Jugend & Bildung
Mai 5th, 2016 |
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Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung, Veranstaltungen & Ausstellungen
Ausstellung in Berlin: Die Geschichte von Roma und Sinti in Tschechien und Deutschland
Bis 20. Juni 2016, Mo. bis Do., 10 bis 16 Uhr
Ort: Stiftung EVZ, Lindenstr. 20-25, 10969 Berlin
Am Beginn des Projekts stand die Erkenntnis, dass es viele Vorurteile gibt, die sich auf Unwissen gründen. Die Schülerinnen und Schüler aus Ostrov und Schwabmünchen stellten daher die Geschichte der Sinti und Roma in Tschechien und im benachbarten Deutschland in den Mittelpunkt ihres Projektes. Während der gemeinsamen Projektwochen im November 2014 und April 2015 fragten sie sich: Warum wurden und werden Sinti und Roma diskriminiert – während des Zweiten Weltkrieges und bis heute? In Vorträgen, Workshops, Gesprächen und durch eigene Recherchen lernten sie die Geschichte kennen und Vorurteile zu hinterfragen. Das gemeinsam reflektierte Wissen dokumentiert die hier präsentierte Wanderausstellung.
„Dieses Projekt hat mir geholfen, die Augen zu öffnen und Vorurteilen – nicht nur gegenüber Roma und Sinti – Aufmerksamkeit zu schenken.“ František Hartl, Teilnehmer am Projekt „Wege der Diskriminierung“.
Die Ausstellung ist ein Projekt von Antikomplex e.V. und der Ackermann-Gemeinde e.V. in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Ostrov und dem Leonhard-Wagner-Gymnasium Schwabmünchen.
(Text: Stiftung EVZ)
April 30th, 2016 |
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Jugend & Bildung, Sport
2016 pomoschinel i FIFA 139 organisacijenge ande 58 vilagi cilon USD 4,3 milijonenca. Ofto organisaciji use pele, savenge ada bersch pomoschim ol, telende te o projekto andar i Rumenija o „Policy Center for Roma and Minorities“. But ischolaschtscha odoj i ischkola tel phagen taj ande igen soralo tschoripe iste dschin. La FIFAkere pomoschagoha oda akan pal dschumim te ol.
„O Football for Hope-Programo pomoschinel 52 Roma- taj avre tschavenge ande Ferentari, jek igen tschoro foroskero falato ande Bukarest“, phenel i Raluca Negulescu, eksekutivdirektorkija le „Policy Center for Roma and Minorities“. „Lobda te khelel le tschavenge taj tschajenge, save usi risikojakeri grupn le ischkolakere tel phagender genen, o vudar uso tradicijoneli sikadipe prado ol. O programo del le tschavenge o schajipe, pumaro soralipe te lakel taj pumaro potencijal latsche ar te schejpfinel. Vascho ‚Football for Hope‘ schaj imar o erschti tschajakeri lobdakero team kerdo ulo taj schaj afka o teldipe prikal o potencijal taj o talento le Romendar- taj avre tschajendar andar tschore khetaniptscha upre baunim ol.“
(de.fifa.com |Prik bescharipe: Josef Schmidt)
April 12th, 2016 |
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Film & Theater, Jugend & Bildung
Dokumentarfilm, BG 2015, 64 min.
Regie: Eldora Traykova, Buch: Assen Vladimirov
Zu sehen in Linz am 20.4. und 22.4.2016.
