Oktober 6th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Seit dieser Woche wird die Romani Ora nicht mehr vorab produziert, sondern wird live im Studio moderiert. Die Sendungen werden daher ab jetzt erst im Nachhinein auch hier im Blog veröffentlicht.
Anhören: →Sendung vom 4.10.2023 (mp3)
Im Tagesthema der „Romani Ora“ berichten wir vom Spatenstich des Bildungscampus Oberwart. Und in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ stellen die Frage: Wie religiös ist die Jugend? Dazu gibt es die internationalen Volksgruppennachrichten und Roma-Musik. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 5.10.2023 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hören Sie im Tagesthema Beitrag über den zweiten Lehrgang des romaspezifischen Arbeitsmarktprojektes „Prado Drom – Mein Weg zum Erfolg“. In „Mri historija“ erhalten Sie von Alex Gussak wissenswerte historische Fakten und Informationen über die Gemeinde Mönchhof im Bezirk Neusiedl am See.
Oktober 6th, 2023 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Wie wir andere Bilder schaffen über Sinti und Roma
Rady von RomAnity im Gespräch
DiversityFM #33, Podcast-Folge, 3.7.2022
In dieser Folge spricht DiversityFM mit Rady vom Verein RomAnity (München). Wir haben über Sinti und Roma, das Thema Antiziganismus und auch die neuen Auswirkungen durch den Ukraine-Krieg gesprochen.
(Text und Beitrag: DiversityFM)
Oktober 5th, 2023 |
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Film & Theater
Blueberry Spirits (Melleņu gari)
Dokumentarfilm von Astra Zoldnere (Lettland 2016, 12 Min., Lettisch/Romani)
„In lyrischen Bildern erzählt Blueberry Spirtits von einer Romafamilie, die ihre Sommer damit verbringt, in den Wäldern Lettlands Beeren zu pflücken und die Ernte zu verkaufen. Während der Arbeit im Wald erzählen die Familienmitglieder einander Geschichten: von magischen Orten und den Geistern ihrer ermordeten Vorfahren, die nicht zur Ruhe kommen.“ (Ethnocineca 2016)
Ein Interview (engl.) mit der Regisseurin Astra Zoldnere von 2017 gibt es hier. Und einen kleinen Artikel über den Film finden Sie im US-Magazin „TheAtlantic.com“, das den Kurzfilm unter neuem Titel auf Youtube zugänglich gemacht hat. “Ghost stories help to maintain the community’s identity in the globalized world. Telling them brings together different generations“, wird Zoldnere darin zitiert. Und: “At first, I was surprised that the Roma live in a world where past, present, and future are so connected. Different times, places, and faces entwine to form a more circular existence.“
Oktober 4th, 2023 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, dROMa (Magazin)
Aus dem dROMa-Archiv (68/2022):
Kindheitserinnerungen aus dem Krieg
Mirano Cavaljeti war einer der Großen auf den Operettenbühnen Europas. Bis zu seinem Bühnenabschied vor gut zwanzig Jahren trat der deutsche Tenor in 115 Theaterhäusern auf. Über seine Herkunft hielt er sich lieber bedeckt. Mit 89 Jahren hat er nun aber seine Lebensgeschichte veröffentlicht.
Hinter ihm liegt eine schillernde Karriere. Als umjubelter Tenor stand Mirano Cavaljeti-Richter mit vielen Stars auf der Bühne, mit Johannes Heesters teilte er die Garderobe, mit Milva reiste er durch Italien. Er brillierte in der „Zauberflöte“ ebenso wie im „Zigeunerbaron“. Vor allem das Operettenfach hatte es ihm angetan, hier feierte er seine größten Erfolge. Das Publikum lag ihm zu Füßen, auch in Österreich.
Fragen nach seiner Herkunft wusste Cavaljeti stets charmant auszuweichen. Oder er flunkerte, dass er eigentlich aus Südtirol stamme, und warf wie zum Beweis ein paar Brocken Italienisch hinterher. „Über die ganzen Jahre hinweg hielt ich an dieser Erklärung fest und glaubte schließlich fast selbst daran“, erinnert er sich. Kaum einer seiner Bühnenkollegen, und schon gar nicht das Publikum, wusste von seiner Sinti-Herkunft – und von den Schrecken seiner Kindheit.
