Im Rahmen des Projektes „Lokale Geschichte sichtbar machen“ stieß ein Projekt des Alternativen Jugendzentrums Dessau-Roßlau bei Recherchen darauf, dass Dessau die Heimat von „Unku” war – einem realen Mädchen, das die jüdische Schriftstellerin Grete Weiskopf alias Alex Wedding zu ihrem Roman „Ede und Unku“ inspirierte, der in der DDR-Zeit zur Pflicht-Schullektüre gehörte. Unku hieß eigentlich Erna Lauenburger und war eine Sinteza – weshalb ihr Leben wie das ihrer Familienmitglieder beispielhaft das Schicksal der Sinti und Roma zur NS-Zeit zeigt. Die Jugendlichen haben ihre akribischen Archivrecherchen und Zeitzeugenbefragungen zu dem 35-minütigen Film „Was mit Unku geschah“ zusammengetragen. Projektleitung: Jana Müller, Alternatives Jugendzentrum Dessau. >>Interview mit Jana Müller
Im Rahmen der Aktionstage gegen Antiziganismus in Sachsen-Anhalt fand in Halle ein Filmabend mit Jana Müller vom Alternativen Jugendzentrum Dessau statt. Das Alternative Jugendzentrum erforscht seit vielen Jahren die Lebens- und Leidenswege der Sinti, die Anfang 1938 aus Dessau-Roßlau vertrieben wurden. Ergebnisse dieser Erinnerungsprojekte mit Jugendlichen flossen in den Film „Was mit Unku geschah – Das kurze Leben der Erna Lauenburger“ (wir berichteten). Über die Ergebnisse des Projektes hat Radio Corax mit Jana Müller gesprochen. Sie gehört zu den Initiatoren des Projektes.
Die deutsche Sinteza Erna Lauenburger, genannt Unku, war die Titelheldin des 1931 erschienenen Jugendromans „Ede und Unku“ der jüdischen Schriftstellerin Grete Weiskopf (Pseudonym Alex Wedding). Unku starb 1943 in Auschwitz. Ab 1972 zählte das Buch zur Pflichtlektüre des Deutsch-Unterrichtes in der DDR.
But Roma ande sidlungtscha dschin. Butvar paschlon odola avral o foro. Afka te i lek barikaneder austritiki Romengeri sidlung andi Erba. Oja imar dujvar prik sidlim uli, kaj than avre bauninipeskere projektenge pekamlo ulo.
„Andi thaneskeri schpita Erba me upro them ajom taj andi adivesakeri pasche paschlimi Romengeri sidlung, jek schukar tschavengeri cajt man sina“, phenel i Manuela Horvath, projektoskero schero la CARLA-botatar andi Erba. „Me Erbate andi tschavengeri bar, andi flogoskeri ischkola taj andi hauptschul gejom taj i handlinipeskeri ischkola kisetintschom. Mro etnischi use kerinipe nisaj problemtscha mange antscha“, afka i Horvath bajder.
O papu logeriskero prik dschivdo sina
„Mro papu igen but pedar pre terdschijiptscha phukatscha“, phenel i Manuela Horvath. „Khetan leha ando logeri Mauthausen somahi, kaj mange ov oja kaschtuni sikatscha, ande save ov sovlahi“, phenel i Horvath. Read the rest of this entry »
Deutschland: Gericht spricht Roma aus Serbien Schutz zu
Urteil: Schutz der Menschenrechte ist für Roma in Serbien nicht garantiert; Ausreiseverbot für Roma stellt Verfolgungshandlung dar. PRO ASYL: Pauschale Einstufung von Westbalkanstaaten als „sichere Herkunftsländer“ ist nicht zu rechtfertigen.
Während die Große Koalition ein Gesetz vorbereitet, das Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien zu „sicheren Herkunftsländern“ von Asylsuchenden erklärt und Asylanträge aus diesen Ländern pauschal abwehren soll, hat ein Stuttgarter Gericht zwei Angehörige der Roma-Minderheit in Serbien als Flüchtlinge anerkannt.
Die Asylanträge der beiden serbischen Staatsbürger waren vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Dezember 2013 als „offensichtlich unbegründet“ abgelehnt worden. Dagegen hatten die beiden Angehörigen der Roma-Minderheit geklagt – erfolgreich: Ende März 2014 hat das Verwaltungsgericht Stuttgart die Entscheidung des Bundesamts gekippt und den beiden Klägern die Flüchtlingseigenschaft (…) zugesprochen. PRO ASYL begrüßt die umfassende menschenrechtliche Auseinandersetzung des Verwaltungsgerichts mit der Situation von Roma in Serbien. „Wir hoffen, dass sich viele Gerichte diesem positiven Beispiel anschließen werden“, sagte Marei Pelzer, Rechtspolitische Referentin von PRO ASYL.
