­schen den Blöcken liegt eine groß­zügige Grün­raum­fläche mit Durch­gangs­möglich­keiten zu den einzel­nen Stiegen. Geplant wurde die An­lage von den Architek­ten Heinrich Vana (1889–1967) und Norbert Schlesinger (1908–1980).

Rudolf Sarközi

Rudolf Sarközi wurde am 11. November 1944 im Konzentrationslager Lackenbach ge­bo­ren und wuchs im süd­li­chen Burgenland auf. Als Rom dis­kri­mi­niert, blieb ihm ein Lehr­platz ver­wehrt, wes­wegen er als Hilfs­arbeiter tätig war. 1964 wurde Wien sein Lebens- und Arbeits­mit­tel­punkt, wo er 1980 als Kraft­fahrer in den Dienst der Stadt Wien trat. Sarközi en­ga­gierte sich schon früh für die An­erken­nung seiner Volks­gruppe. 1991 grün­dete er den Kultur­verein öster­rei­chi­scher Roma, dem er als Ob­mann vor­stand. Er war außer­dem feder­führend an der Vor­berei­tung des National­rats­beschlus­ses be­teiligt, der die Roma und Sinti als öster­rei­chi­sche Volks­gruppe an­erkann­te. Read the rest of this entry »

Das Leben von Erich „Coco“ Berger

Oktober 10th, 2017  |  Published in Interview, Radijo Erba

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Josef Horvath

O dschivipe le Erich „Coco“ Bergeristar

Erich Berger, ein aus Kleinbachselten (Bez. Oberwart) stammen­der 64-jähriger Rom, gibt Ein­blick in seine bewegte Lebens­ge­schich­te. Erich „Coco“ Berger hatte, trotz Armut und dem steti­gen Kampf mit Vor­urteilen, eine schö­ne Kind­heit. Mit seinen acht Ge­schwis­tern wuchs er wohl­behü­tet in der Um­ge­bung seiner Fa­milie auf. Ob­wohl er kurz nach dem Krieg auf die Welt kam und in jun­gen Jahren stets Dis­krimi­nie­rung aus­gesetzt war, hat „Coco“ nie der Mut ver­las­sen. Er ging seinen Weg! Eines Tages fand er seine große Liebe Susanne. Sie schenk­te ihm einen präch­tigen, gesun­den Sohn. Mehr als drei Jahr­zehnte lebten sie glück­lich als Familie zu­sam­men. Vor vor Jahren ver­lor „Coco“ seine große Liebe. Seit­dem meis­tern Erich und sein Sohn das Leben alleine.

Erich Berger, jek 64 berschengero Rom Tikni Boslinatar, and di­kipe ande pri mi­cindi dschi­vi­pes­keri his­torija del. Kekaj o Erich „Coco“ Berger tscho­ripe taj dis­krimi­na­ci­ja terdschiv­tscha, le schukar tscha­vo­ripe sina. Pre ofto phen­jenca taj phra­lenca, ande jek latschi fa­milija upre bartschi­no. O „Coco“ ande nisaj cajt na na­schat­scha pro vodschi­ka­nipe, kekaj ov na dur pal o ha­buri upro them alo taj ando ter­nipe, mindig la dis­krimi­naci­jake ar be­schardo sina. Ov pro drom gelo! Jeke dive­seske pro baro ka­mipe, la Susanne, lakla. Read the rest of this entry »

Ausstellungskatalog „45 Jahre Bürgerrechtsarbeit“

Oktober 8th, 2017  |  Published in Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Cover des AusstellungskatalogsZentralrat Deutscher Sinti und Roma (Hg.): 45 Jahre Bürgerrechtsarbeit deutscher Sinti und Roma/45 years of civil rights work of German Sinti and Roma, Katalog zur Ausstellung, Heidelberg 2017, 92 S.

Der Katalog kann online heruntergeladen oder aber über das Büro des Zentralrats bestellt werden.

Bereits in den 1950er Jahren versuchte eine Gruppe deutscher Sinti, die Haupt­ver­ant­wort­li­chen des Völker­mor­des an Sinti und Roma in Euro­pa vor Gericht zu brin­gen – lei­der erfolg­los. Es gab im Nach­kriegs­deutschland kei­ne ein­zige ge­sell­schaft­li­che oder poli­tische Insti­tu­tion, die Sinti und Roma nach dem Holocaust unter­stützt hätte. Heute, im Jahr 2017, ist der Völkermord an­er­kannt. In Berlin steht das Denkmal für die im Na­tio­nal­sozia­lis­mus er­mor­de­ten Sinti und Roma Europas di­rekt neben Reichstag und Bran­den­bur­ger Tor. Sinti und Roma sind als natio­na­le Minderheit an­er­kannt.

