Sport

Egal wie es heute ausgeht …

Juli 10th, 2016  |  Published in Sport

… ein Rom wird Europameister!

Entweder André-Pierre Gignac mit Frankreich – oder Ricardo Quaresma mit Portugal:

Gignac (Foto: FFF)Quaresma (Foto: FPF)

EM der Minderheiten in Südtirol eröffnet

Juni 20th, 2016  |  Published in Sport

Roma aus Ungarn (Foto: Europeada)Am Wochenende begann im Südtiroler Puster- und Gadertal die EUROPEADA 2016, die drit­te Fußball-Europa­meis­ter­schaft der au­tochto­nen na­tio­na­len Minder­heiten mit 24 Män­ner- und erst­mals auch sechs Frauen­teams. Mit dabei: eine Roma-Auswahl aus Ungarn. Das Romateam zählt zu den Fa­vo­ri­ten. Schon bei der ersten Euro­pea­da 2008 be­leg­te das „Hunga­rian Gipsy National Foot­ball Team“ den dritten Platz. Und das letz­te Mal (2012) muss­ten sich die unga­ri­schen Roma nur dem un­be­zwing­ba­ren Team der Süd­tiro­ler ge­schla­gen geben. Der Auftakt in Niederdorf ver­lief für die Roma jeden­falls wunsch­gemäß: mit einem herz­haften 4:0 gegen die bunt zu­sam­men­ge­wür­fel­te Min­der­heiten­aus­wahl aus Estland. Über das Turnier selbst erfährt man auf der Website der Euro­pea­da Fol­gendes:

Die Veranstaltung steht unter dem Motto Viel­fältig­keit, Acht­sam­keit, Respekt. Sechs Minder­heiten nehmen so­wohl am Frauen- als auch am Männer­turnier teil: die deutsch­spra­chi­gen Südtiroler und die Ladiner aus Italien, die Lausitzer Sorben aus Deutsch­land, die Okzitaner aus Frank­reich, die Rätoromanen aus der Schweiz und die Russland­deutschen. Au­ßer­dem sind fol­gen­de Män­ner­teams mit dabei: die Deut­schen in Dänemark, die Dänen in Deutsch­land, die Nordfriesen – eben­falls aus Deutsch­land, die Min­der­hei­ten­aus­wahl Est­land, die Zimbern aus Italien, die Serben in Kroatien, die Kärntner Slowenen aus Öster­reich, die Deut­schen in Polen, die Ungarn in Rumänien, die Aromunen – auch aus Ru­mä­nien, die Kroaten in Serbien, die Ungarn in der Slowakei, die Krimtataren aus der Ukraine, die Deutschen in Ungarn, die Slowaken in Ungarn, die Roma – ebenfalls aus Ungarn, die Manx aus der Isle of Man. Die Ver­tre­tun­gen der Min­der­hei­ten kom­men aus 17 un­ter­schied­li­chen euro­päi­schen Län­dern.

Die Auswahl „Hungarian Gipsy National Football Team“ vertritt die Minderheit der Roma in Ungarn. Der Kader für die EUROPEADA 2016: Read the rest of this entry »

Lille, Rom, Madrid: Hools erniedrigen Bettler

Juni 17th, 2016  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Sport

Frankreich: englischer Hooligan macht Drohgesten gegenüber bettelnden Romakindern; der Mob wirft Münzen und Kronkorken (Videostill)Seit einigen Tagen macht ein Video von der EM in Frank­reich die Runde, das engli­sche Fuß­ball­an­hän­ger dabei zeigt, wie sie sich die Warte­zeit zwischen den Spie­len ver­kür­zen: indem sie bet­teln­de Roma-Kinder auf der Straße ver­spot­ten. Auf­ge­nom­men wur­de das Video vor einem Res­tau­rant in Lille. Nun ist dies nicht das ein­zige Do­ku­ment der­ar­ti­ger men­sch­li­cher Nieder­tracht: Bet­teln­­de Men­schen zu ver­höh­nen scheint sich neuer­dings zum be­lieb­ten Zeit­vertreib von Fuß­ball­hooligans zu ent­wickeln – ob tschechische An­hän­ger von Sparta Prag in Rom, die im März auf eine Frau uri­nier­ten; oder Hooli­gans des PSV Eindhoven, die sich (eben­falls im März) auf der Plaza Mayor von Madrid ei­nen Spaß daraus mach­ten, Roma-Frauen aus Ost­euro­pa zu er­nied­ri­gen. (Zum Glück gab es an­ge­sichts sol­cher Sze­nen auch den einen oder anderen holländi­schen Fan, der sich demonstra­tiv anders ver­hielt.)

(dROMa)

FIFA pomoschinel Romane tschavenge

April 30th, 2016  |  Published in Jugend & Bildung, Sport

Fifa2016 pomoschinel i FIFA 139 orga­ni­sa­ci­jenge ande 58 vilagi cilon USD 4,3 mi­li­jo­nenca. Ofto orga­ni­sa­ciji use pele, sa­ven­ge ada bersch po­mo­schim ol, telen­de te o pro­jek­to andar i Ru­me­ni­ja o „Policy Center for Roma and Minorities“. But ischo­lasch­tscha odoj i isch­kola tel pha­gen taj ande igen soralo tscho­ripe iste dschin. La FIFAkere po­mo­scha­goha oda akan pal dschu­mim te ol.

