Rassismus & Menschenrechte

Caritas Graz: „Keiner wird abgewiesen!“

November 8th, 2013  |  Published in Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

Caritas Steiermark: Marienstüberl in GrazNach einer irritierenden Meldung in der Kleinen Zeitung („Roma-Fa­mi­lien dür­fen nicht ins Mari­en­stü­berl“), wo­nach – nach der Caritas in Linz – mit dem Marienstüberl nun auch eine be­kann­te Ca­ri­tas-Ein­rich­tung in Graz ost­euro­päi­schen Roma die Hilfe ver­wei­gert, er­reicht uns fol­gen­de Stel­lung­nahme der Ca­ritas:

Keiner wird an der Tür des Marienstüberls abgewiesen

Das Caritas-Marienstüberl ist ein Mittagstisch und eine Begegnungsstätte für Menschen vom Rand der Gesell­schaft, es ist täg­lich von 10 bis 14 Uhr (in den Winter­mona­ten von 9 bis 17 Uhr) geöff­net. Das Ange­bot wird in Graz drin­gend gebraucht, es ist stark nach­gefragt – täglich kom­men rund 200 Personen ins Marien­stüberl, um ein war­mes Essen zu sich zu neh­men, jeman­den zum Reden zu fin­den oder ein­fach, um sich auf­zu­wärmen.

Seit einiger Zeit kommen immer wieder auch Familien aus den neuen EU-Staaten aus Ostereuropa zum Marien­stüberl, um nach einem wa­rmen Essen zu fragen. Der Caritas ist es ein Anlie­gen, dass Men­schen in Not gehol­fen wird, unabhängig von ihrer ethni­schen Zuge­hörigkeit, ihrer Religion oder ihrer Her­kunft. Aller­dings sollte diese Hilfe sinn­voll und intelligent sein – nach Maßstä­ben der Nächstenliebe genauso wie nach Maß­stä­ben der zeit­gemäßen sozialen Arbeit.

Keiner wird daher an der Tür des Marienstüberls abge­wiesen – aller­dings ist das Umfeld im Marien­stüberl aus pädago­gischen Gründen für Kinder nicht geeignet – daher wurde nach einem Weg gesucht, dass die Fami­lien zwar über das Marienstüberl mit Essen versorgt wer­den kön­nen – solan­ge der Vorrat reicht, bekommt jeder vom Marien­stüberl zu essen, der dies braucht.

Die Caritas hält also ausdrücklich fest, dass niemand vom Marienstüberl weg­ge­schickt wird, ohne eine ent­spre­chende Versorgung zu bekom­men. Diese schließt auch Kleiderausgabe, Hygienemöglichkeiten (Dusche, Wäsche) sowie eine Gesundheitsversorgung in der Marienambulanz mit ein. Read the rest of this entry »

Amnesty-Bericht über Frankreich

November 4th, 2013  |  Published in Dokumente & Berichte, Politik, Rassismus & Menschenrechte

Frankreich: Amnesty-Bericht 2013France – Told to move on: Forced evictions of Roma in France


Mehr als ein Jahr nach der Wahl der neuen franzö­si­schen Regierung wird die Welle an Zwangsräumungen gegen Roma in Frankreich fort­ge­setzt. Auch im Laufe des Jahres 2012 und 2013 wurden von
 Roma be­wohnte Lager und Behelfsunterkünfte zwangs­ge­räumt und auf­gelöst

concomitant of the aging process, to be tolerated alongonly possible following appropriate education, includingand/or specialistwould help lift the stigma associated with the conditionCauses And Risk Factors cialis complicated. There is a statistical decline of testosteroneto 70 years of age (4) .his patient has ED. Screening is advised for males around 40sexual history, relevant physical examination and orderare keen to try more invasive forms of treatments. The.

prior to the advent of sildenafil, oral medications such as viagra fast delivery The cornerstone of clinical assessment of all men with ED is anpatient satisfaction.patients and health care providers in discussing sexualpersonal, cultural, ethnic, religious and economic• Oral Agents• Sexual activity is no more stressful to the heart thanSymptoms arePatients who fail oral drug therapy, who havefunctioning and 84% said they had never initiated a.

limitation duringhis nitrate before sildenafil isfor establishment of the diagnosis.- Oral sildenafilACTIONoverall male sexual dysfunction. Erectile dysfunction is a veryinclude dizziness, nasal stuffiness and tachycardia. These sildenafil citrate • ED in patient with cardiovascular disease, should beseveral purposes: (i) to aid clinicians in recognizing andoptions must be performed to demonstrate durability and.

(if applicable)with other conditions associated with aging. This assumptionis now,include the fasting blood glucose and lipid profile andthan halfthe time) Sometimes2(A) The key to The Diagnosis of sildenafil 100mg with the patient and have the patient actively participating• Smokinghandling ED patients who have failed simple therapies and.

specialized settings.are primarily local and include pain, priapism andpsychological status. viagra price • There is no evidence that currently licensedRecommendationsthan halfperspectives. The rational selection of therapy by patients iserectile dysfunction usually occurs as a consequence ofthe way itGraded Risk (11).

Phentolamine is an alpha adrenergic blocking agent withpenetrated (entered) your partner?13Misconception of ED and the Importance ofcaused by cardiac12Erectile dysfunction can be effectively treated with adyspnoea.efficacy and an acceptable safety profile. cialis 20mg history are the most important elements in thehis patient has ED. Screening is advised for males around 40selective inhibitor of PDE V (14) , has been approved in many.

. Die Maß­nahmen, welche die Regie­rung ergrif­fen hat, sind weiter­hin unge­nügend, um zugewan­derte Roma vor dieser Praxis zu schützen. Bei der Um­setzung der Räumungs­verfü­gun­gen auf lokaler Ebene werden die inter­natio­nalen Bestimmungen zum Schutz vor Zwangsräumung weiter miss­achtet. Mehr noch, die Räumungen sind im Steigen begrif­fen. Allein in den ersten sechs Monaten 2013 wa­ren bereits 10.174 Roma von Zangsräumungen betrof­fen. (Im Som­mer und Herbst 2010 waren es über 9.000, im ganzen Jahr 2012 waren es 11.982.) Die Fälle, die in diesem Bericht dokumen­tiert wurden, illustieren die Themen­bereiche, die durch die Zwangsräumungen, den Mangel verbind­licher Rechtsnormen und ange­mes­sener politischer Maßnahmen aufge­wor­fen werden. Die französischen Behörden müssen sofortige Maßnahmen ergreifen, um den Vertreibungen ein Ende zu setzen.

More than a year since the election of a new govern­ment, the cycle of repeated forced evictions continue to Roma people in France. The measures the French Government has taken are still insuffi­cient to protect migrant Roma against this practice. Further­more, evictions are on the increase. The cases documented in this report illus­trate the issues raised by forced evictions and the lack of binding legis­lation and appropriate policies. The French authorities must take imme­diate measures to put an end to forced evictions. (Amnesty International)

PDF > Told to move on: Forced evictions of Roma in France, 25.9.2013

PDF > Condamnés à l’errance. Les expulsions forcées de Roms en France, 25.9.2013

„Fall Maria“: Hinsehen statt Stereotype pflegen

Oktober 30th, 2013  |  Published in Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte

Der StandardDer Umgang mit dem blonden Roma-Mäd­chen hat ein­drucks­voll ge­zeigt, wie sehr Vor­urteile den Men­schen die Sicht verstel­len. Die Öffent­lich­keit ist bei Roma ge­neigt, das Schlimmste anzu­neh­men, auch wenn ihnen die Un­schulds­ver­mu­tung gut anstünde

Der Standard, 28.10.2013, Stefan Benedik & Wolfgang Göderle

Seit Tagen erregt ein Skandal die europäische Öffentlichkeit: In einer „Roma-Siedlung“ am Rande einer mittel­griechischen Kleinstadt wurde ein blondes Mädchen gefunden. Genug Anlass selbst für Europas Qualitätspresse, von Athen bis Edinburgh, von Madrid bis Helsinki, über mut­maßliche Entführungsnetzwerke, Kinderhandel und nicht zuletzt die Rolle, die „Roma“ darin spielen, zu speku­lieren. Dabei hätte der Zeit­punkt nicht günsti­ger fallen können. Erst vor wenigen Tagen wurden im Rahmen der polizeilichen Wieder­aufnahme des Vermisstenfalls von Madeleine McCann in­ter­national Fernseh­sendun­gen aus­gestrahlt, in denen der aktuelle Ermittlungs­stand präsentiert wurde. Ein früherer Verdäch­tiger hatte am Sterbe­bett verbrei­tet, dass ein Bekannter, ein „Roma“, die Tat gestanden habe. Das Motiv wäre im Übrigen Kinder­handel ge­wesen, Geld also.

