Archive for März, 2018

Deutschland: DB schleift Roma-Camp

März 31st, 2018  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Dem Erdboden gleich gemacht: An diesem Platz auf dem Gelände der Deutschen Bahn AG standen bis Dienstag die Behelfsunterkünfte der Roma (Foto: fiftyfifty)Das Düsseldorfer Wohncamp an den Bahngleisen wurde ohne Vor­an­kün­di­gung ge­räumt, auch Kleidung und Lebensmittel der Be­woh­ner wurden zer­stört.

Aussendung des Düsseldorfer Straßen­ma­ga­zins „fifty­fifty“, das die acht Be­woh­ner/in­nen be­treut:

Das Camp befand sich auf einem Grundstück, welches sich im Besitz der Deutschen Bahn AG be­fin­det. Es wur­den sämt­li­che Hütten dem Erd­boden gleich ge­macht und alle Hab­selig­kei­ten der Bewoh­ner/in­nen mit einem Rad­lader auf einen Kipp­laster ge­laden. Auf die Bitte eines Camp-Be­woh­ners we­nigs­tens Kleidung und Lebens­mittel ret­ten zu dür­fen, wurde laut seiner Aus­sage nicht re­agiert und ihm der Zu­gang zum Ge­lände ver­wehrt. Die DB Immobilien si­cherte noch im Herbst letz­ten Jahres zu, dass sie das Straßen­maga­zin „fiftyfifty“ in­for­mie­ren wür­den, so­bald die Räumung be­vor­stehen wür­de. Doch nun kam die Räu­mung un­erwar­tet und trifft die Be­woh­ner/innen, die nun im Dauer­regen vor dem Nichts stehen, be­son­ders hart. Selbst die Lebensmittel feh­len, da diese wie be­schrie­ben eben­so ent­sorgt wur­den. Wei­ter­hin wurden auch sämt­li­che Geschenke, die die Be­woh­ner/in­nen für ihre Kinder für das Oster­fest ge­kauft hatten mit den ande­ren Sa­chen als Müll ent­sorgt. Proble­ma­tisch an dieser Situa­tion ist unter an­de­rem, dass die Roma als EU-Bür­ger/in­nen noch nicht ein­mal Obdach in einer der städti­schen Not­unter­künfte fin­den, da ihnen der Zugang im Som­mer (seit dem 26. März) zu diesen auf kom­mu­na­ler Ebene ver­wehrt wird. Somit blieb den Be­woh­ner/in­nen nichts ande­res übrig, als die erste Nacht nach der Räu­mung am Düssel­dor­fer Haupt­bahn­hof zu ver­brin­gen. Read the rest of this entry »

Centrali muschikakeri ischkola Erba

März 30th, 2018  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Adolf Gussak (Redaktion). Kamera: Julius Horvath, Emmerich Gärtner-Horvath. Schnitt: Adolf Gussak

Zentralmusikschule Oberwart

I muschikakeri ischkola Erba ando bersch 1947 kerdi uli. Usar i furula dschi usi elektri­schi gita­ra minden­feli­ti­ke muschi­ka­kere instru­mentscha schaj sik­lim on. 2006 jek khe­ta­nipe la muschi­ka­kera isch­ko­laha Szom­ba­the­ly ker­di uli – taj o orches­teri, i „Sin­fo­ni­jeta Erba – Szom­bathely“, ker­di sina. Sajt oja cajt te o nevo ber­schen­gero kon­certo la ZMSatar Erba del, savo ada bersch ando 13ti je­neri andi masch­karut­ni isch­ko­la sina.

Die Musikschule Oberwart wurde im Jahr 1947 ge­grün­det. Man kann von der Block­flöte bis zur E-Gitar­re ver­schie­dens­te Musik­instru­men­te er­ler­nen. 2006 wurde auch ein Ko­ope­ra­tions­ver­trag mit der Musik­schule Szom­bathe­ly ab­geschlos­sen – und das Orches­ter, die „Sin­fo­niet­ta Oberwart – Szombathely“, war ge­bo­ren. Read the rest of this entry »

„Burschenschaften“ adi meg pekamle hi?

März 30th, 2018  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Kerstin Horvath (Redaktion), Schnitt: Marcel Horvath

Sind Burschenschaften noch zeitgemäß?

„Burschenschaften“ nan per se nacijonalsocija­lis­tisch, on but­var „deutsch-na­ci­jo­nali“ hi. Afka te phe­nel ov­lahi, hot dsche­ne, save ando khe­ta­nipe ne­jo­naci­jen­gere keri­penca upre peren, but­var te dsche­ne jeka deutsch naci­jo­nali, mari­pes­ke­ra „Bur­schen­schaftatar“ hi.

