Romani Chaji: Roma-Gruppen und die Sprache

Juli 20th, 2022  |  Published in Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Romani

Podcast „Romani Chaji“ (Mai 2021): Roma-Jugendliche in Deutschland reden über Romanes und über ver­schie­de­ne Dialekte. Sprachwissenschaftlich ist ja viel­leicht nicht je­des Detail ganz wasser­dicht, aber es ist ein lohnen­des Ver­gnügen, den Mädchen und ihrer Per­spek­tive zu­zu­hören.

Im Projekt „Romani Chaji“ des „RomaniPhen Archivs“ finden Mädchen der Sinti- und Roma-Com­mu­nity einen Raum, in dem sie über ihre Dis­kri­minie­rungs­erfah­run­gen sprechen und Stra­tegien da­gegen ent­wickeln kön­nen. Zudem werden indivi­duelle Lern­angebote ge­schaffen, um die Mädchen bei ihrer Aus­bildung zu unter­stützen. Zu­gleich werden kreative Kom­petenzen ge­för­dert: Es gibt Workshops und die Mädchen erstellen selbst Video-Blogs, Podcasts und animierte Filme. Mehr hier: www.romnja-power.de

Sämtliche Folgen des „Romani Chaji“-Podcasts (2021) finden Sie auf Spotify.

Facts & Figures (435)

Juli 18th, 2022  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken, Politik

1979 reiste die EU-Par­la­ments­prä­si­den­tin Simone Veil, selbst jü­di­sche NS-Über­le­bende, zur Ge­denk­kund­ge­bung der Ro­ma und Sin­ti in Ber­gen-Bel­sen.

(Quelle)

Podcast: Rassismus in den Schulen

Juli 16th, 2022  |  Published in Frauenrechte, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Podcast „Romani Chaji“ (Mai 2021): Roma-Jugendliche in Deutschland erzählen von ihren Rassismus-Er­fah­run­gen in der Schule

Im Projekt „Romani Chaji“ des „RomaniPhen Archivs“ finden Mädchen der Sinti- und Roma-Com­mu­nity einen Raum, in dem sie über ihre Dis­kri­minie­rungs­erfah­run­gen sprechen und Stra­tegien da­gegen ent­wickeln kön­nen. Zudem werden indivi­duelle Lern­angebote ge­schaffen, um die Mädchen bei ihrer Aus­bildung zu unter­stützen. Zu­gleich werden kreative Kom­petenzen ge­för­dert: Es gibt Workshops und die Mädchen erstellen selbst Video-Blogs, Podcasts und animierte Filme. Mehr hier: www.romnja-power.de

Sämtliche Folgen des „Romani Chaji“-Podcasts (2021) finden Sie auf Spotify.

Romani Ora (15. Juli 2022)

Juli 15th, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA

Anhören: →Romani Ora, Sendung vom 15. Juli 2022 (mp3)

In der Rubrik „Tagesthema“ berichtet Alexander Gussak vom traditio­nel­len Roma-Kirtag in Mischen­dorf (Be­zirk Oberwart). In unse­rem „Mri Histo­ri­ja“-Block er­zählt Paula Nardai ein altes Roma-Märchen. In der Rubrik „Minden­fe­li­tiko“ infor­miert Sie Tina Nardai über die an­stehen­den Ver­anstal­tun­gen am Wochen­ende. Für die Jungen und Jung­ge­blie­be­nen gibt’s dann noch die Kate­gorie „Young, wild and free“ – Adi Gussak er­zählt über den Boxer und selbst­ernannten „Gipsy King“ Tyson Fury. Durch die Sen­dung führt Adolf Gussak.

Babos wissen, wer die Chabos sind (2021)

Juli 14th, 2022  |  Published in Musik, Radio, Podcast & TV

COSMO Machiavelli. Der Podcast über Rap und Politik
WDR | Sendung vom 7.4.2021 (76:48 min)
→Download (mp3)

Vassili Golod und Jan Kawelke sprechen darüber, was wir über Sinti und Roma nicht wis­sen, aber drin­gend lernen soll­ten. Mit dabei: Ak­tivist und Rom Gianni Jova­no­vic und die Rapper Tomkat und Chawo, die von ihren Er­fah­run­gen als Sinti in Deutschland be­rich­ten.

Unwissenheit – das ist das vorherrschende Gefühl die­ser Folge. Un­wis­sen­heit in der Gesell­schaft, in der Ge­schich­te, in der Deutschrap-Sze­ne und bei uns:. Also viel auf­zu­arbei­ten in dieser Folge und was für ein Glück, dass Vassili Golod und Jan Kawelke so ge­dul­dige und kluge Gäste haben: Rom Gianni Jovanovic hat nicht nur das mit­rei­ßendste Lächeln, son­dern auch die über­zeu­gendsten Argu­mente, wenn es um seine aktivis­ti­schen Ziele geht. Seit Jahren en­ga­giert sich der Kölner für die Rechte der Rom:nja & Sinti:zze. Zu­letzt krem­pelte er in der WDR-Sen­dung „Kölner Treff“ die deutsche Sprach-Ig­no­ranz auf Links.