Die Gegend ist idyllisch und ländlich, das Bildungsniveau der Bevölkerung, die zu 99 Prozent aus Roma besteht, vergleichsweise hoch: „Roma-Cambridge“ – so wird Dolni Tsibar in einer der ärmsten Gegenden Bulgariens auch genannt. Die Schule dort ist in Eldora Traykovas Dokumentarfilm Ausgangspunkt, um die Schüler, Lehrer, Eltern und Bewohnerinnen und Bewohner des Ortes kennenzulernen. Sie erzählen von ihrem Leben, ihren Zielen und ihren Sorgen. Viele der Eltern arbeiten im Ausland, um für die Familie sorgen zu können, während die Kinder davon träumen, eines Tages in Harvard zu studieren. Die engagierten Lehrerinnen und Lehrer sind bemüht, mit den vorhandenen bescheidenen Mitteln die bestmögliche Ausbildung zu bieten. Denn diese ist für Roma, die europaweit immer noch unter Stigmatisierung und Diskriminierung leiden, besonders wichtig, um auf eine bessere Zukunft hoffen zu können. (Katharina Riedler)
(Text: Crossing Europe)
April 7th, 2016 |
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Jugend & Bildung, Sport
FIFA dehnt ihr globales soziales Engagement aus – und fördert nun auch Roma-Kinder in Bukarest
2016 unterstützt die FIFA 139 Organisationen in 58 Ländern mit insgesamt USD 4,3 Millionen. Acht Organisationen werden in diesem Jahr neu unterstützt, darunter das Policy Center for Roma and Minorities, das in Rumänien die Quote der Schulabbrecher unter Roma- und anderen Kindern, die in extremer Armut leben, senken will.
„Das Football-for-Hope-Programm hilft 52 Roma- und anderen Kindern in Ferentari, einem der ärmsten und marginalisiertesten Teile Bukarests“, erklärt Raluca Negulescu, Exekutivdirektorin des Policy Center for Roma and Minorities. „Der Fußball ist für Jungen und Mädchen, die zur Risikogruppe der Schulabbrecher gehören, das Tor zur traditionellen Bildung. Das Programm bietet den Kindern die Möglichkeit, ihre Stärken zu entdecken und ihr Potenzial möglichst auszuschöpfen. Dank Football for Hope konnten wir hier das erste Mädchenfußballteam gründen und können so Vorurteile gegenüber dem Potenzial und dem Talent von Roma- und anderen Mädchen aus armen Gemeinschaften abbauen.“
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März 29th, 2016 |
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Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Nicht aber für die BH Dornbirn!
„Ist es ein Zufall, dass beide Kinder, die eingesperrt werden sollen, der Minderheit der Volksgruppe der Roma angehören?“
Presseaussendung RA Schäfer (OTS) – Kinder, die das 16. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, dürfen nicht für Verwaltungsstrafen eingesperrt werden. Selbst über Kinder über 16 Jahre darf eine Freiheitsstrafe nur bis zu zwei Wochen verhängt werden, wenn dies aus ganz besonderen Gründen erforderlich ist. Die Bezirkshauptmannschaft Dornbirn hat erst im Juni 2015 versucht, ein 15-jähriges Mädchen einzusperren – entgegen dem eindeutigen Gesetzeswortlaut in § 58 Abs. 1 VStG: „Über Jugendliche, die zur Tatzeit das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, darf eine Freiheitsstrafe nicht verhängt werden.“
Es kam zu einer Entschuldigung der BH Dornbirn (Zitat ORF Vorarlberg vom 3.7.2015): „In der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn spricht man von einem Fehler, der ein Einzelfall sei“. Nunmehr soll wieder ein 15-jähriges Kind eingesperrt werden. Wieder auf Anordnung der BH Dornbirn (Aufforderung zum Antritt einer Ersatzfreiheitsstrafe, X-9-2016/13447 vom 25. März 2016). Das Kind soll 66 Stunden Ersatzfreiheitsstrafe absitzen, weil es 55 Euro Geldstrafe nicht bezahlt hat.
Es ist auch hier, wie zuvor im Juni 2015, nicht den Sachbearbeitern der BH Dornbirn in Vorarlberg der Vorwurf zu machen. Der „Fisch stinkt in Vorarlberg“ sehr viel weiter oben. Ist es ein Zufall, dass beide Kinder, die eingesperrt werden sollen, der Minderheit der Volksgruppe der Roma angehören? Auch die BH Bludenz hat erst im Januar wieder zwei Androhungen von Ersatzfreiheitsstrafen an ein 14-jähriges Mädchen ausgestellt, die BH Dornbirn inzwischen schon 21 – obwohl dies im Gesetz ausdrücklich verboten ist.
Rückfragen & Kontakt:
RA Dr. Anton Schäfer LL.M.
