Dezember 24th, 2021 |
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Allgemeines, Literatur & Bücher
O farajn Roma-Service
latschi Boschitscha taj latscho Nevo Bersch 2022 kivaninel!
Der Verein Roma-Service wünscht Ihnen
ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2022!
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Dschend (Winter)
Le Jovan Nikolićistar [Romani-prikbescharipe: Josef Schmidt]
Igen phuri jag upre phadschol upro agengere
gombi, irinel o thuveskero tradipe
i niro ududarel le dschiveha o putrimo drom.
Kaputi, kocki sar andar le Devleskero va tschidim
Akora, pora, schutsche pelvi …
Kermusengere mujore
And dschumim ande jek tschavengero suno.
Sentelimo maro – khangeri upro stolo
Nisaj felhi, tschak schuvlipe.
Sako boklo –
Dschelno kipo!
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Aja poesija andar o lirikakero khetan kedipe „Der Gast nirgendwoher. Gesammelte Lyrik“, savo ando Drava-falog 2021 ari alo, hi. Read the rest of this entry »
Dezember 17th, 2021 |
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Literatur & Bücher, dROMa (Magazin)
Themenheft „Bücher 2“ | Temakeri heftlina „Kenvi 2“
→Download (PDF) | Inhalt
Das alte Jahr beschließen wir mit neuen Büchern – und mit Roma-Literatur: Den Beginn macht eine hier zum ersten Mal auf Deutsch veröffentlichte Weihnachtsgeschichte des ungarischen Schriftstellers Tamás Jónás (dessen Gedichte übrigens soeben in deutscher Übersetzung erschienen sind). Christina Dongowski würdigt die Dokumentaristin und Buchautorin Nina Gladitz, die im April 2021 verstorben ist. Gladitz’ Lebensthema waren die Auseinandersetzung mit Leni Riefenstahl und der Wunsch, den Sinti-Häftlingen, die Riefenstahl als Filmkomparsen missbrauchte, Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Roman Urbaner berichtet von der Schaffung einer großen Roma-Bibliothek in Schweden und einer Kinderbibliothek in Rumänien. Und wir blicken nach England, wo der Freundschaftsdienst eines jungen Mannes für einen Kriegsveteranen den Stoff für einen Film („No Roses on a Sailor’s Grave“) und ein Buch („The Search“) abgab: Wir überlegen, was das insgeheim mit Roma zu tun hat. Und zu guter Letzt stellt Chana Dischereit vom Sinti- und Roma-Landesverband Baden-Württemberg das von ihr mitherausgegebene Kochbuch „Romno Chabpen“ vor, das die Küche der Roma und Sinti mit Geschichten von ihrem Kampf um Gleichberechtigung verknüpft.
O phuro bersch neve kenvenca kisetinas – taj Romengera-literaturaha: O kesdipe kerel adaj jek erschtivar andi nimtschki tschib ari dimi boschitschani historija le ungrike pisimaschistar Tamás Jónás (saveskere poesiji akan ando nimtschko prik bescharipe ari ale). I Christina Dongowski la dokumentaristkija taj kenvakera pisimaschkija Nina Gladitz, savi ando april 2021 muli, patijarel. La Gladitzakeri dschivipeskeri tema sina o donde bescharipe la Leni Riefenstahlaha taj o kivanipe, le and tschapime Sintijenge, saven i Riefenstahl ojs filmiskere komparstscha lija, tschatschipe use te mukel te anel. Read the rest of this entry »
November 30th, 2021 |
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Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV
ORF 2/Heimat Fremde Heimat, 28.11.2021
→Online in der ORF-TVthek
Seit 1996 wird der renommierte Literaturpreis des Wiener Verlages „edition exil“ in acht Kategorien an Schriftsteller/innen mit Migrationsbiografie verliehen. B
ekannte Namen wie jene von Barbara Marković, Dimitré Dinev, Julya Rabinowich, Seher Çakır, Thomas Perle, Didi Drobna, Mercedes Spannagel oder Ana Drezga finden sich unter den Preisträgerinnen und Preisträgern der vergangenen 25 Jahre.
(Text und Sendung: tvthek.orf.at)
November 29th, 2021 |
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Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV
Aus dem Radio-Archiv (April 2015):
Beate Eder-Jordan vom Institut für Vergleichende Literaturwissenschaften an der Uni Innsbruck hat 2014 das Buch „Die gekrönten Schlangen“ des ungarischen Roma-Autors József Holdosi (1951–2005) neu herausgegeben. Eine Sendung von Michael Haupt für KulturTon/Radio Freirad (Innsbruck).