Tomkat ist Sinti-Rap-Pionier aus Osnabrück und kennt sich nicht nur mit Rap-Flows, son­dern auch mit Rede­fluss aus und teacht Musik-Basics ge­nau­so wie Sinti-Ge­schich­te. Sinto Chawo steht in seinen Fuß­stapfen. Der Rap-New­comer aus Köln wuchs mit Eminem und Django Reinhardt auf, die per­fekte Kombi also für eine viel­seiti­ge Musik­karriere.

(Text und Sendung: WDR.de)

Siehe dazu auch:
Sinti im Rap – Die Entdeckung der Chabo-Sprache

Abriss von Schweinefarm auf KZ-Areal

Juli 12th, 2022  |  Published in Geschichte & Gedenken

Schweinefarm auf dem KZ-Gelände von Lety (Foto: Romea.cz)Tschechien: Termin für Abriss der Schweine­farm in Lety, an de­ren Stelle Mahn­mal für Roma-Holo­caust ent­ste­hen soll

Im südböhmischen Lety werden am 22. Juli die Abriss­arbeiten des ehe­maligen Schweine­zucht­betriebs be­ginnen. An des­sen Stelle wird dann ein Mahnmal zur Erin­nerung an den Holocaust an den Sinti und Roma er­richtet. Die Abriss­kosten sollten maxi­mal 110 Millio­nen Kronen (4,5 Millio­nen Euro) betra­gen und werden vom Staat über­nommen. Dies teilte eine Spre­cherin des Museums für Roma-Kul­tur (Muzeum romské kultury) am Diens­tag der Presse­agen­tur ČTK mit.

Während des Zweiten Weltkriegs befand sich vor Ort ein Kon­zentrations­lager, in dem in den Jahren 1942 und 1943 ins­gesamt 327 Sinti und Roma star­ben. Seit den 1970er Jahren stand an der Stelle ein Schweine­zucht­betrieb. Diesen kauf­te der tsch­echi­sche Staat 2018 auf, um die Errich­tung einer Gedenk­stätte zu er­mög­lichen.

(Text: Radio.cz, 12.7.2022)

Aus unserem Archiv:
Read the rest of this entry »

Vivaro Viva Romnja: Farajn le dschuvlenge

Juli 12th, 2022  |  Published in Einrichtungen, Frauenrechte, Interview, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
27.6.2022 |
(on demand)

Zaklina Radosavljević (Foto: Yvonne Erdost/ORF)Sajt but berscha i Zaklina Radosavljević patrijarchali struk­tur­tscha taj seksis­mus ando kheta­nipe aun pes­ke dikel. Ada sa tra­dija la, 2015 o farajn „Vivaro Viva Romnja“ te kerel – jek farajn, savo le dschuv­len­ge adaj hi. O farajn o ersch­ti fa­rajn tschak Rom­njen­ge hi, hat dschuv­lenge, andi Austrija. Ando vake­ripe phukal i Zaklina Ra­do­savlje­vić pedar o ak­tu­jeli tema­tscha le fa­raj­nistar.

But Romnjenge o drom ande jek naphandlo, ajgeni dschivipe meg mindig jek barano hi. Bari­kano hi odolen te sikal, save meg mindig ando garu­jipe dschin. Usar o kes­dipe aun lakero cil sina, odole dschuvlen andar o garu­jipe te hulinel taj te sikal, phenel i Rado­savljević.

O cil mukipe hi
Te pedar Romnja andi Austrija vakertscham, iste diklo ol, obste odola adaj upro them ale vaj na, afka i Zaklina Rado­savlje­vić. Mint Romnja migra­cijo­nakera scenaha, butvar min­den­felitike problemca iste dschin, afka sar jek pharo usedscha­jipe uso sikadipe taj uso butjakero foro. Ham o anti­ciganismus meg mindig soralo hi, taj odolestar o cile Romnja reste hi, phenel i Radosavljević. Oj odolen­ge and pe bescharel, saven meg mindig nisaj hango hi taj butvar na dikle on. O Romnja Betschiste butvar minden­felitika dis­krimi­nacijake ar bescharde hi.

O cil mukipe hi: Ada probalinel o farajn duach minden­feli­tike workshops te schofinel. But dschuvla meg mindig ande patri­jarchali struk­turtscha dschin, vaschoda barikano hi thana te schofinel, kaj le dschuv­lenge latsche dschal taj kaj tschak vasch lengere man­giptscha dschal. Adaleha kamla o farajn „Vivaro Viva Romnja“ jek gondo te schofinel taj le dschuv­len le work­shopendar afka use multi­plika­torkiji te kerel.

