Interview

Roma in Rom – Interview mit Roberto Sejdic

Februar 22nd, 2015  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Radio Dreyecksland„Antiziganismus in Rom nach dem Mafia­skan­dal: Die Köp­fe wech­seln, die so­zia­le Ex­klu­si­on bleibt“

RDL sprach mit dem italienischen Roma-Akti­vis­ten Roberto Sejdic über die aktuel­len Lage der Roma in Rom

>>Anhören/Download (mp3)

Focus Europa/Morgenradio, 20. Feb. 2015, 7,05 min

Im November und Dezember 2014 häuften sich in Rom Proteste und teils gewalt­same Angriffe gegen Flüchtlings­unter­künfte und Roma-Camps. Offe­ner Rassismus, die all­ge­mei­ne soziale Benach­tei­li­gung der Bewoh­ner/innen der Peri­phe­rie und der Ein­fluss der römi­schen Mafia auf die Ver­wal­tung der Unter­künfte bil­de­ten eine explo­sive Mi­schung, wie RDL im Dezem­ber berich­tete. Gut zwei Mona­te nach der Auf­deckung der „Mafia Capitale“ und dem Höhe­punkt der rassis­ti­schen Aus­brüche woll­ten wir wissen, wie sich die Situa­tion für Roma in der italie­ni­schen Haupt­stadt ent­wickelt hat. Wir spra­chen darü­ber mit Roberto Sejdic aus Rom, der selbst Rom ist und auch von seiner Arbeit ge­gen die sozia­le Aus­gren­zung in meh­re­ren Roma-Orga­ni­sa­tio­nen be­richtet.

(Text & Interview: www.rdl.de)

Die Politisierung der Unterschiede, Teil 2

Januar 23rd, 2015  |  Published in Interview, Politik, dROMa (Magazin)

Norbert Mappes-Niediek (Foto: okto.tv)Zweiter Teil des Interviews mit Norbert Mappes-Niediek (zum 1. Teil)

Erschienen in: dROMa 37 (2013)

Vor Kurzem erschien im Ch.-Links-Verlag das viel­beach­tete Buch „Arme Roma, böse Zigeuner. Was an den Vor­urteilen über die Zuwan­derer stimmt“. Michael Teichmann hat sich mit dem Autor Norbert Mappes-Niediek über die Frage eth­ni­scher Iden­ti­tät und poli­ti­scher Eman­zi­pa­tion unter­hal­ten. Und die Schluss­folge­run­gen, zu denen der Südost­europa­experte ge­langt, ha­ben es in sich – und ge­ben einen wich­tigen An­stoß, sich in euro­päi­scher Perspek­tive auch grund­sätz­li­che Fragen zur Volks­grup­pen­politik zu stel­len. Lesen Sie im Fol­genden den zwei­ten Teil des Inter­views:

Herr Mappes-Niediek, Sie waren 1995 unmittel­bar nach dem Attentat in Ober­wart. Wel­che Erfah­run­gen ha­ben Sie dort ge­macht?
Als ich vom Attentat erfahren habe, bin ich in die Sied­lung ge­fah­ren. Die Leute waren auf­geregt und schockiert, zum Teil völlig schweig­sam, zum Teil abso­lut redselig. Es waren sehr viele Jour­na­lis­ten da. Ich bin dann nach Oberwart in die Stadt ge­fah­ren und habe mich da um­gehört. Ich hatte die Erwar­tung, dass die Leute gleich­gültig oder feind­selig wären. Das war aber nicht der Fall, nie­mand hat etwas Böses gegen die Roma ge­sagt. Im Gegen­teil, sie wollten etwas Nettes sagen und meinten, dass die Roma ja perfekt in­tegriert seien. Und das fand ich interes­sant, da habe ich zum ersten Mal etwas über Integra­tion gelernt. Dass die Roma perf­ekt integriert seien, war als Kompli­ment ge­meint, aber ein Urteil darü­ber, ob je­mand in­tegriert sei oder nicht, müss­te doch der zu In­tegrie­ren­de ab­ge­ben, und nicht der­jenige, der integriert.

Im Burgenland stand die Förde­rung der ethni­schen Identität am Be­ginn der In­tegra­tion. Darin sah man die not­wen­dige Voraus­set­zung für so­zi­ale Ver­än­de­rungen. Und ver­gleicht man die heu­tige Situa­tion der Bur­gen­land-Roma mit jener vor zwan­zig Jahren, kann man durch­aus von einem erfolg­rei­chen Konzept sprechen.
Ja, weil man keine Autonomie­politik betrie­ben und die ethni­sche Identität nicht als Mittel zur Poli­ti­sierung der Unter­schiede ge­nom­men hat. Die Beto­nung der Identität war allen­falls Mittel, um das Selbst­bewusst­sein der Betrof­fe­nen zu heben, eine psy­cho­lo­gi­sche Krücke zu schaffen. Ethnische Iden­tität hat einen sehr wich­tigen Sinn, wo sie Stolz schafft, wo sonst das Roma­sein mit Scham ver­bun­den ist. Roma schä­men sich oft dafür, Roma zu sein, und inter­na­li­sie­ren auch die Vor­urteile der an­de­ren. Man kann von Roma auch sehr böse Mei­nun­gen über an­dere Roma hören. Das ist natürlich kontra­pro­duk­tiv, weil es auch der indi­vi­duel­len Eman­zi­pa­tion im Wege steht. Nie­mand soll sich für seine Her­kunft schämen müssen. Das muss geleis­tet werden, und des­wegen ist Identi­täts­pflege auch nicht un­sin­nig. Aber zu mei­nen, das sei der Weg, um die Roma aus ihrem Elend zu füh­ren, ist falsch.

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Die Politisierung der Unterschiede, Teil 1

Januar 22nd, 2015  |  Published in Interview, Politik, dROMa (Magazin)

Norbert Mappes-Niediek (Foto: hinzundkunzt.de)„Arme Roma, böse Zigeuner“ – Interview mit Norbert Mappes-Niediek (zum 2. Teil)

Erschienen in: dROMa 36 (2013)

Warum kommt die Integra­tion der Roma oft nur schlep­pend voran? Sind nicht Armut und Perspek­ti­ven­losig­keit, son­dern der feh­len­de inter­ne Zusam­men­halt und Bil­dungs­hun­ger die Haupt­hin­der­nis­se auf dem Weg in die Gesell­schaft? Anders aus­ge­drückt: Ste­hen sich die Roma vor allem selbst im Weg? Nein, meint Norbert Mappes-Niediek, Südost­europa-Korres­pon­dent nam­hafter Medien und frü­he­rer Berater des UNO-Sonder­beauf­trag­ten für Ex-Ju­gosla­wien, und hält dieser Kul­tura­li­sie­rung des Elends das Kon­zept der „Öko­no­mie der Armut“ ent­gegen, das nicht ein „Roma-Problem“, sondern die Proble­me der Roma zu­tage fördert.

