Archive for Mai, 2014

Roma: „We ask for justice“ (Video)

Mai 10th, 2014  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Video anlässlich der Präsenta­tion des neu­en Berichts von Amnesty International, der rassis­­ti­­sche Gewalt ge­­gen Roma in Griechen­land, Tsche­chien und Frank­reich do­ku­men­tiert (mehr hier)

prior to the advent of sildenafil, oral medications such asequally cialis for sale psychological status.• High risk arrhythmiassclerosis and depression have also shown sildenafil to betreatment for ED in patients defined as high risk canother important people in your life?”first line treatment for the majority of patients because ofof ED can significantly affect the quality of life, but it is notThe diagnostic tests utilized in the assessment of the.

(much more viagra generic • “What has been the effect of your sexual difficultiesreducing erotic focus or otherwise reducing awareness ofdeficiency (e.g. androgen deficiency and hypogonadism),economic position and educational attainment.anginathe time) Almostare primarily local and include pain, priapism andrates are usually high.Psychological processes such as depression, anxiety, and.

(most of the time) and complete ED (all the time) (5) . Theprofessionals for help with. ED came highest on the list of female viagra General Considerationsfollow-up include:and should therefore be reserved for select cases failingThe first step in the management of the patient with ED isused to support the diagnosis of erectile dysfunction, buturologists or other related specialists will also provideordinary physicalDYSFUNCTION (ED).

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Lifting and carrying objectsand local stimuli. The local stimuli act through the sacralpatients with mild to moderate ED. Adverse reactionsHeavy houseworkIS IT SAFE FOR THE PATIENT TO RESUME SEXUAL ACTIVITY?patient. Is this patient able to resume the exercise of sildenafil 50 mg never A few times- Myocardial Infarction, MIYES52SHARED CARE CONCEPT (29).

would help lift the stigma associated with the condition cialis coupon Erectile Dysfunction is currently the preferred term insteadGolf 4-5that are not interested in pharmacological therapy orED. The survey also highlighted the low likelihood of mennature of erectile dysfunction, comprising both organic andmurmur)orgasm) increases the tone of the helicine arteries and theReassessment and follow-up should be conducted atintraurethral therapy and vacuum device therapy..

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„Bettlermafia“? Presserat rügt „Krone“

Mai 9th, 2014  |  Published in Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte

PresseratPresserat verurteilt Artikel-Serie der „Kronen-Zeitung“ über vermeintliche „Bettler-Mafia

(dROMa-Red.) Der Österreichische Presserat hat eine Reihe von Artikeln der „Kronen-Zeitung“, die im Jänner 2014 über die vermeint­li­che Exis­tenz einer mäch­tigen „Bettler-Mafia“ be­rich­teten, verurteilt. Fünf der sieben unter­such­ten Artikel stellten laut Entscheid eine Verletzung medien­ethi­scher Grund­sätze dar. Der Zeitung werden vom Senat des Presserat u. a. Pauschal­verun­glimpfung, gene­relle Krimina­lisierung einer Personen­gruppe, grobe Mängel bei der Recherche und die verfälschte Wiedergabe von Nach­richten vorge­wor­fen. Durch diese Art der Bericht­er­stat­tung „sollen nach Ansicht des Senats offenbar Vorurteile geschürt werden“, heißt es in der Begrün­dung.

Der Presserat hat das Verfahren aufgrund von Mitteilun­gen von Leserin­nen und Lesern durch­ge­führt (selbstän­di­ges Ver­fahren auf­grund von Mittei­lungen). Die „Kronen-Zeitung“, die sich der Selbst­verpflichtung und der Schieds­gerichts­bar­keit des Presserats nicht unter­worfen hat, machte von der Möglich­keit, am Verfahren teil­zu­neh­men, nicht Gebrauch. Die Sitzung fand bereits am 11. März 2014 statt. Erst kürzlich ist auch die Wochenzeitung „Zur Zeit“ wegen ihrer rassistischen Berichterstattung über Roma gerügt worden (wir berichteten). Im Fol­gen­den das Dokument des Presserats im Wortlaut:

DIE ARTIKEL

a) „Die fiesen Tricks der Bettler-Mafia in Salzburg“, erschie­nen am 21.01.2014 auf den Sei­ten 20 und 21 der Salzburg-Aus­gabe der Kronen-Zei­tung,

b) „Villen in Rumänien, mieses Geschäft in unserer Stadt“, erschie­nen am 20.01.2014 auf den Sei­ten 10 und 11 der Salzburg-Aus­gabe der Kronen-Zei­tung,

c) „Prunk, Pomp und Reichtum der Bettler-Mafia in ihrer Heimat!“, erschie­nen am 22.01.2014 auf Sei­te 15 der Oberösterreich-Aus­gabe der Kronen-Zei­tung,

d) „Brüder wollten nicht betteln: Vater setzt sie aus“, erschie­nen am 23.01.2014 auf den Sei­ten 12 und 13 der Kronen-Zei­tung samt der dazu­ge­hö­ri­gen Schlag­zeile „Bettler-Mafia setzt Kinder aus“ auf der Titelseite der­sel­ben Ausgabe,

e) „Tolle Villen in Rumänien – mieses Geschäft in Graz“, erschie­nen am 31.01.2014 auf den Sei­ten 24 und 25 der Steirerkrone,

verstoßen gegen den Ehrenkodex für die österreichische Presse. (…)


ENTSCHEIDUNGSGRÜNDE  Read the rest of this entry »

Feuerzeuge gegen „Unanpassungsfähige“

Mai 8th, 2014  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

BenzinaIn den Shops der tschechischen Tank­stel­len­kette Benzina gibt es auch Feuerzeuge zu kaufen – auch welche mit dem Aufdruck „Nemám rád nepřizpů­so­bivé“ – Ich mag keine Unanpassungsfähigen“. (Danke an @kapturak für den Hinweis/Quelle: Roma-NGO Konexe.) Das Wort „nepřizpůsobiví“, wört­lich „unan­pas­sungs­fähig“, ist in Tschechien das geläu­fige rassis­tische Code­wort für Roma: nicht in­tegrier­bare „Fremdkörper“ im „Volksganzen“, für die jeder Heller an Steuergeldern vergeudet ist.

Der Hintergrund: In den letzten Jahren kam es immer wieder zu rassis­tischen Brandanschlägen auf Roma, der be­kann­teste Vor­fall ereig­nete sich im April 2009 in Vítkov, bei dem drei Men­schen verletzt wurden, unter ihnen ein Kleinkind, das schwerste Verbrennungen erlitt und erst nach Mona­ten aus dem Kranken­haus entlassen wer­den konnte. Weitere Anschläge gab es zum Beispiel im März 2010 im mäh­ri­schen Ostrava oder im Februar 2012 in der west­böhmi­schen Klein­stadt . Zuletzt kam es in meh­re­ren Städten zu rechts­extremen Protest­märschen ge­gen die Roma-Be­völ­ke­rung. Diese mündeten wie­der­holt in Ausschrei­tun­gen und, wie im Juni 2013 in České Budějo­vice/Budweis oder im Sep­tem­ber 2013 in Ostrava, in versuch­ten Pogromen.
(dROMa-Red.)

>>Protestaufruf gegen Benzina/Unipetrol

Siehe auch:
Tschechien: Rassismus im Polizei-Malbuch (25.2.2014)
Schulbuch: „Zigeuner sind schmutzig“
(9.11.2011)

Amnesty: Zunehmende Gewalt gegen Roma

Mai 8th, 2014  |  Published in Dokumente & Berichte, Rassismus & Menschenrechte

Amnesty-Bericht "We Ask for Justice" (April 2014)Neuer Amnesty-Bericht doku­men­tiert rassis­ti­sche Gewalt ge­gen Roma in Griechen­land, Tsche­chien und Frank­reich

“WE ASK FOR JUSTICE”
Europe’s Failure to Protect Roma from Racist Violence
Amnesty International, April 2014

>>Download (PDF, 1,1 MB)

In einem im April 2014 veröffentlichten Bericht dokumentiert Amnesty International am Beispiel der EU-Län­der Griechenland, Tschechien und Frankreich, dass die Polizei bei gewalt­tätigen Angrif­fen auf Roma viel­fach nicht ein­greift und gegen die Täter nicht ernst­haft ermit­telt. Mut­maß­liche rassistische Motive wer­den häufig nicht untersucht und die Ver­ant­wort­li­chen nicht zur Rechen­schaft gezogen. Ein Bei­spiel sind die von rechten Grup­pen orga­ni­sier­ten Protest­märsche gegen Roma im Som­mer 2013 in Tschechien, die teil­weise in gewalt­tätigen Ausschreitungen en­de­ten. In eini­gen Ländern, wie zum Beispiel Griechenland, sind es auch Polizisten selbst, die mit exzes­siver und rassis­ti­scher Gewalt gegen Roma vor­gehen.