Jetzt, mit beinahe 90 Jahren, hat er sich dazu durchgerungen, seine verschwiegene Lebensgeschichte zu Papier zu bringen. Unter dem Titel „Auf der Flucht über den Balkan“ liegen seine Erinnerungen, mit einem Nachwort versehen von der Historikerin Annette Leo, nunmehr in Buchform vor. Read the rest of this entry »
Oktober 3rd, 2023 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, dROMa (Magazin)
Aus dem dROMa-Archiv (68/2022):
Tschavoripeskere palgondoliptscha andar o haburi
O Mirano Cavaljeti jek le lek barederendar upro operetakere khelipeskere thana andi Europa sina. Dschi use leskero kisetinipe angle latsche bisch berscha, o nimtschko tenori ande 115 teateriskere khera khelahi. Pedar leskero telschtaminipe but na phukavlahi. 89 berschena akan leskeri dschivipeskeri historija ari dija.
Pal leste jek bari karijera paschlol. Ojs kamlo tenori o Mirano Cavaljeti-Richter, but prindscharde dschenenca ando pradipe te dikel sina, le Johannes Heesteriha ov peske jek garderoba ulatscha, la Milvaha duach i Italija roasintscha. Ov brilirintscha andi „Zauberflöte“ afka sar te ando „Zigeunerbaron“. Butvar o operetejakero koja aun le leske kertscha, adaj ov pre lek bareder jeriniptscha mulatintscha. O dschene uso pre leske paschlonahi, te andi Austrija.
Le phutschajiptschenge pal leskero telschtaminipe, o Cavaljeti mindig latsche andar o drom te dschal dschanlahi. Vaj ov hohavlahi, hot ov andar sud Tirol al, taj kaj le te patschan, ov mindig poar alava andi italitiki tschib palal tschidlahi. „Pedar o cile berscha, ada erklerinipe upre likerahi taj bojd te me le patschajahi“, phenel ov adi. Bojd niko leskere kolegendar taj schoha nisaj dscheno dschanlahi, leskere Sinti-telschtaminipestar – taj te pedar o bibastale terdschijiptscha ande leskeri tschavengeri cajt.
Akan, bojd 90 berschenca, phentscha ov, hot pri garudi dschivipeskeri historija tel te pisinel kamla. Telal o anav „Auf der Flucht über den Balkan“ akan leskere palgondoliniptscha, jeke palal pisime alaveha la historikerkijatar Annette Leo, ande jek kenva angle paschlon. Read the rest of this entry »
Oktober 2nd, 2023 |
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Einrichtungen, Radio, Podcast & TV
Deutschlandfunk Kultur: Die Reportage, 1.10.2023
Von Ernst-Ludwig Aster
Vor zehn Jahren eröffnete ein Schweizer Ex-Diplomat ein Hotel im Kosovo. Seine Vision: Roma, Serben und Albaner leben und arbeiten friedlich unter einem Dach. Kann das funktionieren in einem nach wie vor zerrissenen Land?
→Hotel Gračanica, Pristina
(Text und Sendung: deutschlandfunkkultur.de)
Oktober 1st, 2023 |
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Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
Für Toleranz und Respekt: Deutsche Bahn präsentiert erstmals Ausstellung gegen Antiziganismus „HinterFragen. Sinti und Roma – Eine Minderheit zwischen Verfolgung und Selbstbestimmung“ ist zu sehen bis November in den Hauptbahnhöfen Dresden, Wiesbaden und Nürnberg.
Die Deutsche Bahn AG (DB) setzt ihr Engagement gegen Antiziganismus fort. Zum ersten Mal präsentiert sie die vom Bildungsforum gegen Antiziganismus konzipierte Wanderausstellung „HinterFragen“ im Dresdner Hauptbahnhof. DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz hat sie am 25. September eröffnet – gemeinsam mit Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Katja Meier, Sächsische Staatsministerin der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung, sowie Dr. Mehmet Daimagüler, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland. Bis zum 8. Oktober 2023 ist die Ausstellung im Dresdner Hauptbahnhof zu sehen. Vom 11. Oktober bis 25. Oktober 2023 wird sie im Hauptbahnhof Wiesbaden gezeigt, anschließend folgt vom 28. Oktober bis 12. November 2023 der Hauptbahnhof Nürnberg.
