Oldenburg: Anschlag auf Kulturzentrum
Oktober 24th, 2013 | Published in Rassismus & Menschenrechte
In Oldenburg (Niedersachsen) wurde ein Brandanschlag auf ein Kulturzentrum für Sinti und Roma verübt. Der Schaden ist gering, Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Verein „Maro Kher“ berichtet von Drohungen eines Neonazis. Nur zwei Tage zuvor waren die Fassade und die Fenster des Zentrums beschmiert worden. Die Polizei sieht „keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund“
Jean-Philipp Baeck / taz.de: Auf ein Kulturzentrum für Sinti und Roma in Oldenburg ist in der Nacht zu Montag ein Brandanschlag verübt worden. Unbekannte zündeten die Fußmatte vor der Eingangstür mit Brandbeschleunigern an. Gemeldet worden ist das Feuer gegen zwei Uhr nachts – ein Bäcker, der seine Arbeit begann, soll es zufällig entdeckt haben. Wenig später sei das Feuer von allein wieder erloschen, ohne dass die Feuerwehr eingreifen musste. Fotos zeigen starke Rußspuren im Eingangsbereich des Kulturzentrums, das im Oldenburger Stadtteil Kreyenbrück liegt. (…) Menschen wurden nicht verletzt.
Noch in der Nacht kontrollierte die Polizei einen 25-jährigen Verdächtigen in der Nähe des Tatorts
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. (…) Allerdings gebe es für die Polizei „zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund“. Patrick Schwarz hingegen ist sich sicher, dass es die Tat von Rechtsextremen war. Schwarz ist der zweite Vorsitzende des „Freundeskreis für Sinti und Roma“, der das Zentrum betreibt. Und er hat klare Hinweise: Ein Nachbar habe am Freitag das Gespräch von einem bekannten Neonazi mitgehört, der im Stadtteil in der Nähe wohnt. Dass sie auf das Kulturzentrum mal einen Anschlag verüben müssten, hätte der Neonazi gesagt. (…) Schwarz ist immer noch geschockt. „Die wollten das ganze Haus hier anstecken“, sagt er. Nebenan lägen Wohnhäuser, es sei nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der Brand sich ausgebreitet hätte. Der Name des Vereins „Maro Kher“ ist an dem Kulturzentrum außen auf einem Schild angebracht. Für alle sei sichtbar, dass es ein Verein für Sinti und Roma sei.
Das Feuer war in den letzten Tagen nicht der erste Vorfall. Erst seien Mitglieder des Vereins am Freitag von einem Mann mit Migrationshintergrund antiziganistisch beschimpft worden und er habe auch mit Mord gedroht. „Ein türkischer Neonazi“, vermutet Schwarz. Dann wurden in der Nacht zu Samstag die Frontseite und die großen Fenster des Zentrums mit Mehl, Kakao und Eiern beschmiert. (…)
Im November 2011 wurde der jüdische Friedhof in Oldenburg mit Farbe beschmiert und mehrere Grabsteine wurden umgeworfen. Ein Polizist, der die Tat mitbekam, wurde mit Pfefferspray verletzt. (…) Im März 2012 hatten acht Männer versucht, in das Wohnhaus eines des Kindesmissbrauchs Verdächtigen in Nordenham einzudringen – die fünf Tatverdächtigen stammten aus der rechten Szene Oldenburgs. Zuletzt wurde das Haus der Yezidischen Gemeinde in Oldenburg mit Hakenkreuzen beschmiert – nachdem die NPD (…) ein Bild des Gemeindehauses auf ihrer Website veröffentlichte (…)
Das Kulturzentrum für Sinti und Roma in Kreyenbrück betreibt der Verein von Patrick Schwarz erst seit ein paar Monaten. Nach einem Empfang im Oldenburger Rathaus, anlässlich der Errichtung des „Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas“ in Berlin, habe die Stadt dem Verein endlich geholfen, einen Raum zu finden. Über 20 Jahre habe sein Verein dafür gekämpft, sagt Schwarz. „Maro Kher“ hätten sie es genannt, das heißt „Unser Haus“. Ein Ort der Begegnung soll das Kulturzentrum nun sein, „für alle Leute, nicht nur für Sinti und Roma“, sagt er. Im Haus finde Gitarren-Unterricht statt, eine Hausaufgaben-Betreuung für Kinder, ein Kaffee-Treff. Jeden Samstag treffe sich seine Freie-Christen-Gemeinde hier zum Gottesdienst. (…)
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