Forachstraße 74, 6850 Dornbirn
office@abgb.info
März 12th, 2016 |
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Film & Theater, Jugend & Bildung, Religion
Dokumentarfilm, AT/DE 2016, 98 min.
Buch & Regie: Stefan Ludwig
„Der zornige Buddha“ zeichnet liebevolle und ungeschminkte Porträts der Roma-Jugendlichen, die in einer Welt voller Elend und Vorurteil mit Witz und Lebensenergie ihren Weg suchen. Es sind keine auffrisierten Erfolgsstorys. Sondern Schicksale, die deutlich machen, wie weit der Weg von der Roma-Siedlung auf die Uni wirklich ist. (Produktionsnotiz)
„Eine Zweite-Chance-Schule für die, die nie eine erste Chance hatten“ – Um marginalisierten Roma-Jugendlichen eine Perspektive für ihre Zukunft zu bieten, gründete János Orsós, selbst Rom, in einem ungarischen Dorf das buddhistische Ambedkar-Gymnasium. „Der zornige Buddha“ erzählt von den kräftezehrenden Bemühungen des Lehrers und seines Mitstreiters Tibor Derdák, den verarmten Jugendlichen durch Bildung und Spiritualität zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen und sie im Kampf gegen gesellschaftliche Ausgrenzung zu stärken. Vorbild der Mentoren ist der durch den Sozialreformer Bhimrao Ramji Ambedkar inspirierte Aufbruch der Dalits, der als „Unberührbare“ gebrandmarkten Bevölkerungsgruppe in Indien, dem Ursprungsland der Roma und des Buddhismus. In ihrem Kampf stoßen Orsós und Derdák immer wieder auf Widerstände: Ablehnung und Anfeindungen seitens der ungarischen Dorfgemeinschaft, eine erstarkende nationalistisch-rassistische Politik, Finanzkürzungen und Schließungen von Schulen und nicht zuletzt resignierende Roma-Eltern und -Schüler/innen. Über einen Zeitraum von fast drei Jahren besuchte Regisseur Stefan Ludwig regelmäßig die Schule in Ungarn. Dabei erweist er sich als sensibler, zurückhaltender und genauer Beobachter, der insistierend freilegt, wie sich Ungleichheit reproduzierende Strukturen auf die Jugendlichen auswirken. Read the rest of this entry »
März 6th, 2016 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radijo Burgenland: 29.2.2016 | (on demand)
„Vida Pavlović“ jek farajn la flogoskera grupnatar le Romendar hi, savo ando khetan butschalinipe le magistratiha 17, le Romengere-tschavenge, pomoschinel. O farajn ando oktoberi 2006 kerdo ulo taj leskero beschipe andi Abelegaslina 12/12, ando 16to Betschitiko gemajndakero becirk hi. O anav uschtidija o farjan le prindscharda Romengera-dschilaschkijatar Vida Pavlović (1945-2005).
Betschiste but Romengere-tschave del, save upro poschtito taj khere tschak pumari dajengeri tschib, Romani taj i serbitiki tschib, vakeren. I tschib jek igen barikano falato la cila kulturatar hi, ham oda te odoj otscha vodinel, kaj o ischkolakere butja le Romengere-tschavendar, butvar ando lek teleder falato aun paschlarde hi. O farajn „Vida Pavlović“ odole tschavendar, i dar angli ladsch te lel kamla, kaj o avre ischkolakere pajtaschtscha i nimtschiki tschib igen latsche dschanen, mint lenca siklim ol taj on aguno tschavengero pomoschago dschenendar, save ada sikline, uschtiden. Le projektenca – vodinipe uso birovtschage taj aguno tschavengero pomoschago taj Lačo drom – kamla o farajn „Vida Pavlović“ jek basis te schofinel, savi o drom la flogoskera grupnake ande jek feder cukunft kerel. Buteder pedar, schunen tumen andi sendung „Roma sam“ upro Radijo Burgenland.
