Archive for August, 2022

Romani Ora (31. August 2022)

August 31st, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 31.8.2022 (mp3)

Die heutige Ausgabe der „Romani Ora“ wird moderiert von Tina Nardai. Adolf Gussak war in Unterwart bei einer Schatzsuche für Kinder mit dabei. Orga­ni­siert wurde dieses Ferien­programm vom Burgen­län­disch-Un­gari­schen Kultur­verein. Außer­dem wartet in der Rubrik „Minden­feli­tiko“ ein Kinotipp für Sie. In der Jugend­sen­dung „Young, wild and free“ stellt Ihnen Adi Gussak das Album „Palmen aus Plastik 3“ vor. Und in der Rubrik “Mri his­tori­ja” hören Sie ein Roma­lied aus dem Jahr 1952. Das alles im Mix mit er­le­sener Roma­musik und den bes­ten Hits von Heute.

Facts & Figures (440)

August 30th, 2022  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken

Als Roma-NS-Opfern nach 1945 Ent­schä­di­gun­gen ver­wehrt wur­den, zähl­ten ins­bes. jü­di­sche Über­le­ben­de zu den we­ni­gen, die sich für sie ein­setz­ten.

(Quelle)

MIA: Lage der Ukraine-Flüchtlinge in Sachsen

August 30th, 2022  |  Published in Dokumente & Berichte, Rassismus & Menschenrechte

Die vor Kurzem in Deutschland eingerichtete Melde- und In­for­ma­tions­stelle Anti­ziganis­mus (MIA) macht auf einen neu­en Bericht auf­merk­sam:

MIA SachsenDie regionale Melde­stelle in Sachsen bei Romano Sumnal e.V. hat in den letz­ten Monaten einige anti­ziganis­tische Vorfälle beobachtet, die sich gegen aus der Ukraine ge­flüch­tete Roma in Sachsen rich­teten. In diesem ersten Bericht von MIA Sachsen zeigt die Melde­stelle diese Vorfälle auf und rich­tet sich mit For­derun­gen und Empfeh­lun­gen an die Öffent­lich­keit. (Text: MIA)

MIA Sachsen – Melde- und Informationsstelle An­ti­zi­ga­nis­mus/Ro­ma­no Sum­nal e.V. – Ver­band der Roma und Sinti in Sachsen, Leipzig (Hg.): Bericht zur Dis­kri­mi­nie­rung von aus der Ukraine ge­flüch­te­ten Rom*nja in Sachsen, August 2022. →Download (pdf)

Romani Ora (29. August 2022)

August 29th, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 29.8.2022 (mp3)

Wir legen nach: Romani Ora gibt es ab jetzt drei­mal wö­chent­lich! Für die heutige Sendung, moderiert Adolf Gussak, war Tina Nardai in der Lern­be­treu­ung des Vereins Roma-Service in Oberwart. Dort wer­den die Kinder auf den Schul­start vor­be­reitet. In unse­rem „Mri His­tori­ja“-Block hören wir heute wie­der ein altes Roma­märchen. Wei­ters be­richtet Adolf Gussak von den sport­li­chen Er­eig­nis­sen in unse­rer Re­gion.

Facts & Figures (439)

August 28th, 2022  |  Published in Facts & Figures

Strenger als bei Ju­den gal­ten dem NS-Re­gime so­gar Per­so­nen mit nur ein­em Roma/Sin­ti-Ur­groß­eltern­teil als „Zi­geu­ner­misch­linge“ („Ach­tel­zi­geu­ner“).

(Quelle)

Romani Ora (26. August 2022)

August 26th, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA

Anhören: →Romani Ora, Sendung vom 26. August 2022 (mp3)

In der heutigen Sendung von „Romani Ora“ hören Sie ein Porträt der Roma-Ak­ti­vis­tin Nadine Papai von Adolf Gussak. In „Mri his­to­rija“ neh­men wir Sie mit nach Heiligenkreuz. Für das an­ste­hende Wochen­ende gibt‘s einen Ver­anstal­tungs­kalen­der und in „Young, wild and free“ prä­sen­tiert Adi Gussak das „Jugendwort 2022“. Mode­riert wird die Sen­dung von Tina Nardai.