Verschiedene Infopanels geben einen Überblick über die Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma in Deutschland. Kernthemen sind Antiziganismus und Verfolgung, aber auch Selbstbestimmung und der lange Kampf um Anerkennung. Mit der Präsentation der Wanderausstellung will die DB dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und Grundwerte wie kulturelle Vielfalt und Offenheit zu stärken.
Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG:
Mit dieser Ausstellung an unseren Bahnhöfen setzten wir ein deutliches Zeichen gegen antiziganistische Anfeindungen und Übergriffe. Hass und Hetze gegen einzelne Gruppen sind leider wieder salonfähig. Deshalb treten wir als Deutsche Bahn noch entschiedener für Toleranz und Respekt ein. Read the rest of this entry »
September 30th, 2023 |
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Einrichtungen, Veranstaltungen & Ausstellungen
30. Sept. 2023, ab 14:00 Uhr
Kulturbackstube, die Bäckerei, Dreiheiligenstr. 21a, Innsbruck
→Zum Programm
Früher zogen Jenische in kleinen Familienverbänden durch das Land, um den Sesshaften ihre Arbeitskraft und handwerklichen Fähigkeiten anzubieten. Als Menschen mit eigenen Lebensweisen, einer eigenen Sprache und eigenständigen kulturellen Traditionen waren sie eine soziokulturelle Minderheit, die schon früh als „Karrner“ oder „Laninger“ diskriminiert wurden und zur Sesshaftigkeit gezwungen werden sollten. Im Nationalsozialismus wurden Jenische als sogenannte Asoziale verfolgt und ermordet. Doch auch nach 1945 bis in die jüngste Vergangenheit nahm die Unterdrückung und Gewalt kein Ende, etwa durch willkürliche Gefängnisstrafen oder Kindswegnahmen durch die Jugendwohlfahrt, bei der die ihren Familien entrissenen Kinder in anerkannten Institutionen systematisch gequält, geschlagen und erniedrigt wurden. Ein dunkles Kapitel der Geschichte der Jenischen, das bis Mitte der 1980er anhielt und bis heute weiterwirkt.
Die Jenischen Kulturtage wenden sich gegen das Vergessen und treten ein für die Sichtbarmachung der jenischen Gegenwart und Vergangenheit sowie des Beitrags der Jenischen zur Tiroler Geschichte. Jenseits von herabwürdigender Stereotypisierung und der Romantisierung der fahrenden Lebensweise soll bei den Jenischen Kulturtagen ein realistischeres Bild der teils vergessenen und verschwiegenen, teils noch lebendigen Traditionen, Kultur und Lebensformen gezeichnet werden. In Gesprächen und Erzählungen über damals und heute, über Dokumente und Bilder, in Form von Musik und Handwerk. Read the rest of this entry »
September 29th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 28.9.2023 (mp3)
Rechtzeitig zum Herbstbeginn hat Marcel Horvath in Oberwart nachgefragt, wie sich die Menschen auf die bunte Jahreszeit vorbereiten. Und in „Mri historija“ hat Alex Gussak ein Gespräch aus vergangener Zeit mit der Roma-Sympathisantin Miriam Wiegele aufbereitet. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 29.9.2023 (mp3)
In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ bekommen Sie pünktlich zum Wochenende unseren Veranstaltungskalender/Mulatintschage so wie die internationalen Volksgruppennachrichten. Und in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“, erzählt uns Adi Gussak mehr über „The Real World of Andrew Tate“.
September 28th, 2023 |
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Geschichte & Gedenken, Politik
Offener Brief der Jenischen an Integrationsministerin Susanne Raab
Im Jänner 2020 hat die österreichische Regierung in ihrem Regierungsprogramm „Aus Verantwortung für Österreich“ die Prüfung der Anerkennung der Jenischen angekündigt. Heute, fast vier Jahre später, ist diesbezüglich leider nur Stillstand zu sehen. Deshalb schicken der Verein Jenische in Österreich, der Europäische Jenische Rat und das Jenische Archiv einen offenen Brief an die zuständige Bundesministerin Susanne Raab.
