Archive for März, 2015

Das Zwangslager in Berlin-Marzahn

März 30th, 2015  |  Published in Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Wissenschaft

Zwangslager MarzahnPatricia Pientka: Das Zwangslager für Sinti und Roma in Berlin-Marzahn. Alltag, Verfolgung und Deportation, Metropol: Berlin 2013. ISBN 978-3-86331-159-9

Rezension von Tobias von Borcke, erschienen in: H-Soz-Kult, 2.7.2014:

Die bisherigen Arbeiten über die Geschichte des Zwangslagers Berlin-Marzahn, in dem zwischen 1936 und 1945 ins­gesamt mindes­tens 1000 als „Zigeuner“ kate­gori­sierte Männer, Frauen und Kinder inhaf­tiert waren, trugen deut­liche Spuren der Ausei­nan­der­setzun­gen um die gesell­schaft­liche Anerken­nung der NS-Ver­bre­chen gegen Roma und Sinti und um ein wür­diges Gedenken. Auch der nun vor­liegen­den Studie der Berliner His­to­ri­kerin Patricia Pientka geht es um mehr als akade­mi­sche Wissens­produk­tion zum Selbst­zweck, so spricht sie sich etwa für eine Erneue­rung der Erinnerungs­kultur an das Lager Marzahn aus. Der größere zeit­liche Ab­stand zu den Ereig­nis­sen und die Tat­sache, dass es wohl zumin­dest in Fach­kreisen nicht mehr nötig sein dürfte, über den Unrechts­charakter und die rassis­tische Quali­tät der Ver­folgung von Sinti und Roma in der NS-Zeit ernst­lich zu streiten, mögen aller­dings dazu bei­getra­gen haben, dass nun eine so umfang­reiche, diffe­ren­zierte und gründ­liche Arbeit über die Vor­gänge und das Leben im Marzah­ner Lager ent­standen ist.

(…) Neben einer differenzierten Analyse der unter­schied­lichen Formen von Gewalt, die im Zwangs­lager gegen die dort Inhaf­tier­ten aus­geübt wur­den, gelingt es ihr, die von diesen Zwangs­maß­nahmen Betrof­fe­nen nicht als bloße Opfer dar­zu­stel­len, son­dern als Indivi­duen, die im Rahmen des für sie Mögli­chen wider­stän­dige Strate­gien gesucht und teils auch gefun­den haben. (…)

Lesen Sie bitte die hier nur in einem Auszug wiedergegebene Rezension von Tobias von Borcke, Humboldt-Uni­ver­si­tät zu Berlin, in voller Län­ge auf H-Soz-Kult.

Tschaven marde: Harengere na schtraufim ule

März 29th, 2015  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

Ostslowakei, 2009: Polizei misshandelte Roma-Kinder (Screenshot aus dem Handyvideo, via Romea.cz)Slovakija: Haren­gero angle gejipe gejng schov Ro­ma­­ne tscha­­ve, taj niko na ande tscha­pim ulo. O Ro­men­­ge­ro upre dija­schi la re­gi­run­­ga­tar ba­ri vrisch­­tscha tschalal.

Ando ar le feberistar jek slovakischi kris ande Košice desch agune harengeren savenge panasi tschito ulo, nisaj schtrauf uschtidine, 2009 jek grupn terne Romendar lendar mujsim ule pumen söber te marel. Schov murschore ando phuranipe deschujek dschi deschu­pantsch berscha jeke ande phagi­pestar fa­dechjti­gim ule taj ando komi­se­rijat len legede. Odoj but haren­dar mujsim le ule pumen nange tel te tschil taj ando muj pumen te marel taj te praste le ule le haren­dar. Ada sa upre jek handy le haren­dar upre lim, taj ando internet lendar ar bul­har­do ulo. O upre limo film, savo te uso mediji pelo uso kris na use muklo ulo. Phendo ulo, hot na tschan­do ol, saves­kere handyha ada upre lipe kerdo ulo. Le enja murschenge taj jeka dschuv­lake, sa­ven­ge o pa­nasi tschito ulo, nisch­ta uso kris arphen­de taj afka nisaj schrauf usch­tidine. O schto­tis­kero fisch­ga­roschi jek berufinipe an­de tschitscha.

But dschene, save use ada proceso use sina, sikade pumen use o na use mukipe le filmis­tar scho­kirim. Te o Romen­gero upre di­jaschi la slo­va­ki­schi regi­run­ga­tar, Peter Pollák, o krisen­gero ent­schaj­di­nipe na ojs latscho dikel taj man­gel akan, hot o gene­ra­lis­kero schtos­tis­kero fisch­ga­ro­schi adale angle peri­pes­ke aun pe te lel.