(Sendung: Radio Freirad/archivert auf cba.fro.at)
Siehe auch:
Buchtipp: Die gekrönten Schlangen
dROMa 48 (2016): „Literatur | Literatura“
November 22nd, 2021 |
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Einrichtungen, Literatur & Bücher, dROMa (Magazin)
Kher, Romafuturismo, ROLIK: Drei Literatur-Initiativen für Roma
Auch der Kulturbetrieb hat seine blinden Flecken. Minderheiten haben es schwer, sich auf dem literarischen Parkett zu behaupten. In Tschechien und der Slowakei versucht man das zu ändern – indem man eigene Strukturen schafft.
Kher (Prag)
Eine Schlüsselrolle bei der Institutionalisierung von Roma-Literatur in Tschechien spielt der Buchverlag „Kher“ (Romani: „Haus“, „Zuhause“). Der Prager Verlag, hervorgegangen aus einer Online-Plattform, widmet sich der Förderung und Verbreitung von literarischen Arbeiten aus der Minderheit. Initiiert wurde das Verlagsprojekt 2012 von akademischen Schülern der 2005 verstorbenen Grande Dame der Romani Studies in Tschechien, Milena Hübschmannová: „Für viele Roma-Autoren war sie wie eine Mutter, eine Unterstützerin“, so Verlagsgründer Lukáš Houdek: „Als sie verstarb, verschwand mit ihr für viele Autoren auch die treibende Kraft. Und deshalb haben wir beschlossen, etwas zu unternehmen. Wir sahen, dass die Autoren schreiben wollen, publizieren wollen, aber keine Möglichkeiten hatten.“
„Kher“ fördert daher ältere wie neuere literarische Stimmen aus Tschechien und der Slowakei, vorzugsweise auf Romani, aber auch in mehrsprachigen Editionen. „Zur Zeit gibt es in der Tschechischen Republik, grob geschätzt, vierzig Autorinnen und Autoren, die der Roma-Minderheit angehören; ungefähr die Hälfte von ihnen ist derzeit tatsächlich aktiv“, erzählt die Verlegerin Karolína Ryvolová. Ergänzt wird das Verlagsprogramm durch Übersetzungen. Der Verlag, der anfangs auf E-Books setzte, hat sich inzwischen zu einem Printverlag gewandelt. Dabei greift man auch auf Crowdfunding zurück – etwa bei der Anthologie „O mulo!“ mit Erzählungen über Totengeister.
Romafuturismo (Chánov)
Eröffnet wurde die „Romafuturismo-Bibliothek“ Anfang 2018 in Anbindung an die Kunstinitiative „tranzit“ in Prag mit einem zwölfstündigen Lesemarathon aus dem Werk der Roma-Autorin Elena Lacková. Der Fokus der „Bibliothek für Roma-Literatur“, deren Sammlung rasch auf mehrere Hundert Titel angewachsen ist, liegt auf dem literarischen Schaffen europäischer Roma-Autoren. Read the rest of this entry »
November 18th, 2021 |
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Einrichtungen, Literatur & Bücher, dROMa (Magazin)
Kher, Romafuturismo, ROLIK: Trin literaturakere-inicijativtscha le Romenge
Te la kultura lakere kore flatschki hi. Tschuliptschenge pharo hi, pe upro literarischi than duach te bescharel. Andi Tschechija taj andi Slovakija probalinen ada te irnel – kaj ajgeni strukturtscha schofinen.