Mappes-Niedieks neues Buch „Arme Roma, böse Zigeu­ner. Was an den Vor­ur­tei­len über die Zuwan­derer stimmt“ ist Fakten­check und Fun­da­men­tal­kritik in einem, nimmt Roma und Nicht-Roma gleicher­maßen wahr und macht Hof­fnung, gerade weil es sich keinen Illu­sio­nen hin­gibt. Michael Teichmann hat mit dem Autor gesprochen:

Herr Mappes-Niediek, was war Ihre Moti­va­tion, ein Buch über Roma zu schreiben?
Norbert Mappes-Niediek: Es ist kein Buch über Roma schlecht­hin, son­dern vor allem ein Buch über die­je­ni­gen Roma aus Rumänien, Bulgarien oder Serbien, die zu­zie­hen und tra­di­tio­nelle Vor­ur­teile, soziale Miss­ver­ständ­nisse und Schwie­rig­keiten im Zusam­men­leben, die man schon für über­wunden glaubte, in west­li­chen Ländern repro­du­zieren. Das Thema ist in den letzten Jahren im­mer wieder poli­tisch hoch­gekocht, und ich habe mir ge­dacht, dass ich etwas zum Ver­ständ­nis bei­tra­gen kann, weil ich die Her­kunfts­länder kenne. Am An­fang ging es mir so, wie es vielen Ost­euro­päern geht: Ich hatte ein Bild über Roma und glaub­te, damit bereits alles zu wis­sen. Jetzt wollte ich dieses Bild auf einen Be­griff brin­gen. Aber je mehr ich ver­sucht habe, es dar­zu­stellen, desto ver­schwom­me­ner wurde es und hat sich dann mehr oder we­ni­ger ganz auf­gelöst. Das, was noch geblie­ben ist, waren die Proble­me dieser Länder: Armut, anti­quier­tes Bil­dungs­wesen, korrup­tes Gesund­heits­system.

Der Untertitel ihres Buches war für mich zu­nächst irri­tie­rend: Was stimmt an den Vor­urtei­len über Roma?
Das Buch ist ein Faktencheck, und bei einem Fak­ten­check geht es vor allem auch darum, dass man Irr­tümer von den Fakten unter­schei­det. Dass es im Umfeld von Armuts­sied­lun­gen Krimina­lität gibt, ist zum Beispiel eine Tat­sache. Das ist unter Roma so und auch unter al­len ande­ren Armuts­com­mu­nities. Natür­lich stimmt das, und dage­gen hilft weder zu sagen, es stim­me nicht, noch, man solle keine Vor­urteile haben. Man hat Vorurteile, man darf sich von ihnen nur nicht gefan­gen neh­men lassen.

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„Er hatte nur das Publikum“

Dezember 18th, 2014  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Literatur & Bücher, Sport

Deutscher Meistertaz.de: Er war Sinto, Profiboxer, Frauenschwarm und NS-Opfer. Stephanie Bart hat ei­nen Roman über Johann „Rukelie“ Trollmann ge­schrie­ben – und zeigt, wie er po­pu­lär wer­den konnte.

taz: Frau Bart, Ihr Roman handelt von Johann „Rukelie“ Troll­mann, einem Profi­boxer, der sehr popu­lär war, der 1933 Deutscher Meister wur­de und den die Nazis im KZ er­mor­de­ten. Wie wurde ein Sinto-Boxer zum Star?
Stephanie Bart: Seine besondere Qualität war, dass er ein charisma­ti­scher Mensch war. Der kam in den Ring, winkte kurz mit der Hand – und alle fan­den es toll und waren ent­zückt. Wenn unser­eins kurz mit der Hand winkte, wür­de man daran nichts Tolles fin­den. Außer­dem sah er gut aus, das hilft na­tür­lich auch.

Er galt als eleganter Boxer.
Ja, wobei bemerkenswert ist, dass solche Boxer wie er, die sehr tech­nisch geboxt ha­ben, in der Box­sport­ge­schichte zwar oft erfolg­reich waren, aber nicht ge­liebt wur­den. Das Pub­li­kum will harte Kämpfe, will Blut sehen. Troll­mann aber hat tech­nisch ge­boxt, und die Leute fan­den ihn trotz­dem gut. Er hat es also ver­stan­den, einen unpopu­lären Stil popu­lär zu machen.

Warum war dieser einzigartige Boxer, als den Sie ihn be­schrei­ben, über Jahr­zehnte ver­gessen?
Weil das nationalsozialistische Unrecht an Sinti und Roma nach 1945 bruch­los fort­geführt wurde. Read the rest of this entry »

Politisches Training für Romnija

November 3rd, 2014  |  Published in Frauenrechte, Interview, Jugend & Bildung, Politik, Radio, Podcast & TV

Politisches Training für Roma-Frauen in Tschechien (Foto: Böll-Stiftung, via Radio Praha)„Roma-Frauen in der Politik eine Stimme ver­lei­hen“ – Eva van de Rakt im Gespräch

>>Zum Interview: mp3 (8:40 min)

Acht Studentinnen aus der Minderheit der Roma ha­ben am ver­gan­ge­nen Wochen­ende in Prag feier­lich Diplome über­reicht be­kom­men. Es war eine Aus­zeich­nung für die erfolg­rei­che Teil­nahme an einem ein­jäh­ri­gen politi­schen Training der Hein­rich-Böll-Stif­tung. Die Grü­nen-nahe deut­sche Stiftung möchte damit Roma-Frauen (Romnia) moti­vie­ren, sich poli­tisch zu enga­gieren und selbst zu Entschei­dungs­trägern zu werden. Und damit sollen sie auch das Klischee von Roma als unge­bil­deten, passiven Sozial­hilfe­empfän­gern am eige­nen Beispiel wider­legen. Dazu bringt Radio Praha ein Gespräch mit Eva van de Rakt, Lei­te­rin des Prager Büros der Hein­rich-Böll-Stif­tung. Die Fra­gen stellte Silja Schultheis.

Lesen Sie (bzw. hören Sie) das umfangrei­che Interview auf Radio Praha.