Burschenschaften sind nicht per se nationalsozia­lis­tisch, son­dern viel­mehr deutsch­national. Kor­rek­ter wäre es zu sagen, dass Per­so­nen, die im Zu­sam­men­hang mit neo­nazis­ti­schen Tätig­kei­ten auf­fal­len, häu­fig auch Mit­glie­der einer deutsch­natio­na­len, schla­gen­den Bur­schen­schaft sind.

(Redakcijona: Kerstin Horvath. Tschinaschi: Marcel Horvath)

Antiziganismus am Westlichen Balkan

März 28th, 2018  |  Published in Dokumente & Berichte, Politik, Rassismus & Menschenrechte

Wall of Anti-GypsyismThe Wall of Anti-Gypsyism – Roma in Western Balkans

Antiziganismus am Westlichen Balkan – Pub­li­ka­tion der Menschen­rechts­orga­ni­sa­tion „Civil Rights De­fen­ders“

Die Menschenrechtsorganisation „Civil Rights De­fen­ders“ hat kürz­lich meh­re­re Berichte zur Si­tua­tion der Roma in den Staaten des West­li­chen Bal­kan (Al­ba­ni­en, Bosnien und Herze­go­wina, Ko­so­vo, Maze­donien, Mon­te­negro und Ser­bien) vor­ge­legt: einen Über­blicks­bericht so­wie Länder­berichte zu den ein­zel­nen Ländern.

Civil Rights Defenders stellte fest, dass es zwar zu Ver­bes­se­run­gen in eini­gen Be­rei­chen ge­kom­men ist, ein systemi­scher Wandel ist aber bis jetzt weder er­reicht worden, noch ist ein sol­cher Wandel in Sicht. Dis­kri­mi­nie­rung und andere Aus­drucks­for­men von Anti­ziganis­mus be­stim­men weiter­hin das Leben der Roma. Für einen beträcht­li­chen Teil der Roma blieb Migration der ein­zige Aus­weg, der Dis­kri­minie­rung zu ent­kom­men und die ein­zige Aus­sicht auf ein bes­se­res Leben. Nach Schätzun­gen haben zwi­schen 2008 und 2016 über 200.000 Roma aus den Län­dern des West­li­chen Balkans Asyl in einem der Mit­glieds­staaten der Euro­päi­schen Union be­an­tragt. Dies ent­spricht 20 Pro­zent der ge­sam­ten Roma-Be­völ­ke­rung im West­li­chen Balkan.

Eine Verbesserung der Situation der Roma könnte nur dann er­reicht wer­den, wenn der Anti­ziganis­mus als tat­säch­li­cher Grund für die Lage der Roma an­erkannt und ent­spre­chend be­kämpft wür­de. Dazu kön­nen sich aber weder die Regie­run­gen im West­li­chen Balkan noch die Mit­glieds­staaten der Euro­päi­schen Union – mit der Aus­nah­me des Europa­parla­ments, das im No­vem­ber auch Stel­lung zum Anti­ziganis­mus im West­li­chen Balkan ge­nom­men hat – ent­schlie­ßen. Die An­er­ken­nung und Be­kämpfung des Anti­ziga­nis­mus stellt aber die Grund­voraus­setzung dar, um die Lage der Roma im West­li­chen Balkan zu ver­bessern.

Read the rest of this entry »

Racial Profiling & erweiterte DNA-Analysen

März 27th, 2018  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht, Veranstaltungen & Ausstellungen

Minderheiten unter Verdacht: Radial Profiling und erweiterte DNA-Analysen (Foto CC, Pixabay via Wikimedia)Racial Profiling und erweiterte DNA-Analysen in kriminalpolizei­li­chen Ermitt­lun­gen: Gemein­same Fach­ver­anstal­tung von Zentral­rat und Amadeu Antonio Stiftung

27.03.2018, 11:00 bis 16:30 Uhr
DokuZ Sinti und Roma Berlin
Prinzenstraße 84.2 – 10969 Berlin

Seit November 2016 haben Ermittler, Politiker und Journalisten die For­de­rung er­ho­ben, die An­wen­dung erwei­ter­ter forensi­scher DNA-Analy­sen in Deutschland ge­setz­lich zu­zu­lassen. Es geht dabei ins­beson­dere um die Bestim­mung der Haut-, Haar- und Augen­farbe (was unter dem Be­griff DNA-phe­no­typing zu­sam­men­gefasst wird) sowie der so­genann­ten „bio­geo­gra­fi­schen Her­kunft“.

