Archive for Februar, 2017

Vortrag: Antiziganismus & Arbeitsgesellschaft

Februar 28th, 2017  |  Published in Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Weiterdenken: Vortrag und Diskussion mit Roswitha Scholz

Neighbours in the Hood: Herbstschule Antiziganismus und Self-em­power­ment (Fest­spiel­haus Hel­lerau, Dresden), 26.9.2015

Die Diskriminierung von Roma und Romnja be­ruht nicht nur auf dem fal­schen Den­ken Ein­zel­ner, son­dern sie grün­det im Wesen der bürger­li­chen Gesell­schaft selbst. Kri­tik an Rassismus reicht hier nicht: Die im Ka­pi­ta­lis­mus spe­zi­fisch ge­hass­te ethni­sier­te „Asozialität“ wird im Vor­trag gesell­schafts­kri­tisch un­ter­sucht.

Intro (8.45 min) | Diskussion (24.40 min)

(Weiterdenken | Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen)

Servus Del tuha (Februar 2017)

Februar 27th, 2017  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio & TV

ORF 2 Burgenland - Volksgruppenmagazin Servus Del tuhaServus | Szia | Zdravo | Del tuha
ORF 2 Burgenland, 12. Feb. 2017
>>On Demand

Die aktuelle Ausgabe der Sendung steht im Zeichen des Ge­den­kens. Den Schwer­punkt bil­det dabei der be­ein­dru­cken­de Film von Mari­ka Schmiedt, der sich mit dem trau­ma­ti­schen Ver­mächt­nis des Holocaust der öster­rei­chi­schen Roma und Sinti be­fasst.

Gedenktafel in Mörbisch — In Mörbisch am See gedenkt man Ende Jän­ner der Opfer des National­sozia­lis­mus. Öffent­lich wurde die­ses Gedenken in Form einer Ge­denk­tafel sicht­bar ge­macht. Nach der Ge­denk­tafel­ent­hül­lung wur­de ge­mein­sam ge­be­tet, im An­schluss daran wur­den die Zu­hörer durch Kurz­vor­träge an die tra­gi­sche Ge­schich­te der Roma im Burgenland er­in­nert.

Oberwart: Ort des Er­in­nerns Vor 22 Jahren wurden am 5. Februar vier junge Roma durch ein ras­sis­tisch mo­ti­vier­tes Bomben­atten­tat aus dem Leben ge­rissen. Am Ort des Ge­schehens in Oberwart folg­ten Ge­den­ken­de und An­gehöri­ge der Ein­la­dung der Roma-Pasto­ral der Diö­ze­se Eisenstadt, sich ge­mein­sam an die Opfer zu er­in­nern.

„Warum die Wunde offen bleibt“ Die Künstlerin Marika Schmiedt, 1966 in Traun ge­bo­ren, selbst eine Romni, kommt aus einer Fa­milie, deren viele An­ge­hö­rige von den Nazis er­mor­det wur­den. Das Schwei­gen über die Gescheh­nisse in der NS-Zeit und die insti­tu­tio­na­li­sierte Igno­ranz zwin­gen sie zur Er­for­schung der eige­nen Fa­mi­lien­geschichte. Stück für Stück re­kon­struiert sie sie. Marika Schmiedt sucht nach einem Me­dium für das, was sie er­zählen will. Und findet zum Film. Ihre neue Doku­men­ta­tion „Warum die Wunde offen bleibt“ wurde vor kur­zem erst­auf­geführt. Die Filme­mache­rin unter­sucht darin das trauma­tische Ver­mächtnis des Holocaust der öster­rei­chi­schen Roma und Sinti. Read the rest of this entry »

Jugend-Theaterprojekt „Become Flüchtling“

Februar 26th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Film & Theater, Jugend & Bildung

Deutschland: Amaro Drom startet neues Jugend-Theaterprojekt (Foto: Amaoro Drom)Berlin: Neues Theaterprojekt von Amaro Drom e.V. sucht Ro­ma-Ju­gend­li­che. Anmeldung noch bis 1. März 2017!