(dROMa)

Neue Roma-Straßenzeitung „Bachtalo“

März 29th, 2015  |  Published in Medien & Presse

bachtalo_1-2015Seit diesem Wochenende ist die Roma-Medien­land­schaft um ein Magazin rei­cher. Heraus­ge­ge­ben wird die neue deutsche Straßen­zei­tung „Bachtalo“ vom Sozial­verein „Mensch ist Mensch e.V.“, der nach neuen Mög­lich­keiten suchte, die von ihm in Duisburg betreu­ten Roma-Migran­ten zu unter­stützen. Die Idee: Roma ver­kaufen ein Magazin, in dem sie von sich selbst erzäh­len. Dass die frisch­gebacke­nen Zeitungs­macher dabei etwas zu dick auf­tra­gen und ihr Maga­zin „als viel­leicht erste Roma­zeitung, die es gibt“ anpreisen, wollen wir ihnen eben­so nach­sehen wie so manchen inhalt­li­chen Fehler. Wir wün­schen dem Magazin viel Erfolg. Im Fol­gen­den die Ankün­di­gung des Vereins:

Mensch ist Mensch e.V.: Die Straßen­zeitung von „Mensch ist Mensch e.V.“ heißt BACHTALO und wird der­zeit von Men­schen im Umkreis von Duisburg an ver­schie­denen Orten ange­bo­ten. Wir möch­ten darüber hinaus jedem die Mög­lich­keit geben, „Bachtalo“ online zu lesen bzw. als PDF herun­ter­zu­laden.

Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen BACHTALO lesen, weil es unser Anlie­gen ist, mit Vorur­tei­len auf­zu­räumen. Wir wollen zeigen, dass Roma ganz normale Men­schen sind. Die Zeitung besteht aus Gesprächen, Reportagen und vielen Fotos, die wir mit den Roma vor Ort ge­macht haben. Wir sind ein­fach auf die Men­schen zugegangen und haben mit ihnen gespro­chen. Es sind nette und kontaktfreudige Menschen. Herausgekommen ist eine unmittelbare und unvor­ein­genom­mene Sicht­weise, die es in dieser Form in Deutschland wohl noch nicht gibt.

Wir geben BACHTALO zum Selbst­kosten­preis von 0,50 € an die „Verkäufer“ weiter und empfeh­len eine Spende von 1,90 €. Mensch ist Mensch e.V. finan­ziert sich rein aus Spenden. 100% dieser Spen­den fließen in die Unter­stützung unse­rer „Kunden“ im Büro vor Ort.

(Text: Mensch ist Mensch e.V.)

„Lästige Zigeuner“: Erlass gegen KZ-Überlebende

März 27th, 2015  |  Published in Dokumente & Berichte, Fundstücke, Geschichte & Gedenken, Politik, Rassismus & Menschenrechte

Erlass des Innenministers gegen das "Zigeunerunwesen" Nur jeder zehnte österreichische Rom erlebte 1945 die Befreiung vom NS-Regime. Die weni­gen, die aus den Kon­zentra­tions­lagern zu­rück­kehr­ten, fan­den zer­störte Sied­lun­gen vor. Wie Öster­reichs Be­hör­den mit den KZ-Über­leben­den um­gin­gen, il­lustriert ein Er­lass aus dem Jahr 1948. Nur drei Jah­re nach der Be­frei­ung, am 20. September 1948, verfügte das von Oskar Helmer (SPÖ), einem Burgen­länder, ge­füh­rte Innen­ministe­rium Fol­gendes (Dokument aus der Ausstellung „Romane Thana“, noch zu se­hen bis 17. Mai 2015 im „Wien Museum“):

„Dem ho. Amte ist zur Kenntnis gelangt, dass das Zigeunerunwesen in ei­ni­gen Ge­gen­den (…) wie­der im Zuneh­men begrif­fen ist und sich be­reits unange­nehm bemerk­bar macht. Um auf die Bevöl­kerung Ein­druck zu ma­chen, sol­len sich Zigeu­ner oft­mals als KZ-ler aus­geben. Soweit (…) die Möglich­keit einer Ausserland­schaffung gege­ben er­scheint, wäre ge­gen lästige Zigeuner mit der Erlas­sung eines Auf­enthalts­verbotes vor­zu­ge­hen und ihre Ausser­land­schaffung durch­zu­führen.“

(dROMA-Red. | via @bweidin)

Siehe auch: Nachkriegsjustiz: das Schandurteil von 1956

Roma-Kinder misshandelt: Freispruch

März 26th, 2015  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

Ostslowakei, 2009: Polizei misshandelte Roma-Kinder (Screenshot aus dem Handyvideo, via Romea.cz)Slowakei: Polizeigewalt gegen sechs Roma-Kin­der bleibt straffrei. Der Roma-Beauftragte der Regier­ung schlägt Alarm.