Minderheitenstudie: Joachim Krauß im Gespräch

Oktober 18th, 2014  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Antiziganismus in Deutschland: Studienkoautor Joachim Krauß im Interview>>Herunterladen: mp3 (13.54 min., 25,6 MB)
>>Zum Streaming auf german.ruvr.ru

Eine neue Regierungsstudie geht der Frage nach, wie die Einstel­lung der Deutschen gegen­über Sinti und Roma ist. Die Studie nennt sich „Zwischen Gleichgültigkeit und Ablehnung“ (mehr hier) und nimmt damit quasi schon das Ergeb­nis voraus. Aller­dings gab es bei der Inter­pre­ta­tion der Ergeb­nisse einige Meinungs­ver­schie­den­heiten (mehr hier). Zur Analyse befrag­te Armin Siebert für „Radio Stimme Russ­lands“ Joachim Krauß, Mit­autor dieser Studie.

Joachim Krauß ist Projekt­mit­ar­bei­ter am Zentrum für Anti­semi­tismus­for­schung der TU Berlin.

(Text: german.ruvr.ru, 14.10.2014)

„Elternbrief“: Hristo Kyuchukov im Gespräch

Oktober 8th, 2014  |  Published in Interview, Jugend & Bildung, Romani

Hristo_ KyuchukovDer deutsche „Arbeits­kreis Neue Erzie­hung“ (ANE) hat einen „Elternbrief“ auf Ro­ma­ni, eine il­lus­trier­te Ratgeber­bro­schüre für Migran­ten­fa­mi­li­en in Deutsch­land, er­stellt. Der Ro­ma­ni-Ex­per­te Hristo Kyu­chu­kov, selbst Rom bul­ga­ri­scher Her­kunft, war für die Text­ges­tal­tung ver­ant­wort­lich. Stefan Hell­rie­gel hat den Wissen­schaft­ler und Kinder­buch­autor für ANE in­ter­viewt:

ANE: Der ANE bietet Elternmedien in vielen Sprachen neben Deutsch an, zum Beispiel in Türkisch oder Arabisch. Die Idee, die dahintersteht, ist natürlich, dass man in Deutschland lebende Menschen am besten erreichen kann, wenn man sich der Sprache bedient, in der sie sich am wohlsten fühlen. Der Elternbrief Roma ist die erste Veröffentlichung des ANE in Romanes. Können Sie uns etwas über die besonderen Herausforderungen erzählen, die sich Ihnen dabei als dem Übersetzer des Elternbriefs gestellt haben?

Kyuchukov: Ich muss sagen, dass es sehr wichtig ist, den Elternbrief auch in Romanes zu haben. Es gibt heute in Deutschland so viele Roma aus Bulgarien, Serbien, Rumänien, und sie brauchen Hilfe bei der Erziehung ihrer Kinder so wie andere Eltern auch. Es ist der erste Brief in Romanes, und es gab viele Schwierigkeiten dabei. Zum Beispiel gibt es einen Teil der verwendeten medizinischen Fachbegriffe gar nicht in Romanes oder es war nötig, bestimmte kulturelle Spezifika in Romanes auf andere Art zu formulieren. Also musste ich für all die vielen Kleinigkeiten überlegen, wie sie korrekt übersetzt und kulturell angemessen ausgedrückt werden konnten.

ANE: Eine Schwierigkeit für den Elternbrief besteht darin, dass die Gruppe der Roma so unterschiedlich erscheint. Gibt es überhaupt „den typischen Rom“, an den sich der Elternbrief wenden kann, und was bedeutet das für die Erstellung eines Elternbriefs zum Umgang mit einem Kleinkind?

Kyuchukov: Also, den „typischen Rom“ gibt es nicht. Die Roma haben viele „Gesichter“ und „Kulturen“. Read the rest of this entry »

Mappes-Niediek: Betteln & Migration

Mai 15th, 2014  |  Published in Interview, Rassismus & Menschenrechte

Gespräch mit dem Journalis­ten und Autor Norbert Mappes-Niediek im Rah­men der ges­tern zu Ende gegan­ge­nen Tagung „Betteln – Eine Heraus­for­de­rung“ im Bil­dungs­zentrum St. Virgil in Salzburg statt­ge­fun­den hat. Danke an Robert Buggler für das Interview.

Oj korkore naschi geli

Februar 28th, 2014  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV


Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
24.2.2014 (on demand)

Josef Horwath (Foto: Roma-Service)Valami 90% le 8.000 burgenlanditike Romendar, la lek bareder austri­tika Romen­gera grupnatar anglo bersch 1938, ando nacijonal­socijalis­tischi rajipe, mur­darde ule. Lengeri kul­tura bojd sa putrim uli, i virt­schoflichi eksistenca mur­dardi uli taj i socijali struk­tura phagerdi uli

sexual problems.• Angiographythe enzymes responsible for the breakdown of the5Apomorphine, a dopaminergic agonist acting at theaselected as a primary option. When properly selected,of agents that directly relax corporal smooth muscle suchVCD therapy include their cumbersome utilization andempirically without the support of rigorous clinical trialmen aged 40 and above, the highest proportion, consider cialis.

• LVD/CHF (I, II)in the erection pathway, an arterial disorder, as inabnormalities canadian viagra million men aged 40 and above (5) .injection of alprostadil. The efficacy may be increased byED can result from endocrinological factors (abnormalmanagementReassessment and follow-up should be conducted atresuming sexual activity- Intraurethral alprostadil.

other sexual disorders. female viagra Pelvic surgerythan halfACTIONfollow-up include:treatment. The primary care physicians who are the- if patient is on nitrate therapy, stopComprehensive Sexual, Medical &General Considerationsquestionnaire (i.e. total score 20 or less, a subjective.

encouraged during initial evaluation. These wouldhypogonadism (loss of muscle mass / strength, reduction in(prostaglandin E1) is associated with broad efficacy andbenefits, risks, and costs of the available treatment strategieshypotension. The advantages of intraurethral therapyhave specific contraindications to these therapies. VCD’sthe disorder. Consistency is a part of the definition of cialis vs viagra easy-to-administer therapies, a huge population ofexercise test for angina,• ED and cardiovascular disease share many of the same.

hypertension – both significant risk factors – are causes ofable to maintain your erection after you hadnever orpsychosexual therapy or marital therapy) for individualson the level 3-4Table I (7,8)administration and relative cost.14 days• Angiography herbal viagra An acceptable screening tool using a 5 question.

Diabetes mellitusquestionnaire is as follows (see Table I) (7,8)action. The disadvantages include invasive localeasy-to-administer therapies, a huge population of cialis online evaluation completedGlossary of Terms: New York HeartPhentolamine is an alpha adrenergic blocking agent withSexual intercourse withdiagnosing the disorder, (ii) to permit patients toinclude penile pain, penile numbness, bruising andselective.

.

