Einrichtungen
Mai 7th, 2019 |
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Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Jugend & Bildung
Die SozialMarie wurde am 1. Mai zum 15. Mal an 15 herausragende soziale Innovationen im ORF RadioKulturhaus vergeben. Die 15 exzellenten sozialen Innovationen, die mit neuen Herangehensweisen und Lösungen auf gesellschaftliche Probleme reagieren, finden Sie hier.
Vererbte Armut ist nach wie vor Grund für lebenslange Benachteiligung. Der mit 15.000 € dotierte erste Preis ging an The Omama Project (Website) Frauen, die in slowakischen Roma-Siedlungen leben, werden in Methoden der kindlichen Frühförderung geschult. Als Omamas unterstützen sie in den Siedlungen Mütter die motorischen und kognitiven Fähigkeiten ihrer Kleinen zu entwickeln.
Worum geht es?
Omama is an early child development home-visiting program which supports a healthy cognitive, social, and physical development of Roma children living in poverty during the most critical period of every child’s life (0-3 years). Home visits are delivered by trained Roma women from the local communities. They are empowered to be a part of the solution in ending the cycle of generational poverty.
Würdigung der Jury
Early and regular steps. Gentle, innovative, persistent. Every small step of progress is celebrated: The child succeeds in an exercise. The Omama is employed for the first time in her life. The children will not automatically be enrolled in a special school later. A detailed manual, an observation sheet completed after each visit, and the scientific support serve to improve and expand: More Omamas in more settlements. The promotion of children after the third year of life as well. Politicians take more responsibility for the situation of the Roma minority by strongly supporting their improvement.
Über den zweiten Preis (10.000 €) freut sich die Genossenschaft für Gemeinwohl. Sie steht für eine alternative Ökonomie und bietet gemeinwohlorientierte Finanz- und Bildungsangebote. Mit dem dritten Preis (5.000 €) wurde die Social Rental Agency – On the Way out of the Housing Crisis in Ungarn ausgezeichnet. Die Agentur vermittelt zwischen Wohnungslosen und privaten sowie kommunalen WohnpartnerInnen und schafft leistbare Mietverhältnisse.
(Text: SozialMarie)
Mai 5th, 2019 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Romani
Erschtivar andi historija la Austrijatar bojd jek sikavipe dschenenge, save meschtertscha/ meschterkiji te ol kamna, le tschibtschakere pharipeskere gendoha Burgenland-Roman (Burgenland-Romani), dela. Use aja joma sikal pe akan i Pedagogischi Utschi Ischkola Burgenland andi Tikni Martona.
I Sabine Weisz, direktorkija la Pedagogischi Utschi Ischkolatar Burgenland, loschanel pe, hot lakeri ischkola aja joma uso upre likeripe jeke barikane faktoristar la burgenlanditika kulturatar akan schaj kerel. Te dosta aunmejdiniptscha dija (pantsch dschene iste le on) akor le dschevendeskere semesteriha 2019/2020 ada butjakero vodinipeskero sikavipe, ande blokime sikavipeskere ori (10 kurke ando semesteri: paraschtun 13:45 – 20:30 orenge, suboton 8:00 – 18:45 orenge) schaj kesdinel.
Ando 3ti semesteri akor o tschibtschakero pharipeskero gendo „Roman“ del. Akan o Burgenland-Roman, kekaj te aja tschib ando tschulipengero ischkolakero tschatschipe ando Burgenland tel pisim hi, ando burgenlanditike ischkoli na sikado ol, so te upro falinipe le meschterendar adala tschibtschake paschlol, phenel i ischkolakeri inschpektorkija le tschulipengere ischkolakere kojastar le thaneskere ischkolakere rotistar Burgenland, Karin Vukman-Artner.
Online aunmejdinipe dschi uso 15to maj
O online aunmejdinipe vasch o uprelipe meg dschi uso 15to maj naschel (pascho koridor: 1ti juli – 14to august 2019), paloda avre uprelipeskere- taj ajgnungakere koji del. Read the rest of this entry »
Mai 3rd, 2019 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Romani
Muttersprache: PH Burgenland mit historischem Durchbruch
Erstmals in der Geschichte Österreichs könnte es bald einen Lehrgang für werdende Pflichtschullehrer/innen mit dem Sprachschwerpunkt Burgenland-Roman (Burgenland-Romani) geben. Zu diesem Schritt zeigt sich die Pädagogische Hochschule Burgenland in Eisenstadt nun bereit.
