September 30th, 2023 |
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Einrichtungen, Veranstaltungen & Ausstellungen
30. Sept. 2023, ab 14:00 Uhr
Kulturbackstube, die Bäckerei, Dreiheiligenstr. 21a, Innsbruck
→Zum Programm
Früher zogen Jenische in kleinen Familienverbänden durch das Land, um den Sesshaften ihre Arbeitskraft und handwerklichen Fähigkeiten anzubieten. Als Menschen mit eigenen Lebensweisen, einer eigenen Sprache und eigenständigen kulturellen Traditionen waren sie eine soziokulturelle Minderheit, die schon früh als „Karrner“ oder „Laninger“ diskriminiert wurden und zur Sesshaftigkeit gezwungen werden sollten. Im Nationalsozialismus wurden Jenische als sogenannte Asoziale verfolgt und ermordet. Doch auch nach 1945 bis in die jüngste Vergangenheit nahm die Unterdrückung und Gewalt kein Ende, etwa durch willkürliche Gefängnisstrafen oder Kindswegnahmen durch die Jugendwohlfahrt, bei der die ihren Familien entrissenen Kinder in anerkannten Institutionen systematisch gequält, geschlagen und erniedrigt wurden. Ein dunkles Kapitel der Geschichte der Jenischen, das bis Mitte der 1980er anhielt und bis heute weiterwirkt.
Die Jenischen Kulturtage wenden sich gegen das Vergessen und treten ein für die Sichtbarmachung der jenischen Gegenwart und Vergangenheit sowie des Beitrags der Jenischen zur Tiroler Geschichte. Jenseits von herabwürdigender Stereotypisierung und der Romantisierung der fahrenden Lebensweise soll bei den Jenischen Kulturtagen ein realistischeres Bild der teils vergessenen und verschwiegenen, teils noch lebendigen Traditionen, Kultur und Lebensformen gezeichnet werden. In Gesprächen und Erzählungen über damals und heute, über Dokumente und Bilder, in Form von Musik und Handwerk. Read the rest of this entry »
September 29th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 28.9.2023 (mp3)
Rechtzeitig zum Herbstbeginn hat Marcel Horvath in Oberwart nachgefragt, wie sich die Menschen auf die bunte Jahreszeit vorbereiten. Und in „Mri historija“ hat Alex Gussak ein Gespräch aus vergangener Zeit mit der Roma-Sympathisantin Miriam Wiegele aufbereitet. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 29.9.2023 (mp3)
In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ bekommen Sie pünktlich zum Wochenende unseren Veranstaltungskalender/Mulatintschage so wie die internationalen Volksgruppennachrichten. Und in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“, erzählt uns Adi Gussak mehr über „The Real World of Andrew Tate“.
September 28th, 2023 |
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Geschichte & Gedenken, Politik
Offener Brief der Jenischen an Integrationsministerin Susanne Raab
Im Jänner 2020 hat die österreichische Regierung in ihrem Regierungsprogramm „Aus Verantwortung für Österreich“ die Prüfung der Anerkennung der Jenischen angekündigt. Heute, fast vier Jahre später, ist diesbezüglich leider nur Stillstand zu sehen. Deshalb schicken der Verein Jenische in Österreich, der Europäische Jenische Rat und das Jenische Archiv einen offenen Brief an die zuständige Bundesministerin Susanne Raab.
Sehr geehrte Frau Ministerin Susanne Raab,
wie Sie wissen, hat die im Regierungsprogramm vom Jänner 2020 angekündigte „Prüfung der Anerkennung der jenischen Volksgruppe in Österreich“ bislang nicht nur nicht stattgefunden, sie hat zudem noch nicht einmal begonnen. Angesichts der bereits verstrichenen Regierungszeit wird sie wohl ein reines Lippenbekenntnis gewesen sein? Wir, der „Verein Jenische in Österreich“, Sprecher:innen der jenischen Volksgruppe in Österreich, haben uns am 30. Jänner 2020 erstmals an Sie gewandt, bekommen aber bis heute, bei Ihnen als zuständiger Ministerin, nicht nur keinen Termin, nein, auch Medienanfragen zum Thema werden nicht beantwortet. Besorgt um unsere liberale Demokratie und irritiert über Ihr Verhalten, oder besser gesagt, Nicht-Verhalten, bleibt uns nur mehr dieser Versuch, mit Ihnen in Kontakt zu treten.