(volksgruppen.orf.at)
März 5th, 2016 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radio Burgenland: 29.2.2016 | (on demand)
„Vida Pavlović“ ist ein Verein zur Förderung der Volksgruppe der Roma in Zusammenarbeit mit der Wiener MA 17 zur Förderung von Roma-Kindern. Der Verein wurde im Oktober 2006 gegründet und hat seinen Sitz in der Abelegasse 12/12 im 16. Wiener Gemeindebezirk. Den Namen erhielt der Verein von der bekannten Roma-Sängerin Vida Pavlović (1945-2005).
In Wien gibt es viele Roma-Kinder, die im privaten Bereich nur ihre Muttersprache, Romanes und Serbisch, sprechen. Zwar ist die Sprache ein sehr wichtiger Bestandteil der gesamten Kultur, jedoch führt diese dazu, dass die schulischen Leistungen der Roma-Kinder oft eher im untersten Bereich angeordnet sind. Der Verein „Vida Pavlović“ möchte diesen Kindern die Angst vor dem Versagen gegenüber anderen Mitschülern nehmen, die die deutsche Sprache sehr gut beherrschen, indem mit ihnen gelernt wird und sie frühkindliche Förderung durch geschultes Personal erhalten. Mit den Projekten – Behördenbegleitung, frühkindliche Förderung und Lačo drom (Guter Weg) – will der Verein „Vida Pavlović“ eine Basis schaffen, die den Weg für die Volksgruppe in eine bessere Zukunft ebnet. Mehr darüber in der Sendung „Roma sam“ auf Radio Burgenland.
Link: Verein Vida Pavlović
(Text: volksgruppen.orf.at)
Februar 8th, 2016 |
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Film & Theater, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
The Awakening, DE/CRO/SRB 2015, 39 min., OmdtUT
Ein Film von Kenan Emini
The Awakening (das Erwachen) ist ein Zustand der Lebensrealität von Roma, die abgeschoben wurden. Welchen psychologischen Effekt hat die Abschiebung auf die Menschen? Wie ergeht es den Kindern und Jugendlichen, die in Deutschland aufgewachsen sind und nun in einem fremden Land aufwachen, fern von ihren Freunden und ihrem gewohnten Umfeld? Der Film gewährt einen Einblick in diesen Zustand des Erwachens bzw. des Entsetzens der Betroffenen, die Deutschland als ihre Heimat betrachtet haben und sich nun in einem für sie fremden Land völlig neu orientieren müssen, und vermittelt ein authentisches Bild über die Schockerfahrung Abschiebung. Zugleich zeigt er Rassismus und Diskriminierungen auf, mit denen Roma in verschiedenen Ländern Europas konfrontiert werden.
(Text: www.awakeningmovie.de)
Kenan Emini gehört zu den Gründungsmitgliedern des Vereins Roma Center Göttingen e.V. und ist im Vorstand des Bundesromaverbandes in Deutschland. Er hat die Kampagne „alle bleiben!“ mitgegründet und ist an seinem Projekt „Romadness“ tätig. Er ist selbst Rom aus dem ehemaligen Jugoslawien und lebt seit 2000 in Deutschland.
Januar 31st, 2016 |
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Film & Theater, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
Trapped by Law
Dokumentarfilm von Sami Mustafa
Kosovo, D 2015 / 90 Min. (romanes, alban., deutsch, engl., serb.)
Regie & Produktion: Sami Mustafa | Kamera: Sami Mustafa, Faton Mustafa, Janis Matzuch | Schnitt: Carina Mergens, Nicole Kartlüke
Mehr hier.
Die engl. Untertitel können in der unteren Bildleiste des Videofensters aktiviert werden.
Januar 30th, 2016 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radio Burgenland: 11.1.2016 | (on demand)
In Graz ist ein neues Roma-Projekt angelaufen: ZORROM-Leiter und dROMa-Redakteur Michael Teichmann im Gespräch mit Roma sam.
Das Projekt, das die Caritas der Diözese Graz Seckau schon im November 2015 gestartet hat, trägt den Titel „ZORROM“. „ZORROM“ begleitet Roma und Romnja in Arbeits- und Bildungsfragen und will durch Qualifizierung Chancen für die Integration in den Arbeitsmarkt erhöhen. Involviert in das Projekt ist auch die Vinzenzgemeinschaft aus Graz Eggenberg. Von der Vinzenzgemeinschaft werden am Projekt „ZORROM“ 50 bis 60 Roma aus den neuen EU-Staaten Rumänien, Bulgarien und der Slowakei teilnehmen. Die Tätigkeiten des Projektes gehen auch über die Stadtgrenze hinaus. So werden auch für die in der Obersteiermark lebenden Roma vor Ort Beratung und Kurse angeboten. Mehr über das Projekt „ZORROM“ in der Sendung „Roma sam“ auf Radio Burgenland.
