Roma & Sinti erarbeiteten Bildungsstudie

März 16th, 2015  |  Published in Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Wissenschaft

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Radio Burgenland:
16.3.2015 | Live: 20:50 Uhr (on demand)

Präsentation der Rombas-Bildungsstudie in Wien (Foto: Gilda Horvath)Im Rahmen des ESF-Projekts ROMBAS initiierte die Initiative Minder­hei­ten in Zusam­men­arbeit mit dem Romano Centro, der Öster­rei­chi­schen Gesell­schaft für poli­ti­sche Bildung (ÖGPB), dem Verein Roma-Service und den Wiener Volks­hoch­schulen eine Unter­suchung, die das Ziel ver­folgte, die gegen­wärtige Bildungs­situa­tion von Roma und Sinti in Österreich näher zu er­for­schen. Feh­len­des Wissen über die Gruppen­größe, er­schwer­te Erreich­bar­keit der Gruppen­an­ge­hö­ri­gen und man­geln­de Ver­füg­bar­keit sta­tis­ti­scher Daten nach eth­ni­scher Her­kunft sowie der Um­stand, dass es sich bei Roma und Sinti um äußerst hetero­gene eth­ni­sche Grup­pen handelt, erschweren der­artige empi­ri­sche Unter­suchun­gen. Das ROMBAS-Projekt ver­folgte daher einen partizi­pa­tiven Forschungs­ansatz, bei dem Roma und Sinti als For­scher/innen eine zentra­le Rolle spielen. So konn­ten Roma- und Sinti-An­ge­hö­rige aus dem Vor­gänger­projekt „Roma an die Universität“, das zwischen 2010 und 2012 von der Initia­tive Minder­heiten gemein­sam mit dem Romano Centro und dem Verein Roma-Service durch­geführt wurde, ge­won­nen werden. Gilda-Nancy Horvath, Žaklina Radosavljević und Manuel Weinrich schil­dern ihre Erfah­run­gen, die sie beim Erar­bei­ten der Bildungs­studie gesam­melt haben. Mehr darü­ber hö­ren Sie in der Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Bur­gen­land.

(volksgruppen.orf.at)

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