26. Ladipe le Romendar Cejiste

August 15th, 2022  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen

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Tschibtscha | 15.8.2022 | 7:59 min

26. Wallfahrt der Roma nach Mariazell

O ladipe le Romendar (lek buteder andar o Burgenland) ando schtacko Cejiste sikal imar schelberschengeri tradicija upre, savi ham maschkar i nacijengeri reschimakeri cajt na buter use muklo ulo. Ando august 1996 o ladipe usi kedveschni Maria Cejiste le austritike Roma organisacijendar papal upre lim ulo. Pilgerenca andar but vilagi mulatinel o betschitiko raschaj Helmut Schüller i dschelno mischa Kurke, ando 14. August, o 26. var o tradicijoneli ladipe le Romendar Cejiste tel likerdo ulo. Desch orenge o betschitiko raschaj Helmut Schüller i dschelni mischa le Romenca tel likertscha. Paloplane o molinipe usi marijakeri schtatuja upri norditiki rik la Basilikatar o ladipe le Romendar Cejiste o ar sina. Roma, Sinti, Lovara andar i Austrija, Nimtschko, Ugriko taj abre europitike vilagi uso Romengero ladipe Cejiste use sina.

Die Wallfahrt der Roma (vor allem aus dem Burgenland) in das steirische Marienheiligtum weist eine jahrhundertelange Tradition auf, die während des NS-Regimes unterbunden wurde. Im August 1996 wurde der Bittgang zur Magna Mater Austriae von den österreichischen Roma-Vereinen wieder ins Leben gerufen. Am Sonntag, 14. August, fand zum 26. Mal die traditionelle Wallfahrt der Roma nach Mariazell statt. Um 10 Uhr feierte der Wiener Pfarrer Helmut Schüller die heilige Messe mit den wallfahrenden Roma (musikalische Gestaltung: Romano Rath). Read the rest of this entry »

Wien: Ehrung für Jazzgröße Karl Ratzer

August 15th, 2022  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Musik

Jazzgitarrist Karl Ratzer wurde mit dem Gol­de­nen Ver­dienst­zei­chen ge­ehrt. Kul­tur­stadt­rätin Vero­ni­ca Kaup-Has­ler nahm die Ehrung im Rah­men eines Kon­zerts des „Karl Ratzer Quar­tet“ vor

Der österreichische Jazzgitarrist Karl Ratzer erhielt Anfang Juli im Wiener Jazz­club Porgy & Bess das „Goldene Verdienst­zeichen des Landes Wien“. Kultur­stadträtin Veronica Kaup-Hasler nahm die Ver­leihung im Rahmen des Kon­zerts des „Karl Ratzer Quartet“ auf der Bühne vor. Die Ehrung war bereits im Mai 2020 be­schlos­sen worden, konnte aber auf­grund der Corona­pan­demie erst jetzt ver­liehen werden.

Zahlreiche Freunde und Fans der Jazzgitarrenlegende Ratzer waren ge­kommen, um live dabei zu sein, als der Musiker, der diese Woche seinen 72. Geburts­tag feierte, geehrt wurde. Kultur­stadt­rätin Veroni­ca Kaup-Has­ler betonte auf der Bühne des Jazz­clubs die Bedeu­tung des Wirkens von Karl Ratzer: „Uns hat die Musik gerettet in allen Lebens­phasen. In diesem musikali­schen Kosmos haben Sie sich bereits als Fixstern ein­ge­schrie­ben und leuchten noch lange – das ist ein Auftrag!“ Und ab­schlie­ßend hielt sie fest: „Ich frage mich, wer hier wen ehrt – die Stadt ehrt Sie, aber Sie ehren die Stadt mit ihrem Tun.“

Die Laudatio auf Karl Ratzer hielt Christoph Huber, künstleri­scher Leiter des Porgy & Bess: „Ein authen­ti­scher Mensch, der das, was er ist, nicht spielt, egal ob auf oder ab­seits der Bühne. Ein Mensch, dessen Sprache die Musik ist, für den Musik ein Lebens­mittel ist oder wie die Luft zum Atmen, der ohne Musik nicht lebens­fähig wäre. (…) Die Kultur­nation Österreich und die Stadt Wien können sich glück­lich schätzen, so ein musikali­sches Genie zu be­heimaten.“

Biografie Karl Ratzer

Am 4. Juli 1950 in prekären Verhältnissen als Kind zweier KZ-Überlebender in Wien ge­boren, er­lernte der junge Rom auto­didaktisch das Gitarre­spiel. Ab seinem 13. Lebens­jahr stand er auf der Bühne – wichtige Lehrjahre, in denen Ratzer zu einem der be­kann­testen Rock­gitarristen im deutsch­spra­chigen Raum aufstieg.

