Archive for November, 2025

Harri Stojka fordert Roma-Mahnmal in Wien

November 30th, 2025  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken

Harri Stojka80 Jahre danach: Stojka verlangt ein klares Zeichen für Roma und Sinti

Wien (OTS) – Der Musiker und Aktivist Harri Stojka fordert die rasche Errich­tung eines Mahnmals für Roma und Sinti in Österreich am Schmerling­platz in Wien. „Dort, an einem ge­schichts­träch­tigen Platz im Zentrum Wiens, soll ein sicht­bares Zeichen der Erin­nerung und An­erken­nung ent­stehen.“ Seit Jahren ver­zögert sich die Um­setzung durch Dis­kussio­nen über den Standort. „Das ist ärgerlich und respekt­los gegen­über der Roma-Com­mu­nity“, so Stojka.

Das Mahnmal soll an die Verfolgung und Ermordung der Roma während des Natio­nal­sozia­lis­mus erinnern und zugleich als Appell gegen Dis­krimi­nierung und Aus­grenzung in der Gegen­wart dienen. Stojka spricht sich auch für eine inter­natio­nale Aus­schrei­bung für die künst­leri­sche Ge­stal­tung aus.

Er richtet einen klaren Appell an den Nationalfonds, die Stadt Wien und politisch Ver­ant­wort­liche, 80 Jahre nach Ende des Zweiten Welt­kriegs endlich zu handeln und die Um­setzung dieses wichtigen Erin­ne­rungs­projekts nicht weiter hinaus­zu­schieben.

(Text: Aussendung des Vereins Voice of Diversity)

Facts & Figures (569)

November 30th, 2025  |  Published in Facts & Figures

Die in Anatolien traditio­nell ge­bräuch­lichs­ten Ober­be­grif­fe für Roma sind Çingene und Kıbtî. Die Grup­pen selbst be­vor­zu­gen Roman (Roma).

(Quelle)

Wenn Hass legal, aber trotzdem schädlich ist

November 29th, 2025  |  Published in Dokumente & Berichte, Internet & Blogothek, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

Lawful but AwfulDer Verein „ZARA – Zivil­courage und Anti-Ras­sis­mus-Arbeit“ präsentierte sei­nen 8. „#Gegen­Hass­im­Netz“-Be­richt. Der dies­jährige Bericht (→PDF-Download) wid­met sich dem Thema „Lawful but Awful“.

Der Bericht zeigt, wie sehr auch recht­lich zu­lässige Inhalte im Netz Men­schen ver­letzen, zum Schwei­gen brin­gen und ins­ge­samt einen fairen, demo­kra­ti­schen Diskurs ver­hindern.

Seit der Gründung der Beratungsstelle „#Gegen­Hass­im­Netz“ im Jahr 2017 wurden ins­gesamt 15.113 Fälle von Online-Hass doku­men­tiert, davon 1.716 im aktu­ellen Be­ratungs­jahr. Ein Großteil der Mel­dungen ist vo­rurteils­moti­viert, beson­ders häufig geht es um rassis­tische und sexistische Angriffe – oft treffen sie Men­schen, die von meh­reren Dis­krimi­nie­rungs­formen betrof­fen sind. „Ob Hass im Netz strafbar ist, hängt jedoch nicht primär davon ab, aus welchem Grund ein Mensch Hass ver­breitet. Sowohl ideo­logisch als auch nicht-ideo­logisch moti­vierte Inhalte können rechts­widrig sein – oder eben legal. Ihnen gemein­sam ist, dass sie verletzen“, erklärt Fiorentina Azizi-Hacker, Leiterin der ZARA-Bera­tungs­stellen. Die ZARA-Bera­ter*in­nen prüfen daher genau, welche recht­lichen Schritte oder anderen Maß­nahmen möglich und sinn­voll sind, um Betrof­fene in ihrem indivi­duel­len Fall best­möglich zu unter­stützen.

Der Bericht verdeutlicht, dass Hass im Netz ein breites, gesamt­gesell­schaft­liches Problem ist: Er reicht von straf­baren Dro­hungen und Verhetzung über sexua­li­sierte Gewalt und Cybermobbing bis zu „lawful but awful“-In­hal­ten, die zwar nicht gegen Gesetze ver­stoßen, aber dennoch massiv schaden. Etwas mehr als die Hälfte (54 %) der bei ZARA gemel­deten Hass-Inhalte bewer­tete die ZARA-Bera­tungs­stelle #GegenHass­imNetz als nicht-recht­lich relevant.

Legaler Online-Hass prägt den Alltag vieler Menschen und macht sichtbar, wo der Rechts­staat an seine Grenzen stößt, wenn es um den Schutz der Menschen­würde geht. Genau an dieser Schnitt­stelle beginnt die Arbeit von ZARA: Wir hören zu, beraten und handeln, wo andere Syste­me nicht greifen“, so ZARA-Ge­schäfts­füh­rerin Rita Isiba.