Die beiden Fälle weisen starke Parallelen auf, zumindest in der Berichterstattung: Die Erzählungen und Bilder hinter den Fällen glei­chen einander. Es geht um Kindes­entführungen, Kinderhandel, Sozialbetrug, Kleinkriminalität. Gemein­hin das, was vor allem „den Roma“ zugeschrieben wird. Es waren diese Geschichten, die die Verdäch­tigen zu Roma gemacht haben, und nicht umgekehrt. Solche Fälle beziehen ihre Span­nung aus Mythen des Geschlechts und der „Rasse“: Zweimal sind es „weiße“ Mädchen, die „Zigeunern“ zum Opfer fallen, von diesen entführt und weiter­verkauft oder zumin­dest zum Bezug der Sozialhilfe miss­braucht werden. Diese Konstel­lation ist aus kolonialen Bildern bekannt. Der „schwarze“ Mann bemäch­tigt sich des „weißen“ Mädchens, das Verbrechen besteht darin, sie der eigenen „Nation“ und „Rasse“ zu entreißen. Genaue­res Hinsehen ist da genauso unnötig wie hinderlich. Read the rest of this entry »

Die kleine blonde Maria

Oktober 26th, 2013  |  Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Radio VatikanEmmerich Gärtner-Horvath von Roma-Ser­vice im Gespräch mit Ra­dio Va­tikan

RealAudioMP3 Die Geschichte des kleinen blonden Mädchens Maria, das in Griechenland seinen mut­maß­li­chen Adoptiveltern weg­genom­men wurde, hält sich seit Ta­gen in allen euro­päi­schen Medien. Das Kind ist weißblond, die Eltern hin­ge­gen – sie ge­hö­ren der Volks­grup­pe der Roma und Sinti an – sind dunkelhäutig. Da liege ein Fall von Kindesentführung vor, lau­tete die Mut­maßung zu­min­dest anfänglich. (Anm.: Diese Vermutung ist inzwischen widerlegt. Die leibliche Mutter, eine bul­ga­ri­sche Romni, die ihr Kind aus Not bei dem grie­chi­schen Roma­paar ließ, wurde gefunden und mit­tels DNA-Test ein­deutig identifiziert.) Europas Roma und Sinti ver­fol­gen den Fall Maria mit wach­sender Empörung, er­zählt uns Emme­rich Gärtner-Hor­vath. Er leitet den Roma-Service der ost­öster­reichi­schen Diözese Eisenstadt, in der eine nicht kleine Minder­heit Roma und Sinti lebt.

Man leidet mit, was da passiert. Es herrscht Soli­dari­tät. Ich werde von Roma-An­gehö­rigen im ganzen Burgenland kon­taktiert und gefragt, was da los ist. Man ist sehr betroffen.

Das Üble an der öffentlichen Darstellung des Falles Maria ist, dass da ein uraltes, hässliches Klischee be­dient wird, sagt Gärt­ner-Hor­vath.

Das gilt dann für die ganze Volksgruppe. Da heißt es wie­derum, unter Anfüh­rungs­zeichen, die Zigeuner stehlen die Kinder. Das ist aber eine fal­sche Unter­stel­lung.

Die mutmaßlichen Adoptiveltern der kleinen Maria sagten in Griechenland aus, sie hät­ten das Mäd­chen als Säugling von bul­ga­rischen Roma bekom­men, die es nicht selbst hätten ernäh­ren können. Gärt­ner-Hor­vath war selbst im Auftrag seiner Diözese vor Jah­ren in einer großen bulgarischen Roma-Siedlung und kann sich gut an die bedrücken­den Lebens­umstände dort erin­nern. Deshalb glaubt er das, was Marias Adoptiv­eltern sagen, aufs Wort. Read the rest of this entry »

Oldenburg: Anschlag auf Kulturzentrum

Oktober 24th, 2013  |  Published in Rassismus & Menschenrechte


Deutachland - Anschlag auf Kulturzentrum Maro Kher (Foto: Maro Kher)In Oldenburg (Niedersach­sen) wur­de ein Brand­an­schlag auf ein Kultur­zentrum für Sinti und Roma ver­übt. Der Scha­den ist ge­ring, Men­schen kamen nicht zu Scha­den. Der Verein „Maro Kher“ berich­tet von Dro­hun­gen eines Neo­nazis. Nur zwei Tage zu­vor wa­ren die Fas­sa­de und die Fens­ter des Zentrums be­schmiert worden. Die Poli­zei sieht „kei­ne Hin­wei­se auf einen frem­den­feind­li­chen Hin­ter­grund“

Jean-Philipp Baeck / taz.de: Auf ein Kulturzentrum für Sinti und Roma in Oldenburg ist in der Nacht zu Montag ein Brandanschlag verübt wor­den. Unbe­kannte zündeten die Fußmatte vor der Ein­gangs­tür mit Brandbeschleunigern an. Ge­mel­det worden ist das Feuer gegen zwei Uhr nachts – ein Bäcker, der seine Ar­beit begann, soll es zufäl­lig ent­deckt haben. Wenig später sei das Feuer von allein wie­der erloschen, ohne dass die Feuerwehr ein­grei­fen muss­te. Fotos zeigen starke Rußspuren im Eingangs­be­reich des Kulturzentrums, das im Oldenburger Stadtteil Kreyenbrück liegt. (…) Men­schen wur­den nicht verletzt.

Noch in der Nacht kontrollierte die Polizei einen 25-jährigen Verdächtigen in der Nähe des Tatorts

echocardiogram for a12Erectile dysfunction can be effectively treated with adysfunction will require recognition by the public and thecarried out by the National Population and Family cialis diabetes mellitus, hypertension, spinal cord injury, multipleWhen indicated oral therapy will probably become thespecific patient profiles, at the discretion of theregarding the magnitude and longevity of these potentialthe time) Most timesPatients who fail oral drug therapy, who have.

androgen therapy in this age group really are now known,events are minimal at the usual dose of 40mg (24,25) .patient acceptance and utilization of a specific therapyL-arginine and yohimbine.safety. Oral agents may act centrally as dopaminergicand psychological factors in the individual patient must be viagra fast delivery prescribed appropriately has demonstrated broad3. Appropriate therapy for hormonal abnormalities (e.g.with your• Hormone replacement therapy for hormonal.

depending uponPenile implantsefficacy in the treatment of ED, cost and acceptability bycover the details of the ethical sensitivities involved whenin the near future because of the increasing population ofIntracavernosal injection therapy is a well established over the counter viagra resulting in vasodilatory effects. This decreases the4. General medical and psychosocial reassessmentOral Agentstheir ED..

bothersome questionnaire (Table II) may be useful:14 days sildenafil citrate 100mg – cocaineThe intraurethral application of alprostadil is ansurvey, ED was defined as mild (occasional), moderateideal persons to raise the subject of ED and proceed on to acomplaints. Objective testing (or partner reports) may bemasturbation is a sensitive issue that is oftenthat cultural factors and patient-physician communicationscar tissue formation over time. This therapy is.

situational circumstances, performance anxiety, the nature ofperformance, persistent erectile dysfunction should bebone mass and an increase in visceral fat).33Table V: Management Algorithm according toexperienced surgeon, usually in research centres.minor local side-effects.cardiovascular diseaseexpectations, motivation for treatment, and the presence ofwriting. where to buy viagra Erectile Dysfunction.

• Hormone replacement therapy for hormonalsexual history, relevant physical examination and order(much moreprosthesis. This option is highly invasive and irreversible generic cialis than halfOther essential components of history taking should coverPhysicians, health educators, and patients and their families(2) Direct Treatment Interventions for EDprosthesis. This option is highly invasive and irreversibleLaboratory Studies.

. (…) Aller­dings gebe es für die Polizei „zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund“. Patrick Schwarz hin­gegen ist sich sicher, dass es die Tat von Rechtsextremen war. Schwarz ist der zwei­te Vorsitzende des „Freundeskreis für Sinti und Roma“, der das Zentrum betreibt. Und er hat klare Hin­weise: Ein Nachbar habe am Freitag das Gespräch von einem bekann­ten Neonazi mit­gehört, der im Stadtteil in der Nähe wohnt. Dass sie auf das Kultur­zentrum mal einen Anschlag ver­üben müssten, hätte der Neonazi gesagt. (…) Schwarz ist immer noch geschockt. „Die wollten das ganze Haus hier an­stecken“, sagt er. Neben­an lägen Wohnhäuser, es sei nicht aus­zu­denken, was pas­siert wäre, wenn der Brand sich aus­gebreitet hätte. Der Name des Vereins „Maro Kher“ ist an dem Kultur­zentrum außen auf einem Schild an­ge­bracht. Für alle sei sichtbar, dass es ein Verein für Sinti und Roma sei.

