Tschibtscha | 14.9.2021 | 8.58 min | Redaktion: Adolf Gussak | Kamera/Schnitt: Elias Gärtner-Horvath
Sentelinipe gondolipeskero bar Schtegate
Am 10. September 2021 war es endlich soweit. Die erste Gedenkstätte für die ermordeten Romnija und Roma im Bezirk Güssing wurde errichtet. Dort, wo einst die Häuser der Stegersbacher Roma standen, veranvlassten die Initiatoren, Verein Roma-Service gemeinsam mit der Romapastoral der Diözese Eisenstadt und der Gemeinde Stegersbach, die Errichtung eines Gedenksteines. Der Gedenkstein soll ein Platz zur Erinnerung und des Mahnens sein. Vor allem soll er aber dazu dienen, den Menschen die Geschichte dieser bis heute noch immer schwer diskriminierten Volksgruppe näher zu bringen. Eröffnet wurde die Segnung vom Bürgermeister der Gemeinde Stegersbach Heinz Peter Krammer. Read the rest of this entry »
Tschibtscha | 19.8.2021 | 8.48 min | Redaktion: Adolf Gussak | Kamera/Schnitt: Elias Gärtner-Horvath
In unserem heutigen Beitrag war das TV-Erba-Team zu Besuch bei Anna Puggler. Sie ist die älteste noch lebende Romni aus dem südburgenländischen Dorf Stegersbach. Adolf Gussak führte das Gespräch mit der rüstigen 67-jährigen Volksgruppenangehörigen. Sie erzählt über ihre Kindheit, als sie noch mit ihren Eltern und ihrem Bruder unter prekären Umständen in einem kleinen Holzhaus aufwuchs. Das Haus glich einer Baracke, erzählt Anna. Ihre Eltern waren beide im KZ und schwer traumatisiert von dieser Zeit. Die Mutter hatte keine Arbeit und musste betteln, um ihre Kinder zu ernähren. Der Vater arbeitete meist als Erntehelfer. Später lebten Anna und ihre Familie im Stegersbacher Roma-Graben. An die Schulzeit erinnert sie sich nicht gerne, die Romakinder wurden teils schwer diskriminiert und auch teilweise misshandelt. Schnell wurden sie als lernschwach betitelt und in die Sonderschule abgeschoben. Frau Puggler hatte aufgrund ihrer Ethnie nicht die Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen, und musste sich mit Hilfsarbeiterjobs in der Gastronomie und im Pflegebereich durchschlagen. Read the rest of this entry »
Tschibtscha | 29.6.2021 | 8.38 min | Redaktion: Adolf Gussak | Kamera/Schnitt: Elias Gärtner-Horvath
Artschijipe andi KUGA prado ulo Suboton andi KUGA Großwarasdorf jek roasinipeskeri artschijipe prado ulo, kaj pumen o burgenlanditike flogoskere grupn presentirinde. O mulatintschago terdschol ando khetan phandlipe le programiskere redoha uso jubilejumiskero bersch „100 berscha Burgenland“. O roasinipeskero artschijipe „100 berscha Burgenland taj leskere flogoskere grupn“, savi ando khetan butschalinipe le trin flogoskere grupnendar kerdo ulo, sikal ande 30 rollups i kultura, i tschib, historija taj i identiteta le flogoskere grupnendar. O barikanipe le artschijipestar hi, kaj o cile flogoskere grupn le Burgenlandistar khetan butschalinde taj pumen khetan presentirinde. Kekaj sako pro ajgeni barikanipeskero keripe presetirintscha, hi on jek falato le thanestar. Ada kultureli mindenfelitiko hi jek barvalipe le thanestar taj on hofinen, kaj o kherodaschtscha le artschijipeske jek ande dikipe ando mindenfelitiko le flogoskere grupnendar te uschtiden, savo le Burgenlandiske pro soralipe del. Ada artschijipe le pradipeske pedar o etnischi grupn informacija te del. Duj kurke schaj o artschijipe andi KUGA kherodim ol. Ando terno dschend o “roasinipeskero artschijipe” ando ischkoli ando Burgenland ande ol. Muschikan o mulatintschago la „David Samer bandaha“, le ungrika flogoskera bandaha „Csörge“ sar la horvacka „Tamburicaha Hajdenjaki“ vodim ulo.
Am Samstagabend (26.6.) wurde in der KUGA in Großwarasdorf eine Wanderausstellung eröffnet, in der sich die burgenländischen Volksgruppen präsentieren (wir berichteten). Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Programmreihe zum Jubiläumsjahr „100 Jahre Burgenland“. Read the rest of this entry »