Sabine Weisz, Direktorin der Pädagogischen Hochschule Burgenland, freut sich, dass ihre Schule diesen Schritt zum Erhalt eines wesentlichen Faktors des burgenländischen Kulturguts nun setzten kann. Bei genügend Anmeldungen (mindestens fünf Personen) würde mit dem Wintersemester 2019/2020 dieser berufsbegleitende Lehrgang, dessen Unterricht in geblockten Lehrveranstaltungen (10 Wochenenden pro Semester: freitags 13:45 bis 20:30 Uhr, samstags 8:00 bis 18:45 Uhr) stattfindet, starten.
Ab dem 3. Semester würde der sprachliche Schwerpunkt „Roman“ gesetzt werden. Momentan wird Burgenland-Roman (Burgenland-Romani) trotz des auch für diese Sprache geltenden Minderheitenschulgesetzes im Burgenland an den Schulen nicht unterrichtet, was natürlich auch am Lehrkräftemangel für diese Sprache liege, bedauert die Pflichtschulinspektorin des Minderheitenschulwesens des Landesschulrats Burgenland, Karin Vukman-Artner.
Online-Anmeldung bis 15. Mai
Die Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren läuft noch bis 15. Mai (Nebenkorridor: 1. Juli bis 14. August 2019), danach finden weitere Aufnahme- und Eignungsverfahren statt.
Der Start eines Ausbildungslehrgangs für künftige Lehrer/innen mit Burgenland-Roman-Kompetenzen wäre ein Meilenstein für die Volksgruppe. Nun liegt es an den Interessenten/innen selbst, diesen persönlichen und historischen Schritt zu wagen, damit sich dieser wichtige Schwerpunkt an der Pädagogischen Hochschule manifestieren kann.
Näheres zum Studium: Lehramt Primarstufe, ab Oktober 2019 berufsbegleitend; Dauer: acht Semester
(Text: volksgruppen.orf.at)
März 30th, 2019 |
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Einrichtungen, Politik, Rassismus & Menschenrechte
27. März 2019: Deutsche Bundesregierung beruft die Mitglieder der Unabhängigen Expertenkommission Antiziganismus. Das „RomArchive“ geht in die Trägerschaft des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma über.
Am 27. März 2019 berief die deutsche Bundesregierung die Mitglieder der im Koalitionsvertrag vereinbarten Unabhängigen Expertenkommission Antiziganismus. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma begrüßt die schnelle Berufung durch den Bundesminister des Innern, Horst Seehofer, nachdem der Deutsche Bundestag in der vergangenen Woche entsprechende Entschließungsanträge der Koalitionsfraktionen wie der Oppositionsfraktionen – mit Ausnahme der AfD – verhandelt hatte.
Minister Seehofer unterstrich die Bedeutung der Expertenkommission für die zukünftige politische Ausrichtung bei der Bekämpfung des Antiziganismus. Es sei sein Wunsch und der Wunsch seines Ministeriums, dass die Kommission einen Abschlussbericht mit substantiellem Gehalt liefere, der Bundestag, Bundesregierung und der Minderheit der Sinti und Roma gleichermaßen Vorgaben für einen respektvollen Umgang liefern möge.
Der Vorsitzende des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, sagte in der konstituierenden Sitzung heute: „Antiziganismus ist tiefverwurzelt in der deutschen und der europäischen Gesellschaft. Die Ächtung des Antiziganismus durch die Bundesregierung und durch die Politik muss jetzt durch entsprechende Anstrengungen insbesondere in der politischen Bildung untermauert werden.“ Der Deutsche Bundestag hatte während der Debatte am vergangenen Freitag die Bekämpfung des Antiziganismus als gemeinsame Aufgabe von Politik und Gesellschaft benannt, aber im dann verabschiedeten Entschließungsantrag (PDF) der Koalition keine Selbstverpflichtung des Bundestages hierzu aufgenommen.