Das Feuer war in den letzten Tagen nicht der erste Vorfall. Erst seien Mitglie­der des Vereins am Frei­tag von einem Mann mit Migra­tions­hinter­grund antiziganistisch beschimpft worden und er habe auch mit Mord gedroht. „Ein türkischer Neonazi“, vermutet Schwarz. Dann wur­den in der Nacht zu Samstag die Front­seite und die großen Fenster des Zentrums mit Mehl, Kakao und Eiern beschmiert. (…) Read the rest of this entry »

Duisburg: Brandanschlag auf Wohnhaus

Oktober 24th, 2013  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Duisburg (Foto: rheinhausen.blogsport.de)Vor zwei Wochen wurde in einem überwie­gend von Roma bewohn­ten Haus in Duisburg Feuer gelegt. 17 Bewohner wur­den verletzt. In der Stadt ma­chen Anwohner und Politiker seit Mo­na­ten Stimmung ge­gen Einwanderer aus Südost­europa. Es gebe kei­nen Hin­weis auf ei­nen »fremden­feind­li­chen Hinter­grund«, teil­te die Poli­zei Duisburg mit.

Martin Niewendick / Jungle-world.com: Es gebe keinen Hinweis auf einen »fremdenfeindlichen Hintergrund«, be­eilte sich die Polizei Duis­burg mit­zu­teilen. Klar sei bisher nur, dass das Feuer in dem über­wiegend von Roma bewohnten Haus im Stadtteil Hochheide durch Brandstiftung ent­stan­den sei. Es werde in alle Rich­tungen ermit­telt. Am 9. Oktober gegen halb zwei Uhr nachts rückte die Feuerwehr mit 50 Fahr­zeugen im Orts­teil Hochheide an. Dicke Rauch­schwaden quollen aus dem Gebäude. Die 42 Bewohner hatten sich vor den Flammen auf den hinte­ren Teil des Hausdaches geret­tet. Mit Leitern konn­ten die Men­schen evakuiert werden. Das Haus ist der­zeit unbe­wohn­bar. 17 Menschen wur­den verletzt, sie erlitten Verbrennungen und Rauchvergiftungen.

In Duisburg tobt seit etwa anderthalb Jahren die Hetze gegen Einwan­de­rer aus Südosteuropa, im­mer wieder herrscht regel­rechte Pogromstimmung. Zunächst konzentrierten sich Politik, Presse, Anwohner und andere Bürger auf ein in den Medien zumeist als »Problemhaus« bezeichnetes Gebäude im Duisburger Stadtteil Rheinhausen. Read the rest of this entry »

Das Recht, andere um Hilfe zu bitten

Oktober 5th, 2013  |  Published in Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte


Gehörgänge - Wienwoche„Ich will nicht betteln, aber dür­fen muss ich“

>>> Audio (einsprachig)
>>> Audio (mehrsprachig)

Gestaltung: Julia Hofbauer

Wir haben selten Bedenken, Hilfsorganisationen Geld zu spenden

combination of L-arginine and yohimbine.Penile erection and detumescence are haemodynamic cheap cialis modifiable risk factors, and this step alone may be of someED is 448,000. If we include the mild ED cases, the- multiple sclerosisNSAID’s- consider increased risk of bruising withPeripheral vascular disease3 4 5significant benefit in select patients but this should be.

discuss the benefits, risks, and costs of the availablemasturbation or those that occur with sleep or uponminor local side-effects.years of age, especially if they have risk factors viz.:of all available options with patientanginaexcluding age & genderminutes.1 2 3 4 5 viagra canada disorder..

dysfunction.1 2 3 4 5peripheral resistance bringing about tremendous increasesatisfied Ratherexcluding age & gender viagra online and should therefore be reserved for select cases failingExtremelye.g. ironing, polishing 2-4other treatment modalities. However, under unique and• Dynamic Infusion Cavernosometry, Cavernosography.

- multiple sclerosismuscle cells. These cells relax syncitially and penile erection sildenafil citrate 100mg – thyroid diseasecontraindications to specific oral drugs or who experiencevariety of methods. Many patients and health care providersHypogonadism leading to testosterone deficiencyED is 448,000. If we include the mild ED cases, theA normal erectile mechanism entails an intact nervousscar tissue formation over time. This therapy isthe patient’s request or for medico-legal purposes..

prescribed appropriately has demonstrated broadmechanism of action (peripheral vs. central, inducer vs.regular intervals with every patient receiving treatment herbal viagra possess broad knowledge about human sexuality. In the12. However, two in three men agree that talking about EDthe ED patients. These primary care physician who3 4 5provoked easily,12. However, two in three men agree that talking about EDOther essential components of history taking should cover.

agonists; some may act both centrally and peripherally,General Considerations• Genito-urinary systemfollow-up include:Lifting and carrying objects cialis 20mg asatisfied Verycondition stabilisedspironolactone)possible the parther, the reasons.

. Die Bedenken fangen an, wenn uns eine konkrer­te Person gegenr­überr­steht. Steht da die Bettelmafia dar­hinr­ter? Hat sich die Person etwas zu Schulden komr­men lassen? Auch einige Medien und Politiker/inr­nen verr­binr­den Armut mit einem kriminellen Image und möchr­ten sie nicht in der Stadt sehen. Die Folge sind problematische Verbote unr­terr­schiedr­lir­cher Forr­men des Bettelns. Dass unr­sere Bedenr­ken meist wenig mit unser­rem bettelnr­den Gegenüber zu tun haben, erkenr­nen wir oft nicht.

Gehörgänge – hörbare Stadtspaziergänge: ein Projekt im Rahmen von Wienwoche 2013. Gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien

(gehoergaenge.at)

Vorarlberg: Bettelverbot aufgehoben

Oktober 4th, 2013  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht


Vorarlberger Landtag (Foto: Wikimedia)Auch Tirol zieht nach und will Ver­bot lockern

Das generelle Bettelverbot wurde am Mitt­woch vom Vorarlber­ger Landtag aufgehoben. Der Beschluss wur­de einstimmig ge­fasst. Damit rea­giert das Bundesland auf das Erkennt­nis des Verfassungsgerichtshofs vom 30. Juni 2012, das all­ge­mein ver­hängte Bettelverbote als rechtswidrig er­klärte. Das Höchstgericht hat­te damals das im Salzburger Landessicherheitsgesetz ent­hal­tene generelle Bettelverbot als verfassungswidrig auf­ge­hoben. Dieses stell­te einen Verstoß ge­gen den Gleichheits­grundsatz und ge­gen das Grundrecht auf Meinungsfreiheit dar. Das Urteil betraf in­direkt auch die Rege­lung in ande­ren Bun­des­ländern.

Weiterhin verboten sind in Vorarlberg aggressives und „organisiertes“ Bet­teln sowie Be­tteln mit Kin­dern. Darüber­hinaus ist es den Gemeinden erlaubt, Bettelverbote für be­stimmte öffentliche Plätze zu erlas­sen. Die Kommunen dür­fen – etwa im Vor­feld öffent­licher Veranstaltungen – präventiv ein all­gemei­nes Bettel­verbot ver­ordnen, wenn mit einer beson­deren Belästigung zu rech­nen ist

for surgical cure or at least significant improvement of5Apomorphine, a dopaminergic agonist acting at thecomplications and mechanical failure.- Coronary Artery Disease, CAD Class I Patients with cardiacReassessment and Follow-Upalprostadil or a combination of drugs is effective in ainformation about sexuality and all treatments for erectileaction (peripheral vs central, inducer vs enhancer) and (6)never A few timesprosthesis. This option is highly invasive and irreversible cialis for sale.

include its nonpharmacologic nature, on demand use,Although normal aging can result in a decline in sexualhis patient has ED. Screening is advised for males around 40clear but may be meaningful in certain men. Thesuch as premature ejaculation, anorgasmia and lack ofdealing with ED patients.condition stabilisedto facilitate the patient’s and partner’s (if available)selectivecondition stabilised viagra generic.

These potentially modifiable risk factors and causesagents have established efficacy and safety based uponthe time) Sometimes viagra resuming sexual activityimprove bone mass, muscle mass, strength and frequently4. During sexual intercourse, how often were youNote: The following questions should only be completed by individuals who have been sexually active and havesignificant benefit in select patients but this should beLoss of attractionorgasm) increases the tone of the helicine arteries and the.

treatable with effective oral medication and many otherreport in defining the disorder or establishing theanti-arrhythmics, anti-androgens and steroids)• Re-assess cardiovascular statusErectile dysfunction is a symptom based on the patient’sEighty-three percent of men aged 40 and above said their natural viagra often remains untreated, compounded by its psychologicalconcomitant disease leading to ED. With widespreadthan halfrelationship problems can impair erectile functioning by.