Kher (Prag)
Jek barikano than uso institucijonalisirinipe la Romengera-literaturatar andi Tschechija o kenvakero falog „Kher“ ande lel. O falog andar Prag, ari alo andar jek online-seletoskeri forma, le pomoschagoske taj le bulharipeske literarischi butjendar andar o tschulipe, vidminel pe. Kerdo ulo o falogiskero projekto 2012 akademischi ischkolaschendar la bara ranijatar la romanijalogijatar andi Tschechija, Milena Hübschmannová, savi 2005 muli: „But Romengere pisimaschenge sina oj sar jek daj, jek pomoschagoschkija“, phenel o falogiskero keraschi Lukáš Houdek: „Kada oj muli, leha te but pisimaschenge i aun tradipeskeri sor bejg sina. Taj vaschoda phentscham, hot valaso iste keras. Amen diklam, hot o pisimaschtscha te pisinel kamnahi, te publicirinel kamnahi, ham len nisaj schajiptscha sina.“
„Kher“ vaschoda phureder taj te neveder literarischi hangijenge andar i Tschechija taj andar i Slovakija pomoschinel, butvar ande Romani, ham te ande but tschibtschakere edicijontscha. „Akan andi republika Tschechija, valami schtarvardesch pisimaschkiji taj pisimaschtscha del, save uso Romengero-tschulipe kerinen; valami epasch lendar tschatschikan aktivi hi“, phukal i Karolína Ryvolová, andar o falog. Read the rest of this entry »
November 13th, 2021 |
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Literatur & Bücher, dROMa (Magazin)
Themenheft „Bücher“ | Temakeri heftlina „Kenvi“
→Download (PDF) | Inhalt
Bei uns stapeln sich die Bücher: Neuerscheinungen von Roma-Autoren und über Roma-Themen, die es verdient haben, in dROMa besprochen zu werden. Wir möchten Ihnen daher in dieser und der kommenden Ausgabe eine Reihe von ihnen vorstellen – als Rezension, Textauszug oder Autorengespräch. Das Heft eröffnet die Wiener Romni Ioana Spataru, die ihrem Vater, dem Autor und Künstler Mircea Lacatus, einige Fragen gestellt hat. Drei Gedichte aus seinem neuen Lyrikband flankieren das Interview. Einen prachtvollen (Foto-)Band über den Alltag der Sinti in der DDR hat sich Roman Urbaner genauer angesehen. Raluca Bianca Roman in Schottland berichtet im dROMa-Gespräch über den Sammelband „Roma Writings“ und die verblüffende publizistische Tätigkeit der frühen Roma-Bewegung in der Zwischenkriegszeit. Anschließend holen wir noch einige Initiativen (einen Verlag, eine Bibliothek und einen Autorenklub) vor den Vorhang, die der Roma-Literatur in Tschechien und der Slowakei unter die Arme greifen. Und auf der Rückseite finden Sie einen Auszug aus dem hier zum Nachwort umfunktionierten Vorwort aus dem Gedichtband von Samuel Mago.
Use amende o kenvakere dombi mindig utscheder on: Neve kenvi Romengere-pisimaschendar taj pedar Romengere-tematscha, pedar save ande dROMa vakerdo iste ol. Vaschoda kamaha amen tumenge ande ada ardipe jek redo lendar angle te terdscharel – ojs recensijona, ojs tekstoskero falato vaj ojs pisimaschengero vakeripe. I heftlina pral i betschitiki Romni Ioana Spataru, savi lakere dadeske, le pisimaschiske taj kinstleriske Mircea Lacatus, poar phutschajiptscha terdschartscha. Trin poesiji andar leskeri nevi lirikakeri kenva o vakeripe vodinen. Jek igen schukar (kipengeri-)kenva pedar o sako diveseskero dschivipe le Sintijendar andi DDR, o Roman Urbaner aun peske dikla. Read the rest of this entry »
Oktober 31st, 2021 |
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Interview, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV
„Wir Roma sind nicht Bettler und Kriminelle!“: Viktoria Waldhäusl im Gespräch mit Samuel Mago, Schriftsteller und Antiziganismus-Aktivist
Ö1, Im Gespräch, 28.10.2021 (→7 Tage online)
Samuel Mago ist stolz, Rom zu sein. Der 1996 in Budapest geborene Schriftsteller mit jüdischen Wurzeln setzte sich schon als Schüler in der Wiener Albertgasse gegen antiziganistische Klischees ein. An der Universität Wien, wo er „Transkulturelle Kommunikation“ studiert, war er Mitbegründer der „Hochschüler*innenschaft Österreichischer Roma und Romnja“. Samuel Magos Literatur ist nicht nur poetisch, sondern auch politisch. Wenn er in seinen Texten positive Gegenbilder erschafft und seine von starken Frauen geprägte Familiengeschichte erzählt, ist das immer gleichermaßen Aktivismus wie Gedenkarbeit. Viktoria Waldhäusl spricht mit Samuel Mago über dessen Familiengeschichte, über engagierte Literatur und den Reichtum der Roma.