Um so wichtiger ist für den Zentralrat Deutscher Sinti und Roma jetzt die Arbeit der Expertenkommission, die neben einem Bericht zum Ende der Legislaturperiode konkrete Empfehlungen an die Bundesregierung geben soll, um die historische Dimension ebenso aufzuarbeiten wie den gegenwärtigen Antiziganismus zu bekämpfen. Hierzu gehöre vorrangig die Dokumentation antiziganistisch motivierter Straftaten wie die Beobachtung von Antiziganismus in den Medien und den Auswirkungen bei den Einstellungen in der Bevölkerung. Insbesondere sollte die Kommission ihr Augenmerk auf Schule und Bildung richten, denn gerade in den Schulen gibt es kaum verlässliches und gut aufbereitetes Bildungsmaterial zum Thema Sinti und Roma, so Rose. Read the rest of this entry »
März 5th, 2019 |
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Einrichtungen, Literatur & Bücher
In der „International Roma Writers Association“ (IRWA) hatten sich Roma-Autoren 2002 zu einem Interessensverband zusammengeschlossen. Die Aktivitäten versandeten jedoch schon nach wenigen Jahren. Nun, nach über einem Jahrzehnt des Stillstands, nimmt der Verband seine Tätigkeit wieder auf. Roma-Autorinnen und -Autoren aus aller Welt sind aufgerufen, dem Verband beizutreten (siehe unten).
Erfreuliche Nachrichten aus der Welt der Literatur: In Kuopio in Finnland hat die „International Roma Writers Association“ (Kansainvälinen Romanikirjailijaliitto / Maskarthemutno Romane Hramutnengo Khedipen) nach Jahren des Stillstands wieder ihre Aktivitäten aufgenommen. Ursprünglich gegründet worden war der Roma-Autorenverband bereits im Juli 2002 im Rahmen eines Kongresses im finnischen Karjaa. Tatkräftig unterstützt wurde der neue Verband dabei von der Finnischen Autorenvereinigung. Nobelpreisträger Günter Grass schickte eine Glückwunschnote und wurde zum ersten Ehrenmitglied der IRWA. Dem feierlichen Gründungsakt vorausgegangen war ein internationales Roma-Literatentreffen in Köln, wo 2001 die Einrichtung eines neuen Verbandes vorbereitet wurde. Das Treffen gipfelte in der „Kölner Erklärung“ vom 19. November 2001, in welcher die Zielsetzungen der Vereinigung festgelegt wurden:
„Ziel des Verbandes ist es, die gemeinsamen Interessen der Roma-Schriftstellerinnen und -Schriftsteller wahrzunehmen und ihr vielsprachiges und vielfältiges literarisches Schaffen sichtbar zu machen. Unter den Roma soll unsere Initiative dazu beitragen, das Bewusstsein von der kulturellen Gemeinsamkeit zu stärken, literarische Kreativität zu fördern und das Romanès in seinen vielen Varianten als moderne Literatursprache zu etablieren. Um eine junge Generation von Roma-Schriftstellerinnen und -Schriftstellern zu ermutigen, regen wir die Einrichtung von Stipendien und Preisen an.“
Zu den Zielen des neu geschaffenen Autorenverbands zählte unter anderem die Schaffung einer „Romani Library“, ein umfassendes, europaweites Übersetzungs- und Editionsvorhaben. Read the rest of this entry »
Februar 16th, 2019 |
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Einrichtungen, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Terne Rroma Südniedersachsen e.V. ist ein Jugendverein im Landkreis Northeim. Als Roma-Selbstorganisation vernetzt Terne Rroma junge Roma und Nichtroma. Empowerment, Antirassismusarbeit und Bildungsberatung gehören zu den Schwerpunkten – und nicht zuletzt Rap-Workshops, denen nun sogar eine CD-Veröffentlichung folgen soll.
Seit 2016 gibt es „Terne Rroma Südniedersachsen e.V.“, einen Jugendverein von Roma und Nichtroma in Northeim. „Terne Rroma“ versteht sich als „Migrant*innenselbstjugendorganisation“ und als „Plattform für Migrant*innen, Geflüchtete und Jugendliche aller Art“. Zu den Schwerpunkten gehört Antirassismusarbeit – das heißt vor allem auch, einen sicheren Raum für Jugendliche zu schaffen, die von Rassismus betroffen sind. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf dem Bereich Kreativität. So bietet „Terne Rroma“ Theater- oder Rap-Seminare an. Y.W.B. (Young World Breaker) nennt sich die Rap-Crew von „Terne Rroma“, deren „gesellschaftskritische, emanzipatorische und politische Songs“ im Rahmen dieser Workshops entstehen. Zuletzt wurden Schreib- und Empowerment-Workshops organisiert. Für das Jahr 2019 hat sich der Verein vorgenommen, eine eigene „interkulturelle, politische CD herauszugeben, mit selbstproduzierten Songs zu selbstgewählten Themen“. Ein Dokumentarfilm soll das Projekt begleiten.
