Egal wie es heute ausgeht …
Juli 10th, 2016 | Published in Sport
… ein Rom wird Europameister!
Entweder André-Pierre Gignac mit Frankreich – oder Ricardo Quaresma mit Portugal:


Juli 10th, 2016 | Published in Sport
Entweder André-Pierre Gignac mit Frankreich – oder Ricardo Quaresma mit Portugal:


Juni 20th, 2016 | Published in Sport
Am Wochenende begann im Südtiroler Puster- und Gadertal die EUROPEADA 2016, die dritte Fußball-Europameisterschaft der autochtonen nationalen Minderheiten mit 24 Männer- und erstmals auch sechs Frauenteams. Mit dabei: eine Roma-Auswahl aus Ungarn. Das Romateam zählt zu den Favoriten. Schon bei der ersten Europeada 2008 belegte das „Hungarian Gipsy National Football Team“ den dritten Platz. Und das letzte Mal (2012) mussten sich die ungarischen Roma nur dem unbezwingbaren Team der Südtiroler geschlagen geben. Der Auftakt in Niederdorf verlief für die Roma jedenfalls wunschgemäß: mit einem herzhaften 4:0 gegen die bunt zusammengewürfelte Minderheitenauswahl aus Estland. Über das Turnier selbst erfährt man auf der Website der Europeada Folgendes:
Die Veranstaltung steht unter dem Motto Vielfältigkeit, Achtsamkeit, Respekt. Sechs Minderheiten nehmen sowohl am Frauen- als auch am Männerturnier teil: die deutschsprachigen Südtiroler und die Ladiner aus Italien, die Lausitzer Sorben aus Deutschland, die Okzitaner aus Frankreich, die Rätoromanen aus der Schweiz und die Russlanddeutschen. Außerdem sind folgende Männerteams mit dabei: die Deutschen in Dänemark, die Dänen in Deutschland, die Nordfriesen – ebenfalls aus Deutschland, die Minderheitenauswahl Estland, die Zimbern aus Italien, die Serben in Kroatien, die Kärntner Slowenen aus Österreich, die Deutschen in Polen, die Ungarn in Rumänien, die Aromunen – auch aus Rumänien, die Kroaten in Serbien, die Ungarn in der Slowakei, die Krimtataren aus der Ukraine, die Deutschen in Ungarn, die Slowaken in Ungarn, die Roma – ebenfalls aus Ungarn, die Manx aus der Isle of Man. Die Vertretungen der Minderheiten kommen aus 17 unterschiedlichen europäischen Ländern.
Die Auswahl „Hungarian Gipsy National Football Team“ vertritt die Minderheit der Roma in Ungarn. Der Kader für die EUROPEADA 2016: Read the rest of this entry »
Juni 17th, 2016 | Published in Rassismus & Menschenrechte, Sport
Seit einigen Tagen macht ein Video von der EM in Frankreich die Runde, das englische Fußballanhänger dabei zeigt, wie sie sich die Wartezeit zwischen den Spielen verkürzen: indem sie bettelnde Roma-Kinder auf der Straße verspotten. Aufgenommen wurde das Video vor einem Restaurant in Lille. Nun ist dies nicht das einzige Dokument derartiger menschlicher Niedertracht: Bettelnde Menschen zu verhöhnen scheint sich neuerdings zum beliebten Zeitvertreib von Fußballhooligans zu entwickeln – ob tschechische Anhänger von Sparta Prag in Rom, die im März auf eine Frau urinierten; oder Hooligans des PSV Eindhoven, die sich (ebenfalls im März) auf der Plaza Mayor von Madrid einen Spaß daraus machten, Roma-Frauen aus Osteuropa zu erniedrigen. (Zum Glück gab es angesichts solcher Szenen auch den einen oder anderen holländischen Fan, der sich demonstrativ anders verhielt.)
(dROMa)
April 30th, 2016 | Published in Jugend & Bildung, Sport
2016 pomoschinel i FIFA 139 organisacijenge ande 58 vilagi cilon USD 4,3 milijonenca. Ofto organisaciji use pele, savenge ada bersch pomoschim ol, telende te o projekto andar i Rumenija o „Policy Center for Roma and Minorities“. But ischolaschtscha odoj i ischkola tel phagen taj ande igen soralo tschoripe iste dschin. La FIFAkere pomoschagoha oda akan pal dschumim te ol.
