Juli 31st, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 31.7.2023 (mp3)
„Roma Armee“, das Theaterstück, welches 2017 im Gorki-Theater in Berlin Premiere feierte, ist heute Thema in unserer Rubrik Kultur am Montag / Kultura hetvinate. Durch den „Romani Ora“-Musikmontag führt Sie Moderatorin Tina Nardai.
Juli 30th, 2023 |
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Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen
Vienna Flamenco Festival 2023
5.–8. Oktober 2023 | →Programm (pdf)
Aus Festivalankündigung und Programm:
Hinter jedem großen Festival steht eine Idee, die es von den anderen unterscheidet. Dem Festival Círculo Divino liegt ein Thema zu Grunde, das den Flamenco seit seiner Entstehung charakterisiert und dem wir eine große Bedeutung beimessen: dem künstlerischen Zusammenwirken von Gitanos und Payos. Wie im Dokumentarfilm Paraíso de Cristal (mehr hier), der auch im Festival zu sehen sein wird, ist das Zusammenleben von Gitanos und Payos in Andalusien einzigartig und zeigt sich in einer Natürlichkeit, die in keiner anderen zeitgenössischen Kunstform in dieser Weise existiert. Weder politische Strategien noch Gesetze können bewirken, was im Flamenco gelingt: die Vereinigung zweier Ethnien in einer der höchst entwickelten Kunstformen.
Am 16. November 2010 wurde der Flamenco von der UNESCO zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt. Es gibt kaum eine andere Kunstform, die so grenzüberschreitend funktioniert, die einerseits ihre Traditionen bewahrt und andererseits den Sprung zur Avantgarde geschafft hat. Der Flamenco befindet sich in einem Moment, der wohl einer der spannendsten in seiner Geschichte ist. Er hat die Folklore hinter sich gelassen und den Schritt auf die großen Bühnen der Welt getan. Festivals in Paris, New York, London oder Amsterdam feiern Triumphe. In Österreich gibt es im Moment keine Veranstaltung von solchem Format.
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Juli 28th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 27.7.2023 (mp3)
Marvin Horvath ist leidenschaftlicher Roma-Musiker aus Wien. Er hat sich ganz dem Hip-Hop und Rap verschrieben. Marcel Horvath stellt ihn uns etwas näher vor. In „Mri historija“ nimmt uns Alex Gussak mit auf Spurensuche nach Kaisersteinbruch im Bezirk Neusiedl. Dazu kriegen Sie die abwechslungsreichste Roma-Musik, präsentiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 28.7.2023 (mp3)
Die „Romani Ora“ mit dem Veranstaltungskalender/Mulatintschage und den internationalen Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani. In der Jugendsendung hören Sie die letzte Ausgabe mit unserer Ferialpraktikantin Aly: Sie war beim Oberwarter Kindersommer dabei und berichtet darüber in „Young, wild and free – le ternenge“.
Juli 27th, 2023 |
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Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Katharina Peters: Das deutsche Fernsehen und der Fall „Rassismus“: Mediale Inszenierungen von Sinti und Roma im Tatort und in politischen Talkshows (=Edition DISS 46), Münster: Unrast Verlag 2021, 162 S.
Das vermeintliche Wissen, das über Sinti*ze und Rom*nija kursiert, ist geprägt von negativen Stereotypen bei kaum vorhandenen Kontakterfahrungen mit Angehörigen der Minderheit. Die dominierenden Bilder werden durch die Medien verbreitet und als Wahrheiten ausgegeben und rezipiert. Sie beschränken sich außerdem nicht auf Mitglieder der Minderheit, sondern werden ohne Widerspruch auf Menschen aus Bulgarien und Rumänien übertragen. Neben der emanzipatorischen Arbeit einer zunehmenden Zahl an Selbstorganisationen ist es ein Anliegen dieser Arbeit, die medialen Inszenierungen, deren Schauplätze und Akteur*innen, sowie die dahintersteckenden Wirkmechanismen und Strukturen aufzudecken.
