Einrichtungen
Mai 4th, 2020 |
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Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Internet & Blogothek, Wissenschaft
26 Millionen Dokumente über NS-Verfolgte online
Ein weltweit einmaliges „Denkmal aus Papier“ ist nun im Internet verfügbar: Die historischen Bestände der Arolsen Archives stehen fast vollständig online. Nun können Interessierte auf der ganzen Welt über das Online-Archiv auf 26 Millionen Dokumente mit Informationen zu 21 Millionen Namen* von NS-Verfolgten zugreifen. Die Arolsen Archives haben ihre Sammlung im Internet zuletzt mit Dokumenten über Zwangsarbeiter und über Deportationen in die Konzentrationslager erweitert. Mit diesem Schritt ist nun ein Großteil der Dokumente aus dem weltweit umfassendsten Archiv über NS-Verfolgung online veröffentlicht.
Innerhalb von weniger als einem Jahr haben die Arolsen Archives mit ihrem Partner, der Internationalen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, Israel, eine der größten Sammlungen über die Opfer der Nationalsozialisten fast vollständig online gestellt. Im Mai 2019 war das neue Online-Archiv mit 13 Millionen Dokumenten an den Start gegangen. Yad Vashem stellte dafür seine hochmoderne Technologie zum schnellen Datenabruf mit erweiterter Ort- und Namensuche bereit, damit die Holocaust-Dokumentation leichter zugänglich ist. Nun ist ein Meilenstein erreicht: Die zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählende Sammlung zu den verschiedenen Opfergruppen des NS-Regimes, zur Zwangsarbeit sowie zur Migration nach 1945 ist öffentlich. Zuletzt gingen zwei riesige Bestände online. Sie dokumentieren die Verbrechen der Nazis mit einzigartigen Beweisstücken und sind von unschätzbarem Wert für die Angehörigen der Verfolgten: Read the rest of this entry »
April 30th, 2020 |
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Einrichtungen, Religion
Slowakei: Katholische Kirche beschließt neues Strategiepapier zur Roma-Pastoral und plant Seelsorgezentren in allen Diözesen
Die katholische Kirche in der Slowakei hat eine neue Strategie für die Roma-Seelsorge im Land erarbeitet. Das berichtet die katholische Nachrichtenagentur Kathpress. Die slowakischen Bischöfe haben das Papier, das von Klerus und Laien gemeinsam erstellt wurde, formell nun beschlossen. Die Ausarbeitung des Dokuments erfolgte in Kooperation mit Renovabis, dem deutschen Osteuropa-Hilfswerk der katholischen Kirche, das zahlreiche Projekte in Ost- und Ostmitteleuropa unterstützt. Das Strategiepapier plant für die einzelnen Diözesen der Slowakei eigene Zentren für Seelsorge. Dafür sollen Priester als „Tutoren“ bereitgestellt werden, um die involvierten Personen zu unterstützen. Hinsichtlich der Finanzierung sieht die neue Strategie eine stufenweise Verselbständigung der Roma-Pastoral in den kommenden drei Jahren vor. Für die Ausgestaltung des Strategiepapiers habe man insgesamt fünfzig Ziele definiert und gewichtet, zitiert Kathpress Renáta Ocilková vom Romapastoral-Rat der Slowakischen Bischofskonferenz. Hinter allem stehe das Bemühen, dass alle erreichbaren Volksgruppenangehörigen „Jesus Christus kennenlernen, ihr Leben und damit auch ihr Leben nach außen ändern“.
Schulung von Priestern und Laien
Als Aufgaben der Romaseelsorge nannte Ocilková laut Kathpress weiters den „Aufbau menschlicher Ressourcen, die Erhöhung der Sensibilität“ für die besonderen Anforderungen der Roma-Seelsorge sowie die „Schulung von Priestern, Theologen, Laien und Führungspersonen der Roma“. Die romapastorale Schulung des Klerus sei „zunächst als lebenslange informelle Bildung“ gedacht. Für die theologische Ausbildung werde die Schulung „auch in Form von speziellen Kursen“ erfolgen.
Drei Viertel der Slowaken bekennen sich laut Zensusdaten von 2011 zu einer Religion. Die Roma-Volksgruppe ist in der Slowakei innerhalb der römisch-katholischen Kirche besonders stark vertreten. Read the rest of this entry »
März 2nd, 2020 |
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Einrichtungen
Seit 14 Jahren bereits unterstützt die Volkshilfe-Initiative „THARA“ Roma und Sinti im Sinne eines umfassenden Empowerment-Programms durch Berufs- und Bildungsberatung. „THARA Romani Zor!“, zu Deutsch „Kraft der Roma“, lautet das Motto der aktuellen Kampagne.