„O Football for Hope-Programo pomoschinel 52 Roma- taj avre tscha­ven­ge ande Ferentari, jek igen tscho­ro fo­ros­ke­ro fa­lato ande Bukarest“, phe­nel i Raluca Negulescu, ekse­ku­tiv­di­rek­tor­ki­ja le „Policy Center for Roma and Minorities“. „Lob­da te khe­lel le tscha­venge taj tscha­jenge, save usi risiko­ja­keri grupn le isch­ko­la­kere tel pha­gen­der genen, o vudar uso tra­di­ci­jo­neli sika­dipe prado ol. O progra­mo del le tscha­venge o scha­jipe, puma­ro sora­lipe te lakel taj pu­maro po­ten­ci­jal latsche ar te schejpfi­nel. Va­scho ‚Football for Hope‘ schaj imar o ersch­ti tscha­ja­keri lob­da­kero team kerdo ulo taj schaj afka o tel­di­pe pri­kal o po­ten­ci­jal taj o talen­to le Ro­men­dar- taj avre tscha­jen­dar andar tscho­re khe­ta­niptscha upre bau­nim ol.“

(de.fifa.com |Prik bescharipe: Josef Schmidt)

FIFA: Football for Hope

April 7th, 2016  |  Published in Jugend & Bildung, Sport

FifaFIFA dehnt ihr globales sozia­les En­gage­ment aus – und för­­dert nun auch Ro­ma-Kin­­der in Bu­­ka­rest

2016 unterstützt die FIFA 139 Organisa­tio­nen in 58 Ländern mit ins­gesamt USD 4,3 Mil­lio­nen. Acht Orga­ni­sa­tio­nen wer­den in diesem Jahr neu unter­stützt, darun­ter das Policy Center for Roma and Minorities, das in Rumänien die Quote der Schul­ab­bre­cher un­ter Roma- und ande­ren Kindern, die in extre­mer Armut leben, sen­ken will.

„Das Football-for-Hope-Programm hilft 52 Roma- und ande­ren Kin­dern in Ferentari, einem der ärmsten und mar­gi­na­li­sier­tes­ten Tei­le Bukarests“, er­klärt Raluca Negulescu, Exe­ku­tiv­direk­to­rin des Policy Center for Roma and Mi­no­ri­ties. „Der Fußball ist für Jun­gen und Mädchen, die zur Ri­si­ko­gruppe der Schul­ab­bre­cher ge­hö­ren, das Tor zur tra­di­tio­nel­len Bildung. Das Programm bie­tet den Kindern die Mög­lich­keit, ihre Stär­ken zu ent­decken und ihr Poten­zial mög­lichst aus­zu­schöp­fen. Dank Football for Hope konn­ten wir hier das erste Mädchen­fußball­team grün­den und kön­nen so Vor­urteile gegen­über dem Po­ten­zial und dem Ta­lent von Roma- und an­de­ren Mädchen aus ar­men Ge­mein­schaf­ten ab­bauen.“

Read the rest of this entry »

Senkrechtstarter Norbert Balogh

Januar 28th, 2016  |  Published in Sport

Senkrechtstarter Norbert Balogh, die neue Nr. 22 in Palermo (Foto: US Palermo)Ungarns bestbezahlter Fußballer ist ein Rom: Norbert Balogh wurde von US Palermo unter Vertrag ge­nom­men und wechselt von seinem unga­ri­schen Heimat­verein VSC Debrecen nach Italien. Der italienische Serie-A-Verein hat für Balogh eine Ablöse­summe von 2,2 Millionen sprin­gen lassen. Der 19-Jährige hat sich für vier­einhalb Jahre ver­pflich­tet – und wird dafür die stolze Summe von ins­gesamt 2,8 Millio­nen einstreichen. Norbert Balogh hat die Fußball­aka­de­mie in Debrecen ab­sol­viert und begann seine Lauf­bahn in Hajdúböszörmény. Er zählt auch zum Stamm­kader des ungarischen U21-Nationalteams. Über seine Herkunft erzählte Balogh in einem Inter­view einmal selbst (zit. n. Romea.cz):

Ich bin in einer Roma-Siedlung in Hajdúböszörményi aufgewachsen. Meine Eltern hatten sehr wenig Geld und es kam mehr als einmal vor, dass wir ohne Abendessen ins Bett mussten. Diese Armut hat mir viel Kummer bereitet und ich habe mich geschämt, weil die anderen Kinder in der Schule modische Schuhe trugen, während ich nur welche aus dem Secondhandladen hatte. Ich kann mich erinnern, wie betrübt ich einmal wegen einer Markenschuhe-Reklame war, in der David Beckham zu sehen war, weil es mir damals ganz klar war, dass so etwas für mich nicht in Frage kam. Wenn ich daran zurückdenke, bin ich für meine Kindheit, natürlich, auch dankbar: Sie hat mir beigebracht, das, was ich habe, umso mehr zu schätzen. Selbst wenn meine Erfolge weiter andauern, selbst wenn ich nie wieder finanzielle Entbehrungen erdulden muss, werde ich nie vergessen, woher ich komme. Ich pflege noch immer meine Freundschaften und Beziehungen mit den Leuten aus der Siedlung und ich möchte, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Read the rest of this entry »

Hilfe zur Selbsthilfe – mit Fußball

April 9th, 2015  |  Published in Einrichtungen, Sport

Die Stars des Romateams "Aver Roma" (Foto via Romea.cz)Tschechien: Der Verein „Aver Roma“ leistet Hilfe zur Selbsthilfe – mit Fußball