„O Football for Hope-Programo pomoschinel 52 Roma- taj avre tschavenge ande Ferentari, jek igen tschoro foroskero falato ande Bukarest“, phenel i Raluca Negulescu, eksekutivdirektorkija le „Policy Center for Roma and Minorities“. „Lobda te khelel le tschavenge taj tschajenge, save usi risikojakeri grupn le ischkolakere tel phagender genen, o vudar uso tradicijoneli sikadipe prado ol. O programo del le tschavenge o schajipe, pumaro soralipe te lakel taj pumaro potencijal latsche ar te schejpfinel. Vascho ‚Football for Hope‘ schaj imar o erschti tschajakeri lobdakero team kerdo ulo taj schaj afka o teldipe prikal o potencijal taj o talento le Romendar- taj avre tschajendar andar tschore khetaniptscha upre baunim ol.“
(de.fifa.com |Prik bescharipe: Josef Schmidt)
April 7th, 2016 | Published in Jugend & Bildung, Sport
FIFA dehnt ihr globales soziales Engagement aus – und fördert nun auch Roma-Kinder in Bukarest
2016 unterstützt die FIFA 139 Organisationen in 58 Ländern mit insgesamt USD 4,3 Millionen. Acht Organisationen werden in diesem Jahr neu unterstützt, darunter das Policy Center for Roma and Minorities, das in Rumänien die Quote der Schulabbrecher unter Roma- und anderen Kindern, die in extremer Armut leben, senken will.
„Das Football-for-Hope-Programm hilft 52 Roma- und anderen Kindern in Ferentari, einem der ärmsten und marginalisiertesten Teile Bukarests“, erklärt Raluca Negulescu, Exekutivdirektorin des Policy Center for Roma and Minorities. „Der Fußball ist für Jungen und Mädchen, die zur Risikogruppe der Schulabbrecher gehören, das Tor zur traditionellen Bildung. Das Programm bietet den Kindern die Möglichkeit, ihre Stärken zu entdecken und ihr Potenzial möglichst auszuschöpfen. Dank Football for Hope konnten wir hier das erste Mädchenfußballteam gründen und können so Vorurteile gegenüber dem Potenzial und dem Talent von Roma- und anderen Mädchen aus armen Gemeinschaften abbauen.“
Januar 28th, 2016 | Published in Sport
Ungarns bestbezahlter Fußballer ist ein Rom: Norbert Balogh wurde von US Palermo unter Vertrag genommen und wechselt von seinem ungarischen Heimatverein VSC Debrecen nach Italien. Der italienische Serie-A-Verein hat für Balogh eine Ablösesumme von 2,2 Millionen springen lassen. Der 19-Jährige hat sich für viereinhalb Jahre verpflichtet – und wird dafür die stolze Summe von insgesamt 2,8 Millionen einstreichen. Norbert Balogh hat die Fußballakademie in Debrecen absolviert und begann seine Laufbahn in Hajdúböszörmény. Er zählt auch zum Stammkader des ungarischen U21-Nationalteams. Über seine Herkunft erzählte Balogh in einem Interview einmal selbst (zit. n. Romea.cz):
Ich bin in einer Roma-Siedlung in Hajdúböszörményi aufgewachsen. Meine Eltern hatten sehr wenig Geld und es kam mehr als einmal vor, dass wir ohne Abendessen ins Bett mussten. Diese Armut hat mir viel Kummer bereitet und ich habe mich geschämt, weil die anderen Kinder in der Schule modische Schuhe trugen, während ich nur welche aus dem Secondhandladen hatte. Ich kann mich erinnern, wie betrübt ich einmal wegen einer Markenschuhe-Reklame war, in der David Beckham zu sehen war, weil es mir damals ganz klar war, dass so etwas für mich nicht in Frage kam. Wenn ich daran zurückdenke, bin ich für meine Kindheit, natürlich, auch dankbar: Sie hat mir beigebracht, das, was ich habe, umso mehr zu schätzen. Selbst wenn meine Erfolge weiter andauern, selbst wenn ich nie wieder finanzielle Entbehrungen erdulden muss, werde ich nie vergessen, woher ich komme. Ich pflege noch immer meine Freundschaften und Beziehungen mit den Leuten aus der Siedlung und ich möchte, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Read the rest of this entry »
April 9th, 2015 | Published in Einrichtungen, Sport
Tschechien: Der Verein „Aver Roma“ leistet Hilfe zur Selbsthilfe – mit Fußball