„Die vollständige Chancengleichheit aller hier lebenden Menschen“, so formuliert Erich Fenninger, Geschäftsführer der Volkshilfe Österreich, das oberste Ziel der Initiative THARA zum 10-jährigen Jubiläum.
„THARA Romani Zor!“ – der Name ist Programm. Das Projekt bestärkt Roma und Romnija, Sinti und Sintize, als eine Teilgruppe europäischer Roma, in Österreich. In der Beratungsstelle in Wien-Leopoldstadt werden Qualifizierungsmaßnahmen und Weiterbildungen, Kurse für „Deutsch im Beruf“ sowie umfassende Unterstützung bei Jobsuche und Bewerbung geboten. Der Leitsatz: „nur durch Bildung ist ein Aufstieg in der Gesellschaft möglich“, wie die Projektleiterin Usnija Buligović hervorhebt.
Integraler Teil der Gesellschaft
Roma und Sinti sind als immerhin größte ethnische Minderheit Europas seit 1993 in Österreich anerkannt. Dennoch ist die Volksgruppe auch heute noch, knapp ein Vierteljahrhundert später, in vielen gesellschaftlichen Bereichen umfassender Diskriminierung ausgesetzt. Weiterhin führt die Mehrheit der rund 12 Millionen Roma in Europa und schätzungsweise 35.000 Roma in Österreich nicht nur symbolisch ein Leben am Rande der Gesellschaft. Eine Vielzahl lebt in Vororten, vor allem in Südosteuropa nicht selten in sogenannten Slumsiedlungen. Vertrieben und ausgeschlossen haben sie tagtäglich mit den Vorurteilen der Mehrheitsbevölkerung zu kämpfen.
Die Folge: „eine Volksgruppe, die ein sehr sehr niedriges Bildungsniveau hat und überproportional von Armut betroffen ist“, erklärt Buligović, selbst Romni und von Anbeginn Teil des Volkshilfe-Projekts. Aus dieser Not heraus gegründet, sei das Besondere an THARA stets der partizipative Ansatz gewesen. Read the rest of this entry »
Februar 28th, 2020 |
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Einrichtungen
Das Projekt KAMBUKE der Caritas richtet sich an Roma in der Steiermark, vornehmlich in Graz. Neben Angeboten zur Qualifizierung will man das Selbstbewusstsein der Roma stärken sowie Vorurteile und Stereotype in der Mehrheitsbevölkerung abbauen.
Martin Pfandl/Annenpost: KAMBUKE steht für „KAmaha BUti te KErel“ auf Romani. Übersetzt heißt das so viel wie „Wir wollen arbeiten” oder „Wir wollen Arbeit“. Romani, auch Romanes genannt, ist die Sprache der Roma. Zielgruppe des Caritas-Projektes sind in der Steiermark lebende Roma, vornehmlich in Graz, die Unterstützung bei der Suche nach Arbeit brauchen oder sich zusätzlich qualifizieren wollen. „Bis jetzt sind es circa 120 Personen, die wir in intensiver Betreuung haben, aber es sind wesentlich mehr Roma und Romnia, die Unterstützung benötigen“, sagt Projektleiter [Anm. d. Red.: und dROMa-Redakteur] Michael Teichmann im Gespräch mit der Annenpost. Mit unterschiedlichen Angeboten und Maßnahmen wolle man möglichst alle, die es brauchen, auch erreichen. Neben Deutschkursen gibt es verschiedenste Qualifizierungsangebote, von Erste-Hilfe-Kursen über Ausbildungen für den Staplerschein oder im Pflegebereich.
Empowerment und Abbau von Vorurteilen
Daneben bietet Kambuke auch Empowerment-Kurse an. Viele hätten Schwierigkeiten, ihr Roma-Sein zu zeigen oder zu betonen, weil sie mit Nachteilen – beispielsweise keine Arbeit zu bekommen – rechneten. Hier gehe es darum, das Selbstbewusstsein voranzubringen und zu informieren, an wen man sich im Falle von Diskriminierungen wenden kann.