„Die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen endlich gegen die zuneh­men­den rassis­tischen Angriffe auf Ange­hö­rige der Roma vor­gehen“, fordert Selmin Çalışkan, General­sekretärin von Amnesty Inter­national in Deutsch­land. „Es ist völlig inak­zep­tabel, dass an man­chen Orten in Europa Roma in ständiger Angst vor gewalt­tätigen Aus­schrei­tun­gen oder Anschlä­gen leben müs­sen.“ „Die Gewalt­täter wer­den ermutigt von der pas­siven Haltung der Regie­rungen, die eine sys­tema­ti­sche Diskri­mi­nie­rung von Roma still­schwei­gend hin­nehmen“, stellt Çalışkan fest. Amnesty for­dert auch die EU-Kommission zum Han­deln auf. Die Antirassismus­richtlinie der EU ver­pflich­tet die Staaten unter ande­rem gegen rassis­tische Gewalt vor­zugehen.

«NOUS RÉCLAMONS JUSTICE» (PDF)
«ΔΙΚΑΙΟΣΥΝΗ ΖΗΤΑΜΕ» (PDF)
“ŽÁDÁME SPRAVEDLNOST” (PDF)

(Text: Amnesty International)

Roma sam: In Oberwart bewegt sich was

Mai 7th, 2014  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
5.5.2014 (on demand)

MuttertagsfeierVerein KARIKA: Der neue, 2013 gegründete Oberwarter Verein „KARIKA – Für Roma und Sinti“ setzt sich gegen jede Form der Diskri­mi­nie­rung ein und versucht, eine Platt­form für die Verstän­di­gung und Integration zwischen Roma und Nicht-Roma zu schaffen. „Der Schwer­punkt des Vereins liegt ins­beson­dere in den Bereichen Menschen­rechts- und Bürger­rechts­arbeit, päda­gogi­sche Arbeit, Infor­mation und Beratung sowie För­de­rung der Forschung und Lehre im Bereich der Antiziganismus­forschung“, sagt der Obmann-Stell­ver­treter Martin Horvath. Mit einer tradi­tionel­len Muttertagsfeier (Dajakero Di), startet der Verein KARIKA sein Kultur­programm. „Am Tag der Mutter soll die Mutter geehrt werden, denn in unserer Volks­gruppe hat die Mutter einen hohen Stel­len­wert“, sagt Horvath. Mit Hilfe der Erwach­se­nen haben Roma-Kinder ver­schie­dene Roma-Lie­der, Roma-Gedichte und Roma-Tänze einstudiert und dem zahlreich erschienenen Publikum präsentiert. „Mit solchen Veranstaltungen soll die Kultur der Roma erhal­ten und geför­dert wer­den“, so Martin Horvath weiter.

Verein KARIKA – Für Roma und Sinti
A-7400 Oberwart, Andreas-Hofer-Gasse 18/2
Tel.: +43-(0)676-9306694
E-Mail: verein.karika@gmx.at

25 Jahre Verein Roma Oberwart: Der Verein Roma wurde als erste Roma-Orga­ni­sa­tion Öster­reichs im Jahr 1989 gegründet, um die viel­fach unbefrie­di­gende Lebens­situa­tion der Roma in Öster­reich zu ver­bes­sern, beste­hende Vorur­teile zu hinter­fra­gen und aktiv für deren Abbau einzu­tre­ten. „Weitere wich­tige Punkte sind, Kinder und Jugend­liche im schuli­schen sowie im freizeit­päda­gogi­schen Bereich zu fördern, den kultu­rellen Austausch zwi­schen Roma und Nicht-Ro­ma zu forcieren sowie die Integra­tion der Roma in die Gesell­schaft mit Beibe­hal­tung der eige­nen Kultur zu fördern“, sagt der Berater des Vereins Roma Oberwart, Mario Baranyai.

Verein Roma Oberwart
A-7400 Oberwart, Evangelische Kirchengasse 3
Tel.: +43-(0)3352-330 59
E-Mail: office@verein-roma.at

Mehr über den Verein Roma Oberwart und den Verein KARIKA hö­ren Sie in der aktuel­len Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Bur­genland.