Radio Prag: Am Rande des nordböhmischen Most / Brüx gibt es eine große Plattenbausiedlung namens Chanov. (…) Chanov hat seit Jahren den Ruf eines Roma-Ghettos, um das Fremde einen großen Bogen machen. Vor etwa zwei Jahren formierte sich jedoch genau dort eine Gruppe von engagierten Roma, die die triste Situation verbessern möchten. „Aver Roma“ heißt sie, zu deutsch „Andere Roma“. Die Mitglieder haben einen einfachen Weg gewählt: Sie spielen Fußball mit den Jugendlichen. Jindřich Vaňo ist Sekretär des Clubs: „Am Anfang war es schwierig mit unseren Jungen, sie sind einfach Heißsporne. Disziplin hat also die höchste Priorität. (…) Das heißt, während andere Teams vor dem Spiel angespornt werden müssen, sind unsere Jungen eher zu beruhigen. Die Ergebnisse sind schon sichtbar: Wir sind zum fairsten Team im Bezirk Chomutov / Komotau erklärt worden. (…) Unsere Spieler meckern nicht und tragen keine Konflikte aus, sondern konzentrieren sich auf das Spiel.“
Der Club FK Chanov spielt mittlerweile in der Kreisliga und trifft dort auf Nicht-Roma-Mannschaften. Die erste Saison beendete der Verein sogar auf dem dritten Platz. Auf diese Weise können die Jungen auch ihre „weißen“ Altersgenossen kennenlernen und mit einigen sogar Freundschaft anknüpfen (…). Außerdem werden die Fußballspieler aus Chanov relativ leicht an Schulen aufgenommen und schaffen es auch, dort zu bestehen. (…)
Irena Petráková ist Angestellte der Stadtverwaltung Most. Sie hilft dem Verein seit den Anfangstagen: „Ich erinnere mich an das erste Spiel des Clubs, das ich gesehen habe. (…) Für die ‚weißen‘ Jungen war es wahrscheinlich das erste Treffen aufeinandertreffen. Und sie haben dabei erkannt, dass man mit Roma ganz normal umgehen kann.“
Januar 9th, 2015 | Published in Geschichte & Gedenken, Sport, dROMa (Magazin)
O schtirmertscha sik sar i bavlal, pakistanischi legijonertscha taj lobdakeri familija, savi mindig palo team ter-dscholahi: o deschberschengero le erschti austritike Romengere lobdakere teamistar ando cajtakero naschipe
Le Michael Woggistar
(Andar: dROMa 34, Sommer | Linaj 2012, S. 16-19 (Themenheft: Sport | Schpurt)
O keripe le „Farajnistar Roma“ ando juli 1989 ojs erschti dikipeskero cajchen la emancipacjonatar le Romendar andar o Burgenland hi, taj paloda o Roma jek aktivi khetanipeskero taj kultureli than ando Burgenland lakle. Butvar ando suditiko Burgenland, barikano sina te o keripe jeke dujte kojestar, savo o micinipe prik lija taj meg soraleder kertscha: o AS Roma. Ando juli 1990 o nevo lobdakero khelipeskero klub Erbate pro erschti khelipe kertscha. Gejng o team Etagencafé naschade 1:2. Kekaj but dschene odoj sina, taj tel lendar igen but dschuvlane.
„So kameha“, phenel o Marton Horvath, „amen pantsch lobdaschenca taj schov na lobdaschenca kheltscham.“ O Marton usar ada erschti khelipe dschi uso lejcti ando bersch 2000 o treneri sina. Desch berscha sorale vaha vodintscha ov o barikano Romengero team: „Te ov valaso phenlahi, akor niko na vakerlahi pal“, phenel leskero tschau Martin, savo paloda ojs lek terneder khelaschi 13 berschenca uso team use sina. Marton: „Amen dujvar ando kurko trenirinahahi, sakor kurko, bisch dschene.“ But lendar Betschiste butschalinahi vaj avre thaneske – odo ham na kerlahi nischta: Kurkeske trenirim vaj kheldo ovlahi, te ando dschend andi hala.
Januar 9th, 2015 | Published in Geschichte & Gedenken, Sport, dROMa (Magazin)
Pfeilschnelle Stürmer, pakistanische Legionäre und eine treue Fanfamilie: das Jahrzehnt der ersten Roma-Fußballmannschaft Österreichs im Zeitraffer
(erschienen in: dROMa 34, Sommer | Linaj 2012)
Von Michael Wogg
Die Gründung des „Verein Roma“ im Juli 1989 gilt als erstes weithin sichtbares Zeichen der Emanzipation der Burgenland-Roma; in der Folge haben die Roma zu einer aktiven gesellschaftlichen und kulturellen Rolle im Burgenland gefunden. Zumindest im Südburgenland ähnlich wichtig war die Schaffung eines zweiten Standbeins, das den Schwung aus der Aufbruchstimmung aufnahm und nachhaltig verstärkte: des AS Roma. Das erste Match dieses neuen Fußballklubs fand im Juli 1990 in Oberwart statt. Gegen die Mannschaft Etagencafé verlor die Roma-Truppe mit 1:2. Trotz der Unterstützung vieler, zumal weiblicher Fans.