Der Bericht bietet neben aktuellen Zahlen und Analysen auch konkrete Hand­lungs­empfeh­lungen: Read the rest of this entry »

Romani Ora (20., 21., 24. und 25.11.2025)

November 25th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 20.11.2025 (mp3)

Im Tagesthema erfahren Sie mehr über eine Stamm­zellen­typi­sie­rungs­-Aktion des Vereins „Geben für Leben“. Und in „Mri historija“ nehmen wir Sie mit auf eine Reise in die Ver­gangen­heit. Durch die Sen­dung führt Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 21.11.2025 (mp3)

Mit den Veranstaltungshinweisen/Mulatintschage starten Sie gemein­sam mit der „Romani Ora“ ins wohl­verdiente Wochen­ende. Und über den Welt­fernsehtag klärt Sie Adi Gussak in der Jugend­sendung „Young, wild and free – le ternenge“ auf. Dazu hören Sie die viel­fäl­tigs­ten Roma-Klänge.


Anhören: →Sendung vom 24.11.2025 (mp3)

Der Start in die neue Woche fällt mit dem „Romani Ora“-Musik­montag auf Radio MORA beson­ders leicht. Die ab­wechs­lungs­reichste Roma-Musik, gemixt mit den zwei­sprachi­gen Volks­grup­pen­nach­richten.


Anhören: →Sendung vom 25.11.2025 (mp3)

Bei der Buchpräsentation von „Ungesund“ in der AK Oberwart kriti­siert der Arzt und Autor Dr. Lutz Elija Popper das Ge­sund­heits­system als zu ökono­misch und wenig pa­tient:in­nen-zen­triert. Radio MORA beric­htet darüber in der „Romani Ora“.

Slowenien verabschiedet umstrittenes Gesetz

November 24th, 2025  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

Parlamentsgebäude in Ljubljana (Bild: Fred Romero/FLickr, CC BY 2.0)Das slowenische Parlament hat vergangene Woche ein Gesetz ver­ab­schiedet, das der Polizei weit­rei­chende Aus­nahme­befug­nisse in so­ge­nann­ten „Sicher­heits­risiko­ge­bie­ten“ ein­räumt – Zonen, die, wie Kritiker be­fürch­ten, beson­ders die Roma-Ge­mein­schaften be­treffen. Damit werde die ge­samte Roma-Min­der­heit als Sicher­heits­bedro­hung be­handelt. Das „Gesetz über Notstands­maß­nahmen zur Ge­währ­­leis­tung der öffent­­lichen Sicherheit“, be­kannt als „Šutar-Gesetz“, war nach einer Gewalt­tat in Novo Mesto inner­halb weniger Wochen durch­ge­peitscht worden. In der süd­slowe­ni­schen Stadt war im Oktober ein 48-jähri­ger Mann, Aleš Šutar, bei einer Aus­einan­der­setzung vor einem Nacht­klub von einem jungen Rom tödlich ver­letzt worden. Die Tat löste rassis­tisch auf­ge­heizte Proteste, Polizei­einsätze in Roma-Sied­lun­gen und den Rücktritt des Justiz- und des Innen­ministers aus.

Trotz des Boykotts linker Parteien, die das Gesetz als repressiv be­zeich­neten, wurde es mit breiter Mehrheit ver­ab­schiedet. Um­fragen zeigen, dass rund 60  Pro­zent der Bevöl­kerung das Gesetz be­für­worten. Men­schen­rechts- und Roma-Or­gani­satio­nen sowie euro­päische Institu­tionen krit­isie­ren das Gesetz jedoch scharf. Die EU-Kom­mis­sion warnte Slowenien davor, das Gesetz un­ver­hältnis­mäßig gegen ethnische Minder­hei­ten an­zu­wenden und EU-Normen zu verletzen.

Im Folgenden geben wir eine Aussendung der Roma Foundation for Europe wieder:

Die slowenische Nationalversammlung hat gestern Abend über das so­ge­nannte „Šutar-Gesetz“ ab­ge­stimmt, das das Betreten von Wohnungen ohne richter­liche An­ordnung, erwei­terte Über­wachungs­befug­nisse und den Einsatz des Militärs bei der inneren Sicher­heit er­mög­licht. Die Roma Foundation for Europe hat vor der Ver­abschie­dung des so­genann­ten „Šutar-Ge­setzes“ durch die slowenische National­ver­samm­lung gewarnt.