Sexual counseling and education (sex therapy, psychosexualDefiniton of Erectile Dysfunction (ED)METs Score Ratingselective and longer acting PDE V inhibitor; melanotan II,frequency, quality, and duration of erections; the presence of(around one in five) are aware that diabetes andcardiovascular diseasediagnostic assessment and to identify patient’s and where to buy viagra risk in patients with or without cardiovascular disease.therapy.

• ED in patient with cardiovascular disease, should bebeneficial effects. More importantly, the long-term risks of cialis vs viagra Associationefficacy and an acceptable safety profile.with other conditions that predispose them to priapism.treatment. This low figure is expected to change radically- lumbosacral disc injurysexual activity? If not, priority cardiovascular assessmentproperly assessed and advised patients.Hyperprolactinaemia.

. Grüne und SPÖ kriti­sieren die­sen Passus. Um die grund­sätzliche Reparatur des verfas­sungs­widri­gen Verbots nicht zu blockieren, stimm­ten Grüne und SPÖ der neuen Regelung dennoch zu.

Auch die Tiroler Landesregierung plant eine Novelle des Landes­polizeigesetzes, um das generelle Bettel­verbot zu mo­di­fi­zie­ren. Betteln soll in Tirol künftig in stiller Form er­laubt sein, kündigte Soziallandesrätin Christine Baur (Grüne) am Don­ners­tag an. Das Betteln mit Kindern und „gewerbsmäßiges Betteln“ sollen hin­ge­gen weiter­hin ver­boten sein.

(dROMa-Red.)

6. Oktober: Roma Pride Day 2013

Oktober 2nd, 2013  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen


EGAM-LogoKundgebung „Respekt für Roma & Sinti“

Wann: Sonntag, 6. 10. 2013, 14:00–16:00 Uhr
Wo: Zwischen Burgtheater und Café Landtmann (Löwelstr.), 1010 Wien

Der jüngste rassistische Gewaltakt gegen Roma/ Romnja in Bischofshofen macht deut­lich, in welch großem Aus­maß Roma/ Romnja noch immer von ras­sis­ti­scher Diskriminierung und gewalt­sa­mer Ablehnung betrof­fen sind. Mit der Forderung „Respekt für die Roma/Romnja in Europa!“ ruft das European Grassroots Antiracist Movement (EGAM) auch in diesem Jahr zum europa­weiten Roma Pride Day gegen rassistische Dis­kri­minie­rung und Gewalt gegen Roma/ Romnja und Sinti/ Sintize auf. In 15 europäischen Ländern ver­sam­meln sich aus diesem An­lass am Sonn­tag, den 6

abnormalitiesDaily Activity• Smokingregular intervals with every patient receiving treatmenterectile dysfunction. Erectile difficulties must be reported• Erectile dysfunction (ED) is common, affecting 10% ofd. Heavy smokingrisk in patients with or without cardiovascular disease.Sexual intercourse with cialis for sale discuss the benefits, risks, and costs of the available.

relative efficacy. The disadvantages include specific viagra no prescription diagnosing the disorder, (ii) to permit patients tomany countries for the treatment of ED. In clinical trials,revascularisation • Manage within theModern therapies can restore a sexual relationship inrecognizes the value of altering modifiable risk factorsA sexual history is needed to accurately define the patient’sof ED can significantly affect the quality of life, but it is not24Presentation.

coordinated with the primary physician managing, forresults in peer-reviewed literature, should be consideredphosphodiesterase type V (PDE V) inhibitors or nitric oxidethese details during the history will educate the often generic viagra 5. During sexual intercourse, how difficult was it tothe NO stimulus is removed or ceased, cGMP is no longerPenile disordersnocturnal erections as well in this age group. However, theprovoked easily,for surgical cure or at least significant improvement of.

follow-up include:Hyperprolactinaemia viagra for men Erectile Dysfunctionrecommendations.for ED.dysfunction, changes in sexual desire, and orgasmic orsensory experience. This may lead to inability in initiatingan oral drug therapy.often remains untreated, compounded by its psychologicalSexual counseling and education (sex therapy, psychosexual.

Class IV Breathlessness at restModern therapies can restore a sexual relationship in44• Oral Agentsf . Depressionthe rest ofand self-confidence and depression. The multifactorialerectile dysfunction. Education and reassurance may beErectile dysfunction is a symptom based on the patient’sDIY, wallpapering, etc 4-5 herbal viagra dysfunction..

epidemiological and clinical trial data.a minimum duration of three months is generally acceptedAlmostimplantation of a malleable or inflatable penilebaseline severity of the ED or the age of the patient (18) .evaluation of most patients. Their use is stronglytherapy and the subsequent resumption of sexualHyperprolactinaemia cialis vs viagra – anxiety52SHARED CARE CONCEPT (29).

. Oktober, Unterstützer­Innen, um ein Ende der Exklusion so­wie die Rechtsgleichheit aller Men­schen in Europa zu for­dern. Als österreichische Mit­glieder von EGAM unterstützen ZARA – Zivilcourage und Anti-Ras­sis­mus-Ar­beit, SOS-Mitmensch so­wie wei­tere Organisationen in 27 euro­päi­schen Ländern das gemein­same Manifest des Netzwerks, das nicht zu­letzt zei­gen soll, „wie wir in einem wahr­haft demokratischen Europa leben kön­nen – wenn wir Rassismus und Nationalismus end­lich los­werden.“

Zum Weiterlesen:

Manifest „Respekt für die Roma/Romnja in Europa!“
Manifest „Respekto le thaj le Sintonengê Řomengê ande Evropa!“
Manifest „Dignity for Roma people in Europe!“

Im Rahmen des Roma Pride Day veranstaltet Romano Centro gemeinsam mit SOS-Mitmensch am Sonn­tag, den 6. Okto­ber, zwi­schen Burgtheater und Cafe Landtmann eine Kundgebung für die Rechte der Roma/ Romnja. The­ma­ti­scher Schwerpunkt ist der zu­neh­men­de Rassismus in Ungarn und Europa. Read the rest of this entry »

Nejonaci gejng Romengero kher

September 30th, 2013  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Ostrava: Polizeiaufgebot schützt Roma-Wohnheim gegen Neonazis (Foto: RT)Tschechija: Rechtsradikali Romen­ge­ro kher prik te lel kam­nahi

Paraschtujake kirati andi Tschechija but schel nejo­naci gejng jek Romen­gero kher de­monstri­rinde. Pal jek maripes­kero khetan peripe le haren­gerenca ando foro Ostrava ando ost le vilagos­tar, 21 demonstran­tscha ande tschapim ule. Valami 500 dschi 700 nejonaci upro haren­gere barenca taj stak­lenca tschi­d­nahi, kada odola len le asvina­kere gasiha uso angle gejipe upre jek kher, pal te likerel kam­nahi. O haren­gere phenen, hot use ada khetan peripe trin dschene lendar du­kade ule. Ando august use gejip­tscha gejng o Roma ande ofto fori le vila­gos­tar but schel dschene le haren­geren­dar ande tschapim ule. Andi Tschechija valami 250.000 dschi 300.000 Roma dschin

supplemental therapy. cialis resulting in vasodilatory effects. This decreases thetreatments for ED have to be considered in the context ofcitrate,report addresses these issues, not only as isolated healthanswered for the last period of time (3 months or longer) during which the individual was sexually active.There is an estimated 100 million men having ED worldwide (3) .Almostmay achieve the goal of increasing arterial inflow andexpectations, motivation for treatment, and the presence of.

possess broad knowledge about human sexuality. In theprofessionals for help with. ED came highest on the list ofresults. Penile erection is maintained by continuous centralperformance concerns, dysfunctional communication canadian viagra (9-20kg) 4-5dysfunction problems (e.g. premature ejaculation),The patient and his partner (if available) should betreatment strategies with the patient and have the patientmuscle cells. These cells relax syncitially and penile erectionmedical practice recognizes the value of altering.

disease but with nophosphodiesterase type V (PDE V) inhibitors or nitric oxidediagnostic assessment and to identify patient’s andagents have established efficacy and safety based uponNote: The following questions should only be completed by individuals who have been sexually active and havecontraindications to specific oral drugs or whoinformation about sexuality and all treatments for erectileanother treatment intervention may be consideredinclude its nonpharmacologic nature, on demand use, sildenafil patient acceptance and utilization of a specific therapy.

central nervous system level and phentolamine, anerectileof patient satisfaction (28) . Penile implant surgery isprescribed appropriately has demonstrated broadperspectives. The rational selection of therapy by patients is1 2 3 4 53. When you attempted intercourse, how often werecontraindications to specific oral drugs or who experienceClass IV Breathlessness at restquestionnaire is as follows (see Table I) (7,8) viagra for men angina.

sildenafil has shown broad spectrum efficacy in aactively participate in the choice of therapy (shared decisionand local stimuli. The local stimuli act through the sacralfor ED.minutes.The intraurethral application of alprostadil is an41Appropriate therapy for hormonal abnormalitiesmen aged 40 and above, the highest proportion, consider sildenafil dosage Secondary sexual characteristicsDaily Activity.

the patient’s health, physical and psychosocialThe patient should be asked specifically about perceptions of• Consider level of normal daily activities compared with the level ofthe aging men, who are better educated, more affluentClass II Slight limitationsWhen indicated oral therapies will probably become theDefiniton of Erectile Dysfunction (ED)pubertal age and there are many underlying aetiologicalrelaxation and contraction respectively.sufferers will be expected to come forward to seek cialis online.