Katharina Peters untersucht am Beispiel der medialen Inszenierung von ›Sinti und Roma‹ im deutschen Fernsehen, wie Rassismen adaptiert und verbreitet werden. Die mit dem Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien ausgezeichnete Analyse entlarvt die als Realitäten ausgegebenen Bilder in ihrer Konstruiertheit und schafft so Raum für andere Wirklichkeitsentwürfe, die ein vielfältigeres Bild zulassen und Stereotype negieren. Der diskurs- und medienwissenschaftliche Ansatz leistet einen Beitrag, Erscheinungsformen des Rassismus in Zeiten eines weltweit erstarkenden Nationalismus am Beispiel von Antiziganismus im deutschen Fernsehen detailliert zu beschreiben. Read the rest of this entry »
Juli 26th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 25.7.2023 (mp3)
Im Tagesthema der „Romani Ora“ erwartet Sie ein Bericht über das „SV Oberwart Fußballcamp“. In „Mindenfelitiko“ machen wir heute einen kurzen Abstecher ins Barbieland – der Erfolgshit der diesjährigen Kinosaison. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 26.7.2023 (mp3)
Bereits zum zweiten Mal organisiert der Burgenländisch-Ungarische Kulturverein einen Theaterworkshop für Kinder und Jugendliche in Unterwart. Radio MORA berichtet darüber im Tagesthema. Und Adi Gussak thematisiert in der Jugendsendung das neue Album des österreichischen Erfolgsmusikers RAF Camora.
Juli 25th, 2023 |
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Romani, dROMa (Magazin)
O Caló – i tschib le Gitanojerendar
Avrijal sar ande but avre tschibtscha, save bejg taj ari ispidim ule, o Romani le Gitanojerendar na ulo putrim. Hatek andi Espanija ande jek nevi forma, ojs afka akardi keverimi tschib, prik dschivtscha.
Pal i thaneskeri tschib (espanitiki-, katalanischi-, baskischi tschib) andi Espanija afka jek baro khetan phandlipe le tschibtschendar dija: o espanitiko Caló, o Caló catalán andi Katalonija taj o Erromintxela ando Basken than. Andar i Espanija o Caló te ando Portugal (Calão), andi sud Francija taj andi Latajnamerika pelo, kaj ajgeni droma and tschalatscha.
Ada keripe, la visenschoft dschi adi fascinirinel; vaschoda, kaj ada ando glajchi koja, te ande avre riktschakere thana la Europatar – andi Bari Britanija vaj Skandinavija –, pe afka tel kheltscha. O akaripe la tschibtschakera visenschoftatar adalekse hi Pararomani. Adala tschibtscha hi, save pumari gramatikalischi strukturtscha upre den, lengere Romani-alava ham ande bare falati upre likeren: I gramatika taj o leksik (Romani-alava) andar mindenfelitike tschibtscha an.
Adi o aguno Caló, butvar tschak ande tschule falati meg angle al taj poar komentatortscha bojd naschado le diken. Ham ada te imar angle 200 berscha butscholahi, kada pumen o erschti – la romantikatar tradime – tschibtschakere forschertscha la barikana, afka phenda meripeskera tschibtschake le Gitanojerendar te interesirinel kesdinde. Read the rest of this entry »
Juli 24th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 24.7.2023 (mp3)
Luminiţa Mihai Cioabă – die rumänische Kalderasch-Schriftstellerin stellen wir Ihnen heute in „Kultur am Montag/kultura hetvinate“ vor. Außerdem mit dabei: die internationalen Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani. Durch die „Romani Ora“ führt Sie wie gewohnt Moderatorin Tina Nardai.
Juli 24th, 2023 |
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Facts & Figures
100 Jahre Türkei: In Anatolien leben neben Millionen türkischen Roma (Roman) auch die verwandten Ethnien Dom und Lom.
(Quelle)
Juli 22nd, 2023 |
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Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen
Sivdem Amenge. Ich nähte für uns.
I sewed for us.
Ausstellung von Małgorzata Mirga-Tas
Bis 3. Sept. 2023, Brücke-Museum in Berlin
Małgorzata Mirga-Tas (*1978 in Zakopane, Polen) schafft großformatige, farbenprächtige Textilcollagen und Gemälde. In ihrer ersten Einzelausstellung in Deutschland tritt sie in einen künstlerischen Dialog mit der historischen Sammlung des Brücke-Museums.