Den Angehörigen einer in Österreich immer besonders diskriminierten Minderheit – den von Ihnen ignorierten Jenischen – signalisieren Sie damit vor allem eines: Nichtanerkennung, umgangssprachlich: Ablehnung. Die Nichtanerkennung dieser Volksgruppe impliziert auch die Nichtanerkennung des Unrechts und Leids, das an Jenischen in der Nazi-Diktatur verübt wurde. Die Diskriminierung hat 1945 nicht aufgehört. Uns Jenischen hat sich diese Ablehnung eingebrannt, wir müssen bis heute damit leben, immer unter Generalverdacht zu stehen.
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September 27th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 26.9.2023 (mp3)
Anlässlich des Europäischen Tags der Sprachen hören Sie in der „Romani Ora“ einen Beitrag über die Minderheitensprachen des Burgenlandes in der Medienvielfalt. Und in der Rubrik „Mindenfeltitiko“ präsentieren wir Ihnen, passend zur Jahreszeit, ein einfaches Rezept zur Herstellung von Kürbis-Pommes. Moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 27.9.2023 (mp3)
Ein Blaudruck-Workshop in Unterwart ist heutiges Tagesthema der „Romani Ora“. Und über das Finale der BVZ-Talenteshow berichten wir in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“. Unter den Finalisten ist auch unser Mitarbeiter Marcel Horvath. Außerdem mit dabei die internationalen Volksgruppennachrichten und die abwechslungsreichste Roma-Musik aus aller Welt.
September 26th, 2023 |
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Facts & Figures
Mindestens 16 obdachlose Menschen kamen im Jahr 2022 in Deutschland gewaltsam ums Leben.
(Quelle)
September 25th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 25.9.2023 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag mit den zweisprachigen Volksgruppennachrichten und der abwechslungsreichsten Roma-Musik. In „Kultur am Montag/kultura hetvinate“ erfahren Sie mehr über den Hollywoodblockbuster „The secrets we keep“ von 2020. Darin beschuldigt eine junge Romni, die nach dem Krieg nach Amerika auswanderte, ihren Nachbarn begangener Kriegsverbrechen. Moderiert von Tina Nardai.
September 24th, 2023 |
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Einrichtungen, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radijo Burgenland: 4.9.2023 | (on demand)
Sar o bundakero ministerijum la butjake taj la virtschoftake ando lejcti bersch o phendo ar dija, o Roma taj o Sinti meg bajder upro butjakero foro, pomoschago te uschtiden. Ando keripe jeke ardipestar uso pomoschago odola ciliskera grupnatar, andi cili Austrija buteder projekti kervde ule. Afka te ando Schtacko.
„EMRO – Empowerment für Roma und Romnia“ (→folder) butschol o butjakero foroskero projekto la Caritasatar Schtacko. Pharipeskere punktscha hi o entviklinipe taj prikbescharipe le kojendar uso kvalificirinipe Romendar taj Sintijendar. O schero le projektostar o Michael Teichmann hi.
Le Teichmanniske, savo imar te uso erschti butjakero foroskero projekto la Caritastar Schtacko use sina, i khetanipeskeri buti o mogo le jerinipestar hi. O klutscho paschlol, afka o projektoskero schero, andi barikani khetani buti le kolegkijenca taj kolegenca andar i Romengeri-grupn. Afka o klijentkiji taj klijentscha le Romnjendar Tina Friedreich taj Csilla Höfler, pomoschago uschtiden. Ham te phendo ol, hot i kontinujiteta barikani hi. Ada duach o ardipe „Romengeri sor le butjakere foroske 2022–2030“ dim hi.