Ende Februar hat ein slowakisches Gericht in Košice zehn angeklagte (Ex-)Polizisten vom Vorwurf freigesprochen, 2009 eine Gruppe minder­jähriger Roma miss­handelt und ge­de­mütigt zu haben. Sechs Buben im Alter von elf bis 15 Jahren waren eines Raub­überfalls ver­dächtigt und ins Kommis­sa­riat gebracht wor­den. Dort wurden sie von mehre­ren Polizisten misshandelt und beschimpft. Die Kinder und Jugend­lichen muss­ten sich nackt ausziehen und wur­den gezwun­gen, einan­der zu schlagen. All dies ist in Bild und Ton auf Video­auf­nahmen dokumen­tiert. Die Polizei­beam­ten hatten die Miss­hand­lun­gen mit einer Handykamera selbst ge­filmt und die Auf­nah­men ver­breitet. Die Video­auf­zeich­nun­gen, die auch in die Medien gelangten, wur­den vom Gericht jedoch nicht als Beweismittel zu­ge­las­sen, u.a. weil nicht bekannt sei, mit wessen Handy die Aufnahmen ent­standen waren. Die Angeklag­ten, neun Männer und eine Frau, weiger­ten sich vor Gericht aus­zu­sagen und wurden nun mangels Beweisen freigesprochen, der Staats­anwalt legte Beru­fung ein.

Viele Beobachter des Prozesses zeigten sich über die Nicht­zu­las­sung des wichtigsten Beweismittels und die Freisprü­che schockiert (hierhier und hier). Auch der Roma-Beauftragte der slowa­ki­schen Regier­ung, Peter Pollák, hält die richterli­che Ent­schei­dung für unzu­läs­sig und ersucht nun den General­staats­anwalt, sich des Falls anzunehmen. Read the rest of this entry »

Video zeigt Misshandlung durch Polizei (2009)

März 25th, 2015  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

2009 misshandelten und demütigten zehn slowakische Polizisten in Košice eine Gruppe von Roma-Buben im Alter von elf bis 15 Jah­ren. Die Polizisten selbst film­ten die Vor­gänge mit einer Handy­kamera. Am 27. Februar 2015 wur­den alle zehn An­geklag­ten frei­gespro­chen – aus Man­gel an Be­weisen.

>>mehr hier

(Video: Romea.cz)

taz: Den NS auskotzen

März 25th, 2015  |  Published in Geschichte & Gedenken, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Auschwitz, 1944. Ohne Worte. Ceija Stoijka, 14.02.2006 (Foto: Sammlung Kai Dikhas, Berlin)  Sie über­lebte im Natio­nal­sozia­lis­mus mehrere KZs. Ceija Stojka er­zählte als eine der Ersten von dem Leid und be­nutzt ihre Kunst als Waffe der Eman­zi­pation.

taz.de: (…) In schwarzen Tuschezeichnungen, Gouachen, bun­ten Gemäl­den und Gedich­ten ver­arbei­tete die öster­rei­chische Künstlerin, was sie als Kind erlebte und über­lebte: Auschwitz, Ravensbrück, Bergen-Belsen. Erst Ende der achtzi­ger Jahre fing die Auto­didak­tin an zu malen, da war die Zeit gekom­men aus­zu­kotzen, was sie hatte fres­sen müs­sen. Auch nach ihrer Befreiung noch, denn als Romni betrog sie die Gesell­schaft um ihre mora­li­sche Anerken­nung als Opfer der Natio­nal­sozia­listen. Heute gehört die 2013 verstor­bene Stojka zu den bekann­tes­ten Roma-Künstlerin­nen. Ver­gan­genen Sommer holten die Kura­toren Lith Bahlmann und Matthias Reichelt ihre Ar­bei­ten nach Berlin, dann waren sie in der Mahn- und Gedenk­stätte Ravens­brück zu sehen. Jetzt zeigt der Heidel­berger Kunst­verein sie. Stojkas heraus­ragende künstle­ri­sche Position ist auch des­wegen so wichtig, weil sie als eine der Ersten von dem Leid er­zählte, das Sinti und Roma im „Drit­ten Reich“ wider­fuhr. (…)

Die Kunst sei über Jahrhunderte hinweg ein wich­tiges Medium der Tra­die­rung der Feind- und Zerr­bilder vom sogenann­ten „Zigeuner“ ge­wesen, sagte Romani Rose zur Er­öffnung der Heidel­ber­ger Aus­stel­lung. (…) Kunst könne aber auch eine Waffe der poli­ti­schen Eman­zi­pation und der Selbst­befrei­ung sein. (…) Read the rest of this entry »

