Archive for September, 2021

Slowakei: Neue Wohnungen durch Selbsthilfe

September 29th, 2021  |  Published in Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

Bauprogramm in Rankovce (Foto: ETP)RTVS.sk: In der Romasiedlung Luník IX im ost­slowaki­sschen Košice wurde am Wochen­ende das Pro­jekt „Budujeme nádej“ (Bauen wir Hoffnung) of­fiziell ge­startet. Dieses be­inhal­tet den Bau gemein­schaft­li­cher Ein­richtun­gen und Wohnhäuser im Selbst­hilfe­verfahren. Als Erstes wird in Zu­sam­men­arbeit mit dem städtischen Sozial­betrieb ein Gemein­schafts­haus ge­schaffen, das allen am Projekt teil­habenden Familien dienen soll, später folgen Wohn­häuser für Familien. Der Bau erfolgt auf Basis eines Spar- und Mikro­kredit­programms, das die NGO ETP – Zentrum für nach­haltige Ent­wicklung (ETP Slovensko – Centrum pre udržateľný rozvoj) ko­ordi­niert. Durch die Errich­tung der Gebäude in Selbsthilfe sollen die Be­wohner auch Fertig­keiten erhalten, die ihnen später auf dem Arbeits­markt zugute­kommen können. Über den Projekt­start erfreut zeigte sich auch der Bürger­meister von Luník IX, Marcel Šaňa:Bald beginnt der Bau eines Muster­hauses, das den Bewoh­nern auch zeigen soll, dass das Projekt real ist, denn wir haben lange davon ge­sprochen. Der Weg war ziem­lich steinig, weil wir bei null be­gonnen haben – am Anfang gab es nicht einmal Grund­stücke dafür. Dann kam noch der lange Prozess einer urbanis­ti­schen Studie, wes­halb viele unserer Bewohner bereits den Glauben ans Projekt verloren haben und kein großes Interesse vor­handen war.“

Errichtet in den 1970er Jahren, war Luník IX ursprünglich als Wohn­gebiet für An­ge­hörige der Armee, der Polizei sowie der Roma-Be­völ­kerung vor­gesehen. Nach 1989 und dem Wegzug vieler Ein­wohner wurde der Stadt­teil zu­nehmend zu einem ethnischen Ghetto. Ur­sprüng­lich für etwa 2.000 Ein­wohner konzipiert, leben heute in Luník IX mehr als 6.000 Roma in teils ver­fallenen Plattenbauten. Read the rest of this entry »

Online: Schulbücher und Antiziganismus

September 28th, 2021  |  Published in Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Schulbuchforschung in Deutschland: Eckert. Dossier Bd. 3Imke Rath und Riem Spielhaus:
Schulbücher und Antiziganismus

Zur Darstellung von Sinti und Roma in aktuellen deutschen Lehrplänen und Schulbüchern (=Eckert. Dossiers, vol. 3/2021), hrsg. vom Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung, [Braunschweig] 2021. [CC BY 3.0]

→zur Download-Seite | →zur Projektseite

Das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für inter­natio­nale Schul­buch­for­schung hat im Auf­trag der Un­abhän­gigen Kom­mis­sion Anti­ziganis­mus eine Expertise über die Dar­stellung von Sinti und Roma in deut­schen Schulbüchern er­stellt. Diese ist ab sofort online ver­füg­bar.

Imke Rath und Riem Spielhaus analysie­ren in der Exper­tise Schul­bücher aus den Fächern Geschichte, Politi­sche Bildung und Erdkunde, die 2019 in weiter­füh­ren­deb Schulen der 16 deut­schen Bundes­länder Teil der Lehrpläne waren. Die Wis­sen­schaft­lerin­nen unter­such­ten die in den Lehrplänen vor­ge­schla­ge­nen Themen sowie den Kontext, in dem Schulbücher Sinti*zze und Rom*nja er­wähnen. Ein beson­deres Augen­merk der qualitativen Schulbuch­analyse liegt auf dem Ver­hältnis zwi­schen passiven und aktiven Dar­stellungen von Sinti und Roma. Aber auch auf dominan­ten Mustern ihrer Darstellung, wie der Re­präsen­ta­tion als Gruppe von Außenseitern oder als passive Opfer ohne die Fähig­keit zu handeln oder sich gegen Ver­folgung zu wehren. Unter­sucht wurde auch der Umgang mit ab­werten­den Begriffen in Schul­büchern, ein­schließ­lich solcher, die abwertende Bezeich­nungen explizit thema­tisieren und als Aus­druck von Herrschafts- und Aus­grenzungs­praktiken ein­ordnen.