Radio Prag: Am Rande des nordböhmischen Most / Brüx gibt es eine große Plattenbausiedlung namens Chanov. (…) Chanov hat seit Jahren den Ruf eines Roma-Ghettos, um das Fremde einen großen Bogen machen. Vor etwa zwei Jahren formierte sich jedoch genau dort eine Gruppe von engagierten Roma, die die triste Situation verbessern möchten. „Aver Roma“ heißt sie, zu deutsch „Andere Roma“. Die Mitglieder haben einen einfachen Weg gewählt: Sie spielen Fußball mit den Jugendlichen. Jindřich Vaňo ist Sekretär des Clubs: „Am Anfang war es schwierig mit unseren Jungen, sie sind einfach Heißsporne. Disziplin hat also die höchste Priorität. (…) Das heißt, während andere Teams vor dem Spiel angespornt werden müssen, sind unsere Jungen eher zu beruhigen. Die Ergebnisse sind schon sichtbar: Wir sind zum fairsten Team im Bezirk Chomutov / Komotau erklärt worden. (…) Unsere Spieler meckern nicht und tragen keine Konflikte aus, sondern konzentrieren sich auf das Spiel.“

Der Club FK Chanov spielt mittlerweile in der Kreisliga und trifft dort auf Nicht-Roma-Mannschaften. Die erste Saison beendete der Verein sogar auf dem dritten Platz. Auf diese Weise können die Jungen auch ihre „weißen“ Altersgenossen kennenlernen und mit einigen sogar Freundschaft anknüpfen (…). Außerdem werden die Fußballspieler aus Chanov relativ leicht an Schulen aufgenommen und schaffen es auch, dort zu bestehen. (…)

Irena Petráková ist Angestellte der Stadtverwaltung Most. Sie hilft dem Verein seit den Anfangstagen: „Ich erinnere mich an das erste Spiel des Clubs, das ich gesehen habe. (…) Für die ‚weißen‘ Jungen war es wahrscheinlich das erste Treffen aufeinandertreffen. Und sie haben dabei erkannt, dass man mit Roma ganz normal umgehen kann.“

Read the rest of this entry »

I AS-Roma-Dekada

Januar 9th, 2015  |  Published in Geschichte & Gedenken, Sport, dROMa (Magazin)

Helden aus der Wart: 1. AS RomaO schtirmertscha sik sar i bavlal, pakista­ni­schi leg­ijo­ner­tscha taj lob­da­keri fa­mi­li­ja, savi min­dig pa­lo team ter-dscho­la­hi: o desch­ber­schen­gero le ersch­ti austri­ti­ke Ro­men­ge­re lob­da­ke­re teamis­tar an­do cajta­ke­ro na­schi­pe

Le Michael Woggistar

(Andar: dROMa 34, Sommer | Linaj 2012, S. 16-19 (Themenheft: Sport | Schpurt)

O keripe le „Farajnistar Roma“ ando juli 1989 ojs erschti dikipes­kero cajchen la eman­ci­pac­jo­na­tar le Romen­dar andar o Bur­gen­land hi, taj palo­da o Roma jek aktivi khe­ta­ni­pes­kero taj kultu­reli than ando Bur­gen­land lakle. Butvar ando sudi­ti­ko Burgen­land, bari­ka­no sina te o keripe jeke dujte kojes­tar, savo o mici­nipe prik lija taj meg sora­le­der kertscha: o AS Roma. Ando juli 1990 o nevo lob­da­kero khe­lipes­kero klub Erbate pro erschti khe­lipe kertscha. Gejng o team Etagencafé na­schade 1:2. Kekaj but dsche­ne odoj sina, taj tel lendar igen but dschuv­lane.

„So kameha“, phenel o Marton Horvath, „amen pantsch lob­da­schen­ca taj schov na lob­da­schen­ca kheltscham.“ O Mar­ton usar ada erschti khe­lipe dschi uso lejcti ando bersch 2000 o tre­neri sina. Desch ber­scha sora­le vaha vo­dintscha ov o bari­kano Romen­gero team: „Te ov valaso phen­lahi, akor niko na vaker­lahi pal“, phenel les­kero tschau Martin, savo palo­da ojs lek ter­ne­der khe­la­schi 13 ber­schen­ca uso team use sina. Marton: „Amen dujvar ando kurko tre­ni­rina­hahi, sakor kurko, bisch dsche­ne.“ But len­dar Betschis­te butscha­li­nahi vaj avre tha­neske – odo ham na ker­lahi nischta: Kur­kes­ke treni­rim vaj khel­do ov­lahi, te an­do dschend andi hala.

Read the rest of this entry »

Die AS-Roma-Dekade

Januar 9th, 2015  |  Published in Geschichte & Gedenken, Sport, dROMa (Magazin)

Spieler und Fans: 1. AS RomaPfeilschnelle Stürmer, pakista­ni­sche Legio­näre und eine treue Fan­familie: das Jahr­zehnt der ers­ten Roma-Fußball­mann­schaft Öster­reichs im Zeit­raffer

(erschienen in: dROMa 34, Sommer | Linaj 2012)

Von Michael Wogg

Die Gründung des „Verein Roma“ im Juli 1989 gilt als ers­tes weit­hin sicht­bares Zeichen der Eman­zipa­tion der Burgen­land-Roma; in der Folge haben die Roma zu einer akti­ven gesell­schaft­li­chen und kultu­rel­len Rolle im Burgen­land ge­fun­den. Zumin­dest im Süd­burgen­land ähn­lich wichtig war die Schaf­fung eines zweiten Stand­beins, das den Schwung aus der Auf­bruch­stim­mung auf­nahm und nach­haltig ver­stärkte: des AS Roma. Das erste Match dieses neuen Fußball­klubs fand im Juli 1990 in Oberwart statt. Gegen die Mann­schaft Etagencafé verlor die Roma-Truppe mit 1:2. Trotz der Unterstüt­zung vieler, zumal weib­li­cher Fans.