Aus Sicht von Wissenschaftler und Minderheiten-Ver­tre­tern sind er­wei­ter­te DNA-Analy­sen in der Forensik äu­ßerst proble­ma­tisch, da sich ein sol­ches Ver­fah­ren vor allen Din­gen gegen Min­der­heiten rich­tet. Schon 2016 for­mierte sich ein brei­tes aka­de­mi­sches Bünd­nis und übte Kritik an der bevor­ste­hen­den Gesetz­gebung, da zahl­reiche Fragen zu den wis­sen­schaft­li­chen Grund­lagen, der Praxis­anwen­dung oder den weit­rei­chen­den gesell­schaft­li­chen Folgen nach wie vor un­geklärt wa­ren und sind. Den­noch wur­den diese Tech­no­lo­gien in vielen Medien, in der Politik und von Sei­ten der Er­mitt­lungs­behör­den ein­sei­tig als positiv dar­ge­stellt.

Bislang kam es in Deutschland offiziell nur in einem Fall zu einer er­wei­ter­ten bio­geo­graphi­schen Her­kunfts­analyse mit­tels DNA, und zwar im Fall der von dem so­genann­ten „Natio­nal­sozia­lis­ti­schen Unter­grund“ (NSU) er­mor­de­ten Polizis­tin Michelle Kiesewetter. Die­se erste An­wen­dung einer bio­geogra­phi­schen Her­kunfts­analy­se rich­tete sich aus­schließ­lich ge­gen An­ge­hö­rige der Min­der­heit der Sinti und Roma. Der Fall wur­de als das „Heilbronn-Phan­tom“ (mehr hier/pdf) be­kannt und ein über Amts­hilfe in Österreich er­stell­tes Gut­achten führ­te dazu, dass Sinti und Roma mas­siv in den Fokus der Polizei ge­rie­ten. Die Er­mittlungs­akten dokumentieren eindeutig den antiziganistischen Charakter der polizeilichen Ermitt­lungen, der sich dann in der Medien­be­richt­er­stat­tung wider­spie­gelte.

Read the rest of this entry »

kulturMontag: „Werde glücklich!“

März 26th, 2018  |  Published in Kunst & Fotografie, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV

TurnauerORF2 – „kulturMontag“
Sendetermin: 26. März 2018, 22.30 Uhr

Zur Sendung: TVthek

Der von Clarissa Stadler moderierte „kul­turMontag“ prä­sen­tiert eine span­nende Themen­palette: So be­fasst sich die Sen­dung mit „Faust“ in der Kunst. Wei­ters blickt der „kulturMon­tag“ nach Ungarn und be­fragt an­läss­lich der Par­laments­wah­len am 8. April Künst­le­rin­nen und Künst­ler zur ak­tuel­len poli­ti­schen Situa­tion. Am 8. April ist auch Inter­na­tio­na­ler Tag der Roma: Aus die­sem An­lass blickt die Sen­dung an­hand zweier Kunst­pro­jekte auf die Lebens­welt und Kultur der Roma:

„Werde glücklich!“ – Samuel Mágós Kurzgeschichten über Roma in Wien und Bu­da­pest

In seinem zweisprachigen Erzählband „Der Glücksmacher“, den er ge­mein­sam mit sei­nem Bruder Károly ver­fasst hat, be­rich­tet Autor und Roma-Ak­ti­vist Samuel Mágó aus der Lebens­welt der Roma. Ihre Erzählun­gen be­ru­hen auf eige­nen Fami­lien­ge­schich­ten und ent­wickeln sich ent­lang wich­tiger zeit­geschicht­li­cher Eck­daten wie der NS-Zeit, der ungarischen Re­vo­lu­tion 1956 und dem Fall des Eiser­nen Vor­hangs bis in die Ge­gen­wart. Ge­bo­ren in Budapest in eine tra­di­tions­reiche Mu­si­ker­fami­lie und auf­ge­wach­sen in Wien, führt Samuel Mágó durch seine Heimat­stadt und spricht im „kul­turMon­tag“ kurz vor dem Inter­na­tio­na­len Roma-Tag am 8. April darüber, was es heute be­deu­tet, Roma zu sein.

Christine Turnauer nähert sich den Roma auf ganz andere Weise. Für ihr neues Buch hat die Foto­gra­fin Roma von Indien über Bul­ga­rien und Rumä­nien bis zum Kosovo be­sucht und fern­ab aller kitschi­gen Kli­schees Men­schen fotogra­fiert, „bei de­ren An­blick wir nicht Mit­leid, son­dern Be­wun­de­rung ver­spü­ren“, so der Schrift­stel­ler Karl-Markus Gauß in einer Wür­di­gung.

(ORF.at)

Erinnern und Mahnen – Gedenken in Oberwart

März 25th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Rassismus & Menschenrechte

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Christina Horvath (Redaktion), Kamera: Julius Horvath, Ton: Marcel Horvath, Schnitt: Marcel Horvath, Inter­views: Eva Horvath und Adolf Gussak

Gondolipe taj mangipe – gondolipe andi Erba

Am 4. Februar 1995 kamen vier Roma in Oberwart bei einem Bomben­anschlag ums Leben. Seit­dem gibt es jähr­lich eine Gedenk­feier für die Opfer die­ser grau­sa­men und rassis­tisch moti­vier­ten Tat. Wir be­frag­ten Besucher der Gedenk­feier zur aktuel­len poli­ti­schen Situa­tion über Roma in Europa. Ver­anstal­tet wurde die Gedenk­feier von der Ro­ma-Pastoral Bur­gen­land.