O dikipe use EMRO upro entviklinipe taj prikbescharipe le kojendar uso kvalificirinipe paschlol. Afka pasche o butjakero- taj sikadipeskero berotinipe te kurstscha la nimtschka tschibtschake, alfabetisirinipeskere kurtschta taj avre kvalificirinipeskere kurstscha del. Read the rest of this entry »
September 23rd, 2023 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung
Förderung von Femmes d’Europe für die Außerschulische Lernbetreuung von Roma-Service in Oberwart
BKFTV: Der Verein Roma-Service hat eine Förderung in Höhe von 4.000 Euro von der Vereinigung Femmes d’Europe erhalten, die ihren Sitz in Belgien und Luxemburg hat. Diese finanzielle Unterstützung wird dem Projekt „Außerschulische Lernbetreuung“ zugutekommen, das vom Verein Roma-Service in Oberwart angeboten wird. Überreicht wurde die Förderung von Landtagspräsidentin Verena Dunst, Brigitte Haus (Vertreterin der Femmes d’Europe) und Rainer Winter (Leiter des Burgenländischen Verbindungsbüros in Brüssel) an Emmerich Gärtner-Horvath (Geschäftsführer des Vereins Roma-Service).
Der Verein Association Femmes d’Europe – FdE – ist eine gemeinnützige Organisation, die weltweit Projekte fördert, insbesondere solche, die Frauen und Kindern zugutekommen. Die finanziellen Mittel werden durch verschiedene Veranstaltungen von ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern gesammelt. Der Vorschlag zur Förderung der Roma-Lernbetreuung mit einer zeitgemäßen IT-Ausstattung wurde vom Verbindungsbüro und dem Verein Roma-Service gemeinsam eingereicht.
Lernbetreuung vor Ort
Die Außerschulische Lernbetreuung des Vereins Roma-Service in Oberwart bietet Kindern nach Schulende Unterstützung in schulischen Angelegenheiten. Die Lernbetreuerinnen fungieren als Brücken zwischen Eltern, Pädagogen und Kindern. Der Verein stellt Mahlzeiten für die Kinder bereit und fördert sie in verschiedenen schulischen Aspekten, darunter Unterstützung bei Hausaufgaben, Förderung bestimmter Fächer und Hilfe bei Lernschwierigkeiten. Dies beinhaltet auch Probe-Tests, Übungsschularbeiten, Lernzielkontrollen und Freizeitpädagogik. Emmerich Gärtner-Horvath:
Das Projekt bietet Unterstützung für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe sowie der Sekundarstufen 1 und 2. Die Schülerinnen und Schüler kommen entweder selbstständig nach Schulende oder werden von weiter entfernten Schulen mit einem Projektbus abgeholt. Während der Lernbetreuung erhalten die Kinder Mahlzeiten und werden anschließend individuell bei ihren Aufgaben unterstützt. Es werden spezielle Übungen durchgeführt, um auf Prüfungen vorzubereiten und das Selbstbewusstsein der Kinder durch positive Lernerfolge zu stärken. Die Betreuerinnen halten engen Kontakt zu den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Eltern, um individuelle Fördermaßnahmen zu entwickeln. In der Lernbetreuung sind eine Vollzeitkraft und eine Halbzeitkraft fest angestellt, zusätzlich gibt es zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen. Derzeit werden 23 Kinder betreut. Aufgrund der Digitalisierung im Unterricht werden immer mehr computerunterstützte Lerneinheiten durchgeführt. Read the rest of this entry »
September 22nd, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 21.9.2023 (mp3)
Die Burgenland-Romni Petronella Holdosi erzählt im Interview mit Marcel Horvath über ihre Kindheit und Erfahrungen als Volksgruppenzugehörige. Kleinmürbisch im Bezirk Güssing ist der diesmalige Schauplatz unserer „Mri historija“-Reihe. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 22.9.2023 (mp3)
In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ hören Sie wie immer den Veranstaltungskalender und die Volksgruppennachrichten. In der Jugendsendung berichtet Ihnen Adi Gussak, in welchen Bereichen Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch ist.
