September 29th, 2015 |
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Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Zentralrat erstattet Strafanzeige gegen den Hersteller der T-Shirts mit dem rassistischen Aufdruck „We kill the Gypsies“ und den Vertreiber www.zazzle.de.
Wegen der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten und Volksverhetzung (§§ 111, 130 ff. StGB) erstattete der Zentralrat Deutscher Sinti und Romabei der Staatsanwaltschaft Heidelberg Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Seite www.zazzle.de und den User mit dem Benutzernamen „yoda2088“. Unter diesem Link war ein Verkaufsangebot für T-Shirts mit den Aufdrucken „Gypsy Hunter Badge“ und „We Kill the Gypsies“ – eingestellt von „yoda88“ – zu erwerben. Die Verkaufsseite, die auf den massiven Druck von Internetaktivisten hin gelöscht wurde (wir berichteten), war in deutscher Sprache abgefasst („Sinti- und Roma-Jäger-Shirt“).
In einem Brief wendet sich der Zentralratsvorsitzende Romani Rose an Bundesjustizminister Heiko Maaß und bringt seine Fassungslosigkeit über dieses Angebot zum Ausdruck. „Hier wird die Hemmungslosigkeit und der brutale Hass in aller Deutlichkeit propagiert und sogar noch ein Geschäft damit gemacht. Vor dem Hintergrund der Geschichte ist das in Deutschland ein ungeheuerlicher Vorgang“, schreibt Rose. Dem müsse unbedingt mit geeigneten Maßnahmen ein Riegel vorgeschoben werden, wozu die vom Bundesjustizminister geplante Arbeitsgruppe einen Beitrag leisten könne. „Wir wollen uns gern daran beteiligen“, so Rose.
In der Begründung der Strafanzeige wird ausgeführt, dass die rassistischen und zu Gewalt aufrufenden T-Shirts dazu geeignet seien, gegen die Minderheit der Sinti und Roma zum Hass aufzustacheln und zu Gewaltmaßnahmen („jagen“ und „killen“) aufzufordern. Die Menschenwürde der gesamten Minderheit wird massiv angegriffen, wobei die gesamte Machart und die Art der Verbreitung dazu geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu stören. Read the rest of this entry »
September 28th, 2015 |
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Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft
Jek jomakero rodipe – Eine Spurensuche: Workshop mit Herbert Rehling und Mag. Gert Polster
Volkshochschule Süd, Schulgasse 17/3, 7400 Oberwart
Fr., 16. Oktober 2015, 18:00 bis 21:00 Uhr
Der Workshop gibt eine Einführung in die Familienforschung. Welche ersten Schritte müssen gemacht werden auf der Suche nach den Vorfahren? Welche schriftlichen Quellen gibt es? Wie komme ich zu Informationen auch im Internet? Ein Überblick über die Institutionen und Quellen, wo Informationen über die Vorfahren zu finden sind, wird ebenso gegeben wie praktische Beispiele anhand von Originaleinträgen in Matrikenbüchern. Unterlagen zu den Roma werden speziell erläutert.
Teilnahme ist kostenlos!
Anmeldung: Burgenländische Volkshochschulen – Regionalstelle Süd: 03352 / 34525
Veranstaltet von der Volkshochschule der Burgenländischen Roma in Kooperation mit den Burgenländischen Volkshochschulen – Regionalstelle Süd
(Ankündigung der VHS Roma)
September 26th, 2015 |
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Frauenrechte, Politik
Duj Romane dschuvla ando gemajndakero rot völim
Barijertscha pal te tschalal vascho dschuvlano taj etnischi use kerinipe, duj etnischi Romane dschuvla o eschtivar naschla ande lengero lokali biro – taj jerinde – pal jek kampanjakero arsiklipe le „UN Women“ingero pomschinipeha. O erschtivar andi historja le thanestar sina – pasche ofto murscha andar i flogoskeri grupn – te efta Romane dschuvla, save auntretinde. I erschti nevi völimi Romani gemajndakeri rotkija i Varvara Duminica (54) hi, jek dugeberscheskeri medijatorkija andi Roma-community ande Chetrosu, jek than ando distrikt Drochia. I dujti i Laura Bosnea hi. I 28 berschengeri ando tikno foro Rascani dschil ando norditiko le forostar Chișinău. O latschipeskero arajipe so duj dschuvlendar upro resultato le pomoschagostar le internacijonali trejningiskero programistar pal dschal, savo le Romane dschuvlenge aktivi politischi use gejipe te del. Anglo völinipe so duj kanidatkiji uso seminartscha le „Romani Women and Girls Network“ (RWGN) taj le UN-programistar „Women in Politics“ (WIP) use sina.