Ando 4to feberi 1995 schtar Roma, Erbate use jek bom­ba­kero aten­tato pu­maro ileto na­schade. Sajt oja cajt, sako bersch jek gon­doli­pes­kero mula­tintscha­go le opfe­renge odole bi­bas­tale taj rasis­tischi atenta­tostar del. Read the rest of this entry »

ARTE: Ein Dirigent und sein Traum

März 24th, 2018  |  Published in Einrichtungen, Film & Theater, Musik, Radio, Podcast & TV

Riccardo Sahiti und sein Orchester (Foto: Programmankündigung rbb)Die Roma-und-Sinti-Philharmoniker

Ein Film von Margarete Kreuzer

ARTE, 24.3.2018 (Erstsendung: 25.1.2015)
➔verfügbar bis 30.3.2018

Es ist ein besonderes Symphonieorchester: Alle Mit­glie­der sind Sinti oder Roma, und alle sind Profis – klassisch aus­gebil­dete Musiker, die in Berufs­orches­tern in ganz Europa spie­len. So oft wie mög­lich finden sie zusam­men, um als Bot­schafter ihres Volkes ge­gen Klischees, Vertrei­bung und Ver­gessen anzu­spie­len. Ein Porträt eines un­gewöhn­li­chen Orchesters und sei­ner Mit­glieder.

Die Dokumentation begleitet das Orchester wäh­rend der Vorberei­tun­gen zu einem Konzert und ver­lässt mit einzel­nen Musikern immer wieder den musika­li­schen Kosmos, um einen Einblick ihr priva­tes Leben zu gewinnen. Im Mittel­punkt des Films steht der Dirigent Riccardo Sahiti, Gründer des Orches­ters und sein leiden­schaft­li­cher Spiritus Rector.

Sein Traum: Er möchte die „Roma und Sinti Philharmoniker“ zu einer festen Institution machen, um nicht länger um ihre Existenz ban­gen zu müssen. Ob Aus­wärtiges Amt, Zentral­rat deutscher Sinti und Roma oder Euro­päi­sches Parlament – Riccardo Sahiti, un­frei­willig auch Manager des Orches­ters, spricht überall vor. Der Film beglei­tet ihn aber auch auf einer sehr emotiona­len Reise in seine Heimat, den Kosovo, wo er Krieg und Vertreibung er­lebt hat. Read the rest of this entry »

Radijo Erba: Pannonix – ein Porträt

März 23rd, 2018  |  Published in Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Marcel Horvath, Julius Horvath (Redaktion), Schnitt: Marcel Horvath

Pannonix – bijografija

Im Jahre 2006 gründete der Burgenlandkroate Robert Balaskovits mit zwei Freun­den die Band „Pannonix“. Nach und nach wur­de die Be­setzung er­wei­tert, und durch zahl­reiche Auf­tritte er­langte die Band in der Volks­grup­pen­szene einen ho­hen Be­kannt­heits­grad.

Ando bersch 2006 o burgenlanditiko horvacko Robert Balaskovits duj paj­ta­schenca i banda „Pannonix“ ker­tscha. La caj­taha o dsche­ne la bandatar av­ri­jal ule, taj duach o but ci­dip­tscha i nevi ker­di banda, andi flo­gos­keri grup­na­keri scena, jek utscho prin­dscha­ripe usch­ti­dija.

(Redakcijona: Marcel Horvath taj Julius Horvath; tschi­na­schi: Marcel Horvath)

Erba: O andkinipeskero centeri andi nevi gista

März 23rd, 2018  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Adolf Gussak, Jennifer Papai (Redaktion), Schnitt: Adolf Gussak

Oberwart: Das Einkaufscenter „EO“ im neuen Glanz

Adi pedar o lek feder andkinipeskero centeri ando sudi­ti­ko Burgenland, o and­ki­ni­pes­kero cen­teri Erba (EO) phu­ka­vas. Sajt les­kero pra­dipe, o and­kini­pes­kero cen­teri use jek bari­kani hand­li­ni­pes­keri- taj na­phand­lipes­keri des­ti­na­ci­jona uli. Ande va­lami 13 masek­tscha o and­kini­pes­kero kher la Rutter imo­bi­li­ja­kera grup­natar bau­nim ulo. Vala­mi 500 manu­scha ando and­kini­pes­kero cen­teri Erba butscha­li­nen.

