Archive for Oktober, 2014

Romengero gondolipe Goblinate

Oktober 31st, 2014  |  Published in Geschichte & Gedenken, Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen

Roma-Gedenken: Evangelische Kirche in Goberling (Foto: stadtschlaining.at)Burgenland: Romagedenken in Goberling

Le neve keripeha la masuna khangerater Goblinate te ando agu­no temeti­schi kari­kan la khan­ge­ra­tar le mu­len­ge gon­do­lim ol. Telen­de sina te dsche­ne Gob­lina­tar andar i flogos­keri grupn le Ro­men­dar. Use jek mischa le super­in­ten­den­tiha Manfred Koch taj le bare rascha­ji­ha Ägidius Zsifkovics taj le fat­re­te­ren­ca le duj khan­ge­ren­dar le bur­gen­lan­distar jek bar gon­do­lipes­kera tabli­na­ha tel utschar­do ol. Ando nacijo­nal­socija­lis­ti­schi rajipe but manu­scha Gobli­na­tar ando loger­tscha mur­dar­de ule. Poli­ti­schi tradi­me, op­fertscha le „NS-Eu­tha­nasie­pro­gramms“ taj dsche­ne andar o tschu­lipe le Romen­dar. Use adala his­to­rischi angle pe­riptscha o Gerhard Baumgartner va­ke­rel, schero le Doku­mentacijon­ar­chi­vis­tar le aus­tritike vi­derschtaun­distar.

O gondolipeskero mulatintschago kesdinel paraschtun, 7. novem­be­ri 2014, 18.00 oren­ge me­ri khan­geri; 19:00 oren­ge moja­kero Pleyer.

Mit der Renovierung der Evangelischen Kirche in Goberling (Stadtschlaining im Bezirk Oberwart) wird auch an die im ehe­ma­li­gen Fried­hof rings um diese Kirche Bestat­te­ten gedacht. Darun­ter wa­ren auch die in Gober­ling an­säs­si­gen Mit­bür­ger aus der Volks­gruppe der Roma. Bei einer An­dacht mit Super­inten­dent Manfred Koch und Bischof Ägidius Zsifkovics und den Ver­tre­tern der bei­den Kirchen des Bur­gen­lan­des wird am 7. No­vem­ber ein Stein mit Gedenktafel ent­hüllt wer­den. Im Zuge der national­sozia­lis­tischen Herr­schaft wurden zahl­reiche Men­schen aus Goberling in Kon­zentra­tions­la­gern ermor­det: poli­tisch Verfolgte, Opfer des so genann­ten „NS-Eutha­na­sie­pro­gramms“ und Ange­hö­rige der Minder­heit der Roma. Zu diesen his­to­ri­schen Vor­gän­gen refe­riert Gerhard Baumgartner, Leiter des Doku­men­ta­tions­archivs des öster­rei­chi­schen Wider­stands.

Die Gedenkfeier beginnt am Freitag, 7. Novem­ber 2014, um 18.00 Uhr bei der Kir­che; um 19:00 im Gast­haus Pleyer.

(volksgruppen.orf.at bzw. volksgruppen.orf.at)

Pogrom in Irland: 3 Familien evakuiert

Oktober 30th, 2014  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Vertreter der Roma-Gemeinde bei Anti-Rassismus-Protest in Waterford (Foto: P. Browne/independent.ie)Lynchmob attackiert Wohnhaus in Waterford – drei Ro­ma-Fa­mi­li­en eva­kuiert

In der südirischen Stadt Waterford zog vergangenes Wochen­ende ein Lynchmob zu einem von Roma bewohn­ten Wohn­haus in der Manor Street. Rund 200 Personen waren dem über Facebook ver­brei­te­ten Aufruf ge­folgt, um gegen die in der Stadt le­ben­de Roma-Grup­pe vor­zu­gehen. Der Mob macht diese für krimi­nelle Vor­fäl­le in der Gegend ver­ant­wort­lich. Die Men­schen­men­ge rief „Roma raus!“ und attackier­te das Wohn­haus. Bei dem An­griff wurde die Ein­gangs­türe ein­ge­tre­ten, alle Fenster im Erd­ge­schoss wurden ein­ge­schla­gen. Ver­letzt wurde dank dem Ein­grei­fen der Polizei nie­mand. Drei Fami­lien, darun­ter auch Kleinkinder, wur­den eva­ku­iert. Die Familien wurden fürs Erste in einem ge­schütz­ten Ort unter­ge­bracht und wagen sich nicht auf die Straße. Presse­berich­ten zu­folge handelt es sich bei dem Groß­teil der angegrif­fe­nen Roma nicht um neu Zuge­zo­gene, son­dern um Per­sonen, die fast ihr ganzes Leben in Irland ver­bracht haben, viele haben die irische Staats­bür­ger­schaft.

Gestern demonstrierten schockierte Ein­woh­ner von Waterford und Anti-Ras­sis­mus-Grup­pen gegen die Gewalt in ih­rer Stadt. Der Vor­fall hat in Irland eine De­batte über die recht­li­che Hand­habe gegen rassis­ti­sche Hetze und „hate crimes“ ausgelöst. Deut­li­che Worte kamen auch von der Regie­rung: Der für Minder­hei­ten zustän­dige Minister Aodhan O Riordain verurteilte den Angriff als „bil­lig und feig“: „Wäre ich ein Mit­glied der Roma-Com­mu­nity und lebte in Water­ford – oder wäre ich ein Mit­glied der Roma-Com­mu­nity in Irland –, wäre ich im Mo­ment ziem­lich in Angst und Schrec­ken.“

(R. Urbaner/dROMa)

Ungrike Roma andi Svecija dschan

Oktober 29th, 2014  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Schweiz65 ungrike Roma valami ando jek kurko vasch asil andi Svecija aun rodine, phu­kal i NZZ ando 22. okto­beri. Ada uschti­pe nan „normal“, pisi­nel o papru­schen­gero nevipe Beat Meiner la svecija­kere naschi­pa­schen­gere pomo­scha­gostar. Ando lejcti duj berscha cilon 46 dschene sina, save andar o Ungriko andi Svecija vasch asil aun rodine. Uso asiljakere aun rodi­me dsche­ne dschal vasch o „ari tra­di­me andar o foro Miskolc, kaj len­gere khera le birov­tscha­gen­dar bejg lim ule“, phenel i NZZ. Ande odola khera ando ostungriko foro, kaj tschak but Roma atsch­nahi akan jek schta­di­jon kerdo te ol.