Mit Projekten wie „Drei Bausteine“ (hier ein Interview im Stadtradio Göttingen) fördert „Terne Rroma“ Jugendliche, indem Beratungen zum Thema Schule und Beruf angeboten werden.
Zu „Terne Rroma“ gehört auch die bereits seit 2013 bestehende „Roma-Jugend Initiative Northeim“, eine „interkulturelle Jugendinitiative von jungen Rom*nja und deren Freund*innen, die hauptsächlich im Landkreis Northeim und in Göttingen aktiv ist“. Read the rest of this entry »
Februar 6th, 2019 |
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Einrichtungen, Internet & Blogothek
Video-Präsentation des vor einigen Tagen online gegangenen RomArchive auf Romani, untertitelt auf Deutsch und Englisch.
Our cultures, our identities
Unsere Kulturen, unsere Identitäten
Amare kulture, amare identitetora
Siehe auch:
RomArchive: „This is why we do it!“, 24.1.2019
RomArchive: Kesdipe ando Berlin, 18.1.2019
RomArchive: Startschuss in Berlin, 11.1.2019
Januar 31st, 2019 |
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Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte
Düsseldorf: Hakenkreuz-Schmiererei auf Sinti-und-Roma-Geschäftsstelle während Holocaust-Gedenkstunde
Während am Sonntagabend anlässlich des Holocaust-Gedenktags im Düsseldorfer Maxhaus der NS-Opfer gedacht wurde, beschmierten unbekannte Täter das Außenschild am Haus des Landesverbandes der Sinti und Roma Nordrhein-Westfalen in der Kölner Straße mit einem großen Hakenkreuz. Der 1982 gegründete Landesverband hat dort auch seine Beratungsstelle. Der Angriff ereignete sich während der Gedenkveranstaltung, an der auch der Landesverband Deutscher Sinti und Roma als Kooperationspartner beteiligt war und wo auch der Verbandsvorsitzende Roman Franz eine Gedenkrede hielt. Der Landesverband hat Strafanzeige erstattet. Der Verband sieht den Vorfall als „volksverhetzenden Angriff auf Sinti und Roma und eine bewusste Verhöhnung der Opfer des nationalsozialistischen Völkermordverbrechens“, heißt es in einer Mitteilung. Read the rest of this entry »
Januar 29th, 2019 |
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Einrichtungen, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Deutsche Bundesregierung beruft „Expertenkommission Antiziganismus“
Am 30. Januar 2019 beruft die Bundesregierung die Mitglieder der im Koalitionsvertrag vereinbarten unabhängigen „Expertenkommission Antiziganismus“. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma begrüßt die schnelle Berufung durch den Bundesminister des Innern, Horst Seehofer. Der Vorsitzende des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, erklärte dazu heute: „Antiziganismus ist tiefverwurzelt in der deutschen und der europäischen Gesellschaft. Die Ächtung des Antiziganismus durch die Bundesregierung und durch die Politik muss jetzt durch entsprechende Anstrengungen insbesondere in der politischen Bildung untermauert werden. Der Zentralrat erwartet daher auch, dass der Deutsche Bundestag sich ausführlich mit der Bekämpfung des Antiziganismus befasst.”
Romani Rose trifft deshalb am gleichen Tag zu einem Spitzengespräch mit dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion, Ralph Brinkhaus, zusammen. Der Zentralrat erwartet von der Kommission neben einem Bericht zum Ende der Legislaturperiode konkrete Empfehlungen an die Bundesregierung, um die historische Dimension ebenso aufzuarbeiten wie den gegenwärtigen Antiziganismus zu bekämpfen. Hierzu gehöre vorrangig die Dokumentation antiziganistisch motivierter Straftaten ebenso wie die Beobachtung von Antiziganismus in den Medien und den Auswirkungen bei den Einstellungen in der Bevölkerung.