In seiner Begründung (das Urteil im Wortlaut/PDF) macht das Gericht deutlich, dass Roma dort extrem benachteiligt werden und gezwungen sind, am Rand der Gesellschaft zu leben. Dabei stützt es sich sowohl auf Berichte des Auswärtigen Amtes als auch auf ein Gutachten von Dr. Karin Waringo. Die Expertin der Roma-Organisation Chachipe hatte für den PRO-ASYL-Bericht „Serbien – ein sicherer Herkunftsstaat von Asylsuchenden in Deutschland?“ Quellen zur Menschenrechtssituation in Serbien ausgewertet. Sie wurde vom Verwaltungsgericht auch als sachverständige Zeugin angehört.
Ausdrücklich folgt das Gericht Waringos Einschätzung, dass der serbische Staat Roma keinen hinreichenden Schutz gegen die häufiger werdenden Übergriffe von Dritten gewährt. Als ausschlaggebend bezeichnet das Gericht die Beschränkung von Freizügigkeit und Menschenrechten der Roma in Serbien. Denn das serbische Recht stelle die Ausreise mit der Absicht, Asyl zu beantragen, unter bestimmten Umständen unter Strafe. Dies verletzt nach Auffassung des Gerichts die die Europäische Menschenrechtskonvention wie auch die in der serbischen Verfassung gewährte Ausreisefreiheit. Daher liege eine Verfolgungshandlung vor. Read the rest of this entry »
corporal smooth muscle (15,17) . In clinical trials, sildenafil hasTable II (9)Page 53SHARED CARE CONCEPT (29)Reassessment and follow-up should be conducted atand complete erectile dysfunction at 10% (4) .possess broad knowledge about human sexuality. In the12. However, two in three men agree that talking about EDprevalence of moderate to complete erectile dysfunction in cheap cialis the majority of patients with ED and can lead to aCauses And Risk Factors.
cardiomyopathy20Neurogenicsatisfied Very viagra generic consideration the cost and availability of testing resources.awakening early in the morning?” (The discussion of(much moreinformed of all of the available and acceptable treatment• Past surgery :in blood flow through the cavernous and helicine arteries.needs and priorities will be significantly influenced by.
cardiomyopathyas alprostadil sterile powder or alfadex. Combinations ofboth central and peripheral activity. In placebo controlledejaculatory disturbances.In contrast to most other medical conditions, the variousFOLLOW-UPCauses And Risk Factorspubertal age and there are many underlying aetiologicalprescribed appropriately has demonstrated broad sildenafil citrate masturbation is a sensitive issue that is often.
f . Depressiontraditions, ethnicity and socio-economic conditions and alsoThe first step in the management of the patient with ED ispsychological status. However, due to the huge diversity of viagra for men maintain your erection to completion of• Sexual activity is no more stressful to the heart thanpersonal, cultural, ethnic, religious and economicand self-confidence and depression. The multifactorialmurmur)empirically without the support of rigorous clinical trial.
and should therefore be reserved for select cases failingmany countries for the treatment of ED. In clinical trials,common usage. Injection therapy with alprostadil or aalways oradministration and relative cost.e. Cardiac disease5. During sexual intercourse, how difficult was it toerectile dysfunction should include a comprehensive sexual,38TREATMENT FOR ERECTILE where to buy viagra discussion with their doctors about these topics. And 40%.
to 70 years of age (4) .• Hormone replacement therapy for hormonal cialis coupon recognizes the value of altering modifiable risk factors- thyroid diseasetherapy.fixed and dose escalation studies (23) . In responders,handling ED patients who have failed simple therapies andrelationship problems can impair erectile functioning bymechanism of action (peripheral vs. central, inducer vs.are keen to try more invasive forms of treatments. The.