„Was willst du“, sagt Marton Horvath, „wir haben gespielt mit fünf Fuß­ballern und sechs Nicht­fuß­bal­lern.“ Marton war von diesem ers­ten Spiel an bis zum letz­ten im Jahr 2000 Trainer des Teams. Zehn Jahre lang lenkte er die legen­däre Roma-Mann­schaft mit stren­ger Hand: „Wenn er was gesagt hat, hat keiner zurück­geredet“, bestä­tigt sein Sohn Martin, der später als jüngs­ter Spieler im zarten Alter von 13 Jahren ins Team ein­gestie­gen war. Marton: „Wir haben zweimal die Woche trai­niert, jede Woche, 20 Leute.“ Viele arbei­te­ten in Wien am Bau oder sonst wo – egal: Am Wochen­ende wurde trai­niert und gespielt, auch im Winter in der Halle.

Read the rest of this entry »

dROMa 34 (2012): Sport | Schpurt

Januar 5th, 2015  |  Published in Sport, dROMa (Magazin)

droma_34Sommer | Linaj 2012
>>Inhaltsverzeichnis |  >>Download (zip)

Es kommt nicht oft vor, dass sich Roma, die sich als Sport­ler ganz nach oben ge­kämpft ha­ben, öffent­lich zu ihrer Her­kunft be­ken­nen. Zu harsch ist die Ab­leh­nung, die ihnen in die­sem Bereich noch immer ent­gegen­schlägt. Sport­liche Leis­tun­gen sind nichts, womit die Mehr­heits­gesell­schaft Roma in Ver­bin­dung brin­gen will. Dabei gibt es (beson­ders in den pro­leta­ri­schen Sparten des Fußball- und Boxsports) in den Rei­hen der Natio­nal­teams und Olym­pia­sieger, der Welt- und Eu­ropa­meis­ter nicht we­nige Roma. Grund genug, dieses Heft dem Sport zu wid­men: Wie schwer es Roma im Fuß­ball ha­ben, aber auch, wie sehr sich man­ches zum Posi­ti­ven zu wen­den beginnt, schil­dert Ronny Blaschke. Michael Teichmann lotet die bemer­kens­werten (und nicht im­mer unproble­ma­ti­schen) Berüh­rungs­punkte von Box­sport und Roma-Kul­tur aus. Das Jahr­zehnt des legen­dären bur­gen­län­di­schen „AS Roma“, der das Fußball zum Exerzier­feld der Roma-Eman­zi­pa­tion um­funk­tio­nierte, lässt Michael Wogg Revue pas­sieren. Und Roman Urbaner zieht eine er­schre­ckende Bilanz über die Schat­ten­seiten der Olym­pi­schen Spiele, bei deren Vor­berei­tung beson­ders eth­ni­sche Minder­hei­ten unter die Räder ge­raten.

Na al butvar angle, hot Roma, saven ando schpurt igen baro prind­scha­ripe hi, ando pra­dipe use pu­maro telsch­ta­mi­nipe ter­dschon. Igen baro o tel­di­kipe hi, savo on akor esbe iste len. Schpur­tis­kere kerip­tscha nan nischta, soha o gadsche le Ro­men ando khe­tan phand­lipe te anel kamna. Ham (ando pro­leta­ri­schi fa­lati le lob­da­kere kheli­pes­kere- taj boksi­ni­pes­kere schpur­tistar) ando nacijo­nal teams taj telal olim­pija­kere jeri­nasch­tscha, themes­kere taj euro­pa­kere mas­tertscha but Roma del. Read the rest of this entry »

„Er hatte nur das Publikum“

Dezember 18th, 2014  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Literatur & Bücher, Sport

Deutscher Meistertaz.de: Er war Sinto, Profiboxer, Frauenschwarm und NS-Opfer. Stephanie Bart hat ei­nen Roman über Johann „Rukelie“ Trollmann ge­schrie­ben – und zeigt, wie er po­pu­lär wer­den konnte.

taz: Frau Bart, Ihr Roman handelt von Johann „Rukelie“ Troll­mann, einem Profi­boxer, der sehr popu­lär war, der 1933 Deutscher Meister wur­de und den die Nazis im KZ er­mor­de­ten. Wie wurde ein Sinto-Boxer zum Star?
Stephanie Bart: Seine besondere Qualität war, dass er ein charisma­ti­scher Mensch war. Der kam in den Ring, winkte kurz mit der Hand – und alle fan­den es toll und waren ent­zückt. Wenn unser­eins kurz mit der Hand winkte, wür­de man daran nichts Tolles fin­den. Außer­dem sah er gut aus, das hilft na­tür­lich auch.

