Was mit Unku geschah (2009)
April 30th, 2014 | Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung | 1 Comment
Im Rahmen des Projektes „Lokale Geschichte sichtbar machen“ stieß ein Projekt des Alternativen Jugendzentrums Dessau-Roßlau bei Recherchen darauf, dass Dessau die Heimat von „Unku” war – einem realen Mädchen, das die jüdische Schriftstellerin Grete Weiskopf alias Alex Wedding zu ihrem Roman „Ede und Unku“ inspirierte, der in der DDR-Zeit zur Pflicht-Schullektüre gehörte. Unku hieß eigentlich Erna Lauenburger und war eine Sinteza – weshalb ihr Leben wie das ihrer Familienmitglieder beispielhaft das Schicksal der Sinti und Roma zur NS-Zeit zeigt. Die Jugendlichen haben ihre akribischen Archivrecherchen und Zeitzeugenbefragungen zu dem 35-minütigen Film „Was mit Unku geschah“ zusammengetragen. Projektleitung: Jana Müller, Alternatives Jugendzentrum Dessau.
>>Interview mit Jana Müller
April 30th, 2014 at 17:06 (#)
Da ich “Ede und Unku” ins Japanische übersetzte (noch nicht publiziert, wahrscheinlich im nächsten Jahr) wollte ich mir den Kurzfilm “Was mit Unku geschah” schon immer anschauen. Hatte bis jetzt aber keine Gelegenheit. Danke, Roma Service, dass ihr mir diese Gelegenheit geboten habt.