Sehr geehrte Frau Ministerin Susanne Raab,
wie Sie wissen, hat die im Regierungsprogramm vom Jänner 2020 angekündigte „Prüfung der Anerkennung der jenischen Volksgruppe in Österreich“ bislang nicht nur nicht stattgefunden, sie hat zudem noch nicht einmal begonnen. Angesichts der bereits verstrichenen Regierungszeit wird sie wohl ein reines Lippenbekenntnis gewesen sein? Wir, der „Verein Jenische in Österreich“, Sprecher:innen der jenischen Volksgruppe in Österreich, haben uns am 30. Jänner 2020 erstmals an Sie gewandt, bekommen aber bis heute, bei Ihnen als zuständiger Ministerin, nicht nur keinen Termin, nein, auch Medienanfragen zum Thema werden nicht beantwortet. Besorgt um unsere liberale Demokratie und irritiert über Ihr Verhalten, oder besser gesagt, Nicht-Verhalten, bleibt uns nur mehr dieser Versuch, mit Ihnen in Kontakt zu treten.
Den Angehörigen einer in Österreich immer besonders diskriminierten Minderheit – den von Ihnen ignorierten Jenischen – signalisieren Sie damit vor allem eines: Nichtanerkennung, umgangssprachlich: Ablehnung. Die Nichtanerkennung dieser Volksgruppe impliziert auch die Nichtanerkennung des Unrechts und Leids, das an Jenischen in der Nazi-Diktatur verübt wurde. Die Diskriminierung hat 1945 nicht aufgehört. Uns Jenischen hat sich diese Ablehnung eingebrannt, wir müssen bis heute damit leben, immer unter Generalverdacht zu stehen.
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September 27th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 26.9.2023 (mp3)
Anlässlich des Europäischen Tags der Sprachen hören Sie in der „Romani Ora“ einen Beitrag über die Minderheitensprachen des Burgenlandes in der Medienvielfalt. Und in der Rubrik „Mindenfeltitiko“ präsentieren wir Ihnen, passend zur Jahreszeit, ein einfaches Rezept zur Herstellung von Kürbis-Pommes. Moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 27.9.2023 (mp3)
Ein Blaudruck-Workshop in Unterwart ist heutiges Tagesthema der „Romani Ora“. Und über das Finale der BVZ-Talenteshow berichten wir in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“. Unter den Finalisten ist auch unser Mitarbeiter Marcel Horvath. Außerdem mit dabei die internationalen Volksgruppennachrichten und die abwechslungsreichste Roma-Musik aus aller Welt.
September 26th, 2023 |
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Facts & Figures
Mindestens 16 obdachlose Menschen kamen im Jahr 2022 in Deutschland gewaltsam ums Leben.
(Quelle)
September 25th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 25.9.2023 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag mit den zweisprachigen Volksgruppennachrichten und der abwechslungsreichsten Roma-Musik. In „Kultur am Montag/kultura hetvinate“ erfahren Sie mehr über den Hollywoodblockbuster „The secrets we keep“ von 2020. Darin beschuldigt eine junge Romni, die nach dem Krieg nach Amerika auswanderte, ihren Nachbarn begangener Kriegsverbrechen. Moderiert von Tina Nardai.
September 24th, 2023 |
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Einrichtungen, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radijo Burgenland: 4.9.2023 | (on demand)
Sar o bundakero ministerijum la butjake taj la virtschoftake ando lejcti bersch o phendo ar dija, o Roma taj o Sinti meg bajder upro butjakero foro, pomoschago te uschtiden. Ando keripe jeke ardipestar uso pomoschago odola ciliskera grupnatar, andi cili Austrija buteder projekti kervde ule. Afka te ando Schtacko.
„EMRO – Empowerment für Roma und Romnia“ (→folder) butschol o butjakero foroskero projekto la Caritasatar Schtacko. Pharipeskere punktscha hi o entviklinipe taj prikbescharipe le kojendar uso kvalificirinipe Romendar taj Sintijendar. O schero le projektostar o Michael Teichmann hi.
Le Teichmanniske, savo imar te uso erschti butjakero foroskero projekto la Caritastar Schtacko use sina, i khetanipeskeri buti o mogo le jerinipestar hi. O klutscho paschlol, afka o projektoskero schero, andi barikani khetani buti le kolegkijenca taj kolegenca andar i Romengeri-grupn. Afka o klijentkiji taj klijentscha le Romnjendar Tina Friedreich taj Csilla Höfler, pomoschago uschtiden. Ham te phendo ol, hot i kontinujiteta barikani hi. Ada duach o ardipe „Romengeri sor le butjakere foroske 2022–2030“ dim hi.