Die Expertise dokumentiert markante Darstellungen von Sinti und Roma in den Schulbüchern, um auf Poten­ziale zur dis­krimi­nie­rungs­sensib­len bzw. rassismus­kritischen Re­präsen­tation zu ver­weisen. Die Be­stands­aufnahme diente der Un­abhängigen Kommis­sion Anti­ziganis­mus als Grund­lage für Empfeh­lungen für die weitere Ent­wicklung von Lehr­plänen und Schulbüchern, die im Juni 2021 dem Deut­schen Bundestag in einem Bericht vor­gelegt wurden. Read the rest of this entry »

„Ich bin ein Gotteskind“: Zilli Schmidt geehrt

September 27th, 2021  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Radio, Podcast & TV

Zilli Schmidt am Denkmal in Berlin (Foto: Hamze Bytyci/RomaTrial)Radio Dreyeckland: Zilli Schmidt wird mit dem Kul­tur- und Ehren­preis der Sinti und Roma 2021 aus­ge­zeich­net

Laudatio zur Preisvergabe: →Anhören (16.06 min)

Es sprechen Jana Mechelhoff-Herezi und Uwe Neumärker von der Stiftung Denk­mal für die er­mor­deten Juden Europas am 20. Sep­tem­ber 2021 im Kultur­haus Romno Kher des Landes­ver­bands Deutscher Sinti und Roma Baden-Württem­berg. (Sendung: RDL)

Am 20. September verlieh der Verband Deutscher Sinti und Roma/Lan­des­ver­band Ba­den-Württem­berg sei­nen jähr­lich ver­gebe­nen Kultur- und Ehrenpreis der Sinti und Roma. Dieses Jahr wird die Ver­leihung ver­bunden mit dem 35-jäh­ri­gen Jubiläum des VDSR-BW. Wir werfen einen filmischen Blick in die Ver­gangen­heit, Gegen­wart und Zukunft des Verbands. Die Bürger­rechts­arbeit hat mit der Gründung des Ver­bands 1986 zu einem Wandel der po­liti­schen Kultur und zur An­erken­nung von Vielfalt im Land bei­getragen – und auch zu einem wach­senden Interes­se an der Kultur und Geschichte von Menschen mit romanes­spra­chigem Hin­tergrund.

Zilli Schmidt hat ihre Lebensgeschichte als Überlebende fest­gehalten und setzt sich dafür ein, dass die Erin­nerungen weiter­getragen werden und ein würdiges Gedenken statt­finden kann. 1988 sagte sie als Zeugin in einem Prozess gegen einen Block­führer von Auschwitz am Land­gericht Siegen aus. Sie ist eine der weni­gen Sinti, deren Schicksal den Weg vor ein Gericht ge­funden hat. Erst im hohen Alter er­griff sie wieder öffent­lich das Wort. 2021 erhielt sie für ihr Engage­ment den Verdienst­orden der Bundes­re­publik Deutschland.

Wir konn­ten vor der Ver­anstaltung ein kurzes Ge­spräch mit der 97-Jäh­rigen führen. →Anhören (1:34 min)

(Text und Sendung: RDL)

Roma sam: Gondolipeskero bar Schtegate

September 25th, 2021  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
20.9.2021 | (on demand)

Segnungsfeier in Stegersbach (Foto: Landesmedienservice Burgenland/Fenz)Ande amari adiveseskeri sendung phukavas pedar o sentelinipe le gondolipeskere barestar Schtegate le ledschime taj murdarde Romnijenge taj Romenge maschkar o dujto themeskero haburi. O upro dromeskero keresto Berggasse/Hinterforst upre terdschardo gondolipeskero bar, upre lende taj upre lengere terdschijiptscha pal te gondolinel.

But manuscha ando 10to septemberi andi Berg­gasse/Hin­ter­forst talalinde pumen, upro opfertscha adala bibas­tala cajtatar te gondo­linel. Upre oda than, kaj dschi ando 1960te berscha i lek bareder Romen­ge­ri-sid­lung Schtegatar terdscho­lahi – ando „Romano jarko“. Ande jek khetani mischa o raschaj Gerhard Harkam, o nevo raschaj la foros­kera ge­majndatar Schtega, Thorsten Craich taj o Romen­ge­ro-sel­sorgeri Matthias Platzer o sente­linipe le gondo­lipes­kere baristar kerde. O keripe le gondo­li­peskere baristar upro aun­de­finipe la Romen­gera-pas­to­ralatar la diö­cesejatar Tikni Martona taj le faraja­nistar Roma-Service pal dschal. Kerdo ulo o gondo­lipes­kero bar le baren­ge­rostar Alexander Fikisz Schte­gatar.