1972 bis 1980 lebte Ratzer in den USA, wo er mit etlichen be­deu­ten­den Jazz­musikern wie Johnny Griffin, Jeremy Steig, Bob Mintzer, Joe Chambers, Dan Wall, Eddie Gomez oder Gary Anderson und Sal Nistico zu­sam­men­arbei­tete. Die wichtigsten Stationen waren New York, Chicago und Atlanta. Read the rest of this entry »

Berlakovich: Volksgruppenbeiräte neu konstituiert

August 13th, 2022  |  Published in Einrichtungen, Politik

Nikolaus Berlakovich im Nationalrat, 2022 (© Parlamentsdirektion, Johannes Zinner)ÖVP-Volksgruppensprecher Berlakovich: Volks­grup­pen­beiräte wer­den im Bun­des­kanz­ler­amt neu kon­stitu­iert. Ber­la­ko­vich be­tont brei­te Ein­bin­dung der öster­rei­chi­schen Volks­grup­pen in den Dialog

Wien (OTS/ÖVP-PK) – Nach Beschluss im Ministerrat werden jetzt die Volks­gruppen­beiräte im Bundes­kanzler­amt neu konsti­tuiert. Die neuen Volks­grup­pen­beiräte der Slowaken, Tschechen und Roma sind bereits zu­sammen­ge­treten, der für die Burgen­land-Kro­aten folgt demnächst. „Die sechs in Österreich an­erkann­ten Volkgruppen leis­ten einen wich­tigen Beitrag zur Viel­fältig­keit un­serer Heimat. In zahl­reichen Vereinen und Verbänden orga­ni­sieren sie Ver­anstaltun­gen, bieten Weiter­bildun­gen an und geben Kultur und Sprache weiter. Beson­ders wichtig ist die Mit­bestimmung der Volks­gruppen. Nun wurden die dafür ein­gerich­teten Volks­gruppen­beiräte neu bestellt und die Vor­sitzenden und deren Stell­vertreter gewählt. Die Volksgruppen­beiräte leisten einen wesent­lichen Beitrag im aktiven Dialog zur Ver­besserung der Lage der österrei­chi­schen Volksgruppen“, so ÖVP-Volks­grup­pen­spre­cher Abg. Nikolaus Berlakovich.

Zur Beratung des Bundeskanzlers und der Bundesregierung in Volks­gruppen­ange­le­gen­hei­ten sind beim Bundes­kanzler­amt Volksgruppen­beiräte ein­gerichtet. Sie leisten einen wesent­lichen Beitrag, das kulturelle, soziale und wirt­schaft­liche Gesamt­interesse der Volksgruppen zu wahren und zu ver­treten. Sie werden ins­besondere vor Erlassung von Rechts­vorschriften und zu all­gemei­nen Planungen auf dem Gebiet des För­de­rungswesens zu Beratungen beigezogen. Die Volks­gruppen­beiräte bringen auch Vorschläge zur Ver­bes­serung der Lage der Volksgruppen und ihrer An­gehör­igen ein. Die Mitglieder der Volksgruppen­beiräte werden von der Bundesregierung für die Dauer von vier Jahren bestellt, wobei darauf Bedacht ge­nommen wird, dass die in der betref­fenden Volks­gruppe wesent­lichen politischen und welt­anschau­li­chen Meinungen ent­sprechend vert­reten sind.

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Romani Ora (12. August 2022)

August 12th, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA

Anhören: →Romani Ora, Sendung vom 12. August 2022 (mp3)

Tina Nardai war im slowenischen Murska Sobota und be­rich­tet von der euro­päi­schen Roma-Kon­ferenz, die dort statt­ge­fun­den hat. Alexander Gussak erzählt über die Oberwarter Roma-Wohn­ge­gen­den und hat in unserem „Minden­feliti­ko“-Block auch noch ein paar Ver­anstal­tungs­tipps fürs Wochen­ende für Sie vor­bereitet. Unser jüngs­ter Kol­lege Adi Gussak be­schäf­tigt sich in seiner Jugend­sendung mit dem Thema Alkohol. Die heu­tige Sendung mo­de­riert Adolf Gussak.

Facts & Figures (437)

August 11th, 2022  |  Published in Facts & Figures, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV

Die erste Ausgabe von Radio Romano, der Romani-Sen­dung des schwedi­schen Rund­funks, wur­de am 11.1.2002 aus­ge­strahlt.