Die Lehre aus Lichtenhagen

August 26th, 2022  |  Published in Geschichte & Gedenken, Politik, Rassismus & Menschenrechte

Bundespräsident Steinmeier bei einer Rede (Archivbild)Gedenken 30 Jahre Rostock-Lichtenhagen

Rede des deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, Rostock, 25. August 2022

Ganz besonders dankbar bin ich, dass heute Menschen wie Sie, Herr Thinh, und Sie, Herr Richter, hier mit uns zu diesem Gedenken zu­sammen­ge­kom­men sind – Menschen, die in jener Nacht vom 24. auf den 25. August 1992 im Sonnen­blumen­haus ein­geschlos­sen waren. Wir alle erinnern uns an die Bilder der Flammen, die aus den Fenstern des Hauses schlugen, auf grau­same Art bejubelt von tau­senden johlenden Men­schen davor. Aber Ihre Todesangst, Ihr Gefühl des Ver­lassen­seins in jenen Stunden können wir nur erahnen.

Hinter Ihnen lagen zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Nächte der Furcht. Nächte, in denen Steine in die Wohnun­gen geflogen waren. Ge­wor­fen von jungen Männern aus der hass­erfüllten Menge vor dem Haus. Polizisten, viel zu wenige, viel zu schlecht aus­gerüstet, hatten die Menschen im Haus, hatten Sie nicht be­schützen können. Dutzende Beamte wurden im Einsatz selbst verletzt.

Ich versuche mir vorzustellen, wie es gewesen sein muss. Jahrelang hatten die ehe­mali­gen viet­name­sischen Ver­trags­arbeiter hier in Lichtenhagen fried­lich mit ihren Nachbarn ge­wohnt. Und wie alle Lichten­häger konnten auch Sie seit Monaten die Menschen sehen, die auf der Suche nach Asyl zur völlig über­füllten Zentralen Auf­nahme­stelle neben­an kamen. Im selben Haus, einen Aufgang weiter. Sie sahen die Men­schen vor dem Haus campieren, viele von ihnen Sinti und Roma. Men­schen, die nichts hatten und hier auf alles hofften. Die Lage war desolat. Viel zu wenig geschah, um sie zu ver­bessern. Und wie jeder in Lichten­hagen, so spürten auch Sie die Spannung, die dann in jenen Nächten in rohe Gewalt und Hass mün­dete. Am 24. August brach­ten Busse die Asyl­bewerber aus dem Wohngebiet.

Dann, am Nachmittag, sammelten sich die Menschen vor dem Sonnen­blumen­haus – junge Leute, Schüler, Nachbarn, dazu Rechts­extremis­ten, die die Situa­tion für sich nutzten. Fernseh­teams waren da. Wie auf einem Sportfest habe es aus­gesehen, so be­schrie­ben Sie es, Herr Thinh, als die Schein­werfer sich auf das Haus richteten. Die Aus­schreitun­gen gingen weiter. „Und wir waren drinnen in der Falle“ – so haben Sie es später erzählt.

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Romano Dikipe (august 2022)

August 25th, 2022  |  Published in Radio, Podcast & TV

ORF Romano DikipeRomano Dikipe
Televisakero magacin le Romenge taj Sintijenge
ORF 2 Burgenland, 14.8.2022 | →on Demand

Prik dipe le posicijonakere papruschistar le politischi fatreterenge (kipo: volksgruppen.orf.atO pharipeskero gendo le augustiskere ardi­pestar „Roma­no Dikipe“ upro gondo­lipes­kere thana le Romen­ge taj Sinti­jenge andi Austrija paschlol: Amen phukavas pedar gondo­li­peskere thana ando Burgenland, pedar o planimo centrali gondoli­peskero than Be­tschiste, pedar o 2to au­gust, o inter­naci­jo­nali holo­caustis­kero gondo­li­pes­kero di le Ro­menge taj Sinti­jenge, pedar o Baranka par­kiskero gondo­li­pes­kero mula­tintscha­go taj pedar o tradici­jo­neli Ro­ma-Butschu.