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September 28th, 2021 |
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Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Imke Rath und Riem Spielhaus:
Schulbücher und Antiziganismus
Zur Darstellung von Sinti und Roma in aktuellen deutschen Lehrplänen und Schulbüchern (=Eckert. Dossiers, vol. 3/2021), hrsg. vom Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung, [Braunschweig] 2021. [CC BY 3.0]
→zur Download-Seite | →zur Projektseite
Das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung hat im Auftrag der Unabhängigen Kommission Antiziganismus eine Expertise über die Darstellung von Sinti und Roma in deutschen Schulbüchern erstellt. Diese ist ab sofort online verfügbar.
Imke Rath und Riem Spielhaus analysieren in der Expertise Schulbücher aus den Fächern Geschichte, Politische Bildung und Erdkunde, die 2019 in weiterführendeb Schulen der 16 deutschen Bundesländer Teil der Lehrpläne waren. Die Wissenschaftlerinnen untersuchten die in den Lehrplänen vorgeschlagenen Themen sowie den Kontext, in dem Schulbücher Sinti*zze und Rom*nja erwähnen. Ein besonderes Augenmerk der qualitativen Schulbuchanalyse liegt auf dem Verhältnis zwischen passiven und aktiven Darstellungen von Sinti und Roma. Aber auch auf dominanten Mustern ihrer Darstellung, wie der Repräsentation als Gruppe von Außenseitern oder als passive Opfer ohne die Fähigkeit zu handeln oder sich gegen Verfolgung zu wehren. Untersucht wurde auch der Umgang mit abwertenden Begriffen in Schulbüchern, einschließlich solcher, die abwertende Bezeichnungen explizit thematisieren und als Ausdruck von Herrschafts- und Ausgrenzungspraktiken einordnen.
Die Expertise dokumentiert markante Darstellungen von Sinti und Roma in den Schulbüchern, um auf Potenziale zur diskriminierungssensiblen bzw. rassismuskritischen Repräsentation zu verweisen. Die Bestandsaufnahme diente der Unabhängigen Kommission Antiziganismus als Grundlage für Empfehlungen für die weitere Entwicklung von Lehrplänen und Schulbüchern, die im Juni 2021 dem Deutschen Bundestag in einem Bericht vorgelegt wurden. Read the rest of this entry »
Februar 21st, 2021 |
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Einrichtungen, Literatur & Bücher, Romani
Der deutsche PEN nimmt den Internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar zum Anlass, um auf die Sprache und Kultur der Sinti und Roma aufmerksam zu machen und für ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen in unserem Land zu werben.
„Zur Kultur in Deutschland gehört, dass wir in diesem mitten in Europa gelegenen Land reichhaltige Kulturen – im Plural – haben. Dazu zählen mehrere vom Aussterben bedrohte Sprachen, die nur von kleinen Minderheiten gesprochen werden, aber doch die Fülle des Menschseins repräsentieren, wie das Sorbische, Friesisch oder eben auch Romanes“, so PEN-Präsidentin Regula Venske. „Anstatt auf einem angeblichen Grundrecht, ein Schnitzel benennen zu wollen, zu beharren, sollten wir lieber anderen menschlichen Bedürfnissen Raum geben: Neugier und Lust auf Austausch mit unseren Mitmenschen, gemeinsames Trauern, gemeinsames Feiern, gemeinsames Leben. Ich bin sicher, es warten auf Romanes noch große literarische Schätze darauf, gehört und gelesen zu werden.“
Der UNESCO-Atlas der bedrohten Sprachen der Welt schätzt Romanes als bedroht ein. Von der größten Minderheit Europas leben in Deutschland – erst seit 1998 per Gesetz als nationale Minderheit anerkannt – 70 000 bis 150 000 Sinti und Roma. Read the rest of this entry »
Februar 6th, 2021 |
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Literatur & Bücher, Veranstaltungen & Ausstellungen
Zum Gedenken an das Bombenattentat von Oberwart
Zwei Online-Lesungen aus dem Wiener Literaturhaus: Gedichte von Mircea Lacatus, gelesen von einer der Übersetzerinnen, Ioana Spataru, und Kurzgeschichten von Samuel Mago.