September 24th, 2015 |
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Film & Theater, Rassismus & Menschenrechte, Religion
All My Children [theatrical trailer] from MEDIA FILM on Vimeo.
Alle meine Kinder | Všetky moje deti (SK/CZ 2013)
Dokumentarfilm von Ladislav Kaboš, 90 min. (Website)
Die Langzeitdokumentation „Alle meine Kinder“ zeigt den Mikrokosmos eines Roma-Dorfes in der Ostslowakei. Rund zehn Jahre lang begleitete der Filmemacher Ladislav Kaboš den charismatischen Priester Marián Kuffa bei seinen Bemühungen, den Bewohnern eines Roma-Slums zu Bildung und neuem Selbstbewusstsein zu verhelfen.
September 22nd, 2015 |
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Rassismus & Menschenrechte
GYPSY HUNTER BADGE und WE KILL THE GYPSIES – so lautet der Aufdruck auf einigen T-Shirts, die die US-Verkaufsplattform Zazzle derzeit im Angebot hat. Das T-Shirt kann auch auf der deutschen und österreichischen Website des Unternehmens bestellt werden, und das in zahlreichen Varianten, unter anderem als Baby-Strampelanzug.
Das Unternehmen hat seinen Sitz zwar in Kalifornien, mit seinen deutschsprachigen Websites mit der betreffenden Länderkennung ist die Bewerbung und Verbreitung dieser Aufdrucke allerdings der Rechtslage des jeweiligen Staates unterworfen. Wir haben die Firmenleitung in den USA bereits angeschrieben und zum sofortigen Handeln aufgefordert. Eine Antwort steht noch aus.
Wir danken Marika Schmiedt für den Hinweis!
(dROMa-Red.)
Aktualisierung, 23.9.2015, 8:30: Das Unternehmen hat inzwischen auf unsere Beschwerde (auch die tschechische Roma-NGO Romea.cz hat gestern Nachmittag die Firmenleitung kontaktiert) reagiert und die betreffenden Seiten entfernt.
September 22nd, 2015 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
O UN-Komisaro le manuschengere tschatschipenge la Francija vascho bibastalo keripe le Romenca sorale kritirintscha. „Ada sorale te dikel hi, hot i nacijonali politik sistematisch angle dschal, kaj o Roma iste pumaro than muken, phenel o Said Raad al-Hussein paraschtun ande Genf. Ov la Francijatar mangel, kaj aja bibastali politik jeka tschatschikana politikatar, inklusijonatar“ pe te parul. O francitiko birovtschgago ando ar le augustistar jek sidlung 80 Romane familijendar ando anglutno than Parisistar La Courneuve putertscha. O angle gejipe le pomoschagoskere organisacijendar, katholischi khangeri taj le francitike ombudsmannistar sorale kritisirim ulo. Pisiniptscha phukan, hot but lendar pasche o rotiskero kher ande cerhi dschivnahi, phenel o al-Hussein.
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September 22nd, 2015 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte hat Frankreichs Vertreibungspolitik gegenüber Roma scharf kritisiert: Es werde immer offensichtlicher, dass es „eine systematische nationale Politik der Zwangsräumung von Roma“ gebe, erklärte Said Raad al-Hussein in Genf. Er rief Frankreich auf, diese „bestrafende und schädliche Politik“ zu beenden und durch „eine Politik echter Inklusion“ zu ersetzen. Erst Ende August hatte die Zwangsräumung einer Barackensiedlung in La Courneuve bei Paris Kritik von Hilfsorganisationen, der katholischen Kirche und dem französischen Ombudsmann hervorgerufen. Für die vertriebenen 80 Roma-Familien war demnach keine dauerhafte Alternativlösung gesucht wurden.
(dROMa-Red.)
September 21st, 2015 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
Zentralrat Deutscher Sinti und Roma kritisiert rassistische Äußerung des Duisburger Oberbürgermeisters
Pressemeldung, 18.9.2015: Auf der kommunalpolitischen Konferenz zur Flüchtlingspolitik der SPD am 15. September 2015 hatte der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg Sören Link den Satz „Ich hätte gerne das Doppelte an Syrern, wenn ich dafür ein paar Osteuropäer abgeben könnte“, geäußert. In einem Brief kritisiert der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, dass diese Äußerung „nicht nur rassistisch, sondern auch dazu geeignet“ sei, „pauschalen Hass gegen Flüchtlinge aus den Westbalkanstaaten zu schüren“.