Lebensweg: Riccardo Sahiti

März 24th, 2015  |  Published in Musik

Riccardo M. Sahiti (Foto: Slovo21, via Radio Prag)Der Gründer und Leiter der Roma-und-Sinti-Phil­har­mo­niker er­zählt über sein Leben

volksgruppen.orf.at: Riccardo Sahiti ist ein Rom. Er wurde in Mitrovica, Kosovo, geboren und wohnt seit 22 Jahren in Frankfurt/M. Sein ganzes Leben hat er der Musik gewid­met. Schon als Kind spiel­te er Akkor­deon. Sein erstes Kla­vier schenkte ihm seine Schwes­ter: „Sie hat es in Mazedonien ge­kauft und mit einem Taxi zu uns nach Hause trans­por­tiert“, sagt Sahiti. Später stu­dierte er Dirigieren in Belgrad und spe­zia­li­sierte sich am Moskauer Konserva­torium in den Berei­chen Oper und sinfo­ni­sches Dirigieren. Nach seinem Ab­schluss wollte er zurück nach Belgrad. Seine Mutter riet ihm jedoch davon ab: „Das Leben hier wird gefährlich. Geh zu deiner Schwester nach Deutschland“, sagte sie. Es war 1992. Der erste Jugo­slawien­krieg hatte be­gon­nen. Für Sahiti begann eine Zeit des Suchens. Er wollte unbe­dingt als Dirigent arbeiten, bewarb sich ständig in ganz Europa. Auf seinen unzäh­ligen Fahrten traf er einmal im Zug die pol­ni­sche Zahnärztin Elisabeth. Sie ver­liebten sich und heira­te­ten. Diese Frau hat sein Leben ver­ändert. Sie war es, die ihn auf die Idee brachte, ein eige­nes Orchester zu grün­den: die Roma- und Sinti-Philharmoniker.

„Wir möchten das musikalische Erbe der Sinti und Roma pfle­gen“, erläutert der Dirigent. Fast 70 Musiker aus ganz Euro­pa sind heute Teil des Orches­ters. Sie treten in aus­ver­kauf­ten Konzert­sälen in Amster­dam, Prag, Budapest oder Berlin auf. Read the rest of this entry »

Papusza – i poetkija le Romendar

März 22nd, 2015  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher

Papusza (Foto: Cinemaxx.de via volksgruppen.orf.at)Papusza ande jek phukajipe o dschivipe la Romengera poetkijatar Bronisława Wajs, savi lakera dajatar vodschi­kan „Papusza“ akardi ol, phukal. Kada i Papusza 1910 andi ost Polnija upro them ali, o Romna angle lake phen­de, „hot oj le cilen­ge baro bari­ka­nipe vaj bari ladsch“ anla. Garude, oj ojs terni tschaj use jek dschi­dov­tschen­geri ken­va­keri bik­nasch­kija te genel taj te pisinel taj o them la poesi­jatar te prin­dscha­rel siklol. Kada oj pal o dujto the­mes­kero habrui le pisi­maschi Jerzy Ficowski resel, odo sora­li­sa­ri­nel la taj phenel lake, hot oj pre poesiji upre te pisi­nel. La­kere verk­tscha phukan pal lakere kiva­nip­tscha taj sune, pal o kami­pe usi natu­ra taj o kiva­nipe pal o khe­tano roasi­nipe. Berscha paloda lakere poesiji andi pol­nischi tschib prik be­schar­de on taj ando pradipe peren. I Papusza upre jef­kar jek prin­dschasch­kija ol. Ham adale prin­dscha­ri­pes­ke oj jek utscho ko­ja pot­schi­nel.

Pa­pusza upri tscha­tschi­kani dschivi­pes­keri histo­rija la erschti poetkijatar le pol­nischi Romen­dar basi­ri­nel. I Joanna taj o Krzysztof Krauze jek poe­tischi, ande schu­kar kale taj parne kipi liker­do film kerde, savo te min­dschart jek epischi his­to­rija­kero pano­rama sikal. Read the rest of this entry »

ZARA: Rassismus-Report 2014

März 21st, 2015  |  Published in Dokumente & Berichte, Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

ZARA-Rassismusbericht 2014Muslime, Roma, Juden und Asylwerber sind in Österreich im ver­gan­ge­nen Jahr ver­stärkt rassis­ti­schen An­griffen aus­ge­setzt ge­wesen. Zu diesem Schluss kommt die Anti-Rassis­mus-Stelle ZARA in ihrem Jahres­bericht 2014 (pdf). Es wurden 794 Fälle erfasst, um rund 60 mehr als 2013.