Hiermit laden wir die Berliner Roma/Rom­nja-Com­mu­ni­ties ein, an diesem spe­ziel­len Theater­projekt mit­zu­wir­ken. Jugend­liche zwi­schen 14 und 27 Jah­ren ha­ben die Ge­legen­heit, ihre Ge­schich­ten auf die Bühne zu brin­gen und mit pro­fes­sio­nel­len Schau­spie­ler/innen der Roma-und-Sinti-Com­mu­ni­ty ge­mein­sam zu spie­len. Die Regie über­nimmt Sandra Selimović. Schau­spie­lerin­nen und Mit-Ge­stal­terin­nen sind Joschla Weiß und Slaviša Markovič. Die Thea­ter­pro­duk­tion wird im Tak-Theater und vor­aus­sicht­lich im Hebbel-Theater ge­zeigt und wir rei­sen da­mit in den Schul­ferien nach Freiburg, zei­gen un­ser Stück auf der Bundes­jugend­kon­fe­renz von Amaro Drom, wo es über 100 an­de­re Ro­ma-Jugendliche gibt, die un­ser Stück se­hen wol­len.

Zur Idee:
Du wirst in Deutschland geboren und wächst hier auf, gehst zur Schule und möch­test eine Aus­bil­dung ma­chen. Plötz­lich klin­gelt es an der Tür. Du öff­nest und wirst von der Polizei mit­ge­nom­men. Es ist mor­gens 5:00 Uhr und du sitzt im Flie­ger in den Kosovo. Das Land deiner Groß­eltern und El­tern. Ein frem­des Land für dich. Was nun? Das Theater­stück setzt sich ge­nau da­mit aus­einan­der und er­zählt mit der Ma­gie des Theaters eine Ge­schich­te.

Wir spielen Theater und es gibt Special Features: Tanz (Hip-Hop):
Du spielst mit Pro­fischauspieler/innen, die sel­ber Ro­ma/Romnja und Sin­ti/Sin­tizze sind. Da­durch lernt ihr zu schau­spielern, auf der Bühne zu ste­hen, Spaß zu ha­ben in einem ge­schütz­ten Raum. Wir ha­ben zwei Workshop-Wo­chen­enden, wo Spezial­gäste ein­ge­laden wer­den, die mit euch tan­zen und Rap-Songs ge­stal­ten. Z.B. kom­men voraus­sicht­lich Safet Mistele und die Priszreni-Brü­der.

Anmeldung:
Die Duldung ist nicht die Voraussetzung, um hier dabei sein zu kön­nen … Wenn du gern auf der Bühne stehst und Lust hast, deine Ge­schich­te zu er­zäh­len, mit uns reisen möch­test, dann bist du hier ge­nau rich­tig. Bitte mel­de dich bis zum 1. März 2017 an bei Joschla: E-Mail

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„werkgruppe2“: Doku-Theater „GYPSIES“

Februar 25th, 2017  |  Published in Film & Theater

Werkgruppe 2: Gypsies - Roma in Europe„GYPSIES – Roma in Europa“ ist eine Pro­duk­tion von „werk­gruppe2“. In Ko­pro­duk­tion mit dem Staats­thea­ter Braun­schweig, dem Na­tio­nal­thea­ter Timisoara und dem Théâtre de la Manu­fac­ture Nancy

Regie: Julia Roesler | Mit Simon Bourgade, Gina Calinoiu, Ursula Hobmair, Flavius Retea und den Musi­kern Dejan Jovanovic (Vio­li­ne) und Dejan Jovanovic (Ak­kor­deon)

Premiere: 23.02.2017 | 25.2./28.2., 1.3./2.3., 4.4./5.4.2017: Braunschweig, Husa­ren­straße | 31.3./1.4.: Hannover, Pavil­lon | 2.4.: Göttingen, Jun­ges Thea­ter | 8.4.: Berlin, Hei­mat­hafen Neukölln | 11./12./13.6.: Na­tio­nal­theater Timisoara | No­vem­ber 2017: Théâtre de la manufacture Nancy