Latsche thana le dschuvlenge
O dschijakana tel likerde workshops adale tematschenca donde pumen bescharde: Inter­nacijo­nali Romen­gero-Di, mujsi­nipes­kero soharipe, partneris­kero maripe taj atschi­peskero tscha­tschipe. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (434)

Juli 11th, 2022  |  Published in Facts & Figures, Wissenschaft

Im Mai 2018 erschien die ers­te Aus­gabe der neu­en in­ter­dis­zipli­nä­ren Fach­zeit­schrift Critical Romani Studies.

(Quelle)

Österreich: 2. August wird Roma-Gedenktag

Juli 10th, 2022  |  Published in Geschichte & Gedenken, Politik  |  1 Comment

2. August: künftig offizieller Roma-Holocaust-Gedenktag in Österreich? (Bild: RAN)Der 2. August soll nationaler Gedenktag für die im Na­tio­nal­so­zia­lis­mus er­mor­de­ten Roma und Sinti wer­den. ÖVP und Grüne brach­ten im Natio­nal­rat einen ent­spre­chen­den An­trag ein

„Es ist ein Anliegen der Volksgruppe der Roma den 2. August als nationalen Tag des Ge­denkens an die Opfer des Völker­mords an den Roma und Sinti während des National­sozialis­mus ein­zu­richten. Wir unter­stützen dieses An­liegen und haben aus diesem Grund einen ent­spre­chenden Antrag im Parlament ein­gebracht,“ so ÖVP-Volks­gruppen­sprecher National­rats­abg. Nikolaus Berlakovich.

Schätzungen zufolge wurden während des National­sozialis­mus rund 500.000 Männer, Frauen und Kinder aus der Roma- und Sinti-Ge­mein­schaft in Europa ermordet. 2015 wurde der Völkermord an den Roma im Zweiten Weltkrieg vom Euro­päi­schen Parlament als his­tori­sche Tatsache an­erkannt. Nun soll es in Österreich einen natio­na­len Gedenktag geben.

Der 2. August wurde bewusst als europäischer Holocaust-Gedenktag gewählt: In einer ein­zigen Nacht wurden von 2. auf 3. August 1944 min­destens 3.000 Roma und Romnja, Sinti und Sintizze im Kon­zentra­tions­lager Auschwitz-Bir­kenau er­mor­det [neuen For­schun­gen zu­folge sind es sogar zwi­­schen 4.200 und 4300, Anm. d. dROMa-Red.]. Von den knapp 11.000 österreichi­schen Roma und Romnja sowie Sinti und Sintizze über­lebte nur knapp jeder Zehnte den Roma-Holocaust (auf Ro­mani „Porajmos“).

Read the rest of this entry »

Radio: Vivaro Viva Romnja

Juli 9th, 2022  |  Published in Einrichtungen, Frauenrechte, Interview, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
27.6.2022 |
(on demand)

Zaklina Radosavljević (Foto: Yvonne Erdost/ORF)Seit Jahren beobachtet Zaklina Radosavljević patriarcha­le Struk­tu­ren und Sexismus in der Gesell­schaft. All das ver­anlasste sie 2015 dazu, den Verein „Vivaro Viva Romnja“ zu grün­den – einen Verein, der sich den Fra­uen wid­met. Der Verein ist der ers­te Verein in Ös­ter­reich nur für Romnja, also Ro­ma-Fra­uen, Im In­ter­view erzählt Zak­lina Rado­savlje­vić von den aktu­el­len The­men des Vereins.

Das Ziel ist Empowerment
Wenn man von Romnja in Öster­reich spricht, gilt es zu unter­scheiden, ob diese hier geboren wur­den oder nicht, so Zaklina Rado­savljević. Denn Romnja mit Migra­tions­hinter­grund sind häufig von unter­schied­lichen Proble­men betrof­fen, wie etwa einem er­schwer­ten Zugang zu Bildung und Arbeits­markt. Trotz­dem sei der Anti­ziganismus noch immer stark, und davon sind alle Romnja be­troffen, erklärt Rado­savljević. Sie setzt sich für jene ein, die immer noch keine Stimme haben und oft über­sehen werden. Romnja in Wien sind oft einer mehr­fachen Dis­krimi­nierung ausgesetzt.

Das Ziel ist Empowerment: Dieses versucht der Verein durch verschie­dene Workshops zu schaf­fen. Viele Frauen leben immer noch in patriarchalen Struk­turen, daher ist es wich­tig, Räume zu schaffen, in denen sich die Frauen sicher fühlen und in denen es nur um sie und ihre Be­dürfnisse geht. Damit will der Verein „Vivaro Viva Romnja“ ein Bewusst­sein schaffen und die Teil­nehmerin­nen der Workshops so zu Multipli­ka­torin­nen machen.