Zusätzlich wolle man Stereotype und Vorurteile in der Mehrheitsbevölkerung abbauen und das Bild der Roma zurechtrücken. So veranstaltet Kambuke Podiumsdiskussionen sowie Workshops für SchülerInnen. Außerdem lud das Projekt im Vorjahr mehrmals zum „Romacafé“ im Annenviertler Büro zur Rettung der Welt (der Zwischennutzungsvertrag lief 2019 aus – die Annenpost berichtete). Hier wurden Menschen im Alltag zu Gesprächen mit Kaffee und Kuchen eingeladen. Anwesend waren Projektmitarbeiter sowie Role-Models aus der Roma-Community. Read the rest of this entry »
Februar 21st, 2020 |
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Einrichtungen, Medien & Presse
Seit Dezember 2018 geben der Zentralrat und das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma das jährlich erscheinende Magazin Newess gemeinsam heraus. Der Newess (was auf Romanes „Neuigkeiten“ bedeutet) informiert in der Form eines Jahresrückblicks über die Arbeitsschwerpunkte beider Institutionen. Darüber hinaus werden Artikel mit tiefergehenden Analysen aktueller politischer Themen zu ausgewählten Themen veröffentlicht. Der Newess ermöglicht auch den Landes- und Mitgliedsverbänden, die dem Zentralrat angeschlossen sind, über die Schwerpunkte ihrer Arbeit zu berichten.
→Download „Newess“ 2019 (pdf)
Sollten Sie die Übersendung des Magazins wünschen, dann senden Sie bitte eine E-Mail an: zentralrat@sintiundroma.de
Die bisherigen Ausgaben (pdf): Read the rest of this entry »
November 28th, 2019 |
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Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen
Am Samstag sollen im OHO Oberwart anlässlich des Festaktes „30 Jahre Roma-Bewegung“ und „20 Jahre Roma-Volkshochschule Burgenland“ Persönlichkeiten wegen ihrer Verdienste für die Volksgruppe ausgezeichnet werden. Der Künstler Peter Wagner lehnte diese Auszeichnung aber im Vorfeld ab.
Im Interview mit ORF-Burgenland-Redakteurin Silvia Freudensprung-Schöll sagte der Schriftsteller und Regisseur Wagner, dass er von Anfang an ein ungutes Gefühl dabei gehabt habe. Denn er könne den Eindruck nicht unterdrücken, dass die Fortschritte, was die Entwicklung der Roma-Gruppe im Burgenland betreffe, nicht so überwältigend seien, dass man hier Auszeichnungen und Anerkennungen um Verdienste aussprechen sollte. „Ich glaube, dass die Anerkennung der Roma als Volksgruppe ein wirklich großer Fortvschritt in der Geschichte der Volksgruppe war, dass aber das Attentat von Oberwart viel mehr zerfetzt und zersprengt hat, als vier Menschenleben, nämlich den inneren Zusammenhalt dieser Volksgruppe“, sagte Wagner.
„Von entscheidenden Fortschritten weit entfernt“
Man sei weit davon entfernt, wirklich entscheidende Fortschritte beobachten zu können, so Wagner. „Ich habe den Eindruck, dass sich im Wesentlichen an der Grundhaltung der Bevölkerung zu den Roma nicht wirklich etwas geändert hat.“ Read the rest of this entry »
November 12th, 2019 |
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Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen
RomArchive, das digitale Archiv der Sinti und Roma, mit dem European Heritage Award/Europa Nostra ausgezeichnet
Im Rahmen einer festlichen Verleihungszeremonie am 29. Oktober 2019 im Théâtre du Châtelet in Paris wurde RomaArchive, das digitale Archiv der Sinti und Roma, bei den European Heritage Award/Europa Nostra Awards mit dem mit 10.000 € dotierten Großen Preis der Jury ausgezeichnet. Der Preis wurde von Plácido Domingo, Präsident von Europa Nostra, und Tibor Navracsics, EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport überreicht.
„Das Thema dieser Forschung ist für die Geschichte der Menschen in Europa von wesentlicher Bedeutung“, führte die Jury in ihrer Begründung aus. Weiter heißt es: „Die Roma bilden mit 12 Millionen Menschen die größte und am wenigsten beachtete Minderheit Europas. Dieses Archiv ist besonders innovativ, da es sich auf die Selbstdarstellungen von Roma-Identitäten fokussiert, sowohl materielle als auch immaterielle Aspekte dieses Erbes zum Ausdruck bringt und sich von den stereotypen Wahrnehmungen von Roma entfernt.“
Romani Rose, der Vorsitzende des Zentralrats und des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma, betonte in seiner Dankesrede, dass Sinti und Roma seit Jahrhunderten fester Bestandteil ihrer jeweiligen Heimatländer sind und dort die europäische Kultur durch ihre Beiträge mitgeprägt haben. Read the rest of this entry »
Oktober 31st, 2019 |
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Einrichtungen, Radio, Podcast & TV, Romani
Ö1 | Moment, 24.10.2019
Lernen, feiern, gedenken
20 Jahre „VHS Roma“ in Oberwart
→Anhören (nur noch kurz verfügbar!)
Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges lebte fast die Hälfte der zehntausend Roma in Österreich im burgenländischen Bezirk Oberwart. Nach ihrer Verfolgung und Ermordung durch das NS-Regime sind es heute nur noch wenige hundert. Als der Oberwarter Horst Horvath vor 20 Jahren Kurse für Arbeitslose organisierte, lernte er dabei viele Roma kennen. Das brachte ihn auf die Idee, eine eigene Roma-Volkshochschule zu gründen – für Roma wie Nicht-Roma. Heute kommen jährlich 2.500 Menschen in die Bildungseinrichtung, buchen Romanes-Sprachkurse oder besuchen Gedenkveranstaltungen, Diskussionsrunden und Theateraufführungen. Das Porträt einer Institution.
Gestaltung: Jonathan Scheucher
(Text: Ö1, 24.10.2019)
Oktober 30th, 2019 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Sport
UEFA: Der Fußball bietet den beiden jungen Roma Nicușor „Beto“ Vasile und Raluca Petre, die in einem benachteiligten Viertel in der rumänischen Hauptstadt Bukarest leben, eine neue Zukunftsperspektive.
UEFA, 22.10.2019: Jeden Monat berichtet die UEFA im Rahmen ihrer Kampagne #EqualGame über eine Person aus einem ihrer 55 Mitgliedsverbände. Sie alle sind Beispiele dafür, wie der Fußball Inklusion, Zugang zum Sport und Vielfalt fördert und dass Behinderung, Religion, sexuelle Orientierung, ethnische Zugehörigkeit und soziale Herkunft kein Hindernis sind, Fußball zu spielen und Spaß daran zu haben.
Zwei junge Roma aus der rumänischen Hauptstadt Bukarest schauen zuversichtlich nach vorne und nutzen dabei Fußball als Instrument für ihre persönliche Entwicklung. Nicușor „Beto“ Vasile (13) und Raluca Petre (14) leben in Ferentari, einem benachteiligten Viertel in Bukarest. Beto wohnt zusammen mit seiner Mutter und drei Brüdern in einem einzigen Zimmer, während Raluca mit ihren Eltern, drei Brüdern und zwei Schwestern lebt. Ihr Leben hat sich deutlich verbessert, seitdem sie den lokalen „Alternative Education Club“ (AEC) besuchen – dieses Projekt wird vom Zentrum für Roma und Minderheiten durchgeführt. Im Rahmen verschiedener Aktivitäten wie Fußball wird den jungen Menschen vermittelt, wieder Hoffnung und den Glauben an einer bessere Zukunft zu bekommen.
Beto und seine Familie leben in einem Raum ohne Stromversorgung. „Das Leben ist nicht wirklich leicht in meinem Viertel. Es ist eigentlich sogar ziemlich schwer“, erklärt Beto, der mit acht Jahren begonnen hat, Fußball zu spielen. Read the rest of this entry »
Oktober 19th, 2019 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Romani
In eigener Sache: Roma-Service bietet an zwei Schulen in Oberwart wieder Romani-Unterricht als Unverbindliche Übung (UVÜ) an. Roma-Kinder aus dem Raum Oberwart unterstützt der Verein zudem im Rahmen seiner täglichen Außerschulischen Lernbetreuung.
Roman-Unterricht | Romano-sikajipe
Mit Beginn des Schuljahres 2019/20 hat Roma-Service wieder den Unterricht an zwei Schulen aufgenommen: An der Volksschule Oberwart und der EMS Oberwart wird seit September Roman (Burgenland-Romani) als Unverbindliche Übung (UVÜ) durchgeführt. In der Übung werden den Kindern die Sprache Roman sowie die Geschichte der Roma nähergebracht. Derzeit nehmen 13 Schülerinnen und Schüler an der Übung teil. Dank dem Burgenländischen Minderheitenschulgesetz kann seit den 1990er Jahren Roman als Unterrichtsfach angeboten werden (bisher in der Volksschule Oberwart, Volksschule Unterwart, der Europäischen Mittelschule Oberwart und im zweisprachigen Bundesgymnasium in Oberwart). Auch im Rahmen der Außerschulischen Lernbetreuung unseres Vereins wird einmal wöchentlich Roman unterrichtet.