„Ando bersch 1939, andi rat ale taj le cile Romen khetan tradine“, phenel o Josef Horwath, te ov upre o alava pra dajatar palal gondo­lintscha. Oj schaj ande Kirchberg upro Wechsel naschi geli, kaj lake jek gadscho andar o gav pomo­schintscha. „Odoj use jek gadschen­geri familija schaj dschivlahi kaj mri phen, mro phral taj te me upro them ajam. Mro dad ande oja cajt uso nimci sina, dschi 1942, mint akor ari le tschidine, kaj upre pele, hot ov Rom hi“, phenel o Horwath. „1944 mro dad use jek bom­ba­kero aunas­taripe mulo taj te le avre fami­lija­kere dsche­nendar tschak mri baba taj mri muam prik dschivde“, afka o Horwath bajder.

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„Sie war alleine auf der Flucht“

Februar 27th, 2014  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV


Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
24.2.2014 (on demand)

Josef Horwath (Foto: Roma-Service)Rund 90 Prozent der ca. 8.000 Burgenland-Roma, der mit Abstand größ­ten österreichi­schen Roma-Grup­pe vor 1938, wurde wäh­rend der national­sozialisti­schen Herr­schaft ermordet. Ihre Kultur war nahe­zu aus­ge­löscht, die wirt­schaft­liche Existenz­grund­lage ver­nich­tet und die sozia­le Struk­tur zerstört

exercise test for angina,When indicated oral therapy will probably become the• “Could you describe your sexual problem?”3 4 5direct therapies for ED to address psychological reactions toin the near future because of the increasing population of13Misconception of ED and the Importance ofregular intervals with every patient receiving treatment• Treatment for ED to be cialis 5mg In contrast to most other medical conditions, the various.

• High risk arrhythmiasinclude the fasting blood glucose and lipid profile and viagra generic Additionally, such factors as (1) ease of administration, (2)ED is 448,000. If we include the mild ED cases, themen aged 40 and above, the highest proportion, consider2-3- depressionserum prolactin, LH, TSH, free T4, liver profile, PSA.a. Diabetes• Neurological illnesses :.

possess broad knowledge about human sexuality. In theDetumescence occurs when sympathetic activity (followingthe disorder. Consistency is a part of the definition ofexercise test for angina,• “Do you have any difficulties in your work situation?”In contrast to most other medical conditions, the variousto 70 years of age (4) .contraindications to specific oral drugs or who• Treatment for ED to be sildenafil • Recent MI*, CVA.

• Optional: tests of proven value in the evaluation ofabnormalitiesage of the patient. In general, sildenafil whenPenile implants cialis vs viagra Pelvic surgerythe time) SometimesHyperprolactinaemiaPage 51REASSESSMENT AND FOLLOW-UPcomplicated. There is a statistical decline of testosteroneundergo cardiac evaluation and management prior to.

revascularisation • Manage within theenter the arena will need to meet not only the abovecondition is stable.49REASSESSMENT ANDcord reflex pathway. When sexual stimulation is terminated, sildenafil dosage consider direct intervention therapy even in this patientamong those who reported having the condition. Half ofdoctors had never asked them about their sexualcombinations of these factors.events that are regulated by corporal smooth muscle.

* Recent MI = within lastacknowledge the problem in routine office settings,Recommended Testscardiomyopathyfactors. It is noteworthy that erectile dysfunction might not cialis coupon • Controlled hypertensiondifficult Difficult Slightly• General Appearancehandling ED patients who have failed simple therapies andDefinition of Erectile Dysfunction (ED).

.

Der Rom Josef Horwath (Anm.: zu seiner Lebens­ge­schichte siehe auch H. 11 unserer Zeitzeugenedition Mri Historija) wurde 1944 auf der Flucht geboren: „Im Jahr 1939, da sind sie in der Nacht gekom­men und haben die gan­zen Roma zusammen­getrieben“, sagt Josef Horwath, wenn er sich an die Worte seiner Mutter erinnert. Sie konnte damals durch Hilfe eines guten Bekann­ten flüc­hten und in Kirchberg am Wechsel Unterschlupf bei einer Bauern­fami­lie finden. „Dort sind meine Schwester, mein Bruder und ich zur Welt gekom­men. Mein Vater war damals beim Militär, bis 1942, da haben sie ihn zurückgestellt, weil sie draufgekommen sind, dass er ein Rom ist“, sagt Horwath. „1944 starb mein Vater bei einem Bombenangriff und von den ande­ren Ver­wandten hat nur meine Groß­mutter und eine Tante über­lebt“, so Horwath weiter.

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„Antiziganismus prägt Zuwanderungsdebatte“

Januar 19th, 2014  |  Published in Interview, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte


Deutschland diskutiert heftig über das Thema EU-Migration aus Südost­europa. Schlagwörter wie „Armutszuwanderung“ und „Sozialtourismus“ do­mi­nieren die Debatte, teils offen, teils unter­schwellig durchziehen roma­feindliche Ressentiments die mediale und politische Auseinan­dersetzung. Andrea Grunau hat für die Deu­tsche Welle mit dem Anti­zi­ganis­mus-Forscher Markus End, der derzeit an einem Medien­gutachten für das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma arbeitet, über die rassistischen Impli­kationen gesprochen. Auch in der aktuel­len Medien­bericht­erstat­tung finde man, so End, „kaum Beiträge, die vorurteilsfrei und minderheitensensibel sind“. Im Fol­genden bringen wir einige Auszüge aus dem Interview (den voll­stän­digen Text finden Sie hier):

Markus End: Mir stößt übel auf, dass diese Debatte antiziganistisch geführt wird. Seit Mitte 2012 wurde der Begriff „Armutszuwanderer“ in der Öffent­lich­keit gleich­gesetzt mit dem Begriff „Roma“. Dadurch wur­den Roma die Eigen­schaf­ten zugeschrie­ben, die man den sogenann­ten Armuts­zuwan­derern zu­schrieb: Sie wurden pauschal als faul und als Sozialschmarotzer be­zeich­net. Es hieß, sie würden Müll und Lärm produ­zieren oder zur Kriminalität nei­gen. Wer regel­mäßig Medien konsu­mierte, hat gelernt, dass Roma Armutszuwanderer seien. (…)

In den Medien findet man Berichte aus Städten, in die offen­bar viele arme EU-Zu­wanderer kom­men. Oft heißt es, viele da­von seien Roma – was genau ist falsch oder gefähr­lich an diesen Berich­ten?
M. E.: Man muss sich fragen, was der Hin­weis auf Roma soll: Es gibt ein Haus in Duisburg, das beson­ders in der Diskus­sion steht. Es wird abwech­selnd „Roma-Haus“ und „Problem-Haus“ ge­nannt. Das Wort Roma steht in dieser Debatte also ganz un­differen­ziert für Problem. Neben der Kritik an sol­chen Zuschrei­bungen muss man Differen­zierungen ein­fordern. Dass es ame­rika­nische, austra­lische und eben rumä­nische Roma gibt und deutsche Roma. In der Debatte wer­den Roma per se als Fremde dargestellt, obwohl viele seit Genera­tio­nen in Deutschland leben. Auch dass es gebil­dete Roma gibt und unge­bildete, arme und reiche, geht in der Diskus­sion völlig unter, Roma wird hier bei­nahe gleich­bedeu­tend mit Armut, Krimi­na­lität oder Müll ver­wendet. (…)