September 21st, 2023 |
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Dokumente & Berichte, Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte
Die deutsche bundesweite Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) veröffentlicht ihren ersten Jahresbericht (für das Jahr 2022) zu antiziganistischen Vorfällen in Deutschland
→Download: Jahresbericht (pdf)
Für das Jahr 2022 haben MIA und ihre regionalen Meldestellen bundesweit insgesamt 621 antiziganistische Vorfälle erfasst. Die für das Jahr 2022 erfassten Vorfälle zeigen, dass Antiziganismus für Betroffene alltäglich ist. Jeder vierte Vorfall (158 Fälle) lässt sich dem Alltag zuordnen. Auch im Wohnkontext (121 Fälle) sowie im Umgang mit Behörden (119 Fälle) sind zahlreiche Vorfälle erfasst worden.
Bei den Vorfällen stechen besonders zwei Aspekte ins Auge: Mehr als die Hälfte der Vorfälle fiel auf die Vorfallart der Diskriminierung. Etwa die Hälfte der Fälle antiziganistischer Diskriminierung fand auf institutioneller Ebene statt. Besonders gravierende Vorfälle fanden sich im Kontext von Polizei, Jugendamt, Jobcenter sowie von kommunalen Verwaltungen, die für die Unterbringung von Geflüchteten zuständig sind. Dass so viele der Vorfälle im Kontext von staatlichen Behörden stattfinden, zeigt die immense Lücke des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) auf, welches sich aktuell auf den Bereich des privaten Rechts beschränkt. MIA fordert eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, so dass Diskriminierung durch staatliche Behörden geahndet werden kann.
Die zweite auffällige Entwicklung ist der Antiziganismus gegenüber geflüchteten Roma aus der Ukraine. Die Benachteiligung von ukrainischen Roma durchzieht verschiedene Lebensbereiche von der Einreise über die Unterbringung bis hin zum Bildungsbereich. Read the rest of this entry »
September 20th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 19.9.2023 (mp3)
Im Tagesthema hören Sie einen Beitrag über eine Spendenaktion des Vereins Lebenszeichen unter der Leitung der Romni Nadine Papai, die den Kindern der Außerschulischen Lernbetreuung des Vereins Roma-Service in Oberwart zugutekommt. Und in „Mindenfelitiko“ erfahren Sie hilfreiche Tipps, wie Sie ihr Immunsystem auf die bevorstehende Erkältungszeit stärken und unterstützen können. Moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 20.9.2023 (mp3)
Eine Delegation aus Slowenien mit rund 15 Personen besuchte die Bezirkshauptstadt Oberwart. Die Roma besuchten den Verein Roma-Service, um einen Einblick in die Bildungs- und Gedenkarbeit zu erhalten. Details dazu hören Sie im Tagesthema. Und in der Jugendsendung stellt Adi Gussak die Frage, wie wichtig der Führerschein für junge Menschen ist.
September 20th, 2023 |
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Einrichtungen, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radio Burgenland: 4.9.2023 | (on demand)
Wie das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft im Vorjahr beschloss, sollen Roma und Romnja, Sinti und Sintize auch zukünftig arbeitsmarktpolitisch gefördert werden. Im Zuge einer Sonderrichtlinie zur Förderung dieser Zielgruppe wurden österreichweit mehrere Projekte ins Leben gerufen. So auch in der Steiermark.
„EMRO – Empowerment für Roma und Romnia“ (→Projekt-Folder) heißt das Arbeitsmarktprojekt der Caritas Steiermark. Schwerpunkte sind die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Qualifizierung von Roma und Romnja, Sinti und Sintize. Geleitet wird das Projekt von Michael Teichmann (u.a. Mitarbeiter von Roma-Service und dROMa, Anm. d. Red.)
