Ando keripe le roman kursistar le farajn Roma-Servicesistar andar o Burgenland ando feberi 2009 jek projekto uso tema „I kojnha le Romendar“ kesdintscha. Dschene andar o kurs tradicijoneli Romano habe keren. O Roman kurs le farajn Roma Serviceistar savo imar trin berscha sako kurko ando Deutsch Kaltenbrunn kerdo ol, kertscha akan jek projekto le temaha „I kojnha le Romendar“. Tradicijoneli taj imar pobisterdo habe khetan le dschenendar kerde, taj hade on. Ham o lek barikaneder adale projektistar hi, phenel o Emmerich Gärtner-Horvath ando vakeripe la Susanne Horvathaha, kaj na tschak o receptscha tel pisinde on, ham kaj mero thajipe te andi romani tschib vakerdo ol. (volksgruppen.orf.at)
„Dotschy Reinhardt (Website) wächst mit der Musik von Django Reinhardt, dem bekanntesten Vertreter dieser großen Musikerdynastie, auf. Die junge Frau ist Sinteza, eine Angehörige des ,Zigeunerstammes‘ der Sinti, der seit sieben Jahrhunderten in Deutschland lebt und alle Höhen und Tiefen des Zusammenlebens ihres Volkes mit den Deutschen durchlitt. Heimat sucht Dotschys Familie aber nicht in einem Staat oder in einer Landschaft, sondern in der Welt der Musik, in der eigenen Überlieferung, in ihrer Geschichte, ihrer reichen Kultur. In sich selbst. Von dieser Welt erzählt Dotschy ihren Lesern. Vom Universum der ,Zigeuner‘, wie es einmal war und wie es heute ist, gleich um die Ecke, unerkannt, irgendwo in Deutschland und überall sonst in Europa, wo einer diese große, schillernde Welt im Herzen trägt. (…) 1975 in Ravensburg geboren, bestreitet Dotschy Reinhardt ihre eigene Musik-Ausbildung vielfach auf eigene Faust – und findet im Jazz ein klingendes Pendant zu ihrer Freiheitsliebe, widmet sich ihm mit Gitarre und vor allem mit ihrer Stimme. Dotschy Reinhardt ist verheiratet mit dem Swing-Musiker David Rose und nahm gerade mit Django Reinhardts Enkel David Reinhardt ihr zweites Album auf.“ (Verlagsankündigung)
Soweit der Pressetext des Verlags. Einen TV-Beitrag der Deutschen Welle gibt es hier und ein Radiogespräch auf Bayern 2 hier. Und eine ausführliche Besprechung finden Sie demnächst in der Sommerausgabe von dROMa.
Dotschy Reinhardt: Gypsy. Die Geschichte einer großen Sinti-Familie, Scherz Verlag 2008, 288 Seiten, gebunden.
Radijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
13.6.2009, 20:30 orenge
3. Romengero mulatintschago ando böhmischi Prater
Ando 13. juni talalinen pumen muschika, teateri, diskusija taj folklora le Romendar. Muschika mindenfelitike bandenca, jek modakero dikipe, taj jek teateriskero sikajipe le kherodaschen vojaschne te keren. O farajn Vida Pavlović, Romano Kham, Baro Ilo, RIV („Roma International Verein“), o farajn Ketani andar Linz, Bahtalo Rom sar o „Roma Kulturzentrum“ Betsch taj i europitiki Romengeri organisacija ERO keren o ada berscheskero festivalo andi koperacija la MA 17 la integracijonake- taj diversitetengere aunpaschlaripenge. (volksgruppen.orf.at)
Romengero mulatintschago ando böhmischi Prater/Tivoli Betsch
Su, 13. juni, 16.00 orenge
Orkestar „Stivenson“, modakero dikipe Vida Pavlović,
diskusija uso siklipeskero pomoschag
Radio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
12.6.2009, 20:00 und 13.6.2009, 20:30 Uhr
Wien: Am Samstag, den 13. Juni treffen Musik, Theater, Diskussionen und Folklore der Roma beim 3. Romafest im Böhmischen Prater aufeinander. Auftritte verschiedener Bands, eine Modenschau und eine Theateraufführung sollen die Gäste erfreuen. Die Vereine „Vida Pavlović“, „Romano Kham“, „Baro Ilo“, „RIV“ (Roma International Verein), der Verein „Ketani“ aus Linz, „Bahtalo Rom“ sowie das „Roma Kulturzentrum Wien“ und die Europäische Romaorganisation „ERO“ führen das diesjährige Festival in Kooperation mit der MA 17 für Integrations- und Diversitätsangelegenheiten durch. Organisatorin Yasmina Pavlović betont im Interview mit Gilda Horvath, wie wichtig es sei, auch ernste Themen bei solchen Anlässen zu behandeln. „Wir wollen Roma auch von ihrer seriösen Seite zeigen. Daher haben wir auch dieses Jahr im Rahmen des Festes eine Podiumsdiskussion über das ,Projekt der außerschulischen Lernhilfe für SchülerInnen‘.“ Read the rest of this entry »