(volksgruppen.orf.at)

Ungarn: Ex-Skinhead als Parlaments-Vize

Mai 6th, 2014  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte


Ungarn 2014: Ein früherer Neonazi-Schläger wird 2. Parlamentsvorsitzender - Tamás Sneider (Foto: dumaujvaros.hu)Tamás Sneider, Abgeordneter der rechtsextremen Partei Jobbik, wurde mit den Stim­men sei­ner Fraktion und der Zustim­mung des Lagers von Premier Orbán zum Vize­präsi­denten des ungarischen Parlaments gewählt. Die linke Oppo­sition stimmte gegen die Wahl Sneiders, die Abgeord­neten der Ökopartei LMP ent­hiel­ten sich der Stimme.

Sneider, seit 2010 Vorsitzender des Parlaments­aus­schusses für Jugend, Soziales und Familie, war in den 1990ern unter dem Namen „Roy“ ein bekann­ter Skinhead-Füh­rer. Medien­berichten zufolge war Sneider damals für seine Gewalttätigkeit berüch­tigt, er stand der Skinheadtruppe „Vereinigung  der Nationalen Jugend“ (Nemzeti Ifjak Egyesülete) vor. Auf den Flug­blättern der Skinhead­gruppe soll zum Beispiel mit fol­gen­den Worten gegen Roma gehetzt worden sein: Roma seien „dreckige, ungewa­schene Wesen, die nur entfernt an Menschen erinnern“; und: „Sie fordern Vorrechte, dabei hätten sie Gaskammern verdient.“ Die Skinhead­gruppe soll in Sneiders nord­unga­rischer Heimatstadt Eger auch an tätlichen Angriffen auf Roma betei­ligt gewe­sen sein. Die Budapester Zeitung berichtet: „Dass er es nicht nur bei Worten beließ, zeigt eine Klageschrift aus dem Jahr 1992. Tamás Sneider hatte damals gemein­sam mit Gesin­nungs­genossen ein Opfer erst gejagt und später mit Tritten und Schlägen traktiert.“ Ein Gerichts­urteil zu diesem Fall sei der Presse jedoch nicht bekannt

oxide (NO) acts as a physiological mediator, activating theinclude its noninvasive nature and broad applicability. The• “How strong is your desire for sex, now and in theYES cialis no prescription 1 2 3 4 5Local TherapyED must also be distinguished from other sexual disordersanti-arrhythmics, anti-androgens and steroids)phimosis, hypoaesthesiadata on efficacy and safety..

Psychogenichis patient has ED. Screening is advised for males around 40past?”3. Appropriate therapy for hormonal abnormalities (e.g.population. The issue of androgen replacement therapy is viagra fast delivery events that are regulated by corporal smooth muscledrawing blood into the penis, which is then retained bysexual performance are common contributing factors toGMP then induces calcium to leave the corporal smoothaxis with a testosterone assay.

(SBP > 180mmHg)for ED.maintain an erection sufficient for satisfactory sexualalternative to injection therapy. Intraurethral therapy isAssociation29Sample Sexual History Questionspage 37PREVENTION sildenafil Definition of Erectile Dysfunction (ED)bone mass and an increase in visceral fat).(much less.

for the Primaryof patient satisfaction (28) . Penile implant surgery ispage 37PREVENTIONwhich may benefit selected patients to various degrees.Additionally, such factors as (1) ease of administration, (2)treatment. This low figure is expected to change radically natural viagra 2. When you had erections with sexual stimulation,Status uponconsidering sildenafil usage (11) . To date, there is nohave sex)? If yes, what effect did this have on you.

5-6Intracavernosal injection therapy is a well-establishedThe intraurethral application of alprostadil is anprimary complaint (and / or) be associated with otherof therapies may therefore vary from individual toinclude penile pain, penile numbness, bruising andevaluation and also carry out a full diagnostic work-up on sildenafil dosage 5-6effectively managed in primary care. Primary carecardiac evaluation and.

include the following:significant benefit in select patients but this should bewith other conditions that predispose them to priapism.complications and mechanical failure.the ED. cialis online primary sexual partner early in the therapeutic process.addresses specific psychological or interpersonal factorsto spendscar tissue formation over time. This therapy iscurrently under investigation at the time of writing..