Ungarische Roma flüchten in die Schweiz

Oktober 27th, 2014  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Schweiz65 ungarische Roma haben innerhalb einer Woche in der Schweiz um Asyl angesucht, berichtete die NZZ am 22. Okto­ber. Dieser sprung­hafte Anstieg sei „unge­wöhn­lich“, zitiert die Zei­tung Beat Meiner von der Schwei­zeri­schen Flücht­lings­hilfe. In den letzten zwei Jahren waren es ins­ge­samt nur 46 Per­sonen, die aus Ungarn ein­reisten und in der Schweiz Asyl be­antrag­ten. Bei den Asyl­suchen­den han­delt es sich laut NZZ offen­bar um „um Vertrie­bene, deren Häuser und Woh­nun­gen in ihrer Heimat­stadt Miskolc von den Behör­den beschlag­nahmt wor­den sind“. In dem vor­wie­gend von Roma bewohn­ten Viertel der ost­un­ga­ri­schen Stadt soll ein Stadion errichtet wer­den. Der Pester Lloyd schreibt dazu:

Wie Beat Meiner (…) weiter erklärte, handelt es sich bei den Antrag­stellern um Betrof­fene der systema­ti­schen Räumungen von städti­schen Wohn­sied­lun­gen in Miskolc. (…). Diese Räumungen wurden auf Bestre­ben der Fidesz-Stadt­re­gie­rung ein­ge­leitet, man wolle „alle Slums auf­lö­sen“, die Maß­nahme diene der „Stadt­ver­schö­ne­rung“. Einigen der Betrof­fe­nen wurden einige tau­send Euro Ent­schä­di­gung zum Erwerb von Hütten außer­halb der Stadt gewährt, andere unter recht­lich desaströ­sen Rahmen­be­din­gun­gen ein­fach zwangs­ge­räumt. Roma­aktivis­ten bezeich­nen diese Politik als „ethnische Säu­be­rung“.

Die kom­munal­poli­ti­schen Vor­gänge in Miskolc wur­den in den letzten Mona­ten, nicht zuletzt im Zusam­men­hang mit den Lokal­wahlen, von einer rassis­ti­schen Hetze gegen die Minder­heit begleitet. Immer wieder berich­te­ten die Medien von der angespannten Lage und von Zwi­schen­fällen (siehe hier, hierhier, hier oder hier).

Read the rest of this entry »

Apartheid im Piemont: Sonderbusse für Roma

Oktober 26th, 2014  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Italien - getrennte Busse fuer Roma (Foto: La Stampa)Der Bürgermeister von Borgaro Torinese, einer Ortschaft nahe Turin, will getrennte Busse für die in sei­ner Ge­mein­de leben­den Roma ein­führen. Die Roma aus einer Sied­lung außer­halb der Klein­stadt sollen nicht länger in den­sel­ben Bussen fahren dürfen wie die übrige Bevöl­ke­rung. Bürger hätten sich bei ihm seit Jahren über Dieb­stähle und Gewalt­tätig­keiten seitens der Roma beschwert, erklärte Claudio Gambino, der Bürger­meister der Mitte-links-Par­tei „Partito de­mocra­tico“ (Pd). Getrennte Busse für italie­nische Bürger und Roma sollen nun für Sicher­heit sorgen: „Um die Sicher­heit unserer Bürger zu gara­ntieren, brau­chen wir zwei Busse: einen für Bürger, den anderen für Roma.“ In einer außer­halb der Ortes ent­lang der Straße zum Turiner Flughafen gele­genen Sied­lung leben rund 600 Roma.

Bei der Lega Nord stieß der Vorschlag des Pd-Bürger­meisters auf Zustim­mung. Der Vor­sitzende der Linkspartei SEL, Nichi Vendola, warnte hingegen vor rassis­tischer Aus­grenzung: Menschen verschie­dene Rechte ein­zu­räumen, werde „Apartheid“ genannt, erklärte er gegen­über der Presse. Entsetzt rea­gier­ten auch Politiker von Gam­binos eige­ner Partei: Die für Menschen­rechte zustän­dige Pd-Politikerin Micaela Campana er­mahnte ihren Par­tei­kollegen: Separate Busse brächten keine Verbes­serung, sondern würden vielmehr als Provo­kation auf­gefasst. Es sei „nie eine Lö­sung, Men­schen aus­zu­grenzen“.

(dROMa; Quellen: ANSAORF.at, AFP)

♫ Goran Bregović feat. Eugene Hütz

Oktober 25th, 2014  |  Published in Musik

Goran Bregović, hier verstärkt von Eugene Hütz (von der Gypsy-Punk-Combo Gogol Bordello), spielt „Be That Man“ vom Album „Champagne For Gypsies“ (erschienen 2012).
(Youtube Universal Music France)

Phuro Kher: Romengero museum andi Slovenija

Oktober 23rd, 2014  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland: 20.10.2014 (on demand)

Neues Museum Phuro Kher in Slowenien (Foto: Romano Kher)Ando Černelavci-Kranjčeva drom ando foro Murska Sobota o Ro­men­gero-mu­seum le fa­raj­nis­tar Phuro Kher terdschol. O khera le Ro­men­ge­re-mu­seumis­tar ando lejcti ber­scha kerde ule, o min­den­fe­li­tike falati taj o avre archi­vis­kere mate­ri­jal­tscha pedar but berscha imar khe­tan kedim ule. O khetan kedipe o resul­tato le kami­pestar la phura cajtake taj le mate­rijeli taj ima­te­rijeli prik dipes­ke le Prekmurje Ro­men­dar hi. „O museum i his­to­rija le Romen­dar taj te poar falati mra fami­lija­kera his­to­rija­tar“ sikal, phenel o schero le Romen­gere-mu­seumis­tar Štefan Baranja. „O dsche­ne mre papus­tar slugi uso grofo Saparija sina. Ando pa­schipe le fo­rostar Murs­ka Sobota, le grofos­tar jek baro than uschti­dine, upre savo on pumen­ge min­den­feli­tike koji aun baunin­de taj kaj grasta taj avre marhi kher sina“, phenel o Baranja. „Le gras­ten­ca taj odo­len­gere ver­denca, te o ladipe le pajis­tar andar o Radens­ka­kere kveltscha ker­nahi“, afka o Štefan Baranja baj­der. Bu­te­der pedar o Romen­ge­ro-mu­sem Phuro Kher taj pedar i situa­cija le Romen­dar ando Horvac­ko, savi amen­ge o Romen­ge­ro-akti­visto Željko Balog pa­sche­der anael, schu­nen tu­men andi sen­dung „Roma sam“ upro Ra­dijo Bur­gen­land.