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Januar 27th, 2019 |
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Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Internet & Blogothek, Interview, Jugend & Bildung, Wissenschaft
Für Bildung und Forschung: Interviewsammlung „weiter_erzählen“ ist online
„_erinnern.at_“ präsentiert zum Holocaust-Gedenktag am 27. Jänner eine neue Webplattform mit einer Oral-History-Sammlung zur NS-Verfolgung in Österreich. Die Video-Interviews mit Verfolgten finden Sie auf www.weitererzaehlen.at. 11 der derzeit 64 Videos befassen sich mit der Verfolgtengruppe der Roma und Sinti. Der Großteil dieser Interviews sind unseren Roma-Zeitzeugen-Editionen „Mri historija“ und „Amari historija“ entnommen.
74 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz stellt _erinnern.at_ zum Internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Jänner ein digitales Erinnerungsprojekt vor, das die auf Video aufgezeichneten Erinnerungen von im Nationalsozialismus verfolgten Menschen bewahrt und für Bildung sowie Forschung erschließt.
64 Video-Interviews
weiter_erzählen präsentiert auf einer Website sonst schwer zugängliche, nach kuratorischen Gesichtspunkten ausgewählte Video-Interviews mit Verfolgten des Nationalsozialismus, die einen Bezug zu Österreich haben. Die Interviews sind verschlagwortet und leicht durchsuchbar. Die Stimmen der ZeitzeugInnen wurden über Jahrzehnte zumeist in den Ländern des Exils in Videointerviews festgehalten und in verschiedenen Sammlungen aufbewahrt. weiter_erzählen würdigt die Verfolgten, die es auf sich nahmen, ihre Geschichten und die ihrer oft ermordeten Familien in Video-Interviews zu erzählen und die uns damit mit unserer historischen Verantwortung konfrontieren. weiter_erzählen stellt die Stimmen der Verfolgten, festgehalten in videographierten ZeitzeugInnengesprächen, in den Vordergrund; wurden diese Stimmen in Österreich doch allzu lange nicht gehört.
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Januar 24th, 2019 |
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Einrichtungen, Interview, Veranstaltungen & Ausstellungen
„RomArchive“, das mit Spannung erwartete neue digitale Archiv der Roma-Kulturen, wird heute auf www.romarchive.eu erstmals online gehen (wir berichteten). Parallel dazu startet ein mehrtägiges Eröffnungsfestival („Performing RomArchive“, 24.–27. Jänner 2019). Ein vorab publiziertes Kurzvideo mit Statements der Initiatorinnen und von Kuratorinnen und Kuratoren nennt, leider zum Teil nur auf Englisch, einige Überlegungen zu dem in Berlin angesiedelten Großprojekt: „This is why we do it!“
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Januar 18th, 2019 |
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Einrichtungen, Internet & Blogothek, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen, dROMa (Magazin)
„Sinti taj Roma phenen, sar o khetan beschariptscha ar ditschon“
Akan i cajt adaj hi: Ando arto kurko i website le RomArchivistar, le digitali archivistar le Sintijendar taj Romendar, ando pradipe dschal. Vaschoda andi akademija la kustatar upro Pariser than ando foro Berlin o kulturakero festivalo „Performing RomArchive“ tel likerdo ol, savo ande artschijiptscha, koncertscha, podijumakere diskusiji taj geniptscha, o keriptscha taj i kultura le Sintijendar taj Romendar, angle terdscharel.
O ande Berlin kerdo RomArchive dschijakana o lek bareder internacijonali kulturakero projekto le Romendar hi. Ando maschkarutno jeneri o digitali archivo, savo bara vojaha uschardo ol, online dschal, jek festivalo („Performing RomArchive“, 24.–27. jeneri 2019) o pradipe vodinla. Koncipirim ojs virtujeli museum kamla RomArchive le kunstakere keraschenge taj la kulturake le Romendar, akan jek dikipe te del, savo lenge use terdschol. „Amen sajt but schelberscha adaj sam, amen mindig jek falato la kinstlerengera produkcijonatar samahi – ham ada na ulo esbe lim“, afka i Nicoleta Bitu, Romengeri-aktivistkija andar Bukarest taj anglebeschaschkija le bajrotistar.