Jeke feder khetanipeske maschkar o Roma taj o avre

O anglebeschaschi le flogoskere grupnakere bajrotistar le Romen­dar, Emme­rich Gärt­ner-Hor­vath citiri­nel andar i kenva „Amari Historija“ (Roma-Ser­vice), le Franz Schmaldienst andar Bocksdorf. I Manuela Horvath, schero la Romen­gera-pas­to­ralatar la diö­ce­sejatar Tikni Martona, o bari­kanipe le histo­ri­jakere upre butscha­li­ni­pestar jeke feder kheta­nipeske masch­kar i flo­goskeri grupn taj o avre, angle asdel. O thanes­kero rot Leonhard Schneemann phenel, hot ando Burgenland meg buteder gondo­li­peskere thana le opferenge le NS-re­schi­mistar iste kerde on, mint odoj, kaj lo pekamlo hi, iste pe la histo­rija­ke terdschardo ol. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (393)

September 24th, 2021  |  Published in Facts & Figures, Medien & Presse, Romani

Als erstes eigenständiges Roma-Me­di­um gilt das 1910 in Edir­ne (heu­te: Türkei) in arab. Schrift heraus­ge­ge­be­ne Wo­chen­blatt Laço (Tür­kisch/Ro­ma­ni).

(Quelle)

„Was wir fordern!“ – Ausstellung in Innsbruck

September 22nd, 2021  |  Published in Politik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Ausstellungssujet (Foto: Initiative Minderheiten)„Was wir fordern! Minderheiten­be­we­gun­gen in Ös­ter­reich“

Eröffnung am 23.9.2021, 19 Uhr, Stadt­bi­blio­thek

Ausstellung: 24.9. bis 16.12.2021 in der Stadtbibliothek Inns­bruck, Am­ra­ser Stra­ße 2 [→zum Rah­men­pro­gramm]

Im Mittelpunkt der Wanderausstellung „Was wir fordern! Min­der­heiten­bewe­gun­gen in Österreich“ ste­hen Ge­schichte und zentrale Forde­rungen unter­schied­licher Minder­heiten in Öster­reich. Autor*innen aus den ver­schie­denen mino­ritären Gruppen – zu­meist Akti­vist*in­nen – werfen einen fokus­sierten Blick auf ihre Geschichte und prä­sen­tieren ihre wesent­lichen minder­hei­ten­politi­schen Forderungen in Ver­gangen­heit, Gegenwart und Zukunft. Unter­schied­liche aktivisti­sche wie auch juristische oder par­lamenta­rische Formen des Protests er­weisen sich als un­trennbar mit der Geschichte minder­heiten­politi­scher For­derungen ver­bunden. Die Aus­stellung macht sicht­bar, welche An­strengun­gen, wel­che Ausdauer und wel­che Allianzen not­wendig waren, um gegen Diskri­minie­rung und für gleiche Rechte ein­zu­treten.

Die historischen Kämpfe für zweisprachige Ortstafeln und Schulen in Kärnten und im Burgenland, die An­erken­nung von Roma und Sinti als öster­reichi­sche Volksgruppe sind eben­so Bei­spiele für Stra­te­gien und politische Kämpfe wie die Abschaffung des § 209 StGB (der Homosexualität kri­mina­li­sierte) oder die Ver­abschie­dung der UN-Be­hinder­ten­rechts­kon­ven­tion.

Die Initiative Minderheiten initiiert diese Ausstellung, um die Vielfalt mino­ritärer Bewegun­gen und die gesamt­gesell­schaftliche Be­deutung ihrer Forderun­gen sicht­bar zu machen.

Die Ausstellung ist von 24. September – 16. Dezember 2021 zu den Öff­nungs­zeiten der Stadt­bibliothek im Raum für Stadt­ent­wicklung im 1. Stock zu sehen. Infor­mationen zur Aus­stellung und dem Rahmen­programm sind auf der Web­seite der Initia­tive Minder­heiten zu finden. Read the rest of this entry »

Roma-Gedenkstein in Stegersbach

September 21st, 2021  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
20.9.2021 | (on demand)

Segnungsfeier in Stegersbach (Foto: Landesmedienservice Burgenland/Fenz)In unserer heutigen Sendung berich­ten wir von der Segnung des Gedenk­steines in Stegersbach (Süd­burgen­land) für die depor­tierten und ermordeten Romnja und Roma während des Zweiten Welt­krieges. Das an der Kreu­zung Berg­gas­se/Hinter­forst auf­gestell­te Denkmal soll an sie und ihr Schicksal er­innern.