Heute berichten wir über das bestbesuchte Ein­kaufs­center im Süd­bur­gen­land, das Ein­kaufs­center Oberwart (EO). Seit sei­ner Er­öff­nung ent­wickel­te sich das Ein­kaufs­center zu einer wich­ti­gen Han­dels- und Frei­zeit­desti­na­tion. Read the rest of this entry »

„Eine Art rassistischer Grundkonsens“

März 21st, 2018  |  Published in Dokumente & Berichte, Internet & Blogothek, Rassismus & Menschenrechte

ZARA Rassismus-Report-2017ZARA präsentiert „Rassismus-Report 2017“: Weitere Zunahme rassistischer Vorfälle – Online-Hass und -Hetze auf neuem Höchststand

ZARA (Hg.): Rassismus Report 2017
Einzelfall-Bericht über rassistische Übergriffe und Strukturen in Österreich
Wien, März 2018
Download (pdf)

Mit 1.162 rassistischen Vorfällen, die „ZARA – Zivil­courage und Anti-Rassis­mus-Ar­beit“ 2017 doku­men­tiert und be­arbei­tet hat, hat die öster­reich­weit täti­ge Or­ga­ni­sa­tion einen neuen Höchst­stand ver­zeich­nen müs­sen. Zurück­zu­führen ist diese Ent­wick­lung im We­sent­li­chen auf die weiter­hin stei­gen­de Zahl an Hasspostings, die der Or­ga­ni­sa­tion ge­zielt seit der Ein­rich­tung der Bera­tungs­stelle #GegenHassimNetz im Herbst 2017 ge­mel­det wer­den. 2017 mach­ten die rassisti­schen Ar­ti­kel, Postings und Kom­men­tare, die über Online-Por­ta­le oder sozia­le Netz­werke ver­brei­tet wur­den, 44 Prozent aller von ZARA do­ku­men­tier­ten Fälle aus.

Read the rest of this entry »

Radijo: Zigeuner vaj Roma & Sinti

März 21st, 2018  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Rassismus & Menschenrechte

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Julius Horvath und Adolf Gussak (Redaktion), Schnitt: Adolf Gussak

Zigeuner oder Roma & Sinti

Andi sendung vasch o alav „Zigeuner“ dschal. O gen­do le dsche­nen­dar ada­la flo­gos­kera grup­natar andi Austrija, tscha­tschi­kan nan dschan­do. O sche­ci­nipe upre va­lami 30.000 dschi 50.000 ma­nu­scha dschal. Ke­kaj i Austrija ando euro­pi­tiko di­ki­pe uso um­gejipe le Ro­menca taj Sinti­jenca an­do khe­ta­nipe latsche adaj ter­dschol taj min­dig kamli ol, te use amen­de argra­ni­ca­lipe, dis­krimi­na­cija taj stig­mati­siri­nipe la flogos­keri grup­natar del.

Im Beitrag geht es um das Wort „Zigeuner“. Die An­zahl der in Öster­reich le­ben­den An­ge­hö­ri­gen dieser Volks­grup­pe ist um­strit­ten. Doch die Schätzun­gen be­lau­fen sich auf ca. 30.000 bis 50.000 Men­schen. Auch wenn Österreich im eu­ro­päi­schen Ver­gleich bei der Teilhabe von Roma und Sinti in der Ge­sell­schaft gut da­steht und im­mer wie­der gelobt wird, gibt es auch bei uns Aus­gren­zung, Dis­krimi­nie­rung und Stig­ma­ti­sie­rung der Volks­gruppe.

(Redakcijona: Julius Horvath taj Adolf Gussak; tschi­na­schi: Adolf Gussak)

Holocaustiskero gondolipeskero di 2018

März 20th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Eva Horvath, Schnitt: Marcel Horvath, Eva Horvath

Internationaler Holocaust-Gedenktag 2018

Sajt 13 berscha, o 27to jeneri o interna­cijo­nali holo­caustis­kero gon­do­li­pes­kero di, kaj amen upro opfer­tscha le NS-reschi­mistar gon­do­linas, hi. Angle 73 ber­scha – ando 27to jeneri 1945 – o Lole Nimci o loge­ri Auschwitz put­rin­de. Igen but manu­scha vasch pumaro telschta­mi­nipe, vasch puma­ro pa­tscha­jipe taj vasch pu­maro seksu­jeli ori­jen­tiri­nipe tra­dim taj mur­darde ule. La NS-ma­schine­ri­jatar va­lami 500.000 dsche­ne la flogos­kera grup­natar le Romen­dar mur­darde ule. Va­schoda igen bari­kano hi, hot rasismus, anti­semi­tis­mus, homo­fobija taj faschis­mus andi adi­veseske­ri, mo­der­ni cajt, nisaj than na usch­tiden. Jek igen bari­kano aspek­to hi, hot adala bi­bas­tale ke­rip­tscha na po­bis­terde te on.

