Ando 15. juli 1989 andi Erba o Farajn Roma ojs erschti Romengeri organisacija andi Austrija kerdi uli. Jek pharipeskero punkto le Farajn Romestar hi o siklipeskero pomoschago le Romane fatschuvtschenca. O Mario Baranyai, siklipeskero pomoschagoskero meschteri le Farajn Romestar, phukal tumenge adi andi sendung „Roma sam“ pedar o sikilpeskero pomschagoskero projekto, savo imar ando bersch 1990 ando dschivipe vrischtschado ulo. Maschkar 15 dschi 20 Romane fatschuvtscha ada aunbitinipe aun len. Sakodiveskero pomoschagoskero siklipe, pomoschago uso uprediptscha taj siklipeskere deficitscha upre hulim on. Anglo ischkolakere butja taj testscha korkore taj te ande grupn siklim ol. Te upro thana smiromakeri pedagogika, vaj siklipe le medijenca, le Romane fatschuvtschenge mindenfelitike siklipeskere thana „isoschno“ kerdo ol. (volksgruppen.orf.at)
Am 15. Juli 1989 wurde in Oberwart der Verein Roma als erste Roma-Organisation in Österreich gegründet. Ein Schwerpunkt des Vereins Roma ist die Lernbetreuung für die Roma-Kinder. Mario Baranyai, Lernbetreuer des Vereins Roma, erzählt heute in der Sendung „Roma sam“ über das Lernbetreuungsprojekt, das schon im Jahr 1990 ins Leben gerufen wurde. Read the rest of this entry »
Das Projekt „Ambrela“ hat seinen Sitz in der größten Romagemeinde Europas – in Shutka. Shutka (Šuto Orizari) nahe der mazedonischen Hauptstadt Skopje beheimatet über 40.000 Roma. Armut, Arbeitslosigkeit und Defizite in der Bildung prägen den Alltag der Menschen. Ljatifa Šikovska und ihre Assistentin Aida Mustafovska sind entschlossen, die Situation der Kinder und Jugendlichen zu verbessern. „Ambrela“ soll vor allem junge Mädchen dabei unterstützen, ihren Bildungs- und Karriereweg nach der Grundschule fortzuführen. „Wir wollen die Traditionen nicht verändern, aber wir wollen, dass die Mädchen wissen was ihre Rechte sind“, betont Aida Mustafovska gegenüber Radio Kaktus. (volksgruppen.orf.at)
„Amen na kamaha i tradicija te parul, ham amen kamaha le tschajenge o dschanipe te del so lengere tschatschiptscha hi“, phenel i Aida Mustafovska andar o projekto „Ambrela“ andi macedonischi Shutka. O projekto „Ambrela“ beschel ando lek bareder Romengero foro Europajistar Shutka. Ande Shutka pasche Skopje 40.000 Roma dschin. Tschoripe, nabutschalipe taj tschulo dschanipe ando sikadipe preginel o sako diveskero di le manuschendar. I Ljatifa Šikovska taj lakeri asistentkija Aida Mustafovska kamna akan i situacija le fatschuvtschendar taj le ternendar ando gav feder te kerel. „Ambrela“ le terne tschajenge te pomoschinel, kaj lengero sikadipeskero taj karijerakero drom pali ischkola bajder kerdo te ol. (volksgruppen.orf.at)
Jek kerdi schtudija le AntonMarcinčinistar taj la Ľubica Marcinčinovátar („The Cost of Non-Inclusion“: ZIP-File), savi i Open Society Foundation andi buti dija sikal, hot meg mindig jek ischkolakeri segregacijona le Romengere-fatschundar andi Slovakija del. Ischkolaschtscha andar Romengere-familiji meg mindig butvar ando sonderschulen vaj ande ajgeni Romengere-klastscha tel ispisdim on. Vaschoda o Romengere-fatschuvtscha butvar saki chance naschan, paloda upro butschakero foro jek than te lakel. Jek upre dipe la ischkolakera segregacijonatar duach i integracija le Romengere-ischkolaschendar ando reguleri klastscha – soralisarim duach o demografischi entviklinipe – pal geniptscha le schtudijakere autorendar o bruttoinlandsprodukt dschi 2030 dschi use 11 % ando bersch utscheder ovlahi. „Ada sikal, hot substancijeli pradime investicijoni andi reforma le sikadipeskere sistemistar taj ande Romengere-programtscha tschatschikan valaso anel. O koja, soske ada gendo asaj utsche ar perel, nan ando pal likeriptscha uso socijalakere ardiptscha te rodel, ov paschlol ando potencijeli upre uschtschajipe le butschaschengere gendendar.“ And kinipe, teldipeskero upre avajipe taj o cilo virtschoftlichi keripe utscheder ovnahi. Read the rest of this entry »
Studie: Schulische Ausgrenzung bremst slowakische Wirtschaft um bis zu 11 Prozent
Eine im Auftrag der Open Society Foundation erstellte Studie von Anton Marcinčin und Ľubica Marcinčinová(„The Cost of Non-Inclusion“) konstatiert ein Fortbestehen der schulischen Segregation von Roma-Kindern in der Slowakei. Schüler aus Roma-Familien werden demnach sehr häufig zu Unrecht Sonderschulen oder eigenen Roma-Klassen zugewiesen. Als Folge dieser Praxis verlieren Roma-Kinder vielfach jede Chance, später auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen.
