„Djelem Djelem Festival 2026“ in Dortmund

August 27th, 2026  |  Published in Veranstaltungen & Ausstellungen

Djelem Djelem 2026: das größte Roma-Kulturfestival in Deutschland Vom 28. August bis zum 27. September 2026 findet in Dortmund das 13. „Djelem Djelem Kunst- und Kul­tur­fes­ti­val“ statt

Mit Musik, Theater, Film, Kunst, Bildungsveranstaltungen, Diskussionen und Begegnung bringt das Festival auch in diesem Jahr ein viel­fältiges Pro­gramm an unter­schied­lichen Orten in Dortmund zusam­men. Orga­nisiert wird das Festival unter ande­rem von Romano Than e.V., Roma Center e.V. und der Stadt Dortmund. Das Festival schafft Räume für kultu­relle Begeg­nung, Austausch und gesell­schaft­liche Debatten und macht die Vielfalt der Roma- und Sinti-Com­munitys sichtbar. Das Roma Center ist in diesem Jahr mit mehreren Ver­anstal­tun­gen im Pro­gramm ver­treten.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Alle sind herzlich willkommen! Eine Anmel­dung ist nicht erfor­derlich, sofern bei der jewei­ligen Ver­anstal­tung nichts anderes an­gege­ben ist. Das Gesamt­pro­gramm des „Djelem Djelem Festivals“: → Download (pdf)

Das Programm:

Fr., 28.8.2026: Vernissage „Reclaiming the Place of Worship – An Artistic Manifesto“
19:00 Uhr | Kirche Heilige Familie, Sadelhof 16, Dortmund-Marten | Auftakt des Festivals mit einer Ausstellung zu Gemeinschaft, Spiritu­alität und kultu­reller Teilhabe im Rahmen der Biennale Manifesta16+. Die Aus­stel­lung ist bis zum 27.09.2026 zu sehen.

Mi., 2.9.2026: „Science Night“ – Planen und Forschen mit Peers
16:00–18:30 Uhr | Start: Vorplatz des Dortmunder U | Zwei thematische Rundgänge durch die Dortmunder Nordstadt geben Ein­blicke in die Lebens­reali­täten von Woh­nungs­losen und Neu­zu­gewan­derten.

Mi., 9.9.2026: „Gesprächsstoff“ in der Fabric
16:00–19:00 Uhr | Fabric, Nordstraße 43 | Kreative Nähstunde, Begegnung und Gespräche über gesell­schaft­liche Themen. Vor­kennt­nisse sind nicht erfor­derlich.

Mi., 9.9.2026: Deeptalk trifft Kaffeeklatsch meets Djelem Djelem
18:00 Uhr | Haus der Vielfalt, Zur Vielfalt 21 | Junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren treffen die Künstlerin Amdrita Jakupi zum Gespräch über Kunst, das Leben von Rom*nja im Ruhrgebiet und Fragen des Pub­li­kums. An­mel­dung er­for­derlich.

Do., 10.9.2026: Vast vasteste – Workshop über Kindheit & Elternsein
09:00–12:00 Uhr | Dietrich-Keuning-Haus | Ein Workshop für Roma* über eigene Kindheits­erfah­run­gen, Eltern­schaft und die Frage, wie Kinder unter­stützt und g­estärkt werden können.

Do., 10.9.2026: „Roma in Comics – Verborgene Geschichten hinter Marvel & DC“
17:00–18:30 Uhr | Studio B der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund | Ein Workshop des Roma Centers über Roma-Figu­ren in Comics, ihre oft ver­schwun­denen Geschichten und die Dar­stellung von Ver­folgung, Faschis­mus und Wider­stand in der Popkultur.

Fr., 11.9.2026: Podiumsdiskussion „Antiziganismus und die Rolle der Zivil­gesell­schaft“
18:00–20:00 Uhr | Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstraße 50 | Welche Verantwortung tragen Politik, Medien, Kultur, Wissen­schaft und Zivil­gesell­schaft im Engage­ment gegen Rassismus gegen Roma und Sinti? Darüber dis­kutie­ren Gäste aus Politik, Medien, Kultur und Zivil­gesellschaft.