Heinz Wagner/Kurier: 26 Jahre nach dem Rohrbomben-Attentat bei der Roma-Siedlung in Oberwart [...] stand eine Online-Lesung im Wiener Literaturhaus im Zeichen von Roma-Kultur, in dem Fall schreibender Kunst. Zwei Neuerscheinungen in der Edition Exil, die sich seit Jahrzehnten dem Schreiben zwischen Kulturen widmet, wurden – von Jessica Beer moderiert – vorgestellt.
Ioana Spataru liest Mircea Lacatus:
Aus dem Lyrik-Band „Die geheime Geometrie der Seele/geometria secretă a sufletului“ von Mircea Lacatus las eine der beiden Übersetzerinnen, was bei Gedichten immer auch mehr, nämlich Nach-Dichtung bedeutet, Ioana Spataru. Gemeinsam mit ihrer Schwester Irina hatte sie die Gedichte ihres Vaters ins Deutsche übertragen. [...] Lacatus erhielt bereits 2007 den Lyrikpreis der „exil-literaturpreise“, 2009 erschien sein Lyrikdebüt „rund um meine eltern eine burg“.
Samuel Mago:
[...] In lebendigen Wort- und Sprachbildern erzählt Samuel Mago in seinem zweisprachigen Prosaband (Deutsch / Romanes; Übersetzungen: der Autor selbst mit Unterstützung von Mozes Heinschink) Geschichten aus der Welt der Roma. [...]
→Lesen Sie bitte den hier nur in kurzen Auszügen wiedergegebenen Text von Heinz Wagner in voller Länge auf Kurier.at.
Wir danken dem Autor für die freundliche Genehmigung!
Vier Wochen lang kann ein Zusammenschnitt des Abends auf der Homepage des Literaturhauses nachgehört und -gesehen werden.
Dezember 14th, 2020 |
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Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, dROMa (Magazin)
Ein Bilderroman aus Italien
Beinahe wäre Davide Reviati mit diesem Comicband ein meisterhaft gezeichnetes und erzähltes Glanzstück dieses Genres gelungen. Doch er verknüpft die Erinnerungen an eine italienische Jugend mit der Geschichte der Roma. Einem Thema, dem die Erzählung dann doch nicht ganz gewachsen ist.
Es ist ein Buch voller Schatten, flirrender Traumgebilde, unsicherer Böden. In der Graphic Novel des italienischen Zeichners Davide Reviati, die nun auch in deutscher Übersetzung vorliegt, fließen Realismus und albtraumhafte Sequenzen unentwegt ineinander. Und nicht immer ist klar, wo das eine endet und das andere beginnt.
In dem fast 600 Seiten starken Buch erzählt Reviati eigentlich gleich zwei Geschichten: Da ist zum einen die autobiografisch inspirierte Schilderung eines Heranwachsens in der norditalienischen Provinz, irgendwann in den 1960er oder 1970er Jahren, in einer kleinen Ortschaft, wo die Kinder auf den Feldern herumtollen und die Jugendlichen die Zeit mit Gin und Joints totschlagen. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Berufsschüler Guido, Grisù und Katango, die mit ihrem Leben nichts recht anzufangen wissen. Im Unterricht lassen sie sich nur selten blicken, stattdessen kiffen sie unten am Fluss, ziehen durch die Dorfdiskos oder spielen Billard in der Bar.
Ist doch scheißegal
Und da ist zum anderen die Geschichte der spannungsgeladenen Begegnungen mit einer Roma-Familie aus Slowenien, die sich am Ortsrand in einem verfallenen Bauernhaus niedergelassen hat. Im Dorf selbst will man von den „Zigeunern“ nichts wissen. Man kennt einander, aber man hält sie auf Distanz, verweist sie unwirsch auf ihren Platz, draußen vor dem Dorf. „Mehr weiß ich nicht, und das ist noch zu viel“, konstatiert der Erzähler einmal: „Ist doch scheißegal. Zigeuner eben, was braucht man da zu wissen?“
Viel erfährt man auch vom Roma-Mädchen Loretta nicht. Sie begegnet den Lesern immer nur aus der Perspektive der Jugendlichen, die ihr mal verächtliche, mal begehrliche Blicke hinterherwerfen. Read the rest of this entry »
Dezember 8th, 2020 |
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Film & Theater, Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Radmila Mladenova et al. (Hrsg.): Antigypsyism and Film / Antiziganismus und Film, Heidelberg: Heidelberg University Publishing, 2020.