Zahlreicheiche Menschen fanden sich am 10. Septem­ber in der Berg­gas­se/Hin­ter­forst ein, um an die Opfer dieser grau­samen Zeit zu gedenken. An jenem Ort, wo bis in die 1960er Jahre die größte Stegers­ba­cher Roma-Sied­lung stand – im so ge­nann­ten „Zigeunergraben“. In einer öku­meni­schen Feier nahmen Pfarrer Gerhard Harkam, der neue Pfarrer der Markt­gemein­de Stegers­bach Thorsten Craich sowie der Roma-Seel­sorger Matthias Platzer die Segnung des Gedenk­steines vor. Die Errich­tung des Gedenksteines geht auf eine An­regung der Roma-Pastoral der Diö­zese Eisenstadt und des Vereins Roma-Service zu­rück. An­ge­fertigt wurde das Denk­mal vom Stegers­ba­cher Stein­metz Alexander Fikisz.

Für ein besseres Miteinander

Der Vorsitzende des Volksgruppenbeirates der Roma, Emme­rich Gärt­ner-Hor­vath, zitiert aus dem Buch „Amari Historija“ (hrsg. vom Verein Roma-Ser­vice) den Bocksdorfer Zeit­zeugen Franz Schmaldienst. Manuela Horvath, Leiterin der Roma­pastoral der Diö­zese Eisen­stadt, unter­streicht die Wichtig­keit der Auf­arbeitung der Geschichte für ein bes­seres Mit­einander der Volks­gruppe und der Mehr­heits­bevöl­kerung. Landes­rat Leonhard Schneemann be­tont, dass im Burgenland noch meh­rere Gedenk­stätten für die Opfer des NS-Re­gimes folgen sollen, denn dort, wo es nötig ist, soll man sich der Geschichte stellen.

Etwa 200 Romnja und Roma lebten vor der Vernichtung durch die Natio­nal­sozialis­ten in Stegersbach. Nur wenige Roma kehr­ten zurück. Read the rest of this entry »

Luník IX: Kedveschno dad andar i Slovakija

September 19th, 2021  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Religion

Slowakei: Papst Franziskus in der Roma-Siedlung "Lunik 9" (Foto: vatican.va)O kedveschno dad Fran­zis­kus ando triti di les­ke­ra Slo­va­ki­ja-roa­satar, ke­de­nake palo­pla­ne jek Ro­men­geri-sid­lung an­do fo­ro Košice kher ro­dija.

O termin tipischi la Franziskusake­ra agen­dake hi – jek talali­nipe manu­schenca, save avrak i kheta­ni­pes­keri rik dschin. Kaj o schero la kato­lischi khan­ge­ri­jatar akan aja Romen­ge­ri-sid­lung kher rodija, te but poli­ti­ker­tschen le tha­nestar daratscha. Ada te jek cajchn la slova­ki­tika birov­tscha­gos­kera khan­geri­jake hi, phen­tscha o aguno pa­rlamentos­kero pre­siden­to taj simbo­lakeri figura la kato­lischi Slo­vaki­jatar, František Mikloško.

Anglo ladipe ande Luník IX, kamla o Franziskus ande Prešov use jek mischa use te ol. Oja palo bicanti­nischi ritus tel liker­di te ol, upre savo pumen but katoli­schi osti­tike khan­gertscha likeren. O Fran­ziskus pre mischi mindig ando römi­schi ritus mula­tintel. Kira­tiske meg jek talali­nipe ter­nenca ando lob­dakero khelipes­kero schta­dijon le faraj­nistar FC VSS Košice del. Terne manu­schen o 84 berschen­gero phuro argen­ti­ni­jakero mindig ande pre moli­niptscha ande phandel.

Andi lakere igen bibastale dschivipeskere situacijendar prin­dschardi sele­tos­keri bauni­ni­pes­keri sidlung Luník IX masch­kar 5.000 taj 6.000 manu­scha la Romen­ge­ra-flo­gos­kera grupnatar dschin.

(Josef M. Schmidt, volksgruppen.orf.at)

25. September: Fest der Roma in Oberwart

September 18th, 2021  |  Published in Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Leon Berger BandMulantintschago le Romendar


Sa., 25. Sept. 2021, ab 19.00 Uhr

Offenes Haus Oberwart (OHO)
Lisztgasse 12, Oberwart

Im Rahmen der „Kultur & Kunst-Werk­statt – HANGO ROMA“ fin­det un­ter dem Motto „Ama­ri kul­tu­ra taj tra­di­cija – Un­se­re Kultur & Tra­dition“ das Fest der Roma – Mu­lan­tintscha­go le Ro­men­dar mit dem Schwer­punkt Ro­ma-Mu­sik­stile aus dem Bur­gen­land statt.

Die kulturelle Vielfalt der Roma wird mit dieser Ver­anstal­tung den Be­suchern näher­gebracht. Den Ver­anstal­tern ist es wichtig, dass Tra­dition und Kultur ge­pflegt, er­halten sowie in der Öffent­lich­keit erleb­bar ge­macht werden.