Sichere Räume für Frauen
Die bisherigen Workshops beschäftigten sich mit den Themen: Internationaler Romatag, Zwangs­heirat, Partner­gewalt und Mietrecht. Read the rest of this entry »

Romani Ora (8. Juli 2022)

Juli 8th, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA

Anhören: →Romani Ora, Sendung vom 8. Juli 2022 (mp3)

In unserer zweiten Sendung „Romani Ora“, das erste Mal moderiert von Alexander Gussak, geht es im Tages­thema („pedar o nipo vakeren“) um die zwei­wöchi­ge Petitions-Tour der Volks­hilfe Öster­reich gegen die Kinder­armut in Öster­reich, or­gani­siert von Direk­tor Erich Fenninger. In der Rubrik „Mri historija“ er­zählt Alexander Gussak über die Situa­tion der Roma ab dem 17. Jahr­hundert, die widri­gen Um­stände und die Willkür unserer Grafen, Könige und Kaiser – sowie Maria Theresia und ihren Sohn Joseph II. In „Mindenfelitiko“ hat Tina Nardai einen groß­ar­ti­gen Kinotipp, und in der Jugend­rubrik „Young wild and free“ be­rich­tet Youngster Adi Gussak über das Fehl­ver­halten der Jugend beim Sport. Und zwi­schen den Bei­trägen prä­sentie­ren wir, na­tür­lich, gute Roma-Musik.

Ukrajnija: Romengere farajntscha pomoschinen

Juli 7th, 2022  |  Published in Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
13.6.2022 |
(on demand)

Nadine Papai use jek pomoschagoskero ledschipe upri polnitiki-ukrajinitiki granica (kipo: Nadine Papai)Imar sajt feberi adale berschestar andi Ukraj­nija haburi hi. Sako di ando mediji pujste tschite fori taj manu­schen dikas, save bi­bas­tale tiri­ni­peske ar be­scharde hi. Ande jek bibas­tali situ­aci­ja adaj o Roma andi Ukraj­nija hi. But austri­tike pomo­scha­goskere organisaciji taj te Ro­menge­re-fa­rajn­tscha adala probele­moske aun pumen len taj po­mo­schi­nen, kaj dscha­nen.

I Nadine Papai, schero le farajnistar Lebenszeichen, imar sajt o kesdipe le ha­buristar, le manu­schen­ge andar i Ukraj­nija pomo­schinel. Igen bari­kano paschlol adaj lake­ro di­kipe upri flogos­keri grupn le Romendar.

Le flogoskere grupnakere dschenenge le Romendar, o ar roasinipe andar i Ukrajnija butvar pharo kerdo ol. Odolen­ge, save le schofinen ando ara­kardo vest naschi te dschal, i diskri­mi­na­cija vasch lengeri entija te ande but EU-ja­kere vilagi, bajder dschal. Andi Austrija o Roma upre tschu­leder diskri­minacija resen. Adaj butvar upre na ha­jojipe vasch lengere fami­lijakere situaciji taj lengeri kultura resen, phukal i Nadine Papai.

I Nadine Papai jek falato lakera butjatar afka kerla, hot oj upro ukraj­nitike Roma dikel, save imar andi Austrija hi. Le Romen­gere-fa­raj­nenca mindig ando arpa­rujpe hi li taj ando april use jek famili­jakero khetan ledschipe ando Burgenland, schaj pomo­schintscha. Ada la Nadine Papaijake igen tecintscha.

Roma-Service le Romengere familijenge po­mo­schinel
O Emmerich Gärtner-Horvath taj o farajn Roma-Service akan adala Romengera-fami­lijake pomos­chinen, savi ando becirk Erba jek upre like­ripes­kero than lakla. Le tschaven jek than ando sikli­peskero pomo­schago le farajnistar hi taj on adaj te andi ischkola dschan. I baba la fami­lijatar ande jek naschike­ra­schen­gero logeri ande Bajern muguli tscha­lajiptscha usch­tidija, ang­loda oj andi Austrija schaj ali, afka o Emme­rich Gärt­ner-Horvath. Read the rest of this entry »

Meldestelle Antiziganismus in Berlin eröffnet

Juli 6th, 2022  |  Published in Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

MIA LogoDeutschland: Die bundesweite Melde- und In­for­ma­tions­stelle Anti­ziga­nis­mus (MIA) startet in Berlin. Die Auf­takt­ver­anstal­tung fand am 5. Juli im Bil­dungs­forum gegen Anti­zi­ga­nis­mus statt. Schon am 14. Juni 2022 er­öff­ne­te der Sinti-und-Ro­ma-Lan­des­ver­band Rhein­land-Pfalz die regio­na­le Mo­ni­to­ring­stelle für Anti­ziga­nis­mus in Landau. Auch in Sachsen wur­de be­reits bei Romano Sumnal eine re­gio­nale Mel­de­stel­le in­stal­liert.