Der dadurch entstehende volkswirtschaftliche Schaden ist enorm: Ein Beendigung der Schulsegregation durch die Integration der Roma-Schüler in reguläre Klassen würde − verstärkt durch die demographische Entwicklung − nach Berechnungen der Studienautoren das Buttoinlandsprodukt bis 2030 um bis zu 11% pro Jahr anheben. „Dies rechtfertigt substanzielle öffentliche Investitionen in die Reform des Bildungssystems und in Roma-bezogene Programme. Der Hauptgrund, warum diese Zahl so hoch ausfällt, ist nicht in den möglichen Einsparungen bei den Sozialausgaben zu suchen, sondern liegt im potenziellen Anstieg der Beschäftigtenzahlen.“ Konsum, Steueraufkommen und Gesamtwirtschaftsleistung würden deutlich steigen. Derzeit sind nur 10% der laut Schätzungen 430.000 Roma (gegenüber 60% der Nicht-Roma) in den Arbeitsprozess integriert.
Ca. 10.200 Roma-Schüler (und nur 9.200 Nicht-Roma-Kinder) besuchen Sonderschulklassen; beinahe jedes achte Roma-Kind wurde als geistig behindert eingestuft. Read the rest of this entry »
OSZE-Konferenz: Statements zur Roma-Bildungspolitik
Der gestrige Sitzungstag der Menschenrechtskonferenz der OSZE in Warschau (Human Dimension Implementation Meeting/HDIM, hier das Programm als PDF-Datei) befasste sich mit der Lage der Roma und Sinti und legte seinen Schwerpunkt insbesondere auf das Thema der frühen Schulbildung. Heute veröffentlichten die Veranstalter einige Statements aus den gestrigen Vorträgen und Diskussionsbeiträgen. Schwierigkeiten bereitet demnach offenbar nach wie vor die konkrete Umsetzung der Programme und Richtlinien vor Ort. Tanya Dimitrievich von der serbischen NGO Roma Center for Democracy merkt zur Bildungssituation für Roma-Kinder in Serbien beispielsweise an:
I can tell you how it is going so far in Serbia − the situation is catastrophic. After six years of implementation of the OSCE action plan in Serbia, only four out of every ten Roma have at a least primary school education. We don’t even want to talk about how many Roma children aren’t attending school at all − the number is very high. Everything is in place in Serbia − great laws and strategies − but the problem is that there is no implementation. The OSCE could put pressure on states to implement the laws set out in the Action Plan and to implement the strategies and policies that they have adopted.
„Romengere tschavengere vilagi“ jek projekto la VHS-atar le burgenlanditike Romendar telal o vodinipe le Andreas Lehneristar i situacija le Romendar aun peske dikel. O prindschardo kinstleri taj angle beschto la VHS-atar le burgenlanditike Romendar Andreas Lehner Pinkafatar, butschalinel imar but berscha la flogoskera grupnake le Romendar. O lek terneder projekto hi „Romengere tschavengere vilagi“, ande savo o Lehner mindenfelitike situaciji, dschivipeskere situaciji taj aktujeli koji le Romendar peske aun dikel. Vakeriptscha mindenfelitike generacijenca kerde on, ar butschalim taj ande poar masektscha ande jek artschijipe presentirim on. (volksgruppen.orf.at)
„Roma-KinderWelten“, ein Projekt der VHS der Burgenländischen Roma unter der Leitung von Andreas Lehner, beleuchtet die Situation der Roma. Für dieses Projekt führte der Pinkafelder Künstler in Fortführung seiner KinderWelten-Reihe Interviews mit verschiedenen Generationen. Die Resultate werden in einigen Monaten in einer Ausstellung präsentiert. (volksgruppen.orf.at)
Die amerikanische Botschaft in Budapest hat ein Programm zur Unterstützung junger Akademiker aus der Roma-Minderheit vorgestellt. Das neue Programm umfasst einen zweimonatigen Lehrgang, der als „einführender Professionalisierungskurs“ angekündigt ist und sich vor allem auf Sprachkenntnisse, Geschäftsfähigkeit und Karrierecoaching konzentriert, um die Berufschancen der Roma-Absolventen zu verbessern. Für den Lehrgang erhalten die Kursteilnehmer ein Stipendium der Botschaft, für das sich ungarische Roma mit abgeschlossenem Hochschulstudium und Englischkenntnissen noch bis 14. September 2009 bewerben können. Zum Abschluss erhalten die Teilnehmer eine Urkunde und ein Empfehlungsschreiben der Botschaft, mit denen man ihre Jobchancen zu erhöhen hofft.