(Quelle)

Romani Ora (10. August 2022)

August 10th, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA

Anhören: →Romani Ora, Sendung vom 10. August 2022 (mp3)

In unserer Rubrik „Pedar soste o nipo vakeren“, un­serem Tages­thema, berich­tet Alexan­der Gussak über den inter­nationa­len Gedenktag am 2. August in Wien. In der histori­schen Rubrik „Mri historija“ prä­sen­tiert Tina Nardai eine Erzählung über den 10-jäh­rigen Adolf Papai, gelesen von der Schülerin Olga Rupp aus der NMS Groß­warasdorf. In „Minden­felitiko“, unse­rem bunten Allerlei, hat eben­falls Tina ein paar Tipps zu den besten Badeseen und Bädern der Region, und in der Jugend­sen­dung „Young, wild and free“ stellt Adi Gussak den Film „Gugelhupfgeschwader“ vor. Mode­riert wird die Sen­dung von Alexander Gussak.

Neuerscheinung: Zwei Welten

August 8th, 2022  |  Published in Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Wissenschaft

CoverZweiWeltenArnold Weiß/Jakob Michelsen/Moritz Terfloth/Boris Weinrich: Zwei Welten. Sinti und Roma – Schritte zur Anerkennung als NS-Verfolgte und antiziganistische Kontinuität, hrsg. vom Landesverein der Sinti in Hamburg e. V., Metropol Verlag: Berlin 2022, 280 S.

Zur Arbeit des Landesvereins der Sinti in Hamburg als Interessen­ver­tretung und Anlauf­stelle für die Sorgen und Nöte der Men­schen gehört es auch, Ursachen und Grund­lagen der fort­währen­den Dis­kriminie­rung und Aus­grenzung unserer Minderheit zu er­forschen. „Zwei Welten“ ist der Versuch einer Gegen­über­stellung. Einer­seits sollen die wahr­nehmbaren Fortschritte in der gesell­schaftli­chen Anerkennung der Sinti als im National­sozialismus ver­folgte Minderheit in den letzten 70 Jahren gezeigt werden. Dem gegen­über steht die an­dauernde und systema­tische Aus- und Beforschung über 1945 hinaus. Für diese Kontinuität steht beispiel­haft der Arzt und Professor Hermann Arnold (1912–2005). Er trat das geistige Erbe von Robert Ritters Rassen­hygienischer Forschungs­stelle an, deren Mit­arbeiter:innen während der NS-Zeit, unter an­derem in Hamburg, Sinti und Roma be­forscht und ge­quält haben und deren Forschungen die Grund­lage für die an­schlie­ßend er­folgten Deporta­tionen bildeten. Als Wissen­schaftler, Amts- und Ge­fängnis­arzt führte Arnold die syste­ma­tische Erfassung und rassistische Kate­gorisie­rung der Sinti und Roma weiter. An­hand aus­ge­wählter Dokumente aus seinem Nachlass im Bundesarchiv werden Arnolds Netzwerke und die Konti­nui­tät der NS-„Zigeuner­forschung“ in der Bundes­republik auf­ge­zeigt.

(Text: metropol-verlag.de)

Die Prüfung der Wiedergutmachungsberechtigung der Zigeuner und Zigeu­ner-Misch­linge […] hat zu dem Ergebnis geführt, daß der ge­nannte Personen­kreis über­wiegend nicht aus rassischen Gründen, son­dern wegen seiner asozialen und kriminellen Haltung ver­folgt und in­haftiert worden ist.“
Das Wiedergutmachungsamt von Württemberg-Baden, 1950; siehe S. 145.

„1 Pers.; leichter Zigeunereinschlag; besser nichts anbieten!“
Vermerk einer norddeutschen Wohnungsgenossenschaft, 2019; siehe S. 197.

(Zit. in: zentralrat.sintiundroma.de)

dROMa 66: „Europa“

August 7th, 2022  |  Published in dROMa (Magazin)

Themenheft „Europa“ | Temakeri heftlina „Europa“

Download (PDF) | Inhalt

Europa ist ein Versprechen – insbeson­dere für Roma, die es als Minder­heiten ihrer Länder stets ge­wohnt waren, national­staat­lichen Launen aus­ge­liefert zu sein. An den An­fang dieses „Europa“-Hef­tes stellen wir ein Thema, das die Roma Europas zur Zeit ganz beson­ders bewegt: die pre­käre Lage der Roma-Kriegs­flücht­lin­ge aus der Ukraine. Wie viele ande­re Roma-Or­gani­sa­tio­nen packt auch unser Verein Roma-Service mit an und be­treut einige Fa­milien im Burgenland. Im Ge­spräch mit Muri Darida berich­tet die pol­nische Romni und Kultur­anthro­po­login Joanna Talewicz-Kwiatkowska über die Hinter­gründe der aktu­ellen Flucht­welle. Daran an­schlie­ßend geben wir einen offe­nen Brief zur Lage der ver­triebe­nen Roma wieder. Roman Urbaner hat sich anhand einiger Fallbeispiele angesehen, was der Europäi­sche Gerichts­hof für Menschen­rechte (EGMR) in Straßburg eigent­lich für Roma bewirkt hat. Wissens­wertes über die Euro­päische Menschen­rechts­kon­ven­tion, die dem EGMR zu­grunde liegt, erfahren Sie im Anschluss. Und zu guter Letzt lassen wir noch ein kleines Groß­ereignis aus der Welt des Sports Revue pas­sieren. Bei der „Europeada“ in Kärnten er­mittelten die Volks­gruppen Europas ihren Fußball-Euro­pa­meister. Die Roma gin­gen leider leer aus.