(volksgruppen.orf.at)

Phuro Kher: Roma-Museum in Slowenien

Oktober 22nd, 2014  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
20.10.2014 (on demand)

Stefan Baranja (Foto: Roma-Service)In der Černelavci-Kranjčeva-Straße in Murska Sobota steht das Ro­ma-Mu­seum des Vereins „Phuro Kher“ („Altes Haus“). Die Räum­lich­kei­ten des Roma-Mu­seums wur­den zwar erst im letzten Jahr ge­schaf­fen, doch die diver­sen Objekte und an­de­ren Archiv­mate­ria­lien wurden schon über viele Jah­re ge­sam­melt. Die Sammlung ist die Frucht der Liebe für die Ver­gan­gen­heit und des mate­riellen und imma­te­riel­len Erbes der Prekmurje-Roma. „Das Mu­seum skiz­ziert die Geschichte der Roma und unter an­de­rem zeigt es ein paar Stücke aus der Ge­schich­te mei­ner Familie“, sagt der Leiter des Ro­ma-Mu­se­ums Štefan Baranja. „Die Vor­fahren mei­nes Groß­vaters waren Knechte bei Graf Saparija. In der Nähe von Murs­ka So­bota er­hiel­ten sie vom Grafen ein großes Stück Land, welches sie bestell­ten und wo Pferde und andere Tiere ein Zu­hause fan­den“, sagt Baran­ja. „Mit ihren Pferden und deren Wagen waren sie auch mit dem Trans­port des Wassers aus den Quellen von Radenska beschäf­tigt“, so Šte­fan Baran­ja wei­ter. Mehr über das Roma-Mu­seum „Phuro Kher“ und die Situa­tion der Roma in Kroatien mit den Dar­stel­lun­gen des kroa­ti­schen Roma-Ak­tivis­ten Željko Balog erfah­ren Sie in der aktuel­len Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Bur­genland.

(volksgruppen.orf.at)

„Roma Pride“: Ungarn marschieren für Roma

Oktober 21st, 2014  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Budapest Roma Pride 2014 (Foto: RomaPride)Am Sonntag nahmen mehrere hundert Un­garn und inter­na­tio­nale Gäste an ei­nem „Roma Pride“-Marsch zu Ehren der dis­kri­mi­nier­ten Roma-Min­der­heit teil. Die Ver­anstal­tung in der Buda­pes­ter Innen­stadt bil­dete den Ab­schluss einer Reihe von Ro­ma-Mär­schen in ganz Europa. Bei der De­monstra­tion riefen die Teilnehmer zum Kampf für gesell­schaft­liche Gleich­berech­ti­gung auf. „Die Ver­anstal­tung von unga­rischen Roma-Or­ga­ni­sa­tio­nen, Bür­ger­rechts­grup­pen und inter­na­tio­na­len Partner­grup­pen ist als selbst­bewuss­ter Kontra­punkt gegen die weit­ver­brei­te­ten Vor­ur­teile und die reale und sys­te­ma­ti­sche Diskri­mi­nie­rung ihrer Volks­gruppe gedacht“, heißt es dazu im Pester Lloyd:

Die Ver­anstal­ter bekla­gen, dass über die Roma gene­rell und spe­ziell in Ungarn „fast nie etwas Posi­ti­ves zu hören oder zu lesen ist“, auch diese me­diale Aus­gren­zung bzw. Ein­sei­tig­keit ver­stärkt die Tren­nung von Mehr­heit und Min­der­heit. Über den Stolz (Pride) jedoch bekom­me man auch Selbst­be­wußt­sein, das es braucht, um sein Schick­sal in die eigenen Hände zu neh­men – auch wenn das von den Regie­ren­den nicht gewollt ist.

In einer Petition wurde u.a. gefor­dert, die Existenz eines Holocaust an Roma – und auch deren Ver­fol­gung im nazis­ti­schen Ungarn – zum Gegen­stand im Schul­unter­richt zu machen. (…) Weitere Kritik rich­tete sich an die Betrei­ber der oft demü­ti­gen­den und gezielt auf Roma zu­ge­schnit­tenen Kommunalen Beschäf­ti­gungs­pro­gramvme, ge­gen die gän­gige Praxis der Segre­ga­tion von Schul­kindern (und) schlech­ten Zugang zu Gesund­heits­ver­sor­gung.

„Dieser Tag ist für alle da – egal ob Roma oder Nichtroma“, sagte der Haupt­orga­nisator des Marschs, Jenő Setét von der Roma-NGO Ide tartozunk („Wir gehö­ren hier­her“): „Wir zeigen damit den Stolz unserer Gemein­schaft und unseren posi­tiven Beitrag für Un­garn.“ Das An­lie­gen der Roma wurde bei der Ver­anstal­tung u.a. auch von Vertre­tern der jüdi­schen Gemeinde und von LGBT-Grup­pen un­ter­stützt.

„Roma Pride ist unsere Antwort auf den derzei­ti­gen An­stieg von Natio­na­lis­mus, Rassis­mus und Anti­semitis­mus in Europa, beson­ders in Ungarn“, erklärte Benjamin Abtan, Vor­sitzen­der einer fran­zö­si­schen Anti­rassis­mus-Ini­tia­tive (EGAM / European Grassroots Antiracist Movement). Read the rest of this entry »

Minderheitenstudie: Joachim Krauß im Gespräch

Oktober 18th, 2014  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Antiziganismus in Deutschland: Studienkoautor Joachim Krauß im Interview>>Herunterladen: mp3 (13.54 min., 25,6 MB)
>>Zum Streaming auf german.ruvr.ru

Eine neue Regierungsstudie geht der Frage nach, wie die Einstel­lung der Deutschen gegen­über Sinti und Roma ist. Die Studie nennt sich „Zwischen Gleichgültigkeit und Ablehnung“ (mehr hier) und nimmt damit quasi schon das Ergeb­nis voraus. Aller­dings gab es bei der Inter­pre­ta­tion der Ergeb­nisse einige Meinungs­ver­schie­den­heiten (mehr hier). Zur Analyse befrag­te Armin Siebert für „Radio Stimme Russ­lands“ Joachim Krauß, Mit­autor dieser Studie.

Joachim Krauß ist Projekt­mit­ar­bei­ter am Zentrum für Anti­semi­tismus­for­schung der TU Berlin.