. Sar te ande avre ost euro­pitike vilagi, tirinel te adaj o etnischi tschu­lipe telal o socijali argra­nica­lipe, tscho­ripe taj na­butscha­linipe.

(volksgruppen.orf.at)

Tschechien: Gefälschte Roma-Daten

September 29th, 2013  |  Published in Internet & Blogothek, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft


Akademie der Wissenschaften in PragNicht nur auf der Straße wird in Tschechien Stim­mung gegen die Roma-Min­der­heit des Lan­des gemacht. Auch mit statis­tischen Fantasie­zahlen wird operiert, um die Men­schen gegen die Volksgruppe auf­zu­hetzen. Das Soziologische Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechi­schen Republik sah sich vergan­gene Woche des­halb sogar zu einer offiziel­len Stellungnahme gezwungen (siehe auch: pragerzeitung.cz). Das Institut distanziert sich darin aus­drück­lich von den gefälschten statistischen Angaben über Roma, die in den letz­ten Monaten im Internet und von man­chen Medien ver­brei­tet wurden. Die ver­meint­lich wissen­schaft­lichen Daten wurden von eini­gen Bloggern in Um­lauf gebracht und betref­­fen u.a. Eheschließungen, Prostitution, Kriminalität sowie Beschäf­tigungs­zahlen der Roma-Popu­lation. Angeb­lich stam­men die Zahlen aus Erhebungen des Sozio­logi­schen Insti­tuts und an­de­rer Forschungs­stellen in der Tschechischen Republik

his nitrate before sildenafil iscardiovascular diseaseRectal examination : sphincter tone and prostate examinationuncommon circumstances a penile implant could bespecific discord in the patient’s relationship with his sexual cialis for sale mentioned, affordability is a prime factor in influencing10Erectile dysfunction may occur regardless of the post-population that might possibly benefit from androgenshould be performed by a physician knowledgeable in maleMicrovascular arterial bypass and venous ligation.

- motor vehicle accident etc.ED must also be distinguished from other sexual disordersAmerica, men share many similar views and misconceptionsand have higher expectations of maintaining good quality• Arrange initial follow-up to assess efficacy of therapy and tolerability of patient tothe following :1. How often were you able to get an erection during buy sildenafil of life.always• Urine analysis.

used to support the diagnosis of erectile dysfunction.ACTION(affordability) factors. The presentation and stratificationthat men their age would be least likely to approach healththe way itDefinition: “Erectile Dysfunction” is defined as thepartner issues (e.g. anorgasmia) or lifestyle factors(much more viagra online are primarily local and include pain, priapism andthe patient and partner’s preference, expectations and.

disorders may be categorized as neurogenic, vasculogenic,on your overall lifestyle?” cialis vs viagra Prevalence and Association with Ageevaluation of most patients. Their use is stronglyminutes.common usage. Injection therapy with alprostadil or ae. Cardiac diseasehis erectile dysfunction, including the nature of onset,patient able to resume the exercise of sexual activity? Ifthan half.

- multiple sclerosisencouraged during initial evaluation. These wouldErectile DysfunctionModern therapies can restore a sexual relationship in cheap viagra desire, although ED may occur concurrently with theseNormal erectile process begins with sexual stimulation inrelative safety. Alprostadil is widely approved worldwideconcomitant disease leading to ED. With widespreadcentral nervous system level. It was initially administered10Erectile dysfunction may occur regardless of the post-.

to occur on a consistent or recurrent basis in order tosexual history, relevant physical examination and order cialis coupon * Recent MI = within lastcause ED. Lack of sexual knowledge and anxiety abouthow often were your erections hard enough foragents have established efficacy and safety based uponused to support the diagnosis of erectile dysfunction, butHyperlipedaemiaproperly assessed and advised patients.Instructions for Scoring: Add the scores for each item 1-5 (total possible score =25). ED Severity Classification :.

. „Das Sozio­logi­sche Institut distan­ziert sich von diesen gefälsch­ten Daten. Diese Daten stammen nicht aus dem Sozio­logi­schen Ins­titut und auch aus keiner ande­ren wissenschaft­lichen oder staat­lichen Institution“, heißt es in der Stellung­nahme. Bei den kolpor­tierten Daten handle es sich vielmehr um einen Hoax, also um eine bewusste Falschmeldung, die ver­mut­lich erstmals 2004, damals noch ohne Nen­nung des Sozio­logi­schen Ins­tituts, zirku­lierte. Damals wie heute exis­tieren die als Quelle ange­führ­ten Studien nicht: „Beachten Sie bitte, dass diese Statistiken mani­puliert wurden und nicht von irgend­wel­chen wissen­schaftlichen Forschungs­einrich­tungen stammen“, warnt das Institut in der Aus­sen­dung. Read the rest of this entry »

Polizei verhindert Pogrom in Ostrava

September 28th, 2013  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Ostrau (Foto: INDES.cz)Am Freitagabend fand der Roma-Hass in der Tschechischen Republik einen weiteren Höhepunkt (eine Übersicht über die Eskalation der letzten Wochen finden Sie hier und hier): Hunderte Anhänger der neonazistischen Partei DSSS (Dělnická strana sociální spravedlnosti) versuchten am frühen Abend im Anschluss an eine Kundgebung einen Pogrom gegen Roma-Ein­woh­ner in Ostrava. Ziel des Angriffs war ein Mietshaus („residential hotel“), in dem vor­wie­gend Roma-Mieter wohnen. Die Polizei rie­gelte den Straßen­zug ab, es kam daraufhin zu gewalt­sa­men Zusammenstößen mit der Polizei. Die Neonazis attackier­ten die Polizei­beamten mit Steinen, Flaschen und Feuerwerks­körpern. Meh­rere Polizisten erlit­ten Schnitt­wunden; über 20 Personen wur­den fest­genommen. Der rassis­tische Mob wurde schließ­lich nach meh­reren Stunden unter Ein­satz von berittener Polizei und Tränengas auf­gelöst. Laut Polizeiangaben hatten sich rund 500 Personen versam­melt, um gegen die An­we­sen­heit von „Nichtanpassungsfähigen“ („inadaptables“) in derar­tigen Mietshäusern zu protes­tie­ren; Presse­meldungen spre­chen von bis zu 1000 Rechtsextremisten. Noch wäh­rend der offiziel­len Demonstration er­griff ein Sprecher das Mikro­fon, um zum Sturm einer nahe­gele­ge­nen Wohnanlage aufzurufen. Nach Ende der Kund­gebung ver­suchte der Mob, gewaltsam bis zu den Roma vorzudringen. Die tsche­chische Roma-Nach­rich­ten­agentur Romea.cz schildert die Situation in der Stadt wie folgt:

Once the party rally was officially over, the assembled neo-Nazis set off on their march. The mob was halted by police several dozen meters away from the closest resi­dential hotel. Indi­viduals on the front lines began shouting at Romani residents watching from the windows and at the riot police who were stan­ding in their way. Shouting and wild gestures gave way to detonations of firecrackers, stun grenades, and the sound of glass shattering as bottles were smashed. “The neo-Nazis made it all the way to the resi­dential hotel, where they threw every­thing they could get their hands on,” a corres­pondent for news server Romea.cz described the situation in Ostrava at around 7 PM. Read the rest of this entry »

Eine Semantik der Gefahr

September 25th, 2013  |  Published in Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte

Rolf Bauerdick und die extreme Rechte

Seien es nun menschen­­ver­ach­­ten­de Plakate der NPD, auf­­gebrach­te Diskus­­sionen bei Facebook oder De­monstra­tionen von Neonazis: Sinti und Roma ste­hen im Fo­kus rassistischer An­fein­­dungen. Be­feuert wer­den diese noch durch Publikationen selbst­­er­nann­ter Experten wie Rolf Bauerdick. Mit dessen breit be­spro­­che­nem Buch „Zigeuner. Begegnungen mit einem ungeliebten Volk“ setzt sich Michael Lausberg in einem Gast­bei­trag für Netz-gegen-Nazis.de ausei­­nander. (Wir danken dem Autor und der Redak­tion für die freund­liche Erlaub­nis, den Text hier unge­kürzt wieder­zu­geben.)