Auf der Webseite können antiziganistische Vorfälle sicher und vertraulich gemeldet werden! MIA registriert u.a. kör­per­liche Angriffe, Bedro­hungen, Sach­beschädigungen, Schmierereien, Beleidigun­gen, Hass­kommentare sowie Propaganda­material wie Hetz­schriften, Plakate oder Aufkleber.

Zu den Aufgaben und Zielen von MIA sagt der Anti­ziganis­mus­be­auf­tragte der Bundes­regie­rung, Mehmet Daimagüler: „Eine sys­tema­tische Er­fassung anti­ziga­nisti­scher Vorfälle fehlt bislang und das Dunkel­feld ist hier be­sonders groß. Mit der neuen bunde­sweiten Melde­stelle ist eine Struktur ge­schaffen, die uns wich­tige Er­kennt­nisse über die Aus­prägung von Anti­ziganis­mus liefert. Damit kön­nen Bedarfe an recht­liche Be­gleitung, Beratung und Un­ter­stüt­zung auf­ge­zeigt werden. Aber auch die Prä­ven­tions­arbeit kann ge­zielter an­setzen etwa bei Dis­kriminie­rung durch Ver­waltung und Be­hörden.“

Und der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose: „Im Kampf gegen diesen immer wieder­keh­renden Anti­ziganismus, gegen Rechts­extre­mis­mus und gegen natio­nalis­ti­sche Spaltungs­ten­denzen, sind es gera­de solche Strukturen wie die Melde­stelle und Infor­ma­tions­stelle Anti­ziganismus, die einen wich­ti­gen Beitrag dazu leisten, unsere Demokratie und unse­ren Rechtstaat zu ver­teidigen.“

2020 nahm der Kabinettsausschuss zur Bekämpfung von Rechts­extremis­mus und Rassismus die Forderung des Zentral­rates Deutscher Sinti und Roma nach der Ein­richtung einer solchen Struktur in seinen Maß­nahmen­katalog auf. Unter Bundes­minister Horst Seehofer wurde die Ent­scheidung zur Ein­richtung von MIA getroffen und seit 2021 vom Innen­minis­terium als un­abhän­giges zivil­gesell­schaftli­ches Projekt gefördert. Damit folgte die Bundes­regierung einer der zentralen Empfeh­lungen der Un­abhän­gigen Kommission Anti­ziganis­mus, deren Ab­schluss­bericht im Juli 2020 vor­gestellt wurde. MIA wird anti­ziganis­tische Vorfälle bundes­weit ein­heitlich erfassen, doku­men­tieren und aus­werten.

Read the rest of this entry »

Roma-Butschu/Kirtag in Mischendorf

Juli 4th, 2022  |  Published in Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 4.7.2022 | 7:17 min

Suboton, 2 juli, 19:00 orenge o tradicijoneli Roma-Butschu sar sako bersch Mischkate ando moja­kero Knarr (becirk Erba) tel likerdo ulo. O Roma-Butschu hi jek mula­tintscha­go le kultu­rendar le flo­goskere grup­nendar, kaj pasche o Roma kinstler­tscha, Romano Glauso, Romano Rath taj i Leon Berger Band, i ungriki flogos­keri muschi­kakeri grupn Csörge taj i horvacki tamburica Vlahija pu­maro dscha­nipe schaj sikade. Imar sajt o bersch 1991 pe adaj resto taj khetan mu­latim ol – Roma taj gadsche. Adaj dschal vasch kultureli diver­siteta, vasch o kheta­nipeha le minden­felitike flogos­kere grup­nendar. Ando masch­karutno punkto terdschol sar sako bersch i mu­schika.

Zahlreiche Roma und Nicht-Roma besuchten am Samstag den tradi­tionel­len Roma-Butschu, also der Kirtag, in Mischen­dorf, Gast­haus Knarr im Be­zirk Oberwart. Der Kirtag ist ein Fest der Kulturen und Volks­gruppen im Burgenland. Seit dem Jahr 1991 trifft man sich hier und feiert ge­mein­sam – Roma und Nicht-Roma. Es geht um kultu­relle Diver­sität, um das Mit­einan­der der ver­schie­denen Volks­gruppen. Read the rest of this entry »

Roma aus der Ukraine: Roma-Vereine helfen

Juli 4th, 2022  |  Published in Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
13.6.2022 |
(on demand)

Nadine Papai bei einer Hilfslieferung an der polnisch-ukrainischen Grenze (Foto: Nadine Papai)Bereits seit Februar dieses Jahres herrscht Krieg in der Ukraine. Täg­lich sehen wir Be­rich­te in den Medien von zer­bomb­ten Städten und Men­schen, die einem furcht­ba­ren Leid aus­ge­setzt sind. In einer be­son­ders pre­kären Si­tua­tion sind dabei die Roma in der Ukraine. Viele öster­reichi­sche Hilfs­organi­sa­tio­nen und auch Ro­ma-Verei­ne neh­men sich die­ses Problems an und helfen, wo es ihnen nur mög­lich ist.