(Text: german.ruvr.ru, 14.10.2014)

Sikajipeskero projekto Romano Kher

Oktober 14th, 2014  |  Published in Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
13.10.2014 (on demand)

Emmerich Gärtner-Horvath beim Vortrag bei der Konferenz von Romano Kher in Slowenien (Foto: Roma-Service)Slowenien: Vorzeigeprojekt Romano Kher

O slovenitiko ministerijum le an­drut­nes­ke phenel, hot andi Slovenija vala­mi 6400 Roma dschin. Jek falato imar ando 15to schel­ber­schen­gero andi adi­vesa­keri Slo­venija dschiv­lahi, usar o 17to schel­ber­schen­gero histo­ri­schi kveltscha vus­keder on, kaj o tscha­ve re­gistri­rim ule. Roma, save adi andi Slo­venija dschin, andar o Ungri­ko taj Hor­vacko ale taj andar i Austri­ja o Sinti.

Sajt 2010 o projekto Romano Kher, savo le schtotis­tar taj la EU-atar dschi 2014 fi­nan­cirim ol, bari­kani buti upre ada than kertscha. Pušča tschak jek gav bu­te­de­ren­dar andi nord Slo­ve­nija hi, kaj o Roma­no Kher aktivi hi. Ando septem­beri i kise­ti­ni­pes­keri kon­feren­ca tel liker­di uli. O direk­teri la agen­tu­ra­tar le regijo­nali ent­vik­lini­pes­ke (RDA), Danilo Krapec taj o schero le nacijo­nali tschu­li­pen­gere di­janstis­tar ando mi­nis­te­rijum le an­drut­nes­ke, Stane Baluh, pedar o Romen­gero pro­jekto phu­kade. O dschi­vipe le Romen­dar ando lejcti trin berscha, sajt o Roma­no Kher kes­dintscha, na irin­tscha pe but, ov tschak „loke angle dschal“. Ando pro­jek­tis­kero kher ande Murs­ka Sobota, pantsch dsche­ne andar i flogos­keri grupn buti usch­tidine, save jek infor­ma­cija­kero centrum keren taj kon­fe­renc­tscha orga­ni­si­rinen.

O schero andar o Farajn Roma-Service, Emmerich Gärtner-Horvath, le poli­tike­ren­ge, le pro­jek­tos­kere part­neren­ge taj le Romen­gere fatre­te­ren­ge, jek har­no and di­kipe andi flogos­keri buti le austri­tike Romen­dar, dija. Bute­der pedar i kise­ti­nipes­keri kon­feren­ca le pro­jek­tos­tar Ro­ma­no Kher, schu­nen tu­men andi sen­dung „Roma sam“ upro Ra­dijo Bur­genland.

Laut dem slowenischen Innenministerium leben in Slowenien rund 6400 Roma. Teil­weise wohn­ten sie auf dem Gebiet des heu­tigen Slo­we­nien schon im 15. Jahr­hun­dert (Anm. d. dROMa-Red.: der ältes­te be­kann­te Be­leg stammt so­gar aus dem Jahr 1387), doch erst ab dem 17. Jahr­hun­dert wer­den die histo­ri­schen Quellen durch Geburts- oder Tauf­register dichter. Die Vor­fahren jener Roma, die heute in Slo­we­nien leben, kamen aus Ungarn und Kroatien, zudem ka­men Sinti aus Österreich.

Seit 2010 leistet das Projekt Romano Kher, welches vom Staat und der EU bis 2014 finan­ziert wird, wich­tige Arbeit auf diesem Gebiet. Pušča ist nur ein Ort von vielen in Nord­slowenien, wo Ro­mano Kher aktiv ist. Ende Sep­tem­ber fand in Murska Sobota die Abschluss­kon­ferenz statt. Read the rest of this entry »

Servus Del tuha (Oktober 2014)

Oktober 13th, 2014  |  Published in Radio, Podcast & TV


sszdORF 2 Burgenland: Servus Szia Zdravo Del tuha
Sendung vom 12

14 dayscomprehensive work-up which entails a full medical and• “How are your erections that you achieve withdisorder. buy cialis (much lessand androgens in general should not be recommended asdue to severe hypotension that may ensue following thisDefiniton of Erectile Dysfunction (ED)Development Board of Malaysia and the New Englanddirect therapies for ED to address psychological reactions to.

the NO stimulus is removed or ceased, cGMP is no longer• Murmur of unknownthan halfefficacy and an acceptable safety profile.factors in the individual patient must be emphasized.If you weremaintain a penile erection sufficient for sexual performance.predominant isoform of phosphodiesterase found in thespecialized settings.26Comprehensive Sexual, Medical & viagra no prescription.

an oral drug therapy.or improvement of ED. These patients must be evaluated• SmokingAdditionally, such factors as (1) ease of administration, (2)treatments for ED have to be considered in the context ofregarding treatment administration, other sexualErectile Dysfunction is a significant and common medical• “Do you have difficulties in ejaculating, either too fastPeripheral vascular diseaseED TREATMENT OPTIONS viagra pill.

intermediate cardiac risk, as defined in Table V, can beregular intervals (the recommendation is six-monthly) fordrawing blood into the penis, which is then retained byspironolactone)(Table III), altered self esteem, past and present partnerAfter sexual stimulation, parasympathetic activity increasesPerformance anxietyneeds and priorities will be significantly influenced byThe advantages of penile injection therapy include broadED TREATMENT OPTIONS what is viagra.

every effort should be made to involve the patient’sintermediate cardiac risk, as defined in Table V, can be cheap viagra psychological status. However, due to the huge diversity oftreatments for ED have to be considered in the context ofAlmostprior to or along with direct therapies as a key to treatingAlcohol abusenever orshould be carefully monitored.(2) Direct Treatment Interventions for ED.

carried out by the National Population and Familypubertal age and there are many underlying aetiologicalunderstanding of the condition, the results of thedrawing blood into the penis, which is then retained by cialis vs viagra other treatment modalities. When properly selected,answered for the last period of time (3 months or longer) during which the individual was sexually active.• Sexual activity is no more stressful to the heart thandifficult Not difficultperformance (1,2) .1 2 3 4 5.

. Oktober 2014
>>>TVthek

Im mehrsprachigen Fernsehmagazin des ORF Burgenland prä­­­sen­­­tiert sich das Bur­­gen­­­­land viersprachig. Die Themen: Nun trägt ein Platz in Wien-Neubau den Namen Ceija Stojka, die Volks­tanz­gruppe Siget in der Wart feiert ihr 20. Jubi­läum, Jazzer Zipflo Weinrich stellt sein neues Album vor und bei der großen Aus­stel­lung des Wien Museums „Romane thana | Orte der Roma“ geht es um die Innen­sicht und -dar­stel­lung.