Le kesdipeha le ischkolakere berscheha 2019/20 o farajn Roma-Service papal o sikajipe ande duj ischkoli upre lija. Andi flogoskeri ischkola Erba taj andi EMS Erba sajt septemberi Roman (Burgenland-Romani) ojs naphandlo sikajipe (UVÜ) kerdo ol. Ando sikajipe le tschavenge i Romani tschib taj i historija le Romendar siklim ol. 13 ischkolaschtscha taj ischkolaschkiji use ada sikajipe use hi. Vasch o burgenlanditiko tschulipengero ischkolakero tschatschipe sajt o 1990te berscha Roman ojs sikajipe kerdo schaj ol (dschijakana sina oda ando flogoskere ischkoli Erba taj Tenu Erba, andi EMS Erba taj ando duj tschibtschengero bundakero gimnasijum Erba). Taj te ando siklipe pal i ischkola amare farajnistar jefkar ando kurko Roman sikado ol.
Außerschulische Lernbetreuung | Siklipe pal i ischkola
Vor drei Jahren übernahm Roma-Service die Lernbetreuung des Vereins Roma in Oberwart und sicherte so deren Fortführung. Das Förderungs- und Betreuungsangebot richtet sich in erster Linie an Roma-Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren in Oberwart und Umgebung (Kleinbachselten, Großpetersdorf, Stegersbach, Unterwart). Die Kinder werden täglich mit dem Vereinsbus abgeholt und erhalten Förderunterricht und Unterstützung bei ihren Aufgaben. Read the rest of this entry »
Oktober 12th, 2019 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Romani, Wissenschaft
Roma-Sprache und Roma-Literatur: Diesen Studiengang hat die Universität im ostslowakischen Prešov in diesem akademischen Jahr eröffnet. Laut der Universitätssprecherin Anna Polačková sei es das Ziel, hochqualifizierte Lehrer vorzubereiten und die Bedürfnisse des Bildungsprozesses der nationalen Minderheit zu decken. Vorerst machten sich neun Studenten auf diesen Weg. Alexander Mušinka, Anthropologe am Institut für Roma-Studien der Universität, erklärte, dass Romanes (auch Romani genannt) als Sprache wie auch die Roma-Literatur als pädagogischer Lehrgang bis dahin nirgendwo unterrichtet wurde. Am nächsten war die Möglichkeit, es als sprachwissenschaftliches Fach an der Prager Karls-Universität zu studieren. Deshalb sei auch die Zahl der Experten auf diesem Gebiet begrenzt. Ein Teil der Pädagogen des neuen Lehrgangs in Prešov sei bereits hochqualifiziert. Das Team werde nach und nach gebildet, sagt Alexander Mušinka: „Einer unserer weiteren Pläne ist es, die Kombination Sprache und Literatur auf die Primarstufenpädagogik auszudehnen. Darüber hinaus soll ein Erweiterungsstudium für die Absolventen-Pädagogen eingerichtet werden, die schon lehren. Sie könnten sich in der Roma-Sprache und der Roma-Literatur weiterqualifizieren.”
Die Absolventen des neuen Studienprogramms werden sowohl Romanes als auch Roma-Literatur lehren können. Der Rektor der Universität Prešov, Peter Kónya, bemerkte, dass die Sprache der Roma in der Slowakei noch keine Pflichtsprache ist, jedoch an einigen Grundschulen unterrichtet werden kann. Read the rest of this entry »
Oktober 8th, 2019 |
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Dokumente & Berichte, Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte
Am 1. Oktober stellte die Dokumentationsstelle Antiziganismus (DOSTA) von Amaro Foro e.V. ihren Jahresbericht 2018 vor.
Anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Dokumentationsstelle wird neben der Auswertung der antiziganistischen Vorfälle im Jahr 2018 gleichzeitig ein Blick zurück geworfen auf die Kontinuitäten und Veränderungen antiziganistischer Diskriminierung in Berlin seit 2014. Mit Artikeln zu den Besonderheiten von Antiziganismus als Form des Rassismus, einem umfassenden Rückblick auf die Projektlaufzeit, Chroniken, Interviews und Grafiken werden die konkreten dokumentierten Vorfälle in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext von historischen Kontinuitäten und gesetzlichen Verschärfungen gestellt.
Die Dokumentationsstelle Antiziganismus (DOSTA) von Amaro Foro e.V. hat in den letzten 5 Jahren (2014-2018) 699 antiziganistische und diskriminierende Vorfälle erfasst. Im letzten Jahr (2018) blieb die Zahl mit 161 Vorfällen auf dem beunruhigend hohen Niveau des Vorjahres (2017: 167). Die meisten Fälle werden in den Lebensbereichen „Kontakt zu Leistungsbehörden“ (2018: 77) und „Alltag und öffentlicher Raum“ (2018: 37) dokumentiert. Zu den Diskriminierungsfällen beim Kontakt mit Leistungsbehörden gehören unter anderem die Verweigerung von Dolmetscherdiensten, die Verweigerung von Antragsannahmen und Ausschlüsse von Lebenspartnerinnen aus der Bedarfsgemeinschaft.