Den Volksgruppenangehörigen der Roma wird die Ausreise aus der Ukraine oft erschwert. Für die­jenigen, die es trotz­dem schaffen, in den sicheren Westen zu fliehen, geht die Dis­krimi­nie­rung auf­grund ihrer Ethnie auch in vielen EU-Ländern weiter. In Österreich treffen die Roma weniger auf Stigmatisierung. Hier­zu­lande stoßen sie meist auf Unverständnis aufgrund ihrer fami­liären Situa­tionen und ihrer Kultur, erzählt Nadine Papai vom Verein Lebens­zeichen. Sie wird einen Teil ihrer Arbeit darauf richten, dass sie sich um die ukrai­nischen Roma küm­mert, die bereits in Österreich an­ge­kommen sind. Mit den Ro­ma-Vereinen ist sie im stän­digen Austausch und konnte im April bei einer Familien­zusam­men­führung im Burgenland mit­helfen. Das hat Nadine Papai beson­ders gefreut.

Roma-Service hilft bei der Betreuung
Emmerich Gärtner Horvath und der Verein Roma-Service betreuen nun diese Roma-Fa­milie, die im Bezirk Oberwart Zuflucht ge­funden hat. Die Kinder haben Platz in der Lern­betreuung des Vereins und gehen auch hier zur Schule. Die Oma der Familie musste in einem Flücht­lings­heim in Bayern sogar Schläge ertragen, bevor sie nach Öster­reich kom­men konn­te, so Gärtner-Hor­vath. Die fünf Kinder und zwei Frauen sind teil­weise schwer trau­matisiert von den grau­samen Er­lebnissen und Eindrücken des Krieges. Man kann sich nur schwer vor­stellen, wie es diesen Men­schen nach solchen Er­leb­nissen geht, so Em­merich Gärt­ner-Horvath.

Personalmangel in der Lernbetreuung
Erst vor einigen Tagen hat wieder eine Roma-Familie aus der Ukraine mit acht Kindern und drei Frauen einen Zu­fluchts­ort im Süd­burgenland ge­funden. Die Lern­betreuung des Vereins Roma-Service platzt bereits aus allen Nähten. Read the rest of this entry »

Roma sam: Ladipe usi „Kali Sara“

Juli 3rd, 2022  |  Published in Radio, Podcast & TV, Religion

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
20.6.2022 |
(on demand)

But eseri Roma ande Saintes Maries de la Mer an (kipo: Roma VHS Burgenland)Kherodaschi ande amari sen­dung o angle­be­scha­schi la Roma VHS-atar Bur­gen­land, Andreas Lehner, hi. Ov phu­kal pedar i schtudija­keri roas andi Francija, savi ov kertscha. Andi ersch­ti rik le ladi­pestar, kaj 17 dschene use sina, o khe­ro­dipe le lek bareder Ro­meng­ere ladipeskere tha­nestar le the­mestar, an­de Saintes Maries de la Mer, sina.

Feschtime urtschime schtatuji la Dschelna Saratar, uso uferi ledschim on taj le pajiha, andar o baro paj, sapa­jarde le on. Le organisatoriske la roasatar, Andreas Lehner, barikano sina, i roas latsche te pla­ninel, kaj igen but la regi­jonatar diklo schaj ol. Ando di la proce­sijo­natar, but eseri Romnja taj Roma andar min­­den­felitike vilagi la Euro­patar talalinde pumen, molin­tscha­genca taj muschi­kaha upre lengeri ara­kipeskeri patron­kija te gondolinel. Le but pilge­renge igen barikano hi, jek paschipe usi figura la Dschel­na Saratar upre te bauninen, afka o Andreas Lehner.

Andreas Lehner
O ando bersch 1961 upro them alo Andreas Lehner, imar ande leskeri tscha­vengeri cajt, igen but Rom­njenca taj Ro­menca, khetan sina. O bom­bakero atentato ando bersch 1995 Erbate, kaj schtar Roma mur­darde ule, jek bari­kano mo­mento leske sina, pe la flo­goskera grupnake and te be­scharel taj jek falato leskera soratar uso feder keripe la situ­acijatar le Romen­dar andi Austrija prik te del.