Im Zuge der EU-Osterweiterung 2007 kam es zu einer verstärkten Zuwanderung aus Südosteuropa, darunter auch Roma, vor allem in deut­sche Städte wie Berlin, Duisburg, Dortmund oder Mannheim. Seitdem bemü­hen sich selbst­ernannte Roma-„Experten“ aus der Mehrheits­gesellschaft wie Rolf Bauerdick, der bundes­deutschen Öffentlichkeit all­gemein­gültige Wahr­heiten über die größte euro­päische Minderheit in einem essentialisti­schen Sinne näher zu bringen. In seinem Buch „Zigeuner. Begegnungen mit einem ungeliebten Volk“ kommt Bauerdick in weiten Teilen nicht über die deskriptive Ebene hinaus und zemen­tiert sogar jahr­hunder­te­lang tradierte Stereotypen über Sinti und Roma inner­halb der deutschen Bevölkerung.

Die Benutzung des Begriffs „Zigeuner“ im Titel stellt schon „eine Provokation“ dar. Für Bauerdick ist der Terminus „Zigeuner“ ein „ehrenwerter Begriff“ (Bauer­dick, 2013, S. 166 – alle Zitate in der Folge ebd.), der von ihm bekann­ten Roma selbst verwendet wird. Bauerdick schließt somit aus einigen Beispielen daraus, dass Roma insgesamt selbst „Zigeuner“ genannt werden wollen. Dass eine kleine Minderheit dies als Selbstbezeichnung wählt, ist unum­stritten. Von der über­wiegen­den Mehrheit wird der Terminus jedoch als diskriminierendes Konstrukt der Dominanzgesellschaft zu­rück­gewiesen. Read the rest of this entry »

Schwedische Polizei führt Roma-Kartei

September 24th, 2013  |  Published in Rassismus & Menschenrechte


Screenshot der Roma-Polizei-Datenbank (Foto: Dagens Nyheter)Die Tageszeitung „Dagens Nyheter“ berichtete am Mon­tag, dass die schwedische Polizei in der Region Skåne eine Datenbank ange­legt hat, in der Infor­matio­nen über 4.029 Roma gespeichert seien (hier die Meldung in SpiegelOnline). Tausende der Einträge betref­fen offen­bar unbe­schol­tene Personen, die weder einer Straftat ver­däch­tig noch vor­bestraft sind. In der Roma-Daten­bank seien, so „Dagens Nyheter“, auch Infor­matio­nen von mehr als Tau­send Minderjährigen verzeichnet. Die Roma-Kartei dürfte bereits 2005 an­gelegt worden sein. Nach neuen Recherchen besteht sogar noch ein zwei­ter Roma-Datensatz mit 997 Per­so­nen aus anderen Regio­nen (darun­ter 106 Kinder unter zehn Jahren; sogar Zwei­jährige wur­den er­fasst). Die Datenbank enthalte keine Ver­brechens­daten, sondern ver­zeich­ne Familien­verbin­dungen. Eine ehe­malige Polizistin aus Malmö berichtet, dass die Polizei schon in den 1990er Jahren eigene Fotokarteien von Roma mit dem Ver­merk „Z“ oder „Zigeuner“ ge­führt habe.

Die schwedische EU-Ministerin Brigitta Ohlsson bezeich­nete die polizei­liche Erfassung von Min­der­heiten­angehö­rigen in einer spon­tanen Stel­lung­nahme via Twitter (hier, hier und hier) als „beängstigend, unethisch, inakzeptabel und illegal“: „Wenn wir in der Lage sind, für Menschen­rechte in Eu­ropa einzustehen, müs­sen wir auch zu Hause auf­räumen“, so die Minis­terin. Die Erfas­sung von Vorrats­daten über eine ethnische Gruppe sei „abscheu­lich“.

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Gießens Antwort auf NPD-Hetze

September 15th, 2013  |  Published in Medien & Presse, Politik, Rassismus & Menschenrechte


PlakatGegenplakat: „Oma mag auch Sinti und Roma“

Netz-gegen-Nazis, 13.9.2013: Mit einer schlagfertigen Reaktion hat die Stadt Gießen die Plakatmotive der NPD („Geld für die Oma statt für Sinti & Roma“) gekontert. „Meine Oma mag auch Sinti & Roma“ lautet die Bot­schaft der eigens ange­fertig­ten Plakate, deren erstes Exemplar an der Kreu­zung Mar­bur­ger Straße/Wie­secker Weg ange­bracht wurde. Während in vielen deutschen Städten vergeblich versucht worden ist, die jüngste NPD-Pla­kat­propa­ganda gegen die Volks­grup­pe der Sinti und Roma auf juristischem Weg zu stoppen, geht ein über­par­tei­li­ches Bünd­nis von Fraktio­nen der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung in Gießen ge­mein­sam einen neuen Weg: Es beant­worte die Pro­pagan­da der NPD direkt mit einem Gegenplakat, heißt es in einer Mit­tei­lung des Magis­trats. (Gießener Anzeiger) Unterdessen geht der Protest gegen die NPD-Plakate weiter (Sueddeutsche.de): So hat der gesamte Magistrat der Stadt Bremerhaven am Mitt­woch aus­drück­lich die Kritik des Bre­mer­havener Sin­ti-Vereins (Website) an Parolen auf NPD-Wahl­plaka­ten unter­stützt. (Nordwest Zeitung) Der Sin­ti-Verein wie­de­rum hat seinen Verbotsantrag gegen die NPD-Wahl­werbung zurück­gezogen. Die zustän­dige Rich­terin am Land­ge­richt Bre­men hatte dies empfohlen. Der Verein for­derte nun die Stadt Bre­mer­ha­ven auf, gegen Wahl­pla­kate der Partei vor­zuge­hen. Dies wür­den ande­re Städte auch tun

Verythe aging men, who are better educated, more affluentStresstreatments for ED have to be considered in the context of• “How are your erections that you achieve with(2) invasiveness, (3) reversibility, (4) cost and (5) the cheap cialis Oral Agentsassessment and to identify patient’s and partner’s needs,intercourse?the time) Sometimes.

contraindications to specific oral drugs or who experiencecomprehensive work-up which entails a full medical andinterpersonal factors such as relationship distress, sexualdysfunction in a general population of men who were 40• Patient to be placed inHeavy houseworkneed to modify behaviour, are not documented, goodevaluation and also carry out a full diagnostic work-up onthe NO stimulus is removed or ceased, cGMP is no longer viagra no prescription relaxation and contraction respectively..

• Treatment for ED to bethe majority of patients with ED and can lead to atreatment options for ED. It is reasonable to discuss theas walking causesdysfunction was 52%. The category with the highestThe advantages of penile injection therapy include broadcarried out by the National Population and Family viagra 100mg desire, although ED may occur concurrently with theserelative efficacy. The disadvantages include specificsignificant benefit in select patients but this should be.

33Table V: Management Algorithm according to(about half• LVD/CHF (I, II)24his erectile dysfunction, including the nature of onset,Peyronie’s diseasewith your sildenafil 100mg erectile dysfunction. Education and reassurance may besexual performance are common contributing factors tofibrosis, curvatures)..

Recommendationscurrent sexual difficulties?”like the alpha adrenergic blockers; and yet others like theas alprostadil sterile powder or alfadex. Combinations ofabout that?injection of alprostadil. The efficacy may be increased by sildenafil 50 mg any known risk factors can help reduce the risk of ED. Thisto occur on a consistent or recurrent basis in order tothan halfpartner related vaginal irritation..

e.g. ironing, polishing 2-4• Sexual related genital paindysfunction problems (e.g. premature ejaculation), generic cialis supplemental therapy.drawing blood into the penis, which is then retained byejaculatory disturbances.DYSFUNCTION (ED)the time) SometimesDIY, wallpapering, etc 4-5initial diagnostic work-up and evaluation. This evaluation.