ZARA, 20.3.2015: „Terror-Moslems, scheiss­mu­sel­ma­ni­sches Drecks­pack“, „Frie­de exis­­tiert erst dann, wenn Ju­den komplett ver­schwin­den… Hitler hat ein­deutig zu wenig ge­macht“ und „Z*banden“, die „alles an sich reißen, was nicht niet- und nagel­fest ist“: Diese und an­dere ab­wer­tende Bezeich­nun­gen wurden ver­gan­genes Jahr beson­ders häufig gegen MuslimInnen, JüdInnen sowie Roma/ Romnija gerich­tet. Ebenso in ein schlech­tes Licht wur­den Asyl­werberInnen ge­rückt, so etwa von einem Politi­ker, der sie als „Erd- und Höhlen­men­schen“ bezeich­nete. 
Besonders domi­nant dabei – auch in Medien und sozialen Netzwerken – war der Generalverdacht, unter den Mus­limInnen gestellt wurden. Allein die Anzahl der rassistischen Vorfälle gegenüber als MuslimInnen wahr­genom­me­nen Per­sonen hat sich seit August 2014 nahezu ver­doppelt, diese Vorfälle fallen somit zeitlich zusam­men mit der Ver­brei­tung der Gräuel­taten des IS/ISIS über das Internet. Die Über­griffe rei­chen von verbalen Attacken in Parks und öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln, über tätliche Angriffe, Van­da­lis­mus gegen Ein­rich­tun­gen bis hin zu Hetze und Morddrohungen im Netz.

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Online-Broschüre „Stimmungsmache“

März 20th, 2015  |  Published in Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

StimmungsmacheDISS: Extreme Rechte und antiziganistische Stimmungsmache. Analyse und Gefahreneinschätzung am Beispiel Duisburg

In der Reihe kostenloser Online-Broschüren des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) er­schien nun der drit­te Band. Die ver­ein­fachte Web-Version der Bro­schüre finden Sie hier. Das DISS empfiehlt den Down­load der Original-PDF-Datei mit zahlreichen Abbildungen, zusätzlichen In­fo­käs­ten und aus­führ­li­chem Litera­tur- und Quel­len­ver­­zeich­nis.

Einleitung:

Seit dem EU-Beitritt Rumäniens und Bulgariens im Jahr 2007 ma­chen Bürger_innen dieser Län­der von ihrem Recht Gebrauch, sich in Duisburg, Dortmund, Berlin, aber auch vielen anderen deutschen Städten nieder­zu­lassen. Duisburg ist eine arme Stadt, und viele der Migrant_innen sind eben­falls arm. Viele von ihnen sind nicht nur arm, sondern gehören auch der diskri­mi­nier­ten Minder­heit der Rom_nija an. In Duis­burg und in ande­ren Städten gab es in den letz­ten Jah­ren heftige öffent­liche Debatten, die stark von Anti­ziga­nis­mus geprägt waren. Die Stim­mung in Teilen der Bevöl­ke­rung spitzte sich so zu, dass sich viele an die rassis­ti­schen Pogrome gegen Asyl­su­chende An­fang der 1990er Jahre erinnert fühl­ten. Es dürfte kaum über­ra­schen, dass Grup­pie­run­gen und Parteien der extremen Rechten ver­such­ten, diese Stim­mung für sich zu nutzen. Dies ist ihnen zum Teil gelun­gen, sie zogen z.B. mit ei­nem Rekord­ergeb­nis in den Duis­bur­ger Stadtrat ein.

Diese Broschüre untersucht exemplarisch am Beispiel der Stadt Duisburg, wie die extre­me Rechte das Thema Anti­ziganismus aufgriff. Sie agierte dabei nicht isoliert im luft­leeren Raum. Viel­mehr besteht ein Zusam­men­hang zwischen Alltags­rassis­mus, etablier­ten Medien, Kom­munal­politik und den Erfolgs­chan­cen der extre­men Rechten. Dieses kompli­zierte Wech­sel­spiel ist Gegen­stand dieser Broschüre.

(weiterlesen)

Herausgeber: AK Antiziganismus im DISS/Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung. Veröffentlicht als kostenlose Online-Publikation im März 2015
Autor_innen: Martin Dietzsch, Anissa Finzi, Alexandra Graevskaia, Ismail Küpeli, Zakaria Rahmani, Stefan Vennmann
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Roma sam: Sikadipeskeri schtudija

März 18th, 2015  |  Published in Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Wissenschaft

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
16.3.2015 (on demand)

Präsentation der Rombas-Bildungsstudie in Wien (Foto: Gilda Horvath)Roma taj Sinti sikadipeskeri schtudija ar­but­scha­linde

Andar o anglutno kerdo projekto „Roma upri uni­ver­siteta“, savo masch­kar 2010 taj 2012 le orga­nisa­cijen­dar – Initia­tive Minder­hei­ten, Romano Centro taj Farajan Roma-Service – kerdo ulo, Roma & Sinti jerim ule, save uso ar­butscha­li­nipe la ROMBAS-sika­di­peskera schtu­di­ja­tar, use sina.