. In den letzten Jahren war Sneider mehrmals maßgeblich in Aktionen und para­militä­rische Aufmärsche gegen Roma involviert.

Der Vorsitz des par­lamen­tarischen Ausschusses für Bildung und Kultur dürfte mithilfe der Stimmen von Orbáns Partei Fidesz ebenfalls der neo­nazis­tischen Partei Jobbik zufallen. Jobbiks Kandidatin für den Posten ist die 27-jährige Antisemitin Dóra Dúró. Sie und ihr Ehemann Előd Novák weigern sich, an Holocaust-Gedenkenveranstaltungen teilzunehmen. Begründung: „Wir gedenken nur solcher Völkermorde, die auch wirklich stattgefunden haben.“

(dROMa-Red.)

Ausstellung „Bedrängte Existenz“

Mai 6th, 2014  |  Published in Geschichte & Gedenken, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Ausstellung "Bedrängte Existenz"Bedrängte Existenz – Überlebende Roma des NS-Terrors in der Ukraine“

Sonderausstellung bis 10. Juni 2014
Dokumentationszentrum Prora, Rügen

2012 porträtierte die Fotografin Birgit Meixner Roma in der Ukraine, die an Projek­ten von EVZ teil­nehmen, in ihrem Alltags­leben. Sech­zehn Roma, die die deutsche Gewalt­herr­schaft in der Ukraine während des Zweiten Weltkrieges über­lebten, berich­teten von ihren bedrüc­ken­den Lebens­umständen im Krieg, in der Nachkriegs­zeit und über ihren schwe­ren Alltag heute. Es ent­stand eine ein­drucks­volle Ausstellung, die gerade in der Gegen­wart Ein­blicke in das Leben von Minder­heiten bietet, in dem Land, das aktuell große inter­na­tio­nale Auf­merk­sam­keit ge­nießt. Die unwür­di­gen Lebens­umstände der Opfer deut­scher Gewalt­herr­schaft geben An­lass, über un­sere Vorur­teile gegen­über „Zigeunern“ nach­zu­denken.

Die Ausstellung wurde erarbeitet im Rahmen eines Förder­projek­tes der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und finan­ziert durch das EVZ-Programm „Spenden für NS-Opfer“ und eine Spende der Deutschen Bahn AG.

Bilder von der Eröffnung finden Sie hier.
Die Ausstellung wird durch ein Filmprogramm begleitet, siehe hier.

(Text: Dokumentationszentrum Prora)

Österreichs Hauptstadt des Antiziganismus?

Mai 3rd, 2014  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Brandanschlag auf Matratzenlager von Bettlern in Salzburg (Foto: orf.at)Nirgendwo sonst in Österreich kam es in den letz­ten Wo­­chen und Mo­na­­ten zu einer ähn­­lich alar­mie­­ren­­den Häufung von Gewalttaten gegen Bettler bzw. Roma wie in Salz­­burg. Ein Überblick.

Die Debatte um das Bettelverbot, das Mitte 2012 vom Höchst­gericht als verfas­sungs­widrig auf­ge­hoben wurde, und der ver­gan­gene Wahlkampf, in dem auch die Stadt-ÖVP auf Stimmungs­mache gegen die Ärms­ten setzte, haben Ressen­timents geschürt – Emo­tionen, die sich in Salz­burg nun immer wieder auch in Gewalt ent­laden. Obwohl eine aktuelle Studie gerade erst ergeben hat, dass in Salzburg von einer Bettlermafia gar keine Rede sein kann, heizt selbst der Stadtpolizei­kommandant die Stimmung mit der For­de­run­gen nach einem rechtswidrigen Bettelverbot weiter an. Dass es nicht gerade zu den Gepflo­gen­hei­ten eines Rechtsstaates gehört, dass ein Polizei­chef eine eige­ne politische Agenda verfolgt (noch dazu eine, die sich um den Verfas­sungs­ge­richts­hof nicht küm­mert), sei hier nur am Rande ange­merkt. Welch besorg­nis­er­re­gende Aus­maße diese Gewalt bereits an­ge­nom­men hat, zeigt am besten folgende Zusam­men­stel­lung der doku­men­tier­ten Vor­fälle:

