Facts & Figures (310)
August 31st, 2020 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
August 31st, 2020 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
August 30th, 2020 | Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken
(Quelle)
August 29th, 2020 | Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Fatretertscha le organisacijendar Lebenszeichen, Hango Roma, Newo Ziro taj Roma-Service le aunsesinipeske le SOS Mitmensch gejng o dujto scheroskero „Klubobmann“ la FPÖ-atar schtacko vasch fahetcinipe aun pumen phandle.
Ando ar le julistar o Stefan Hermann taj i FPÖ schtacko upro Facebook jek prasajipeskero videjo gejng o Roma taj Sinti arbulharde. „Amen igen holi hi, kaj austritike politikertscha prasajipeskere videjos gejng Roma taj Sinti arbulharen. Ada keripe prasajipestar bare hangi dschalan taj but Romenge taj Sintijenge andi Austrija phare gondi keren“, phenen o fatretertscha le Roma-organisacijendar andi Austrija. Amen kamaha, kaj i „Staatsanwaltschaft“ Gereci o aunsesinipe vascho fahecinipe godschikan peske aun te dikel taj hofinas, hot o auntradipe prasajipestar afka ar kerdo te ol. Read the rest of this entry »
August 27th, 2020 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
August 26th, 2020 | Published in Kunst & Fotografie, Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen
Roma sam
Radijo Burgenland: 17.8.2020 | (on demand)
Romengero-krejativi camp ande Szombathely kisetintscha
Usar o 7to dschi uso 14to august 2020 o sako berscheskero Romengero camp le Romengere kinstlerendar, save feschtinen, upro than le kulturakere kherestar Herenyi ande Szombathely, sina. Sajt schov berscha del imar ada mulatintschago, kaj Romen taj gadschen o schajipe hi, pe te resel. O camp pradimo hi taj afa sakonestar kher rodim schaj lo ol. O thaneskero taj anglutno foroskero than jek perfekti than hi, kaj i krejativiteta ando dikipes schaj ledschim ol. Le 11 Romengere kinstlertschen andar o cilo Ungriko afka o lek feder koji hi, pumaro talento upro papruschi te anel.
Financirim ol o Romengero camp le farajnistar Harofit taj le regijonali Romengere favojtinipestar andar Szombathely.
Ando lejcti berscha te dschene andar i Slovenija taj avre ungrike use sina. Vasch i aktujeli Corona pandemija taj vasch odole khetan phandle upre dipenca ando Ungriko, ada bersch tschak kinstlertscha andar i flogoskeri grupn le Romendar, use sina. Read the rest of this entry »
August 25th, 2020 | Published in Kunst & Fotografie, Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen
Roma sam
Radio Burgenland: 17.8.2020 | (on demand)
Roma-Kreativcamp in Szombathely ging mit einer Ausstellung zu Ende
Von 7. bis 14. August 2020 fand das alljährliche Romacamp der malenden und zeichnenden Roma-Künstler am Anwesen des Kulturhauses Herenyi in Szombathely statt. Seit sechs Jahren gibt es schon die Veranstaltung, bei der Roma und Nichtroma die Möglichkeit zur Begegnung haben. Das Camp ist öffentlich zugänglich und kann somit von jedem besucht werden. Die eher ländliche und vorstädtische Umgebung bietet einen perfekten Ort, um die Kreativität sichtbar zu machen. Die elf teilnehmenden Roma-Künstler aus ganz Ungarn haben somit die besten Gegebenheiten, um ihr Talent aufs Papier zu bringen.
Finanziert wird das Roma Camp vom Verein Harofit und von der regionalen Roma-Verwaltung von Szombathely.
In den letzten Jahren gab es auch Teilnehmer aus Slowenien und der ungarischen Mehrheitsbevölkerung. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie und der damit verbundenen Auflagen in Ungarn kamen dieses Jahr ausschließlich Künstler aus der Volksgruppe der Roma. Read the rest of this entry »
August 21st, 2020 | Published in Facts & Figures
August 20th, 2020 | Published in Rassismus & Menschenrechte
eignisse
Eine Recherche von Lebenszeichen! (GfbV)
12.07.2020: Ankunft von Caravans in Tulln
Die religiöse Veranstaltung wurde vorab bei den Stadtbehörden angemeldet. Es reihen sich die ersten Caravans auf der großen Wiese ein. Es werden von der Stadt sanitäre Anlagen zur Verfügung gestellt. Diese wurden vorab bezahlt, sowie auch die Entsorgungskosten des anfallenden Mülls.