Ando keripe le ESF-projektostar ROMBAS (Roma-sika­dipes­keri- taj arsi­kli­pes­keri-schtu­dija) i Initiative Min­der­heiten ando kheta­nipe le Romano Centroha, le Austri­tike Kheta­nipeha le poli­tischi sika­dipes­ke, le Faraj­ni­ha Roma-Service taj le Betschi­tike Flogos­kere Utsche Ischko­lenca jek buti ar dija, sava o cil sina, i adive­sa­keri sikadi­pes­keri situa­cija le Romen­dar taj Sintijen­dar andi Austrija pasche­der te forschi­nel. Na dscha­nipe pedar o grupna­kero baripe, o pharo uso gejipe uso grupna­kere dschene, o schta­tisti­schi etni­schi telschta­mini­pes­kere datscha, save but­var na del taj o koja – Roma taj Sinti hete­ro­geni etni­schi grupn hi – asaj empi­ri­schi butja, pha­reder keren.

Vaschoda o ROMBAS-projekto jek partici­pa­tivi for­schi­nipes­kero keripe, kaj o Roma & Sinti ojs for­scher­tscha jek centra­li than khe­len, kertscha. Afka dsche­ne andar o anglut­no pro­jekto jerim schaj ule, save uso ar­butscha­li­nipe le ROMBAS-schtu­di­jatar use sina. Odola sina dsche­ne sar i Gilda-Nancy Horvath, i Žaklina Radosavljević taj o Manuel Weinrich, save pu­mare esbe liptscha, save on uso ar­butscha­lini­pe la sika­dipes­kera schtu­di­jatar khetan kedine, phukan. Bute­der pedar schu­nen tu­men andi sendung „Roma sam“ upro Radijo Burgenland.

(volksgruppen.orf.at)

Facts & Figures (112)

März 17th, 2015  |  Published in Facts & Figures

Kaiser Karl VI. ord­ne­te 1726 an, alle männ­li­chen „Zi­geu­ner“ hin­zu­rich­ten und al­len Frau­en und Kin­dern ein Ohr ab­zu­schnei­den.

(Quelle)

Roma & Sinti erarbeiteten Bildungsstudie

März 16th, 2015  |  Published in Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Wissenschaft

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
16.3.2015 | Live: 20:50 Uhr (on demand)

Präsentation der Rombas-Bildungsstudie in Wien (Foto: Gilda Horvath)Im Rahmen des ESF-Projekts ROMBAS initiierte die Initiative Minder­hei­ten in Zusam­men­arbeit mit dem Romano Centro, der Öster­rei­chi­schen Gesell­schaft für poli­ti­sche Bildung (ÖGPB), dem Verein Roma-Service und den Wiener Volks­hoch­schulen eine Unter­suchung, die das Ziel ver­folgte, die gegen­wärtige Bildungs­situa­tion von Roma und Sinti in Österreich näher zu er­for­schen. Feh­len­des Wissen über die Gruppen­größe, er­schwer­te Erreich­bar­keit der Gruppen­an­ge­hö­ri­gen und man­geln­de Ver­füg­bar­keit sta­tis­ti­scher Daten nach eth­ni­scher Her­kunft sowie der Um­stand, dass es sich bei Roma und Sinti um äußerst hetero­gene eth­ni­sche Grup­pen handelt, erschweren der­artige empi­ri­sche Unter­suchun­gen. Das ROMBAS-Projekt ver­folgte daher einen partizi­pa­tiven Forschungs­ansatz, bei dem Roma und Sinti als For­scher/innen eine zentra­le Rolle spielen. So konn­ten Roma- und Sinti-An­ge­hö­rige aus dem Vor­gänger­projekt „Roma an die Universität“, das zwischen 2010 und 2012 von der Initia­tive Minder­heiten gemein­sam mit dem Romano Centro und dem Verein Roma-Service durch­geführt wurde, ge­won­nen werden. Gilda-Nancy Horvath, Žaklina Radosavljević und Manuel Weinrich schil­dern ihre Erfah­run­gen, die sie beim Erar­bei­ten der Bildungs­studie gesam­melt haben. Mehr darü­ber hö­ren Sie in der Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Bur­gen­land.