Der von Radmila Mladenova, Tobias von Borcke, Pavel Brunssen, Markus End und Anja Reuss herausgegebene Band „Antigypsyism and Film / Antiziganismus und Film“ ist im Buchhandel erschienen und auch online als pdf erhältlich und kann als html-Version gelesen werden: →zum Buch
Der Band dokumentiert die internationale Fachtagung, die der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma in Kooperation mit der Gesellschaft für Antiziganismusforschung vor der Berlinale im Februar 2018 in Berlin durchgeführt hatte (wir berichteten). Unmittelbarer Anlass war die Ausstrahlung des Films „Nellys Abenteuer“, den der Zentralrat als massiv antiziganistisch kritisiert hatte, der aber gleichwohl von KIKA und SWR gesendet wurde (mehr hier und hier).
Zum Tagungsband: Antiziganismus ist für das europäische Auge so normal, dass kaum jemand auf die Idee gekommen ist zu fragen, warum ‚Zigeuner‘ im Film immer, metaphorisch oder nicht so metaphorisch, als ,schwarz‘ dargestellt werden sollten. Zigeunerfeindlichkeit ist für die Leinwand so selbstverständlich, dass Filmemacher nicht zögern, ihre Wahl mit dramaturgischen Argumenten zu rechtfertigen. Read the rest of this entry »
Dezember 5th, 2020 |
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Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, dROMa (Magazin)
Jek kipengeri kenva andar i Italija
O Davide Reviati adala komikakera kenvaha bojd jek barikano cajchnimo taj phukado falato adale kojastar schofintschaha. Ham ov o palgondoliniptscha upre jek italitiko ternipe la historijaha le Romendar khetan gombosintscha. Jeka temake, savake o phukajipe na bartschim hi.
Jek kenva pherdi hischenca hi, uduane sundikipeskere kojenca, bibastale phuvenca. Andi Graphic Novel le italitike cajchneristar Davide Reviati, savi akan te ando nimtschko prikbescharipe angle paschlol, o rejalismus taj o bibastale sudikipeskere sekvenca khetan fojinen. Taj na mindig nan dschando, kaj o jek kisetinel taj o kija kesdinel.
Andi bojd 600 riktschengeri sorali kenva, o Reviati mindschart duj historiji phukal: Ada hi upri jek rik jek o autobijografischi inspirirti phukajipe jeke upre bartschojipestar andi norditiki italitiki provinca, valakada ando 1960te vaj 1970te berscha, ande jek tikno gav, kaj o tschave upro mesuji pumen khelen taj o terne pumari cajt le dschiniha taj le tschojntenca mule tschalan. Ando maschkarutno punkto terdschon o butjakere ischkolaschtscha Guido, Grisù taj Katango, save pumare dschivipeha na tschatschikan valaso te kesdinel dschanen. Ando sikajipe tschak igen tschule aun te dikel pumen muken, on merescheder telal usi len kifinen, duach o gaveskere diskos ciden vaj billard ando mojakero khelen.
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November 29th, 2020 |
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Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht, Wissenschaft
Der antiziganistische Angriff in Erbach-Dellmensingen – Analyse in der neuen Leipziger Autoritarismus-Studie
Chana Dischereit: Antiziganismus im Ländle: Ein Bericht aus dem laufenden Prozess am Landgericht Ulm, in: Oliver Decker/Elmar Brähler (Hg.): Autoritäre Dynamiken: Alte Ressentiments – neue Radikalität. Leipziger Autoritarismus Studie 2020, Gießen 2020, S. 353–378.
Der Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg (VDSR-BW) hat an der gerade erschienenen „Leipziger Autoritarismus-Studie 2020“ (→pdf-Download) mitgewirkt. Teil der Studie ist eine umfangreiche Analyse des antiziganistischen Anschlags in Erbach-Dellmensingen in der Nähe von Ulm. Der Prozess vor dem Landgericht Ulm ist Ende September 2020 zu Ende gegangen. Die fünf Angeklagten wurden in 45 Fällen zu gemeinsamer schwerer Nötigung nach dem Jugendstrafgesetz verurteilt. Der Staatsanwalt hatte eine Verurteilung wegen versuchten Mordes gefordert. Es war eines der ersten Strafverfahren in Deutschland überhaupt wegen Vertreibung. Die Analyse der VDSR-BW-Mitarbeiterin Chana Dischereit zeigt den alltäglichen Antiziganismus in der Mitte der Gesellschaft auf. Diese Einstellung kann in Gewalt umschlagen. In Erbach-Dellmensingen fühlten sich junge Menschen dadurch zu ihrer Tat legitimiert.