Gondolipeskero than „Camp de Saliers“
O kinstleri Andreas Lehner te odoleske prindschardo hi, gondoli­pes­kere thana, te kerel. Angle poar masek­tscha, kertscha ov o gondo­li­peskero bar le tradime taj mur­darde Romen­ge andar Kemeta. Jek gondo­li­pes­kero than o Andreas Lehner taj o avre dschene la roasakera grupnatar te ando keripe la schtu­di­jakera roastar andi sud Francija, kher rodine. Ando Camp de Saliers, upro and tscha­pime Roma usar 1942 dschi 1944, gon­dolim ulo.

Kipengero artschijipe „I pativ le Romendar“
Uso kisetinipe la schtudijakera roasatar la Roma VHS-atar Burgenland, i roasakeri grupn jek artschijipe la austritika fotografkijatar, Christine Turnauer, savo telal o anav „I pativ le Romendar“ naschel, kher rodine. Read the rest of this entry »

Studienreise zur „Schwarzen Sara“

Juli 3rd, 2022  |  Published in Radio, Podcast & TV, Religion

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
20.6.2022 |
(on demand)

Besuch der Roma-Reisegruppe in Camp de Salier (Foto: Roma VHS Burgenland)Zu Gast in unserer Sendung ist der Vor­sitzen­de der „Roma Volks­hoch­schule Bur­gen­land“ Andreas Lehner. Er er­zählt über die Studien­reise nach Frankreich, die er selbst ins Leben ge­rufen hat. Im Vorder­grund des Trips, bei dem 17 Per­sonen teil­nah­men, war der Be­such des größ­ten Roma-Wall­fahrts­ortes der Welt in Saintes Maries de la Mer.

Am Tag der Prozession versammeln sich tausende Romnja und Roma aus den ver­schie­densten Ländern Europas, um mit Gebeten und Musik ihrer Schutz­patronin zu ge­denken. Für die vielen Pilger ist es auch von großer Bedeu­tung, eine Nähe zur Figur der heili­gen Sarah auf­zu­bauen, so Andreas Lehner.

Andreas Lehner
Der im Jahre 1961 geborene Andreas Lehner war schon in seiner Kindheit mit sehr vielen Romnja und Roma be­freundet. Das Bomben­attentat im Jahr 1995 in Oberwart, bei dem vier Roma er­mordet wurden, war der aus­schlag­gebende Moment für ihn, dass er sich für die Volksgruppe einsetzt und einen Teil seiner Energie zur Ver­bes­serung der Situation der Roma in Österreich ver­wendet. Der Künstler Andreas Lehner ist auch dafür be­kannt, Denk­mäler zu ent­werfen. Erst vor eini­gen Monaten hat er den Gedenk­stein für die ver­triebenen und er­mor­deten Roma aus Kemeten kreiert.

Gedenkort „Camp de Saliers“
Eine Gedenkstätte besuchten Andreas Lehner und die anderen Teil­nehmer der Reise­gruppe auch im Rahmen der Studien­reise nach Süd­frankreich. Im Camp de Saliers wurde an die inter­nier­ten Roma von 1942 bis 1944 gedacht.

Fotoausstellung „Die Würde der Roma“
Zum Abschluss der Studienreise der „Roma Volkshochschule Burgenland“ be­suchte die Reise­gruppe eine Aus­stellung der öster­rei­chi­schen Fotografin Christine Turnauer, die unter dem Titel „Die Würde der Roma“ läuft. Read the rest of this entry »

Eine Stunde Roma-Radio: Romani Ora

Juli 1st, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA

Anhören: →Romani Ora, Sendung vom 1. Juli 2022 (mp3)

Aus dem Studio in Oberwart führt Sie Tina Nardai – auf Deutsch und Romani – durch die neue Roma-Sen­dung aus dem Burgenland. Sie hören heute die aller­erste Sen­dung, die erste Aus­gabe der „Romani ora“, der Roma-Stunde von 11 bis 12 Uhr: auf Radio MORA sowie an­schlie­ßend on­line auf dROMa-Blog. „Romani Ora“ ist eine Sen­dung von Radio MORA (Mehr­­sprachi­ges offenes Radio). Ge­staltet wird die wöchent­liche Sendung von der Roma-Re­dak­tion im Burgen­land: von Tina Nardai, Adolf Gussak, Alexander Gussak und Adi Gussak. Un­ser Verein Roma-Service – mit Emmerich Gärtner-Horvath (selbst auch im Vor­stand von MORA) und Josef Schmidt – unter­stützt die Re­daktion des jungen Radio­projekts mit seinem Know-how als lang­jährige Medien­heraus­geber der Volks­gruppe.

