O ladipe le Romendar (lek buteder andar o Burgenland) ando schtacko Cejiste sikal imar schelberschengeri tradicija upre, savi ham maschkar i nacijengeri reschimakeri cajt na buter use muklo ulo. Ando august 1996 o ladipe usi kedveschni Maria Cejiste le austritike Roma organisacijendar papal upre lim ulo. Pilgerenca andar but vilagi mulatinel o betschitiko raschaj Helmut Schüller i dschelno mischa Kurke, ando 14. August, o 26. var o tradicijoneli ladipe le Romendar Cejiste tel likerdo ulo. Desch orenge o betschitiko raschaj Helmut Schüller i dschelni mischa le Romenca tel likertscha. Paloplane o molinipe usi marijakeri schtatuja upri norditiki rik la Basilikatar o ladipe le Romendar Cejiste o ar sina. Roma, Sinti, Lovara andar i Austrija, Nimtschko, Ugriko taj abre europitike vilagi uso Romengero ladipe Cejiste use sina.
Die Wallfahrt der Roma (vor allem aus dem Burgenland) in das steirische Marienheiligtum weist eine jahrhundertelange Tradition auf, die während des NS-Regimes unterbunden wurde. Im August 1996 wurde der Bittgang zur Magna Mater Austriae von den österreichischen Roma-Vereinen wieder ins Leben gerufen. Am Sonntag, 14. August, fand zum 26. Mal die traditionelle Wallfahrt der Roma nach Mariazell statt. Um 10 Uhr feierte der Wiener Pfarrer Helmut Schüller die heilige Messe mit den wallfahrenden Roma (musikalische Gestaltung: Romano Rath). Read the rest of this entry »
Jazzgitarrist Karl Ratzer wurde mit dem Goldenen Verdienstzeichen geehrt. Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler nahm die Ehrung im Rahmen eines Konzerts des „Karl Ratzer Quartet“ vor
Der österreichische Jazzgitarrist Karl Ratzer erhielt Anfang Juli im Wiener Jazzclub Porgy & Bess das „Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien“. Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler nahm die Verleihung im Rahmen des Konzerts des „Karl Ratzer Quartet“ auf der Bühne vor. Die Ehrung war bereits im Mai 2020 beschlossen worden, konnte aber aufgrund der Coronapandemie erst jetzt verliehen werden.
Zahlreiche Freunde und Fans der Jazzgitarrenlegende Ratzer waren gekommen, um live dabei zu sein, als der Musiker, der diese Woche seinen 72. Geburtstag feierte, geehrt wurde. Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler betonte auf der Bühne des Jazzclubs die Bedeutung des Wirkens von Karl Ratzer: „Uns hat die Musik gerettet in allen Lebensphasen. In diesem musikalischen Kosmos haben Sie sich bereits als Fixstern eingeschrieben und leuchten noch lange – das ist ein Auftrag!“ Und abschließend hielt sie fest: „Ich frage mich, wer hier wen ehrt – die Stadt ehrt Sie, aber Sie ehren die Stadt mit ihrem Tun.“
Die Laudatio auf Karl Ratzer hielt Christoph Huber, künstlerischer Leiter des Porgy & Bess: „Ein authentischer Mensch, der das, was er ist, nicht spielt, egal ob auf oder abseits der Bühne. Ein Mensch, dessen Sprache die Musik ist, für den Musik ein Lebensmittel ist oder wie die Luft zum Atmen, der ohne Musik nicht lebensfähig wäre. (…) Die Kulturnation Österreich und die Stadt Wien können sich glücklich schätzen, so ein musikalisches Genie zu beheimaten.“
Biografie Karl Ratzer
Am 4. Juli 1950 in prekären Verhältnissen als Kind zweier KZ-Überlebender in Wien geboren, erlernte der junge Rom autodidaktisch das Gitarrespiel. Ab seinem 13. Lebensjahr stand er auf der Bühne – wichtige Lehrjahre, in denen Ratzer zu einem der bekanntesten Rockgitarristen im deutschsprachigen Raum aufstieg.
1972 bis 1980 lebte Ratzer in den USA, wo er mit etlichen bedeutenden Jazzmusikern wie Johnny Griffin, Jeremy Steig, Bob Mintzer, Joe Chambers, Dan Wall, Eddie Gomez oder Gary Anderson und Sal Nistico zusammenarbeitete. Die wichtigsten Stationen waren New York, Chicago und Atlanta. Read the rest of this entry »