Seit Dienstag ist in Salzburg-Nonntal ein Roma-Filmfestival in vollem Gang, bei dem nicht nur Kinofilme über Roma gezeigt werden, sondern auch Kurzfilme, die von Angehörigen der Volksgruppe selbst gedreht wurden. Der Filmemacher Hermann Peseckas hat gemeinsam mit dem Verein freier Filmschaffender „Studio West“ und dem Verein Ketani sowie Romavereinen in Ungarn, Rumänien und Bulgarien die Initiative „Videodrom“ (Website und Blog) ins Leben gerufen, die im Laufe der vergangenen Monate in mehreren Romagemeinden Osteuropas Medienworkshops organisiert hat. Die im Zuge dieses Projekts entstandenen dokumentarische Kurzfilme über die spezifischen Lebenswelten der Roma (oben einer der ungarischen Beiträge) sind nun in der ARGEKultur zu sehen. Read the rest of this entry »
Schtudentscha andar i Telutni Austrija, Betschistar taj Salzburgatar ando lejcti kurke Erbate sina. Lengero baro interesi sina le flogoskere grupnenge andar o Burgenland. Organisaciji sar o farajn Roma-Service i Flogoskeri Utschi Ischkola le burgenlanditike Romendar kher rodim ule. Uso kherodipe le gondolipeskere thanestar kaj 1995, 4 Roma murdarde ule ando smirom lenge gondolim ulo. Ando lejcti kurke mindig kherodipe use Romengere organisaciji ando becirk Erba sina. Na dur sina jek lingujistikakeri schtudentakeri grupn la universitetatar Salzburgatar ando keripe jeka ekskursijonatar adaj. Telal o anav „Tschuliptscha andi Austrija“ o schtudentscha le burgenlanditike flogoskere grupn kher rodine. Read the rest of this entry »
volksgruppen.orf.at: Wegen mehrfacher Todesdrohungen sagten die Leiter der ungarischen Partei „MCF – Roma-Zusammenschluss“ (siehe auch dROMa-Blog hier und hier) und die Spitzenkandidaten der Parteiliste zu den Europa-Wahlen ihre geplante Aktion laut Medienberichten ab. Dabei wollten die Vertreter der Roma-Partei einen öffentlichen Platz nahe des Budapester Westbahnhofes säubern. Mit der Aktion wollten sie darauf aufmerksam machen, dass die Roma entgegen Vorurteilen „arbeiten wollen und können“. Darauf will der Spitzenkandidat der Roma-Partei für die Europa-Wahl, Zsolt Kis, auch in Brüssel aufmerksam machen. Er hätte „reale Chancen“, sich einen Platz im Europaparlament zu sichern, um dort die bis zu 800.000 ungarischen Roma zu vertreten, erklärte Kis im Ungarischen Rundfunk (MR). Die Hälfte der Volksgruppenangehörigen sind wahlberechtigt, sodass Kis mit der nötigen Stimmenzahl rechnet.
Ando austritiko khetanipe la literaturake idsch i lyrikakeri kenva le Mircea Lacatusistar „Rund um meine Eltern eine Burg“ angli tertschardi uli. O poesiji ande hipnotischi furijosi komposicija le Koloman Polakistar (Website taj MySpace) presentirim uli. Mircea Lacatus, o dichteri taj kipengero tschidaschi rumenitike vurclinenca jerintscha 2007 andi kategorija „Lyrik“ uso pisintschagoskero vetbeverb le farajnistar Exil. Andi kenva poesiji andi rumenitiki taj nimtschki tschib ande hi, save andar o ileto le Lacatusistar phukan. „Me kamahi mre palgondoliptscha andar mri palutni cajt te retinel“, phenel o Romengero literat Lacatus ando vakeripe la Gilda Horvathaha. Koloman Polak pisintscha ando keripe le projektistar i komposicija „Mein Vater, der Zigeuner“ uso poesiji le Mircea Lacatusistar. O Rom slovakischi vurclinenca kertscha jek verk, savo tut dschuminel, phandel taj kamipe del. Read the rest of this entry »
Radio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
5.6.2009, 20:00 und 6.6.2009, 20:30 Uhr
In der Österreichischen Gesellschaft für Literatur wurde gestern Mircea Lacatus’Lyrikband „Rund um meine Eltern eine Burg“ vorgestellt. Die Gedichte wurden in einer hypnotisch-furiosen Komposition von Koloman Polak (MySpace) präsentiert. Mircea Lacatus, der Dichter und Bildhauer mit rumänischen Wurzeln, gewann 2007 in der Kategorie „Lyrik“ beim Schreibwettbewerb des Vereins Exil. Das Buch enthält Gedichte in Rumänisch und Deutsch, die aus dem Leben von Lacatus erzählen. „Ich wollte die Erinnerungen aus meiner Vergangenheit retten“, so der Roma-Literat Lacatus im Interview mit Gilda Horvath. Read the rest of this entry »
Der Fotohistoriker und Publizist Anton Holzer (siehe dROMa-Blog) ist für die Feuilletonbeilage Spectrum der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“ nach Tschechien gereist, um sich im Roma-Museum in Brünn (vgl. unsere Reportage in dROMa 11/2006 /pdf) umzusehen. Das Museum verfügt mit rund 30.000 Objekten über eine der weltweit umfangreichsten Dokumentationen zur Geschichte und Kultur der Roma.