„Romano Rath“ Die Oberwarter Roma-Band „Romano Rath“ („Roma-Blut“) schöpft aus der vollen Band­breite der Roma-Musik, die von viel­fälti­gen Einflüssen und Musik­traditio­nen ge­prägt ist. Neben tra­ditio­nellen Liedern in Roman finden sich auch deutsch­spra­chige und kroatische Lieder im Re­per­toire der Gruppe.
„Bela Horvath Ensemble“ —
Das ungarische Roma-Ensemble spielt noch den alten, tradi­tionel­len Ro­ma-Mu­sik-Stil mit der tra­ditio­nellen Instru­mental­musik in der Be­setzung mit Geige, Bratsche, Klarinette, Zymbal und Kontrabass, den es früher im Burgen­land ge­geben hat. Die musika­lische Aus­richtung orien­tiert sich vor allem an der „ungari­schen Roma-Musik“.
„Leon Berger Band“
30 Jahre Roma-Bewegung führte wieder zu einer Aufbruchs­stimmung bei den Burgen­land-Roma. Die vier Roma Leon Berger (Klari­netvte/Band­leader), Josef Schmidt (Schlag­zeug/Ge­sang), Markus Sarközi (Key­board/Ge­sang) und Martin Horvath (Bass/Ge­sang) grün­deten daher im Jahr 2019 die „LEON BERGER BAND“. Read the rest of this entry »

Grußadresse von Papst Franziskus an die Roma

September 17th, 2021  |  Published in Dokumente & Berichte, Rassismus & Menschenrechte, Religion

Slowakei: Papst Franzskus in der Roma-Siedlung "Lunik 9" (Foto: vatican.va)Apostolische Reise von Papst Franziskus in die Slo­wa­kei: Be­geg­nung mit der Roma-Ge­mein­schaft in Luník IX (Košice), 14. Sep­tem­ber 2021 (mehr hier)

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Ich danke euch für den herzlichen Empfang und für eure lieben Worte. Ján hat daran er­innert, was der heilige Papst Paul VI. ein­mal zu euch gesagt hat: »Ihr steht in der Kirche nicht am Rand … Ihr seid im Herzen der Kirche« (Homilie, 26. Sep­tem­ber 1965). Nie­mand darf sich in der Kirche fehl am Platz oder bei­seite­gescho­ben fühlen. Das ist nicht nur eine Redens­art, son­dern ein Merkmal von Kir­che-Sein. Denn Kirche-Sein be­deutet als von Gott Zu­sammen­geru­fene zu leben, sich als Stamm­spieler im Leben zu fühlen und zur glei­chen Mann­schaft zu ge­hören. Ja, denn Gott möchte uns so haben, jeder ver­schie­den, aber alle um ihn vereint. Der Herr sieht uns im Mit­einander. Alle.

Und er sieht uns als Söhne und Töchter: er hat den Blick eines Vaters, den Blick der Vor­liebe für jedes seiner Kinder. Wenn ich diesen Blick auf mir an­nehme, lerne ich auch die an­deren richtig zu sehen: ich ent­decke, dass neben mir weitere Kinder Gottes stehen, die ich als Geschwister an­erken­nen kann. Das ist die Kirche, eine Familie von Brüdern und Schwestern mit dem glei­chen Vater, der uns Jesus als Bruder gegeben hat, damit wir ver­stehen, wie sehr er die Ge­schwis­ter­lich­keit liebt. Und er möchte, dass die ganze Mensch­heit eine weltweite Familie wird. Ihr hegt eine große Liebe für die Familie, und ihr schaut von dieser Er­fahrung her auf die Kirche. Ja, die Kirche ist ein Haus, sie ist euer Haus. Read the rest of this entry »

Welthaus: Papstbesuch weckt Hoffnung für Roma

September 16th, 2021  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Religion

Papst Franziskus zu Gast in der Roma-Siedlung Luník IX (Foto: vatican.va)Papst Franziskus hat bei seiner Slo­wa­kei-Reise eine Ro­ma-Sied­lung be­sucht und die Dis­kri­mi­nie­rung der Min­der­heit ver­ur­teilt. Das Welt­haus der Diö­ze­se Graz-Seckau, das die Roma vor Ort un­ter­stützt, sieht da­rin ein Zei­chen der Hoff­nung.