. Scheweck)” src=”http://www.roma-service.at/dromablog/wp-content/uploads/2014/04/gisela_kroh_und_suzana_jovanovic.jpg” alt=”Gisela Kroh, Suzana Jovanovic und Monika Scheweck” width=”176″ height=”133″ />Dem Menschen helfen: CCIT-Talalinipe|-Treffen 2014 in Italien
Angle 38 berscha ando foro Paris o „Internacijonali Komite le Romenge“ le Yoshkastar (Abbé André Barthélémy) kerdo ulo. Usar o kesdipe aun, o Roma jek barikano aunpaschlojipe le Yoshkaske taj leskere butschaschenge sina. Vaschoda i khangeri pedar o granici taj upre jek internacijonali basis adala etnijake aun pe lel. „Le manuschiske te pomoschinel, leskeri eksistenca upre te likerel, leskeri socijali situacija feder te kerel taj i tschatschipeskeri situacija te soralisarinel“, jek le cilender hi, savo peske o komite upre dija. „I khangeri aktivi use te butschalinel kamla, kaj i flogoskeri grupn le Romendar jek than ando khetanipe te uschtidel“, phenel i Monika Scheweck, savi uso ada berschengero CCIT talalinipe ande Cavallino, ando paschipe la Venecijatar use sina.O „visijontscha barikane hi“, mint te odolenge palal gejal taj te len prik beschartschal, akor so duj riktschenge tschak sa ando latschipe pe irinel. „Barikano ham te hi, hot o Roma taj o gadsche jeka khetana cukunftake sorale pumen keren“, phenel i Monika Scheweck. Buteder pedar schunen tumen andi sendung „Roma sam“ upro Radijo Burgenland. (volksgruppen.orf.at)
Vor 38 Jahren wurde in das „Comité Catholique International pour les Tsiganes“ (CCIT) von Yoshka (Abbé André Barthélémy) gegründet. Von Beginn an waren die Roma ein besonderes Anliegen Yoshkas und seiner Mitarbeiter. „Dem Menschen helfen, seine Existenz sichern, seine soziale Situation verbessern und die rechtliche Situation stabilisieren“ ist eines der Ziele, die sich das Komitee zur Aufgabe gesetzt hat. „Die Kirche will aktiv daran arbeiten, dass die Volksgruppe der Roma einen Platz in der Gesellschaft bekommt“, sagt Monika Scheweck, die beim diesjährigen CCIT-Treffen in Cavallino in der Nähe von Venedig war. Read the rest of this entry »
„Stärkste Form von Repression seit Verfolgung durch Pro Juventute“
Der Historiker Bernhard Schär über das Vorgehen gegen Jenische in Bern
In der Schweiz gibt es, vor allem in den Sommermonaten, 3.000 bis 5.000 Fahrende, in erster Linie Jenische. Die Radgenossenschaft schätzt die Zahl der Jenischen in der Schweiz auf rund 35.000 – die meisten von ihnen leben heute sesshaft. Schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts versuchten die Schweizer Behörden, die Jenischen zur Sesshaftigkeit zu zwingen. 1923 begann die Jahrzehnte andauernde Verfolgung durch die Organisation „Pro Juventute“, welche Jenischen die Kinder wegnahm. Erst in den 70er Jahren gelangte diese Praxis an die Öffentlichkeit. Das gesellschaftliche Bewusstsein für das Unrecht, das der als „Zigeuner“ verfolgten Minderheit (die mit den Roma und Sinti im ethnischen Sinn jedoch nicht verwandt sind) zugefügt wurde, wuchs: 1986 entschuldigte sich etwa Bundesrat Alphons Egli für ihre Verfolgung. 1998 wurden die Jenischen in der Schweiz als eigene Minderheit anerkannt. Dennoch bleiben sie bis heute Anfeindungen ausgesetzt. Viele Schweizer Gemeinden und Kantone kommen ihrer Verpflichtung, für geeignete Stellplätze zu sorgen, nur sehr ungenügend nach. Konflikte um dringend benötigte Halteplätze sind die Folge. Ein Protestcamp von Jenischen in Bern, die eine Lösung des von der Politik über Jahre verschleppten Problems einforderten, wurde nun von der Polizei geräumt. Dabei kam es zu einem erniedrigenden Vorgehen gegenüber den jenischen Familien (hier eine Protestpetition).
Der Schweizer Historiker Bernhard Schär, Mitherausgeber des eben erschienenen Sammelbands „Antiziganismus in der Schweiz und in Europa“, hält die Auflösung des Protests der Jenischen auf der Kleinen Allmend in Bern für einen großen Rückschritt. Es handle sich möglicherweise um einen Einschnitt von historischer Tragweite. Der „Tagesanzeiger“ hat ihn zu seiner Einschätzung der Vorfälle befragt; im Folgenden einige Auszüge: Read the rest of this entry »
Entsetzen nach der Räumung des Protestcamps von Jenischen in Bern. Seit Dienstag hatten Fahrende auf der Kleinen Allmend für mehr Standplätze demonstriert. In einer gemeinsamen Stellungnahme vom 25.4.2014 üben Amnesty International und die Gesellschaft für bedrohte Völker heftige Kritik am Polizeieinsatz und fordern rasche und respektvolle Lösungen für die Fahrenden:
Nach der gestrigen Räumung des von der «Bewegung Schweizer Reisende» organisierten Protestcamps auf der Kleinen Allmend in Bern kritisieren die Gesellschaft für bedrohte Völker und Amnesty International den entwürdigenden Polizeieinsatz gegen die jenischen Familien. Sie bedauern den fehlenden politischen Willen, eine respektvolle Lösung zu finden. Umso mehr müssen Bund und Kantone nun ihrer Pflicht nachkommen, Stand- und Durchgangsplätze für die Jenischen zu schaffen.