„Eine nette Geste, aber mehr nicht“, meint die deutschsprachige Zeitung Pester Lloyd zu den Bemühungen der US-Vertretung in Ungarn, die an den Bedürfnissen der vielfach marginalisierten Volksgruppe völlig vorbeizielten:
Denn die Probleme der Roma liegen nicht so sehr bei denen, die bereits einen Universitätsabschluss haben, vielmehr bei jenen, die es nicht einmal in eine Grundschule schaffen. Immerhin kann die Initiative der Amerikaner ein wenig mehr Aufmerksamkeit für die Bildungsbelange der Minderheit hervorrufen.
In der EU wird in Bezug auf die Gemeinschaft der Roma viel geredet, aber in der Regel wenig gehandelt. Meinungen von jungen Roma und Europäern, von jungen Europäern und Roma.
Im Mai traf sich eine Gruppe Roma aus ganz Europa in der deutschen Hauptstadt. Fünfzig junge Roma und Sozialarbeiter von Jugendorganisationen aus 17 Ländern nahmen mit Unterstützung der Europäischen Kommission an einem Seminar des deutschen Vereins Amaro Drom (Website und Weblog) und von Roma Active Albania teil. Das Berliner Treffen war dem Erfahrungsaustausch und der Entwicklung zukünftiger Projekte gewidmet. Wir sprachen mit sechs Teilnehmern − ein Überblick über die Roma-Jugend Europas, ihre Perspektiven, Ängste und Hoffnungen: Read the rest of this entry »
O tschechitiko ministerijum le sikajipeske o lejcti kurko o resultatscha jeka neva schtudijatar usi etnitiki segregacija ando ischkolakero sistem sikatscha. Ada aun dikipe, savo le ministerijumistar andi buti dim ulo sikal, hot romengere fatschuvtscha deschutrijalvar buteder ande sonderschul klastscha ande tschitsche on sar fatschuvtscha andar gadschikane familiji. Andar o Gadsche tschak 2,17 procenti ande sonderschul klastscha dschan, andar o Roma 26,7 procenti – buteder sar sako schtarto fatschu. I buti le datengere materijalistar phutschajipeskere lilenca kerdi uli, savi o ministerijum ando cile ischkoli bitschade, kaj o fatschuvtscha 6 dschi 10 berscha phurane hi. Andar o 4200 ischkoli tschak 2713 o ischkolaschengero upre ulajipe le pradipeske sikade.