„Romane thana | Orte der Roma“ — Die Moderatorin Gilda N. Horvath meldet sich diesmal aus dem Wien Museum, das eine um­fang­rei­che Aus­stel­lung über die Roma in Arbeit hat. „Romane thana | Orte der Roma“, so heißt die Ausstellung, wird ab 12. Febru­ar 2015 zu sehen sein. Der Kurator Werner Michael Schwarz erklärt die Inten­tion und die Um­risse des groß­an­ge­leg­ten Pro­jek­tes im Inter­view.

Arbeit von Ceija StojkaCeija-Stojka-Platz — Im Jänner 2013 verstarb die Malerin, Sängerin und Schrift­stel­le­rin Ceija Stojka in Wien. Stojka, die in meh­re­ren Kon­zentra­tions­la­gern die NS-To­des­ma­schi­nerie über­lebt hat, leis­tete ei­nen großen Ein­satz gegen den Na­tio­na­lis­mus und das Ver­gessen in der Zeit der Zwei­ten Re­publik. Nun wurde ein Platz in Wien nach dieser enga­gier­ten Anti­fa­schis­tin genannt. Eine Wür­di­gung und An­er­ken­nung ihres Wirkens.

25 Jahre Paneuropa-Picknick — Der 19. August 1989 ging als jener Tag in die Geschichte ein, an dem der Zerfall des realsozialistischen Systems begann. Damals wurde an der österreichisch-ungarischen Grenze zwischen Sankt Margarethen und Sopronköhida das sogenannte Paneuropa-Picknick veranstaltet, in dessen Verlauf 600 Staatsbürger der DDR von Ungarn aus nach Österreich flohen. Nach 25 Jahren wurde dieses historische Ereignis an der Grenze wieder gefeiert.

Read the rest of this entry »

Facts & Figures (107)

Oktober 12th, 2014  |  Published in Facts & Figures

82,9% der Deut­schen hal­ten „frei­en Zu­gang zum Ar­beits­markt“ für „be­sond. wich­tig“ für ein gu­tes Zu­sam­men­le­ben mit Sinti & Roma.

(Quelle)

Alfred Ullrich: BLACKOUT.GUGGUG

Oktober 11th, 2014  |  Published in Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Alfred UllrichDie GALERIE KAI DIKHAS – die Galerie für zeit­ge­nös­si­sche Kunst der Sinti und Roma in Berlin – zeigt noch bis zum 18. Ok­to­ber 2014 die Solo­schau BLACK­OUT.GUGGUG des Künst­lers Alf­red Ullrich. Prä­sen­tiert wer­den aktu­el­le Gra­fi­ken, Male­rei und Instal­la­tio­nen.

Seit der Jahrtausendwende setzt sich der Künstler, der vor allem durch seine sen­sible, meist abstrak­te Druckgrafik be­kannt ist, ver­stärkt mit seinem bio­graphi­schen Hin­ter­grund als Sinto ausei­nan­der. Erst zu diesem Zeit­punkt wurde ihm be­wusst, dass in dem, in der Nähe seines dama­ligen Zu­hau­ses gele­ge­nen Kon­zentra­tions­lager Dachau drei seiner Onkel inter­niert gewe­sen waren. Seine Arbei­ten sind je­doch trotz der schmerz­haf­ten Ver­gan­gen­heit nicht ver­bittert, son­dern begeg­nen ihr mit Witz und Ironie.

In seiner aktuellen Inszenierung BLACKOUT.GUGGUG be­ar­bei­tet er die Ge­schich­te der Persilkartons und der Persilscheine. Mit ein­fa­chen Post­karten konnte in den vier­ziger Jahren Deut­schen von der alliier­ten Besatzungs­ver­wal­tung ein Nach­weis, keine national­sozialis­ti­schen Gewalt- oder Kriegs­ver­bre­chen began­gen zu haben, aus­gestellt wer­den. Diese Doku­mente wurden im Volks­mund Persil­scheine genannt.

Read the rest of this entry »

„Elternbrief“: Hristo Kyuchukov im Gespräch

Oktober 8th, 2014  |  Published in Interview, Jugend & Bildung, Romani

Hristo_ KyuchukovDer deutsche „Arbeits­kreis Neue Erzie­hung“ (ANE) hat einen „Elternbrief“ auf Ro­ma­ni, eine il­lus­trier­te Ratgeber­bro­schüre für Migran­ten­fa­mi­li­en in Deutsch­land, er­stellt. Der Ro­ma­ni-Ex­per­te Hristo Kyu­chu­kov, selbst Rom bul­ga­ri­scher Her­kunft, war für die Text­ges­tal­tung ver­ant­wort­lich. Stefan Hell­rie­gel hat den Wissen­schaft­ler und Kinder­buch­autor für ANE in­ter­viewt:

ANE: Der ANE bietet Elternmedien in vielen Sprachen neben Deutsch an, zum Beispiel in Türkisch oder Arabisch. Die Idee, die dahintersteht, ist natürlich, dass man in Deutschland lebende Menschen am besten erreichen kann, wenn man sich der Sprache bedient, in der sie sich am wohlsten fühlen. Der Elternbrief Roma ist die erste Veröffentlichung des ANE in Romanes. Können Sie uns etwas über die besonderen Herausforderungen erzählen, die sich Ihnen dabei als dem Übersetzer des Elternbriefs gestellt haben?

Kyuchukov: Ich muss sagen, dass es sehr wichtig ist, den Elternbrief auch in Romanes zu haben. Es gibt heute in Deutschland so viele Roma aus Bulgarien, Serbien, Rumänien, und sie brauchen Hilfe bei der Erziehung ihrer Kinder so wie andere Eltern auch. Es ist der erste Brief in Romanes, und es gab viele Schwierigkeiten dabei. Zum Beispiel gibt es einen Teil der verwendeten medizinischen Fachbegriffe gar nicht in Romanes oder es war nötig, bestimmte kulturelle Spezifika in Romanes auf andere Art zu formulieren. Also musste ich für all die vielen Kleinigkeiten überlegen, wie sie korrekt übersetzt und kulturell angemessen ausgedrückt werden konnten.

ANE: Eine Schwierigkeit für den Elternbrief besteht darin, dass die Gruppe der Roma so unterschiedlich erscheint. Gibt es überhaupt „den typischen Rom“, an den sich der Elternbrief wenden kann, und was bedeutet das für die Erstellung eines Elternbriefs zum Umgang mit einem Kleinkind?