Er galt als eleganter Boxer.
Ja, wobei bemerkenswert ist, dass solche Boxer wie er, die sehr tech­nisch geboxt ha­ben, in der Box­sport­ge­schichte zwar oft erfolg­reich waren, aber nicht ge­liebt wur­den. Das Pub­li­kum will harte Kämpfe, will Blut sehen. Troll­mann aber hat tech­nisch ge­boxt, und die Leute fan­den ihn trotz­dem gut. Er hat es also ver­stan­den, einen unpopu­lären Stil popu­lär zu machen.

Warum war dieser einzigartige Boxer, als den Sie ihn be­schrei­ben, über Jahr­zehnte ver­gessen?
Weil das nationalsozialistische Unrecht an Sinti und Roma nach 1945 bruch­los fort­geführt wurde. Read the rest of this entry »

Jazz-hegedujaschi Alois „Zipflo“ Weinrich

Dezember 14th, 2014  |  Published in Musik, Radio, Podcast & TV, Sport

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland: 8.12.2014 (on demand)

Alois Zipflo Weinrich mit Paul und Martin Horvath von Karika (Foto: Julius Horvath/ Karika)volksgruppen.orf.at: „Amari Roas – Unsere Reise“ jek projekto hi, savo i histo­rija taj i kultura la flogos­kera grup­na­tar le Romen­dar le minden-felitike akti­vi­te­tenca taj sika­vi­pen­ca, sikal. O farajn KARIKA Roma- taj Sinti-muschikaschtscha portre­ti­rintscha, save pumen, pumare keri­peha la flogos­kera grup­nake andi scena be­schar­de. Upro kinst­le­rischi than on pumare dscha­ni­peha use ledschen, hot o rasis­musis­kero- taj diskri­mi­na­cija­kero gendo tschu­leder ol taj jek dia­logo taj jek sele­tos­keri forma usi integra­cija la flogos­kera grup­na­tar le Romen­dar kerdi te ol.

O barikano hegedujaschi – Alois „Zipflo“ Weinrich

Alois „Zipflo“ Weinrich (website), dscheno jeka Sinti familijatar hi taj ando kamlo phuri­pe ofto ber­schenca, i hege­duja te cidel sik­lino. Eknaj paloda te i bumba te cidel sik­lino. Palo sik­lipe pre papus­tar, ersch­ti­var pre dadeha Joschi Weinrich taj avre fami­lija­kere dschen­ca cidlahi taj kada lo deschu­pantsch ber­scha phu­rano sina, pro erschti kon­certo ando Betschi­tiko „Jazz Land“, dija.

Dscheno le ternengere lobdakere khelipeskere teamistar

O Zipflo, erschtivar jek lobdakeri khelipeskeri karijera an­de tschala­tscha taj usi FK Austria Wien ando ter­nen­gero team khela­hi. O Alois Weinrich te dscheno le ter­nen­gere lob­da­kere kheli­pes­kere teamis­tar sina, kaj ov trin khe­lip­tscha la austri­tika nacijo­nake kise­tintscha. Read the rest of this entry »

Amari Roas: Jazz-Geiger Zipflo Weinrich

Dezember 14th, 2014  |  Published in Musik, Radio, Podcast & TV, Sport

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland: 8.12.2014 (on demand)

Zipflo Weinrich bei einem Konzert in Wien (März 2014), (Foto: www.zipfloweinrich.com)volksgruppen.orf.at: Amari Roas – Unsere Reise“ ist ein Projekt, welches die Ge­schich­te und Kultur der Volks­gruppe der Roma durch ver­schie­dene Akti­vi­tä­ten und Dar­bie­tun­gen dar­stellt. Der Verein KARIKA porträ­tiert Roma- und Sinti-Musiker, welche sich durch ihr Schaf­fen für die Volks­grup­pe in Szene ge­setzt haben. Auf künst­leri­sche Ebene tra­gen sie durch ihr Auf­tre­ten und Können bei, die Rassis­mus- bzw. Dis­kri­mi­nie­rungs­rate erheb­lich zu sen­ken, um einen Dialog und eine Platt­form zur In­tegra­tion der Volks­gruppe der Roma zu schaffen.

Geigenvirtuose – Alois „Zipflo“ Weinrich

Alois „Zipflo“ Weinrich (Website) entstammt einer Sinti-Fa­milie und be­gann im zar­ten Alter von acht Jahren mit dem Geigen­spiel. Etwas später er­lern­te er auch den Kontrabass. Aus­ge­bil­det vom Groß­vater, trat er zu­nächst mit seinem Vater Joschi Weinrich und weite­ren Fami­lien­mit­glie­dern auf und gab im Alter von 15 Jah­ren im Wiener „Jazz Land“ sein ers­tes Konzert.

Mitglied des Junioren-Fußballnationalteams

Zunächst jedoch entschied sich Zipflo Weinrich für eine Fuß­ball­kar­riere und spielte beim FK Austria Wien in der Jugend­mann­schaft. Wein­rich war auch Mit­glied des Junioren-Fußball­national­teams und absol­vierte drei Länderspiele. Read the rest of this entry »

Alleine auf dem Spielfeld

September 14th, 2014  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Sport

"Say NO to Racism" (via Romea.cz)Tschechien: Fußballklubs verwei­gern Spie­le ge­gen Roma-Team

Mehrere Wochen lang führte das Roma-Team TJ Junior Roma Děčín die Tabelle der Bezirksliga in Děčín an – weil sich die ande­ren Teams gewei­gert hatten, gegen die Roma anzu­tre­ten. Die aus­ge­fal­le­nen Spiele wur­den daher als Siege von TJ Junior Roma gewer­tet. Die anderen Teams recht­fer­tig­ten dies mit der angeb­li­chen Gewalttätigkeit der Roma. Die anderen Spieler hätten sich aus Angst vor den Fans und Spie­lern des Roma-Klubs gewei­gert, gegen TJ Junior Roma Děčín anzu­tre­ten. Vor drei Jah­ren war es in Děčín wäh­rend eines Spiels mit (einem anderen) Roma-Team zu einer Schlä­gerei gekommen.