O dikipe use EMRO upro entviklinipe taj prikbescharipe le kojendar uso kvalificirinipe paschlol. Afka pasche o butjakero- taj sikadipeskero berotinipe te kurstscha la nimtschka tschibtschake, alfabetisirinipeskere kurtschta taj avre kvalificirinipeskere kurstscha del. Read the rest of this entry »
September 23rd, 2023 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung
Förderung von Femmes d’Europe für die Außerschulische Lernbetreuung von Roma-Service in Oberwart
BKFTV: Der Verein Roma-Service hat eine Förderung in Höhe von 4.000 Euro von der Vereinigung Femmes d’Europe erhalten, die ihren Sitz in Belgien und Luxemburg hat. Diese finanzielle Unterstützung wird dem Projekt „Außerschulische Lernbetreuung“ zugutekommen, das vom Verein Roma-Service in Oberwart angeboten wird. Überreicht wurde die Förderung von Landtagspräsidentin Verena Dunst, Brigitte Haus (Vertreterin der Femmes d’Europe) und Rainer Winter (Leiter des Burgenländischen Verbindungsbüros in Brüssel) an Emmerich Gärtner-Horvath (Geschäftsführer des Vereins Roma-Service).
Der Verein Association Femmes d’Europe – FdE – ist eine gemeinnützige Organisation, die weltweit Projekte fördert, insbesondere solche, die Frauen und Kindern zugutekommen. Die finanziellen Mittel werden durch verschiedene Veranstaltungen von ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern gesammelt. Der Vorschlag zur Förderung der Roma-Lernbetreuung mit einer zeitgemäßen IT-Ausstattung wurde vom Verbindungsbüro und dem Verein Roma-Service gemeinsam eingereicht.
Lernbetreuung vor Ort
Die Außerschulische Lernbetreuung des Vereins Roma-Service in Oberwart bietet Kindern nach Schulende Unterstützung in schulischen Angelegenheiten. Die Lernbetreuerinnen fungieren als Brücken zwischen Eltern, Pädagogen und Kindern. Der Verein stellt Mahlzeiten für die Kinder bereit und fördert sie in verschiedenen schulischen Aspekten, darunter Unterstützung bei Hausaufgaben, Förderung bestimmter Fächer und Hilfe bei Lernschwierigkeiten. Dies beinhaltet auch Probe-Tests, Übungsschularbeiten, Lernzielkontrollen und Freizeitpädagogik. Emmerich Gärtner-Horvath:
Das Projekt bietet Unterstützung für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe sowie der Sekundarstufen 1 und 2. Die Schülerinnen und Schüler kommen entweder selbstständig nach Schulende oder werden von weiter entfernten Schulen mit einem Projektbus abgeholt. Während der Lernbetreuung erhalten die Kinder Mahlzeiten und werden anschließend individuell bei ihren Aufgaben unterstützt. Es werden spezielle Übungen durchgeführt, um auf Prüfungen vorzubereiten und das Selbstbewusstsein der Kinder durch positive Lernerfolge zu stärken. Die Betreuerinnen halten engen Kontakt zu den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Eltern, um individuelle Fördermaßnahmen zu entwickeln. In der Lernbetreuung sind eine Vollzeitkraft und eine Halbzeitkraft fest angestellt, zusätzlich gibt es zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen. Derzeit werden 23 Kinder betreut. Aufgrund der Digitalisierung im Unterricht werden immer mehr computerunterstützte Lerneinheiten durchgeführt. Read the rest of this entry »
September 22nd, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 21.9.2023 (mp3)
Die Burgenland-Romni Petronella Holdosi erzählt im Interview mit Marcel Horvath über ihre Kindheit und Erfahrungen als Volksgruppenzugehörige. Kleinmürbisch im Bezirk Güssing ist der diesmalige Schauplatz unserer „Mri historija“-Reihe. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 22.9.2023 (mp3)
In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ hören Sie wie immer den Veranstaltungskalender und die Volksgruppennachrichten. In der Jugendsendung berichtet Ihnen Adi Gussak, in welchen Bereichen Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch ist.