Europa jek primintschago hi – butvar le Romenge, save le ojs tschu­liptscha lengere vila­gendar mindig terdschiv­nahi, nacijo­nal schtot­lichi kojenge ar be­scharde te on. Ando kesdipe adala „Euro­pa“-heft­li­natar jek tema angle terdscha­ras, savi le Romen andar i Europa akan igen bari­kane mici­nel: i bibas­tali situa­cija le Romen­gere-ha­buris­kere naschi­kera­schendar andar i Ukrajnija. Sar but avre Romen­ge­re-or­gani­saciji, te amaro farajn Roma-Service aun astarel taj poar famili­jenge ando Bur­gen­land pomo­schinel. Ando vakeri­pe la Muri Daridaha phukal i pol­nitiki Romni taj kultura­keri antro­po­logkija Joanna Talewicz-Kwiatkowska, pe­dar o koji la aktu­jeli naschi­keraschen­gera velatar. Read the rest of this entry »

Romani Ora (5. August 2022)

August 5th, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA

Anhören: →Romani Ora, Sendung vom 5. August 2022 (mp3)

Die Romani Ora, moderiert von Tina Nardai. Das Tages­thema handelt von dem „Hobbygärter“ Martin Horvath und in „Mri historija“ besuchen wir die Friedensburg Schlaining – für Sie zu­sam­men­gestellt von Adolf Gussak. Den Ver­an­stal­tungs­kalender recht­zeitig zum Wochen­ende prä­sen­tiert Ihnen Alexander Gussak. Und in „Young, wild and free“ be­richtet Adi Gussak vom „One Love Festival“ in Wiesen. Dazu Roma­musik aus aller Welt, ge­mischt mit den Hits von heute.

Pogrom gegen Roma in Spanien

August 4th, 2022  |  Published in Politik

Pogrom in Peal de Becerro (Foto: ERRC.org)Spanien: Rassistische Aus­schrei­tun­gen in Peal de Be­cerro in An­da­lusien

jW, 3.8.2022: Sechs Wohnungen wurden zer­trüm­mert und ge­plündert, eine so­gar an­ge­zündet, drei Autos wurden be­schädigt – die Roma-Fa­milien in Peal de Becerro bei Jaén in Süd­spanien muss­ten vor einer auf­ge­brachten Menge, be­stehend aus Dutzen­den Nachbarn, aus dem Dorf fliehen. Als Recht­ferti­gung für die rassistischen Attacken dien­te den An­greifern, dass am Tag zu­vor, dem 17. Juli, vier Männer, die der Roma-Min­der­heit (Gitanos, Anm. dROMa) an­ge­hören sol­len, einen 29-jäh­rigen Tür­steher in Peal de Becerro er­stochen hätten. Laut dem Online­medium CTXT ver­fügen die Opfer des rassistischen Pogroms aller­dings über keine Ver­bindun­gen zu den Tätern – außer, dass auch sie zur Roma-Min­der­heit zählen.

Der Rom und Parlamentsabgeordnete der Linkspartei Podemos, Ismael Cortés, er­klärte in der ver­gange­nen Woche, es sei »in­akzep­tabel, dass eine Ethnie in ihrer Gesamt­heit be­schuldigt« werde. Die Spanische Gesell­schaft der Roma (Sociedad Gitana Española) stellte eine Straf­anzeige unter ande­rem gegen den Bürger­meister von Peal de Becerro, David Rodríguez, die ört­liche Polizei und »die materiel­len und intel­lek­tuellen Urheber oder An­stifter der Angriffe auf Roma-Fa­milien«. Gegenüber der Tages­zeitung Diario de Jaén er­klärte der Vor­sitzende der Gesell­schaft, Miguel Ángel Valverde, am 23. Juli, man spreche den An­gehörigen des Ge­töteten »unser tiefs­tes Beileid aus«, aller­dings werde man es nicht zu­lassen, »dass wir aus unseren Wohnun­gen gejagt werden, nur weil wir Roma sind«. Die be­troffe­nen Fa­milien hätten zudem keine Aus­weich­unter­künfte von den Behörden zur Ver­fügung gestellt be­kommen.