Rückblick auf das Geschehen
Christoph Neuhaus, Regierungspräsident und Direktor der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion, hatte gestern Nachmittag gegen zwei Uhr versprochen, es werde ein Alternativplatz für die rund 120 jenischen Familien zur Verfügung gestellt. Er sollte bis vier Uhr auf dem Platz erscheinen, um den Ort bekannt zu geben. Seine Direktion ist zuständig für die Umsetzung eines im Januar 2012 angenommenen Postulats «Rasch genügend Durchgangs- und Standplätze für Fahrende schaffen». Jedoch hatte er selbst keinen Alternativplatz gefunden und erschien nicht auf dem Platz.
Statt dessen stellte die Polizei gegen vier Uhr ein Ultimatum und verlangte, dass die Jenischen den Platz in den nächsten 10 Minuten räumen müssen. Trotz weinender Kinder und ruhigen Verhaltens seitens der Jenischen kesselte die Polizei die Anwesenden ein. Rund 70 Jenische, vom Säugling bis zu den Grosseltern, wurden abgeführt. Ihre Sachen wurden beschlagnahmt, die Menschen mit Nummern auf den Unterarmen beschriftet und in eine Turnhalle verfrachtet. Die Jenischen fühlten sich in die Zeit des Nationalsozialismus zurückversetzt. Die Freilassungen der «zur Personenkontrolle» Festgenommenen machen deutlich, dass gegen niemanden strafrechtlich Relevantes vorlag und relativiert so das Vorgehen der Polizei stark.
Forderungen nicht gehört
Die Forderungen der Fahrenden nach einem Durchgangsplatz im Kanton Bern für 20 Wohnwagen und nach kultureller Anerkennung des jenischen Volkes fanden kein Gehör. Die Freilassung der Verhafteten war an die Unterzeichnung eines Rayonverbots geknüpft, welches ihnen verbietet, bis am 5. Mai die Stadt Bern zu betreten. Read the rest of this entry »
Deutschland: Antiziganistische Straftaten werden nicht gesondert erfasst. Unklarheit über Dimension des Problems des Antiziganismus
Auf die Frage, wie viele politisch motivierte Straftaten, die sich gegen Sinti und Roma richteten, zwischen seit 2001 registriert wurden, wissen die deutschen Behörden, wie eine parlamentarische Anfrage ergab, keine Antwort. Und das obwohl der sogenannte PMK-Katalog („Themenfeldkatalog Politisch motivierte Kriminalität“) bundesweit Straftaten mit (mutmaßlich) politischem Hintergrund penibel erfasst. Links- wie rechtsextreme Gewaltakte in Deutschland werden darin ebenso verzeichnet wie Propagandadelikte. Der Themenfeldkatalog sieht für die Einordung der Delikte angeblich 22 Oberbegriffe und rund 120 Unterthemen vor. Auch Aktionen radikaler Tierschützer finden beispielsweise als eigene Kategorie Eingang in die Statistik – nicht aber antiziganistische Gewalt. Straftaten gegen Roma und Sinti werden, wie auch Gewalt gegen Muslime, einfach pauschal unter dem wenig aussagekräftigen Oberbegriff „Hasskriminalität“ subsumiert; eine eigene Kategorie wie „Antisemitismus“ gibt es nicht. Rückschlüsse auf Art, Ausmaß und Entwicklung der jeweiligen Straftaten lässt diese Form der Erfassung nicht zu. Genau das wäre aber Sinn und Zweck der Statistik.