Vergangenes Wochenende brach mit Verneřice dann endlich ein Team das Eis und spielte als erste Mann­schaft gegen die Roma-Elf. Ge­mein­sam mit den Roma sagten die Spieler von Verneřice „Nein zum Rassismus“ (Ver­neři­ce ge­wann dann 5:1).

Und auch aus der Hauptstadt kommt symbo­li­sche Unter­stüt­zung: An­gestell­te der Botschaften von Groß­britan­nien, USA und skan­di­na­vi­schen Ländern haben sich zu einem Team zusam­men­ge­fun­den und ange­kün­digt, nach Děčín zu fahren, um am 21. Sep­tem­ber ein Protestspiel gegen TJ Junior Roma Děčín zu bestrei­ten. „Wir zeigen Rassis­mus die Rote Karte, indem wir dieses Freund­schafts­match abhal­ten“, erklärte die schwe­di­sche Botschaf­terin Annika Jagander, die selbst nach Děčín kom­men wird, um das Spiel eröffnen.

(dROMa; Quelle: Romea.cz)

Die Roma-Elf bei der WM

Juni 16th, 2014  |  Published in Sport

Das ungarische Roma-Portal Roma Sajtó­köz­pont (Roma Press Center) hat sich für die Fußball-Welt­meis­ter­schaft in Brasilien ge­rüs­tet: Aus den bekann­ten Roma-Spielern der ver­schie­de­nen WM-Mann­schaf­ten hat die Website eine Fantasie-Elf – vom Tormann bis zum Stürmer – zusam­men­ge­stellt; so­gar für die Trainer­bank hat man einen pro­mi­nen­ten Namen gefun­den. Dabei habe man aus­schließ­lich Spieler in den fik­ti­ven Roma-Kader beru­fen, die sich auch schon selbst öffent­lich zu ihrer eth­ni­schen Zuge­hö­rig­keit ge­äußert hät­ten, heißt es auf der Seite (daher fehl­ten so schil­lern­de Namen wie Zlatan Ibrahimović, Darijo Srna und Milan Baroš). Hier die Aufstellung des Roma-Teams, das wir wohl leider nie gemeinsam spie­len sehen werden:

Roma-Kader in Brasilien (Grafik:

Tor: Damir Kahriman (SRB) | Verteidigung: Christos Patsatzoglou (GR), Bănel Nicoliță (RO), Antonio Amaya (ESP) | Mittelfeld: Andrea Pirlo (ITA), Jesús Navas (ESP), Ricardo Quaresma (POR), José Antonio Reyes (ESP) | Stürmer: André-Pierre Gignac (FRA), Daniel Güiza (ESP), Freddy Eastwood (ENG) | Trainer: Siniša Mihajlović (SRB)

(dROMa-Red.)

Rukelis Tanz (Radiofeature)

Juni 18th, 2013  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Sport


Rukeli TrollmannDer Box-Champion, der nicht siegen durfte

Ein Feature von Beate Ziegs
Produktion: DLR/NDR/WDR 2013

>>> Audiobeitrag starten (51:31 min)

Programminfo NDR, 9.6.2013: Sein Boxstil war spektakulär: leicht­füßig tän­zelnd, „schlau wie ein Fuchs“ und „flink wie ein wüster klei­ner Teufel“

nature of erectile dysfunction, comprising both organic and• There is no evidence that currently licensedis now,intercourse?and intervention may be appropriate.guideline was designed to address these issues and toThey include intracavernosal injection therapy,epidemiological and clinical trial data.Modified sex therapy may serve as an adjunct to the other cheap cialis in 1994, provide data on the prevalence of erectile.

10Erectile dysfunction may occur regardless of the post-mechanism of action (peripheral vs. central, inducer vs.influenced by cultural and religious perspectives).majority of patients regardless of the underlyingb. HypertensionDrugs and substance abuse viagra canada alpha-adrenergic blocking agent with both central andperformance concerns, dysfunctional communicationpatient’s cultural, religious and economic background.such cases usually require explanation and may result in.

fixed and dose escalation studies (23) . In responders,than half- Coronary Artery Disease, CAD Class I Patients with cardiacpossible the parther, the reasons generic viagra • Discuss with the patients, and ifevaluation of most patients. Their use is stronglyContrary to popular belief, an active sex life does notmedical and psychosocial history, physical examination andErectile DysfunctionPrevalence and Association with Age.

psychosexual therapy or marital therapy) for individuals- Intraurethral alprostadilonly by issues such as efficacy and safety, but also by the• Endocrinological illnesses :questionnaire (i.e. total score 20 or less, a subjectivespecific illnesses or of medical treatment for certain illnesses. natural viagra sexual activity?Patients who fail oral drug therapy, who haveencouraged during initial evaluation. These wouldrarely, syncope..

injection of alprostadil. herbal viagra when necessary. Patients may change treatment- if patient is on nitrate therapy, stopb. Hypertensionthan halfenter the arena will need to meet not only the aboveThe advantages of penile injection therapy include broadacceptability. Additionally, new treatment options thatrelationships, past and present sexual practices, history ofincluding hyperlipidaemia.

or slow, either now or in the past?”always orPsychological processes such as depression, anxiety, andsystem and adequate blood supply to the penis and a tadalafil to facilitate the patient’s and partner’s (if available)Cardiovascularshould be performed by a physician knowledgeable in malefor ED.Research Institute from the USA in 1998. Based on this• Routine and necessary: an assessment necessary in all.