In der ersten Sendung hören Sie, neben ausgewählter (Roma-)Musik, unter anderem einen Bericht von Adolf Gussak über die Gedenk­ver­anstal­tung in Langental (Groß­warasorf). Die Rubrik „Mri Historija“ setzt sich mit der Geschichte der Roma auseinan­der – mit spe­ziellem Fokus auf die Burgen­land-Roma. Dies­mal berichtet Alexan­der Gussak von den An­fängen der Volks­gruppe. Im „Ver­anstal­tungs­kalen­der“ erfahren Sie von Ter­minen, die man nicht ver­passen sollte (wie bei­spiels­weise unse­ren Roma-Butschu am 2. Juli). Und in der Jugend­rubrik „Young, wild and free“ küm­mert sich Adi Gussak um Themen der „jungen Volks­gruppen­szene“. Heute stellt er die Ro­ma-Girl­group „Pretty Loud“ vor.

(Text: dROMa)

Karlsruhe: Familie auf Parkplatz beschimpft

Juni 30th, 2022  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Rassistischer Vorfall auf einem Camping-Parkplatz in Deutschland (Bild: Pixabay)Deutschland: Antiziganistischer Vorfall auf einem Camping-Park­­platz in Karlsruhe

VDSR-BW: Am zurückliegenden Wochenende wurde am 25. Juni 2022 eine cam­pende Fa­milie in Karlsruhe u.a. mit dem „Z.“-Wort be­schimpft. Das Wort „Zigeuner“ ist eine mit dem NS-Völ­kermord ver­bundene rassistische Fremd­bezeichnung, die von den An­gehörigen der Minder­heit der Sinti und Roma [i.d.R] als Beleidigung er­lebt wird. Die be­trof­fene Familie alarmierte darauf­hin die Polizei, die die mut­maß­li­che Täterin weg­schickte und eine Anzeige der Fa­milie auf­nahm.

Das Opfer war im Zugauto des Wohnmobils mit seinem Handy beschäftigt, als eine Frau des be­nach­bar­ten Autos in ihr Fenster schaute und sich über „Ausländer“ und „Kriminelle“ be­schwerte. Kurz darauf fühlte sich die Frau des be­nach­barten Autos verbal an­gegriffen und schrie u.a. „Z.-Schlampe“. Es sollen wei­tere rassistische Beleidi­gungen ge­folgt sein wie: „Ihr wart früher Sklaven“, „das ist mein Land“ und „wir krie­gen euch hier raus“. Zu der Szene kamen die Mutter, spä­ter auch der Vater und der Bruder des Opfers hinzu. Der Bruder deu­tete die Äußerungen als national­sozialis­tisch bzw. als „braune Ge­sinnung“. Die mut­maßli­che Angreiferin er­widerte darauf­hin: „Ja, haben wir. 80 Pro­zent sind der­selben Meinung“.

Ein Versuch zu schlichten scheiterte, sodass der Vater schließlich die Polizei rief und den Verband Deutscher Sinti und Roma, Landes­ver­band Ba­den-Württem­berg (VDSR-BW) um Unter­stützung bat. Daniel Strauß, der Vor­sitzende des VDSR-BW, hat sofort mit der be­troffenen Familie Kontakt aufgenommen. Read the rest of this entry »

RAN: Polizei misshandelt Rom in Rumänien

Juni 29th, 2022  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Polizeigewalt in Rumänien (Videostill via RAN)RAN: Polizeigewalt in Rumänien: Rom (37) wird von Polizei miss­han­delt und zu Geld­strafe verurteilt

Der Aktivist Ciprian Necula hat in den sozialen Medien ein Video geteilt, das zeigt, wie ein Mann blut­verschmiert und mit zu­ge­schwol­le­nem Auge eine Polizei­station verlässt. Er bewegt sich sicht­lich mühsam, seine Kinder fangen an zu weinen, als sie ihn sehen. Wie die rumäni­sche Zeitung Libertatea am 19. Juni 2022 be­richtet, handelt es sich um einen 37-jäh­rigen Rom aus Piatra Neamț im nord­öst­li­chen Rumänien. Die Polizei­gewalt soll sich am Tag davor er­eignet haben. Später ruft der Mann den Notruf an und sagt, er sei von der Polizei at­tackiert worden. Ein weite­res Video zeigt, wie er in einem Kranken­wagen ab­trans­portiert wird.

Nach Angaben der Polizei, so das European Roma Rights Centre (ERRC), be­leidigte der Mann am Sams­tag, den 18. Juni, gegen 20.30 Uhr, wäh­rend der Fahrt in einem Taxi die Polizei und einen Gendarmen. Die Polizei hielt das Taxi an, und als der Fahr­gast sich an­geb­lich weigerte, sich aus­zu­weisen, „wurde er an­gehalten und zum Polizei­präsidium von Piatra Neamț ge­bracht, um seine Identität fest­zu­stellen und die not­wen­digen rechtlichen Maß­nahmen zu er­greifen“. Read the rest of this entry »