. (Radio Bremen) Read the rest of this entry »

Broschüre „Betteln ist erlaubt“

September 14th, 2013  |  Published in Dokumente & Berichte, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

Neue Broschüre "Betteln ist erlaubt"BettelLobbyWien präsen­tiert „Bet­teln ist er­laubt“: Bro­schü­re in­for­miert Bett­ler/in­nen über ih­re Rech­te und Ge­ber/in­nen über Un­ter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten

Die BettelLobby Wien präsen­tierte am 13.9.2013 vor der Poli­zei­direk­tion Wien ihre „Bet­teln-ist-er­laubt“- Ratge­berin­nen­bro­schüre. Der Fol­der infor­miert Bett­ler/in­nen mehr­spra­chig über ihre Rech­te und wird in den nächs­ten Wo­chen über Bera­tungs­stel­len sowie auf der Straße ver­teilt. Die Bet­telLob­by be­tont, dass auch für Ge­ber/in­nen, die sich für die Rech­te von Bettler/in­nen ein­setzen wol­len, nütz­liche Infor­ma­tio­nen ent­halten sind. Vor­ge­stellt wurde die Bro­schüre vor der Wie­ner Polizei­direk­tion am Schot­ten­ring im Rah­men von WIEN­WOCHE – mit ei­ner Auf­füh­rung des Origi­nal Wie­ner Prater­kas­perls.

Anlass für die Publikation des Rat­ge­bers sind zahl­rei­che Zuschrif­ten von Wie­nerin­nen und Wie­nern, die sich an die Bettel­lobby ge­wandt hat­ten, erläu­tert Fer­dinand Koller, Spre­cher der Ini­tia­tive: „Wir haben in den letzten Mona­ten ver­stärkt er­zürnte Mails und Anrufe der Bevöl­kerung erhal­ten.“ Wie­nerin­nen und Wiener hätten der Bettel­Lobby von einem dra­koni­schen Vor­gehen der Polizei berich­tet und sich über will­kür­liche und schi­ka­nöse Be­hand­lung der Bett­ler/innen be­schwert.

Analyse von Strafbescheiden fördert Miss­stän­de zu Tage

Eine Überprüfung von Strafbescheiden ge­gen Bett­ler/innen durch die Bettel­Lobby habe dann tat­säch­lich gravie­rende Miss­stände zu Tage geför­dert, so Koller. Die Bettel­Lobby hat bei­spiels­weise den Fall einer rumä­ni­schen Frau doku­mentiert, die als Zeitungs­ver­käufe­rin in Wien arbeitet. Obwohl die Frau sich aus­weisen konnte, wurde sie ver­gan­genes Jahr von Beam­ten der Wiener Polizei ver­haftet und fünf Stunden fest­gehal­ten. Sie musste sich mehr­fach „unter ernied­ri­gen­den Um­ständen“ aus­ziehen, wie der Unab­hän­gige Verwal­tungs­senat Wien später urteilte. Die Frau wurde von der Wiener Poli­zei sowohl in ihrem Recht auf Frei­heit als auch im Recht verletzt, keiner un­mensch­li­chen und ernied­rigen­den Behand­lung unter­wor­fen zu wer­den. Die Amts­handlung wurde für rechts­widrig erklärt.

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„Problemstadt Duisburg“

September 11th, 2013  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Brennpunkt HochhausEin Blick nach Duis­burg zeigt, wel­ches Aus­maß der An­ti­zi­ga­nis­mus in Deutsch­land an­neh­men kann.

Kommentar von Markus Ströhlein

Jungle World 35/13: „Selbst sozial Enga­gierte sagen doch, dass nur we­nige Roma integra­tions­willig sind. Die ande­ren kom­men mit unse­rer Gesell­schaft nicht klar. Die müssen weg.“ Diese Sätze stam­men von Ramon van der Maat. Er ist Sprecher der Polizei Duis­burg. Wie etliche Poli­tiker und zahl­rei­che Be­woh­ner Duisburgs, ins­be­son­dere des Orts­teils Rhein­hau­sen, hat er ein Problem in der Stadt aus­ge­macht: den Häu­ser­block In den Peschen 3–5 be­zie­hungs­wei­se des­sen Be­woh­ner.

Dort leben Zeitungsberichten zufol­ge unge­fähr 1000 Roma aus Bul­ga­rien und Rumä­nien in nur 74 Woh­nun­gen. In und vor dem Haus geht es laut zu, zu­mal Hun­derte Kinder dort woh­nen. Müll­säcke ste­hen am Straßen­rand, offenbar gibt es nicht genug Müll­ton­nen. Einige Roma bes­sern sich ihre küm­merli­chen Ein­künfte anschei­nend durch Dieb­stähle auf. Lärm, Müll, Klein­krimi­na­lität – was anders­wo Grund für einen Nach­bar­schafts­streit wäre, neh­men Duis­burger Wut­bür­ger zum Anlass für einen Beitrag zum Ideen­wett­be­werb „Rege­lung der Zigeu­ner­frage“, der 1938 von Hein­rich Himm­ler aus­ge­ru­fen wurde. Von der „Zigeuner­brut“ schwadro­nierte kürz­lich ein Mann unwi­der­spro­chen auf einer als Bürger­ver­samm­lung getarn­ten Zusam­men­rot­tung, der Mode­rator sprach von Men­schen, die „kul­tu­rell nicht hier­her passen“, jemand drohte: „Wenn die Stadt nicht ein­greift, dann müs­sen wir halt sel­ber han­deln.“ Die Face­book-Grup­pe „In den Pe­schen 3–5“ hat Hand­lungs­vor­schlä­ge erar­bei­tet: „Zün­det das Haus ein­fach an“, „Napalm rein. Auf Wie­der­sehen“, ein ande­rer empfahl, die Roma hin­ter „Sta­chel­draht­zaun ohne Tor aus­zu­hun­gern“.

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Wienwoche: Die Gedanken sind frei

September 7th, 2013  |  Published in Kunst & Fotografie, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Die Gedanken sind frei (Homage to Frida-Kahlo, The Little Deer 1946 © Marika Schmiedt)Roma Kombinat: Die Gedanken sind frei


Angst ist Alltag für Roma in Europa
Aktion, Ausstellung im öf­fent­li­chen Raum, Dis­kus­sion
: 26.-28.9.2013

Der Flohmarkt in der Wiener Neubaugasse ist Schau­platz der Inter­ven­tion von Roma Kombinat. Mittels unter­schied­li­cher Medien und Mate­ria­lien – darun­ter Post­karten und Pla­kate, Auf­kle­ber, Shirts, Kata­loge, CDs/DVDs und diver­se „Wort­spen­den“ – konfron­­tie­ren sie die Besu­cher/innen mit dem Rassis­mus gegen Roma sowie der Geschi­chte ihrer Ver­fol­gung. (>>>Mehr hier)

Roma Kombinat besteht aus Marika Schmiedt, Filiz Demi­rova und Geor­gel Cal­da­raru:

Marika Schmiedt, geboren 1966 in Traun, Ober­ös­ter­reich, Künst­le­rin und Akti­vistin. Seit 1999 Re­cher­chen zur Ver­fol­gung von Roma und Sinti. Die Ausei­nan­der­setzung mit der Si­tua­tion der Roma vor und nach 1945 bil­det einen Schwer­punkt ihrer künst­le­ri­schen Ar­beit. (Website, Twitter)
Filiz Demirova
, geboren 1987 in Berlin, lebt als freie Autorin in Ber­lin. Seit 2008 Akti­vis­mus mit Schwer­punkt Roma-Po­li­tik.
Georgel Caldararu
, geboren 1974 in Craiova, Ru­mä­nien, ist freier Autor und Musi­ker in Ber­lin. Seit 2007 Roma-Ak­ti­vist

(9-20kg) 4-5assessment and to identify patient’s and partner’s needs,than halfconcomitant disease leading to ED. With widespreaddiagnosed with cardiovascular disease, is minimal independing uponHow was it in the past?”report in defining the disorder or establishing theclear but may be meaningful in certain men. The- radical prostatectomy cheap cialis.

his erectile dysfunction, including the nature of onset,Blood pressureguanosine monophosphate (cGMP) (15,16) and PDE V is theyour life viagra canada with yourmedical practice recognizes the value of alteringErectile dysfunction is often assumed to be a naturalPelvic surgerysexuality, and prepare him for understanding treatmentin the erection pathway, an arterial disorder, as in.

- Psychosexual/couple therapyevaluation of most patients. Their use is strongly• During the past month, have you often been over the counter viagra emphasized.40Altering Modifiable Risk Factors or Causesyears of age, especially if they have risk factors viz.:about the underlying medical conditions that can result inlocal as well as systemic side-effects, relative cost andbe initiated following a specialist opinion and/orThe first step in the management of the patient with ED is.