Wo immer Roma heute in Europa an­säs­sig sind, sind sie mit Stereo­typen, Dis­kri­mi­nie­rung und Aus­gren­zung kon­fron­tiert. Von den Natio­nal­sozia­lis­ten wur­den sie in Kon­zentra­tions­lagern er­mor­det. Wäh­rend des Jugo­sla­wien­kriegs hat man sie im Zuge ,eth­ni­scher Säu­be­run­gen‘ ver­folgt, ge­tötet oder ver­trie­ben. Oder Arbeits­losig­keit und Armut zwin­gen vie­le Roma in Län­der zu emigrie­ren, in de­nen sie „als läs­tige Arme, als frem­de Hilfs­bedürf­tige, als aggres­si­ve Bett­ler, als un­ge­frag­te An­bieter un­nützer Dienst­leis­tun­gen, als Sozial­schma­rotzer, als Ein­dring­linge“ (Wolfgang Benz) ge­sehen wer­den. Und die Regie­run­gen der west­li­chen EU-Län­der wei­sen durch ihre Asyl- und Migra­tions­poli­tik die Ver­ant­wor­tung zu­rück in die Her­kunfts­länder.

Wie beschreiben sich die Angehö­ri­gen dieser trans­natio­nalen Be­völ­ke­rungs­gruppe selbst? Wel­ches Bild haben sie von den Mehr­heits­gesell­schaf­ten der Län­der, in de­nen sie leben? Was wäre in ihren Augen not­wen­dig für ein ge­lin­gen­des Zu­sam­men­leben? Wel­che Per­spek­ti­ven sehen sie in einem Eu­ro­pa der Zu­kunft? Ein weiteres Mal richtet „werkgruppe2“ den Blick auf ein euro­päi­sches Thema. Auf der Grund­lage von Inter­views, die in Ru­mä­nien, Frank­reich und Deutschland ge­führt wur­den, zu­sam­men mit Roma-Mu­si­kern und einem multi­natio­na­len Schauspiel-En­semble ent­steht ein Theater­pro­jekt, das nach seiner Ur­aufführung in Braunschweig auf Euro­pa-Rei­se geht.

(Text: werkgruppe2)

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Vernissage „Dičimos – Sichtbarkeit“

Februar 24th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Frauenrechte, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Ausstellung WienRomnja mitten in Wien
Romnja ando maškar le Bečesko foro

Ein Projekt von Vivaro – Viva Romnja in Zu­sam­men­ar­beit mit der Fo­togra­fin Jenny Olaya-Peickner

Vernissage mit kurzer Gesprächsrun­de der Por­trä­tier­ten am 4. März 2017, 18 Uhr, im Hotel Altstadt, Kir­cheng. 41, 1070 Wien. Die Aus­stel­lung kann auch am 5.3.2017 von 11:00 bis 18:00 Uhr be­sucht wer­den (weite­re Ter­mine wer­den auf der Home­page des Vereins be­kannt­gege­ben).

In der gesellschaftlichen und medialen Wahrnehmung herr­schen oft­mals Vor­urteile, Stereo­type und Klischee­bilder über Roma-Frauen. Um dem ent­gegen­zu­steuern und Frauen in der Öf­fent­lich­keit sicht­bar zu ma­chen, prä­sen­tiert der neue Wiener Romnja-Verein „Vivaro – Viva Romnja“ auf sei­ner Web­site wö­chent­lich eine Romni. Das Ziel: Hetero­genität unter Frauen, aber auch als Rom­nja, auf­zu­zeigen und das klischee­hafte und roman­ti­sier­te Bild „der Roma-Frau“ ab­zu­bauen, zu be­kämpfen und realis­ti­sche Bilder dar­zu­bieten. Frauen ha­ben Stim­men, sind indi­vi­duell, hetero­gen und viel­fältig.