In seinem Brief schreibt Rose: „Sie teilen die Menschen so in Flüchtlinge erster und zweiter Klasse ein. Auf der Grundlage der geltenden Gesetze und internationalen Verpflichtungen müssen alle Menschen, die Opfer von massiver Diskriminierung und von Rassismus sind, in Deutschland Schutz erhalten. Die Prüfung, ob ein asylrechtlich relevanter Fall vorliegt, obliegt hierbei den Behörden und Gerichten und entscheidet sich nicht nach Ihrem subjektiv-populistischen Maßstab.“ Eine derartige Stigmatisierungen und verbale Hetze hätten bereits in der Vergangenheit die fremdenfeindliche Proteststimmung gefördert und zu rassistisch motivierten Ausschreitungen, wie zum Beispiel in Hoyerswerda und Lichtenhagen, geführt, so Rose weiter. Rose appellierte an den Oberbürgermeister, dass es unser aller Pflicht als Demokratinnen und Demokraten – insbesondere Ihre als das Oberhaupt einer Großstadt – sei, gegen Diskriminierung zu kämpfen und für eine rassismusfreie Gesellschaft einzutreten.
September 20th, 2015 |
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Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Seit kurzem bietet die BettelLobby Oberösterreich auch eine Rechtsberatung für Bettlerinnen und Bettler an. Derzeit findet die Beratung einmal im Monat statt und dauert etwa zwei bis drei Stunden. Dazu werden noch weitere Freiwillige gesucht, die ehrenamtlich bei der Beratung helfen können: „Wir freuen uns über jede Hilfe – besonders toll wären Menschen mit juristischer Kenntnis und ÜbersetzerInnen von Romani und Rumänisch.“ (Wer helfen will: Bitte ein kurzes Mail an ooe@bettellobby.at.)
Einer der freiwilligen Mitarbeiter, der Linzer Kulturmanager Thomas Diesenreiter, berichtet auf Facebook über einen aktuellen Fall, der bei der Beratung vorgebracht wurde: die erniedrigende und unverhältnismäßige Behandlung zweier junger Bettlerinnen durch die Polizei (siehe auch hier, hier, hier, hier oder hier). Die Mädchen wurden demnach gezwungen, sich auf der Wachstube nackt auszuziehen. 3 bzw. 40 Euro wurden ihnen ohne Beleg einfach abgenommen:
Ein Fall heute dreht mir den Magen um:
Ein 16-jähriges Mädchen wird beim Bahnhof zusammen mit einem zweiten Mädchen und ihrem Baby wegen Bettelei von der Polizei angehalten. Alle drei müssen auf die Wachstube. Dort müssen sie sich getrennt voneinander ausziehen, komplett. Auch das Baby muss ausgezogen werden, inklusive der Windel. Warum? Weil die Polizei das Geld finden will, dass die beiden erbettelt haben. Bei einem Mädchen finden sie 3 €, bei dem anderen 40 €. Ob das Geld erbettelt wurde oder nicht, kann die Polizei nicht wissen, beschlagnahmt wird es trotzdem. Ohne Beleg. (…) Wegen 43 € müssen sich 16-Jährige und Babys vor der Polizei ausziehen. Das widerspricht jeder Verhältnismäßigkeit. Wir prüfen jedenfalls eine Maßnahmenbeschwerde und den Gang vor Gericht.
(dROMa-Red.)
September 18th, 2015 |
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Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
Oberwart: Gejng i Roma – diskriminacija pe te terdscharel. Was ist Romafeindlichkeit und wie können wir sie bekämpfen?
Workshop im Offenen Haus Oberwart, Lisztgasse 12
Sa., 19.9.2015: 14:30 bis 18:30 Uhr
Der Workshop knüpft an den ersten Teil im Oktober 2014 an und vermittelt Wissen zur Geschichte der Roma und Sinti sowie zu deren Lebenssituationen in Österreich. Vor diesem Hintergrund werden romafeindliche Stereotype aufgedeckt und gezeigt, wie sie wirken und wie sie dekonstruiert werden können. Romafeindlichkeit bezeichnet Rassismus gegen als „Zigeuner_in“ fremdidentifizierte Personen, häufig Roma/Romnja und Sinti/Sintize. Romafeindliche Stereotype sind weit verbreitet und teilweise sehr alt. Heute durchziehen sie viele tagespolitische Debatten, rund um Stadtpolitik, soziale Rechte und mehr. Antiziganismus wird häufig nicht als rassistische Konstruktion erkannt, viele Menschen glauben, etwas über Roma und Sinti und deren Lebensweisen zu wissen.
