März 25th, 2015 |
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Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
2009 misshandelten und demütigten zehn slowakische Polizisten in Košice eine Gruppe von Roma-Buben im Alter von elf bis 15 Jahren. Die Polizisten selbst filmten die Vorgänge mit einer Handykamera. Am 27. Februar 2015 wurden alle zehn Angeklagten freigesprochen – aus Mangel an Beweisen.
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(Video: Romea.cz)
März 25th, 2015 |
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Geschichte & Gedenken, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen
Sie überlebte im Nationalsozialismus mehrere KZs. Ceija Stojka erzählte als eine der Ersten von dem Leid und benutzt ihre Kunst als Waffe der Emanzipation.
taz.de: (…) In schwarzen Tuschezeichnungen, Gouachen, bunten Gemälden und Gedichten verarbeitete die österreichische Künstlerin, was sie als Kind erlebte und überlebte: Auschwitz, Ravensbrück, Bergen-Belsen. Erst Ende der achtziger Jahre fing die Autodidaktin an zu malen, da war die Zeit gekommen auszukotzen, was sie hatte fressen müssen. Auch nach ihrer Befreiung noch, denn als Romni betrog sie die Gesellschaft um ihre moralische Anerkennung als Opfer der Nationalsozialisten. Heute gehört die 2013 verstorbene Stojka zu den bekanntesten Roma-Künstlerinnen. Vergangenen Sommer holten die Kuratoren Lith Bahlmann und Matthias Reichelt ihre Arbeiten nach Berlin, dann waren sie in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück zu sehen. Jetzt zeigt der Heidelberger Kunstverein sie. Stojkas herausragende künstlerische Position ist auch deswegen so wichtig, weil sie als eine der Ersten von dem Leid erzählte, das Sinti und Roma im „Dritten Reich“ widerfuhr. (…)
Die Kunst sei über Jahrhunderte hinweg ein wichtiges Medium der Tradierung der Feind- und Zerrbilder vom sogenannten „Zigeuner“ gewesen, sagte Romani Rose zur Eröffnung der Heidelberger Ausstellung. (…) Kunst könne aber auch eine Waffe der politischen Emanzipation und der Selbstbefreiung sein. (…) Read the rest of this entry »