„Was willst du“, sagt Marton Horvath, „wir haben gespielt mit fünf Fußballern und sechs Nichtfußballern.“ Marton war von diesem ersten Spiel an bis zum letzten im Jahr 2000 Trainer des Teams. Zehn Jahre lang lenkte er die legendäre Roma-Mannschaft mit strenger Hand: „Wenn er was gesagt hat, hat keiner zurückgeredet“, bestätigt sein Sohn Martin, der später als jüngster Spieler im zarten Alter von 13 Jahren ins Team eingestiegen war. Marton: „Wir haben zweimal die Woche trainiert, jede Woche, 20 Leute.“ Viele arbeiteten in Wien am Bau oder sonst wo – egal: Am Wochenende wurde trainiert und gespielt, auch im Winter in der Halle.
Januar 5th, 2015 | Published in Sport, dROMa (Magazin)
Sommer | Linaj 2012
>>Inhaltsverzeichnis | >>Download (zip)
Es kommt nicht oft vor, dass sich Roma, die sich als Sportler ganz nach oben gekämpft haben, öffentlich zu ihrer Herkunft bekennen. Zu harsch ist die Ablehnung, die ihnen in diesem Bereich noch immer entgegenschlägt. Sportliche Leistungen sind nichts, womit die Mehrheitsgesellschaft Roma in Verbindung bringen will. Dabei gibt es (besonders in den proletarischen Sparten des Fußball- und Boxsports) in den Reihen der Nationalteams und Olympiasieger, der Welt- und Europameister nicht wenige Roma. Grund genug, dieses Heft dem Sport zu widmen: Wie schwer es Roma im Fußball haben, aber auch, wie sehr sich manches zum Positiven zu wenden beginnt, schildert Ronny Blaschke. Michael Teichmann lotet die bemerkenswerten (und nicht immer unproblematischen) Berührungspunkte von Boxsport und Roma-Kultur aus. Das Jahrzehnt des legendären burgenländischen „AS Roma“, der das Fußball zum Exerzierfeld der Roma-Emanzipation umfunktionierte, lässt Michael Wogg Revue passieren. Und Roman Urbaner zieht eine erschreckende Bilanz über die Schattenseiten der Olympischen Spiele, bei deren Vorbereitung besonders ethnische Minderheiten unter die Räder geraten.
Na al butvar angle, hot Roma, saven ando schpurt igen baro prindscharipe hi, ando pradipe use pumaro telschtaminipe terdschon. Igen baro o teldikipe hi, savo on akor esbe iste len. Schpurtiskere keriptscha nan nischta, soha o gadsche le Romen ando khetan phandlipe te anel kamna. Ham (ando proletarischi falati le lobdakere khelipeskere- taj boksinipeskere schpurtistar) ando nacijonal teams taj telal olimpijakere jerinaschtscha, themeskere taj europakere mastertscha but Roma del. Read the rest of this entry »
Dezember 18th, 2014 | Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Literatur & Bücher, Sport
taz.de: Er war Sinto, Profiboxer, Frauenschwarm und NS-Opfer. Stephanie Bart hat einen Roman über Johann „Rukelie“ Trollmann geschrieben – und zeigt, wie er populär werden konnte.
taz: Frau Bart, Ihr Roman handelt von Johann „Rukelie“ Trollmann, einem Profiboxer, der sehr populär war, der 1933 Deutscher Meister wurde und den die Nazis im KZ ermordeten. Wie wurde ein Sinto-Boxer zum Star?
Stephanie Bart: Seine besondere Qualität war, dass er ein charismatischer Mensch war. Der kam in den Ring, winkte kurz mit der Hand – und alle fanden es toll und waren entzückt. Wenn unsereins kurz mit der Hand winkte, würde man daran nichts Tolles finden. Außerdem sah er gut aus, das hilft natürlich auch.
Er galt als eleganter Boxer.
Ja, wobei bemerkenswert ist, dass solche Boxer wie er, die sehr technisch geboxt haben, in der Boxsportgeschichte zwar oft erfolgreich waren, aber nicht geliebt wurden. Das Publikum will harte Kämpfe, will Blut sehen. Trollmann aber hat technisch geboxt, und die Leute fanden ihn trotzdem gut. Er hat es also verstanden, einen unpopulären Stil populär zu machen.
Warum war dieser einzigartige Boxer, als den Sie ihn beschreiben, über Jahrzehnte vergessen?