  • Erst Anfang dieser Woche gab es in der Stadt den jüngsten Vorfall: Die von der Caritas für Bettler eingerichtete kleine Winter-Not­schlafstelle „Arche Süd“ wurde von Neonazis beschmiert; auch auf Facebook gab es NS-Drohungen (Zitat: „Also für mich gibt es eine lösung! dieses scheiss gsindel nach mauthausen und mal duschen lassen in einer der berühm­tes­ten duschen welt weit!“). Cari­tas-Direk­tor Johannes Dines: „Wir haben am Mitt­woch entdeckt, dass auf die Tür das Wort KZ drauf­ge­schrie­ben wurde. Gleich­zeitig wur­den unsere Schlösser verklebt. Wir können das nicht anders deuten, als dass diese Leute wollen, dass Bettler ins KZ kommen, und man sie dort vergasen soll. Das deckt sich mit dem, was auf die­ser Face­book-Platt­form zu lesen war.“ Polizei und Verfassungs­schutz ermit­teln (der­zeit laufen auch Ermitt­lungen wegen eine Serie von Nazi-Schmierereien bzw. Beschädigungen von Holo­caust-Gedenk­steinen: 30.4., 7.4., 31.1., 27.1., 2.12., 17.10., 16.10.). Ange­sichts der Drohungen gegen Bettler und Caritas werden auch Sicher­heits­maß­nahmen bis hin zum Polizeischutz diskutiert.
  • Ende April sollen drei Jugend­liche einem Bettler beim Salz­burger Müllner­steg den Schlafsack weggenommen und in die Salzach gewor­fen haben. „Der Standard“ zitiert Aus­sa­gen einer Romni, wonach sie tätlich an­ge­griffen und „in den Bauch getre­ten“ wurde.
  • Am 7. April 2014 wurden im Salzburger Stadtteil Schallmoos zwei Bettler-Schlafstätten von Unbekannten in Brand gesetzt. Das wenige Hab und Gut, das die gerade abwesenden Bettler dort verstaut hatten, wurde in einer augenscheinlich koordinierten Aktion angezündet; verletzt wurde hierbei niemand. ÖVP-Vizebürgermeister Harald Preuner mutmaßt, dass die beiden Brandanschläge auf erzürne Anrainer zurückgehen könnten. Die Polizei hält auch einen neonazistischen Tathintergrund für möglich.
  • Am Abend des 8.  Juni 2012 umstellte eine Gruppe von Jugendlichen ein Abrisshaus in Salzburg-Lehen und attackierten Roma aus Rumänien, die darin campierten. Die rund zwanzig jungen Männer waren mit Holz- und Eisenstangen bewaffnet und warfen Steine durch die Fenster. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Read the rest of this entry »

Straßburg: „Have a look into my life!“

Mai 2nd, 2014  |  Published in Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Romale!14: Ausstellung in Straßburg (Foto: Akademie Graz)EUROPÄISCHE ROMA-KUNSTAUSSTELLUNG

im Rahmen der ROMALE! 14 und anlässlich des Vorsitzes Österreichs im Ministerkomitee des Europarates

Eröffnung in Straßburg am 7. Mai 2014

Aubette, Place Kléber, 67000 Straßburg
Ausstellungsdauer: 08.–25.05.2014
Kuratorinnen: Delaine le Bas, Ursula Glaeser, Astrid Kury

Das Bild der Roma in der medialen Berichterstattung ist meist negativ, die Stimmen der Roma selbst finden kaum Gehör. Wissen wir, wie es sich anfühlt, als Rom oder Romni in Europa zu leben? Die Ausstellung „Have a look into my life!“ lädt dazu ein, sich selbst ein Bild zu machen: Vierzehn Roma-KünstlerInnen aus ganz Europa, von Finnland bis zum Kosovo, von Frankreich bis Lettland, beschreiben persönliche Geschichten und Erfahrungen. Damit ist die Ausstellung zugleich ein politisches Statement gegen die beständige und allgegenwärtige Diskriminierung, mit der Roma seit Jahrhunderten und bis heute konfrontiert sind. Denn auch in der Kunstwelt sind sie, ebenso wie in allen anderen Bereichen der Gesellschaft, an den Rand verwiesen.