(volksgruppen.orf.at)
Januar 30th, 2016 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radijo Burgenland: 11.1.2016 | (on demand)
O Michael Teichmann ando vakeripe
O projekto, savo i Caritas la diöcesjatar Gereci Seckau imar ando novemberi dujeseri taj deschupantsch kesdintscha, o anav „ZORROM“ ledschel. „ZORROM“ le Romen taj Romnjen ando butjakere- taj sikadipeskere phutschajiptscha vodinel taj le kvalificirinipeskere schajipenca i integracija ando butjakero foro utscheder te kerel kamla. Ande phandlo ando projekto te i Vinzenzgemeinschaft andar Gereci Eggenberg hi. Andar i Vinzenzgemeinschaft uso projekto „ZORROM“ epaschel dschi schovardesch Roma andar o neve EU-jakere vilagi Rumenija, Bulgarija taj Slovakija use ovna. O butja le projektostar te pedar i foroskeri granica ari dschan. Afka te andi regijona le uprutne Schtackostar, le odoj dschivde Romenge, berotinipe taj kurstscha dela. Buteder pedar o projekto „ZORROM“, schunen andi sendung „Roma sam“ upro Radijo Burgenland.
(volksgruppen.orf.at)
Januar 19th, 2016 |
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Einrichtungen, Film & Theater, Internet & Blogothek, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
Im Spätsommer 2012 fuhren rund 30 Roma-Jugendliche aus den Freiburger Flüchtlingswohnheimen für eine Woche auf die Nordseeinsel Wangerooge (Deutschland), organisiert wurde das Sommercamp vom „Roma Büro Freiburg“. Dabei entstand der Kurzfilm „Roma Invasion“, eine filmische Zusammenfassung der Aktivitäten, in der viele der Jugendlichen selbst zu Wort kommen. Der Film wurde 53.000 mal angeklickt und mit einigen hundert Postings versehen. Die meisten Kommentare kann man leider unter „Hate Speech“ subsumieren: von „Vergasen“ bis „in die Autopresse“ war die Rede. Die Fülle und Aggressivität dieser rassistischen Kommentare könnte einem wahrlich die Sprache verschlagen, doch das „Roma Büro Freiburg“ reagierte offensiv auf das Phänomen und organisierte gemeinsam mit dem Stadtjugendring einen Themenabend zur Frage „Was tun gegen Hate Speech?“. Bei der Veranstaltung im Freiburger Haus der Jugend wurde der Kurzfilm gezeigt und ausgewählte Kommentare in einer szenischen Lesung von Roma-Jugendlichen vorgetragen. Das freie Radio Dreyeckland sprach mit Tomas Wald vom „Roma Büro“ über die Veranstaltung und Gewalt gegen Roma (einen weiteren Radiobeitrag finden Sie hier).
(dROMa)
Januar 14th, 2016 |
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Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft
„Denn sie rauben sehr geschwind jedes böse Gassenkind …“
Tagung der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (GEW) und der Universität Bielefeld in Kooperation mit dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma sowie der Gesellschaft für Antiziganismusforschung.