Papst Franziskus hat am 14. September am Stadtrand von Košice eine der größ­ten Roma-Sied­lun­gen in Europa be­sucht (mehr hier). Am Platz vor dem Sa­le­sianer­zentrum in der Platten­bau­siedlung Luník IX war die Stim­mung den ganzen Nach­mittag über fröh­lich und be­geis­ternd. Mit einem bunten Pro­gramm aus Liedern, Gebeten und Ge­sprä­chen mit Roma und Nicht-Roma wurde der Papst herz­lichst empfan­gen. „Ihr seid nicht am Rande, ihr ge­hört zur Kirche, zum Team“, war einer der ein­leiten­den Ge­danken von Franziskus. Bei seiner An­sprache war zu spüren, dass der Papst die Proble­me der Armut aus nächs­ter Nähe kennt: „Men­schen in Ghettos ab­zu­schieben, löst keine Probleme. Ab­ge­schlos­sen­heit führt zur Wut – der Weg führt über Dialog und Integration.“ Im Alltag führ­ten Beistand, Unter­stützung und konkretes Tun zur Ver­änderung – „nicht schnell, aber mit der Zeit“. Integra­tion ist für Fran­ziskus „ein vitaler Prozess“. Seine wich­tigste Botschaft, an die ganze Gesell­schaft ge­richtet, lautete: „Ihr seid allzu oft mit Vor­urteilen und un­barm­herzi­gen Ver­urteilun­gen kon­frontiert, mit Diskri­mi­nierung und beleidi­genden Worten und Gesten. Da­durch sind wir alle ärmer ge­worden. Ärmer in Mensch­lich­keit.“

Der Besuch des Papstes in Lunik IX sei mehr als symbolisch, meint Agnes Truger vom Welthaus der Diöze­se Graz-Seckau: „Massen­arbeits­losig­keit, Müll, Auto­wracks und zer­bro­che­ne Scheiben, verkohlte Haus­wände: Dieser Ort steht stell­ver­tretend für alle Orte der Aus­gren­zung, der bitteren Armut und des Versagens der Sozialpolitik eines Landes.“ Roma-Sied­lungen wie diese gäbe es in Europa viele. Der Papst­besuch käme zum rich­ti­gen Zeitpunkt, ist Truger über­zeugt: Read the rest of this entry »

Facts & Figures (392)

September 15th, 2021  |  Published in Einrichtungen, Facts & Figures, Geschichte & Gedenken

1951 wurde mit Un­ter­stüt­zung der Be­hör­den in Wałbrzych in Schle­sien die ers­te Ro­ma-Or­ga­ni­sa­tion Polens (Komitet Cygański) ge­grün­det.

(Quelle)

Recensijona: Bar oni anav

September 13th, 2021  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, dROMa (Magazin)

How I Became a Partisan: Die slowakische Regisseurin Vera Lacková auf Spurensuche im Wald, wo die Familie ihrers Urgroßvaters von deutschen Soldaten ermordet wurde (Foto: Media Voice)  La Vera Lackovákero jomakero rodipe „Sar me par­ti­san­kija ujom“


Ande lakero erschti dugo film i slova­kitiki Romni Vera Lacková jeka kora flatscka­ke ando nacijo­nali histo­ri­ja­kero kipo use pe iri­nel: uso vi­der­schtaund le Romen­dar ando dujto themes­kero haburi.

Ando kisetinipe le augustistar 1944 slovakitike partisantscha gejng o NS-be­schasch­tscha taj o faschis­tischi mari­jo­ne­ten­gero reschim pumen terdschar­de. O slova­kitiko nacijo­nakero upre terdscho­­jipe paloda uso keripes­kero mitos le khetani­pestar palo hauburi ulo – o falato, savo te Roma khelnahi, ham pedar desch­ber­­schen­gere na phukade: Le vider­schtaun­dis­kere dsche­nenge andar o tschu­lipe ando nacijonali histori­jakero kipo nana than. Kolektivi palgon­dolipe butschol mindig te jek selek­tivi pobiste­ripe. Mindig te na akarde del, saven­gero gondolipe asaj dur andar o pradipe ari dschumim ol, dschimeg o lejcti palgon­dolipe tschak pal use tscha­pinde vudara, andi briga lengere famili­jendar, bajder dschil.

O papuskero dad
Adale historischi koripeha na kamla pe i slovakitiki filmiskeri kerasch­kija Vera Lacková tel te lakel taj pro­balinel, i his­torija le Romen­ge­re-par­tisa­nendar, sar oj le phenel: „pal ando khe­tanipe“ te hulinel. Ande lakero doku­men­taci­jakero film „Sar me partisankija ujom“/„Wie ich Partisanin wurde“ (→Trailer) phukal oj pedar o terdschi­jipe lakere ajgeni papus­kere dadestar, Ján Lacko, savo pe 1944 ojs Rom le upre terdscho­ji­peske aun phandla taj pra cila familija use jek hosini­pes­keri akcijona le nimtschke bescha­schen­dar na­schatscha. Read the rest of this entry »

Fake News, Hoaxes, Manipulationen

September 11th, 2021  |  Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Re-ACTAntiziganismus und Antisemitismus online – For­schungs­er­geb­nis­se des Pro­jekts Re-ACT (Re­mem­ber and Act!)