(volksgruppen.orf.at)

Nachkriegsjustiz: das Schandurteil von 1956

März 15th, 2015  |  Published in Geschichte & Gedenken, Recht & Gericht

Deutschland: BGH-Präsidentin verurteilt rassistisches SchandurteilDeutschland: Der Bundesgerichtshof distanziert sich erst­mals von einem folgen­schwe­ren Urteil von 1956, das NS-Opfer zu Ver­bre­chern stem­pelte

Der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) hat sich ver­gan­ge­nen Don­ners­tag mit deut­li­chen Worten von einem rassistischen Urteil aus dem Jahr 1956 distanziert. Man könne sich für diese Recht­sprechung nur schä­men, erklärte BGH-Prä­si­den­tin Bettina Limperg an­läss­lich eines Besuches im Doku­men­ta­tions­zentrum deut­scher Sinti und Roma. Am 7. Jänner 1956 hatte ein Urteil des Gerichtes Sinti und Roma, die Opfer des NS-Regimes wa­ren, Entschä­di­gungen verwehrt, weil die national­sozia­lis­tische „Zigeuner­verfolgung“ bis 1943 nicht rassistisch moti­viert, son­dern Teil der „üblichen polizei­li­chen Präventiv­maß­nahmen“ zur „Bekämpfung der Zigeuner­plage“ gewe­sen sei. Die Ver­fol­gung und Zwangs­maß­nahmen seien dem­nach lediglich als Instru­mente der Krimi­na­li­täts­bekämpfung zu sehen. In der Urteils­begrün­dung des BGH heißt es unter Ver­weis auf die ver­meint­liche „Eigenart“ dieses Volkes:

Sie neigen, wie die Erfahrung zeigt, zur Kriminalität, beson­ders zu Dieb­stäh­len und Betrü­gerei­en, es fehlen ih­nen viel­fach die sitt­li­chen Antriebe zur Ach­tung von frem­dem Eigen­tum, weil ihnen wie primi­tiven Ur­menschen ein un­ge­hemm­ter Okku­pa­tions­trieb eigen ist.

Zudem rechtfertigte die Nachkriegsjustiz die NS-Po­litik gegen Sinti und Roma mit an­geb­li­chen „militärischen“ Erfor­der­nissen. Zwangs­maß­nah­men gegen die Minder­heit seien nötig gewe­sen, um herum­ziehende „Zigeuner“ daran zu hin­dern, Spionage zu trei­ben.

„Der BGH übernahm damals die Recht­fer­ti­gungs­strategie der National­sozialisten und deren dema­go­gische Hetze“, kriti­sierte Romani Rose, der Vor­sitzende des Zentral­rats der Sinti und Roma, im Oktober auf einer Ver­anstal­tung in Karlsruhe. Read the rest of this entry »

Der Wald ist wie die Berge (Trailer)

März 12th, 2015  |  Published in Film & Theater

Pădurea e ca muntele, vezi?
The Forest is like the Mountains

Dokumentarfilm von Christiane Schmidt & Didier Guillain
Deutschland, Rumänien 2014, 101 min.

Ein Roma-Dorf schmiegt sich in die mär­chen­hafte Hügel­land­schaft Rumäniens. Die Men­schen dort ge­wäh­ren uns einen sel­ten nahen Ein­blick in ihre Alltags­freuden und Sorgen. Der beobach­ten­de Film stellt in der Schön­heit sei­ner Bil­der ein Ge­schenk der Zunei­gung und Wür­de dar. (DOK.fest München)

(mehr hier)

ROMBAS – Studie zur Bildungssituation

März 11th, 2015  |  Published in Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Wissenschaft

ROMBASROMBAS – Studienbericht zur Bildungssituation von Roma und Sinti in Österreich

Hrsg. von Mikael Luciak für die Initiative Minderheiten

>>Download: Studienbericht (PDF)

Die Studie gewährt neue Einblicke in die gegen­wär­tige Bildungs- und Aus­bil­dungs­situa­tion von in Österreich leben­den Roma und Sinti. Die mittels eines inklu­si­ven For­schungs­ansatzes durch­geführ­ten 125 qua­li­ta­tiven Inter­views wei­sen auf maß­geb­liche Ver­ände­run­gen betref­fend den Bildungs­zugang und die Bildungs­beteiligung von autochtho­nen und allochtho­nen Roma im Ver­lauf der Gene­ra­tio­nen hin. Trotz einer ver­bes­ser­ten Bil­dungs­lage ist das for­male Bildungs­niveau von Roma und Sinti im Ver­gleich zur Gesamt­bevöl­ke­rung nach wie vor niedri­ger. Der Studien­bericht gibt Auf­schlüs­se darü­ber, welche Bedeu­tung dabei der Schule, dem Eltern­haus, den sich wan­deln­den gesell­schaft­li­chen Ver­hält­nis­sen und der ethni­schen Zu­gehö­rig­keit der Befrag­ten zu­kommt, und bein­hal­tet ent­spre­chende bil­dungs­po­li­ti­sche Empfeh­lungen.