Amari moderatorkija Katharina Graf-Janoska ando aktu­jeli ardipe la sen­dun­gatar „Ro­mano Di­kipe“ an­dar Lackenbach tu­men akarel, kaj jek le lek bari­ka­neder gon­doli­pes­kere thanestar, le ando naci­jo­nal­so­cija­lis­mus mur­darde Ro­menge taj Sinti­jenge, hi. Upre ada than dschi 1945 o lek bareder logeri le Ro­menge taj Sinti­jenge andi Austrija terdscho­lahi, o afka akar­do „Zigeuner­lager Lacken­bach“. But eseri adaj ando naci­jonal­socijalis­mus mur­darde ule.

Gondolipeskere thana ando Burgenland — Ande bute­der sar 120 gemajn­tscha ando Burgenland, anglo nacijo­nal­socija­lis­mus, valami 9.000 Roma taj Sinti dschiv­nahi. Tschak jek deschto falato lendar o Poraj­mos prik dschiv­tscha. 1984 o erschti gondo­li­pes­kero than adale opferen­ge, adaj ande Lackenbach, kerdo ulo. Akan ando Burgen­land ande 24 gemajn­tscha, gondo­li­pes­kere thana le opferen­ge le NS-re­schimistar del. Ada bersch o gava Langen­tal taj Kemeta use ale.

Plantscha jeke centrali gondo­li­pes­kere thane­ske Betschiste — Sajt poar berscha jek man­gipe pal jek centrali gondo­li­peskero than le ando nacijo­nal­soci­jalis­mus mur­darde Ro­menge taj Sintijenge, Be­tschiste del. Ande ada bersch jek nevi inici­jativa kerdi uli, jek posici­jo­nakero papru­schi pisim taj le politikerenge prik dim ulo. Read the rest of this entry »

Romani Ora (24. August 2022)

August 24th, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA

Anhören: →Romani Ora, Sendung vom 24. August 2022 (mp3)

Die heutige Sendung moderiert Adolf Gussak. Tina Nardai war in Ollersdorf und hat dort den Nostalgie­kasperl Robert Schweitzer ge­trof­fen, der in der Piz­zeria Des­pera­do sein tra­di­tio­nel­les Puppen­theater vor­führte. Tina Nardai un­ter­hielt sich auch mit ein paar Frauen aus der Volks­gruppe der Roma, die ihr Rezept für den bes­ten Bohnen­sterz preis­geben. In unse­rem „Mri His­to­ri­ja“-Block gibt es ein Inter­view mit dem Bur­gen­land-Rom Adolf Sarközi. Und unser junger Kol­lege Adolf Gussak in­for­miert Sie, wie sie sich am besten ge­gen Hass im Netz schüt­zen.

The Truth lies in Rostock (D/GB 1993)

August 24th, 2022  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte

Zwischen dem 22. Und dem 26. August attackierte ein deutscher Mob ein mehr­heit­lich von Vietnamesen be­wohn­tes Haus in Rostock-Lichtenhagen. Dieses tage­lange Pogrom [das sich zu­nächst an der rassisti­schen Hetze ge­gen Roma-Flücht­lin­ge aus Rumänien ent­zün­dete (mehr hier), Anm. dROMa] wurde von einer applau­die­ren­den Menge be­gleitet, die sich in einer volks­fest­ähnli­chen Stimmung be­fand. Dies waren die hef­tigsten ras­sisti­schen Aus­schreitungen in der deut­schen Nach­kriegs­geschichte und zu­gleich ein Aus­druck der Stim­mung in Deutschland nach der Wieder­vereinigung.