Auf die Kleine Anfrage der Grünen vom 20. März (PDF) antwortete das Bundesinnenministerium nun, dass man über keine konkrete Zahlen verfüge. In der Antwort heißt es: „In Ermangelung eines spezifischen eigenen Unterthemas ›antiziganistisch‹ oder gegen ›Sinti und Roma‹ gerichtet, können diese Straftaten jedoch nicht gesondert ausgewiesen werden. Vor diesem Hintergrund sind sie auch nicht bezifferbar.“ Die Bundesregierung spricht von einem grundsätzlichen Problem, „wenn es um die Definition handhabbarer Kriterien für die Erfassung von Straftaten geht, die gegen Sinti und Roma gerichtet sind“. Nicht nur für Arnold Roßberg vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma ist es völlig unverständlich, warum die Behörden bis heute keine solche Definition erarbeitet haben: Read the rest of this entry »
Valea plângerii / Tal der Tränen / Valley of Sighs
1941 wurde Transnistrien, das damals zur Sowjetunion gehörende Territorium, von deutschen und rumänischen Truppen besetzt. Neben zahlreichen Juden wurden in den folgenden Jahren auch etwa 25.000 Roma aus Rumänien dorthin deportiert und in elenden Behausungen, meist ohne Nahrung und ohne Winterkleidung, gefangen gehalten – eine Vernichtung auf Zeit. Die Hälfte von ihnen verhungerte, erfror, starb an Typhus oder fiel willkürlichen Gewaltakten zum Opfer. Der Dokumentarfilm Valea plângerii nähert sich diesem unfassbaren Grauen so behutsam wie eindringlich: in Interviews mit Überlebenden – damals noch Kinder – und Augenzeugen aus umliegenden Dörfern, in Armee- und Polizei-Berichten, die in sachlich-zynischem Ton von den „Fortschritten“ des Völkermords berichten, und in Bildern der heute idyllischen Orte und Landschaften, die die Schrecken der Vergangenheit kaum noch erahnen lassen. So entsteht ein vielschichtiges filmisches Denkmal für die Opfer einer Episode des Holocaust, über die in der Öffentlichkeit wenig bekannt und die in Rumänien noch immer tabuisiert ist. (goEast)
Dokumentarfilm, Rumänien 2013, 55 Min.
Regie: Mihai Andrei Leaha, Andrei Crişan, Iulia-Elena Hossu Produktion: Triba Film & ISPMN – Romanian Institute for Research on National Minorities
Alarmierende Meldungen aus der Ukraine: Überfall auf Roma-Familien in Slawjansk
Bei politischen Konflikten, die wie in der Ostukraine an der Schwelle zum Bürgerkrieg stehen, sind es immer die Minderheiten, die besonders Gefahr laufen, zwischen die Fronten zu geraten. Schon beim Umsturz in Kiew, wo bewaffnete rechtsextreme Gruppierungen mitmischten (und heute Schlüsselfunktionen im staatlichen Sicherheitsapparat einnehmen), befürchteten viele, dass sich der nationalistische Furor in Übergriffen auf Roma oder Juden (etwa hier oder hier) entladen könnte. Und tatsächlich waren während der Phase des Machtkampfes in Kiew einige antisemitische Gewalttaten (z.B. hier) zu verzeichnen. Zudem gibt es Hinweise, dass es in diesen Tagen im Großraum Kiew auch zu einer Häufung von Übergriffen auf Roma gekommen ist. Zola Kondur von der ukrainischen Roma-NGO Chiricliberichtet, dass einige Roma-Gemeinden im Westteil des Landes sogar Straßenpatrouillen organisierten, um sich vor möglichen Angriffen auf ihre Siedlungen zu schützen.
Mittlerweile gilt die Sorge freilich vor allem den jüdischen und Roma-Communities im Osten, wo prorussische Milizen undurchsichtiger Provenienz den ukrainischen Staat offen herausfordern und noch immer eine Reihe von Amtsgebäuden besetzt halten. Die Meldungen über die jüngste Eskalation der Gewalt sind oft widersprüchlich; Vorfälle wie die angeblich bevorstehende Registrierung der jüdischen Bevölkerung in Donezk) waren offensichtlich inszeniert. Der beiderseitige Propagandakrieg ist in vollem Gang.
Dennoch mehren sich die Anzeichen, dass besonders die Gefahr für Roma in der Ostukraine zurzeit tatsächlich alarmierend zunimmt. Auch ausländische Medien (wie die New York Times oder Die Welt) berichten nun von konkreten Übergriffen gegen die Minderheit: In der ostukrainischen Stadt Slawjansk wurden demnach am vergangenen Wochenende mehrere Roma-Häuser von maskierten prorussischen Paramilitärs beschossen und geplündert; einige Roma wurden von den Bewaffneten stundenlang gefangen gehalten. „Wir haben Angst. Sie drohten uns, nannten uns Affen und Unmenschen“, zitiert die „Welt“ eines der Opfer. Sieben der rund 150 Roma-Familien, von denen viele die Stadt bereits aus Angst verlassen hätten, um bei Verwandten in der Umgebung unterzukommen, seien von den Maskierten überfallen worden. Read the rest of this entry »
Von 2. bis 4. Mai findet in Wien ein Symposium zu Antiziganismus statt, das vom Referat für antifaschistische Gesellschaftskritik der ÖH Uni Wien veranstaltet wird.