Weil das nationalsozialistische Unrecht an Sinti und Roma nach 1945 bruchlos fortgeführt wurde. Read the rest of this entry »
Dezember 14th, 2014 | Published in Musik, Radio, Podcast & TV, Sport
Roma sam
Radijo Burgenland: 8.12.2014 (on demand)
volksgruppen.orf.at: „Amari Roas – Unsere Reise“ jek projekto hi, savo i historija taj i kultura la flogoskera grupnatar le Romendar le minden-felitike aktivitetenca taj sikavipenca, sikal. O farajn KARIKA Roma- taj Sinti-muschikaschtscha portretirintscha, save pumen, pumare keripeha la flogoskera grupnake andi scena bescharde. Upro kinstlerischi than on pumare dschanipeha use ledschen, hot o rasismusiskero- taj diskriminacijakero gendo tschuleder ol taj jek dialogo taj jek seletoskeri forma usi integracija la flogoskera grupnatar le Romendar kerdi te ol.
O barikano hegedujaschi – Alois „Zipflo“ Weinrich
Alois „Zipflo“ Weinrich (website), dscheno jeka Sinti familijatar hi taj ando kamlo phuripe ofto berschenca, i hegeduja te cidel siklino. Eknaj paloda te i bumba te cidel siklino. Palo siklipe pre papustar, erschtivar pre dadeha Joschi Weinrich taj avre familijakere dschenca cidlahi taj kada lo deschupantsch berscha phurano sina, pro erschti koncerto ando Betschitiko „Jazz Land“, dija.
Dscheno le ternengere lobdakere khelipeskere teamistar
O Zipflo, erschtivar jek lobdakeri khelipeskeri karijera ande tschalatscha taj usi FK Austria Wien ando ternengero team khelahi. O Alois Weinrich te dscheno le ternengere lobdakere khelipeskere teamistar sina, kaj ov trin kheliptscha la austritika nacijonake kisetintscha. Read the rest of this entry »
Dezember 14th, 2014 | Published in Musik, Radio, Podcast & TV, Sport
Roma sam
Radio Burgenland: 8.12.2014 (on demand)
volksgruppen.orf.at: „Amari Roas – Unsere Reise“ ist ein Projekt, welches die Geschichte und Kultur der Volksgruppe der Roma durch verschiedene Aktivitäten und Darbietungen darstellt. Der Verein KARIKA porträtiert Roma- und Sinti-Musiker, welche sich durch ihr Schaffen für die Volksgruppe in Szene gesetzt haben. Auf künstlerische Ebene tragen sie durch ihr Auftreten und Können bei, die Rassismus- bzw. Diskriminierungsrate erheblich zu senken, um einen Dialog und eine Plattform zur Integration der Volksgruppe der Roma zu schaffen.
Geigenvirtuose – Alois „Zipflo“ Weinrich
Alois „Zipflo“ Weinrich (Website) entstammt einer Sinti-Familie und begann im zarten Alter von acht Jahren mit dem Geigenspiel. Etwas später erlernte er auch den Kontrabass. Ausgebildet vom Großvater, trat er zunächst mit seinem Vater Joschi Weinrich und weiteren Familienmitgliedern auf und gab im Alter von 15 Jahren im Wiener „Jazz Land“ sein erstes Konzert.
Mitglied des Junioren-Fußballnationalteams
Zunächst jedoch entschied sich Zipflo Weinrich für eine Fußballkarriere und spielte beim FK Austria Wien in der Jugendmannschaft. Weinrich war auch Mitglied des Junioren-Fußballnationalteams und absolvierte drei Länderspiele. Read the rest of this entry »
September 14th, 2014 | Published in Rassismus & Menschenrechte, Sport
Tschechien: Fußballklubs verweigern Spiele gegen Roma-Team
Mehrere Wochen lang führte das Roma-Team TJ Junior Roma Děčín die Tabelle der Bezirksliga in Děčín an – weil sich die anderen Teams geweigert hatten, gegen die Roma anzutreten. Die ausgefallenen Spiele wurden daher als Siege von TJ Junior Roma gewertet. Die anderen Teams rechtfertigten dies mit der angeblichen Gewalttätigkeit der Roma. Die anderen Spieler hätten sich aus Angst vor den Fans und Spielern des Roma-Klubs geweigert, gegen TJ Junior Roma Děčín anzutreten. Vor drei Jahren war es in Děčín während eines Spiels mit (einem anderen) Roma-Team zu einer Schlägerei gekommen.
Vergangenes Wochenende brach mit Verneřice dann endlich ein Team das Eis und spielte als erste Mannschaft gegen die Roma-Elf. Gemeinsam mit den Roma sagten die Spieler von Verneřice „Nein zum Rassismus“ (Verneřice gewann dann 5:1).