Feder cukunft le Roma-Fondsiha: O Roma-Fonds 1995 ando dschivipe akardo ulo. O angle beschto le Roma-Fondsistar, Rudolf Sarközi loschanel pe pedar o loj, save dschidokle dosta hi taj vaschoda Romenge pomoschim schaj ol, arsiklipe te kerel vaj bajder te siklol. Sajt o keripe le erschti Roma farajnistar Erbate bescharel pe o profesori Rudolf Sarközi pra flogoskera grupnake ande. Jek barikano aun paschlaripe hi leske, hot o terne Roma buteder usi kultura taj i romani tschib te terdschon. Ando vakeripe la Susanne Horvathaha phukal o Rudolf Sarközi o barikanipe le Roma-Fondsistar. Duach mindenfelitike sikadipeskere schajiptscha o Roma-Fonds le flogoskere dschenenge feder cukunft del. (volksgruppen.orf.at)
Bessere Zukunft durch Roma-Fonds: Der Roma-Fonds wurde 1995 ins Leben gerufen. Der Vorsitzende des Roma-Fonds, Rudolf Sarközi, ist erfreut, dass die finanziellen Mittel derzeit ausreichend sind und somit Roma geholfen werden kann, sich fort- und weiterzubilden. Seit der Gründung des ersten Roma-Vereins in Oberwart engagiert sich Rudolf Sarközi für die Volksgruppe. Ein besonderes Anliegen ist ihm, dass die Jugendlichen sich mehr mit der eigenen Kultur und Sprache identifizieren. Im Gespräch mit Susanne Horvath erklärt er die Wichtigkeit des Roma-Fonds. Durch diverse Ausbildungen ermöglicht der Roma-Fonds Volksgruppenangehörigen eine bessere Zukunft. (volksgruppen.orf.at)
Das tschechische Unterrichtsministerium hat vergangene Woche die Ergebnisse einer neuen Studie zur ethnischen Segregation im Schulsystem präsentiert. Die im Auftrag des Ministeriums durchgeführte Erhebung ergab, dass Romakinder dreizehnmal so oft Sonderschulklassen zugeteilt werden wie Kinder aus Nichtromafamilien. Während nur 2,17% der Nichtroma Sonderklassen besuchen, sind es 26,7% der Romakinder − mehr als jedes vierte Kind. Die Erhebung des Datenmaterials war anhand von Fragebögen erfolgt, die das Ministerium an sämtliche Grundschulen verschickt hatte. Von den insgesamt rund 4200 Grundschulen waren nur 2713 der Aufforderung zur Bekanntgabe der Schülerverteilung nachgekommen.
Die Tschechische Republik ist diesbezüglich kein Einzelfall: So werden Romaschüler etwa auch in der Slowakei nach wie vor sehr häufig in Sonderschulen abgeschoben, die eigentlich für Kinder mit schweren Lernschwächen oder geistigen Beeinträchtigungen vorgesehen sind. Unabhängigen Studien zufolge kommen rund 80% der Schüler in slowakischen Sonderschulen aus Romafamilien.
Die einzelnen Länderberichte des EUMAP − EU Monitoring and Advocacy Program des Open Society Institutes (OSI) und detailliertes Zahlenmaterial (Stand 2007) finden Sie hier.
Sajt 2005 ando kher la Margarethe Baranyaiatar ande Deutsch Kaltenbrunn i Romani tschib siklim ol. „Amen loschanas amen kaj o Charly (Emmerich Gärtner-Horvath) use amende al taj i Romani tschib ando alav taj pisintschago amenge sikal“. O Roman sikajipe ande Deutsch Kaltenbrunn nan buter bejg te gondolinel. Sako kurko loschenen pumen o dschene te o RomBus usi sidlung use ladel. Barikano hi le niposke odoj, kaj i Romani tschib kher use lende tel likerdo ol, kaj nikas o schajipe hi, söbst use jek kurs te ladel, phenel i Margarethe Baranyai ando vakeripe la Susanne Horvathake. (volksgruppen.orf.at)
Seit 2005 wird in der Wohnung der Romni Margarethe Baranyai in Deutsch Kaltenbrunn Roman (Burgenland-Romani) gelernt. „Wir freuen uns, dass Charly (Emmerich Gärtner-Horvath) zu uns kommt und uns die Sprache in Wort und Schrift lehrt.“ Der Roman-Unterricht im Ort ist nicht mehr wegzudenken. Jede Woche freuen sich die Teilnehmer, wenn der RomBus ihr Wohnviertel anfährt. Dass der Roman-Unterricht bei ihnen zu Hause abgehalten wird, ist für die Bewohner besonders wichtig, da keiner die Möglichkeit hat, selbst zu einem Kurs zu fahren, sagt Margarethe Baranyai im Interview mit Susanne Horvath. (volksgruppen.orf.at)
Radio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
26.6.2009, 20:00 und 27.6.2009, 20:30 Uhr
Roma-Volksgruppenbeirat: „Ich möchte nach Oberwart fahren und mir ein Bild machen“, betont die Bezirksvorsteherin Susanne Reichard, neues Mitglied im Beirat. Sie wolle ihre Funktion nicht nur auf dem Papier ausführen. Mirijam Karoly vom Wiener Romano Centro und Susanne Reichard, Bezirksvorsteherin des 4. Wiener Gemeindebezirks Wieden (ÖVP), sind die neuen Gesichter im Volksgruppenbeirat. (Hier finden Sie die betreffende Meldung im dROMa-Blog.)