„1991, zwei Jahre nach der samtenen Revolution, ist das Museum eingerichtet worden, zunächst getragen von einem rührigen privaten Verein. Lange Zeit war es in der Stadt mehr geduldet als wirklich gewollt und unterstützt. Erst vor drei Jahren, 2005, kam die Wende: Der Staat übernahm die Einrichtung, seither gibt es Geld und Unterstützung“, schreibt Holzer, und geht mit dem vielgelobten Museum anschließend recht hart ins Gericht:
Das Roma-Museum entstand ziemlich genau am Umschlagspunkt zwischen Repression und Anerkennung. Dieser Übergang schlägt sich auch im Inneren des Museums nieder. Der Verfolgungsgeschichte wird, architektonisch und gestalterisch fein säuberlich getrennt, die Geschichte der Faszination und der Folklore entgegensetzt. Eine merkwürdige Doppelung, die in auffallender Weise einen „Zigeuner“-Topos des 19. Jahrhunderts fortschreibt. Damals war das Kippbild der „Zigeuner“ entstanden: Sie galten einerseits als unterdrückte, letztlich elende Geschöpfe. Zugleich aber wurden sie auch als fremde, faszinierende, oft edle Gegenbilder des Bürgertums gefeiert. (…) Aber die Tradition der Exotisierung ist nicht gänzlich passé. Auch in Brünn sind die Roma als Boten einer fremden, faszinierenden Welt dargestellt, die Besucher treffen auf die Bilder der „schönen Zigeunerin“, sie staunen über die herrlichen Kleidungsstücke, bewundern fremde Sitten und Bräuche. Im Handumdrehen sind die Roma wieder zu modernen Repräsentanten des Exotischen geworden. (…)
Eine Welle von Asylanträgen tschechischer Roma in Kanada sorgt seit Monaten für politische Irritationen. Sogar von Seiten tschechischer Roma-Vertreter wurde zur Flucht aufgerufen. Nun hat die ungewöhnliche Asylwelle aus einem EU-Land erstmals auch einen prominenten Fall: Die bekannte Roma-Journalistin Anna Poláková, seit Jahren Chefredakteurin des landesweit ausgestrahlten Roma-Volksgruppenmagazins beim öffentlich-rechtlichen Rundfunksender Český rozhlas (ČRo 1), hat nach rassistischen Angriffen auf ihre Familie in Kanada um Asyl angesucht. In einem Schreiben an den Sender begründet die 46-jährige Journalistin diesen Schritt: Die Familie habe aufgrund der Anfeindungen und der beängstigenden Radikalisierung der Gesellschaft keine andere Möglichkeit mehr gesehen, als die Tschechische Republik zu verlassen. Read the rest of this entry »
Ando 15. Juli 1989 o erschti farajn andi Austrija kerdo ulo, o Farajn Roma Erbate. Akan o 20 berschengero jubilejum anglo vudar terdschol. I Susanne Baranyai phukal pedar o aktivitetscha la Susanne Horvathake. I renovirungakeri buti ando Farajn Roma imar naschel. Lojengero pomoschago la falatojakera renovirungake uschtidija o Farajn la burgenlanditika thaneskera regirungatar taj andar o Roma-Fonds. Dschi akan imar but kerdo ulo – schukar hi kaj terne Roma taj gadsche diversa butjaha pomoschinen. Te le 20 berschengere mulatintschagoske le Faraj Romastar imar but butschalim ol – workshops imar te angli renovirung kerde ule. Ando terno dschend te jek artschijipe te del, te jek jubilejumakero papruschengero nevipe, so pe sa ande adala berscha kertscha planim hi. (volksgruppen.orf.at)
Verein Roma – Jubiläumsausstellung im Herbst: Am 15. Juli 1989 wurde der erste Verein für Roma in Österreich gegründet, der Verein Roma in Oberwart. Für die bevorstehende 20-Jahrfeier des Vereins wird schon fleißig gearbeitet. Im Herbst soll es eine Ausstellung und eine Jubiläumszeitschrift geben, die die bewegte Geschichte des Vereins dokumentieren sollen. Susanne Baranyai über die Aktivitäten und Vorbereitungen im Gespräch mit Susanne Horvath. (volksgruppen.orf.at)