3. und 4. März 2016 im Dokuz Sinti und Roma (Berlin)
Aufbau Haus, Prinzenstr. 84 (Aufgang 2, 3. OG), 10969 Berlin
Von Arpad bis Zigeunerfrieda: „Zigeuner“-Figuren und „Zigeuner“-Bilder bevölkern die Kinder- und Jugendliteratur seit ihren Anfängen und sind in all ihren Gattungen vertreten. Zum festen Personal gehören sie in Märchen, ebenso sind sie in kinderliterarischen Klassikern beheimatet: Man denke an Ottilie Wildermuths Das braune Lenchen (1872), Alex Weddings Ede und Unku (1931) oder Kurt Helds Die rote Zora (1941). Auch nach 1945 existieren „Zigeuner“-Kinder in vielen Werken. Sei es in Ursula Wölfels Mond, Mond, Mond (1962) oder in unterhaltungsliterarischen Romanen wie Enid Blytons Fünf Freunde-Reihe. „Zigeuner“-Bilder findet man auch in illustrierten Büchern und Comics, in aktuellen kinder- und jugendliterarischen Romanen, wie denen von Kevin Brooks, oder in autobiographischen Texten von Zeitzeugen, die Anja Tuckermann aufgezeichnet hat. – Die Tagung „Denn sie rauben sehr geschwind jedes böses Gassenkind“ greift mit ihrem Titel ein Zitat aus „Die Zigeunerfrieda“ von Georg Dennler (1910) aus diesem Textfundus auf.
Im Bereich der Literatur- und Gesellschaftswissenschaften erschien in den vergangenen Jahren eine Reihe wichtiger Veröffentlichungen, die der Geschichte dieser Konstruktionen und Stereotypenbildung, den Auswüchsen der Vorurteile und antiziganistischen Tendenzen nachgingen. Read the rest of this entry »
Januar 10th, 2016 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, Romani
Roma sam
Radijo Burgenland: 21.12.2015 | (on demand)
Keden, ando 15to decemberi 2015, andi siklipeskeri tschavengeri bar la BAKIP-atar Erba, o duj schtar tschibtschengere kenvi „Ko pomoschinel le mankuschiske?“ taj „Dschnes tu, kaj mro kheripe hi?“ angle terdscharde ule. O duj kenvi ando arto ischkolakero bersch le dajengere taj dadengere farajnistar ari dim ule taj akan andi BAKIP te uschtidel hi le. Khetan terdscharde ule o duj kenvi le ischkolschkijendar taj ischkolaschendar ando siklipe „Seminar Bildnerische Erziehung, Werkerziehung taj Textiles Gestalten“ telal i meschterkija, Gisela Kramer. Ando horvacko taj ungriko siklipe o prik bescharipe le nimtschke tekstistar la Iris Zsótéraha upre butschalim ulo. O butschaschtscha andar o Roma-Service, o Emmerich Gärtner-Horvath taj o Josef Schmidt, o kenvi ando Burgenland-Roman prik bescharde. O duj kenvi, ischkolaschkijendar andar o 5te klastscha taj jeke butschaschistar andar o Roma-Service, andi siklipeskeri tschavengeri bar la BAKIP-atar, presentirim ule. I kenva „Ko pomoschinel le mankuschiske?“ andi nimtschki taj ungriki taj andi nimtschki taj burgenlanditiki-romani tschib, le tschavenge angle gendi uli. Read the rest of this entry »
Januar 9th, 2016 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, Romani
Roma sam
Radio Burgenland: 21.12.2015 | (on demand)
An der BAKIP Oberwart wurden zwei neue Kinderbücher präsentiert. Für den Romani-Teil verantwortlich war unser Verein Roma-Service.