Gemäß § 1 Absatz 2 Volksgruppengesetz sind unter Volksgruppen „die in Teilen des Bundesgebietes wohnhaften und beheimateten Gruppen österreichischer Staatsbürger mit nichtdeutscher Muttersprache und eigenem Volkstum“ zu verstehen. Als österreichische Staatsbürger haben Volksgruppenangehörige dieselben Rechte wie jeder andere österreichische Staatsbürger. Darüber hinaus gibt es jedoch einige Rechtsvorschriften und Bestimmungen, die besondere Regelungen für „(autochthone) Volksgruppen“ und „sprachliche Minderheiten“ enthalten. Der § 7 der Verordnung über die Volksgruppenbeiräte (PDF) regelt die Zusammensetzung des Roma-Beirats: „Der Volksgruppenbeirat für die Volksgruppe der Roma besteht aus acht Mitgliedern. Hievon sind vier Mitglieder auf Grund von Vorschlägen der im § 4 Abs. 2 Z 2 des Volksgruppengesetzes genannten Vereinigungen zu bestellen.“
Workshops mit Ceija Stojka: Insgesamt 160 Schulklassen aus Österreich besuchten die Workshops mit Ceija Stojka im Amerlinghaus. Christa Stippinger, Leiterin des Vereins Exil, gibt sich zuversichtlich: „Das ist ein Projekt, dass der Jugend hilft, besser zu verstehen, was damals geschah.“ Gilda Horvath führte das Interview beim diesjährigen Abschlussfest der Workshops im Amerlinghaus.
O farajn Roma-Service likerel ando Romano Centro Betschiste, imar o 6. semesteri jek Romano siklipe tel. Ando Romano Centro siklon Roma taj gadsche khetan Roman ando alav taj pisintschago. O dschene, but lender na flogoskere dschene hi, an sako kurko khetan, kaj i Romani tschib ando alav taj pisintschago schaj siklon. Ham te duj Roma, o Ludwig taj o Julius mindig uso siklipe mit laden. „Kaj i Romani tschib kher na buter afka vakerdo ol hi schukar ando Romano siklipe amari Romani tschib te vakerel“. O kursiskero vodaschi Emmerich Gärtner-Horvath, ando vakeripe la Susanne Horvathaha, loschanel pe, kaj andi grupn akan te o dschene pajtaschtscha ule, save pumen te avrutnon le kursistar diken. Read the rest of this entry »
Der Verein Roma-Service hält im Romano Centro in Wien bereits seit sechs Semestern den Roman-Unterricht ab. Das Roman, die Romani-Variante der Burgenland-Roma, wurde bis vor einigen Jahren ausschließlich mündlich weitergegeben. Seit Herbst 1993 wurde dann das Burgenland-Romani gemeinsam mit dem Romani-Projekt der Karl-Franzens-Universität Graz kodifiziert und didaktisiert. Im Laufe der Zeit wurden neben den diversen Publikationen auch Lehrmaterialen erstellt, die bei den Roman-Kursen zum Einsatz kommen. Im Romano Centro lernen Roma und Nicht-Roma nun gemeinsam Roman: Die Teilnehmer, die größtenteils keine Volksgruppenangehörigen sind, kommen wöchentlich zusammen, um die Sprache Roman in Wort und Schrift zu erlernen. Read the rest of this entry »
Radio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
19.6.2009, 20:00 und 20.6.2009, 20:30 Uhr
Lernhilfe: Das von der Wiener MA 17 für Integrations- und Diversitätsangelegenheiten initiierte „Projekt der außerschulischen Lernhilfe für SchülerInnen“ für Roma und Sinti läuft seit 2005 und wurde vor kurzem evaluiert. Darüber hat Radio Kaktus schon vorige Woche berichtet. Theodora Manolakos, Mitarbeiterin der MA 17, beleuchtet diesmal einen weiteren Aspekt. Die Kooperation mit den Eltern sei zentral für den Erfolg der Roma-SchülerInnen. Die Nachhilfe, fernab vom Frontalunterricht, hebe sich besonders dadurch hervor, dass hier „Role Models“ die Kinder und Jugendlichen unterrichten, so Manolakos abschließend.
Mexikoplatz − ein Fest mit Tradition: Alljährlich findet das Roma-Fest des Romano Centro am Wiener Mexikoplatz statt. Dieses Jahr sorgten Ruža Nikolić-Lakatoš, Tibor Barkoczy und Zlata Petrovic für Stimmung und Musik. Erstmals durften auch Tanzgruppen wie z. B. jene vom Verein „Romano Jilo“ ihr Können zeigen. Andrea Härle, Geschäftsführerin des Romano Centro, erklärte im Interview mit Gilda Horvath, dass das Roma-Fest mittlerweile nicht mehr aus dem Kalender der Roma-Community wegzudenken sei.