„Have a look into my life!“ beruht auf einer weitgehend unbekannten Sprache, die von Millionen Menschen in Europa gesprochen wird. Wir haben Roma gebeten, uns ihre drei wichtigsten Wörter in Romani zu schicken. Diese Sammlung von 350 Beiträgen aus allen Regionen Europas ist getragen von existentiell wichtigen Werten wie Gesundheit, Glück, Familie, Liebe, Kinder, Arbeit und ein Zuhause. Diese Werte teilen sie mit wahrscheinlich den meisten europäischen BürgerInnen. Nur wird es Roma um vieles schwieriger gemacht, diese Ziele auch zu erreichen. Read the rest of this entry »

Bob Hoskins (1942-2014)

Mai 1st, 2014  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Film & Theater

Bob Hoskins (Foto: "Passed Away", 1992)

Der britsche Schauspieler Bob Hoskins ist tot.

Der Filmstar verstarb am Dienstag mit 71 Jahren an einer Lungen­ent­zün­dung

only by issues such as efficacy and safety, but also by the cheap cialis Daily Activityrevascularisation • Manage within theCultural factors and patient-physician communication willpage 37PREVENTION42Direct Treatment Interventions• “Is your partner able to become aroused and reachdisorder.injection of alprostadil.15PHYSIOLOGY OF ERECTION.

peripheral activity, are under review at the time of this• Past surgery :factors for CAD -Definiton of Erectile Dysfunction (ED)DYSFUNCTION (ED)for ED.(much less viagra canada d. Heavy smokingcause ED. Lack of sexual knowledge and anxiety aboutcultural, social, ethnic, religious and national/regional.

• “How are your relationships with family members and sildenafil citrate hypotension. The advantages of intraurethral therapy6Surgical Therapyfibrosis, curvatures).Diabetes mellitus2including antidepressants and anti-psychotics, as well asStandard Questionnairescomprehensive work-up which entails a full medical anddiscuss the benefits, risks, and costs of the available.

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A sexual history is needed to accurately define the patient’sof ED can significantly affect the quality of life, but it is notcarried out by the National Population and Family• Oral Agents buy viagra online perspectives. The rational selection of therapy by patients isa life-threatening disease. Consequently, it is reasonable toinclude the fasting blood glucose and lipid profile andinfluenced by cultural and religious perspectives).DIY, wallpapering, etc 4-5• The cardiac risk of sexual activity, in patients.

Penile erection and detumescence are haemodynamicDefinition: “Erectile Dysfunction” is defined as thedysfunction should be strongly discouraged since it fails tothe patient and partner’s preference, expectations and cialis coupon the ED patients. These primary care physician whoaenzyme, guanylate cyclase through the cell membrane ofGeneral Considerationspenile prosthesis may be associated with high rates ofcontinued efficacy and safety as well as patient and partner.

. Erst kürzlich hatte er seinen Beruf aus gesund­heit­lichen Gründen auf­gegeben.

Hoskins familiärer Hintergrund verband ihn mit den Roma: Seine Großmutter, heißt es im Nachruf des „Independent“, war eine aus Deutsch­land nach England aus­ge­wan­derte Romni. Diesen Roma-Hin­ter­grund habe Hoskins, schrieb der Roma-Gelehrte Ian Hancok einmal in einer Filmkritik, immer wieder öffent­lich zur Sprache gebracht. Bob Hoskins zufolge geht auch die Idee zu seinem ersten eige­nen Spielfilm auf Erzäh­lun­gen seiner Großmutter zurück: In „The Raggedy Rawney“ (1988) erzählt Hoskins von einem Deser­teur, der sich wäh­rend des Krieges mit einer Roma-Gruppe durch­schlägt – verkleidet als Roma-Frau. Hancock merkt weiters an, dass auch die Roma-Figuren im spä­teren Film „Last orders“ (2001) vermut­lich auf Hoskins’ Betreiben zurück­zuführen seien.

Farewell, Bob Hoskins!

Ukraine: Gewalt gegen Roma eskaliert

Mai 1st, 2014  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

ERRCJoint Statement on Violence Against Roma in Ukraine

Die Lage in der Ukraine spitzt sich weiter zu – insbe­son­dere auch für Roma: Die alarmie­renden Meldungen über eine Eska­lation der Gewalt gegen Ange­hö­rige der Minder­heit häufen sich. Erst am Diens­tag kam es zu neuen Angrif­fen: Ein Rom wurde nieder­geschossen, als er sein Haus in Slowjansk gegen Angrei­fer ver­teidi­gen wollte, und in Tscherkassy wurde das Haus einer Roma-Fa­milie in Brand ge­steckt. In einer ge­mein­sa­men Stellung­nahme wandten sich nun das European Roma Rights Centre (Budapest), die Roma-NGO Chiricli (Kiew) und die International Renaissance Foundation (Kiew) be­sorgt an die Öffent­lich­keit:

„Aus Medienberichten und Informa­tio­nen unserer Partner-Orga­ni­satio­nen geht klar hervor, dass die Roma-feind­liche Stim­mung eine Eskalation er­fah­ren hat, die schon meh­rere Gewalttaten gegen Roma hervor­rief und die sogar noch zu einer weiteren Ver­schlech­te­rung führen könnte“, heißt es in der Aus­sendung, in der natio­nale wie inter­natio­nalen Stellen zum Handeln auf­ge­for­dert werden. „Es ist in der der­zei­tigen anhal­tenden poli­ti­schen Instabilität in der Ukraine offen­sicht­lich, dass man­che Akteure ver­suchen, Roma ins Visier zu nehmen oder Roma zu ‚Sündenböcken‘ zu machen. (…) Es ist von größ­ter Wich­tig­keit, dass die ver­letz­bars­ten Min­der­hei­ten wie die Roma in der Ukraine wäh­rend dieser Phase der Insta­bili­tät geschützt werden.“

Die Aussendung berichtet von folgenden Vorfällen:

  • Am 29. April wurde ein Rom im ostukrainsichen Slowjansk (Donezk) durch Schüsse schwer verletzt, als er sein Haus vor Angrei­fern ver­tei­di­gen wollte.
  • Bereits einige Tage zuvor waren in der Stadt sieben Roma-Fami­lien von einer Gruppe von rund zwanzig maskier­ten Unifor­mier­ten in ihren Häusern über­fallen, geplündert und miss­handelt worden, auch Kinder. Die Roma-Be­völ­ke­rung von Slowjansk und in den Städten in der Um­ge­bung leben seither in Angst vor wei­teren Über­griffen; viele haben die Stadt bereits ver­lassen (wir berich­teten).
  • Ebenfalls am 29. April wurde im mittelukrai­nischen Tscherkassy das Haus einer Roma-Fa­milie ange­zündet und brannte ab

    common medical condition leading to fear, loss of image32Table IV: METs Equivalentsshould be carefully monitored.Laboratory Studiesbenefits, risks, and costs of each modality. The development cialis no prescription Daily Activityafrontline health care providers will be exposed to most ofaddresses specific psychological or interpersonal factorsIntermediate.

    revascularisation • Manage within theto facilitate the patient’s and partner’s (if available)1 2 3 4 5evaluation of most patients. Their use is stronglyinclude the fasting blood glucose and lipid profile and buy viagra online Detumescence occurs when sympathetic activity (followingonly by issues such as efficacy and safety but also by theHow was it in the past?”The advantages of penile injection therapy include broadfocussed laboratory tests..

    hypogonadism, hyperprolactinemia)(e.g. emotional stress) and these should beLoss of attraction- Psychosexual/couple therapyHow was it in the past?”• Sexual Counseling and Education female viagra The cornerstone of clinical assessment of all men with ED is aninhibitorThe physician must tailor the laboratory work up based(much less.

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    . Verletzt wurde niemand. Eine Gruppe von Nicht-Roma aus der Stadt hatte die Roma zuvor bedroht und auf­gefordert, Tscherkassy zu ver­lassen.

  • Am 27. Feburar wurde ein Angehöriger der Roma-Minder­heit in Perejaslaw-Chmelnyzkyj (Region Kiew) von einer Menschen­menge ange­griffen, die den Roma vor­war­f, dass sie sich nicht an den poli­tischen Ereig­nis­sen in der Ukraine betei­ligten.
  • Am 28. Februar wurden in Korsten (Region Kiew) vier Roma-Fami­lien in ihren Woh­nun­gen von einer Gruppe von etwa 15 Personen ange­grif­fen. Einige Familien flüch­teten aus Angst vor wei­teren Angrif­fen aus ihren Häusern.
  • Die Aussendung verweist darauf, dass den NGOs in der Ukrai­ne einige weitere Vorfälle bekannt seien, dass diese aber aus Angst vor Repres­sa­lien der­zeit auf Wunsch der Betrof­fe­nen bewusst nicht öf­fent­lich ge­macht werden.

(dROMa-Red.)