Mensur Haliti, Vizepräsident der Roma Foundation for Europe, sagte: „Dieses Gesetz macht ganze Stadt­viertel zu Sicherheits­zonen und ihre Bewohner zu Sicher­heits­kate­gorien. Es senkt die politi­schen Kosten, die­jenigen ins Visier zu nehmen, die bereits von einer freien und fairen politi­schen Teilhabe aus­ge­schlos­sen sind, um daraus politi­schen Gewinn zu erzie­len. Slowenien hat etwas getan, was Europa selten zugibt: Es hat ein Gesetz ver­ab­schiedet, das eine ganze Minderheit als Sicher­heits­risiko be­handelt. Read the rest of this entry »

Romani Ora (14., 17., 18. und 19.11.2025)

November 23rd, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 14.11.2025 (mp3)

Der „Romani Ora“-Veranstaltungskalender bietet Ihnen abwechs­lungs­reiche und interes­sante Ausgeh­tipps für das Wochen­ende. Und in der Jugend­sendung „Young, wild and free – le ternenge” widmet sich Adi Gussak dem „Studenten­tag“. Dazu gibt es die un­verk­enn­bare „Romani Ora“-Musik­playlist.


Anhören: →Sendung vom 17.11.2025 (mp3)

Der Wochenstart auf Radio MORA versorgt Sie u. a. mit dem „Romani Ora“-Musik­montag: eine Stunde lang die ab­wechs­lungs­reichs­ten Roma-Songs aus allen Ecken der Welt, ge­spickt mit den zwei­sprachi­gen Volks­grup­pen­nach­rich­ten und „Kultura het­vinate“.


Anhören: →Sendung vom 18.11.2025 (mp3)

Die alljährlich stattfindende Gedenkfeier für die in der NS-Zeit ver­folgten und er­mor­deten Roma und Romnja und Sinti und Sintizze vor dem Mahnmal in Lackenbach ist Themen­schwer­punkt dieser „Romani Ora“. Durch die Sen­dung be­gleitet Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 19.11.2025 (mp3)

Das burgenländische Singspiel „Umgraben“ feierte im OHO in Oberwart seine Ur­auf­füh­rung. Mehr zum Stück hören Sie im Tages­beitrag. Außer­dem werden sie infor­mativ mit den zwei­sprachigen Volks­gruppen­nach­rich­ten ver­sorgt.

Khetanperipe ando Advent

November 19th, 2025  |  Published in Literatur & Bücher, Musik, Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen

Roma-Advent 2025 am 6. 12. 2025Traditioneller Roma-Advent 2025

LESUNG – MUSIK – KULINARIK
Sa., 6. Dezember 2025, Beginn: 19:00 Uhr
OHO in der Lisztgasse 12, Oberwart

Der traditionelle Roma-Advent wird auch heuer wieder gefeiert – ein Fest der Kultur, Musik und Kulinarik. Seit vielen Jahren wird die Ver­an­stal­tung orga­ni­siert, um den Stellen­wert der Volks­gruppe der Roma zu be­wahren und ihre reiche Tra­dition und Kultur in der Öffent­lich­keit sicht­bar zu machen. Unter dem Motto „30 Jahre Volks­grup­pen­beirat der Roma in Österreich“ steht der dies­jäh­rige Roma-Advent ganz im Zei­chen des Jubi­läums.

Lesung von Gerhard Altmann
Der burgenländische Autor und Musiker Gerhard Altmann wird im Rahmen der Ver­anstal­tung aus seinen Werken „Nord – Mitte – Süd. Mein Burgenland“ und „heazdregg und hianungraud“ lesen. Ger­hard Alt­mann, gebo­ren 1966 in Wien und wohn­haft in Pöttsching, ist seit vielen Jahren lite­ra­risch und musika­lisch tätig. Zu seinen jüngsten Ver­öffent­li­chun­gen zählen „König der Plastik­viecher“ (CD, 2020), „Nord – Mitte – Süd“ (lex liszt 12, 2023) und „Ruster Ausbruch“ (Biblio­thek der Provinz, 2024, mit Fotos von Manfred Horvath).

30 Jahre Volksgruppenbeirat der Roma
Im Rahmen des Abends wird ein Resümee über die Erfolge der ver­gan­genen drei Jahr­zehnte gezogen. Seit der ersten konsti­tuie­ren­den Sitzung am 5. Sep­tember 1995 im öster­rei­chi­schen Bundes­kanzler­amt arbeitet der Volks­grup­pen­beirat der Roma daran, die kultu­relle Identität der Roma zu stärken und die Vielfalt dieser Volks­gruppe als Teil der öster­rei­chi­schen Gesell­schaft zu fördern.