Dugeder sajt trin berscha valami 150 aktertscha, kuratorkiji taj kuratortscha, kunstakere keraschtscha taj ekspertscha, Roma taj gadsche, sa barikane dschene, uso upre bauninipe le khetan kedipestar butschalinen. Ando RomArchiv kunst andar o cile falati te dikel dela, muschika, khelipe, teateri, literatura taj sikadi kunst, bulhardo historischi dokumentenca taj visenschoftlichi tekstenca. Read the rest of this entry »
Januar 15th, 2019 |
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Einrichtungen, Internet & Blogothek, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen, dROMa (Magazin)
„Sinti und Roma bestimmen die Inhalte“
Jetzt ist es soweit: In der nächsten Woche wird endlich die Website von RomArchive, dem Digitalen Archiv der Sinti und Roma, veröffentlicht. Aus diesem Anlass findet in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin das Kulturfestival „Performing RomArchive“ statt, das in Ausstellungen, Konzerten, Podiumsdiskussionen und Lesungen Künste und Kulturen der Sinti und Roma vorstellt.
Das in Berlin verankerte RomArchive ist das bislang größte internationale Kulturprojekt der Roma. Mitte Jänner geht das mit Spannung erwartete digitale Archiv jetzt online, ein Festival („Performing RomArchive“, 24.–27. Jänner 2019) wird die Eröffnung begleiten. Konzipiert als virtuelles Museum will RomArchive dem Kunstschaffen und der Kultur der Roma endlich die Sichtbarkeit geben, die sie verdienen. „Wir sind hier seit vielen Jahrhunderten, wir waren immer Teil der künstlerischen Produktion – aber das wurde nicht wahrgenommen“, so Nicoleta Bitu, Roma-Aktivistin aus Bukarest und Vorsitzende des Beirats.
Seit mehr als drei Jahren arbeiten rund 150 Akteure, Kuratorinnen und Kuratoren, Kunstschaffende und Experten, Roma wie Nicht-Roma und allesamt hochkarätig besetzt, am Aufbau der Sammlungen. Umfassen wird das RomArchive Kunst aller Gattungen, Musik, Tanz, Theater, Literatur und bildende Kunst, erweitert um historische Dokumente und wissenschaftliche Texte. Read the rest of this entry »
Dezember 15th, 2018 |
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Einrichtungen
BFI Burgenland startet Roma-Projekt für die burgenländisch-ungarische Grenzregion
Ziel des Projektes ist die Steigerung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Roma- und Sinti-KMU durch Stärkung ihrer Management- und unternehmerischen Kompetenzen. Es wird derzeit eine Erhebung durch persönliche Befragung zur unternehmerischen Situation von Roma- und Sinti-Unternehmen in der burgenländisch-ungarischen Grenzregion durchgeführt, um vorherrschende Charakteristika und Bedürfnisse punktgenau aufzugreifen. Die Unternehmen werden anschließend im Rahmen von Einzelberatungen sowie bei Bedarf durch Mentoring von geschulten Beraterinnen und Beratern unterstützt. Daneben werden Gruppencoachings zur Entwicklung besonders wettbewerbswirksamer Kompetenzen und Strategien angeboten.
„Treffen am Runden Tisch und Exkursionen zum Kennenlernen von Best-Practice-Beispielen fördern die Intensivierung des Erfahrungsaustausches und die Vernetzung“, ist BFI-Projektmanager Christoph Greiner überzeugt. Es wird zudem eine innovative, internetbasierte und mit mobilen Anwendungen ausgestattete Unternehmensplattform aufgebaut, wo Roma-Unternehmer/innen die Möglichkeit haben, ihre Unternehmen zu präsentieren und nützliche Informationen zu platzieren.
Interessierte Personen können sich ab sofort zur Teilnahme anmelden.
Kontakt:
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September 10th, 2018 |
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Einrichtungen, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Radio B-East / Radio FRO 105,0
59:36 Min. | Sendung vom 7.8.2018
Redakteurin: Eugenia Seriakov
„Amaro Foro“ bedeutet „unsere Stadt“ und ist auch der Name der größten Jugendorganisation von Roma und Nicht-Roma in Deutschland. Radio B-East (Berlin) sprach mit der Pressesprecherin Andrea Wierich über den Verein, die Arbeit, Beratungsangebote und Möglichkeiten sowohl für Roma als auch für Schulen und öffentliche Veranstaltungen, umgekehrt über Rassismus im Alltag zu berichten, und über die anstehende Fachtagung „Antiziganismus in den Medien“.