Die Taten erinnern an die Geschehnisse im unweit gelege­nen Martos 1986: Damals tobte in dem Dorf ein Mob von 200 Be­wohnern, die rund 30 Woh­nungen von Roma in Brand setz­ten. Pogro­me gegen An­gehörige der Minder­heit in Spanien sind aller­dings alles andere als eine Selten­heit, beson­ders häufig wer­den deren Wohnun­gen an­ge­zündet. So brannten 2014 zwei Wohnungen in Estepa, ebenfalls in Andalusien, am Rande einer De­monstra­tion ge­gen Diebstähle, drei weitere wurden geplündert. 2018 wurde eine Familie mit fünf Kindern in Santurtzi im Baskenland obdachlos, nach­dem ihre Woh­nung in Flammen auf­gegan­gen war. 2019 ver­suchten Be­wohner des Madrider Viertels Vallecas die Wohnung eines Man­nes an­zu­zünden, der der Tötung eines Rentners ver­dächtigt wurde. 2000 fand eine Demonstra­tion in Alicante statt, in deren Rahmen zwi­schen 500 und 1.000 Per­sonen zehn von Roma ge­nutzte Wohnungen de­molierten.

Dem versucht die spanische Koalitionsregierung entgegenzuwirken. Seit Mitte Juli ist ein Gesetz in Kraft, das Anti­ziganismus als spe­zifische Form des Rassismus an­er­kennt und bestraft. Tätern drohen nun bis zu 500.000 Euro Strafe. Seit den letzten Wahlen im Novem­ber 2019 sitzen zu­dem erst­mals vier Ab­geordnete im spanischen Par­lament, die der Roma-Min­derheit an­gehören.

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Romani Ora (3. August 2022)

August 3rd, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA

Anhören: →Romani Ora, Sendung vom 3. August 2022 (mp3)

Romani Ora gibt es ab jetzt zweimal wöchentlich. Moderiert wird die heu­tige Sendung von Adolf Gussak. In unserem Tages­thema hat Tina Nardai für Sie einen Bei­trag über den Job­trainer Martin Horvath und über seine Arbeit bei der Firma Trendwerk vor­be­rei­tet. In der Rubrik Mri Historija be­rich­tet Alexander Gussak, wie es den An­gehö­rigen der Volksgruppe der Roma nach dem Zweiten Weltkrieg er­ging. Weiters stellt er das Buch „Ver­schwun­dene Roma­siedlungen“ vor. Und unser Youngstar Adi Gussak geht dem Hype über den Party­song „Leila“ nach. Wie im­mer er­warten Sie auch Roma­musik und die größ­ten Hits aus aller Welt.

2. August: Grüne für Holocaust-Gedenktag

August 2nd, 2022  |  Published in Geschichte & Gedenken, Politik

Hohes Haus: Übergabe des Positionspapiers der Roma-Volksgruppenverrteter:innen an Nationalratspräsident Sobotka (re.),  in der Mitte der Vorsitzende des Roma-Volksgruppenbeirats Emmerich Gärtner-Horvath vom Verein Roma-Service (Foto: Grüner Parlamentsclub)Österreich: Voglauer/Blimlinger for­dern na­tio­na­len Ge­denk­tag für die un­ter dem NS-Regime ver­folg­ten und ermordeten Roma und Sinti. Grüne an­läss­lich des Inter­natio­na­len Gedenk­tags am 2. Au­gust für ra­sche Um­setzung des Ent­schlie­ßungs­antrags so­wie Er­rich­tung eines zentra­len Mahn­mals

Während des Holocaust wurden rund 500.000 Roma und Romnja, Sinti und Sintizze im Deutschen Reich er­mordet, darun­ter rund 10.000 aus Österreich. Roma und Sinti wurden in der Zeit des Natio­nal­sozialis­mus als „Zigeuner“ bzw. als „Asoziale“ ver­folgt und syste­ma­tisch er­mordet. Vor 1938 lebten rund 11.000 bis 12.000 Roma und Romnja, Sinti und Sintiz­ze in Öster­reich, die meis­ten davon im Burgenland. „Bis heute gibt es in Öster­reich leider keine natio­nale Um­setzung des euro­päischen Holo­caust-Ge­denktages am 2. August. Natio­nale Ge­denk­tage sind ein würdiger und wich­tiger Teil der Gedenk­kultur. Damit einher geht die An­erkennung und Ver­urteilung des Porajmos – das Roma­nes-Wort für den Völkermord an den euro­päi­schen Roma in der Zeit des National­sozialis­mus. Das ist nicht nur für die Opfer des Roma-Genozids und deren An­ge­hörige von großer Be­deutung, son­dern auch für das Selbstverständnis Österreichs“, be­tont die Volks­gruppen­spre­che­rin der Grünen, Olga Voglauer.