Im Dezember wurden im Übungskindergarten der BAKIP Oberwart die beiden viersprachigen Kinderbücher „Wer hilft dem Eichhörnchen?“ und „Weißt du, wo ich zuhause bin?“ vorgestellt. Diese beiden Bücher wurden im letzten Schuljahr durch den Elternverein herausgegeben und sind nun in der BAKIP erhältlich. Zusammengestellt wurden sie von Schülerinnen und Schülern im Unterrichtsgegenstand Seminar Bildnerische Erziehung, Werkerziehung und Textiles Gestalten unter der Leitung von Gisela Kramer. In den Unterrichtsgegenständen Kroatisch und Ungarisch wurde die Übersetzung des deutschen Textes mit Iris Zsótér erarbeitet. Die Mitarbeiter des Roma-Service, Emmerich Gärtner-Horvath und Josef Schmidt, übersetzten die Bücher ins Roman (Burgenland-Romani). Bei den Buchvorstellungen wurden die beiden Werke von Schülerinnen der 5. Klassen und einem Mitarbeiter des Roma-Service im Übungskindergarten der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik präsentiert. Das Buch „Wer hilft dem Eichhörnchen?“ wurde den Kindern in Deutsch und Ungarisch und in Deutsch und Burgenland-Romani dargeboten. Read the rest of this entry »
Dezember 27th, 2015 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radio Burgenland: 14.12.2015 | (on demand)
volksgruppen.orf.at: Die Volkshochschule der Burgenland-Roma wurde im Jahr 1999 als Teilorganisation der burgenländischen Volkshochschulen gegründet. Die Zielsetzung des Vereins ist ein Bildungsangebot für Roma und Nicht-Roma zu schaffen, die an der Sprache und Kultur der Roma interessiert sind, und Begegnungen und Austausch zwischen Roma und Nicht-Roma zu fördern. Die VHS der burgenländischen Roma versucht durch die Entwicklung und Realisierung von diversen Projekten ein breites Publikum für die Geschichte und Gegenwart der Roma zu begeistern. Peter Liszt, Mitarbeiter der VHS der burgenländischen Roma, gibt Einblick in die diversen Veranstaltungen zur Kultur und Geschichte der Roma, Ausstellungen, Lesungen, Sprachkurse etc., welche realisiert und einem breiten Publikum präsentiert wurden. Jede Veranstaltung hat auf ihre Art neue Wege in der Vermittlung von Kultur, Geschichte und sozialer Situation der Roma beschritten. Mehr darüber erfahren Sie in der Sendung „Roma sam“ auf Radio Burgenland.
Link: www.vhs-roma.eu
November 30th, 2015 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung
Ionut Stan, Leiter der GIPSYEYE NGO in Rumänien, ist eine unverzichtbare Stimme im PEARLS-Projekt, das von der EU gesponsert wird. Es geht um den Schutz jener Romakinder und -jugendlichen, die besonders betroffen von Schulabbruch und ungleichen Bildungschancen sind.
hpd/Susan Navissi, 26.11.2015: Gipsyeye arbeitet sowohl an der Aufklärung über Roma als auch im Bereich Antirassismus und Menschenrechte. Jedes Jahr ermöglicht sie vielen jungen Menschen, als Freiwillige diese Organisation zu unterstützen und wertvolle Erfahrungen zu machen. Roma, die seit Jahrhunderten Diskriminierung und tief verwurzelten Rassismus in ganz Europa erlebt haben, die die Grauen der Nazizeit in ganzer Härte erlitten, müssen immer noch um die Anerkennung ihrer Würde kämpfen. Der hpd sprach mit Ionut Stan.
hpd: Was brauchen die SchülerInnen mit Roma-Hintergrund besonders?
Ionut Stan: Zunächst einmal müssen sie verinnerlichen, dass sie genau so wie alle anderen rumänischen Kinder rumänische StaatsbürgerInnen sind mit genau denselben Rechten. Bedauerlicherweise werden sie an manchen Schulen nach wie vor diskriminiert und die Kinder bekommen den Eindruck, es sei schlecht, Roma zu sein. Aber das Gegenteil ist der Fall. Es ist eine wunderbare Ergänzung, mehrere kulturelle Einflüsse zur Verfügung zu haben. Wichtig ist, dass Eltern und Kinder ermutigt werden, ihre Bedürfnisse im Bereich Bildung zu erkennen und zu artikulieren. Es darf keine Segregation geben, Roma und Nicht Roma müssen zusammen lernen und sie müssen wissen, dass wir, NGOs, Schulinstitutionen da sind, um sie zu unterstützen. Wenn wir einen Weg finden, auch unseren Roma Kindern das Gefühl zu geben, dass sie willkommen sind, geschätzt und geliebt werden und ihr Erfolg gewünscht ist, dann sollte einer positiven Entwicklung nichts im Wege stehen.
Spielt es für Sie eine Rolle, dass an der Cosmesti-Schule zwei LehrerInnen mit Romawurzeln nach dem Universitätsabschluss LehrerInnen wurden?