ReferentInnen:
• Nadine Papai (Gesellschaft für bedrohte Völker Österreich)
• Josef Schmidt (Verein Roma-Service).
Kostenbeitrag: 15 Euro, zahlbar vor Ort.
Anmeldung: bgld(at)gbw.at
Veranstaltet von der Grüne Bildungswerkstatt Burgenland in Kooperation mit Zukunftsfonds Österreich, GfbV und Verein KARIKA für Roma und Sinti, Oberwart.
Abendprogramm:
Im Anschluss an den Workshop laden VeranstalterInnen & OHO um 19:30 Uhr zum gemeinsamen ROMA-ABEND – „Amen phukavas“.
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September 18th, 2015 |
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Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung
Gemeinsam für eine bessere Bildung. Empfehlungen zur gleichberechtigten Bildungsteilhabe von Sinti und Roma in Deutschland.
Hrsg. von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ), Berlin 2015. (PDF)
Wie kann der Bildungszugang für Sinti und Roma verbessert werden? Wie ihre gleichberechtigte Teilhabe erreicht werden? Welche Grundsätze sind zu beachten, damit Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg zunehmen? Und wie können dafür notwendige Daten erhoben und wissenschaftliche Studien durchgeführt werden?
Diese Fragen diskutierte der „Bundesweite Arbeitskreis zur Verbesserung der Bildungsbeteiligung und des Bildungserfolgs von Sinti und Roma in Deutschland“, den die Stiftung EVZ 2013 gegründet hat. An elf Sitzungstagen entwickelten Fachleute aus Sinti- und Roma-Organisationen mit Sachverständigen aus Ländern, Kommunen, Stiftungen und der Wissenschaft Wege zum gleichberechtigten Bildungszugang für Sinti und Roma. Vertreterinnen und Vertreter des Bundes nahmen an den Sitzungen des Arbeitskreises beratend und begleitend teil.
Nach zweijähriger Arbeit liegen die gemeinsam formulierten Empfehlungen vor. Themen aus dem Bildungsbereich berühren eine Vielzahl von Zuständigkeiten. Die entsprechenden Akteure des Bundes, der Länder, der Kommunen, der Verbände, der Wissenschaft und der NGOs einschließlich der Roma und Sinti selbst und ihrer Organisationen werden mit den nunmehr vorgelegten Empfehlungen angeregt, in ihren Bereichen und nach ihren Möglichkeiten diese Empfehlungen aufzugreifen, gegebenenfalls anzupassen, weiterzuentwickeln und umzusetzen.
(Text: Stiftung EVZ)
Hier finden Sie die PDF-Version (ISBN: 978-3-9813377-0-9) zum Herunterladen. Die gedruckte Ausgabe (ISBN: 978-3-9813377-1-6), kann per E-Mail bestellt werden.
September 17th, 2015 |
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Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Wiener Radiobande, 1.5.2015, zu hören auf Orange 94.0
SchülerInnen der KMS Mira-Lobe-Weg in Wien berichten von Veranstaltungen im Rahmen ihres Schulprojekts: Unter dem Titel „Was hat das mit mir zu tun?“ geben SchülerInnen der Klassen 4a und 4b einen Kurzüberblick über ihre Projektaktivitäten vom 24. bis 27. März 2015: Sie berichten über den Besuch der Ausstellung „Romane Thana – Orte der Roma und Sinti“ im Wien Museum, von einem Konzert mit Moša Šišic, bei welchem auch eine Schülerin mitgespielt hat, sowie von Gesprächen mit Stefan Horvath und Erich Richard Finsches. Die SchülerInnen erzählen weiters über einen Vortrag zu Rechtsradikalismus und diskutieren abschließend untereinander über Unrecht, Vorurteile und Diskriminierungen.