Im öffentlichen Raum zeigt sich ein zugespitztes rassistisches Klima und eine Zunahme an Angriffen, Bedrohungen, Pöbeleien und Propagandadelikten, die auf eine Enthemmung und Enttabuisierung rassistischer Einstellungen und Gewalt hindeuten. Die Strafverfolgungsbehörden müssen daher die Erfassung und Dokumentation in Bezug auf rechte, rassistische und antisemitische Gewalt weiter verbessern.
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September 27th, 2019 |
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Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen
Gedenkarbeit am Dokumentationszentrum der Sinti und Roma
Radio Corax | Sendung vom 11.9.2019
8:21 min | 11 MB | →Anhören (mp3)
Seit 1997 gibt es in Heidelberg eine große Ausstellung, die den Völkermord an den Sinti und Roma im Nationalsozialismus thematisiert. Das Gedenken daran ist heute nicht weniger relevant, gerade angesichts wachsender Fremdenfeindlichkeit. Über die Arbeit des Dokumentationszentrums und die Ausstellung berichten André Raatzsch (Leitung des Referats) und Jan Kreutz.
→Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma: www.sintiundroma.de
(www.freie-radios.net)
September 17th, 2019 |
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Einrichtungen
In Prag soll bis 2023 ein neues Roma-Zentrum entstehen
Das Museum für Roma-Kultur mit Sitz in Brno/Brünn will im Jahr 2023 in Prag ein Zentrum der Roma und Sinti eröffnen. Der Bau wird rund eine Million Euro kosten, die Kosten dafür werden aus den sogenannten Norwegischen Fonds beglichen. Das sagte Museumsdirektorin Jana Horváthová am Dienstag der Nachrichtenagentur ČTK. Es werde kein sehr geräumiges Gebäude für ein Museum sein. Daher rechne man vielmehr damit, dass in Prag eine Art Gemeinschaftszentrum für Roma entstehen wird, erläuterte Roman Truksa vom Museum aus Brünn.
(Text: Lothar Martin/Radio Prague International)
September 11th, 2019 |
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Einrichtungen, Politik, Veranstaltungen & Ausstellungen
30 Jahre Roma-Bewegung und 20 Jahre Roma-Volkshochschule wurden groß gefeiert
Die Roma-Volkshochschule Burgenland feiert 2019 ihr 20-jähriges Bestehen. Gleichzeitig wird auch daran erinnert, dass zehn Jahre früher, 1989 in Oberwart, der erste Roma-Verein Österreichs (Anm.: „Verein Roma“) gegründet und ein Prozess gestartet wurde, der ein paar Jahre später zur Anerkennung als Volksgruppe führen sollte. „Mit dem ersten Roma-Verein Österreichs im Jahr 1989 in Oberwart wurde ein wichtiger und historischer Schritt gesetzt. Drei Jahre später, am 15. Oktober 1992, wurden die Roma und Sinti im Nationalrat einstimmig als österreichische Volksgruppe anerkannt“, erklärte Landtagspräsidentin Verena Dunst bei der Feier am Samstagabend im Offenen Haus Oberwart (OHO).