Jeder einzelne Erfolg der Bürgerrechtsarbeit musste ge­gen mas­sive Wider­stände in Politik, Ver­waltung und Gesell­schaft in zum Teil jahr­zehnte­langer Aus­einan­der­setzung durch­ge­setzt wer­den. Ohne die Unter­stützung vieler ein­zel­ner Per­sön­lich­kei­ten, ohne die Unter­stützung von zivil­gesell­schaft­li­chen Or­ga­ni­sa­tio­nen und ins­beson­dere der Medien wäre der Erfolg der Bür­ger­rechts­arbeit nicht mög­lich ge­wesen.

Unsere Ausstellung ist deshalb all den Sinti und Roma ge­widmet, die sich nach dem Ende des NS-Re­gi­mes in Deutschland und in Europa für die Rechte un­se­rer Minder­heit ein­ge­setzt haben und eben­so all den Freunden und Un­ter­stüt­zern, ohne die unse­re Bür­ger­rechts­arbeit nicht die An­erken­nung ge­fun­den hätte, die heute er­reicht wor­den ist. Diese Aus­stel­lung ist ebenso den jungen Menschen ge­widmet, die diesen Weg, der noch lan­ge nicht ab­ge­schlos­sen ist, wei­ter ge­hen wer­den.

(Aus dem Vorwort von Romani Rose)

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Facts & Figures (174)

Oktober 5th, 2017  |  Published in Facts & Figures, Romani

Das älteste bekann­te Ro­ma­ni-Do­ku­ment ist ein kürz­lich in Mün­chen auf­ge­fun­de­nes Glos­sar (Ro­ma­ni/La­tein) von ca. 1515, ver­mutl. auf­ge­zeich­net in Wien.

(Quelle)

Radijo Erba: Liebe kennt keine Grenzen

Oktober 4th, 2017  |  Published in Interview, Radijo Erba

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Adolf Gussak

Kamipe nisaj granici na prindscharel

Auf der ganzen Welt gibt es Angehörige der Volks­gruppe der Roma. Auch in der Republik Moldawien, einem Land in Ost­europa zwischen Ru­mä­nien und der Ukraine. Flächen­mäßig ist Mol­da­wien ein eher kleiner Staat (ca. ein Drittel Öster­reichs). Die Ein­wohner­zahl be­läuft sich auf ca, 3,5 Mil­lio­nen Men­schen. Über 250.000 Roma leben in Moldawien, davon über 1.500 in der zweit­größten Stadt dieses Landes. Soroca ist gleich­zeitig auch die so­ge­nann­te Roma- Haupt­stadt Molda­wiens, mit prunk­vollen Roma­häusern.

Als Interviewpartnerin stand uns die moldawische Staats­bürge­rin Inga Gussak zur Ver­fü­gung, die seit 13 Jahren mit einem Rom ver­heira­tet ist. Sie er­zählt über Erfah­run­gen mit Roma in ihrem Heimat­land, das als eines der ärms­ten Länder Europas gilt, und auch über Er­fah­run­gen mit Roma und Nicht­roma in Österreich. Im Inter­view wird auch über Liebe, fami­liä­re Ver­hält­nisse und Dis­kri­mi­nie­rung gespro­chen. Inga und ihre Fa­milie ge­ben uns ein Beispiel.

Upro cilo them dschene la flogoskera grupnatar le Romen­dar del. Te andi republika Molda­vija, jek vila­go andi Ost­europa masch­kar i Rume­nija taj i Ukraj­nija. Pal o vila­gos­kero baripe, i Molda­vija jek tikno schtot hi (val. trijalvvar tik­neder sar i Austrija). Taj va­lami 3,5 mili­joni ma­nuscha dschin odoj. Buteder sar 250.000 Roma andi Moldavija dschin, odolen­dar pedar 1.500 ando dujto bare­der foro le vila­gostar. Soroca, te o afka akardo Romen­gero sche­ros­kero foro la Mol­da­vi­jatar hi, le schu­kar Romen­gere khe­renca. Read the rest of this entry »