Musik und Kulinarik
Für die musikalische Umrahmung sorgen die burgen­län­di­schen Roma-Musik­grup­pen Romano Rath, die Leon Berger Band sowie Ivana Ferencova the o Zorale. Read the rest of this entry »

Gondolipe: Mulatintschago ande Lackenbach

November 17th, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 17.11.2025 | 7:56 min

Gedenkveranstaltung beim Mahnmal für Roma und Sinti in Lacken­bach

Ando gondolipe upro NS-reschi­mis­kero fapha­geripe le murdarde Romenge taj Sinti­jenge suboton ando 15. novem­beri anglo gondo­lipes­kero than le Romenge taj Sinti­jenge ande Lackenbach jek mula­tin­tschago taj kere­su­jakero telpasch­laripe tel likerdo ulo. O gondo­lipes­kero than ande Lackenbach palgon­dolinel upri bibast taj fapha­ge­riptscha, save upro Roma taj Sinti maschkar i NS-cajt kerdi uli. Ando 23. novem­beri 1940 ando agun Gutshof o „Zigeunerlager“ Lacken­bach kerdo ulo. O ande tscha­­pime Roma ande schtali taj pajti telal bibastalo dschi­vipe iste mujsini­pes­keri buti ker­nahi. Jeke bari­kane gon­doli­pes­kere mula­tintscha­goha anglo gondo­lipes­kero thanle opferen­ge le Romenge taj Sinti­jenge gond­olim ol. Adaleha jek cajchn gejng o pobis­teripe taj jek khetani cukunft ande res­peckto beschardo ol. Upri inici­jativa la burgen­landi­tika thanes­kera regi­run­gatar taj la austri­tika Lager­gemein­schaft Auschwitz ando 6. okto­beri 1984 o gondo­lipes­kero than ande Lacken­bach le agune bun­dakere presi­den­tostar Rudolf Kirch­schläger tel utschardo ulo.

Im Gedenken an die vom NS-Verbrechensregime ermordeten Roma und Sinti fand am Sams­tag, den 15. Novem­ber vor dem Mahnmal der Roma und Sinti in Lacken­bach eine Kund­gebung mit an­schlie­ßender Kranz­nieder­legung statt. Die Er­inne­rungs­stätte in Lackenbach erin­nert an das un­sägli­che Leid und die Ver­brechen, die an den Roma und Sinti wäh­rend der NS-Zeit begangen wurden. Am 23. Novem­ber 1940 wurde in einem ehemaligen Gutshof das „Zigeuner­lager“ Lacken­bach ein­ge­richtet. Die inter­nier­ten „Zi­geu­ner“ lebten in Ställen und Scheunen unter pri­mitivs­ten Bedin­gun­gen und mussten Zwangs­arbeit leisten. Mit einer feierlichen Gedenk­ver­anstal­tung am Mahnmal wurde der Opfer der Roma und Sinti in Würde gedacht und ihr An­denken bewahrt. Read the rest of this entry »

Antiziganismus: Empörung über CDU-Politiker

November 16th, 2025  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Antiziganismus stoppen (Foto: Sarah Eick, Amaroforo.de)Deutschland: Amaro Foro e.V. und MIA-Bund ver­urtei­len anti­ziga­nis­ti­sche Äu­ßerungen von CDU-Ab­ge­ord­netem und Berliner Anti­semi­tis­mus-Be­auf­trag­tem Ti­mur Husein

Amaro Foro e.V. und die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus MIA zeigen sich zutiefst empört über die jüngsten Äuße­run­gen des Berliner CDU-Ab­geord­neten und Anti­semitis­mus­beauf­trag­ten der Berliner CDU-Fraktion, Dr. Timur Husein, in sozialen Medien. In einem öffent­lichen Beitrag auf Instagram und X bezog sich Husein auf die Kandi­datur Elif Eralps für die Berliner Bürger­meis­ter*in­nen­wahl 2026 und sprach in diesem Zu­sammen­hang von „illegalen Sinti & Roma (Zigeuner) aus dem Ausland“. Diese Formu­lierung ist in mehr­facher Hinsicht in­akzep­tabel: Sie stellt einen un­zu­lässi­gen Zu­sammen­hang zwischen der Minder­heit der Sinti und Roma und ver­meintlich „il­legaler Ein­wande­rung“ her und re­pro­duziert damit jahr­hun­derte­alte anti­ziganis­tische Stereotype.

Darüber hinaus ist die Verwendung des Wortes eine rassistische und tief ver­letzende Fremd­bezeich­nung. Unter dieser Bezeich­nung wurden Sinti und Roma wäh­rend der natio­nal­sozialis­ti­schen Ver­folgung stigma­tisiert, verfolgt und ermordet. Ihnen wurde in den Kon­zentra­tions­lagern der Buch­stabe „Z“ in die Haut tätowiert – als Zeichen der Ent­mensch­li­chung und Ver­nich­tung. Durch das NS-Regime wurden 500.000 Sinti und Roma ermordet. Die Ver­wen­dung dieses Begriffs ist daher re­trauma­ti­sie­rend und ab­wertend. Dass ein deutscher Ab­geord­neter diesen Begriff heute öffent­lich nutzt, stellt eine un­erträg­liche Ver­höh­nung der Opfer des natio­nal­sozialis­tischen Völkermords dar.