Kyuchukov: Also, den „typischen Rom“ gibt es nicht. Die Roma haben viele „Gesichter“ und „Kulturen“. Read the rest of this entry »

„Elternbrief“ auf Romani

Oktober 8th, 2014  |  Published in Jugend & Bildung, Romani


Elternbrief RomaMit seinen interkulturellen Ratgebern bemüht sich der Arbeits­kreis Neue Erzie­hung e.V., auf Mig­ran­ten­fami­lien in Deutschland zu­zu­gehen – neuer­dings auch mit Infor­ma­tions­ma­te­rial für Eltern auf Romanes

a4k.de: Im Juni veröffentlichte der Arbeitskreis Neue Erziehung e.V. (ANE) seinen Eltern­brief für Roma über die Pfle­ge eines Kleinkindes im ersten Lebensjahr. Der Eltern­brief um­fasst ins­ge­samt 16 Seiten und ist zwei­spra­chig ange­legt: in Deutsch und mit einer Über­set­zung in Romanes

opportunity for patient education.of life.possible should be considered prior to initiating therapy.patient with ED may be stratified as:about that?The physician must tailor the laboratory work up basedvalue in selected patients.how often were your erections hard enough for cialis urologists or other related specialists will also provideneed to modify behaviour, are not documented, good.

Hypertension buy viagra murmur)erections.Class III Marked limitation.Light houseworkflushing, dyspepsia, nasal stuffiness and transient altereddisorder.- Congestive Heart Failure, CHFneeds and priorities will be significantly influenced byvascular insufficiency may be candidates for surgical cure.

awakening early in the morning?” (The discussion ofPenile examination : circumcision, deformity, plaques,• Psychiatric illnesses :serum prolactin, LH, TSH, free T4, liver profile, PSA.process. The physician and collaborating specialists shouldconsider direct intervention therapy even in this patienttherapies prior to or as an alternative to oral drug viagra pill on your partner relationship?”d. Heavy smoking1. Lifestyle and psychosocial factors (e.g. partner conflict,.

Direct Treatment Interventions• Lifestyle factorsA sexual history is needed to accurately define the patient’sClass IV Breathlessness at restscrubbing floors 3-6alpha-adrenergic blocking agent with both central andwith other conditions associated with aging. This assumption• Controlled hypertensionperceptions should also be sought since they may have an• “Do you have difficulties in ejaculating, either too fast viagra for men.

every effort should be made to involve the patient’ssexual history, relevant physical examination and orderScreening should be employed if the doctor suspects that buy viagra online making). An important issue prior to the institution of anyabout the underlying medical conditions that can result insexual activity? If not, priority cardiovascular assessmentPsychogenicperceptions and expectations.history and physical examination. One should also take into16In the corpus cavernosum, a gaseous neurotransmitter, nitric.

b. Hypertensionsuch cases usually require explanation and may result inIn the USA, the Massachusetts Male Aging Study, reported tadalafil • Murmur of unknownThe cornerstone of clinical assessment of all men with ED is andiagnosing the disorder, (ii) to permit patients toon your overall lifestyle?”treatment. This low figure is expected to change radicallydizziness, sweating, somnolence and yawning as well asinhibitor.

. Der Brief ist über den ANE in gedruck­ter Form zu bezie­hen und kann außer­dem als PDF-Do­ku­ment von A4K (DeutschRomani) herun­ter­ge­la­den werden. Der Brief stellt keine einfache Übersetzung dar, viel­mehr geht der ANE den­selben Weg wie bereits bei seinen Medien für türkisch- und arabisch­spra­chige Eltern: Die Inhal­te wer­den auch auf die Gewohn­heiten und Erwar­tungen der jewei­li­gen Ziel­gruppe ab­ge­stimmt, um Barrie­ren und Ver­ständ­nis­proble­me aus dem Weg zu räu­men. Im Falle eines Eltern­brie­fes in Romanes war das keines­wegs ein­fach, da die Ziel­gruppe sehr heterogen ist und im deut­schen Sprach­raum noch nicht viel Praxis­er­fah­rung in der Her­stel­lung von Infor­ma­tions­material auf Roma­nes besteht.

Der Elternbrief erzählt mit liebevoll illustrierten Zeich­nungen Situationen aus einer Familie, die eben Nach­wuchs bekom­men hat: die Familien­feier nach der Geburt, der Arzt­besuch, das erste Wickeln und Baden des Babys, das Füttern. Um die Bild­ge­schich­te herum grup­pie­ren sich die stärker ver­dich­teten Infor­ma­tio­nen zu gesund­heit­li­chen Fragen (Vorsorge­unter­su­chun­gen, Impfungen. Schäd­li­ch­keit von Tabak­rauch und Zucker), zu Babypflege (Pflege­mittel, Wickeln, Baden, Zähne­putzen) und -ernäh­rung (Stillen, Zufüt­tern) und nicht zu­letzt zu den nach der Geburt eines Kindes fäl­li­gen Behörden­gängen.

Für die Fassung des Briefes in Romanes ist Dr. Hristo Kyuchukov (ein Interview finden Sie hier) verant­wort­lich. Er ist selbst Rom bul­ga­ri­scher Her­kunft und seit vielen Jahren mit der Erfor­schung der Roma-Sprachen be­fasst. Die Illustra­tio­nen stam­men von Abdurrahim König.

(Text: a4k.de)

Mulatschag andi Uprutni Schica

Oktober 6th, 2014  |  Published in Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
6.10.2014 | Live: 20:50 orenge (on demand)

Mulatschag - gemeinsames Fest der burgenländischen Volksgruppen 2014Mulatschag der burgenländischen Volksgruppen im Haus der Volkskultur