Die Videoproduktion „The Truth lies in Rostock” ent­stand 1993 unter maß­gebli­cher Be­teili­gung von Men­schen, die sich zum Zeit­punkt der Gescheh­nisse im attackier­ten Wohnheim befanden. Read the rest of this entry »

Tschechien: Premier gedenkt Roma-Holocausts

August 22nd, 2022  |  Published in Geschichte & Gedenken

NS-Lager Hodonín (Foto: Kapura)Tschechischer Premier Fiala erinnert an Schick­sal der Roma aus Böh­men und Mähren

Das traurige Schicksal der aus Böhmen und Mähren stam­men­den Roma bleibt nicht nur ein tra­gisches, son­dern auch ein we­niger be­kanntes Kapitel un­serer Geschichte. Das sagte der tsche­chische Premier Petr Fiala (Bürger­demo­kraten) am Donners­tag in der Gedenkstätte für die Roma und Sinti in Hodonín bei Kunštát in Mähren (Infor­matio­nen fin­den Sie hier). Am Ort wurde des 79. Jahres­tags des Transports von 749 Roma ins KZ Auschwitz ge­dacht. Auf dem Gebiet der heu­tigen Tsche­chi­schen Republik gab es zwei Kon­zentra­tions­lager für die Roma – in Hodonín bei Kunštát und in Lety bei Písek (mehr hier). Fiala be­tonte: „Wenn wir aus der Geschichte eine Lehre zie­hen wollen, ist es not­wendig, tragische Er­eignisse nicht nur als Sätze in den Lehr­büchern zu kennen, son­dern sie auch mit kon­kreten Orten und dem Schick­sal von Men­schen ver­binden zu können.“

Die Leiterin des Museums, Jana Horváthová, erinnerte daran, dass auch Mit­glieder ihrer Familie da­mals nach Auschwitz ver­schleppt worden sind. Keiner von ihnen sei zurück­ge­kehrt, merkte sie an. Sie erin­nerte daran, dass ihr Großvater, der Jurist Tomáš Holomek, schon in den 1970er Jahren eine Kommission grün­dete, die sich für eine Ent­schädigung für die Opfer des Roma-Holo­causts ein­setzte.

(Text: Radio Pra­gue Int.)

Romani Ora (19. August 2022)

August 19th, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA

Anhören: →Romani Ora, Sendung vom 19. August 2022 (mp3)

Diese Sendung von Romani Ora, mode­riert von Tina Nardai, bietet Ihnen heute als Tages­thema einen Bei­trag von Adolf Gussak zum Thema „Volks­grup­pen fordern Ausbau des Minder­heiten­schul­gesetzes“ sowie Ver­anstal­tungs­hin­weise. In der Jugend­sen­dung „Young, wild and free“ be­schäftigt sich Adi Gussak mit dem Be­griff „LGBTQ“. Und in der Rubrik „Mri historija“ er­zählt uns Dieter Halwachs von der Uni­ver­sität Graz von den An­fän­gen der Ver­schrift­li­chung des Burgenland-Romani.

30 Jahre Rostock-Lichtenhagen

August 18th, 2022  |  Published in Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Rostock-Lichtenhagen im August 1992 (Foto: Umbruch Bildarchiv, Deutschland)Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen im Au­gust 1992 ent­zün­de­te sich zu­nächst an der ras­sis­ti­schen Hetze ge­gen Ro­ma-Flücht­lin­ge aus Ru­mä­nien. Aus An­lass des 30. Jah­res­tags ver­an­stal­tet das Bünd­nis „Ge­den­ken an das Pogrom. Lich­ten­ha­gen 1992“  am 27. August, 14 Uhr, un­ter dem Motto „Da­mals wie heu­te: Erin­nern heißt ver­än­dern!“ eine Kund­ge­bung. Im Vor­feld der Demo fin­den zahl­rei­che Ver­anstal­tun­gen rund um das The­ma statt. Im Fol­gen­den der Auf­ruf des Bünd­nis­ses:

30 Jahre nach dem rassistischen Pogrom werden wir am 27. August 2022 gemein­sam in Rostock-Lich­ten­hagen auf die Straße gehen. Denn ras­sis­ti­sche Gewalt und in­stitu­tio­nel­ler Rassis­mus gehen bis heute Hand in Hand. Dem Er­in­nern muss ein Han­deln folgen.