Im Übrigen weisen Amaro Foro e.V. und MIA darauf hin, dass Eralp in den Aus­sagen, auf die sich Husein bezieht, explizit die histo­rische Ver­antwor­tung Deutschlands gegen­über Sinti und Roma als Opfer des NS-Genozids betont hat und sich daher für ein Bleiberecht für An­gehö­rige dieser Minderheit einsetzt. Genau diese For­derung wurde auch von der Un­abhän­gigen Kom­mission Anti­ziganis­mus in ihren Em­pfehlun­gen aus­ge­sprochen. Ein ver­ant­wortungs­voller demo­krati­scher Politiker sollte sich mit diesen Forderun­gen ernst­haft aus­einan­der­setzen, anstatt sie für populis­tische Polemik zu instru­men­tali­sieren.

Read the rest of this entry »

Romani Ora (7., 10., 11., 12. & 13.11.2025)

November 15th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 7.11.2025 (mp3)

Rechtzeitig zum Start ins Wochenende versorgt Sie die „Romani Ora“ mit dem Ver­anstalt­ungs­kalender und mit­rei­ßen­der Roma-Musik. Mehr über den „Single Day“ erfahren Sie in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ von Adi Gussak. Es mode­riert Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 10.11.2025 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA ver­wöhnt Sie mit den ab­wechs­lungs­reich­sten Klängen aus aller Welt. Außer­dem mit auf dem Pro­gramm: die zwei­sprachi­gen Volks­gruppen­nach­richten.


Anhören: →Sendung vom 11.11.2025 (mp3)

Dem „Internationalen Tag der Sprache Romanes“ widmen wir uns in dieser Ausgabe der „Romani Ora“. Im Tages­beitrag stellt Martin Horvath die Sprache der Burgenland-Roma näher vor. Durch die Sen­dung führt Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 12.11.2025 (mp3)

Im Tagesbeitrag berichtet Adi Gussak von der „Genuss­messe Oberwart“; dort dreht sich alles um regio­nale Schmankerl und Köst­lich­keiten, dazu ser­vieren wir Ihnen die Volks­gruppen­news in Deutsch und Burgen­land-Romani.


Anhören: →Sendung vom 13.11.2025 (mp3)

In der Rubrik „Mri historija“ nehmen wir Sie wieder mit auf eine Reise in die Ver­gan­gen­heit und im Tages­thema hören Sie mehr über den Öri Mulatság/ Warter Mulatság, bei dem gesun­gen, getanzt und gefeiert wurde.

Festakt: 30 Jahre Nationalfonds

November 12th, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Politik, Veranstaltungen & Ausstellungen

30 Jahre Nationalfonds: Lesung von Sarah Gärtner-Horvath (Bild: Parlamentsdirektion/​Johannes Zinner, 10.11.2025)Ein Festakt im Parlament würdigte das 30-jährige Be­ste­hen des Na­tio­nal­fonds für Opfer des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus

Mit der Einrichtung des Nationalfonds für Opfer des Natio­nal­sozia­lis­mus setzte Österreich 1995, 50 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur, ein klares und dauer­haftes Zeichen der Über­nahme von histo­ri­scher Ver­ant­wor­tung. Ein Festakt im Par­la­­ment blickte am 10. November auf drei Jahr­zehnte der tätigen Ver­ant­wor­tung des Natio­nal­fonds gegenüber den Opfern des Natio­nal­sozialis­mus und für die Stärkung der öster­reichi­schen Erin­nerungs­kultur zurück. Neben dem Rück­blick auf das Geleis­tete standen die gegen­wär­tigen und künf­tigen Auf­gaben des Natio­nal­fonds im Mittel­punkt der Ver­anstal­tung.

Haubner und Van der Bellen

Die Begrüßungsworte zum Festakt sprach Zweiter Nationalrats­prä­sident Peter Haubner. Er erin­nerte an die Gründung des National­fonds als histo­rischen Schritt, mit dem Österreich sich dazu be­kannt habe, dass das vom NS-Terror­regime ver­ur­sachte Leid niemals ver­gessen, relati­viert, ver­drängt oder ver­harm­lost werden dürfe. [...] In seiner Festrede würdigte Bundespräsident Alexander Van der Bellen die „tätige Ver­ant­wortung“ des National­fonds. Er dankte den Mit­arbei­terin­nen und Mit­arbeitern des National­fonds, die durch „bestän­digen Brückenbau“ dazu bei­ge­tragen haben, dass Über­lebende der NS-Ver­brechen und ihre Nach­kommen sich wieder als Teil Österreichs fühlen konnten. Die Erinnerung an die Ermor­deten sei ein nie ab­geschlos­sener Prozess. Erin­nerung bedeute auch An­erken­nung. Daher hoffe er auf eine würdige Gedenk­stätte für alle Opfer­gruppen der NS-Ver­brechen. [...] Über die Hinter­gründe der Ent­stehung des Fonds und die Bedeu­tung dieses Schrit­tes sprachen National­rats­prä­sident a. D. Andreas Khol und Bundes­kanzler a. D. Franz Vra­nitzky mit Natio­nal­fonds-Vor­ständin Hannah Lessing.