Ihre Arbeiten thematisieren historische Erzählungen, aber auch zeitgenössische Erfahrungen von Rom*nja. Oft stellt die Künstlerin alltägliche Szenen aus deren Leben dar, die mit stereotypen Fremddarstellungen brechen und diesen eine neue, selbstbewusste Rom*nja-Ikonografie entgegenstellen. Gemeinschaft, Familie, Schwesternschaft und Geschlechterverhältnisse sind zentrale Motive ihres künstlerischen Oeuvres. Die Protagonist*innen sind oftmals Personen, die der Künstlerin nahestehen: Familienmitglieder, befreundete Künstler*innen und andere wichtige Persönlichkeiten der Rom*nja-Community.
Mirga-Tas ist Bergitka-Romni und wuchs in einer Rom*nja-Siedlung im polnischen Czarna Góra auf. Ihre künstlerische Tätigkeit ist eng mit ihrem Aktivismus für die Belange der Rom*nja verbunden. Denn deren Darstellung ist seit Jahrhunderten durch den Blick von Nicht-Rom*nja geprägt und reproduziert – wie beispielsweise in Bildern von Otto Mueller – häufig unreflektiert rassistische Klischees.
In ihren Arbeiten bezieht sich Mirga-Tas auf diese problematischen historischen Bilder und verhandelt sie neu. Read the rest of this entry »
Juli 21st, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 20.7.2023 (mp3)
Im Tagesthema erwartet Sie diesmal ein Beitrag zum Thema „Mehr Sprachen – mehr Chancen“ – einer Podiumsdiskussion, die anlässlich des Jubiläumsjahres des Zweisprachigen Bundesgymnasiums (ZBG) Oberwart (Website) veranstaltet wurde. Und Peter Horvath erzählt heute in „Mri historija“, wie er die Jahre vor und nach dem Zweiten Weltkrieg als Rom im Burgenland verbracht hat. Moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 21.7.2023 (mp3)
Die „Romani Ora“ am Freitag mit dem Veranstaltungskalender/Mulatintschage. Fashion-Trends und Fashion-Hauls werden vor allem jungen Menschen über die sozialen Medien vorgelebt. Wie viel und was davon die Teenager übernehmen und nachmachen, hören Sie in der heutigen Ausgabe von „Young, wild and free – le ternenge“.
Juli 20th, 2023 |
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Ehrungen & Nachrufe, Religion
In tiefer Trauer und großer Bestürzung geben die VinziWerke bekannt, dass ihr Gründer und Wegweiser, Seelsorger und Freund, Pfarrer Wolfgang Pucher am gestrigen Mittwoch überraschend verstorben ist.
Er hinterlässt einen Bruder und dessen Familie. In dieser schwierigen Zeit gilt ihnen unser Beileid. Pfarrer Pucher hinterlässt aber auch unzählige Mitbrüder bei den Lazaristen, Mitglieder der Pfarrgemeinde, Wegbegleiter, hunderte haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, deren Inspiration er war und nicht zuletzt tausende Menschen, denen er eine Stimme gegeben hat, für die er sich mit unerbittlichem Willen kompromisslos eingesetzt und denen er mit seinen unkonventionellen Lösungsansätzen schlussendlich Obdach, eine Perspektive und ein „vinziges“ Stück Hoffnung geschenkt hat. Er hat sein Leben in die Berufung des heiligen Vinzenz von Paul und des seligen Frédéric Ozanam und somit in den Dienst an den Ärmsten in der Gesellschaft gestellt.
(Text: VinziWerke, 20.7.2023)
Juli 20th, 2023 |
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Facts & Figures, Romani
1844 veröffentlichte Enrique Trujillo das erste in Spanien herausgegebene Romani-Wörterbuch (Spanisch–Romani/Caló). Es enthält zahlreiche erfundene Wörter.
(Quelle)
Juli 19th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 18.7.2023 (mp3)
Im Tagesthema stellt Ihnen Marcel Horvath den Oberwarter Künstler und Menschenrechtsaktivisten Gerhard Unger vor. Und in der Rubrik „Mindenfelitiko“ präsentieren wir Ihnen coole Tipps gegen heiße Tage. Durch die Sendung führt Sie wie immer Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 19.7.2023 (mp3)
In der heutigen „Romani Ora“ hören Sie im Tagesthema einen Beitrag über MIPO OW, ein Informationsblog, der Nachrichten in und rund um Oberwart in Echtzeit postet. In der Jugendsendung berichtet Adi Gussak über den ersten Teil des „Power Me Podcast“.