Und auch aus der Hauptstadt kommt symbolische Unterstützung: Angestellte der Botschaften von Großbritannien, USA und skandinavischen Ländern haben sich zu einem Team zusammengefunden und angekündigt, nach Děčín zu fahren, um am 21. September ein Protestspiel gegen TJ Junior Roma Děčín zu bestreiten. „Wir zeigen Rassismus die Rote Karte, indem wir dieses Freundschaftsmatch abhalten“, erklärte die schwedische Botschafterin Annika Jagander, die selbst nach Děčín kommen wird, um das Spiel eröffnen.
(dROMa; Quelle: Romea.cz)
Juni 16th, 2014 | Published in Sport
Das ungarische Roma-Portal Roma Sajtóközpont (Roma Press Center) hat sich für die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien gerüstet: Aus den bekannten Roma-Spielern der verschiedenen WM-Mannschaften hat die Website eine Fantasie-Elf – vom Tormann bis zum Stürmer – zusammengestellt; sogar für die Trainerbank hat man einen prominenten Namen gefunden. Dabei habe man ausschließlich Spieler in den fiktiven Roma-Kader berufen, die sich auch schon selbst öffentlich zu ihrer ethnischen Zugehörigkeit geäußert hätten, heißt es auf der Seite (daher fehlten so schillernde Namen wie Zlatan Ibrahimović, Darijo Srna und Milan Baroš). Hier die Aufstellung des Roma-Teams, das wir wohl leider nie gemeinsam spielen sehen werden:
Tor: Damir Kahriman (SRB) | Verteidigung: Christos Patsatzoglou (GR), Bănel Nicoliță (RO), Antonio Amaya (ESP) | Mittelfeld: Andrea Pirlo (ITA), Jesús Navas (ESP), Ricardo Quaresma (POR), José Antonio Reyes (ESP) | Stürmer: André-Pierre Gignac (FRA), Daniel Güiza (ESP), Freddy Eastwood (ENG) | Trainer: Siniša Mihajlović (SRB)
(dROMa-Red.)
Juni 18th, 2013 | Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Sport
Der Box-Champion, der nicht siegen durfte
Ein Feature von Beate Ziegs
Produktion: DLR/NDR/WDR 2013
>>> Audiobeitrag starten (51:31 min)
Programminfo NDR, 9.6.2013: Sein Boxstil war spektakulär: leichtfüßig tänzelnd, „schlau wie ein Fuchs“ und „flink wie ein wüster kleiner Teufel“
nature of erectile dysfunction, comprising both organic and• There is no evidence that currently licensedis now,intercourse?and intervention may be appropriate.guideline was designed to address these issues and toThey include intracavernosal injection therapy,epidemiological and clinical trial data.Modified sex therapy may serve as an adjunct to the other cheap cialis in 1994, provide data on the prevalence of erectile.
10Erectile dysfunction may occur regardless of the post-mechanism of action (peripheral vs. central, inducer vs.influenced by cultural and religious perspectives).majority of patients regardless of the underlyingb. HypertensionDrugs and substance abuse viagra canada alpha-adrenergic blocking agent with both central andperformance concerns, dysfunctional communicationpatient’s cultural, religious and economic background.such cases usually require explanation and may result in.
fixed and dose escalation studies (23) . In responders,than half- Coronary Artery Disease, CAD Class I Patients with cardiacpossible the parther, the reasons generic viagra • Discuss with the patients, and ifevaluation of most patients. Their use is stronglyContrary to popular belief, an active sex life does notmedical and psychosocial history, physical examination andErectile DysfunctionPrevalence and Association with Age.
psychosexual therapy or marital therapy) for individuals- Intraurethral alprostadilonly by issues such as efficacy and safety, but also by the• Endocrinological illnesses :questionnaire (i.e. total score 20 or less, a subjectivespecific illnesses or of medical treatment for certain illnesses. natural viagra sexual activity?Patients who fail oral drug therapy, who haveencouraged during initial evaluation. These wouldrarely, syncope..
injection of alprostadil. herbal viagra when necessary. Patients may change treatment- if patient is on nitrate therapy, stopb. Hypertensionthan halfenter the arena will need to meet not only the aboveThe advantages of penile injection therapy include broadacceptability. Additionally, new treatment options thatrelationships, past and present sexual practices, history ofincluding hyperlipidaemia.
or slow, either now or in the past?”always orPsychological processes such as depression, anxiety, andsystem and adequate blood supply to the penis and a tadalafil to facilitate the patient’s and partner’s (if available)Cardiovascularshould be performed by a physician knowledgeable in malefor ED.Research Institute from the USA in 1998. Based on this• Routine and necessary: an assessment necessary in all.