Wir fordern: Den Angriff in Lichtenhagen 1992 als ras­sis­ti­sches Pogrom be­nen­nen!

Rostock im August 1992. Im Stadtteil Lichtenhagen werden über drei Tage hinweg Ge­flüchtete und ehe­­malige Ver­­trags­­ar­beiter:in­nen aus Vietnam an­ge­griffen. Die Polizei schreitet gegen den zeit­­weise aus meh­reren tausend Menschen be­ste­henden Mob kaum ein und zieht sich schließ­lich ganz zurück. Die Angreifer:innen werfen darauf­hin Brand­sätze in das Haus. Mehr als 120 Men­schen retten sich über das Dach des Gesbäudes. Bis heute scheut sich die Hanse­stadt Rostock dieses Pogrom klar als solches zu be­nennen.

Wir fordern: Rassistische Gewalt benennen und be­kämpfen!

Das brennende Sonnenblumenhaus ist bis heute ein Symbol rechter Gewalt. Aber nicht nur hier und nicht nur 1992 werden un­zählige Men­schen durch rechte und rassis­ti­sche Gewalt verletzt, getötet und trau­matisiert – Lich­ten­hagen war und ist kein Einze­lfall.

Wir fordern: Abschiebestopp und Bleiberecht für Rom:nja und alle Be­trof­fe­nen rassis­ti­scher Gewalt!

Dem Pogrom in Lichtenhagen voraus­gegangen ist eine jahrelange Kam­pagne zur Ver­schär­fung des Asylrechts durch kon­servative Parteien. Im Nach­gang des Er­eignis­ses gab es für Asyl­suchende keinen bes­seren Schutz, sondern Ab­schie­bungen und Lager­unter­bringung. Die Asyl­gesetz­ver­schär­fungen trafen wie die rassisti­sche Debatte im Vorfeld beso­nders Rom:nja. Read the rest of this entry »

Romani Ora (17. August 2022)

August 17th, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA

Anhören: →Romani Ora, Sendung vom 17. August 2022 (mp3)

Romani Ora bietet Ihnen heute: einen Bei­trag von der 26. Ro­ma-Wallfahrt nach Mariazell (siehe auch hier); Adi Gussak mit einem Jugend­beitrag über das „Picture on Festival“ in Bildein und die Rubrik „Mri histo­rija“ von Alex Gussak über Güssing. Und in „Minden­fe­litiko“ be­richtet Adolf Gussak über Sport. Das alles mit viel schö­ner Roma-Musik und den Hits von heute, mode­riert von Tina Nardai.

Facts & Figures (438)

August 17th, 2022  |  Published in Facts & Figures, Rassismus & Menschenrechte

Ethnophaulismen (ethnische Schimpf­namen) sind ab­wer­ten­de, herab­set­zen­de, ver­un­glimp­fen­de Be­zeich­nun­gen für eine eth­­ni­sche Grup­pe.

(Quelle)

26. Ladipe le Romendar Cejiste

August 15th, 2022  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 15.8.2022 | 7:59 min

26. Wallfahrt der Roma nach Mariazell

O ladipe le Romendar (lek buteder andar o Burgenland) ando schtacko Cejiste sikal imar schelberschengeri tradicija upre, savi ham maschkar i nacijengeri reschimakeri cajt na buter use muklo ulo. Ando august 1996 o ladipe usi kedveschni Maria Cejiste le austritike Roma organisacijendar papal upre lim ulo. Pilgerenca andar but vilagi mulatinel o betschitiko raschaj Helmut Schüller i dschelno mischa Kurke, ando 14. August, o 26. var o tradicijoneli ladipe le Romendar Cejiste tel likerdo ulo. Desch orenge o betschitiko raschaj Helmut Schüller i dschelni mischa le Romenca tel likertscha. Paloplane o molinipe usi marijakeri schtatuja upri norditiki rik la Basilikatar o ladipe le Romendar Cejiste o ar sina. Roma, Sinti, Lovara andar i Austrija, Nimtschko, Ugriko taj abre europitike vilagi uso Romengero ladipe Cejiste use sina.