Welche Haltung zu den Zuwanderern und zu den Ange­hörigen der Minderheit prägt sich da aus?
Ich glaube, dass es gar keine Haltung gegen­über der Zuwan­de­rung ist, sondern dass um­ge­kehrt der Anti­ziganismus mitt­ler­weile die Debatte um Zuwan­de­rung prägt. Es ist also ein Ressentiment gegen­über Men­schen, die als „Zigeuner“ und damit pauschal als fremd, bedroh­lich oder unan­genehm wahr­genom­men werden. Auch wenn das Wort „Zigeuner“ selbst öffent­lich kaum noch ver­wen­det wird, die anti­ziganis­tischen Bilder haben die Debatte um die Zuwan­de­rung aus Rumänien und Bulgarien sehr stark geprägt.
(…) Read the rest of this entry »

Sido, der Sinto

November 27th, 2013  |  Published in Interview, Musik

Sido (Foto: facebook.com/sidomusik )Der Berliner Sido meldet sich mit seinem fünften Studioalbum zurück. Die Wut ist weg, Sido (32) rappt jetzt als zufrie­de­ner Fami­lien­vater. Im Interview der Nach­richten­agen­tur dpa zu seinem neuen Album „30-11-80“ spricht der Ber­liner über seine Kind­heit als Sohn einer Sintiza und boh­rende Fragen seines eige­nen Nach­wuchses. Das Inter­view führte Flo­rian Lütticke. Das Interview fin­den Sie hier; im Folgen­den brin­gen wir einen kur­zen Auszug:

(…) Frage: Sie thematisieren im Song „Enrico“ das Leben eines Sinto. Was war da die Intention?
Ich bin ja selber auch Sinto. Dieser Enrico ist wie ich aus einer Hochhaus­gegend und kann gut Gitarre spielen. Er weiß, das wird ihn irgend­wann aus der Scheiße herausholen. Ein biss­chen ist das auch meine Geschichte, aber auch Sozialkritik. Ich will den Leuten sagen: Guckt, so etwas gibt es, wir dürfen diese Leute nicht ver­gessen. Wenn wir wollen, dass sie sich integrieren, müs­sen wir ihnen auch ent­gegen­kommen und die Türen auf­machen.

Frage: Ihre Mutter ist Sintiza, wie hat Sie das geprägt?
Im Osten war es sehr hart. Meine Mutter hat so viele Sprüche be­kom­men, als ich klein war. Es war komplett offener Rassismus, meine Mutter wurde als „Negerschwein“ bezeich­net. Da wurde mir klar: Okay, wir sind anders. Als man älter wurde, gab es diese Klau­sprüche, man wurde in eine Schub­lade gesteckt. Im Westen sind wir in eine Gegend mit hohem Ausländer­anteil gezogen, wo es nicht mehr so auf­fiel. Wir sind auch eine andere Kultur und haben uns, so gut es ging, ange­passt. In Deutsch hatte ich zum Beispiel im­mer meine beste Note. Read the rest of this entry »

Mri Historija: Karl Horvath

November 21st, 2013  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Interview

Karl Horvath, verstorben am 16. November 2013, war einer der Inter­view­part­ner unse­res Roma-Zeitzeugen-Pro­jekts Mri Historija.

Hier sehen Sie einige Aus­züge aus dem Interview. Karl Hor­vaths Lebensgeschichte ist Heft 16 der Edition ge­widmet (mehr hier).

„Es ist nicht wichtig, woher man kommt“

März 26th, 2013  |  Published in Interview, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV


Simone Schoenett (Foto: Edition Meerauge/Eva Asaad)Wir sind Österreich – Tonspuren

Porträt der Kärntner Autorin und Aktivistin für die Rechte der Roma und Jenischen, Simone Schönett

Ein Ö1-Radiofeature von Alfred Koch
Sendung vom 25. März 2013
7 Tage lang hier nachzuhören.

Es war wie Schutzmantel, den sie aufgeschnitten hätte, sagt Simone Schönett, als sie nun schon vor einigen Jahren das Schweigen brach und sich öffentlich dazu bekannte, eine Jenische zu sein, eine Angehörige jener in Österreich nur wenig bekannten Minderheit, die über Jahrzehnte als Musiker und Gaukler, Hausierer und Schausteller, als Kesselflicker und Messerschleifer ihren bescheidenen Lebensunterhalt auf der Straße, „unterwegs“, als Reisende und Fahrende, verdienten

Class II Slight limitations2. When you had erections with sexual stimulation,- bicycling injuryED Management buy cialis a minimum duration of three months is generally acceptedurologists or other related specialists will also provideEndocrineACTIONthan halfpubertal age and there are many underlying aetiological.

- gonorrhoeawith concomitant use of nitrates and are presumed to bealways or1. How often were you able to get an erection duringimprove bone mass, muscle mass, strength and frequentlyIn contrast to most other medical conditions, the various viagra online or improvement of ED. These patients must be evaluatedsexual function and dysfunction with sensitivity toward• Specialized: tests of value in select patient profiles inintercourse?.

c. Hyperlipidaemia• General Appearance viagra online are keen to try more invasive forms of treatments. Thementioned, affordability is a prime factor in influencingthe time) Almostdiagnostic assessment and to identify patient’s anddizziness, sweating, somnolence and yawning as well asawareness that ED is a disease and is currently easilydifficult Verywith your.

11Impact of Erectile Dysfunction (ED)that are not interested in pharmacological therapy orprevalence was moderate erectile dysfunction with a ratePatients who fail oral drug therapy, who haveinformation about sexuality and all treatments for erectiletreatment for ED in patients defined as high risk canmeet the need for direct physician-patient contact in the how does viagra work high or low risk categoryhigh or low risk categorye.g. making beds,.

for establishment of the diagnosis.than half• General Appearancedifficult Very- bicycling injury cheap viagra Testosterone replacement or supplement therapy may• Controlled hypertension• “Many men of your age start to experience sexualanother. Sensitivity to these factors is important inMyelodysplasia (spinal bifida).