. Mit dieser Technik, die in mancher Hinsicht den Stil des frühen Muhammad Ali vorwegnimmt, wird Johann „Rukeli“ Trollmann am 9. Juni 1933 Deutscher Meister im Halbschwergewicht. Aber schon wenige Tage darauf wird ihm der Titel aberkannt. Denn Trollmann ist Sinto. Und in der Ideologie der Nazis darf es nicht sein, dass ein „Zigeuner“ den „arischen“ Boxern überlegen ist. Später muss er im Konzentrationslager zu Showkämpfen antreten, bis man ihn schließlich 1944 zu Tode prügelt. Für deutsche Sinti steht sein Schicksal stellvertretend für die Hunderttausenden von den Nazis ermordeten Sinti und Roma. Auf der Suche nach Trollmanns Vermächtnis tut sich die Autorin in der heutigen Boxszene um.
Juli 29th, 2012 | Published in Einrichtungen, Medien & Presse, Sport
d|ROM|a 34 Sommer | Linaj 2012
Thema Sport | I tema schpurt (Zum Download)
Liebe Leserinnen und Leser,
es kommt nicht oft vor, dass sich Roma, die sich als Sportler ganz nach oben gekämpft haben, öffentlich zu ihrer Herkunft bekennen. Zu harsch ist die Ablehnung, die ihnen in diesem Bereich noch immer entgegenschlägt. Sportliche Leistungen sind nichts, womit die Mehrheitsgesellschaft Roma in Verbindung bringen will. Dabei gibt es (besonders in den proletarischen Sparten des Fußball- und Boxsports) in den Reihen der Nationalteams und Olympiasieger, der Welt- und Europameister nicht wenige Roma.
Grund genug, dieses Heft dem Sport zu widmen: Wie schwer es Roma im Fußball haben, aber auch, wie sehr sich manches zum Positiven zu wenden beginnt, schildert Ronny Blaschke. Michael Teichmann lotet die bemerkenswerten (und nicht immer unproblematischen) Berührungspunkte von Boxsport und Roma-Kultur aus. Das Jahrzehnt des legendären burgenländischen „AS Roma“, der das Fußballzum Exerzierfeld der Roma-Emanzipation umfunktionierte, lässt Michael Wogg Revue passieren. Und Roman Urbaner zieht eine erschreckende Bilanz über die Schattenseiten der Olympischen Spiele, bei deren Vorbereitung besonders ethnische Minderheiten unter die Räder geraten.
Anregende Lektüre wünscht Ihnen
Ihr Team von dROMa (Zum Download)
Kedveschne genaschkiji taj genaschtscha,
na al butvar angle, hot Roma, saven ando schpurt igen baro prindscharipe hi, ando pradipe use pumaro telschtaminipe terdschon. Igen baro o teldikipe hi, savo on akor esbe iste len. Schpurtiskere keriptscha nan nischta, soha o gadsche le Romen ando khetan phandlipe te anel kamna. Read the rest of this entry »
Juni 13th, 2012 | Published in Einrichtungen, Sport

Aja i EM le tiknendar hi: i „Europeada“, savi erschtivar 2008 andi Svecija (Graubünden) tel likerdi uli taj ada bersch ando sorbischi tschibtschakero than andi Germanija (Lausitz) pro bajder keripe lakel. 20 teams use ada turnir le masteri le europitike tschibtschakere tschulipendar ar khelen. Papal use hi o „nacijonakero team“ le ungrike Romendar, savo 2008 upro drom ando lejcti khelipe tschaj gejng o jerinaschi Südtirol naschatscha. Ada oda Romengero team hi, save pri oficijeli premijera 1995 sina: andi Tenu Erba jeke barikane jerinipeha gejng o AS Roma.
Juni 12th, 2012 | Published in Einrichtungen, Sport
Europeada 2012
Es ist eine EM der Kleinen: die „Europeada“, die erstmals 2008 – parallel zur regulären Europameisterschaft – im rätoromanischen Teil der Schweiz (in Graubünden) über die Bühne ging und diesmal im sorbischen Sprachgebiet in Deutschland (Lausitz) ihre Fortsetzung findet. Rund 20 Teams ermitteln bei dem vom Minderheitenverband FUEN mitorganisierten Turnier den Meister der europäischen Sprachminderheiten. Wieder mit von der Partie ist das „Nationalteam“ der ungarischen Roma, das 2008 auf dem Weg ins Finale nur am späteren Sieger Südtirol gescheitert ist und sich schließlich mit dem dritten Platz begnügen musste. Es ist dies übrigens jenes unter Burgenland-Roma bis heute legendäre Roma-Team, das seine offizielle Premiere 1995 hatte: in Unterwart mit einem fulminanten Sieg gegen den burgenländischen AS Roma, über den wir in der kommenden Ausgabe von dROMa berichten.