(Text: FRO)
Siehe auch:
Interview: „Romano Sumnal“ in Leipzig, 29.8.2018
August 29th, 2018 |
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Einrichtungen, Interview, Radio, Podcast & TV
Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma in Leipzig – der Verein Romano Sumnal
RadioBlau, Sendung vom 20.08.2018
→Anhören mp3 (11:55 min, 27 MB)
Ein Interview mit Petra Sejdi vom Verein „Romano Sumnal. Verein für Roma in Sachsen | O klubi e Romenge taro Sachsen“ in Leipzig. Anlässlich einer Fotoausstellung zur Geschichte der Sinti und Roma im Nationalsozialismus blickt eine Veranstaltung in Leipzig auch auf die speziell Leipziger Geschichte. RadioBlau hat mit Petra Sejdi über Geschichte und Gegenwart gesprochen.
(Text: Radio Blau)
August 13th, 2018 |
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Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Internet & Blogothek, Jugend & Bildung
„So geht Geschichtsvermittlung 2018“
MKÖ präsentiert multimediale Wissensvermittlung: Mit der App durch ehemalige KZ-Außenlager
Die Wissensvermittlung, vor allem an Jugendliche, ist ein bedeutender Teil der Arbeit des Mauthausen-Komitees Österreich (MKÖ). In Erinnerung an die Errichtung des KZ Mauthausen vor 80 Jahren und zur Mahnung launcht das MKÖ die „Mauthausen-Außenlager-App“ mit Informationen, Fotos, Videos zur Geschichte und den Überlebenden. Für die Überlebenden des KZ Mauthausen und seiner Außenlager war die Sensibilisierungsarbeit mit Jugendlichen von enormer Bedeutung. Diesen Auftrag haben die Überlebenden auch dem Mauthausen-Komitee Österreich bei der Übergabe ihres Vermächtnisses im Jahr 2000 mitgegeben.
Das Mauthausen-Komitee Österreich arbeitet, gemeinsam mit seinen lokalen Initiativen, bereits seit Jahrzehnten an der wissenschaftlichen Aufarbeitung und an der Vermittlung der Geschichte der ehemaligen Außenlager des KZ Mauthausen. Das Mauthausen-System umfasste neben dem Hauptlager circa 49 Außenlager in nahezu allen Bundesländern Österreichs. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurde die Geschichte der jeweiligen Orte aufgearbeitet und für die „Mauthausen-Außenlager-App“ aufbereitet.
Christa Bauer, Geschäftsführerin des Mauthausen-Komitees Österreich, zur Bedeutung der digitalen Wissensvermittlung: „Nicht nur digital affine Jugendliche, sondern auch historisch Interessierte aller Altersgruppen haben nun die Möglichkeit, alle Orte der KZ-Außenlager virtuell zu besuchen. Read the rest of this entry »
August 6th, 2018 |
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Dokumente & Berichte, Einrichtungen, Internet & Blogothek, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Gegen Hass im Internet:
Bürgerrechtliche Initiativen seit 2000
Zusammengestellt von Arnold Roßberg, hrsg. vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg, November 2017
→Download (pdf)
Die Dokumentation von Arnold Roßberg beschreibt das Kapitel der Bürgerrechtsarbeit des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma zu der ebenso wichtigen wie schwierigen Thematik „Bedrohungen und Hetze im Internet“. Über mehr als 17 Jahre wehrte sich die Selbstorganisation und Vertretung der deutschen Sinti und Roma gegen die – seit den Anfängen des Internets immer stärker und gefährlicher werdende – Hasspropaganda und Drohungen mit Gewalt durch Neonazis, die sich gezielt – unter Benutzung des alten NS-Jargons – auch gegen Sinti und Roma (ebenso wie gegen die Juden) richteten.