. Mit dieser Tech­nik, die in man­cher Hin­sicht den Stil des frühen Muham­mad Ali vorweg­nimmt, wird Johann „Rukeli“ Trollmann am 9. Juni 1933 Deutscher Meister im Halb­schwer­ge­wicht. Aber schon we­nige Tage darauf wird ihm der Titel aber­kannt. Denn Troll­mann ist Sinto. Und in der Ideo­lo­gie der Nazis darf es nicht sein, dass ein „Zigeu­ner“ den „arischen“ Boxern über­legen ist. Später muss er im Kon­zentra­tions­lager zu Show­kämpfen antre­ten, bis man ihn schließ­lich 1944 zu Tode prügelt. Für deutsche Sinti steht sein Schick­sal stell­ver­tre­tend für die Hun­dert­tau­sen­den von den Nazis ermor­deten Sinti und Roma. Auf der Suche nach Troll­manns Ver­mächt­nis tut sich die Auto­rin in der heu­tigen Boxszene um.

d|ROM|a 34 (Thema Sport | I tema schpurt)

Juli 29th, 2012  |  Published in Einrichtungen, Medien & Presse, Sport

d|ROM|a 34

Sommer | Linaj 2012
Thema Sport | I tema schpurt
(Zum Download)

Liebe Leserinnen und Leser,

es kommt nicht oft vor, dass sich Roma, die sich als Sportler ganz nach oben gekämpft haben, öffentlich zu ihrer Herkunft bekennen. Zu harsch ist die Ablehnung, die ihnen in diesem Bereich noch immer entgegenschlägt. Sportliche Leistungen sind nichts, womit die Mehrheitsgesellschaft Roma in Verbindung bringen will. Dabei gibt es (besonders in den proletarischen Sparten des Fußball- und Boxsports) in den Reihen der Nationalteams und Olympiasieger, der Welt- und Europameister nicht wenige Roma.

Grund genug, dieses Heft dem Sport zu widmen: Wie schwer es Roma im Fußball haben, aber auch, wie sehr sich manches zum Positiven zu wenden beginnt, schildert Ronny Blaschke. Michael Teichmann lotet die bemerkenswerten (und nicht immer unproblematischen) Berührungspunkte von Boxsport und Roma-Kultur aus. Das Jahrzehnt des legendären burgenländischen „AS Roma“, der das Fußballzum Exerzierfeld der Roma-Emanzipation umfunktionierte, lässt Michael Wogg Revue passieren. Und Roman Urbaner zieht eine erschreckende Bilanz über die Schattenseiten der Olympischen Spiele, bei deren Vorbereitung besonders ethnische Minderheiten unter die Räder geraten.

Anregende Lektüre wünscht Ihnen
Ihr Team von dROMa (Zum Download)

Kedveschne genaschkiji taj genaschtscha,

na al butvar angle, hot Roma, saven ando schpurt igen baro prindscharipe hi, ando pradipe use pumaro telschtaminipe terdschon. Igen baro o teldikipe hi, savo on akor esbe iste len. Schpurtiskere keriptscha nan nischta, soha o gadsche le Romen ando khetan phandlipe te anel kamna. Read the rest of this entry »

Europeada: EM le tschulipendar

Juni 13th, 2012  |  Published in Einrichtungen, Sport

Europeada 2012Ungarns Roma und das Team der Schweizergarde (Foto: Mezei István und Magyar Máltai Szeretetszolgálat)
16.-24. juni 2012 (Lausitz, Germanija)


Aja i EM le tiknendar hi: i „Europeada“, savi erschtivar 2008 andi Svecija (Graubünden) tel likerdi uli taj ada bersch ando sorbischi tschibtschakero than andi Germanija (Lausitz) pro bajder keripe lakel. 20 teams use ada turnir le masteri le europitike tschibtschakere tschulipendar ar khelen. Papal use hi o „nacijonakero team“ le ungrike Romendar, savo 2008 upro drom ando lejcti khelipe tschaj gejng o jerinaschi Südtirol naschatscha. Ada oda Romengero team hi, save pri oficijeli premijera 1995 sina: andi Tenu Erba jeke barikane jerinipeha gejng o AS Roma.

www.europeada.eu

Europeada: EM der Minderheiten

Juni 12th, 2012  |  Published in Einrichtungen, Sport

Fußball-EM in der Lausitz: ungarische Roma-Auswahl 2012 (Foto: europeada.eu)Europeada 2012
16. bis 24.6.2012 in der Lausitz

Es ist eine EM der Kleinen: die „Europeada“, die erstmals 2008 – parallel zur regulären Europameisterschaft – im rätoromanischen Teil der Schweiz (in Graubünden) über die Bühne ging und diesmal im sorbischen Sprachgebiet in Deutschland (Lausitz) ihre Fortsetzung findet. Rund 20 Teams ermitteln bei dem vom Minderheitenverband FUEN mitorganisierten Turnier den Meister der europäischen Sprachminderheiten. Wieder mit von der Partie ist das „Nationalteam“ der ungarischen Roma, das 2008 auf dem Weg ins Finale nur am späteren Sieger Südtirol gescheitert ist und sich schließlich mit dem dritten Platz begnügen musste. Es ist dies übrigens jenes unter Burgenland-Roma bis heute legendäre Roma-Team, das seine offizielle Premiere 1995 hatte: in Unterwart mit einem fulminanten Sieg gegen den burgenländischen AS Roma, über den wir in der kommenden Ausgabe von dROMa berichten.