Der 2. August wurde bewusst als Gedenktag gewählt: In einer einzigen Nacht wur­den von 2. auf 3. August 1944 in­fol­ge der Liquidation des Lager­ab­schnitts B II e, des so­ge­nann­ten „Zigeuner­lagers“, min­des­tens 3.000 Roma und Romnja, Sinti und Sintizze, darun­ter Männer, Frauen und Kinder, im Kon­zentra­tions­lager Auschwitz-Bir­kenau er­mordet. [Anm. der dROMa-Red.: Neuere For­schungs­er­geb­nisse des Re­search Cen­ter des Auschwitz-Mu­se­ums ge­hen von 4.200 bis 4.400 Per­sonen aus.]

Roma und Sinti, aber auch Jenische waren in Österreich bereits vor 1938 massiver Dis­kriminie­rung ausgesetzt. Die öster­reichi­schen Behörden er­fassten auf rassis­tischer Basis Roma und Romnja, Sinti und Sin­tizze in einer Kartei, der sogenannten „Zigeunerkartei“, die dann die Grund­lage der Ver­folgung und der Vernichtung der Roma und Romnja, Sinti und Sin­tizze war. Read the rest of this entry »

Begriffsdebatte: Anti-Was bitte?

August 1st, 2022  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Ein facettenreicher, kriti­scher, in der Vielzahl der Varianten viel­leicht auch ein wenig ver­wir­render Videobei­trag zur Begriffs­debatte rund um das Wort „Antiziganismus“, in dem Romani Phen einige be­griff­liche Alter­nati­ven vorschlägt. Eine weite­re möch­ten wir an dieser Stelle auch noch in die Runde wer­fen: „Romafeindlichkeit“.

Romani Phen: Anti-Was bitte? Wie sollen wir Rassismus gegen Sin­ti:zze und Rom:nja be­zeichnen? Viel­leicht ein­fach Romaphobie? Oder Gadje-Rassismus? Was mei­nen wir eigent­lich, wenn wir diese Be­griffe nutzen? Wo­her kom­men sie, welche Kritik gibt es und was sol­len wir tun an­hand der Vielfalt von Per­spek­tiven. Romani Phen hat einige Leute aus den Roma- und Sinti-Selbst­organi­sa­tio­nen be­fragt. Damit be­schäftigt sich dieser Film der On­line-Lern­platt­form NeviPhen. (Quelle: Romani Phen)

Romani Ora (29. Juli 2022)

Juli 29th, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA

Anhören: →Romani Ora, Sendung vom 29. Juli 2022 (mp3)

Die Sendung wird dieses Mal wieder von Alexander Gussak mode­riert. In unserem Tages­thema hören Sie einen Bericht über 30 Jahre Romano Centro, ge­stal­tet von Tina Nardai. In der Rubrik „Mri his­torija“ hat Adolf Gussak ein schö­nes Roma-Märchen für Sie vor­bereitet, er­zählt von einer Burgen­land-Romni auf Romanes. In „Min­den­fe­li­tiko“, unse­rem bun­ten Allerlei, gibt es einen Koch­tipp von unserer Tina, und in „Young wild and free“, unse­rer Jugend­rubrik, stellt Adi Gussak den Jugend­verein HÖR (Hoch­schüler*in­nen­schaft öster­rei­chi­scher Roma und Romnja) vor. Und wie im­mer wartet auf Sie gu­te Roma-Musik.

Facts & Figures (436)

Juli 27th, 2022  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken

70% der Deutschen können keinen Ort nen­nen, der den wäh­rend der NS-Zeit er­mor­de­ten Sinti und Roma ge­wid­met ist.

(Quelle)

„Netzwerk Roma-Rechte“ gegründet

Juli 25th, 2022  |  Published in Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

European Roma Rights NetworkIm April, am internationalen Roma-Tag, wurde das „Netz­werk Ro­ma-Rech­te“ des Euro­pean Roma Rights Centre (ERRC) ins Leben ge­rufen, nachdem ein ers­tes Hybrid-Tref­fen von Budapest aus ab­ge­halten worden war. Das Netzwerk be­steht aus 18 Men­schen­rechts­organi­sa­tio­nen aus 15 ver­schie­de­nen Ländern und will Akti­visten, Roma und Nicht-Roma, die sich für die Men­schen­rechte in ganz Europa ein­setzen, ver­einen.

Das Netzwerk für die Rechte der Roma hat zur Aufgabe, das Engage­ment der Roma in Sachen Menschen­rechte zu för­dern. Es be­steht so­wohl aus Roma-Or­ga­ni­satio­nen als auch aus Men­schen­rechts­gruppen, die sich zum Ziel ge­setzt haben, die fun­damen­talen Rechte für Roma-Com­mu­nities zu ver­bessern. Das Netzwerk strebt an, verstärkt Men­schen­rechts­prozesse zu führen, die die Menschen­rechts­agenda für die Roma im euro­päi­schen Raum zu be­ein­flus­sen und die Debatte um die Be­lange der Roma-Rechte zu fördern.