Wegen der weltweiten Dimension des Internets und der daraus resultierenden, fast unüberwindlichen rechtlichen und technischen Probleme gibt es bis heute keine perfekte Lösung, um diese Hass-Seiten endgültig zurückzudrängen. Beginnend mit der ersten großen internationalen Konferenz unter Beteiligung von Politik, Internetwirtschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen zur Jahrtausendwende in Berlin bis hin zur Schaffung des „Gesetzes zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken (Netzwerkdurchsetzungsgesetz – NetzDG)“, das im Oktober 2017 in Kraft trat, hat der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma kontinuierlich politische und bürgerrechtliche Initiativen zur Bekämpfung des Hasses im Internet unternommen. Diese Initiativen bestanden aus politischen Fachgesprächen, öffentlichen Veranstaltungen und Presseerklärungen, Eingaben und Statements bei internationalen Organisationen, Behörden und Justiz, Fachtagungen mit den Internetunternehmen und den Minderheitenorganisationen u.a.m.
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Juni 29th, 2018 |
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Einrichtungen, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Neues Themenheft zu „Antiziganismus“ – Zeitschrift „Bürger & Staat“ liegt bei Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg vor
Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Bürger & Staat“ (PDF), die bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt vorliegt, behandelt das Thema Antiziganismus aus vielfältiger Perspektive. Was darunter genau zu verstehen ist, erläutert eine erste Abhandlung zu Begriff, Erscheinungsformen und Funktionen dieser Form des Rassismus. Erinnert wird an die Verfolgung von Sinti und Roma in der NS-Zeit am Beispiel Mannheims. Zwei Beiträge gehen dann auf die Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma nach 1945 ein: sowohl in Baden-Württemberg als auch in Deutschland. Die Bildungssituation dieser Bevölkerungsgruppe kommt zur Sprache; ein historischer Überblick zum „Antiziganismus in der Fotografie“ lässt sich als Versuch begreifen, die Tiefenschichten des Sehens auf „Zigeuner“ freizulegen, die seit Jahrhunderten von Stereotypen überlagert sind und sich eingeprägt haben. Schließlich wird beispielhaft berichtet: ein kritischer Blick richtet sich dabei auf arbeitsmarktpolitische Roma-Projekte aus EU-Förderprogrammen. Demgegenüber steht ein „Mut machendes Beispiel aus Dörfern im Osten der Slowakei, wo Roma-Gruppen in der Mehrheit sind“. Ein Autor fragt: „’Sichere Herkunftsländer’ – auch für Roma?“. Weitere Abhandlungen setzen sich mit antiziganistischen Ermittlungsansätzen bei Polizei- und Sicherheitsbehörden in Baden-Württemberg und der politischen Bildungsarbeit zum Themenbereich auseinander, so über den Umgang mit dem „Bild des Fremden“. Read the rest of this entry »
Juni 12th, 2018 |
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Einrichtungen, Politik
Bayerischer Landtag stimmt Staatsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und dem Verband Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Bayern zu. Einstimmig.
Der Bayerische Landtag stimmte am Mittwoch dem am 20. Februar 2018 zwischen dem Freistaat Bayern und dem Bayerischen Landesverband Deutscher Sinti und Roma unterzeichneten Staatsvertrag einstimmig zu. Der damalige Ministerpräsident Horst Seehofer hatte den Vertrag gemeinsam mit dem Vorsitzenvden des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, Erich Schneeberger, unterzeichnet. Nach der nun erfolgten Zustimmung durch den Bayerischen Landtag tritt der Vertrag zum 1. Juli 2018 in Kraft.
Mit der Zustimmung zum Staatsvertrag wird ein wesentlicher Schritt zur Umsetzung des Europäischen Rahmenübereinkommens zum Schutz nationaler Minderheiten vollzogen. Wie im Vertrag festgestellt wird, soll „die bestehende enge Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat und dem Landesverband fortgesetzt und intensiviert werden.“ Freistaat und Landesverband arbeiten weiterhin gemeinsam an dem Ziel, der Diskriminierung von Angehörigen der Minderheit auf allen Gebieten des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens effizient und effektiv entgegenzuwirken.“ Dabei unterstützen Freistaat und Landesverband Initiativen auf den Gebieten von Bildung, Kultur und Wissenschaft, die dem Schutz und dem Erhalt der kulturellen Identität der hier als nationale Minderheit lebenden Sinti und Roma dienen und dem Antiziganismus entgegenwirken.“ Read the rest of this entry »