Dritte Generation: Sarah Gärtner-Horvath und Yuval Yaary

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Lesung der Nach­kommen der dritten Gene­ration Sarah Gärt­ner-Hor­vath und Yuval Yaary. Sarah Gärtner-Horvath las aus Erin­nerun­gen ihres Vaters Emmerich Gärtner-Horvath. Er berich­tet darin, was ihn be­wegte, 2005 am Interview­projekt zur Geschichte der Burgenland-Roma „Mri Historija“ (Meine Ge­schichte) teil­zu­nehmen und Zeit­zeugin­nen und Zeit­zeugen über ihre Erleb­nisse während der NS-Zeit zu be­fragen. Read the rest of this entry »

Roma-Fonds: Finanzielle Hilfe für Roma

November 10th, 2025  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung

Unterstützung für Bildung, Ausbildung und Härtefälle: Roma-FondsDer Fonds gewährt den Angehörigen der Volks­grup­pe der Roma in unter­stüt­zungs­wür­di­gen Fällen fi­nan­zi­elle Hilfe aller Art.

Im Einzelnen erfolgen die Fondsleistungen laut Sta­tuten:

  • im Bildungsbereich zur finanziellen Unter­stützung der Aus­bildung der Kinder und Ju­gend­lichen sowie der Er­wach­senen­bildung der Roma;
  • zur Unterstützung der Roma in ganz Österreich in besonderen Härtefällen.

Die Tätigkeit des Roma-Fonds ist gemeinnützig nach § 35 BAO und nicht auf Gewinn gerich­tet. Die Leistun­gen des Unter­stützungs­fonds an die Fonds­begüns­tig­ten sind frei­willig. Ein Rechts­anspruch auf Leistun­gen des Unter­stützungs­fonds besteht nicht. Ein Rechts­anspruch kann auch nicht aus fort­laufen­den Leis­tungen ab­ge­leitet werden.

Unterstützungen können nur aufgrund schriftlicher Ansuchen und Fest­stel­lung der Hilfs­not­wendig­keit gewährt werden. Anträge sind mittels Fonds­antrags­formu­lare zu stellen an:

Roma-Fonds, Gartenstraße 3, 7511 Kleinbachselten
Tel.: +43 / 650 427-60-62 | E-Mail: office@roma-service.at

Fondsantragsformulare sind erhältlich bei: Read the rest of this entry »

Facts & Figures (568)

November 10th, 2025  |  Published in Facts & Figures, Rassismus & Menschenrechte

15,4 Prozent der Deutschen stim­men der Aus­sa­ge „Sin­ti und Ro­ma nei­gen zu Kri­mi­na­li­tät“ eher oder voll und ganz zu. („Mitte-Studie“ 2025)

(Quelle/pdf)

Romani Ora (3.11., 4.11., 5.11. & 6.11.2025)

November 8th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 3.11.2025 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird Ihnen prä­sen­tiert von Tina Nardai. Dazu Infor­matio­nen aus aller Welt in den inter­natio­nalen Volks­grup­pen­sprachen auf Deutsch und Burgen­land-Romani.


Anhören: →Sendung vom 4.11.2025 (mp3)

Die Dienstagsausgabe der „Romani Ora“ versorgt Sie mit dem Tages­beitrag. Dieser thema­tisiert eine Übermal­aktion junger Schü­lerin­nen und Schüler des ZBG Oberwart, die anti­semitische und fremden­feind­liche Parolen an einer Brücken­wand über­malt haben.


Anhören: →Sendung vom 5.11.2025 (mp3)

In Oberpullendorf wurde dem „Roma-Retter“ György Rohonczy ein Denkmal gesetzt. Radio MORA war bei der feier­lichen Ein­weihung dabei. Mehr dazu hören Sie, neben den Volks­gruppen­nach­rich­ten und den schöns­ten Roma-Songs, in dieser „Romani Ora“. Mode­riert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 6.11.2025 (mp3)

Im Rahmen des Projektes „O drom andi cukunft“ fand in Oberwart das erste „Job­café“ statt. Radio MORA berich­tet darüber aus­führ­licher im Tages­beitrag der „Romani Ora“.