Hass, Gewalt und Ausgrenzung: Beide Gruppen, jüdische Menschen und Roma, wer­den als eine „Bedro­hung“ in und für die Gesell­schaft wahr­ge­nom­men. Seit dem Mittelalter bis heute sind Roma und Juden tra­ditio­nel­le Sündenböcke. Diese und an­dere Er­kennt­nisse prä­sen­tieren die analy­tischen und ver­glei­chen­den Studien, die im Rahmen des inter­natio­na­len Pro­jekts Remember and ACT! (Re-ACT) er­stellt wur­den, welches sich auf die Ervforschung „alter“ Hass­kon­zepte in ihren modernen Formen kon­zentriert.

Das Projekt wird von der Organisation ROMEA zusammen mit dem Inter­natio­na­len Netz­werk gegen Cyber-Hass (INACH), der fran­zösi­schen NGO LICRA und dem öster­reichi­schen Forschungs­unter­neh­men SYNYO durch­ge­führt.

Die von INACH für Kontinentaleuropa erstellte Analyse von hass­erfüll­ten On­line-Posts hat gezeigt, dass starke Ver­bindungen zwi­schen aktuel­len Hassreden im Internet und den Prakti­ken, welche üb­lich für Nazi-Pro­pa­ganda waren, be­stehen. Ziel der im Rah­men des Re-ACT-Projekts er­stellten Studien ist es, die Mechanis­men zu be­leuchten, mit denen alte Stereo­typen, Halb­wahrheiten und Mythen über Juden und Roma wieder­ver­wertet werden. Die Studien zielen darauf ab, die Prinzi­pien zu erläu­tern, die dem Wieder­aufleben dieser tief ver­wurzel­ten anti­jüdischen oder An­ti-Ro­ma-Ein­stel­lungen zu­grunde liegen, und zu zeigen, wie diese neuen Formen der­selben sich wieder­holen­den fremden­feind­lichen Ideen online in mo­dernen Formen existie­ren, ins­beson­dere in den sozialen Medien.

Antiziganismus

Nach den Erkenntnissen der im Projekt tätigen Analysten ist es offensichtlich, dass Anti­ziganis­mus online auf dem Vor­marsch ist. „Der Trend ist eine kon­tinuier­liche Normalisie­rung von Hassreden gegen Roma. Solche Reden werden heute nicht nur von Mit­glie­dern ultra-rech­ter Gruppen ver­breitet, sondern auch von ‘norma­len’ Men­schen oder Main­stream-Par­teien“, sagen Selma Muhič Dizdarevič und Jitka Votavová, die Autorin­nen der Studie über Anti­ziganismus.

„Fake News, Hoaxes und Manipulationen werden als Instrumente zur Verbreitung von Hass ein­gesetzt. Auch der Trend zu so­genann­tem humor­vollem Rassismus nimmt zu und schafft einen Cocktail aus Ironie, Spott und Erniedri­gung, der vor allem für junge Men­schen attraktiv ist“, so die Autoren. Read the rest of this entry »

Unterwegs zum Genozid, 5.9.1938

September 9th, 2021  |  Published in Geschichte & Gedenken

Im September vor 83 Jahren: „Burgenland bekämpft Zigeunerplage“. De­huma­ni­sie­rung, Zwangsarbeit, Berufs- und Schulverbot. Von dieser rassistischen Hetze war es nur mehr ein kleiner Schritt zum Völkermord. [Via Christian Cargnelli]

Aus: Neueste Zeitung. Das Innsbrucker Abendblatt, 5.9.1938, Nr. 200, S. 4. [ANNO]

Neueste Zeitung (Innsbruck), 5.9.1938

Siehe auch:
Unterwegs zum Genozid: Gestern vor 82 Jahren, 21.7.2021
Illustrierte Wochenpost, 3. März 1939, 11.3.2019

Facts & Figures (391)

September 8th, 2021  |  Published in Facts & Figures

Eine Erhebung in Ma­ze­do­ni­en er­gab, dass 775 von 13.770 be­frag­ten Ro­ma nie ins Ge­bur­ten­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wur­den. (UNHCR 2011)

(Quelle/pdf)

Rezension: Stein ohne Namen

September 6th, 2021  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, dROMa (Magazin)

How I Became a Partisan: Die slowakische Regisseurin Vera Lacková auf Spurensuche im Wald, wo die Familie ihrers Urgroßvaters von deutschen Soldaten ermordet wurde (Foto: Media Voice)  Vera Lackovás Spurensuche „Wie ich Partisanin wurde“


In ihrem Langfilmdebüt wendet sich die slo­wa­ki­sche Rom­ni Vera Lacková einem blin­den Fleck im na­tio­na­len Ge­schichts­bild zu: dem Wi­der­stand der Ro­ma im Zwei­ten Welt­krieg.