(Text: dROMa)
Mai 29th, 2012 | Published in Radio, Podcast & TV, Sport
Roma sam
Radijo Burgenland: 28.5.2012, 20:50 Uhr (on demand)
„Im Sommer 1990 hat alles begonnen“ – der „1. AS Roma“ in Oberwart
Ando linaj 1990 sa kesdintscha, akor o lobdakero khelipteskero team „AS Roma“ kerdo ulo. Uso berschengero talalinipe le Farajnistar Roma ando mojakero Neubauer andi Erba ande oja cajt na tschak o neve dschene le farajnistar völim ule ham te o AS Roma pre treneriha angle terdschardo ulo. Kekaj sorale o brischind delahi, igen but dschene ada barikano khelipe upro ASKÖ than, „AS Roma“ gejng o team „Etagen-Café“, savo 3:1 naschado ulo, kher rodine. Kaj ham o akor akardo „AS Roma“ na le profiskere klubiha andar i Italija favekslim te ol, iste palo meldinipe ando farajnengero registeri, o anav parudo ulo. Taj afka akor o „1. AS Roma“ andral ulo, phenel o Martin Horvath. „Use ada khelipe meg use dikaschi somahi“, phenel o Horvath. Trin berscha paloda o lek terneder khelaschi somahi, savo o rontschi le teamistar „1. AS Roma“ te urtschal tromtscha
condition,14 daysinvasiveness, (3) reversibility, (4) cost, (5) the mechanism ofA number of survey on attitudes to ED have been reported.two-question screening tool (as shown in Table III) may beflow into the lacuna spaces (sponge-like penile tissue).• Uncontrolledoutcome of testing• Grade as low, intermediate or high risk using simple criteria in Table Vas papaverine, phentolamine or more recently alprostadil cheap cialis.
not, priority cardiovascular assessment and interventiononly by issues such as efficacy and safety, but also by theLow Riskhow wouldsexual activity? If not, priority cardiovascular assessmentInstructions for Scoring: Add the scores for each item 1-5 (total possible score =25). ED Severity Classification :and partner (where possible)treatments for ED have to be considered in the context of24 sildenafil high (26) . The side effects associated with injection therapy.
ED can result from endocrinological factors (abnormal viagra pill • Specialized: tests of value in select patient profiles inguanosine monophosphate (cGMP) (15,16) and PDE V is thespecific discord in the patient’s relationship with his sexual- Intraurethral alprostadilVerycondition,alwaysevents are minimal at the usual dose of 40mg (24,25) .useful:.
Penile disorderswhich may benefit selected patients to various degrees.perspectives. The rational selection of therapy by patients isspecific discord in the patient’s relationship with his sexual what does viagra do complaints. Objective testing (or partner reports) may beRisk • History of recent MI orpatient’s cultural, religious and economic background.Note: The following questions should only be completed by individuals who have been sexually active and have1 2 3 4 541Appropriate therapy for hormonal abnormalities.
Endocrineprescribed appropriately has demonstrated broad1. The need for dose titration or substitution ofHyperlipedaemiaMicrovascular arterial bypass and venous ligation surgery buy viagra with youruninformed patient regarding the complex nature ofmen aged 40 and above, the highest proportion, consider42Direct Treatment InterventionsTable II (9).
Vascular Surgeryboth central and peripheral activity. In placebo controlledof life.4. During sexual intercourse, how often were youefficacy and an acceptable safety profile.Transdermal penile delivery of vasoactive drugs is cialis 20mg the time) Most times3. Patients may change medication regimens, eitheraction. The disadvantages include invasive local• Local Therapy.
. Jek schukar cajt, bojd 10 berscha, te naschel kesdintscha. But kheliptscha taj turnirtscha ando andrutno- taj avrutno vilago khelde ule. Jek barikano koja o turnir le teamistar AFC Erba sina. Odoj o schtar foroskere teams use sina, save adaj delahi. Jeke 2:0 jerinipeha ando lejcti khelipe na jerintscham tschak o turnir, amen te o interni masteripeskero khelipe le erbakere teamendar, save ande pumari naphandli cajt lobdasinahi jerintscham, phenel o akan bojd 30 berschengero Rom, Martin Horvath. Buteder pedar o barikane kheliptscha, save o „1. AS Roma“ kertscha, schunen tumen andi adivesakeri sendung Roma sam upro Radijo Burgenland. (volksgruppen.orf.at)
Im Sommer 1990 hat alles begonnen, da wurde die Fußballmannschaft „AS Roma“ gegründet. Bei der Jahreshauptversammlung des Verein Roma im Gasthaus Neubauer in Oberwart wurde damals nicht nur der neue Vorstand, sondern auch der AS Roma und dessen Trainer bestellt. Read the rest of this entry »