Seit 13 Jahren ist der 27. Jänner der Internationa­le Holo­caust-Ge­denk­tag, an dem wir der Opfer des NS-Re­gimes ge­denken. Vor 73 Jah­ren – am 27. Jän­ner 1945 – be­freite die Rote Armee das Kon­zentra­tions­la­ger Auschwitz. Sehr viele Men­schen wur­den we­gen ihrer Her­kunft, ihres Glaubens und ihrer sexuel­len Orien­tie­rung ver­folgt und er­mor­det. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (185)

März 18th, 2018  |  Published in Facts & Figures

Seit 1993 heißt ein Platz im Vier­tel Grà­cia in Bar­ce­lo­na zu Eh­ren der Ro­ma „Pla­ça del Pob­le Ro­ma­ní“ („Platz des Ro­ma-Vol­kes“).

(Quelle)

Tenu Erba (Unterwart): Roma-Ball 2018

März 14th, 2018  |  Published in Brauchtum & Tradition, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Adolf Gussak (Redaktion), Kamera: Julius Horvath, Ton: Katharina Karaman, Schnitt: Marcel Horvath, Inter­view­füh­rung: Eva Horvath

Suboton, ando 13ti jeneri 2018, papal asaj dur sina: O Roma-Ball ando kul­tu­ra­kero kher „Unga­ri­scher Hof“ Tenu Er­bate tel liker­do ulo. O bari­ka­nipe le kira­tistar o völi­nipe usi Romen­ge­ri-kiral­kija 2018 sina. I koro­na la Indira Gussakatar, sa­vi ando lejcti bersch jerin­tscha, la 19 ber­schen­ge­ra Jennifer Papai­jake prik dim uli. I Jenny jek bersch i re­presen­tant­ki­ja la flogos­kera grup­natar le Romen­dar hi. Le sako ber­sches­kere Ro­ma-Bal­liha, te jek tra­di­cija upre liker­di ol taj jek scha­jipe le tala­li­ni­peske masch­kar o Roma taj o gadsche del.

Am Samstag, den 13. Jänner 2018, war es wieder so­weit: Der Roma-Ball im Kul­tur­haus „Ungari­scher Hof“ in Unterwart fand statt. High­light des Abends war die Wahl zur Roma-Königin 2018. Die Krone wur­de von der Vor­jahres­siege­rin Indira Gussak an die 19-jäh­ri­ge Oberwarte­rin Jennifer Papai über­ge­ben. Jenny ist ein Jahr lang die Re­präsen­tan­tin der Volks­gruppe der Roma. Mit dem all­jähr­li­chen Roma-Ball wird auch eine Tra­di­tion auf­recht­erhal­ten und eine wei­tere Mög­lich­keit der Begeg­nung zwi­schen Roma und Nicht-Roma ge­boten.

(Redakcijona: Adolf Gussak, kamera: Julius Horvath, hango: Katharina Karaman, tschi­na­schi: Marcel Horvath, va­ke­ri­pe: Eva Horvath )

Gemajndakero kher Erba

März 13th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Kerstin Horvath & Eva Horvath, Schnitt: Marcel Horvath

Rathaus Oberwart

O Erbakero gemajndakero kher, savo sajt 1905 upro sche­ros­kero than ter­dschol, jek kher jeka histori­jaha hi. Kekaj inten­sivi re­schersch­tscha kerde ule, tschak tschu­le infor­ma­ciji pedar o aguno kher del. Jek koja va­schodo hi, hot telal o nacijo­nal­socija­listscha, sa­ve ando 12to merc 1938 o rajipe prik line, o cile his­to­rischi datscha, thar­de ule. And dikipe pe­dar i buteder sar schel­ber­schen­geri histo­rija le gemajn­da­kere khe­restar, i but­schasch­kija la pradi­pes­kera but­ja­tar, Zsifkovits-Taferner, del. Sajt o 4to no­vem­be­ri 2012, o Georg Rosner, biro la fo­ros­kera ge­majn­datar Erba hi. I foros­keri ge­majn­de Erba ojs ang­le siki­pes­keri ge­majn­de le Burgenlandis­tar hi, mint o khe­tan dschi­vipe le cile flogos­kere grup­nen­dar taj kon­fesi­jonen­dar igen latscho hi. Pa­sche les­kere but butja, o foros­kero schero, te dsche­no le flogos­kere grup­na­kere baj­rotistar le Ro­men­dar hi.