Sajt trin berscha kejmpfinen daja andar i flogoskeri grupn le Romendar ando Ungriko Csörög vasch pumare tschave kaj te len asaj tschatschiptscha te ol sar le gadschikane tschaven andi ischkola. Mint sar ando but vilagi ost europaistar o terne Roma te ando gav ando norditiko le thanestar diskriminirt on. Khereskero phutrajipe le avre tschavendar taj na latscho arsiklipe hi i habeskeri phuv kaj na latschi buti uschtides upro butjakero foro. I buti le Romane dajendar andar Csörög paraschtun Betschiste le 15.000 eurojenca dotirti „SozialMarie 2009“ patjardo ulo. Read the rest of this entry »
Seit drei Jahren kämpfen Mütter aus der Volksgruppe der Roma im ungarischen Csörög für eine gerechte Behandlung ihrer Kinder in den Schulen. Denn wie in vielen Ländern Osteuropas werden die Roma-Sprösslinge auch in dem Dorf im Norden des Landes diskriminiert. Trennung von den anderen Kindern und eine schlechtere Ausbildung sind der Nährboden für späteren Misserfolg am Arbeitsmarkt.
Das Engagement der Roma-Mütter von Csörög wurde am Freitag in Wien mit der mit 15.000 Euro dotierten „SozialMarie 2009“ ausgezeichnet.
Ando 15. juli 1989 o Farajn Roma andi Erba, ojs erschti Romengeri organisacija andi Austrija kerdi uli, kaj i na laschi dschivpeskeri situacija le Romendar andi Austrija feder kerdi te ol. I buti le Farajnistar hi, informaciji taj phukajipe pedar i flogoskera grupn te kerel. Adi bojd 20 berscha palo Farajniskero keripe but feder ulo – te ando pomoschago pali ischkola barikanipe upre te sikal hi. But le agune Romane ischkolaschendar utsche ischkoli kher rodine, taj positiv kisetinde, savo igen barikan hi – mint anglo 20 berscha upre asaj koja na pekavahi te gondolinl phenl o Johann Baranyai, dujto schero le Farajn Romastar ando vakeripe la Susanne Horvathaha. (volksgruppen.orf.at)
Information, Aufklärung, Hilfe
Am 15. Juli 1989 wurde der Verein Roma Oberwart (zur 20-Jahr-Feier siehe auch hier) als erste Roma-Organisation Österreichs gegründet, um die vielfach unbefriedigte Lebenssituation der Volksgruppe in Österreich zu verbessern. Read the rest of this entry »
Seit rund vier Jahren fördert das Wiener Volkshilfe-Projekt „Thara“ („Thara“ bedeutet in der Vlach-Variante des Romani „Morgen“ oder „Zukunft“) Roma durch kostenlose Berufs-, Bildungs- und Sozialberatung. Zurzeit bietet das arbeitsmarktpolitische Projekt „THARA – Romnija/Roma in Transition“ seine Unterstützung an – als Beratungsstelle „Amarotrajo“ oder in Form von mehrwöchigen Vorbereitungskursen („Nevodrom“). Hier und hier finden Sie zwei ältere Medienberichte zu früheren Projektphasen, eine aktuelle Presseaussendung sowie Informationsmaterial (Flyer, Factsheet und Kursbroschüre) als PDF-Download. Letztens stellte auch die Tageszeitung Der Standard das Projekt vor:
Um das Miteinander von Roma und Nicht-Roma am Arbeitsmarkt zu verbessern, wurde das Projekt „Thara“ der Volkshilfe ins Leben gerufen. „Wir diskutieren Fragen, die die Jugendlichen beschäftigen, wie zum Beispiel: ,Schadet mir meine Herkunft, oder lege ich sie von Anfang an offen?’“, sagt Projektleiterin Claudia Schamanek. Unter den KlientInnen sind neben ImmigrantInnen auch solche, deren Familien seit Jahrhunderten in Österreich leben. Doch die Kurse richten sich nicht nur an Roma und Sinti. Ein Drittel der TeilnehmerInnen sind keine Roma, sondern etwa Personalverantwortliche oder AMS-BeraterInnen, die viel mit dieser Volksgruppe zu tun haben. Durch interkulturelles Coaching werden die TeilnehmerInnen geschult. Read the rest of this entry »