(Text: http://cba.fro.at/286218)
September 15th, 2015 |
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Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft
Lesereihe von „bil:kult“ in Wien:
Ein wissenschaftlicher Vergleich | Mag.a Katharina Janoska
Di., 15.9.2015, 19 Uhr
Bildungs- und Kulturinstitut
Wehlistraße 309 | 1020 Wien
„Schon früh wurden die Roma als ehrloses Volk angesehen, das keinerlei Rechte zu beanspruchen hatte. Und bis heute stellen sie eine Gruppe dar, auf die sich Vernichtungsfantasien richten. Die Literatur hat dabei über Jahrhunderte darin eingeübt, Gewalt gegen sie als legitim zu erachten.“ (Klaus-Michael Bogdal)
Katharina Janoska wissenschaftlicher Vergleich von Roma-Literatur und Literatur über Roma dient als Basis eines aktuellen Diskurses. Janoska, selbst Romni aus dem Burgenland, zeigt an diesem Abend anhand der literarischen Beispiele, welches katastrophale und menschenverachtende Bild sich über Jahrhunderte in der Literatur entwickelt hat und sich teilweise bis heute hartnäckig hält.
(Programmankündigung bil:kult)
September 12th, 2015 |
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Geschichte & Gedenken
Ein neuer Gedenkweg in Oberwart erinnert an NS-Opfer. Das Oberwarter Rathaus ist die erste von insgesamt sechs Stationen; eine ist den Opfern aus der Volksgruppe der Roma (Hintergrundinfo) gewidmet. Ein Projekt des Vereins R.E.F.U.G.I.U.S.
Der Gedenkweg soll an die Oberwarter Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Jeder Ort erzählt stellvertretend die Geschichte verschiedener Opfergruppen. Es waren und sind zentrale Orte mit öffentlichem Charakter. Die Opfer der NS-Zeit sollen heute an jenen Orten, wo sie einst von NS-Behörden verfolgt wurden oder aus dem Gedächtnis gelöscht werden sollten, dem Erinnern wiedergegeben werden. Die Tafeln symbolisieren das Fehlen eines Teils der Oberwarter Bevölkerung. Jede Tafel steht für Menschen, die einst Mitglieder der Oberwarter Gesellschaft waren und in der NS-Zeit aus dieser ausgeschlossen wurden. Ihre Vertreibung, Ermordung und das Vergessen hinterließen Lücken, die nicht mehr aufgefüllt werden konnten.
Zur Erinnerung an die Oberwarter Romnija und Roma
Romnija und Roma waren bereits vor 1938 ethnischer und sozialer Ausgrenzung sowie Rassismus ausgesetzt gewesen, doch erreichte er in der NS-Zeit seinen Höhepunkt im Porajmos (Völkermord). Sie wurden gezielt entrechtet, beraubt, verfolgt, deportiert und ermordet. All dies war nur durch ein Zusammenspiel der verschiedenen Behörden mit der Bevölkerung möglich. Nur wenige Oberwarter Roma und Romnija konnten nach 1945 in ihr Zuhause zurückkehren, da die meisten den Porajmos nicht überlebten.
(Text: www.gedenkweg.at)
September 11th, 2015 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
Appell der Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) an die Europäische Kommission:
Die Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) ruft die Europäische Kommission dazu auf, den Kosovo, Albanien und Montenegro nicht zu „sicheren Herkunftsländern“ zu erklären, da diese Generalisierung für Roma, Aschkali und Balkan-Ägypter nicht zutrifft. Viele Angehörige dieser Minderheiten mussten ihre Heimat verlassen, da sie aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit so stark diskriminiert werden, dass sie keinen oder nur begrenzten Zugang zu Wohnraum und Arbeitsplätzen haben, Kinder die Schule nicht besuchen können und es ihnen unmöglich gemacht wird, ein Leben in Würde zu führen.
Angesichts der unerträglichen Situation der Roma, Aschkali und Balkan-Ägypter im Kosovo wie in anderen Ländern des westlichen Balkans und eingedenk der Verfolgung und Vernichtung der Sinti und Roma durch das NS-Regime in mehreren europäischen Staaten sollte die Europäische Kommission in enger Zusammenarbeit mit den EU-Mitgliedsstaaten:
- anerkennen, dass die Diskriminierung der Roma, Aschkali und Balkan-Ägypter dort solche Ausmaße annehmen kann, dass ihnen ein Leben in der Heimat unmöglich gemacht wird und sie gezwungen sind, ihr Land zu verlassen;
- darauf bestehen, dass asylsuchenden Roma, Aschkali und Balkan-Ägyptern ein individuelles Asylverfahren zugestanden wird, denn es kann nicht sein, dass die EU einer gesamten ethnischen Gruppe abspricht, dass einzelne ihrer Mitglieder Recht auf Asyl haben könnten;
- die Schutzbedürftigkeit der Roma, Aschkali und Balkan-Ägypter anerkennen, die sich bereits in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aufhalten, und dafür Sorge tragen, dass ihnen – als Opfer rassistischer Diskriminierung, Krieg und Verfolgung – dort Bleiberecht gewährt wird; Read the rest of this entry »
September 10th, 2015 |
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Allgemeines

… and still counting.