Die Studie ist gegen einen Unkostenbeitrag (Versand) von 6.- bei der Ini­tia­tive Min­der­heiten er­hält­lich: office(AT)initiative.minderheiten.at

(Text: Initiative Minderheiten)


ROMBAS: Sikadipeskeri schtudija

März 9th, 2015  |  Published in Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Wissenschaft

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
9.3.2015 | Live: 20:50 orenge (on demand)

Rombas-Team (Foto: Rombas/Sabine Schwaighofer)ROMBAS: Sikadipeskeri schtudija le Romen­dar taj Sinti­jen­dar andi Austrija

Historischi diklo, o Roma taj o Sinti uso lek sora­leder grupn andi Aus­trija ge­nen, save ando sika­dipe tel dschum hi taj saven­geri sika­di­pes­keri situa­cija dugi cajt la poli­ti­katar taj le forschi­nipes­tar tschak tschulo esbe lim ulo. Ando EU-akero keripe nacijo­nali stra­te­gijen­ge usi integra­cija le Romen­dar, dschi ando bersch 2020 koji ker­de te on.

I angli paschlardi ROMBAS-schtu­dija and diki­pe ando igen hete­ro­geni sika­di­pes­kere esbe liptscha le andi Austrija dschivde Romen­dar taj Sinti­jen­dar del. Andar bute­der sar 60 ori hangos­kere upre liptscha taj bute­der sar 1.500 riktscha transkricijon­tscha pro­ba­lim ulo, barikane koji ari te bu­scha­linel, save sorale o sika­dipes­kere droma le dschenen­dar, saven­ca vaker­do ulo, vodinde.

Sar ando metodischi falato sikado, na handli­nel pe adaj vasch jek repre­sen­ta­tivi schtu­dija savi sikal, sar i adi­vesa­keri sikadi­pes­keri situa­cija le Romen­dar taj Sinti­jen­dar andi Austrija ar­ditschol. Ande aja sika­dipes­keri schtu­dija o atscha upro sika­jipe le di­kipes­tar le phutschle dschen­dar hi, save pedar phukan, saj koji lenge upre lengero sika­dipes­kero drom pomo­schinde vaj na. Uso 13to Romen­gero-dia­logis­kero seleto le nacijo­nali Romen­gere-kon­taktos­kere thanis­tar ando bun­dakero kancle­ris­kero birov­tschago, i ROMBAS schtu­dija usi sika­dipes­keri situa­cija le Romen­dar taj Sintijen­dar andi Austrija pre­sen­tirim uli. Buteder pedar, schu­nen tumen andi sen­dung „Roma sam“ upro Radijo Bur­genland.

(volksgruppen.orf.at)

Roma sam: Neue Bildungsstudie präsentiert

März 9th, 2015  |  Published in Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Wissenschaft

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
9.3.2015 | Live: 20:50 Uhr (on demand)

ROMBAS: Studienbericht zur Bildungssituation der Roma & Sinti in Österreich

Bildungsstudie Rombas (Foto: Roma-Service)Historisch gesehen gehören Roma und Sinti zu den am stärks­ten bildungs­benach­tei­lig­ten Grup­pen in Österreich, doch lange Zeit wur­de ihre Bildungs­situation von Politik und For­schung nur wenig betrach­tet. Im EU-Rah­men für natio­nale Strate­gien zur Integra­tion der Roma sol­len bis zum Jahr 2020 Maß­nahmen ge­setzt wer­den. Der vor­lie­gende ROMBAS-Studien­bericht (erstellt von der Initiative Minderheiten in Koope­ra­tion mit Romano Centro, Roma-Service und ÖGPB) bietet Ein­blicke in die Bildungs­erfah­run­gen von in Öster­reich leben­den Roma und Sinti.

Aus über 60 Stun­den Tonband­auf­nahmen und mehr als 1.500 Seiten Inter­view­transkrip­tio­nen wurde ver­sucht, wichtige Merk­male und Bedin­gun­gen heraus­zu­arbei­ten, die maß­geb­lich die Bildungswege der inter­view­ten Per­so­nen beein­fluss­ten. Wie im metho­di­schen Teil ange­merkt, han­delt es sich dabei nicht um eine reprä­sen­ta­tive Studie, die zeigt, wie die gegen­wär­tige Bil­dungs­lage aus­sieht. In dieser Bildungs­studie ist das Haupt­augen­merk auf die Dar­stel­lung der Sicht­weisen der befrag­ten Per­sonen ge­rich­tet, die Aus­kunft darüber ge­ben, was ihnen auf ih­rem Bil­dungs­weg als för­der­lich und hin­der­lich er­schien. Bei der 13. Roma-Dialog­platt­form der natio­nalen Roma-Kontakt­stelle im Bundes­kanzler­amt wurde die ROMBAS-Studie präsen­tiert. Mehr darüber er­fah­ren Sie in der Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Burgenland.

(volksgruppen.orf.at)

8. März ist Internationaler Frauentag

März 8th, 2015  |  Published in Frauenrechte

8. März - Weltfrauentag 2015