Die „Leipziger Autoritarismus-Studie 2020“ unter Leitung von Prof. Dr. Oliver Decker und Prof. Dr. Elmar Brähler vom Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung der Universität Leipzig nimmt die Verbreitung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in der deutschen Gesellschaft in den Blick. Dazu gehört auch Antiziganismus, der gegen Sinti und Roma gerichtete Rassismus.
Die Zahlen zum Antiziganismus entsprechen dem allgemeinen Trend der Studie – leichter Rückgang bei weiterhin hohem Niveau antiziganistischer und anderer menschenfeindlicher Einstellungen. 52,9% der Befragten sind der Ansicht, dass Sinti und Roma zu Kriminalität neigen würden. Read the rest of this entry »
November 27th, 2020 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Veranstaltungen & Ausstellungen
Literarischer Abend mit Rosa Gitta Martl: In der Lesung ihres Buches „Bleib stark“ berichtet die österreichische Sintezza und Menschenrechtsaktivistin über die Zeit des Nationalsozialismus, die Vernichtung von Menschen der Minderheit durch die Nazis, aber auch positive Schritte eines mutigen Lebens als Mitglied der Minderheit in neuen Zeiten.
Sie malt mit Worten. Sie verdichtet die Fülle des Lebens auf wenigen Seiten. Sie bringt mit einer Gedichtzeile, einem Bild die Vergessenen wieder zum Leben. Sie erzählt in epischer Länge von den Grausamkeiten und den glücklichen Momenten, von Mördern und Helfern, von der Familie und ihren Feinden, von der Freude und der Trauer. Sie schreibt so existenziell und autobiographisch, dass man ihre innersten Gedanken und Gefühle zu spüren glaubt. Ihre Erzählkunst gibt zugleich Generationen von Sinti eine Stimme, die Österreich lieben und seit Jahrhunderten dort leben. Ihre Sprache ist so intim und zart und doch von gewaltiger Energie. Und sie liest so wunderbar, geprägt vom Tonfall ihrer Linzer Heimat, aus ihrem Werk, mit einer Intensität und Ruhe, die keine Zuhörerin und keinen Zuhörer nicht ergriffen sein lassen. Nicht für eine Sekunde lässt die Aufmerksamkeit des Publikums nach.
Die Covid-19-Pandemie hat dafür gesorgt, dass die Lesung von Gitta Martl am 4. November in das „virtuelle Kulturhaus“ RomnoKher verlegt werden musste. Das doppelte Format – Livestream auf dem Youtube-Kanal, Videokonferenz für angemeldete Teilnehmer mit der Möglichkeit, am Ende ins Gespräch mit der Autorin zu kommen – hat sich dabei bewährt. Read the rest of this entry »
November 21st, 2020 |
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Literatur & Bücher
Am 21. November 2020 um 19 Uhr veranstaltet Romska Antidiskriminaciona Mreža, die serbische Schwesterorganisation des Roma Antidiscrimination Network (RAN) in Deutschland, ein Online-Event mit dem jungen Roma-Schriftsteller Meti Kamberi. Meti Kamberi (Website) hat seinen ersten Roman veröffentlicht: Grad Bola (Stadt der Schmerzen).
→Zur Online-Veranstaltung
Als kleines Kind überlebten Meti und sein Bruder durch Betteln auf den Straßen von Niš (Serbien). Sozialarbeiter brachten ihn mit vier Jahren in einer Pflegefamilie und schließlich in einem Heim unter. Er führte ein Leben am Abgrund, kämpfte, überlebte. Im Heim begann er an seinem autobiografischen Roman Grad Bola zu arbeiten. Als er volljährig wurde, musste er das Heim verlassen. Während er tagsüber zehn Stunden auf dem Bau arbeitete, hat er nachts an seinem Roman gearbeitet. Schließlich hat er ihn mit nur 19 Jahren veröffentlicht.