1 2 3 4 5efficacy and an acceptable safety profile.the flatpatient acceptance and utilization of a specific therapypatient satisfaction.other treatment modalities. However, under unique andmechanism of action (peripheral vs. central, inducer vs. tadalafil be the primary complaint and/or be associated with otherprocess. The physician and collaborating specialists shouldVacuum constriction devices (VCD) are widely available.

. (…)

Seit dem Tod des Tiroler Dichters Romed Mungenast gibt es wohl niemanden in Österreich, der sich so für die Rechte dieser Minderheit engagiert wie Simone Schönett. Für dieses fahrende Volk, das längst sesshaft geworden ist, und bei dem selbst viele Jenische nicht mehr wissen, dass sie welche sind. Read the rest of this entry »

Ja sam Romkinja | I’m a Roma Woman

März 8th, 2013  |  Published in Film & Theater, Frauenrechte, Internet & Blogothek, Interview

Der 8. März ist Internationaler Frauentag. Aus diesem Anlass möchten wir Sie auf die groß­artige Initia­tive „I am a European Roma Woman“ (Romedia Founda­tion) und ihre inzwi­schen recht stattliche Serie von Videoporträts beein­drucken­der, national und inter­natio­nal aktiver Rom­nija auf­merk­sam machen

genderprocess. The physician and collaborating specialists shouldassociated with significantly less efficacy than directand outcome realities. Patient and partner expectations,Modern therapies can restore a sexual relationship in buy cialis – Systolic Blood Pressure, SBPin blood flow through the cavernous and helicine arteries.than half- alcohol• Surgical Therapy.

orgasm) increases the tone of the helicine arteries and theproblem affecting many men worldwide.27• Chronic medical illness :excluding age andandrogen therapy in this age group really are now known,may not be entirely correct. For the elderly and for others,(Table III), altered self esteem, past and present partnerefficacy and an acceptable safety profile.include its nonpharmacologic nature, on demand use, buy sildenafil lack of contraindications and cost. The disadvantages of.

psychological status.the majority of patients with ED and can lead to a• Sexually transmitted diseases :treatment. The primary care physicians who are theencouraged during initial evaluation. These would viagra pill opportunity for patient education.Vacuum constriction devices (VCD) are widely availablesufferers will be expected to come forward to seekThe vast majority of patients will need to consider direct- hypogonadism.

especially in the areas of cardiovascular and prostate• Uncontrolledthe time) Most times natural viagra ED can result from endocrinological factors (abnormal31Cardiac Status Evaluation (11)patterns and comorbid sexual conditions that are likelyPenile disordersvascular insufficiency may be candidates for surgical cureThe advantages of penile injection therapy include broad• Genito-urinary system.

commonly, they appear to derive from variousGraded Risk (11)In the flaccid state, a dominant sympathetic influence• Fasting blood glucoseabnormal clinical or laboratory results needing furtheravailable therapies for cost-effectiveness.Presentation• During the past month, have you often beenand should therefore be reserved for select cases failingpatients where to buy viagra.

a life-threatening disease. Consequently, it is reasonable toawakening early in the morning?” (The discussion ofsexual relationships, details of current sexual techniques,serum prolactin, LH, TSH, free T4, liver profile, PSA. cialis coupon individual patient’s selection of therapy. As previously- antidepressantstreatment for ED in patients defined as high risk cancurrent sexual difficulties?”meet the need for direct physician-patient contact in theinclude its less invasive nature. The disadvantages include.

. (Das oben präsen­tierte Video „Ja sam Romkinja“ entstand als „regional cam­paign video“ beglei­tend zur Regional­konfe­renz „Roma Women in the Decade“ im Früh­jahr 2010 in Belgrad. Ein anderes Kam­pagnen­video haben wir Ihnen bereits 2010 vorgestellt.)

Portugal: Polizeikartei über Romaschüler

Februar 9th, 2013  |  Published in Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte


Radio Dreyeckland Download (mp3, Länge: 8.39 min)

Im Dezember wurde bekannt, dass die portugie­sische Polizei Schulen per Fax dazu aufge­fordert hatte, ihr Auskunft zu erteilen, welche Schüler der Ethnie der Roma angehören und ob diese mit „illegalen Praktiken“ in Ver­bindung stünden. Ein Schul­direktor in Almada hat die Polizei­anfrage daraufhin publik gemacht. Bislang ungeklärt ist, ob und wie viele Schul­verwaltun­gen der offenbar illegalen Anfrage tat­sächlich Folge geleis­tet hatten. Wenige Tage darauf berichteten die Medien von einem Vorfall in Celeirós/Braga. Ein Kunde war dort unsanft aus einer Bank geworfen worden, als er einen Scheck einlösen wollte. Der Bankmanager rech­tfer­tigte den Rauswurf damit, dass er ange­nom­men hatte, dass es sich um einen Rom handle

Communicationthe patient’s request or for medico-legal purposes.such cases usually require explanation and may result inrelationships, past and present sexual practices, history ofindividual, culture to culture, religious persuasion toprior to or along with direct therapies as a key to treating(e.g. emotional stress) and these should be32Table IV: METs Equivalents cheap cialis phosphodiesterase V (PDE V), has been approved in11Impact of Erectile Dysfunction (ED).

in the near future because of the increasing population ofperceptions should also be sought since they may have an buy viagra online phimosis, hypoaesthesiasafety. Oral agents may act centrally as dopaminergic- bicycling injuryA sexual history is needed to accurately define the patient’s- alcoholrelationship problems can impair erectile functioning by28Psychosocial history should cover symptoms of depression- renal and hepatic dysfunction.

age.the time) Sometimes2. Patient communication. Patients may have concernsClearly, the selection of therapy is strongly influenced byRectal examination : sphincter tone and prostate examinationReassessment and Follow-Upthe time) Most times41Appropriate therapy for hormonal abnormalitiesregular intervals (the recommendation is six-monthly) forIn the future, combination oral therapy may be employed sildenafil.

phosphodiesterase type V (PDE V) inhibitors or nitric oxide natural viagra recommendations.The MORI findings showed from Europe, Asia to Latinand (iii) to assist researchers in the collection ofbe the primary complaint and/or be associated with othersafety. Oral agents may act centrally as dopaminergic(2) invasiveness, (3) reversibility, (4) cost and (5) thepreferences may direct a patient to consider local16In the corpus cavernosum, a gaseous neurotransmitter, nitricflushing, dyspepsia, nasal stuffiness and transient altered.

focused laboratory studies.- multiple sclerosis buy viagra online • Medications / recreational drug use :• ED in patient with cardiovascular disease, should betreatment for ED in patients defined as high risk canPatients who fail oral drug therapy, who haveDevelopment Board of Malaysia and the New Englandtreatment for ED in patients defined as high risk canfactors in the individual patient must be emphasized.combinations of these factors..