Mit einem großen Fest sorgten Bands, darunter das David Samer Trio, Ferry Janoska & Joschi Schneeberger Trio, Harri Stojka oder Romano Rath, für gute Stimmung im Offenen Haus Oberwart. Landtagspräsidentin Verena Dunst erklärte bei ihrer Rede, dass zwar in den letzten 30 Jahren sehr viel erreicht wurde, die Emanzipation der österreichischen Roma und Sinti aber noch lange nicht abgeschlossen ist. Sie zitierte dabei den Gründer des Kulturvereins österreichischer Roma, Professor Rudolf Sarközi, der am 12. März 2016 verstorben ist: „Ich bin ins kalte Wasser gesprungen, heute ist es warm.“ Read the rest of this entry »
August 23rd, 2019 |
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Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte
In Leipzig ist ein Rundschreiben der Polizei publik geworden (mehr hier), in dem regionale Hotelbetreiber aufgefordert werden, präventiv die Personendaten aller rumänischen Gäste, die bei ihnen nächtigen, an die Polizei weiterzugeben, da es sich mutmaßlich um Diebesbanden handeln könnte. Der Vorwurf von Rassismus und Racial Profiling steht nun im Raum. Auch Romano Sumnal, die einzige Roma-Selbstorganisation in Sachsen (mehr über den Verein hier und hier), sieht darin eine Pauschalverdächtigung aller Rumänen in Deutschland und implizit im Speziellen von Roma. Der Verein veröffentlichte hierzu eine Stellungnahme, die wir im Folgenden wiedergeben:
Wir sind entsetzt über das Verhalten und die Methoden der Polizei Leipzig. Im Zuge der Ermittlungen und Prävention von Diebstahl während des Musikfestivals stellte die Polizei rumänische Staatsbürger unter Generalverdacht, indem sie durch einen offiziellen Brief Hotel- und Hostelbetreiber dazu aufforderte, der Polizei Meldung zu geben, sollten sich in ihrem Haus rumänische Gäste befinden. Diese Methode der Leipziger Polizei ist zutiefst rassistisch und verachtend. Es steht einer Behörde nicht zu, Menschen nur auf Grund ihrer Staatsangehörigkeit unter Generalverdacht zu stellen. Viele unserer Mitglieder stammen aus Rumänien und fühlen sich dadurch zutiefst betroffen. Es kommt oft vor, dass sie aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit und ihrer Zugehörigkeit zur Minderheit der Roma in Rumänien und Deutschland derart rassistisch verurteilt und auch verfolgt werden. Wir fordern die Polizeibehörde Leipzig auf, derartige Methoden zu unterlassen und sich öffentlich bei allen Menschen mit rumänischer Staatsangehörigkeit zu entschuldigen. Read the rest of this entry »
Juni 30th, 2019 |
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Einrichtungen, Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Die gesellschaftspolitische Lage von Sinti und Roma in Deutschland und Europa
Erich-Zeigner-Haus, Leipzig
RadioBlau, Sendung vom 24.6.2019
→Anhören mp3 (1:09:42 h, 140 MB)
Wir hören einen Mitschnitt des Gesprächs zur gesellschaftspolitischen Lage von Sinti und Roma in Deutschland und Europa vom 12. Juni 2019. Gesprächspartnerinnen sind Anja Reuss (vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma) und Petra Čagalj Sejdi (vom Verein Romano Sumnal e.V.); Moderation: Gloria Pfister (Erich-Zeigner-Haus e.V.).
Das Gespräch hat Einblicke in aktuelle gesellschaftspolitische Themen von Sinti und Roma gewährt. Dabei wurden EU-Richtlinien und Maßnahmen, die die Minderheit betreffen, als auch Auswirkungen des Antiziganismus und daraus resultierende Diskriminierungserfahrungen diskutiert. Darüber hinaus wurde die Frage gestellt, wie antiziganistische Strukturen auf politischer und gesellschaftlicher Ebene bekämpft werden können.
Sinti und Roma wurden in Deutschland 1996 als Minderheit anerkannt. Die deutsche Gesellschaft setzte sich über Jahrzehnte nicht mit den Verbrechen der Nationalsozialisten an Sinti und Roma auseinander. Erst mit der verstärkten Bürgerrechtsarbeit von Sinti und Roma in der Bundesrepublik seit den 1970er Jahren wurde die fehlende Aufarbeitung der NS-Verbrechen an Sinti und Roma Thema.
„Antiziganismus“ ist weder in Deutschland noch in Europa ein Phänomen am „rechten Rand“, sondern zieht sich durch alle gesellschaftlichen Schichten und ist eine Form von Rassismus, die eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung erfährt. Read the rest of this entry »
Juni 25th, 2019 |
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Einrichtungen, Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
O Roma-Butschu 2019 telal o anav „30 berscha Romengeri buti“ terdschol.
O tradicijoneli Roma-Butschu andi Boslina ando 15to juni 2019 upro mulatintschagoskero rito Schuh, Angerstraße, andi Bari Boslina, tel likerdo ulo. I muschika uso mulatintschago kerde i sudburgenlanditiki Romani banda „Romano Rath“. Avre highlights sin i horvacki banda „Pannonix“, i prindschardi khelipeskeri grupn Betschistar Academia Flamenco taj i ungriki flogoskeri khelipeskeri grupn Sigeta taj o „David Samer Trio“. 1989 i erschti Roma-organisacija Erbate, o Farajn Roma, kerdo ulo. Tranda berscha flogoskeri grupnakeri buti use ada mulatintschago upro anglutno than terdschon.
Der Roma-Butschu (2019 stand unter dem Motto „30 Jahre Roma-Bewegung“.