Ermöglicht wird dieses Netzwerk durch das Roma Rights Centre (ERRC); es agiert als gleich­berech­tig­ter Partner mit an­deren Mit­gliedern. Geplant ist, dass weite­re Mit­glieder hinzu­kom­men kön­nen und die Mitglieder offen sind für neue Part­ner­schaften mit anderen gemein­nützigen Men­schen­rechts-Or­gani­sa­tio­nen, die sich mit der Ver­folgung von Men­schen­rechts­ver­letzungen gegen­über Roma-Com­mu­ni­ties be­schäftigen.

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Vergessener Leinwandstar aus der Minderheit

Juli 24th, 2022  |  Published in Film & Theater

Tela Tchaï (Foto: unifrance.org)Die Kritiker verglichen sie mit Greta Garbo oder Marlene Dietrich. Gefeiert wurde sie in et­li­chen Artikeln über­schwäng­lich als „sen­satio­nelle Be­setzung“, „poly­glotter Star“ und „schau­spieleri­sches Natur­talent“. Und in den be­gehrten Sammel­bildern einer deut­schen Ziga­retten­fabrik fand sich ihr Foto neben dem der Stumm­film-Ikone Asta Niel­sen. Doch trotz alle­dem ist die französische Schauspielerin Tela Tchaï (1909–1993) heu­te nahe­zu ver­ges­sen.

Der Bielefelder Germanist Prof. Klaus-Michael Bogdal hat sich auf Spuren­suche be­geben und fas­zinie­rende Details aus der Lebens­geschichte der Aktrice zu­sammen­getragen, die 1909 als Martha Winterstein im fran­zö­sisch-deutsch-bel­gi­schen Grenz­gebiet ge­boren wurde und aus einer Manouche-Fa­mi­lie stammt. Von seinen mühe­vollen Re­cherchen be­richtet der eme­ri­tierte Literatur­wissen­schaft­ler am 25. Juli, 18 Uhr, bei einem öffent­lichen Vortrag im Doku­men­ta­tions- und Kultur­zentrum Deut­scher Sinti und Roma in der Bre­meneck­gasse 2 in Heidelberg.

Faktisch beendet wurde die Karriere von Tela Tchaï durch den Ein­marsch der Wehrmacht in Frankreich im Mai 1940. Al­ler­dings liegt auch ihre zwei­te, durch­aus erfolg­reiche Kar­riere als Malerin weit­ge­hend im Dunkeln.

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Romani Ora (22. Juli 2022)

Juli 22nd, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA

Anhören: →Romani Ora, Sendung vom 22. Juli 2022 (mp3)

Die heutige Ausgabe der Romani Ora wird moderiert von Tina Nardai. Der Redak­teur Adolf Gussak war bei einem Konzert der kro­atischen Rock­band BRUIJ im Rahmen des „Klang­früh­lings“ auf Burg Schlaining dabei und hat die wich­tigsten Mo­mente und Töne für Sie ein­ge­fangen. Im Jugend­format „Young wild and free“ por­trä­tiert Adi Gussak die rus­sische Ak­ti­vistIn­nen-Band „Pussy Riot“; und in der Rubrik „Mri historija“ be­rich­tet Alex Gussak über den Zweiten Welt­krieg. Ab­gerun­det wird das Roma-Ma­gazin mit unter­haltsamen Ver­an­stal­tungs­hin­weisen sowie bunt­ge­misch­ter Musik.

100. Geburtstag von Philomena Franz

Juli 21st, 2022  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher

Ein Jahrhundertleben: Philomena Franz (Foto: Domradio)Die große Sinti-Autorin und -Zeitzeugin Philomena Franz fei­ert heu­te ihren 100. Geburts­tag in Bergisch-Gladbach

Aus RomAr­chive: Philomena Franz, geboren 1922 in Biberach, Deutsch­land, war die erste Frau unter Roma und Sinti, die ihre Er­fahrun­gen in den Kon­zentra­tions­lagern des Dritten Reichs zu Papier brachte. Als Kind einer Sinti-Familie von Musi­ker_innen und Schau­spie­ler_innen mit lang­jähri­gen Wurzeln in Deutschland, sang und tanzte Franz be­reits als junges Mäd­chen in ihrer Familien­truppe. Sie er­innert sich gerne an Höhe­punkte dieser Zeit, zum Bei­spiel die Auf­tritte im Lido in Paris und im Wintergarten in Berlin.