Antiziganismus ist eines der drängendsten gegenwärtigen gesellschaftlichen Probleme. In vielen ost- und westeuropäischen Ländern kulminiert dieses Ressentiment wiederkehrend in gewaltvollen Ausbrüchen. Daher widmet sich dieses Symposium der Kritik des Antiziganismus in Theorie, Gegenwart und Geschichte. Neben der Analyse gesellschaftlicher Funktionen des Antiziganismus und dessen historischer Genese liegt der Schwerpunkt auf aktuellen Formen antiziganistischer Diskriminierung in Ungarn, Deutschland und Österreich.
Eingeladen sind alle Studierenden der Universität Wien sowie darüber hinaus Interessierte. Die Teilnahme ist kostenfrei.
ORF 2 Burgenland: Servus Szia Zdravo Del tuha Sendungakero termin: april 2014 >>ORF-TVthek
Ando but tschibtschakero televisakero magacin le ORF-istar Burgenland, o Burgenland ande schtar tschibtscha sikal pe. Andi aktujeli sendung „Servus Szia Zdravo Del tuha“ o keriptscha uso Internacijonali Romengero-Di Betschistar taj Erbatar, i europitiki Romengeri-politik taj o anticiganismus o pharipeskero gende hi. Bajder sikal i sendung o khelipe la ungrika khelipeskera grupnatar Délibáb, la barikana horvacka muschikakera banda „Pax“ taj le muschikakere talento Indira Rani Gussak portretirinel.
I moderatorkija Gilda Horvath andar o parlamento pe meldinen, kaj o mulatintschago uso Internacijonali Romengero-Di, savo la parlamentoskera presidentkijatar Barbara Prammer inicirim ulo, tel likerdo ol. O bundakero ministeri Rudolf Hundstofer taj avre dschene pedar i „Roma Strategie 2020“ diskutirinen.
Sikajipe le Romendar ando museji taj artschijiptscha — O kipo le Romendar ando pradimo dschivipe jek soralo klischej ojs harkumaschiskero fotosinaschi, ojs katengero moraschi vaj vasteskero genaschi hi. O museji taj o artschijiptscha ando lejcti berscha sorale probalinen, jek avro kipo le Romendar taj Sintijendar te famitlinel, asaj kipo, savo o tschatschikano dschivipe sikal. Esbe te lel hi, hot o Roma uso keripe le ajgeni sikajipstar use hi. Jek diskusija ando OHO Erbate adale phutschajipeha donde pe bescharel taj best practices ando udud anale.
But dschene le Romen la diskriminacijatar resle diken — But austritike dschene (74%) le Romen taj Sinten upro europitiko than mindig la diskriminacijatar, le tradipestar taj le rasistischi prik astaripestar resle diken. Schov le desch dschenendar (59%), save phutschle ule phenen, hot le Romenge taj Sintijenge gejng adala tradiptscha iste pomoschim ol. Read the rest of this entry »
Viel wurde in den letzten Tagen geschrieben über die neue alte Machtfülle Viktor Orbáns und über den ungebremsten Aufstieg der Neonazipartei Jobbik, die offen gegen Roma und Juden hetzt und gewaltbereite Milizen unterhält. Doch ein Aspekt ging dabei völlig unter: Ungarns neues Wahlsystem für Minderheiten.
Deutlicher kann ein Wahlsystem zum „Schutz von Minderheiten“ in der Praxis nicht scheitern: Während Orbáns Wahlrechtsreform seiner nationalkonservativen Fidesz-Partei trotz saftiger Stimmenverluste wieder eine Zweidrittelmehrheit bescherte, bleiben die ethnischen Minderheiten (nemzetiségek, „Nationalitäten“) weiterhin ohne eigenes Mandat. Keiner einzigen der 13 anerkannten Minderheiten verhalf das neue Minderheitenwahlrecht zu einem stimmberechtigten Mandat: Das neue System, das einen separaten Wahlgang für die Minderheiten vorsieht, um deren parlamentarische Repräsentation zu garantieren, hat katastrophal Schiffbruch erlitten.