Für Teichmann, der auch schon am ersten Arbeitsmarktprojekt der Caritas Steiermark beteiligt war, ist die Beziehungsarbeit der Kern des Erfolgs. Der Schlüssel läge, so der Projektleiter, in der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus der Roma-Community selbst. So werden Klientinnen und Klienten von den Romnja Tina Friedreich und Csilla Höfler betreut. Read the rest of this entry »
September 18th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 18.9.2023 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag mit den zweisprachigen Volksgruppennachrichten und Kultur am Montag/Kultura hetvinate. Darin hören Sie heute Infos über den unerreichten und revolutionären Django Reinhardt. Durch die Sendung führt Sie wie gewohnt Moderatorin Tina Nardai.
September 17th, 2023 |
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Einrichtungen
Radio Prag Int.: Im November 2024 soll in Prag das neue Zentrum der Roma und Sinti eröffnet werden. Es wird im Stadtteil Dejvice in einer Villa aus den Zeiten der Ersten Tschechoslowakischen Republik vom Museum für Roma-Kultur (MRK) eingerichtet. Die Schlüssel sind am Mittwoch der Baufirma übergeben worden, die nun mit der Sanierung beginnt. Dies teilte die Direktorin des MRK, Jana Horváthová, der Presseagentur ČTK mit. Das Projekt wird mit Hilfe des Norwegen-Fonds finanziert. In der Villa sollen eine Dauerausstellung zum Roma-Holocaust sowie künstlerische Exponate gezeigt und ein Bildungsprogramm für Schulen angeboten werden.
(Text: Radio Prag Int./Daniela Honigmann)
Siehe auch:
In Prag entsteht neues Roma-Zentrum, 13.10.2020
September 16th, 2023 |
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Facts & Figures
Die stalinistischen Behörden bezichtigten in den 1930ern auch die Roma, oftmals ehemalige Bürger anderer Staaten, der Spionage.
(Quelle)
September 15th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 14.9.2023 (mp3)
„HALT – Keine Gewalt“ ist eine Wanderausstellung, die auf Gewalt gegen ältere Menschen aufmerksam machen will. Die Ausstellungseröffnung fand in der Frauenberatungsstelle in Oberwart statt. Radio MORA war dabei. Und in „Mri historija widmet sich Alex Gussak den Kindheitserlebnissen des Herrn Franz Schmaldienst.
Anhören: →Sendung vom 15.9.2023 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ mit dem Veranstaltungskalender/ Mulatintschage, den zweisprachigen Volksgruppennachrichten und der Jugendsendung. Darin thematisiert Adi Gussak heute die Problematik des Zigarettenersatzes „Vape“. Moderiert wird die Sendung von Tina Nardai.
September 14th, 2023 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Romani
Romani (2019)
Podcast: BBC Radio 4/Word of Mouth (28:04 Min.)
Damian Le Bas talks to Michael Rosen about the Romani language and his experience with using it. Damian is the author of The Stopping Places: A Journey Through Gypsy Britain. Producer: Beth O’Dea. Word of Mouth is a series exploring the world of words and the ways in which we use them.
Heute, ganz ausnahmsweise, stellen wir Ihnen einen englischsprachigen Podcast vor: ein überaus sympathisches, hörenswertes Gespräch über Romani bzw. Angloromani aus der BBC-Interviewreihe „Word of Mouth“ des bekannten britisch-jüdischen Autors Michael Rosen (der, wie wir hier erfahren, selbst entfernte Roma-Verwandte in Rumänien hat). In dieser Folge aus dem Jahr 2019 spricht er mit Damian Le Bas, Lyriker, Buchautor und Publizist (und Sohn des Künstlerpaars Delaine und Damian Le Bas).