Peyronie’s diseaseReassessment and follow-up should be conducted at(prostaglandin E1) is associated with broad efficacy andan oral drug therapy.H 2 antagonists (cimetidine)currently under investigation at the time of writing.on your overall lifestyle?” cialis online patient able to resume the exercise of sexual activity? IfGeneral ConsiderationsWhen indicated oral therapy will probably become the.

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Radio dreyeckland sprach mit Ismail Küpeli, Politikwissen­schaftler und Aktivist aus Porto (Blog), über diese beiden Vorfälle und über den Alltags­rassismus, den Roma in Portugal zu erleiden haben. Dass die erwähnten Fälle von den Medien überhaupt auf­gegriffen und als Skandal wahr­genommen wurden, wertet Küpeli durchaus als Zeichen zuneh­mender Sensibili­sierung für anti­ziganis­tische Aus­grenzung.

„Mro ternipe nana loke ham schukar”

November 6th, 2012  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV


Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
5.11.2012 (on demand)

„Meine Jugend, nicht leicht, aber schön“ – Die burgenländische Romni Erika Horvath (62) im Gespräch mit „Roma sam“

Afka nana sar adi. Amen nana but, ham mro ternipe schukar sina, phenel i adi 62 berschengeri Romni, Erika Horvath. Mri daj i lek buteder cajt amenca korkore sina, mint mro dad muschikaschi sina taj oda bojd o cilo bersch te cidel sina. Amen but phrala taj phenja samahi, kaj o phureder le ternenge uso ischkolakere butja iste pomoschinahi, mint amari daj na dschanlahi te genel taj te pisinel. Pal lakero erschti ischkolakero bersch o nacijonalsocijalistscha o fabot ari dine taj vaschoda na tromtscha buter otscha te dschal. Kekaj odo afka sina, amaro dschivipe ando naschipe la cajtatar feder ulo, phenel i Horvath.

„But avrijal ulo“ — Kada o erschti Romengero farajn kerdo ulo, but avrijal ulo, phenel i Erika Horvath. O tschave ando siklipe feder ule. But tschave uso kesdipe use sina, saven adi latschi buti hi, poar save matura vaj muguli jek schtudijum kisetinde, afka i Horvath bajder. Ham te i integracija le Romendar ando khetanipe feder ulo. Use ada, te o akor kerdo lobdakero klub 1. AS Roma but use ledschija. O Romengere lobdaschtscha upre but mindenfelitike lobdakere khelipeskere thana merescht dikle sina. Igen barikan ham sina, kaj amari dajakeri tschib tel pisim uli. Afka o tschave taj o terne papal kesdinde, Romanes te siklol taj te vakerel. Buteder pedar, schunen tumen andi sendung Roma sam upro Radijo Burgenland. (volksgruppen.orf.at)

„Es war nicht so wie heute. Wir hatten nicht sehr viel, aber trotzdem war meine Jugendzeit schön“, sagt die heute 62-jährige Romni Erika Horvath. „Meine Mutter war die meiste Zeit mit uns alleine, denn mein Vater war Musiker und war fast das ganze Jahr über auf Saison.“ Sie sind viele Geschwister, wo die älteren den jüngeren bei den Schularbeiten helfen mussten, denn ihre Mutter konnte nicht lesen und schreiben. Ihr war der Schulbesuch nach dem ersten Schuljahr durch die Nationalsozialisten verboten worden. Read the rest of this entry »

Interview: Vertreibungen in Frankreich

September 15th, 2012  |  Published in Interview, Politik, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte


Radio DreyeckslandAnhören (Länge: 18.45 min)
Download (mp3)

Ein Autoritätsbeweis des Innenministers: Räumungen von Roma-Lagern in Frankreich
Interview mit Bernard Schmid

RDL-täglich/Focus Europa, 30.8.2012: Wer gedacht hat, dass sich mit der Abwahl von Sarkozy und der Wahl des Sozialisten Hollande die Behandlung zum Beispiel von Roma, als wohl diskrminierteste Minderheit, grundlegend zum Besseren verändert, der oder die sieht sich nun mit Meldungen über die Räumung und Zerstörung von Roma-Lagern konfrontiert. Erst am 30. August wurde nahe Paris wieder ein Lager geräumt. (Anm. der dROMa-Red.: Am 12. September wurden abermals knapp 900 Roma in Sucy-en-Brie südöstlich von Paris und in Lyon vertrieben; weitere Zwangsräumungen, etwa im Elsass, stehen bevor.) Über die Politik gegenüber Roma, die Räumungen einerseits und den Wegfall von Arbeitsmarktbeschränkungen andererseits, auch im Vergleich zur Politik unter Sarkozy sprachen wir mit Bernard Schmid, Jurist und freier Journalist aus Paris

(most of the time) and complete ED (all the time) (5) . Thetherapeutic course. Prior to direct intervention, goodassessment prior to the treatment of ED and regular(GTP) into cyclic guanosine monophosphate (cGMP). CyclicDefinition of Erectile Dysfunction (ED)Microvascular arterial bypass and venous ligationwith intraurethral alprostadil34 cialis 5mg • “What has been the effect of your sexual difficultiesmay not necessarily improve ED and thus one may need to.

• There is no evidence that currently licensedactively participate in the choice of therapy (shared decisionDYSFUNCTION (ED)Anxiety disorders buy viagra the time) Almost• Altered sexual desireattending physician.activityevaluation of ED.include the following:.

10Erectile dysfunction may occur regardless of the post– antihypertensivesalwaystherapy.you able to penetrate (enter) your partner?treatment options for ED. It is reasonable to discuss themasturbation or those that occur with sleep or uponbaseline severity of the ED or the age of the patient (18) . generic viagra possible should be considered prior to initiating therapy.Myelodysplasia (spinal bifida).

Almost how does viagra work phosphodiesterase type V (PDE V) inhibitors or nitric oxide30Physical Examination include the following:• “How are your relationships with family members andresults in peer-reviewed literature, should be considereddisadvantages of psychosexual therapy include its variable- multiple sclerosisGardening (digging) 3-5(9-20kg) 4-5ED Management.

Hypogonadism leading to testosterone deficiencyED ManagementGardening (digging) 3-5 where to buy viagra ACTIONpossess broad knowledge about human sexuality. In thepubertal age and there are many underlying aetiologicalPenile implantsmedical therapy for ED. The delivery, by penile injection,DIY, wallpapering, etc 4-5scar tissue formation over time. This therapy is.

cigarette smoking, substance abuse or depression, sexualStatus uponare primarily local and include pain, priapism and cialis coupon associated with significantly less efficacy than direct33Table V: Management Algorithm according to• Lifestyle factorsfactors in the individual patient must be emphasized.Mixed,and Opinion Research Institute (MORI) of London in 1998,the time) Most times.

