September 18th, 2015 |
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Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
Oberwart: Gejng i Roma – diskriminacija pe te terdscharel. Was ist Romafeindlichkeit und wie können wir sie bekämpfen?
Workshop im Offenen Haus Oberwart, Lisztgasse 12
Sa., 19.9.2015: 14:30 bis 18:30 Uhr
Der Workshop knüpft an den ersten Teil im Oktober 2014 an und vermittelt Wissen zur Geschichte der Roma und Sinti sowie zu deren Lebenssituationen in Österreich. Vor diesem Hintergrund werden romafeindliche Stereotype aufgedeckt und gezeigt, wie sie wirken und wie sie dekonstruiert werden können. Romafeindlichkeit bezeichnet Rassismus gegen als „Zigeuner_in“ fremdidentifizierte Personen, häufig Roma/Romnja und Sinti/Sintize. Romafeindliche Stereotype sind weit verbreitet und teilweise sehr alt. Heute durchziehen sie viele tagespolitische Debatten, rund um Stadtpolitik, soziale Rechte und mehr. Antiziganismus wird häufig nicht als rassistische Konstruktion erkannt, viele Menschen glauben, etwas über Roma und Sinti und deren Lebensweisen zu wissen.
ReferentInnen:
• Nadine Papai (Gesellschaft für bedrohte Völker Österreich)
• Josef Schmidt (Verein Roma-Service).
Kostenbeitrag: 15 Euro, zahlbar vor Ort.
Anmeldung: bgld(at)gbw.at
Veranstaltet von der Grüne Bildungswerkstatt Burgenland in Kooperation mit Zukunftsfonds Österreich, GfbV und Verein KARIKA für Roma und Sinti, Oberwart.
Abendprogramm:
Im Anschluss an den Workshop laden VeranstalterInnen & OHO um 19:30 Uhr zum gemeinsamen ROMA-ABEND – „Amen phukavas“.
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September 18th, 2015 |
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Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung
Gemeinsam für eine bessere Bildung. Empfehlungen zur gleichberechtigten Bildungsteilhabe von Sinti und Roma in Deutschland.
Hrsg. von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ), Berlin 2015. (PDF)
Wie kann der Bildungszugang für Sinti und Roma verbessert werden? Wie ihre gleichberechtigte Teilhabe erreicht werden? Welche Grundsätze sind zu beachten, damit Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg zunehmen? Und wie können dafür notwendige Daten erhoben und wissenschaftliche Studien durchgeführt werden?
Diese Fragen diskutierte der „Bundesweite Arbeitskreis zur Verbesserung der Bildungsbeteiligung und des Bildungserfolgs von Sinti und Roma in Deutschland“, den die Stiftung EVZ 2013 gegründet hat. An elf Sitzungstagen entwickelten Fachleute aus Sinti- und Roma-Organisationen mit Sachverständigen aus Ländern, Kommunen, Stiftungen und der Wissenschaft Wege zum gleichberechtigten Bildungszugang für Sinti und Roma. Vertreterinnen und Vertreter des Bundes nahmen an den Sitzungen des Arbeitskreises beratend und begleitend teil.
Nach zweijähriger Arbeit liegen die gemeinsam formulierten Empfehlungen vor. Themen aus dem Bildungsbereich berühren eine Vielzahl von Zuständigkeiten. Die entsprechenden Akteure des Bundes, der Länder, der Kommunen, der Verbände, der Wissenschaft und der NGOs einschließlich der Roma und Sinti selbst und ihrer Organisationen werden mit den nunmehr vorgelegten Empfehlungen angeregt, in ihren Bereichen und nach ihren Möglichkeiten diese Empfehlungen aufzugreifen, gegebenenfalls anzupassen, weiterzuentwickeln und umzusetzen.
(Text: Stiftung EVZ)
Hier finden Sie die PDF-Version (ISBN: 978-3-9813377-0-9) zum Herunterladen. Die gedruckte Ausgabe (ISBN: 978-3-9813377-1-6), kann per E-Mail bestellt werden.