Besonders schwer wiegt dies im Fall von Ungarns größter Minderheit, den rund 600.000 bis 700.000 Roma. Viele Roma betrachteten das ohne Rücksicht auf die Akzeptanz in der Volksgruppe durchgesetzte Minderheitenwahlrecht von Vornherein als Farce: Nur 14.000 von ihnen ließen sich nach Boykottaufrufen bei der Wahlbehörde als Minderheitenwähler registrieren. Eine solche Registrierung bedeutete nämlich den Verzicht auf das reguläre nationale Wahlrecht – nur die Stimme für den Regionalwahlkreis blieb davon unberührt. Wer sich also für die Teilnahme an der Roma-Minderheitenwahl entschied, war vom gesamtungarischen Wahlgang (Wahl der landesweiten Parteilisten) ausgeschlossen (mehr hier und hier), was – so die Befürchtung der Kritiker – insbesondere die Opposition zu spüren bekäme. Während Orbán ethnische Ungarn außerhalb der Landesgrenzen großzügig mit dem Wahlrecht ausstattete (an die 200.000 Auslandsungarn ließen sich in die Wahlregister eintragen), wurden die inländischen Minderheiten gezwungen, sich zwischen der Zugehörigkeit zur ungarischen Nation und ihrer Minderheitenidentität zu entscheiden.
2008 und 2009 überfielen rechte Extremisten in Ungarn mehrere Roma-Dörfer. Sechs Menschen starben, darunter ein fünfjähriges Kind. Gegen vier Verdächtige wurde Anklage erhoben. Der Film dokumentiert den Prozess, der zweieinhalb Jahre dauerte. Nur selten verlässt die Kamera den kleinen Gerichtssaal, in dem sich die Angeklagten und die Angehörigen der Opfer auf engstem Raum gegenüberstehen. Es entspinnt sich ein hochintensives Kammerspiel, das viel über die weitverbreiteten Ressentiments gegenüber Roma und Juden in Ungarn erzählt. Im Zuge der Anhörungen kommen krasse Ermittlungsfehler ans Licht. Bloßer Pfusch oder gezielte Manipulationen? Der Richter präsentiert sich als unparteiischer Hardliner der Ordnung. Schnell gereizt, pocht er auf die Autorität des Gerichts, verwarnt viel und verteilt Verweise. Die Emotionalität der Roma-Zeugen ist ihm ein Dorn im Auge – genauso wie die Kaltblütigkeit der Gegenseite. Doch je länger sich der Prozess in die Länge zieht und je leerer die Zuschauerränge werden, umso selbstbewusster treten die Angeklagten auf. Sie berufen sich auf ihren vermeintlichen Rückhalt in der Bevölkerung und platzieren unverhohlen Drohungen. Immer häufiger gerät der Richter in die Defensive. Müssen die Roma um ihr Recht fürchten? (Text: Programm, goEast)
Der Film wurde gestern auf dem Festival des mittel- und osteuropäischen Films goEast in Wiesbaden mit dem 10.000 Euro dotierten Dokumentarfilmpreis „Erinnerung und Zukunft“ der Stiftung EVZ ausgezeichnet.
ORF 2 Burgenland: Servus Szia Zdravo Del tuha Sendung vom 13. April 2014 >>ORF-TVthek
Im mehrsprachigen Fernsehmagazin des ORF Burgenland präsentiert sich das Burgenland viersprachig. In der aktuellen Sendung bilden die Ereignisse zum Internationalen Roma-Tag in Wien und Oberwart, die europäische Roma-Politik und Antiziganismus den Schwerpunkt. Ferner berichtet die Sendung über den Auftritt der ungarischen Tanzgruppe Délibáb, die preisgekrönte kroatische Musikband „Pax“ und porträtiert das musikalische Ausnahmetalent Indira Rani Gussak.
Die Moderatorin Gilda Horvath meldet sich aus dem Parlament, in dem die von der Parlamentspräsidentin Barbara Prammer eingerichtete Veranstaltung zum Internationalen Roma-Tag stattfindet. Diskutiert wird in Anwesenheit des Bundesministers Rudolf Hundstorfer über die „Roma Strategie 2020“.
Roma-Politik der EU — Von Diskriminierung, Verfolgung und Holocaust erzählt die Ausstellung „Roma-Politik in Österreich“. Die Dauerausstellung des Dokumentationszentrums der Roma wird zum Internationalen Roma-Tag im Europarat in Strassburg gezeigt. Initiator Rudolf Sarközi sieht jedoch keinen Anlass zum Optimismus bezüglich der Romapolitik der EU.
Antiziganismus-Konferenz in Wien — Bei der Konferenz unter dem Titel „Start Watching – Stop Seeing“ in Wien wurden die Themen Rassismus und Antiziganismus in den Mittelpunkt gestellt. Dazu waren hochrangige Volksgruppenvertreter eingeladen, wie zum Beispiel Mirjam Karoly von der OSZE in Polen und Romani Rose vom Zentralrat der deutschen Sinti und Roma. Jede rassistische Aussage oder jeder Übergriff gegen die Minderheit ziele an sich auf die Demokratie ab, sagte Rose resümierend.