(www.vivaro.at)

Matéo Maximoff – Pisimaschi

Februar 23rd, 2017  |  Published in Literatur & Bücher, Radio & TV

Matéo Maximoff (kipo via volksgruppen.orf,.at)Ov jek na khino vake­ra­schi les­kere flo­gos­ke – le Romenge – taj jek ja­ga­lo po­mo­scha­go­schi len­ge­ra kul­tu­ra­tar si­na: o pisi­ma­schi Matéo Ma­xi­moff. Ov dschan­tscha pe ojs ersch­ti pisi­ma­schi te­lal o Roma an­di Fran­ci­ja an­di euro­pi­ti­ki lite­ra­tu­ra­ke­ri sce­na duach te be­scharel.

>>ARTE F/2016, 27 Min., Jacques Malaterre

Leskere verktscha ande valami deschu­duj tschib­tscha prik be­schar­de ule. I kenva „Die Ursitory“ les­keri erschti sina, savi 1946 ari ali taj te andi nimtsch­ki tschib prik be­schar­di uli. Palo­da o cilo Nevo Testa­mento ando Kal­de­rasch prik be­schar­tscha. 1917 o Matéo Maximoff andi Es­panija le kira­lis­tar Al­fons XIII. up­ro them al, savo ojs ha­bu­ris­kero geg­neri pro vila­go ojs neutra­li ari vrisch­tschan­tscha. Schtar ber­scha les­kero kira­lis­kero raji­pe use roa­si­ni­pes­kero than but dsche­nen­ge hi, save ang­lo kejmpfi­nip­tscha an­di Euro­pa, naschi dschan. Telal o migrantscha ando bersch 1915 te duj terne Roma hi, save ando 17to jeneri 1917 ando afka akardo Romengero than ande Barcelona, pumare erschti tschau uschtiden: le Matéo Maximoff. O Roma pal o telsch­ta­mini­pes­kero vila­go, use min­den­feli­tike grupn keri­nen. Le Matéos­keri daj andar jek fami­lija le fran­citike Manou­chen­dar hi, les­kero dad uso and roasi­me Kalderasch an­dar o Rusto keri­nel, save butvar harku­maschta hi.

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Stimmen gegen Bettelverbot in Landeck

Februar 21st, 2017  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Geben erlaubt (Foto: Bettellobby)Offener Brief: Die Bettellobby Tirol spricht sich für eine zu­kunfts­orien­tierte, an den Grund­rech­ten orien­tier­te Praxis aus, wel­che sich gegen Ver­bote und so­zia­le Aus­gren­zung rich­tet.

In einem offenen Brief fordert die Bettel­lobby Tirol die Mit­glie­der des Landecker Ge­mein­de­rats auf, das ge­plan­te Bettelverbot, für das sich der Stadt­rat mehr­heit­lich aus­sprach, zu über­denken und keine vor­eili­gen kurz­sich­ti­gen Ent­schei­dun­gen zu tref­fen. Die Bettel­lobby Tirol spricht dies­be­züg­lich von einem un­ver­hält­nis­mäßi­gen Ein­griff in die Men­schen­rechte. Sie warnt davor, einen Weg der Politik ein­zu­schla­gen, die auf dem Rücken von ar­muts­betrof­fe­nen Men­schen aus­getra­gen wird: „Wir ap­pel­lie­ren, sich von einer Po­litik zu dis­tan­zie­ren, die auf po­pu­lis­ti­schen, krimi­na­li­sie­ren­den und dif­fa­mie­ren­den Zu­schrei­bun­gen auf­baut und darauf ab­zielt, Men­schen gegen­einan­der aus­zu­spielen.“

In ihrer Arbeit ist die Bettellobby Tirol im­mer wie­der auch mit Fragen ver­un­sicher­ter Bür­gerInnen kon­fron­tiert. Viel­fach fehlt es den Men­schen an Hinter­grund­infor­ma­tio­nen zur Situa­tion von bet­teln­den Men­schen: „Unse­re Er­fah­run­gen zei­gen, dass Ge­sprä­che, Aus­tausch und In­for­ma­tio­nen Ängste ab­bauen, Un­sicher­hei­ten lin­dern und da­durch zu einem un­auf­gereg­te­ren Um­gang mit dem Thema in der Mehr­heits­be­völ­ke­rung bei­tragen kön­nen.“