(Sendung: BBC Radio 4/Word of Mouth)
September 13th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 12.9.2023 (mp3)
„ROMA: der Kampf um Anerkennung“ ist ein Dokumentarfilm von Katharina Graf-Janoska (wir berichteten), der die letzten 30 Jahre der Volksgruppe in Österreich aufarbeitet. Martin Horvath war bei der Präsentation im ORF-Landesstudio Burgenland für Radio MORA dabei. Und in „Mindenfelitiko“ berichten wir über das Historiendrama „Der vermessene Mensch“ von Lars Kraume (Trailer). Moderiert wird das zweisprachige Mittagsmagazin von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 13.9.2023 (mp3)
Im Tagesthema geht es heute um „Oh, du heiliger Geldsack“, ein Theaterstück des zweisprachigen Theatervereins Unterwart. Und die Jugendsendung widmet sich dem „UNSFTY 2.0“-Tuningtreffen in Ungarn. Dazu wie immer Roma-Musik sowie die zweisprachigen internationalen Volksgruppennachrichten.
September 12th, 2023 |
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Geschichte & Gedenken, Interview, Literatur & Bücher
Aus dem dROMa-Archiv (51/2017):
Schunipeskeri kenva: O holanditiko Sinto Zoni Weisz phukal pri bijografija
„Kekaj so sa pasirintscha, kekaj so me sa naschatschom“, phenel o Zoni Weisz: „me bastalo manusch som.“ taj oda, kekaj jek bibastalo hischo pedar leskero ileto paschlolahi – sajt o 19to maj 1944, kada ov ojs efta berschengero iste use diklahi, sar leskeri Sinti familija andar o logeri Westerbork, Auschwitz ledschim uli.
Ov na ulo ledschim, kaj leske jek holanditiko harengero upro srastunakero than pomoschintscha, naschi te dschal: „Te me mri kalapa tel lijom, akor iste nasches, iste nasches!“, phentscha leske o harengero. Taj o Zoni te naschel kesdintscha taj upre jek srastuni upre urtschano, savi bejg ladlahi. Ande mindenfeltike garujiptscha o masektscha prik dschivtscha – ando vescha, use gadsche, ande jek thudeskeri firma, mindig la daraha, le nimtsche nimcendar astardo te ol. Ham o Zoni prik dschivtscha: „I cili cajt“, phentscha lo, „jek endscheli upre mro phiko sina.“
Ada sa, o adiveseskero 80 berschengero phukal, afka, hot kivanines tuke, hot adala duj CDs ande saki ischkolakeri biblijoteka terdschon. 120 minuti phukal o Zoni Weisz pedar o falati pre dschivipeskere dromestar: usar o tschavoripe ando grastengere verdi, savo le and gejipeha le nimtschke nimcendar jek bibastalo kisetinipe lakla; taj la „kala heftschatar“, savi ali, kada leskeri familija and tschapim uli: „So, so ande tro dschivipe barikano hi, bejg hi!“
Ham o Zoni jek nevo kesdipe schofintscha: Na dur pal o kisetinipe ojs butschaschi use jek floristo kesdintscha, taj maschkar o bokreti, pro akaripe lakla. Tel phaglo tschak le nimcengere dijanstistar ando varno vesch ande Surinam, o Zoni Weisz srastuna disciplinaha upre pe butschalintscha, usar o arsiklipeskero tschau dschi uso floristo leskere vilagostar, saveske 2002 muguli o bokretengero keripe le kiralengere bijavistar prik dim ulo. Read the rest of this entry »
September 11th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 11.9.2023 (mp3)
Am heutigen „Romani Ora“-Musikmontag hören Sie neben den zweisprachigen Volksgruppennachrichten auch unsere Rubrik Kultur am Montag/kultura hetvinate: heute mit mehr Infos über den Sinto und Boxer Johann „Rukeli“ Trollmann, der von den Nazis um seinen Meistertitel betrogen und später im KZ Neuengamme ermordet wurde.