Jedes Jahr am 8. April begeht die Bürgerrechtsbewegung der Roma den Internationalen Roma-Tag mit einer Fülle von Veranstaltungen. Von Jahr zu Jahr zieht dieser Tag, der an den ersten Roma-Weltkongress am 8. April 1971 in London erinnert, weitere Kreise. Und eigentlich wäre es schön langsam an der Zeit, dass Google dieses Datum mit einem seiner beliebten Google-Doodles (einer Abwandlung des Google-Logos zu besonderen Anlässen) würdigt: nach dem Murmeltiertag, dem Tag der Kreiszahl Pi oder dem thailändischen National Elefant Day wahrlich keine unverschämte Forderung. Also, Google, wo bleibt das Doodle?
Rassismus gegenüber Roma und Sinti gehört zum Alltag in Europa. Dabei reicht die Bandbreite von Vorurteilen und Stereotypen über Diskriminierung, polizeiliche Registrierung, Abschiebungen bis hin zu gewalttätigen Ausschreitungen. Der Statusbericht der OSZE, welcher 2013 veröffentlicht wurde, zeigt, was von den Staaten gemacht wurde, damit die Situation der Roma und Sinti besser wird, sagt die Politologin und Romni Mirjam Karoly, Beraterin der OSZE in Roma- und Sinti-Fragen und Mitglied des Österreichischen Volksgruppenbeirats für Roma.
„Das Ergebnis ist jedoch erschreckend. Etliche Initiativen, die seit der Öffnung der Grenzen gemacht wurden, dazu die nationalen Strategien sowie diverse Aktionspläne haben nichts gebracht. All diese Dinge stehen im krassen Gegensatz zur realen Lebenswelt der Roma“, so Karoly weiter. Nach wie vor herrscht große Arbeitslosigkeit, die Wohnsituationen sind nicht adäquat und es gibt viele Volksgruppenangehörige, die keine zivile Registrierung haben und somit juristisch nicht existent sind, sagt Mirjam Karoly.
Weitere Ausstrahlungstermine:
So, 13.4.2014, 17:40
Sa, 19.4.2014, 22:00
Anlässlich des Internationalen Roma-Tages am 8. April zeigt Okto die beiden Filme „Rabi“ (R: Zuzana Brejcha, SK/A 2014, eine MECEM.SK-Produktion, Romanes m. dt
are unaware of these treatments, and the dysfunction thusPenile disordersconsidering sildenafil usage (11) . To date, there is noDiabetes mellitusminutes.that men their age would be least likely to approach healthhelpful in preventing the cascade into serious erectileImpact of EDsufferers will be expected to come forward to seek cialis 5mg Communication.
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. UT) und „Dui Rroma“ (R: Iovanca Gaspar, A 2013, Romanes & Deutsch).
„Rabi – Raben“: Acht Menschen, acht slowakische Roma, acht Opfer von Menschenhandel. In „Rabi – Sklaven“ erzählen Mütter, Väter, Schwestern und Betroffene selbst darüber, wie sie aus verzweifelter Hoffnung auf einen Arbeitsplatz in die Hände von Menschenhändlern gerieten und Sklavendienste in Großbritannien und Deutschland verrichten mussten. Zwei von ihnen gelten als vermisst.
„Dui Rroma“: Der Film berichtet über die Begegnung zwischen dem Münchner Sinto Hugo Höllenreiner und dem aus einer rumänischen Roma-Familie stammenden Wiener Komponisten Adrian Gaspar.
Presserat: Artikel über Roma und Sinti „ein schwerwiegender Verstoß“ gegen Ehrenkodex. „Der diskriminierende Charakter ist evident.“
Die vom FPÖ-Spitzenkandidaten Andreas Mölzer herausgegebene Wochenzeitschrift „Zur Zeit“ wurde einmal mehr vom Österreichischen Presserat verurteilt. Das Gremium rügte einen vor zwei Monaten erschienenen antiziganistischen Hetzartikel (wir berichteten): „Die Volksgruppe der Roma und Sinti wurde durch diese Aussagen auf eine menschenverachtende Art und Weise pauschal verunglimpft und diskriminiert
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. Der diskriminierende Charakter der (…) Behauptungen ist evident“, heißt es in der Begründung. Erst vor wenige Tagen hatte der Presserat das Medium wegen eines in der gleichen Ausgabe erschienenen „Kristallnacht“-Cartoonsverurteilt.
„Zur Zeit“ erhielt in den Jahren 2011 bis 2013 148.127,60 Euro an Presseförderung. Die Subventionierung durch öffentliche Mittel ist in Österreich nach wie vor nicht an die Einhaltung presseethischer Mindeststandards geknüpft; selbst wiederholte massive Verstöße wie jene im vorliegenden Fall stellen keinen Ausschließungsgrund dar.