September 22nd, 2015 |
Published in
Rassismus & Menschenrechte
GYPSY HUNTER BADGE und WE KILL THE GYPSIES – so lautet der Aufdruck auf einigen T-Shirts, die die US-Verkaufsplattform Zazzle derzeit im Angebot hat. Das T-Shirt kann auch auf der deutschen und österreichischen Website des Unternehmens bestellt werden, und das in zahlreichen Varianten, unter anderem als Baby-Strampelanzug.
Das Unternehmen hat seinen Sitz zwar in Kalifornien, mit seinen deutschsprachigen Websites mit der betreffenden Länderkennung ist die Bewerbung und Verbreitung dieser Aufdrucke allerdings der Rechtslage des jeweiligen Staates unterworfen. Wir haben die Firmenleitung in den USA bereits angeschrieben und zum sofortigen Handeln aufgefordert. Eine Antwort steht noch aus.
Wir danken Marika Schmiedt für den Hinweis!
(dROMa-Red.)
Aktualisierung, 23.9.2015, 8:30: Das Unternehmen hat inzwischen auf unsere Beschwerde (auch die tschechische Roma-NGO Romea.cz hat gestern Nachmittag die Firmenleitung kontaktiert) reagiert und die betreffenden Seiten entfernt.
September 22nd, 2015 |
Published in
Politik, Rassismus & Menschenrechte
O UN-Komisaro le manuschengere tschatschipenge la Francija vascho bibastalo keripe le Romenca sorale kritirintscha. „Ada sorale te dikel hi, hot i nacijonali politik sistematisch angle dschal, kaj o Roma iste pumaro than muken, phenel o Said Raad al-Hussein paraschtun ande Genf. Ov la Francijatar mangel, kaj aja bibastali politik jeka tschatschikana politikatar, inklusijonatar“ pe te parul. O francitiko birovtschgago ando ar le augustistar jek sidlung 80 Romane familijendar ando anglutno than Parisistar La Courneuve putertscha. O angle gejipe le pomoschagoskere organisacijendar, katholischi khangeri taj le francitike ombudsmannistar sorale kritisirim ulo. Pisiniptscha phukan, hot but lendar pasche o rotiskero kher ande cerhi dschivnahi, phenel o al-Hussein.
Read the rest of this entry »
September 22nd, 2015 |
Published in
Politik, Rassismus & Menschenrechte
Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte hat Frankreichs Vertreibungspolitik gegenüber Roma scharf kritisiert: Es werde immer offensichtlicher, dass es „eine systematische nationale Politik der Zwangsräumung von Roma“ gebe, erklärte Said Raad al-Hussein in Genf. Er rief Frankreich auf, diese „bestrafende und schädliche Politik“ zu beenden und durch „eine Politik echter Inklusion“ zu ersetzen. Erst Ende August hatte die Zwangsräumung einer Barackensiedlung in La Courneuve bei Paris Kritik von Hilfsorganisationen, der katholischen Kirche und dem französischen Ombudsmann hervorgerufen. Für die vertriebenen 80 Roma-Familien war demnach keine dauerhafte Alternativlösung gesucht wurden.
(dROMa-Red.)