September 9th, 2015 |
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Kunst & Fotografie, Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen
Vorurteile abbauen
In Dresden ist vorgestern im Europäischen Zentrum der Künste Hellerau das internationale Festival „RomAmoR“ gestartet, das sich als Hommage an die Sinti- und Romakulturen versteht. Dabei soll es kein Gipsy-Festival wie alle anderen sein, sagen die Organisatoren.
(Weiter auf der Website des Deutschlandfunks)
Zur Seite des Festivals, 7.-27. September 2015
September 8th, 2015 |
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Facts & Figures
Laut einer Erhebung von 2014 wurden 82,8% der Ehen portugiesischer Roma nur nach dem „Roma-Gesetz“ („lei cigana“) geschlossen.
(Quelle/pdf)
September 7th, 2015 |
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Frauenrechte, Politik
Lokalwahlen in Moldawien: Erstmals zwei Roma-Frauen in Gemeinderäte gewählt
Bei den landesweit durchgeführten Lokalwahlen in Moldawien wurden Mitte Juni auch zwei Romnija in die Gemeinderäte ihrer Kommunen gewählt. Erstmals in der Geschichte des Landes waren – neben acht Männern aus der Volksgruppe – auch sieben Roma-Frauen angetreten. Die erste frisch gewählte Roma-Gemeinderätin ist Varvara Duminica (54), eine langjährige Mediatorin der Roma-Community in Chetrosu, einem Ort im Distrikt Drochia. Die zweite ist Laura Bosnea. Die 28-Jährige lebt in der Kleinstadt Rascani im Norden der Hauptstadt Chișinău.
Der Erfolg beider Frauen ist nicht zuletzt das Resultat der Unterstützung durch internationale Trainingsprogramme, die Roma-Frauen die aktive politische Teilhabe ermöglichen sollen. Vor den Wahlen hatten beide Kandidatinnen an Seminaren des Romani Women and Girls Network (RWGN) bzw. des UN-Programms „Women in Politics“ (WIP) teilgenommen. „Ich hatte geglaubt, dass es schwierig sei, bei den Gemeinderatswahlen anzutreten, aber dank der Unterstützung der Community, für die ich als Mediatorin gearbeitete habe, und dank der Ermutigung durch das UN-Programm Women in Politics war es viel leichter, als ich erwartet hatte“, so Laura Bosnea. WIP ist ein gemeinsames Projekt von UN Women und UNDP, finanziert mit Geldern der schwedischen Regierung. Auch das Trainingsprogramm von RWGN wird von UN Women finanziell unterstützt.
(dROMa-Red., Quelle: http://eca.unwomen.org)
September 6th, 2015 |
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Kunst & Fotografie
Jek Roma kinstleri andar i Slovakija, savo vaschi diskriminacija taj tschulo schajipe leskera butjatatar naschi gelo, del Betschiste la kunstake sa. Muguli peskero rat.
Angle leste jek parno papruschi hi. Ande leskero va jek schlauchlina hi, ande savo leskero rat ande hi. Tschak eklik milililitertscha hi, save andar leste ari fojnen, kaj schaj jek kunstakero verk ol, te ov o piso lija: le Robert Gabrisiskere „Rateskere kipi“ jek ardschumipe leskere andrunestar hi, savo ov le pradipeske sikal; ham te jek andrutno drom, o direktakero phandlipe maschkar kunstakero verk taj kinstleri te rodel, sar ov le betschitike nevipeskere papuschiske „Wiener Zeitung“ phukal.
Kledalosinipe leskere teschtostar
Dschidokle Gabris pro rat upro o parno feschtinel, o cajchnimo lole clicarinel. Pal harni cajt hejli lo ol, vaj sar o Gabris phenel, „phuvano“. O kipo parul pe, „Afka te o phutschipe la eksistencatar phutschlom. Saj dur daurinel jek ileto? Taj saj dur adala kipi, save kertschom eksistirna?“.
(volksgruppen.orf.at)