„Obeť“ / „Opfer“ (2022) jetzt auf ARTE

November 7th, 2025  |  Published in Film & Theater, Rassismus & Menschenrechte

Spielfilm von Michal Blaško (99 Min., D/SK/CZ 2022)
Buch: Jakub Medvecký. Mit Igor Chmela, Gleb Kuchuk, Vita Smachelyuk

→Online auf ARTE.tv bis 1. April 2026

Der Sohn einer Ukrainerin in einer tschechischen Kleinstadt wird zu­sammen­geschla­gen, der Verdacht fällt auf drei Roma-Jungen. Wäh­rend die Polizei er­mittelt, erfährt die Mutter, dass ihr Sohn ge­logen hat. Um ihre Ein­bürge­rung nicht zu ge­fährden, ver­heimlicht sie die Wahrheit. Bald dient der Fall als Vorwand für eine politi­sche Kam­pagne.

(Text: Programminfo ARTE.tv)

5. November: Tag der Romanes-Sprache

November 6th, 2025  |  Published in Literatur & Bücher, Romani, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft

Konferez anlässlich des internationalen Tags der Romanes-Sprache (RomanI) (Foto: Pressemitteilung COE/ERIAC)Bahtalo Interna­cio­nal­no dive e Roma­ne chibjako! Einen fro­hen Inter­natio­na­len Tag der Roma­nes-Spra­che! — Euro­pa­rat setzt sich für den Schutz der Iden­ti­tät und Kultur der Roma ein, indem er für den Erhalt der Roma­nes-Spra­che ein­tritt. Am 5. No­vem­ber or­ga­ni­sierte er ge­mein­sam mit dem Roma-Ins­ti­tut ERIAC die Kon­ferenz „Safe­­guar­ding Romani Language“.

Die Sprache Romanes ist das Herzstück der Identität der Roma, ihrer Zu­ge­hörig­keit zur Gemein­schaft und ihrer Teilhabe am gesell­schaft­lichen Leben. Heute kommt ihr eine noch größere Bedeu­tung zu: Sie ist sowohl ein Bestand­teil des kultu­rellen Erbes als auch ein leben­diges Kommu­nika­tions­mittel, das die Roma über Grenzen und Dialekte hinweg ver­bindet. Der Europarat setzt sich mit ver­schiede­nen Rechts­instru­menten und Initia­tiven aktiv für die Förderung und den Schutz von Romanes ein. So orga­ni­sierten die Abteilung Roma und Fahrende des Europa­rates und das Euro­päische Roma-Institut für Kunst und Kultur (ERIAC) anläss­lich des Inter­natio­nalen Tags der Romanes-Sprache, der am 5. Novem­ber began­gen wird, in den Räum­lich­keiten des Instituts in Berlin die sechste inter­natio­nale Kon­ferenz mit dem Titel „Erhalt der Romanes-Sprache“ („Safe­guarding Romani Language“).

Literatur und Sprache sind Säulen der Roma-Kultur

Romanes als Weg zu Identität, Gerechtigkeit und Inklusion im Kontext der inter­natio­nalen und euro­päi­schen Migration der Roma war eines der Haupt­themen der Konferenz. Diese Ver­anstal­tung brachte inter­nationale Fachleute für den Unterricht von Romanes, für Linguistik und für Kultur­erbe zu­sammen und ver­einte Stimmen aus Wissen­schaft, Be­hörden und gesell­schaft­lichen Organi­sationen, um die inter­natio­nale Reform von Ro­ma­nes voran­zu­treiben und ihren Gebrauch über Grenzen hinweg zu har­moni­sieren.

Ein weiteres wichtiges Thema war die Rolle der Literatur für den Erhalt von Roma­nes. In diesem Jahr bildete die Kon­ferenz einen neuen Meilen­stein bei der Gründung des Romanes-PEN-Zentrums, das Mit­glied des Autoren­ver­bands PEN Inter­natio­nal werden möchte. Diese Initiative zielt darauf ab, Schrift­ste­ller/in­nen, Dichter/in­nen, Über­setzer/in­nen und Ver­fech­ter/in­nen der Sprache Romanes aus ganz Europa und darüber hinaus zu­sammen­zu­bringen, um die trans­natio­nale Zu­sammen­arbeit zu fördern und die Stimmen der Roma in der inter­natio­nalen Literatur­land­schaft zu ver­stärken. Read the rest of this entry »

dROMa 79 („Liebe“ / „Kamipe“)

November 4th, 2025  |  Published in dROMa (Magazin)

dROMa 79Themenheft „Liebe“ | Temakeri heftlina „Kamipe“

Download (PDF)