Die Bettellobby Tirol plädiert daher für bewusst­seins­bil­den­de Maß­nah­men und Sen­sibili­sie­rung statt Ver­bote. Denn Betteln ist für viele Men­schen die ein­zige Mög­lich­keit zur Ver­än­de­rung un­zu­mut­barer Ver­hält­nisse auf der oft ver­geb­li­chen Suche nach alter­na­tiven Verdienst­mög­lich­keiten. Zu bet­teln kos­tet den Men­schen meist viel Über­windung. Read the rest of this entry »

ARTE: Matéo Maximoff, Romancier

Februar 20th, 2017  |  Published in Literatur & Bücher, Radio & TV

Die Arte-Reihe „Vergissmeinnicht“ widmet sich Men­schen, die – wenn auch manch­mal nur für kur­ze Zeit – zu Mit­ge­stal­tern der euro­päi­schen Ge­schichte wur­den, später aber in Ver­ges­sen­heit gerie­ten. In dieser Fol­ge: Matéo Maximoff.

Arte F/2016, 27 Min., Regie: Jacques Malaterre – Abrufbar nur bis 24.2.2017

Er war ein unermüdlicher Fürsprecher für sein Volk – die Roma – und ein glü­hen­der För­derer ihrer Kultur: der Schrift­stel­ler Ma­téo Maxi­moff. Er konn­te sich als ers­ter Schrift­steller unter den Roma in Frank­reich in der euro­päi­schen Literatur­szene durch­setzen. Sei­ne Werke wur­den in rund ein Dutzend Spra­chen über­setzt. Der Ro­man „Die Ursitory“ war sein ers­ter Roman, der 1946 er­schien und auch ins Deut­sche über­setzt wor­den ist. Später über­setzte er das ge­sam­te Neue Testament ins Kal­de­rasch-Romani. Read the rest of this entry »

Roma-Sänger vertritt Ungarn beim ESC

Februar 19th, 2017  |  Published in Musik, Radio & TV

Joci Pápai bei der Vorentscheidung in Budapest (Foto: MTVA) Endlich, jetzt hat auch Ungarn sei­nen Tony Wegas: Joci Pápai vertritt sein Land beim Eurovision Song Contest in Kiew.

Ungarn wird erstmals einen Künstler aus der Volks­grup­pe der Roma zum Euro­vision Song Contest (ESC) ent­sen­den. Der 35-jäh­rige Rom Joci Pápai konn­te Sams­tag abend die na­tio­nale Vor­aus­wahl für sich ent­schei­den und wird so­mit sein Land im Mai bei der gro­ßen Euro­vi­si­ons-Show in Kiew ver­tre­ten. Am Wett­singen der un­ga­ri­schen Vor­ent­schei­dung, „A Dal 2017“, nah­men ins­ge­samt 30 Sän­ger bzw. Grup­pen teil, acht davon schaff­ten es in die Final­show. Dort setzte sich Pápai mit dem Song „Origo“ sou­ve­rän gegen die Kon­kur­renz durch – bei der Jury­aus­wahl eben­so wie bei der ab­schlie­ßen­den Pub­li­kums­wer­tung. Dass Ungarn beim ESC von einem Rom re­prä­sen­tiert wird, ist eine höchst er­freu­liche Premiere. Auch wenn Pápai bei der Bühnen­show (mit bar­füßig herum­wirbeln­der „Zigeu­ner“-Tän­zerin) ein we­nig zu tief in die Klischee­kiste griff. (Einen Ar­ti­kel über Roma-Sän­ger/innen beim Euro­vision Song Con­test finden Sie übri­gens in der letz­ten Sommer­aus­gabe un­se­res Ma­ga­zins dROMa: mehr hier.)

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Facts & Figures (157)

Februar 18th, 2017  |  Published in Facts & Figures

Wegen des Schweizer Ein­rei­se­ver­bots für Ro­ma konn­ten die Gäs­te des in­­ter­­nat. „Zi­geu­ner­mis­sions“-Treffens in Se­ve­len 1957 nur mit Son­der­­be­wil­li­gun­gen teil­neh­men.

(Quelle)