Die Wallfahrt der Roma (vor allem aus dem Burgenland) in das steirische Marienheiligtum weist eine jahrhundertelange Tradition auf, die während des NS-Regimes unterbunden wurde. Im August 1996 wurde der Bittgang zur Magna Mater Austriae von den österreichischen Roma-Vereinen wieder ins Leben gerufen. Am Sonntag, 14. August, fand zum 26. Mal die traditionelle Wallfahrt der Roma nach Mariazell statt. Um 10 Uhr feierte der Wiener Pfarrer Helmut Schüller die heilige Messe mit den wallfahrenden Roma (musikalische Gestaltung: Romano Rath). Read the rest of this entry »

Wien: Ehrung für Jazzgröße Karl Ratzer

August 15th, 2022  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Musik

Jazzgitarrist Karl Ratzer wurde mit dem Gol­de­nen Ver­dienst­zei­chen ge­ehrt. Kul­tur­stadt­rätin Vero­ni­ca Kaup-Has­ler nahm die Ehrung im Rah­men eines Kon­zerts des „Karl Ratzer Quar­tet“ vor

Der österreichische Jazzgitarrist Karl Ratzer erhielt Anfang Juli im Wiener Jazz­club Porgy & Bess das „Goldene Verdienst­zeichen des Landes Wien“. Kultur­stadträtin Veronica Kaup-Hasler nahm die Ver­leihung im Rahmen des Kon­zerts des „Karl Ratzer Quartet“ auf der Bühne vor. Die Ehrung war bereits im Mai 2020 be­schlos­sen worden, konnte aber auf­grund der Corona­pan­demie erst jetzt ver­liehen werden.

Zahlreiche Freunde und Fans der Jazzgitarrenlegende Ratzer waren ge­kommen, um live dabei zu sein, als der Musiker, der diese Woche seinen 72. Geburts­tag feierte, geehrt wurde. Kultur­stadt­rätin Veroni­ca Kaup-Has­ler betonte auf der Bühne des Jazz­clubs die Bedeu­tung des Wirkens von Karl Ratzer: „Uns hat die Musik gerettet in allen Lebens­phasen. In diesem musikali­schen Kosmos haben Sie sich bereits als Fixstern ein­ge­schrie­ben und leuchten noch lange – das ist ein Auftrag!“ Und ab­schlie­ßend hielt sie fest: „Ich frage mich, wer hier wen ehrt – die Stadt ehrt Sie, aber Sie ehren die Stadt mit ihrem Tun.“

Die Laudatio auf Karl Ratzer hielt Christoph Huber, künstleri­scher Leiter des Porgy & Bess: „Ein authen­ti­scher Mensch, der das, was er ist, nicht spielt, egal ob auf oder ab­seits der Bühne. Ein Mensch, dessen Sprache die Musik ist, für den Musik ein Lebens­mittel ist oder wie die Luft zum Atmen, der ohne Musik nicht lebens­fähig wäre. (…) Die Kultur­nation Österreich und die Stadt Wien können sich glück­lich schätzen, so ein musikali­sches Genie zu be­heimaten.“

Biografie Karl Ratzer

Am 4. Juli 1950 in prekären Verhältnissen als Kind zweier KZ-Überlebender in Wien ge­boren, er­lernte der junge Rom auto­didaktisch das Gitarre­spiel. Ab seinem 13. Lebens­jahr stand er auf der Bühne – wichtige Lehrjahre, in denen Ratzer zu einem der be­kann­testen Rock­gitarristen im deutsch­spra­chigen Raum aufstieg.