Der traditionelle Roma-Butschu (Roma-Kirtag) in Bachselten fand am 15. Juni 2019 auf der Festwiese Schuh, Angerstraße in Großbachselten statt. Musikalisch wurde die Veranstaltung von der südburgenländischen Roma-Band „Romano Rath“ begleitet. Read the rest of this entry »
Juni 23rd, 2019 |
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Einrichtungen, Internet & Blogothek, Rassismus & Menschenrechte
Minority Monitor: „Keine Problemdatenbank, sondern eine Datenbank voller Lösungen“
Die Föderalistische Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) präsentiert ein neues Online-Tool, das von den Minderheiten genutzt werden kann, wenn sie auf eine Verletzung ihrer Minderheitenrechte stoßen, Diskriminierung ausgesetzt sind oder wenn sie einen Fall von bewährten Praktiken miteinander teilen wollen. Die FUEN ist der europäische Dachverband der autochthonen, nationalen Minderheiten bzw. Volksgruppen in Europa. Die FUEN hat über 90 Mitgliedsorganisationen.
Die FUEN ist stets bestrebt, neue Vorschläge und Projekte zu entwickeln, insbesondere jetzt, da die Kampagne für das Minority SafePack (wir berichteten hier, hier und hier) beendet ist und wir die Initiative in guten Händen wissen. Einige Organisationen erwarten von uns, dass wir die Probleme, mit denen die Minderheiten konfrontiert sind, die Fälle von Diskriminierung, von Verletzungen der Minderheitenrechte auf die Tagesordnung setzen – und diese neue Initiative des Präsidiums tut genau das, sagte FUEN-Präsident Loránt Vincze bei der Vorstellung des Minority Monitor. „Wir sprechen auf unseren Kongressen immer über diese Fälle, aber wir mussten einen Ort finden, um sie zu sammeln und gemeinsam zu präsentieren. Der Minority Monitor stellt nicht nur bewährte Praktiken vor, sondern auch Lösungen, die andere Gemeinschaften und Staaten für ähnliche Probleme gefunden haben“, erklärte der Präsident.
Projektmanager Roman Roblek präsentierte das Projekt zusammen mit Judith Solzina, Jan Diedrichsen und Melek Kırmacı Arık den Teilnehmenden des FUEN-Kongresses. Ihnen wurde zum ersten Mal gezeigt, wie die Website aussieht, und sie erhielten eine Erklärung über ihren Zweck und ihre Einsatzmöglichkeiten. Die Website enthält bereits einige Beispiele von Fällen – darunter Diskriminierung, Verstöße gegen das Minderheitenrecht, aber auch bewährte Praktiken.
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Mai 17th, 2019 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung
Pilotprojekt Mobiler One-Stop-Shop (MOSS) Südburgenland
Was ist der Mobile One-Stop-Shop?
Der „Mobile One-Stop-Shop“ (MOSS) ist ein individuelles und bedürfnisorientiertes Beratungs- und Unterstützungsangebot für Jugendliche im Alter von 15 bis 24 Jahren in der Region Südurgenland. Das Angebot richtet sich an Jugendliche, die sich weder in Ausbildung, Beschäftigung oder Schulung befinden, sowie an deren Eltern, Bezugspersonen und Multiplikator/innen im regionalen Lebensumfeld. In Kooperation mit Gemeinden, Vereinen und regionalen Vertreterinnen und Vertretern sollen Jugendliche dazu ermutigt werden, das Beratungsangebot des „Mobilen One-Stop-Shops“ in ihrem gewohnten Lebensumfeld in Anspruch zu nehmen. Vorrangiges Ziel ist eine nachhaltige und erfolgreiche Anbindung und (Re-)Integration südburgenländischer Jugendlicher in ein weiterführendes Ausbildungs- bzw. Beschäftigungsverhältnis.
Was wird angeboten?
Die Berater/innen sind vor Ort und somit auch in Ihrer Gemeinde tätig. MOSS bietet Ihnen:
- kostenlose Jugend- bzw. Elternberatung zu den Schwerpunkten Aus- und Weiterbildung, Suchtprävention, Gesundheit und Ernährung, Umgang mit Gewalt, Social Media
- Organisation und Durchführung von Informationsveranstaltungen, Workshops und Aktionstagen zum Thema Jugend, Ausbildung und Beschäftigung
- Schnittstellen- und Vermittlungsfunktion zu Gemeinden, Vereinen, Schulen und Institutionen
Selbstverständlich ist auch eine Übernahme des/der Jugendlichen in das Projekt Jugendcoaching von „RETTET DAS KIND – Burgenland“ möglich.