Das Oberwarter Rathaus, das seit 1905 am Haupt­platz steht, ist ein Ge­bäude mit Geschichte. Trotz in­ten­si­ver Recher­chen fin­det man zum ur­sprüng­li­chen Gebäude nur spär­li­che In­for­ma­tio­nen. Ein Grund dafür ist, dass unter den Natio­nal­sozia­lis­ten, die am 12. März 1938 die Macht über­nom­men haben, alle histo­ri­schen Doku­mente ver­nich­tet wur­den. Ein­blick in die über hundert­jäh­rige Ge­schichte des Ober­war­ter Rathauses gibt die zu­stän­dige Mit­arbei­te­rin für Öf­fent­lich­keits­arbeit, Frau Mag. Zsifkovits-Taferner. Seit 4. November 2012 ist Georg Rosner Bür­ger­meis­ter der Stadt­gemeinde Ober­wart. Die Stadt­ge­mein­de Oberwart gilt als Vor­zeige­gemeinde des Burgenlandes, denn das Zu­sam­men­leben al­ler Volks­grup­pen und Kon­fes­sio­nen funk­tio­niert tadel­los. Neben seinen zahl­reichen Tätig­keiten ist der Stadt­chef auch Mit­glied des Volks­grup­pen­beirates der Roma.

(Jek keripe la Kerstin Horvathatar taj la Kerstin Horvathatar, tschinaschi: Marcel Horvath)

„Die Kraft, mein Doppel­leben zu be­en­den“

März 11th, 2018  |  Published in Interview, Rassismus & Menschenrechte

 Gianni Jovanovic - "Als Rom bist du in Deutschland heute noch Außenseiter"  Gianni Jovanovic ist Aktivist und Initiator von "Queer Roma"  (Foto: Amnesty International)Gianni Jovanovic bekam schon als Kind einen Pflaster­stein ins Gesicht – mitten in der Nacht bei einem ras­sis­ti­schen An­schlag. Als schwuler Deutsch-Rom erlebt der Grün­der der Initia­tive „Queer Roma“ auch homo­feind­li­che Dis­kri­mi­nie­rung, gegen die er an­kämpft.

Gianni Jovanovic berichtet auf Amnesty.de über den Weg zur Gründung von „Queer Roma“:

Mit Mitte 20 hatte ich mein Coming-Out und war auf schwie­rige Reak­tio­nen gefasst. Aber letzt­lich ist man doch nie vor­berei­tet. Mein Vater war furch­tbar auf­ge­bracht, meine Mutter fiel auf der Stelle in Ohn­macht. Ihnen zu­liebe habe ich mich zu einem Arzt schlei­fen las­sen. Auch der konnte ihnen nichts an­de­res sagen, als dass mit mir alles bes­tens in Ord­nung ist. Doch wie sollten sie das ver­stehen? Sie sind ein­fache Roma und leben in einer Com­mu­nity mit teils noch immer extrem kon­ser­va­ti­ven Werten. Homo­sexualität gibt es bei uns nicht, so die Hal­tung der meisten.

Ich wusste, dass das nicht stimmt und dass mit mir „alles in Ord­nung ist“. Weil man die Struk­tu­ren aber ver­in­ner­licht, in denen man auf­wächst, habe ich mich gefügt: Mit 14 habe ich ge­hei­ratet, mit 16 wurde ich das erste Mal Vater, mit 18 das zweite Mal. Ich hatte da­mals keine Kraft, mei­nem Um­feld zu er­zählen, wer ich wirk­lich bin. Aus­gren­zung kannte ich schon auf an­de­rer Ebene, ich brauchte meine Com­mu­nity als Halt.

Mit antiziganistischem Rassismus bin ich groß geworden. Ich habe eine Narbe an der Stirn, weil un­sere Unter­kunft in den acht­zi­ger Jahren mit Molotow­cock­tails be­wor­fen wurde. Als Rom bist du in Deutsch­land heute noch Außen­seiter. Read the rest of this entry »

„Ich fühlte mich komplett fremdbestimmt“

März 11th, 2018  |  Published in Interview, Rassismus & Menschenrechte

Gianni Jovanovic (Foto: via Buzzfeed)„Es ist das Wichtigste, das ich in meinem Leben getan habe“, sagt Gianni Jovanovic über sein Coming-out. Auf­ge­wach­sen in einer tra­di­tio­nel­len Roma-Fa­mi­lie, zwangs­ver­hei­ra­tet und mit 18 zwei­fa­cher Vater, kämpft Jova­novic heute mit der Initia­tive „Queer Roma“ ge­gen Homo­pho­bie und Ras­sis­mus.

Gianni Jovanovics Eltern sind traditionelle Roma und ka­men als Gast­arbei­ter nach Deutschland. Er war da­mals sie­ben Jahre alt und erin­nert sich, wie die Fami­lie zu­nächst sehr herz­lich auf­ge­nom­men wur­de, sich dann aber das Blatt auf er­schre­ckende Weise wen­dete. Schließ­lich traf ihn so­gar ein Stein und auf das Haus der Fa­milie wurde ein Molotow­cock­tail ge­wor­fen. Es habe aber auch Men­schen ge­ge­ben, die ihm sehr ge­hol­fen hät­ten.