Philomena Franz, späte 1940er Jahre

Dieses Leben der Kreativität und Freiheit endete in den späten 1930er Jahren, als ihrer Familie zu­erst die Pässe ent­zogen und dann ihre Instru­mente kon­fisziert wurden. 1943 wurde Franz nach Auschwitz de­portiert. Nach einem ge­scheiter­ten Flucht­versuch aus Ravensbrück floh Franz 1945 erfolg­reich aus einem Lager bei Wittenberge und ret­tete ihr Leben mit­hilfe eines deut­schen Bauern, der sie ver­steckte. Nach Kriegs­ende stellte sie fest, dass ein Groß­teil ihrer Fa­milie in den Lagern er­mordet wor­den war. Für die über­leben­den Sinti und Roma war Hilfe nicht ohne weiteres ver­fügbar, sodass Philo­mena Franz zu­sammen mit ande­ren Sinti-Mu­siker_innen eine Band grün­dete, die durch das Land tourte, um für die alli­ierten Truppen zu spielen.

Während dieser Zeit lernte sie Oskar Franz kennen, sie heirateten und hatten fünf Kinder. In den folgen­den Jahren litt sie unter schweren De­pres­sionen, ständigen Alb­träumen und einem un­erbittlich wieder­keh­renden Gefühl der Gefangen­schaft. Sie kämpfte auch mit der man­gelnden offi­ziellen An­erken­nung der Viktimi­sierung von Sinti und Roma im Holocaust und der feh­lenden Resti­tution. Als in den 1970er Jahren einer ihrer Söhne in der Schule als »Zigeuner« ver­spottet wurde, sah sich Philo­mena Franz ge­zwungen, mit den dor­tigen Schüler_in­nen und Lehrer_in­nen über den Holo­caust zu sprechen. So be­gann sie, ihre Erin­nerun­gen an die Kon­zentra­tions­lager dem Publi­kum mit­zu­teilen und in Er­zählun­gen zu fassen.

Philomena Franz veröffentlichte ihre Märchen für Kinder 1982 in der Sammlung »Zigeuner­märchen«, und 1985 hielt sie ihre Erin­nerun­gen an das Leben und die Familie, die sie im Holo­caust ver­loren hatte, sowie ihre Erfahrungen mit der Gefangen­schaft in Auschwitz in ihrer Auto­biografie »Zwi­schen Liebe und Hass: Ein Zigeuner­leben« fest. Read the rest of this entry »

3sat: Dokumentarfilme von Peter Nestler

Juli 21st, 2022  |  Published in Film & Theater, Radio, Podcast & TV

Musikethnologin und Musikerin Dr. Petra Gelbart singt in Auschwitz-Birkenau (aus „Unrecht und Widerstand – Romani Rose und die Bürgerrechtsbewegung“ (Filmstill: Peter Nesler via 3sat)Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma: 3sat zeigt drei Do­ku­men­tar­filme von Peter Nestler

Anlässlich des „Europäischen Holocaust-Gedenk­tags für Sinti und Roma“ am 2. August zeigt 3sat am 25. Juli 2022 ab 22.25 Uhr die Filme „Unrecht und Wider­stand – Romani Rose und die Bür­ger­rechts­bewe­gung“ (D 2022) und „Der offene Blick – Künst­lerin­nen und Künstler der Sinti und Roma“ (D 2022) von Do­ku­men­tar­filmer Peter Nestler in Erst­aus­strah­lung. Am 26. Juli 2022, 2.35 Uhr, folgt Nest­lers Film „Fremde Kinder: Mit der Musik groß werden“ (D 2003). Außer­dem prä­sen­tiert 3sat in der 3sat-Me­dia­thek ein Konzert der „Roma und Sinti Phil­har­mo­ni­ker“ vom „Morgen­land Festival Osnabrück“ im No­vem­ber 2021. Alle Bei­träge sind ab 24. Juli 2022, 22.25 Uhr, für 90 Tage in der 3sat-Me­dia­thek ab­rufbar.

Unrecht und Widerstand
Über acht Jahrzehnte haben deutsche Sinti und Roma Unrecht er­fahren. In seinem neuen Doku­mentar­film „Unrecht und Wider­stand – Romani Rose und die Bürger­rechts­bewegung“ er­zählt Peter Nestler von Romani Roses Familie, ihrem Wider­stand und ihrem Be­harren auf Gerech­tig­keit. Es ist die leid­volle Geschichte einer Minder­heit zwi­schen Trauma und Selbst­behaup­tung, die die ge­samte Nach­kriegs­zeit hin­durch bis in die Gegen­wart hinein Gewalt und be­hörd­liche Schikanen erlitt und nur dank einer Bürger­rechts­bewegung An­erken­nung erfuhr. Read the rest of this entry »