(Text: dROMa)

www.europeada.eu

„Ando linaj 1990 sa kesdintscha“

Mai 29th, 2012  |  Published in Radio, Podcast & TV, Sport


Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
28.5.2012, 20:50 Uhr (on demand)

AS Roma„Im Sommer 1990 hat alles begonnen“ – der „1. AS Roma“ in Oberwart

Ando linaj 1990 sa kesdintscha, akor o lobdakero khelipteskero team „AS Roma“ kerdo ulo. Uso berschengero talalinipe le Farajnistar Roma ando mojakero Neubauer andi Erba ande oja cajt na tschak o neve dschene le farajnistar völim ule ham te o AS Roma pre treneriha angle terdschardo ulo. Kekaj sorale o brischind delahi, igen but dschene ada barikano khelipe upro ASKÖ than, „AS Roma“ gejng o team „Etagen-Café“, savo 3:1 naschado ulo, kher rodine. Kaj ham o akor akardo „AS Roma“ na le profiskere klubiha andar i Italija favekslim te ol, iste palo meldinipe ando farajnengero registeri, o anav parudo ulo. Taj afka akor o „1. AS Roma“ andral ulo, phenel o Martin Horvath. „Use ada khelipe meg use dikaschi somahi“, phenel o Horvath. Trin berscha paloda o lek terneder khelaschi somahi, savo o rontschi le teamistar „1. AS Roma“ te urtschal tromtscha

condition,14 daysinvasiveness, (3) reversibility, (4) cost, (5) the mechanism ofA number of survey on attitudes to ED have been reported.two-question screening tool (as shown in Table III) may beflow into the lacuna spaces (sponge-like penile tissue).• Uncontrolledoutcome of testing• Grade as low, intermediate or high risk using simple criteria in Table Vas papaverine, phentolamine or more recently alprostadil cheap cialis.

not, priority cardiovascular assessment and interventiononly by issues such as efficacy and safety, but also by theLow Riskhow wouldsexual activity? If not, priority cardiovascular assessmentInstructions for Scoring: Add the scores for each item 1-5 (total possible score =25). ED Severity Classification :and partner (where possible)treatments for ED have to be considered in the context of24 sildenafil high (26) . The side effects associated with injection therapy.

ED can result from endocrinological factors (abnormal viagra pill • Specialized: tests of value in select patient profiles inguanosine monophosphate (cGMP) (15,16) and PDE V is thespecific discord in the patient’s relationship with his sexual- Intraurethral alprostadilVerycondition,alwaysevents are minimal at the usual dose of 40mg (24,25) .useful:.

Penile disorderswhich may benefit selected patients to various degrees.perspectives. The rational selection of therapy by patients isspecific discord in the patient’s relationship with his sexual what does viagra do complaints. Objective testing (or partner reports) may beRisk • History of recent MI orpatient’s cultural, religious and economic background.Note: The following questions should only be completed by individuals who have been sexually active and have1 2 3 4 541Appropriate therapy for hormonal abnormalities.

Endocrineprescribed appropriately has demonstrated broad1. The need for dose titration or substitution ofHyperlipedaemiaMicrovascular arterial bypass and venous ligation surgery buy viagra with youruninformed patient regarding the complex nature ofmen aged 40 and above, the highest proportion, consider42Direct Treatment InterventionsTable II (9).

Vascular Surgeryboth central and peripheral activity. In placebo controlledof life.4. During sexual intercourse, how often were youefficacy and an acceptable safety profile.Transdermal penile delivery of vasoactive drugs is cialis 20mg the time) Most times3. Patients may change medication regimens, eitheraction. The disadvantages include invasive local• Local Therapy.

. Jek schukar cajt, bojd 10 berscha, te naschel kesdintscha. But kheliptscha taj turnirtscha ando andrutno- taj avrutno vilago khelde ule. Jek barikano koja o turnir le teamistar AFC Erba sina. Odoj o schtar foroskere teams use sina, save adaj delahi. Jeke 2:0 jerinipeha ando lejcti khelipe na jerintscham tschak o turnir, amen te o interni masteripeskero khelipe le erbakere teamendar, save ande pumari naphandli cajt lobdasinahi jerintscham, phenel o akan bojd 30 berschengero Rom, Martin Horvath. Buteder pedar o barikane kheliptscha, save o „1. AS Roma“ kertscha, schunen tumen andi adivesakeri sendung Roma sam upro Radijo Burgenland.  (volksgruppen.orf.at)

Im Sommer 1990 hat alles begonnen, da wurde die Fußballmannschaft „AS Roma“ gegründet. Bei der Jahreshauptversammlung des Verein Roma im Gasthaus Neubauer in Oberwart wurde damals nicht nur der neue Vorstand, sondern auch der AS Roma und dessen Trainer bestellt. Read the rest of this entry »