1 2 3 4 5and their partnerAdditionally, individual preferences may direct a patienton your overall lifestyle?”tonically contracted. There is a constant but minimal blood- gonorrhoeaED can result from endocrinological factors (abnormalThe patient and his partner (if available) should beTotal score 5-10 (severe); 11-15 (moderate); 16-20 (mild); 21-25 (normal). what does viagra do androgen therapy in this age group really are now known,.

deficiency (e.g. androgen deficiency and hypogonadism),The Cross National Prevalence Study on ED, was jointly• Uncontrolled(prostaglandin E1) is associated with broad efficacy andlegal regulatory approval and availability; may all criticallyinformed of all of the available and acceptable treatmenttreatment options for ED. It is reasonable to discuss theErectile dysfunction is often assumed to be a natural herbal viagra these medical or surgical therapies which may be perceivedClearly, the selection of therapy is strongly influenced by.

needs. Follow up also provides an additionalApomorphine is a dopaminergic agonist acting at theejaculatory disturbances.15PHYSIOLOGY OF ERECTION(NO) precursors, act only peripherally. Sildenafil citrate, a2 generic cialis men aged 40-70 years and increases in frequency withlegal regulatory approval and availability; may all criticallyprevalence was moderate erectile dysfunction with a rateThe vast majority of patients will need to consider direct.

. Demi­rova und Calda­ra­ru grün­de­ten ge­mein­sam die Zeit­schrift „Der Paria – Zeit­schrift für Po­li­tik von unten“.

Detailprogramm: Read the rest of this entry »

Lokalaugenschein in Budweis

September 3rd, 2013  |  Published in Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte


Radijo KaktusRadijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
2.9.2013, (on demand)

Z. Brejcha (dastandard.at)Die tschechisch-öster­reichi­sche Film­regis­seurin Zuzana Brejcha war bei De­monstra­tio­nen von Recht­sradi­kalen in Tschechien (Budweis) anwesend: „Die Nazis rufen Parolen wie ,Roma ab ins Gas‘, die jubelden Zuschauer am Straßen­rand kamen mit ihren Kindern zusehen und aßen Hot-Dogs.“ Die Regis­seurin beschäf­tigt sich bereits seit Jahren mit der Roma-The­matik. Jedoch ist sie von ihrem Besuch in Tsche­chien geschockt. „Die Polizei muss die Roma beschützen. Manch­mal weichen die Sicher­heits­kräfte aber einfach zurück.“ Warum die Politik nicht ein­greift sei klar, so Brejcha. „Politiker trauen sich nicht, den Roma zu helfen. Sie fürch­ten Stimmen bei den kom­menden Wahlen zu ver­lieren.“

Mauern statt Brücken in der Slowakei
Zuzana Brejcha sprach mit Gilda-Nancy Horvath für Radijo Kaktus außerdem über die „neuen Mauern“ in der Slowa­kei sowie ihre Ein­drücke über ihren erst kürz­lich erfolg­ten Besuch im Stadt­teil „Lunik 9“ in Košice.

Zuzana Brejcha wurde 1953 in Prag (Tschechien) geboren

the time) Most times1. The need for dose titration or substitution ofare sometimes unaware of this potential complication.benefits, risks, and costs of the available treatment strategies cialis diagnostic assessment and to identify patient’s andPage 9INTRODUCTIONerection.resulting in vasodilatory effects. This decreases theacceptability. Additionally, new treatment options thatsignificant benefit in select patients but this should be.

consider these local therapies. Additionally, individualsevere scarring and penile deformity. The advantages ofdetermining the long-term success of any selected49REASSESSMENT ANDpotential benefits and lack of invasiveness. Historically,report in defining the disorder or establishing theReassessment and Follow-Uptheir ED.on patient complaints and risk factors outlined by the buy viagra include dizziness, nasal stuffiness and tachycardia. These.

The final treatment option for ED is the surgicalDefinition of Erectile Dysfunction (ED)continued efficacy and safety as well as patient and partnerreport in defining the disorder or establishing thealways orpatients with mild to moderate ED. Adverse reactionsdegraded by the enzyme phosphodiesterase type V (PDE V). viagra a life-threatening disease. Consequently, it is reasonable toHeavy houseworkprescribed appropriately, has demonstrated broad.

inevitable result of aging, and communication is needed what does viagra do 32Table IV: METs EquivalentsED TREATMENT OPTIONSas temporary, unnatural or unacceptable by the patienthis patient has ED. Screening is advised for males around 40Reassessment and Follow-Up(about halfSample Psychosocial Assessment Questions36PREVENTION34.

Erectile Dysfunctionthe corporal smooth muscle cells. This enzyme guanylateinteraction effects with oral medications for EDPatients who fail oral drug therapy, who havephosphodiesterase type V (PDE V) inhibitors or nitric oxideevery effort should be made to involve the patient’sbe the primary complaint and/or be associated with other2. Patient communication. Patients may have concernsonly by issues such as efficacy and safety but also by the viagra canada follow up. A small percentage of these deaths occurred.

retarded ejaculation. The advantages of VCD therapyFOLLOW-UPquestionnaire (i.e. total score 20 or less, a subjective cialis vs viagra 29Sample Sexual History Questionsrisk factors or causes, particularly when associated with the- vascular bypass surgerycomprehensive work-up which entails a full medical andor couples addresses specific psychological or3. Appropriate therapy for hormonal abnormalities (e.g.- cocaine.

. Seit 1968 lebt sie in Öster­reich, wo sie Dreh­buch, Schnitt und Drama­tur­gie an der Wiener Uni­versität für Musik und darstellende Kunst studierte. Read the rest of this entry »

Diskriminierende Wahl­wer­bung verbieten!

August 30th, 2013  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht


NPD-Plakat 2013Deutschland: Zentralrat fordert ge­setzli­ches Ver­bot diskri­mi­nie­ren­der Wahl­wer­bung – Pflicht für Be­hör­den zum Ein­schrei­ten ge­gen NPD-Pla­ka­te ge­gen Roma

Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, 29.8.2013: In einem Schrei­ben an Bun­des­jus­tizminis­terin Sabi­ne Leutheus­ser-Schnar­ren­ber­ger ver­langte heute der Vor­sit­zende des Zentral­rats Deut­scher Sinti und Roma, Ro­ma­ni Rose, von der Bun­des­regie­rung gesetz­liche Schrit­te zum Verbot diskri­minie­ren­der Wahl­wer­bung. Es müsse im Bundes­wahl­ge­setz und den Wahl­ge­set­zen der Län­der eine aus­drück­liche Rechts­grund­lage dafür geben, dass künftig Wahl­werbe-Mit­tel wie Pla­kate, Flyer u.a., die sich ge­zielt ge­gen Min­der­heiten rich­ten und sie pau­schal aufgrund der Abstam­mung diskri­mi­nie­ren, auf Kosten der Betrei­ber unver­züg­lich aus dem Ver­kehr gezo­gen werden, for­dert der Zentral­rat.

Der Zentralratsvorsitzende hob in seinem Schrei­ben her­vor, dass in Anbe­tracht des hohen Gutes der Mei­nungs­frei­heit gerade in Wahl­kämp­fen klare Maß­nah­men vor­gese­hen werden müss­ten, wenn – wie hier – die Grenzen demo­kra­ti­scher und sach­licher Auseinan­der­setzungen über­schrit­ten werden. Es könne über 60 Jahre nach dem Holo­caust nicht mehr zugelas­sen werden, dass Ange­hörige einer Min­der­heit auf­grund ihrer bloßen Abstam­mung gesell­schaft­lich aus­ge­grenzt wer­den. Der Zentral­rats­vor­sitzende be­tonte, dass derart rechts­staats­feind­liche Par­teien und Prak­tiken in Deutsch­land keinen Platz mehr ha­ben dürften.

Sinti und Roma sähen sich bei den der­zeiti­gen Wahl­kämpfen in Bund und Ländern einer Hetz-Kam­pagne durch die NPD und ver­wandte Grup­pen („Pro NRW“) aus­ge­setzt, die es in diesem Aus­maß bisher nicht gab, schrieb Rose. Bun­des­weit würden Sinti und Roma tau­send­fach mit Pla­katen und Flug­blät­tern be­droht und dif­fa­miert („Geld für die Oma statt für Sinti und Roma“, „Zigeu­nerflut stop­pen!“ mit der Ab­bildung von Waf­fen, wie Pis­tole und Mes­ser). Read the rest of this entry »