1972 bis 1980 lebte Ratzer in den USA, wo er mit etlichen be­deu­ten­den Jazz­musikern wie Johnny Griffin, Jeremy Steig, Bob Mintzer, Joe Chambers, Dan Wall, Eddie Gomez oder Gary Anderson und Sal Nistico zu­sam­men­arbei­tete. Die wichtigsten Stationen waren New York, Chicago und Atlanta. Read the rest of this entry »

Berlakovich: Volksgruppenbeiräte neu konstituiert

August 13th, 2022  |  Published in Einrichtungen, Politik

Nikolaus Berlakovich im Nationalrat, 2022 (© Parlamentsdirektion, Johannes Zinner)ÖVP-Volksgruppensprecher Berlakovich: Volks­grup­pen­beiräte wer­den im Bun­des­kanz­ler­amt neu kon­stitu­iert. Ber­la­ko­vich be­tont brei­te Ein­bin­dung der öster­rei­chi­schen Volks­grup­pen in den Dialog

Wien (OTS/ÖVP-PK) – Nach Beschluss im Ministerrat werden jetzt die Volks­gruppen­beiräte im Bundes­kanzler­amt neu konsti­tuiert. Die neuen Volks­grup­pen­beiräte der Slowaken, Tschechen und Roma sind bereits zu­sammen­ge­treten, der für die Burgen­land-Kro­aten folgt demnächst. „Die sechs in Österreich an­erkann­ten Volkgruppen leis­ten einen wich­tigen Beitrag zur Viel­fältig­keit un­serer Heimat. In zahl­reichen Vereinen und Verbänden orga­ni­sieren sie Ver­anstaltun­gen, bieten Weiter­bildun­gen an und geben Kultur und Sprache weiter. Beson­ders wichtig ist die Mit­bestimmung der Volks­gruppen. Nun wurden die dafür ein­gerich­teten Volks­gruppen­beiräte neu bestellt und die Vor­sitzenden und deren Stell­vertreter gewählt. Die Volksgruppen­beiräte leisten einen wesent­lichen Beitrag im aktiven Dialog zur Ver­besserung der Lage der österrei­chi­schen Volksgruppen“, so ÖVP-Volks­grup­pen­spre­cher Abg. Nikolaus Berlakovich.

Zur Beratung des Bundeskanzlers und der Bundesregierung in Volks­gruppen­ange­le­gen­hei­ten sind beim Bundes­kanzler­amt Volksgruppen­beiräte ein­gerichtet. Sie leisten einen wesent­lichen Beitrag, das kulturelle, soziale und wirt­schaft­liche Gesamt­interesse der Volksgruppen zu wahren und zu ver­treten. Sie werden ins­besondere vor Erlassung von Rechts­vorschriften und zu all­gemei­nen Planungen auf dem Gebiet des För­de­rungswesens zu Beratungen beigezogen. Die Volks­gruppen­beiräte bringen auch Vorschläge zur Ver­bes­serung der Lage der Volksgruppen und ihrer An­gehör­igen ein. Die Mitglieder der Volksgruppen­beiräte werden von der Bundesregierung für die Dauer von vier Jahren bestellt, wobei darauf Bedacht ge­nommen wird, dass die in der betref­fenden Volks­gruppe wesent­lichen politischen und welt­anschau­li­chen Meinungen ent­sprechend vert­reten sind.

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Romani Ora (12. August 2022)

August 12th, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA

Anhören: →Romani Ora, Sendung vom 12. August 2022 (mp3)

Tina Nardai war im slowenischen Murska Sobota und be­rich­tet von der euro­päi­schen Roma-Kon­ferenz, die dort statt­ge­fun­den hat. Alexander Gussak erzählt über die Oberwarter Roma-Wohn­ge­gen­den und hat in unserem „Minden­feliti­ko“-Block auch noch ein paar Ver­anstal­tungs­tipps fürs Wochen­ende für Sie vor­bereitet. Unser jüngs­ter Kol­lege Adi Gussak be­schäf­tigt sich in seiner Jugend­sendung mit dem Thema Alkohol. Die heu­tige Sendung mo­de­riert Adolf Gussak.

Facts & Figures (437)

August 11th, 2022  |  Published in Facts & Figures, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV

Die erste Ausgabe von Radio Romano, der Romani-Sen­dung des schwedi­schen Rund­funks, wur­de am 11.1.2002 aus­ge­strahlt.

(Quelle)