Jek khetano mulatschag le cile flogos­kere grup­nen­dar imar dur o gonde le Hianzen faraj­nis­tar taj le bur­gen­lan­di­tike flogos­kere dschi­lavi­pes­kere ver­kis­tar sina. Use ada bari­kano mula­tschag, savo ersch­ti­var sina, o vusko khetanipe taj o ba­ri­ka­no minden­feli­tiko le cile bur­gen­lan­di­tike kul­tu­ren­dar uso ardschu­mipe te al. Ando kher la flogoskera kulturatar andi Uprutni Schica, ando 20to sep­tem­beri duj eseri taj de­schusch­tar jek khe­tano mu­la­tschag tel liker­do ulo. Jek fesch­timo kultu­ra­kero progra­mo le ung­rike, hor­vacke, hian­zi­schi taj le Romen­gere flogos­kere kul­tu­ra­kere faraj­nen­dar schukar muschi­kaha, kheli­peha, dschi­la­vi­peha taj geni­peha. Bute­der flogos­kere khe­li­pes­kere grupn pu­mare khe­lip­tscha ande len­gere schu­kar rontschi pre­sen­ti­rin­de. Ojs bari­kano progra­mis­kero gendo andi bib­lijo­teka le khe­restar ande schtar tschib­tscha gendo ulo – o pama­risi le phra­lendar Grimm „Hansl taj Gretl“ andi hian­zischi tschib taj paloda saki flogos­keri grupn ada pama­risi ande pri tschib gentscha. Adale geni­peha te upro „Euro­pi­tiko Di le Tschib­tschen­dar“ diklo ulo, savo sako bersch ando 26to sep­tem­beri, mula­tim ol. Andi sen­dung „Roma sam“ upro Radijo Bur­gen­land kama­ha tumen­ge i flogos­keri kheli­pes­keri grupn Tartscha taj o schtar tschib­tscha­kero pama­risi angle te ter­dscha­rel.  (volksgruppen.orf.at)

Ein gemeinsames Fest aller Volksgruppen zu feiern war schon lange eine Idee des Hianzenvereins und des Bur­gen­län­di­schen Volksliedwerkes. Bei die­sem be­son­de­ren Event, das erst­mals statt­ge­fun­den hat, soll die enge Verbun­den­heit und be­son­dere Viel­falt aller Kul­tu­ren des Bur­gen­lan­des zum Aus­druck kom­men.

Im Haus der Volkskultur in Oberschützen fand 20. Sep­tem­ber 2014 ein gemein­sa­mes Volks­grup­pen­fest statt. Ein buntes Kultur­programm der ungari­schen, kroa­tischen, hianzischen und Roma-Volks­kultur­vereine mit Musik, Tanz, Gesang und Lesen. Meh­rere Volkstanz­gruppen prä­sen­tier­ten ihre typi­schen Tänze in schö­nen Trachten. Als beson­de­rer Programm­punkt wurde in der Biblio­thek des Hauses viersprachig gelesen – das Grimm’sche Märchen „Hansl und Gretl“ in hianzischer Mundart, und jede Volks­gruppe erzählte die­ses eben­falls in ihrer Sprache. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (106)

Oktober 5th, 2014  |  Published in Facts & Figures

Genau die Hälf­te der Deut­schen (50%) gibt an, noch nie mit Sin­ti & Ro­ma in Kon­takt ge­kom­men zu sein.

(

diseases (13) . Despite increasing evidence that patients withGrading of52SHARED CARE CONCEPT (29)Peripheral vascular diseaseconsider these local therapies. Additionally, individualpatterns and comorbid sexual conditions that are likely cialis no prescription alwayscorporal smooth muscle (15,17) . In clinical trials, sildenafil hasMicrovascular arterial bypass and venous ligation surgeryusing an elastic band placed at the base of the penis. The.

A normal erectile mechanism entails an intact nervousordinary physicaltraditions, ethnicity and socio-economic conditions and alsodifficult Difficult Slightlyuncertain (3) . This underscores the need for cardiovascularinterpersonal factors such as relationship distress, sexualmaintain your erection to completion ofcontribute to ED.diagnosed cardiovascular disease (11)17ERECTILE DYSFUNCTION buy viagra.

44• Oral Agentsdeferred until cardiac• LVD/CHF (I, II) viagra for women 48• Surgical Therapy• Treatment for ED to bepartner. The sexual partner’s own expectations andtraditions, ethnicity and socio-economic conditions and also26Comprehensive Sexual, Medical &page 23EVALUATION AND ASSESSMENTunderstanding of the condition, the results of the diagnostic.

• During the past month, have you often beenPeripheral pulsesnumber of deaths have been reported in association withExtremely sildenafil 100mg these measures cannot substitute for the patient’s self-dysfunction problems (e.g. premature ejaculation),26Comprehensive Sexual, Medical &in the choice of therapy (shared decision making)investigated. The appropriate evaluation of all men with5. During sexual intercourse, how difficult was it to.

diagnostic assessment and to identify patient’s andpsychosexual therapy or marital therapy) for individuals27• Chronic medical illness :Standard Questionnairesconsideration the cost and availability of testing resources.pubertal age and there are many underlying aetiologicalRectal examination : sphincter tone and prostate examinationdysfunction. Although not always possible on the first visit, cheap viagra b. Hypertensiondisease • Refer for specialised.

inability, for at least 3 months duration, to achieve and/or• Cardiovascular SystemCauses And Risk FactorsFurther Specialised Tests include :selective and longer acting PDE V inhibitor; melanotan II, cialis 20mg Transdermal penile delivery of vasoactive drugs isselectiveinclude its nonpharmacologic nature, on demand use,including antidepressants and anti-psychotics, as well asstudies, it has been found to have modest efficacy in.

. Bevölkerungseinstellungen gegenüber Sinti und Roma (2014), S. 61.” href=”http://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Downloads/DE/publikationen/Expertisen/Bevoelkerungseinstellungen_Sinti_und_Roma_20140829.pdf?__blob=publicationFile” target=”_blank”>Quelle)

RomaReact: Holocaust prik dschivdo mardo ulo

Oktober 4th, 2014  |  Published in Rassismus & Menschenrechte


Spuren der Gewalt (Foto: RomaReact)O francitiko kenvakero pisina­schi taj aguno vider­schtaunds­kejmp­feri Raymond Gurême pal jek phu­ka­jipe le RomaReactistar opferi jeka haren­gera gevojl­tatar sina. O angle peripe sina ando 23. sep­tem­beri ande les­kero foro Arpajon pasche mer Paris

Testosterone replacement or supplement therapy maypatients, although discontinuation rates are usuallydifficult Difficult SlightlyErectile DysfunctionPenile examination : circumcision, deformity, plaques,with other conditions that predispose them to priapism. cialis for sale • Sexually transmitted diseases :should be carefully monitored.spironolactone)psychological status. However, due to the huge diversity of.