Ende August 1944 erhoben sich slowa­kische Par­ti­sanen gegen die NS-Be­satzer und das faschis­tische Mario­net­ten­re­gime. Der Slowa­ki­sche National­aufstand wurde später zum Gründungs­mythos der Nach­kriegs­gesell­schaft – den Anteil, den auch Roma dabei spiel­ten, hat man jedoch über Jahr­zehnte tot­ge­schwie­gen: Für Widerstands­helden aus der Min­der­­heit war im nationa­len Geschichts­bild kein Platz. Kollekti­ves Erinnern bedeu­tet schließ­lich immer auch selekti­ves Ver­gessen. Denn immer gibt es auch Ver­schwie­gene, deren An­denken so lange aus der Öffent­lich­keit gedrängt wird, bis die letzte Erinnerung an sie nur noch hinter ver­schlos­senen Türen, in der Trauer ihrer Familien, wei­ter­lebt.

Urgroßvater
Mit diesen historischen Blindstellen will sich die slowakische Filmemacherin Vera Lacková nicht ab­finden und versucht, die Ge­schichte der Roma-Par­ti­sanen, wie sie es for­muliert: „zurück in die Gesell­schaft“ zu holen. In ihrem Doku­mentar­­film „Wie ich Partisanin wurde“ (→Trailer) erzählt sie in erster Linie vom Schicksal ihres eige­nen Urgroß­vaters, Ján Lacko, der sich 1944 als Rom dem bewaff­neten Aufstand an­schloss und seine gesam­te Familie bei einer Vergeltungs­aktion der deutschen Besatzer verlor. Read the rest of this entry »

How I Became a Partisan (Trailer)

September 4th, 2021  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken

How I Became a Partisan / Ako som sa stala partizánkou
Dokumentarfilm von Vera Lacková, SK/CZ 2020, 85 Min.

Eine ausführliche Besprechung des sehenswer­ten Films (und was er mit ak­tuel­len Ent­wick­lun­gen in­ner­halb der inter­na­tio­na­len Bür­ger­rechts­bewe­gung der Roma zu tun hat) fin­den Sie in der neuen Aus­gabe unse­res Ma­ga­zins dROMa.

Facts & Figures (390)

September 3rd, 2021  |  Published in Facts & Figures, Radio, Podcast & TV

Telenovelas über Ro­ma bil­den in Mexiko ein seit Jahr­zehn­ten be­lieb­tes Sub­genre (Yesenia, 1970/1987; Amor gitano, 1999; Gi­ta­nas, 2004).

(Quelle)

Hluché dni / Silent Days (Trailer)

September 2nd, 2021  |  Published in Film & Theater, Jugend & Bildung

Hluché dni / Silent Days
Ein Film von Pavol Pekarčík. SK/CZ 2019, 81 Min.; Slo­wa­kisch/Romanes

Demnächst beim trinationalen Neiße-Film­fes­ti­val 2021 (17./19.9.2021)

Sandra liebt Fußball und und verehrt Ronaldinho, Marian spielt Film­szenen von Jean-Claude Van Damme nach und will Zug­begleiter wer­den. Alena und René hoffen, dass ihr Baby gesund ge­boren wird und die Geschwis­ter Roman, Kristián und Karmen träumen von einer richtigen Toilette mit Spülung. Die jungen Protagonist*innen des Films leben mit ihren Träumen und Hoff­nun­gen in Roma-Siedlungen am Rande der Gesell­schaft, und sie haben eine weitere Ge­mein­sam­keit: Sie sind gehörlos. Der warm­herzige Film kom­biniert dokumenta­ri­sche und insze­nierte Szenen aus ihrem Alltag, in denen un­schul­dige Kinder­spiele einen scharfen Kontrast zu einer trost­losen Um­gebung bilden.
(Neiße Filmfestival)

»Pavol Pekarčík has made what is so far the warmest Slovak docu-fiction drama about the Roma po­pu­lation, one of the staples of the country’s mo­dern cinema.«
(Vladan Petković in Cineuropa)

Pavol Pekarčík in einem Interview mit Cineuropa, 2019:
Cineuropa:
Your protagonists come from a margina­lised group of an already mar­gi­na­lised group. Why did you decide to por­tray them, spe­ci­fi­cally? Read the rest of this entry »