Sa., 12.9.2026: Roma-Ball-Konzert
17:00–23:00 Uhr | Dietrich-Keuning-Haus | Das Highlight des Djelem Djelem Festivals mit Live-Musik, Tanz und kultu­rellen Bei­trägen. Der Abend lädt zum Feiern, Begeg­nen und gemein­samen Austausch ein und setzt ein Zeichen für Vielfalt, Zu­sammen­halt und gesell­schaft­liche Teilhabe. Für Speisen und Getränke ist gesorgt.

So., 13.9.2026: Familienfest auf dem Nordmarkt
12:00–18:00 Uhr | Nordmarkt, Dortmund | Musik, Tanz, Mitmachaktionen und Infor­mations­stände für die ganze Familie.

Mo., 14.9.2026 „Das Recht, Rechte zu haben“ – Film & Dis­kussion
17:00–18:30 Uhr | VHS Dortmund | Das Roma Center zeigt den Kurzfilm Das Recht, Rechte zu haben. Per­spekti­ven von Akti­vist:in­nen über Zu­gehörig­keit, politische Parti­zipa­tion und den Kampf für gleiche Rechte. Im An­schluss findet eine mode­rierte Dis­kussion statt.

Mo., 14.9.2026: „Mitternacht. Sendung aus dem Sperrgebiet“ – Screening & Nach­gespräch
17:00–19:00 Uhr | sweetsixteen Kino, Immermannstr. 29 | Ausgewählte Szenen des dokumenta­rischen Theater­stücks über die Lebens­realitäten von Sinti in Ost­deutschland wäh­rend des Kalten Krieges, an­schlie­ßend Gespräch mit dem Pro­duktions­team.

Di., 15.9.2026: Lesung „Vom Vorurteil zur Gewalt“
18:00–20:00 Uhr | Rathaus, Saal Westfalia | Der Historiker Wolfgang Benz beschäftigt sich mit der Ent­stehung und Wirkung von Vorurteilen und Feind­bildern und ihren Folgen für Gesell­schaft und Zu­sammen­leben. An­schlie­ßend Gespräch und Diskussion.

Mi., 16.9.2026: „Gesprächsstoff“ im MKK
16:00–19:00 Uhr | Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3 | Kreative Nähstunde mit Raum für Begegnung, Gespräche und Austausch. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Do., 17.9.2026: Die Deportation der rumä­ni­schen Roma nach Transnistrien
17:00-18:30 Uhr | Kirche Heilige Familie, Sadelhof 16 | Workshop von Roma Center und Romano Than zu einem ver­gessenen Thema euro­päischer Geschichte und seinen Nach­wirkun­gen bis heute.

Fr., 18.9.2026: Community Dance Performance: Roma & Tamilische Tanz­auf­führung
17:00–19:00 Uhr | Haus der Vielfalt, Zur Vielfalt 21 | Eine gemeinsame Tanzperformance bringt Roma- und tamilische Com­munity zu­sammen und ver­bindet unter­schiedliche Tanz­tradit­ionen und kulturelle Aus­drucks­formen.

Sa., 19.9.2026: Graffiti-Malaktion für Kinder und Ju­gend­liche
15:00–21:00 Uhr | Romano Than e.V., Braunschweiger Straße 31 | Kreativer Graffiti-Workshop für Kinder und Ju­gendliche unter fach­kundi­ger An­leitung.

Sa., 26.9.2026: Finissage „Reclaiming the Space of Worship – An Artis­tic Mani­festo“
19:00 Uhr | Kirche Heilige Familie, Sadelhof 16 | Zum Abschluss der Ausstellung gibt es Live-Musik von Sinti-Mu­siker*in­nen, Finger­food, Getränke und die Möglich­keit zum Austausch mit den betei­ligten Künst­lerin­nen.

Weitere Informationen unter: www.djelemdjelemfestival.de

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Ge­brauch zu machen und Per­sonen, die durch anti­ziganistische, rassistische, anti­semitische, rechts­extreme oder sonstige men­schen­ver­achtende Äußerungen oder Hand­lungen in Erscheinung getreten sind oder den Ablauf der Ver­anstaltung er­heblich stören, den Zutritt zur Ver­anstaltung zu verwehren oder sie von der Ver­anstaltung aus­zu­schließen.

(Text: Roma Center)

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