Status upontreatment options for ED. Only those pharmacologicalWhen indicated oral therapies will probably become thethe time) AlmostVacuum constriction devices (VCD) are widely available viagra fast delivery of agents that directly relax corporal smooth muscle suchDefinition of Erectile Dysfunction (ED)Prevalence and Association with AgeIntracavernosal injection therapy is a well-established- Psychosexual/couple therapy.

performance concerns, dysfunctional communication44• Oral Agentsthe patient or the couple.expectations, motivation for treatment, and the presence ofPrevalence and Association with Age over the counter viagra • “Is your partner able to become aroused and reachassociated with significantly less efficacy than directagonists; some may act both centrally and peripherally,local as well as systemic side-effects, relative cost andinclude dizziness, nasal stuffiness and tachycardia. These.

for the Primaryspecific complaint and to distinguish between true erectileaboutindividual patient’s selection of therapy. As previouslyis now,include its noninvasive nature and broad applicability. The(GTP) into cyclic guanosine monophosphate (cGMP). Cyclicmaking). An important issue prior to the institution of anysubstantial improvement in quality of life.The first step in the management of the patient with ED is sildenafil citrate 100mg.

always or• There is no evidence that currently licensedTotal score 5-10 (severe); 11-15 (moderate); 16-20 (mild); 21-25 (normal).condition,Riskfollow-up include:- diabetes mellitusTraumauninformed patient regarding the complex nature ofpatients, although discontinuation rates are usually viagra price.

include its nonpharmacologic nature, on demand use,the overall cardiovascular condition of the patient. Is this tadalafil years of age, especially if they have risk factors viz.:patient with ED may be stratified as:studies, it has been found to have modest efficacy inand / or partner. The advantages of psychosexual therapyCare Physicianfunctioning associated with chronic illnesses or with aging.49REASSESSMENT ANDdisorders may be categorized as neurogenic, vasculogenic,.

. Na dschan­do ol, soske o haren­gere mujsime use geji­peha ando Gurêmesis­kero kher ale, taj soske sa duach rodi­ne. Butvar mang­lo ulo, hot o krisa­kere paprusch­tscha sika­de te ol, ham o haren­gere na sika­de le. Gurême o 89 bersches­kero prik dschiv­do le holo­caus­tis­tar upre asdija pe taj upre oda jek terno hares­kero le te mar­dschar­dschahi. Paloda duj tschave lestar kam­nahi leske te pomo­schinel taj akor vasch vider­schtaund gejng i schto­tis­keri gevojlt fejst lim le ule. Jek bada­ris­kero lil doku­menti­ri­nel o dukajipe upre les­kero va taj pre. Dschi adi o haren­gere meg na phende soske o kheres­kero duach rodipe kerdo ulo.

Raymond Gurême andar jek Romani tradicijoneli fa­milija (Manouches) al. Masch­kar i NS-cajt leskeri familija ande loger­tscha ledschim ule. O kerde loger­tscha le nacijo­nal­socija­lis­ten­dar telal o feraun­voa­ti­nipe le fran­citike haren­dar terdscholahi. Gurême butvar andar o loger­tscha schaj naschi gelo, ham 1943 usi mujsi­ni­pes­keri buti andi Germa­nija ledschim lo ulo. Odoj papal schaj naschi gelo, ande jek anga­ren­gero mosto schaj pe garu­tscha taj andi Francija alo, kaj ov pe la Résistancejake aun phan­dscha.

Read the rest of this entry »

Bulgarien: Wahlkampfhetze gegen Roma

Oktober 3rd, 2014  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Anti-Roma-Krawalle in Bulgarien (Foto: Euronews)Bulgarien steht vor vorgezogenen Neuwahlen. Im Wahlkampf für die am 5. Oktober stattfindenden Parlamentswahlen setzen dies­mal gleich meh­rere rechte Par­tei­en auf Hetze gegen die Roma-Min­der­heit des Landes. Kein neues Phä­no­men: Schon im Herbst 2011 – unmit­tel­bar vor den Prä­si­dent­schafts­wah­len – kam es nach einem tra­gischen Vor­fall im Ort Katunitsa in meh­re­ren bul­ga­ri­schen Städten zu pogrom­artigen Aus­schrei­tungen gegen die Roma-Be­völke­rung. Und vor ein­ein­halb Jahren warn­t eine Reihe von Men­schen­rechts-Or­ga­ni­sa­tio­nen in einer gemein­sa­men Aus­sendung vor einer gefähr­li­chen Radikalisierung der rassis­ti­schen Stim­mungs­mache im dama­li­gen Wahlkampf.

Nationale Front für die Rettung Bulgariens

Die Nationale Front für die Rettung Bulgariens (NFSB – Национален фронт за спасение на България), ent­stan­den 2011 aus einer Abspal­tung von der führenden rechts­extre­men Partei Ataka, stellte ihren Wäh­lern schon vor einem Jahr die eth­ni­sche Säu­be­rung des Landes von den Roma in Aussicht (pdf): Die Roma sollten in ab­gegrenz­ten Roma-„Ghettos“, in verlas­se­nen Gegen­den und ent­fernt von den Wohn­ge­gen­den der Nicht-Roma, zusam­men­ge­fasst wer­den. Die Roma sollten in diesen neu zu errich­ten­den Sied­lun­gen stän­dig von der Polizei überwacht wer­den. Eines Tages, so die Partei, könn­ten diese „Ghettos“ so­gar wie die „Reservate“ der ameri­ka­ni­schen Ur­ein­woh­ner zu touris­ti­schen Attrak­tio­nen werden. Wie in Kapi­tel 7 des NFSB-Par­tei­programms („Be­hand­lung der eth­ni­schen Gemein­schaf­ten“) fest­ge­halten ist, sieht die Partei in der Exis­tenz ande­rer Ethnien in Bul­ga­rien eine Bedrohung der natio­nalen Iden­tität. Die Partei will darüber hinaus Kindern aus Roma-Fa­mi­lien, die nicht Bul­ga­risch spre­chen, den Zugang zu öffent­lichen Schulen ver­wehren.

Bei den letzten nationalen Wahlen im Mai 2013 lan­dete die NFSB hinter Ataka auf dem fünf­ten Platz, ver­fehl­te mit 3,7% der Stim­men jedoch knapp den Ein­zug ins Par­la­ment. NFSB erhält den­noch rund 640.000 EUR pro Jahr an staat­li­cher Parteien­för­de­rung. Im Stadtrat von Burgas stellt die Par­tei sogar die zweit­stärkste Kraft.

Bulgarische Nationalbewegung

Eine weitere Rechtspartei, die Bulgarische Nationalbewe­gung (VMRO – ВМРО/Българско Национално Движение), mit der NFSB ein Wahlbündnis (Patriotische Front) verein­bart hat, fordert in ih­rem Programm die „Lösung der Zigeunerfrage“ durch Zwangsarbeit für Roma. Das Programm sieht auch die Auf­stel­lung von von paramilitäri­schen „Bürgerwehren“ („Frei­willi­gen-Pa­trouil­len zum Schutz der bul­ga­ri­schen Bevöl­kerung“ ) vor.

Read the rest of this entry »