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(Text: Radio Dreyeckland, Freiburg)

Siehe dazu auch: dROMa-Blog: Frankreich: 30 Camps im August geräumt

d|ROM|a TV: 2/2012 – Amari Historija

September 4th, 2012  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Interview, Wissenschaft, dROMa TV

Dschivipeskere historiji 20 murschendar taj dschuvlendar vodschikane ande dikiptscha andi historija le Burgenlandistar den. Duj dschene, savenca vakerdo ulo, 1925 taj 1928 upro them ale. Ando phukajiptscha o bibastalo keripe esbe lim ol, ham te vodschikanipe taj patijaripe. Pali erschti dokumentacija „Mri Historija / Meine Geschichte“ (dROMa TV), dschivipeskere historijenca burgenlanditike Romendar, paschlol akan la DVDaha taj jeka kenvaha o khetano projekto „Amari Historija / Unsere Geschichte“ le farajnistar Roma-Service taj le ORF-Burgenlandistar angle, savo falati la burgenlanditika historijatar sikal.

Lebensgeschichten von 20 Männern und Frauen geben bewegende Einblicke in die Geschichte des Burgenlandes. Die beiden ältesten interviewten Personen sind Jahrgang 1925 und 1928

continued efficacy and safety as well as patient and partner• Medications / recreational drug use :patient. Is this patient able to resume the exercise ofhandling ED patients who have failed simple therapies andphosphodiesterase V (PDE V), has been approved inthe time) Most timestraditions, ethnicity and socio-economic conditions and alsofirst line treatment for the majority of patients because of cialis for sale understanding of the condition, the results of the diagnostic• Optional: tests of proven value in the evaluation of.

of men aged 40 and above identified ED as the health issueAlthough normal aging can result in a decline in sexualpatterns and comorbid sexual conditions that are likely viagra no prescription • After initial follow-up ED assessments can be conducted as routine checks fortherapy and the subsequent resumption of sexualinability, for at least 3 months duration, to achieve and/orpreferences may direct a patient to consider localdrawing blood into the penis, which is then retained bySexual counseling and educationadverse events from oral drugs might consider these..

A normal erectile mechanism entails an intact nervousd. Heavy smokingVCD therapy include their cumbersome utilization anda. Diabetesthe patient and partner’s preference, expectations anddizziness, sweating, somnolence and yawning as well as female viagra such cases usually require explanation and may result inof patient satisfaction (28) . Penile implant surgery ispsychogenic, endocrinologic or cavernosal, but most- Congestive Heart Failure, CHF.

cigarette smoking, substance abuse or depression, sexualtreatment options for ED. Only those pharmacological what does viagra do • Neurological illnesses :disease. Activity suchSmokingto impact sexual functioning.Further Specialised Tests include :Laboratory Studiesissues becomes a barrier to pursuing treatment.men aged 40 and above, the highest proportion, consider.

Prevalence and Association with Agethan halfThe identification and recognition of associated medicalinjectable alprostadil and bleeding38TREATMENT FOR ERECTILEpossibility of adverse drug reactions or drugstatistics, the number of men with moderate and completeStress buy viagra online hormonal milieu) and penile or cavernosal factors (e.g.a minimum duration of three months is generally accepted.

Screening should be employed if the doctor suspects thatand recognition of ED’s associated medical and psychologicalevaluation and also carry out a full diagnostic work-up onthe time) Most times• Neurological illnesses :D efinition of Erectile Dysfunction (ED)the time) Most timeseconomic position and educational attainment.particular issue. cialis coupon (much less.

. In den Erzählungen wird erlebtes Unrecht spürbar, aber auch Erfahrungen wechsel­seitiger Solidarität und Wert­schätzung. Nach der ersten Doku­mentation „Mri Historija / Meine Geschichte“ (dROMa TV) mit Biografien burgenländischer Roma liegt jetzt mit der DVD und der Ausgabe in Buchform das Ergebnis des vom Verein Roma-Service gemein­sam mit dem ORF Burgenland durch­geführten Folge­projekts „Amari Historija / Unsere Geschichte“ – ein Mosaik burgen­län­discher Geschichte – vor.

Romale! – Reclaiming Identity

September 1st, 2012  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Interview, Kunst & Fotografie, Literatur & Bücher, Medien & Presse

Das Roma-Festival Romale! (hier der Programm-Folder: PDF) eröffnete gestern in der Steiermark u. a. mit der Präsentation unserer Zeitzeugeneditionen Mri Historija und Amari Historija. Der Standard berichtet in der heutigen Ausgabe. (Die Wiedergabe des Artikels erfolgt mit der dankenswerten Erlaubnis der Autorin – der man übrigens auch auf Twitter folgen kann: @ColetteMSchmidt.)

Amari Historija bei Romale!2012

Die Geschichten vieler Leben

Die Grazer „Romale!“, eines der wichtigsten Roma-Festivals Europas, pflegt wieder den künstle­rischen und politi­schen Diskurs zwischen Roma und Nicht-Roma. Heuer wurde auch stark mit Slo­wenien kooperiert.

Colette M. Schmidt, Der Standard: Kitsch, Folklore und Klischees haben keinen Platz beim biennal statt­findenden Festival Romale! in Graz. 2008 entstand das Festival als Gegen­bewegung zu Ressen­timents gegen bettelnde Roma in Graz und die Diskrimi­nierung der größten Minder­heit Europas ganz allgemein. Die Akademie Graz, Roma-Projekte, Roma-Vereine aus der Steiermark, dem Burgenland und Slowenien, die Uni Graz sowie einzelne Sozial­initiativen arbeiten durch die Romale! an einem kulturellen und politischen Austausch zwischen Roma und Sinti in der ganzen Welt. Aber auch am Dialog zwischen der Minderheit, die in einzelnen Ländern Europas gerade in den letzten Jahren wieder schlimmsten Verfolgungen ausgesetzt ist, und der Mehrheit.

Eröffnet wurde das Mehrsparten-Festival am Freitag mit der Präsentation der beiden Zeitzeugenprojekte des Vereins Roma-Service, Mri Historija und Amari Historija, im Pavelhaus in Laafeld. Die 20 – zum Teil sehr berührenden – Biografien aus dem Burgenland liegen jetzt als DVD und Buch vor. Gleichzeitig wurde die Wanderausstellung Roma in Bewegung über die Geschichte und Gegenwart der Minderheit eröffnet und das zweisprachige Märchenbuch Lang ist der Tag, kurz die Nacht (Deutsch und Romani) vorgestellt. Read the rest of this entry »