Juli 18th, 2023 |
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Romani, dROMa (Magazin)
Das Caló – die Sprache der Gitanos
Im Gegensatz zu vielen anderen Sprachen, die bedrängt und verdrängt wurden, hat sich das Romani der Gitanos nicht einfach aufgelöst. Stattdessen hat es in Spanien in neuer Form, als sogenannte Mischsprache, überdauert.
Je nach Umgebungssprache (Spanisch, Katalanisch, Baskisch) entstand so in Spanien ein ganzer Strauß an Sprachen: das spanische Caló, das Caló catalán in Katalonien und das Erromintxela im Baskenland. Von Spanien aus gelangte das Caló auch nach Portugal (Calão), nach Südfrankreich und Lateinamerika, wo es eigene Wege einschlug.
Dieser Vorgang fasziniert die Wissenschaft bis heute; nicht zuletzt, weil er sich in ähnlicher Weise auch in anderen Randgebieten Europas, in Großbritannien oder Skandinavien, vollzog. Der Begriff der Sprachwissenschaft hierfür ist Pararomani. Das sind Sprachen, die zwar ihre alte grammatikalische Struktur aufgegeben, ihren Romani-Wortschatz aber in großen Teilen beibehalten haben: Grammatik und Lexik (Wortschatz) stammen aus unterschiedlichen Sprachen.
Heute ist das einstige Caló meist nur noch in Resten vorhanden und manche Kommentatoren sehen es bald völlig verschwinden. Aber das hieß es bereits vor 200 Jahren, als sich die ersten – von der Romantik inspirierten – Sprachforscher für die geheimnisvolle, vermeintlich sterbende Sprache der Gitanos zu interessieren begannen. Read the rest of this entry »
Juli 17th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 17.7.2023 (mp3)
Am „Romani Ora“-Musikmontag, präsentiert von Tina Nardai, ist heute Mariella Mehr (1947–2022), Schriftstellerin und jenische Volksgruppenangehörige aus der Schweiz, Thema in „Kultura hetvinate / Kultur am Montag“. Außerdem stehen wie immer die internationalen Volksgruppennachrichten auf dem Programm der Sendung.
Juli 16th, 2023 |
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Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
Ministeriumsbericht: Keine Pflegefamilien für Roma-Kinder, Hälfte der Kinder in tschechischen Säuglingsheimen gehört der Roma-Minderheit an
Fast die Hälfte von Kindern in sogenannten Säuglingsheimen in Tschechien sind Roma. Darüber informierte das tschechische Arbeitsministerium in seinem Jahresbericht über Heime für Kinder bis drei Jahre. In den entsprechenden Einrichtungen lebten im Frühling dieses Jahres insgesamt 410 Kinder, 189 davon hätten der Roma-Minderheit angehört, hieß es. In die Heime seien die Kinder zumeist aus sozialen Gründen abgegeben wurden, steht weiter in dem Bericht.
Die Säuglingsheime in Tschechien funktionieren wie Gesundheitseinrichtungen. Für den Betrieb dieser Institutionen ist Tschechien in der Vergangenheit vonseiten der EU und der UNO immer wieder kritisiert worden. Ende kommenden Jahres werden die letzten Heime schließen. Um verwaiste und verlassene Kinder sollen sich dann Pflegefamilien kümmern.
(Text: Radio Prag)
Siehe zur Problematik der Roma-Heimkinder in Tschechien auch unseren Artikel „Draußen vor der Tür“ in dROMa 68 (2022).
Juli 15th, 2023 |
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Hochschulschriften, Kunst & Fotografie, Literatur & Bücher, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Rosa Tatzber (2021): Zur visuellen Reproduktion des Antiziganismus
Masterarbeit, Universität Wien (Fakultät für Sozialwissenschaften), 111 S.