Als Teenager wurde er zwangsverheiratet und war mit 18 Jah­ren bereits Vater zweier Kinder. Mit Mitte 20 merk­te er, dass irgend­etwas nicht stimm­te: „Ich fühlte mich komplett fremd­be­stimmt.“ Schließ­lich of­fen­barte er den Eltern seine Homo­sexualität. Für sie brach eine Welt zu­sam­men. Doch Gianni Jova­novic be­reute seinen fol­gen­rei­chen Schritt nicht. Nach Jah­ren des quä­lenden Doppel­lebens fühlte er sich befreit und kämpft heute mit seiner Kölner Initia­tive „Queer Roma“ gegen Homo­phobie und Rassis­mus. Die Roma-Com­mu­nity hat ge­lernt, ihn zu ak­zep­tie­ren, zu seinen Kin­dern und Enkeln hat er eine liebe­volle Be­zie­hung, und seit kur­zem ist er auch wieder ver­hei­ra­tet: mit dem Mann sei­nes Lebens.

Lesen bzw. hören Sie bitte den hier nur aus­zugs­weise wieder­gege­be­nen Bei­trag in vol­ler Län­ge auf deutschlandfunkkultur.de.

Siehe auch:
Initiative „Queer Roma“: „Roma und schwul, geht das überhaupt?“
Gianni Jovanovic ist Roma und schwul


8. März: Ausstellung über Romnja in Wien

März 8th, 2018  |  Published in Frauenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Ausstellung WienVon 8. März bis 11. April 2018 wird im Festsaal des Amtshauses Margareten eine Aus­stel­lung über die Sicht­bar­keit von Romnja in Wien gezeigt.

Der Verein „Vivaro – Viva Romnja“ zeigt in Kooperation mit der Fotografin Jenny Olaya-Peickner – passend zum Motto des Margaretner Frauentags „100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich/Empowerment heute“ – eine Ausstellung im Rahmen des Projekts „Sichtbarkeit: Romnja mitten in Wien“. Diese Porträts und die verschiedenen Biographien von Romnja heben die Diversität hervor und betonen eine positive Sichtbarkeit. Selbstermächtigend erheben die Frauen somit ihre Stimmen, um Stereotypen, Klischees und „ro­man­ti­sie­ren­den“ Bildern entgegenzuwirken und vor allem autonom das Bild über sich selbst zu zeichnen. Wie kann Empowerment gelingen?

Vernissage und Diskussion
Über die Thematik „Mein Weg als unabhängige Romni?!“ wird anlässlich der Vernissage am 8. März um 19 Uhr im Amtshaus Margareten unter der Moderation von Gilda-Nancy Horvath mit Katharina Janoska, Gorica Krajnjanovic, Alisa Sajin und Simonida Selimovic diskutiert. Zum Ausklang gibt es ein Buffet mit Getränken.

Die Ausstellung wird im Anschluss von 9. bis 20. März und von 2. bis 11. April 2018 im Amts­haus Margareten im Sitzungs­saal im 2. Stock zu sehen sein.

Veranstaltungsdetails:
Read the rest of this entry »

Filminstallation »Roma Helden 1956«

März 6th, 2018  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen

Roma im Ungarn-Aufstand 1956Kurzfilmabend in Heidelberg
Dienstag, 13.03.2018 18:00 Uhr
Dokumentations- und Kul­tur­zentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2, Heidelberg

Ankündigung des Dokumentations- und Kulturzentrums:

Binnen weniger Stunden entwickelte sich am 23. Okto­ber 1956 aus einer De­monstra­tion von Stu­die­ren­den in Budapest der Ungarische Volksaufstand. Das Auf­be­geh­ren der Men­schen wur­de in den fol­gen­den Ta­gen und Wo­chen mit be­son­de­rer Härte nieder­ge­schla­gen. Zahl­rei­che Men­schen wur­den hin­ge­rich­tet, zehn­tau­sende wur­den in Inter­nie­rungs­lager oder Ge­fäng­nis­se ver­schleppt, 200.000 Men­schen ver­lie­ßen ihre Heimat. Auch für zahl­rei­che Roma war es selbst­ver­ständ­lich, sich dem Frei­heits­kampf an­zu­schlie­ßen, als sie den legen­dä­ren Aufruf der Revolution hör­ten: „Wer Ungar ist, hält mit!

Beim Kurzfilmabend führen wir im Ge­spräch mit den Be­su­cher/in­nen durch die Film­installa­tion „Roma Helden 1956“. Sie weist auf die Betei­li­gung dieser Men­schen hin und gibt ihnen ein Ge­sicht: In kur­zen Filmen wer­den die Geschich­ten von Gyula Dandos, Gabor Dilinko, Istvan Fatyol, Csanyi Sandor und Ilonka Szabo er­zählt.

(www.sintiundroma.de)