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November 14th, 2020 |
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Ehrungen & Nachrufe, Literatur & Bücher
O ratschaskero schitiknojipe le alavendar
Me uscharv upro uferi la bara lenatar
Upro schitiknojipe le alavendar
Ando vojaschno than le egojismusistar
Upre tauchinel andar o paj
I vurclina andar o gendo trin
Prik o udud le tschonestar
O lek schukareder matscho karika cidel
O drom uso meripe mirinel
Trin ududane doriktscha le tschonestar
Ande mri jak
Trin fodri upre mro tschekat
Schitikno ol o alav
O drom uso meripe te dikel hi
Ando Burgenland-Romani o Josef Schmidt (dROMa) o prik bescharipe kertscha.
Palo dugo pharo nasvalipe o Rajko Đurić ando 73ti bersch mulo. O Rajko Đurić ando 3ti oktoberi 1947 ande Malo Orašje, Serbija, upro them alo taj serbitiko Romengero aktivisto, pisinaschi taj politikeri sina.
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November 13th, 2020 |
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Ehrungen & Nachrufe, Literatur & Bücher
Die Morgendämmerung der Worte
Ich warte am Ufer des Flusses
Auf die Dämmerung der Worte
In der heiteren Landschaft der Selbstsucht
Taucht aus dem Wasser auf
Die Wurzel aus der Zahl drei
Um den Schein des Mondes
Kreist der schönste Fisch
Misst den Weg zum Tode
Drei Strahlen des Mondes
In meinem Auge
Drei Falten auf meiner Stirn
Es dämmert das Wort
Man sieht den Weg zum Tode.
Rajko Đjurić, geboren 1947, war einer der einflussreichsten Roma-Intellektuellen. Đjurić war serbischer Rom und Lyriker, Publizist, Wissenschaftler und Roma-Aktivist, unter anderem als Präsident der International Romani Union (IRU). Von 1991 bis 2002 lebte er im Exil in Berlin. Rajko Đjurić verstarb am 2. November 2020 im Alter von 73 Jahren in Belgrad.
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November 9th, 2020 |
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Literatur & Bücher, dROMa (Magazin)
Sommer/Herbst | Linaj/Terno dschend 2020
Themenheft Literatur | Temakeri heftlina Literatura
→Download (PDF) | Inhalt
Ausstellungen, Filme, Bücher – mit dem aktuellen künstlerischen und literarischen Schaffen von Roma und Romnja ist schon seit geraumer Zeit kaum noch Schritt zu halten. Für diese Ausgabe haben wir uns daher entschlossen, uns wieder einmal dem Bereich der Literatur zuzuwenden. Das so entstandene Themenheft vereint völlig unterschiedliche literarische Genres. Den Auftakt macht ein Stück zeitgenössischer Kurzprosa von Jovan Nikolić („Fuge für Notenblatt, Bier und Fahrrad“), das als melancholisches, bierseliges Zeitdokument die Corona-Ära überdauern wird, von der es berichtet. Roman Urbaner stellt Ihnen Katharina Graf-Janoskas familienbiografischen Erinnerungsband „KriegsROMAn“ vor. Ein wuchtiger Comicroman aus der Feder Davide Reviatis („Dreimal spucken“) erzählt vom Erwachsenwerden und der Romafeindlichkeit in der italienischen Provinz. Als Hommage an unseren lieben Freund Ludwig Horvath, der uns in unserer Arbeit über Jahre tatkräftig unterstützt hat und der am 18. Juni verstorben ist, haben wir ein von ihm erzähltes Roma-Märchen aus dem Burgenland hervorgekramt. Und auf der Heftrückseite präsentieren wir Ihnen noch ein Gedicht Rajko Đjurićs (1947–2020), das längst seinen Platz im Kanon der Roma-Literatur gefunden hat.
Artschijiptscha, filmtscha, kenvi – le aktujeli kinstlerischi taj literarischi keripeha Romendar taj Romnijendar, sajt dugeder cajt, buter joma te likerel nan. Vaschoda adale ardipeha, papal le literaturakere thaneske aun amen lijam. I afka ari ali temakeri heftlina mindenfelitike literarischi falati khetan phandel. O kesdipe kerel jek falato adivesakera harna prosatar le Jovan Nikolićistar („Pharajipe la notengera patrake, schejroske taj kerekoske“), savo ojs melancholischi, schejroskero cajtakero dokumento i coronakeri-cajt prik dschivla, savatar phukal. O Roman Urbaner la Katharina Graf-Janoskakeri familijakeri bijografischi palgondolinipeskeri kenva „KriegsROMAn“, angle terdscharel. Read the rest of this entry »