Alles dreht sich um die Liebe, zumin­dest in diesem Heft und natür­lich ganz beson­ders im Kino: Zwei Doku­men­tar­filme, „Snajka“ und „Faith i Branko“, be­leuch­ten aus nächs­ter Nähe, mit wel­chen Heraus­for­de­run­gen sich inter­kultu­relle Paare herum­schlagen müssen. Roman Urbaner stellt Ihnen die Filme vor. An­schlie­ßend erzählt der tsche­chi­sche Schau­spieler und Aktivist David Tišer von den Nöten homo­sexueller Roma, einer Min­der­heit in der Min­der­heit, die zwi­schen allen Stühlen sitzt. Mit dem Verein „Ara Art“ will er das ändern. Ein Resul­tat dieser Arbeit ist die „Prager Erklärung“, die vor zehn Jahren bei der ersten inter­natio­nalen LGBTIQ-Roma-Kon­fe­renz ver­ab­schie­det wurde. Wir drucken das Manifest ge­kürzt ab. Und neben­bei ver­weisen wir auf drei Kino­filme, die sich mit der The­matik be­fassen. Über die Be­deu­tung von Mangavipen (Verlobung) und Bijav (Hochzeit) bei Roma ins­beson­dere in Tschechien, der Slowakei und Ungarn infor­mieren zwei Beiträge von Milena Hübsch­mannová. Wir machen diese vor bald 25 Jahren für die Kultur­daten­bank Rombase ver­fass­ten Texte wieder zu­gäng­lich. Und eine Erzählung von Erika Horvath aus Oberwart be­schließt dieses Heft: ein Roma-Märchen über Trauma, Liebe, Heilung und eine böse Schwie­ger­mutter.

Sa irinel pe vasch o kamipe, hatek ande aja heftlina taj igen bari­kano ando kino: Duj doku­menta­ris­kere filmtscha, „Snajka“ taj „Faith taj Branko“, sikan andar o vusko paschipe, saj upre­diptschenca inter­kultu­reli dschene donde iste pumen bescha­ren. O Roman Urbaner o filmtscha angle tumen­ge terdscha­rel. Paloda phukal o tschechitiko schau­schpi­leri taj ak­tivisto David Tišer pedar o problem­tscha le homo­seksujeli Romendar, jek tschu­lipe ando tschulipe, save maschkar o cile padi beschen. Le faraj­niha „Ara Art“ ov ada te irinel kamla. Jek resultato adala butjatar hi o „Prageris­kero erkle­rinipe“, savo angle desch berscha usi erschti inter­nacijo­nali LGBTIQ-Romen­geri-kon­fe­renca ar dim ulo. Amen o erkle­rinipe harnjardo sikavas. Taj amen use trin kinoskere film­tscha tumen vodinas, save pumen la tema­tikaha donde bescharen. Taj pedar o barika­nipe le ko­­jastar Mangavipen (so­hari­pes­kero primin­tschago) taj Bijav uso Roma, bari­kano andi Tsche­chija, Slo­vakija taj ando Ungriko, phukan duj pisinip­tscha la Milena Hübsch­mannovátar. Read the rest of this entry »

Romani Ora (27., 28., 29., 30. & 31.10.2025)

November 2nd, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 27.10.2025 (mp3)

In dieser Folge der „Romani Ora“ auf Radio MORA, moderiert von Adi Gussak, gibt es aus Anlass des Musik­mon­tags jede Menge gute Songs zu hören. Darüber hinaus steht die Rubrik „Kul­tura hetvi­nate“ auf dem Pro­gramm.


Anhören: →Sendung vom 28.10.2025 (mp3)

Im Tagesthema erwartet Sie ein Bericht über die inter­natio­nale Arbeits­markt­kon­fe­renz für die Inklusion von Roma. Und für die Rubrik „Min­den­feli­tiko“ haben wir einen Filmtipp für Sie vor­bereitet.


Anhören: →Sendung vom 29.10.2025 (mp3)

Im Tagesthema dieser Sendung berichten wir von Robino Reinhardts Lesung aus dem Buch „Brenn­nessel-Haut“. Und dazu gibt es wie gewohnt die intern­ationalen Volks­grup­pen­news und Musik.


Anhören: →Sendung vom 30.10.2025 (mp3)

In dieser „Romani Ora“ ist im Tages­thema ein Beitrag über Allerheiligen zu hören. In der Rubrik „Mri Historija“ erzählt Alexan­der Gussak über den Ort Lackenbach vor und nach dem Zwei­ten Weltkrieg.


Anhören: →Sendung vom 31.10.2025 (mp3)

In dieser Ausgabe finden Sie den Veranstal­tungs­kalender mit den besten Aus­geh­tipps. Und in der Jugend­sendung „Young, wild and free – le ter­nenge“ wird über Halloween ge­sprochen. Adi Gussak führt durch die Sendung.