→Zum Download der UB Wien (pdf)
Abstract: Antiziganismus ist ein sozial bedingtes Phänomen, welches seit Jahrhunderten zur Diskriminierung und Verfolgung von Rom_nja und Sint_ize führt. Um Antiziganismus in seiner gesellschaftlichen Bedingtheit zu verstehen, wird auf die Kritische Theorie des Antiziganismus Bezug genommen, die dessen Ursache nicht in den Betroffenen, sondern in der pathischen Projektion der Vorurteilshaften sieht. Aufbauend auf diese Thesen wird mit dem Konzept der antiziganistischen Sinnstruktur eine Verbindung zur wissenssoziologischen Bildhermeneutik hergestellt, um der visuelle Reproduktion von Antiziganismus in fixierten Bildern nachzugehen. Vorgestellt werden vier Bildinterpretationen, welche sich mit dem antiziganistischen Potenzial auf den Ebenen der Bildgestaltung, der ikonografischen Bildtradition und des Kontextes (Facebook, VOL.at, Oe24.at, RTL.de, 9Gag.com) befassen. Wesentlich ist der Ausgangspunkt, dass Bilder ikonisch Sinn erzeugen und dieser nicht vollständig in Sprache übersetzbar ist. Daher wurde die Methode der Figurativen Hermeneutik nach Michael R. Müller gewählt. Deutlich wird, dass bereits die Choreografie der Bilder Antiziganismus visuell reproduzieren kann und sich diese in die Tradition der Fremddarstellungen einordnen lassen. Daher ist eine Sensibilisierung für visuelle Stereotype und das Aufzeigen von Gegenbildern notwendig.
Schlagwörter: Antiziganismus / Kritische Theorie / visuelle Soziologie / visuelle Stereotype
Hochschulschrift (Masterarbeit); Betreuerin: Roswitha Breckner
u:theses ist das Hochschulschriften-Repositorium der Universität Wien.
UB Wien: utheses.univie.ac.at/detail/61060
Juli 14th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 13.7.2023 (mp3)
Im Tagesthema lernen Sie heute Josef Schmidt vom Verein Roma-Service kennen. Er ist seit über 30 Jahren in der Volksgruppenarbeit aktiv. Als muttersprachlicher Romani-Lehrer unterrichtet er Burgenland-Romani bzw. Romanes an Oberwarts Schulen. In „Mri historija“ erforscht Alex Gussak die Ortschaft Kitzladen im Bezirk Oberwart. Am Mikrofon: Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 14.7.2023 (mp3)
In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ stehen die Veranstaltungshinweise/Mulatintschage und die internationalen Volksgruppennachrichten auf dem Programm. In der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ berichtet heute unsere Ferialpraktikantin Aly, wo und warum sich junge Menschen ehrenamtlich engagieren und welchen Vereinen sie in ihrer Freizeit beiwohnen.
Juli 13th, 2023 |
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Einrichtungen, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
POWER ME Podcast #2 mit Maryam Haschemi Yekani, Sept. 2022
In dieser Folge ist Maryam Haschemi Yekani zu Gast. Sie ist Rechtsanwältin und arbeitet schwerpunktmäßig im Arbeits- und Antidiskriminierungsrecht, für Letzteres ist sie auch als Trainerin tätig. Seit 2016 ist sie auch als Beraterin bei der Berliner Beratungsstelle „KiDs – Kinder vor Diskriminierung schützen“ an der Fachstelle Kinderwelten tätig. Im Interview mit Nuran erzählt sie, was die Hintergründe ihrer Beratungsarbeit sind und wie diese im Alltag aussieht. Dafür nimmt uns Maryam mit in viele interessante Beispielfälle: Wir erfahren, welche Hürden bei der Beratung von Kindern aufkommen können, wie die unterschiedlichen Instanzen Schule, Eltern, soziales Umfeld im Falle von Diskriminierungserfahrungen wirken und interagieren. Und wir erfahren, welche Chancen für eine bessere Unterstützung der Kinder und eine bessere Zusammenarbeit der Instanzen ergriffen werden können.
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Juli 12th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 11.7.2023 (mp3)
Bertie Unger ist Musiker und Journalist aus Oberwart. Marcel Horvath hat ihn im heutigen Tagesbeitrag für die „Romani Ora“ interviewt. Und in der Rubrik „Mindenfelitiko“ erklären wir Ihnen, wie Sie Lippenbalsam ganz einfach selbst herstellen können.
Anhören: →Sendung vom 12.7.2023 (mp3)
Die „Romani Ora“ am Mittwoch – diesmal mit dem Tagesthema: Mehrsprachigkeit in Burgenlands Kindergärten, den zweisprachigen Volksgruppennachrichten und dem Jugendbeitrag. Darin erfahren Sie heute mehr über die mehrteilige Fernsehdoku „Jenny und die Roma-Kinder“. Die Sendung moderiert Tina Nardai.