September 21st, 2023 |
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Dokumente & Berichte, Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte
Die deutsche bundesweite Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) veröffentlicht ihren ersten Jahresbericht (für das Jahr 2022) zu antiziganistischen Vorfällen in Deutschland
→Download: Jahresbericht (pdf)
Für das Jahr 2022 haben MIA und ihre regionalen Meldestellen bundesweit insgesamt 621 antiziganistische Vorfälle erfasst. Die für das Jahr 2022 erfassten Vorfälle zeigen, dass Antiziganismus für Betroffene alltäglich ist. Jeder vierte Vorfall (158 Fälle) lässt sich dem Alltag zuordnen. Auch im Wohnkontext (121 Fälle) sowie im Umgang mit Behörden (119 Fälle) sind zahlreiche Vorfälle erfasst worden.
Bei den Vorfällen stechen besonders zwei Aspekte ins Auge: Mehr als die Hälfte der Vorfälle fiel auf die Vorfallart der Diskriminierung. Etwa die Hälfte der Fälle antiziganistischer Diskriminierung fand auf institutioneller Ebene statt. Besonders gravierende Vorfälle fanden sich im Kontext von Polizei, Jugendamt, Jobcenter sowie von kommunalen Verwaltungen, die für die Unterbringung von Geflüchteten zuständig sind. Dass so viele der Vorfälle im Kontext von staatlichen Behörden stattfinden, zeigt die immense Lücke des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) auf, welches sich aktuell auf den Bereich des privaten Rechts beschränkt. MIA fordert eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, so dass Diskriminierung durch staatliche Behörden geahndet werden kann.
Die zweite auffällige Entwicklung ist der Antiziganismus gegenüber geflüchteten Roma aus der Ukraine. Die Benachteiligung von ukrainischen Roma durchzieht verschiedene Lebensbereiche von der Einreise über die Unterbringung bis hin zum Bildungsbereich. Read the rest of this entry »
September 20th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 19.9.2023 (mp3)
Im Tagesthema hören Sie einen Beitrag über eine Spendenaktion des Vereins Lebenszeichen unter der Leitung der Romni Nadine Papai, die den Kindern der Außerschulischen Lernbetreuung des Vereins Roma-Service in Oberwart zugutekommt. Und in „Mindenfelitiko“ erfahren Sie hilfreiche Tipps, wie Sie ihr Immunsystem auf die bevorstehende Erkältungszeit stärken und unterstützen können. Moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 20.9.2023 (mp3)
Eine Delegation aus Slowenien mit rund 15 Personen besuchte die Bezirkshauptstadt Oberwart. Die Roma besuchten den Verein Roma-Service, um einen Einblick in die Bildungs- und Gedenkarbeit zu erhalten. Details dazu hören Sie im Tagesthema. Und in der Jugendsendung stellt Adi Gussak die Frage, wie wichtig der Führerschein für junge Menschen ist.
September 20th, 2023 |
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Einrichtungen, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radio Burgenland: 4.9.2023 | (on demand)
Wie das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft im Vorjahr beschloss, sollen Roma und Romnja, Sinti und Sintize auch zukünftig arbeitsmarktpolitisch gefördert werden. Im Zuge einer Sonderrichtlinie zur Förderung dieser Zielgruppe wurden österreichweit mehrere Projekte ins Leben gerufen. So auch in der Steiermark.
„EMRO – Empowerment für Roma und Romnia“ (→Projekt-Folder) heißt das Arbeitsmarktprojekt der Caritas Steiermark. Schwerpunkte sind die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Qualifizierung von Roma und Romnja, Sinti und Sintize. Geleitet wird das Projekt von Michael Teichmann (u.a. Mitarbeiter von Roma-Service und dROMa, Anm. d. Red.)
Für Teichmann, der auch schon am ersten Arbeitsmarktprojekt der Caritas Steiermark beteiligt war, ist die Beziehungsarbeit der Kern des Erfolgs. Der Schlüssel läge, so der Projektleiter, in der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus der Roma-Community selbst. So werden Klientinnen und Klienten von den Romnja Tina Friedreich und Csilla Höfler betreut. Read the rest of this entry »
September 18th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 18.9.2023 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag mit den zweisprachigen Volksgruppennachrichten und Kultur am Montag/Kultura hetvinate. Darin hören Sie heute Infos über den unerreichten und revolutionären Django Reinhardt. Durch die Sendung führt Sie wie gewohnt Moderatorin Tina Nardai.