Ich denke, die Funktion der positiven Rollenvorbilder kann nicht genug betont werden. Es ist heutzutage möglich, in Rumänien die eigene Karriere zu verfolgen und dabei unterstützt zu werden. Read the rest of this entry »
November 18th, 2015 |
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Interview, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

„Das haben wir nicht verdient“: Die Angst der Roma-Flüchtlingskinder vor Abschiebung (Teil V)
GfbV Berlin: Der Zustrom an Flüchtlingen nach Deutschland wird für dieses Jahr auf 800.000 geschätzt. Um Platz für sie zu schaffen, sollen vor allem Roma aus dem Kosovo abgeschoben werden. Darunter Hunderte Kinder, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Doch was bedeutet das für die Flüchtlingskinder? Wir lassen fünf von ihnen zu Wort kommen:
Nedjo*: „Schule ist ein Stück Normalität“
Ich bin vor 16 Jahren im Kosovo geboren. Zusammen mit meinen Eltern bin ich 1999 von dort aus nach Göttingen geflohen. Daran kann ich mich aber nicht mehr erinnern, ich war ja noch ein Baby. Manchmal erzählen mir meine Eltern von dieser Flucht, aber nie sehr viel. Es war sehr schrecklich und traumatisch für sie.
Ich gehe in die 10. Klasse einer Sonderschule und werde in einem Jahr meine Schule beenden. Ich habe ein wenig Probleme mit dem Deutschen, weil meine Eltern mir nicht so gut beim Lernen helfen können. Aber eigentlich schickt man jedes Kind, dessen Eltern nicht Deutsche sind, auf diese Sonderschule. Ich meine, ich bin doch genau so klug wie ein Kind deutscher Eltern! Am besten bin ich in Mathe. Vor allem Geometrie mag ich richtig gern. Nach meiner Schule möchte ich gern eine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker machen. Ich stelle es mir schön vor, diesen Beruf auszuüben, mein eigenes Geld zu verdienen und eine Beschäftigung zu haben, die mir Spaß machen wird.
Manchmal fragen mich die Menschen, ob ich mich gut in Deutschland eingelebt habe. Das finde ich merkwürdig. Schließlich bin ich ja hier aufgewachsen. In was sollte ich mich da einleben?
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November 14th, 2015 |
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Allgemeines, Interview, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

„Das haben wir nicht verdient“: Die Angst der Roma-Flüchtlingskinder vor Abschiebung (Teil IV)
GfbV Berlin: Der Zustrom an Flüchtlingen nach Deutschland wird für dieses Jahr auf 800.000 geschätzt. Um Platz für sie zu schaffen, sollen vor allem Roma aus dem Kosovo abgeschoben werden. Darunter Hunderte Kinder, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Doch was bedeutet das für die Flüchtlingskinder? Wir lassen fünf von ihnen zu Wort kommen. Rahim, heute 22, erinnert sich:
Rahim*: „Kosovo fühlt sich nicht wie Heimat an“
Ich bin vor 22 Jahren im Kosovo geboren. Zusammen mit meinen Eltern bin ich von dort aus nach Deutschland geflohen. Damals war ich noch ein Kleinkind, weshalb ich mich nicht an die Flucht erinnere. Aber meine Eltern haben mir erzählt, dass wir mit dem Auto zuerst über die deutsche Grenze bis nach Oldenburg gekommen sind. Dort wurden wir zu unserer Flucht und unseren Gründen, warum wir nun in Deutschland sind, befragt. Danach ging es für uns nach Nordhorn in Niedersachsen. Hier lebe ich nun schon sehr lange mit meiner Familie. Mein Vater ist mittlerweile leider gestorben, weshalb meine Mutter für uns Kinder allein aufkommen muss. Ich würde mir wünschen, dass ich endlich einen Job finde, um meine Mutter finanziell zu unterstützen. Die Arbeitssuche wäre leichter mit einem Aufenthaltstitel. Denn seit unserer Ankunft in Deutschland haben wir alle nur eine Duldung.
Ich habe mir seit unserer Flucht natürlich ein Leben in Deutschland aufgebaut. Das Kosovo fühlt sich nicht wie meine Heimat an, nur weil ich dort geboren wurde. Ich bin in Deutschland zu Hause. Read the rest of this entry »