12.07. bis 15.07.2020: diverse Vorfälle
Es kommt zu den ersten Spannungen zwischen der Bevölkerung von Tulln und der religiösen Gemeinde. Die teuren Autos der Minderheit führen zu Fragestellungen: „Wie können die sich sowas leisten? Das kann ja nicht mit rechten Dingen zugehen.“ Das dahinter hart arbeitende Menschen stehen, die Steuern in Österreich bezahlen, weiß keiner. Wie jedes Jahr bieten Roma und Sinti wieder verschiedene Dienstleistungen legal an.
Die Situation spitzt sich zu – es kommt zu dem ersten Angriff auf die Gemeinde. Ein Feuerwerkskörper wurde neben einen Wohnwagen geworfen. Man ist froh, dass keiner dabei verletzt wurde und man macht eine Anzeige bei der Polizei.
16.07.2020, 22:22: erster Bericht erscheint in der Zeitung HEUTE
Der Beitrag in der Zeitung HEUTE ist der erste zu dem Thema. Die Veranstaltungsbetreiber werden offenbar nicht befragt – der Sinn und Zweck der Veranstaltung von Tulln bleibt verborgen. Man spricht von Massencamping und Verstöße gegen die Corona-Regeln. Die Zeitung zitiert den FPÖ-Politiker Bors:
„‚So kann es nicht weitergehen! Wer die Gastfreundschaft der Stadt mit Füßen tritt, hat sein Gastrecht verloren‘, so FPÖ-Gemeinderat Andreas Bors. Er kritisiert auch, dass die Roma und Sinti Arbeiten im ‚Pfusch‘ anbieten würden. Bedenken hat der Freiheitliche auch wegen des Coronavirus. ‚Veranstaltungen und Zusammenkünfte größerer Menschenmengen werden momentan nur unter strengen behördlichen Auflagen zugelassen. Unter diesem Hintergrund ist es umso unverständlicher, dass hier ein Massencamping ohne grundlegende Hygienestandards von der Stadtgemeind;e genehmigt wurde. Es gibt dort weder Sanitäranlagen noch fließendes Wasser. Wer übernimmt dafür die Verantwortung?‘, will er wissen.“ Link: →www.heute.at Read the rest of this entry »
August 20th, 2020 | Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Rassismus & Menschenrechte
„Es kommt zu einem Angriff mit einem Feuerwerkskörper gegenüber den Campingplatz-Bewohnern …“
Lebenseichen! (GfbV): Alles begann am 25. Juli 2020, als NGOs nach Tulln fuhren, um dort ein Roma-Fest zu besuchen. Aufmerksam wurde der Verein Newo Ziro darauf, dass ein hetzerisches Video sich auf Facebook rasant verbreitete. Die Telefone des Vereins liefen heiß. Natalie Weinrich, Geschäftsführerin vom Verein Newo Ziro, war plötzlich mit großen Ängsten der Community konfrontiert. Nicht nur die Roma/Sinti in Tulln, sondern auch die gesamte Community waren besonders geschockt, als auch FPÖ-Politiker begannen, das Video zu kommentieren und zu teilen. Deswegen setzt die Community nun ein „Zeichen gegen rechts“ mit einer weiteren Anzeige. Lebenszeichen!, Newo Ziro, Hango Roma und Roma-Service schließen sich der Anzeige von SOS Mitmensch an (wir berichteten).
Roma/Sinti in Österreich: Beim Beten bedroht
An der Einfahrt zur großen Wiese fällt ein Schild ins Auge: „Jesus rettet“ steht dort. Dahinter reihen sich 150 geräumige Wohnwagen um ein Festzelt. An der Südumfahrung Tulln am Stadtrand sind rund 600 Sinti und Roma zu einer christlichen Zeltmission zusammengekommen. Diese offene Veranstaltung, zu der jeder kommen kann, ist für Roma und Sinti auch eine Chance, sich als wichtigen Teil der Gesellschaft zu präsentieren.
August 15th, 2020 | Published in Facts & Figures, Jugend & Bildung
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August 14th, 2020 | Published in Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Roma-Vertreter/innen schließen sich Verhetzungsanzeige gegen FPÖ Steiermark an. Anti-Roma-Hassvideo sorgt bei Roma-Organisationen für Entsetzen
Vertreterinnen und Vertreter der Organisationen Lebenszeichen, Hango Roma, Newo Ziro und Roma-Service schließen sich der Anzeige von SOS Mitmensch gegen den stellvertretenden Klubobmann der FPÖ Steiermark aufgrund des Verdachts der Verhetzung an. Anlass ist ein Ende Juli von Stefan Hermann und der FPÖ Steiermark auf Facebook verbreitetes Hassvideo mit wüsten Beschimpfungen gegen Roma und Sinti (wir berichteten).
„Wir sind zutiefst entsetzt darüber, dass österreichische Politiker Hassvideos gegen Roma und Sinti verbreiten. Dieses Schüren von Hass hat große Wellen geschlagen und bei vielen Roma und Sinti in Österreich große Sorgen hervorgerufen“, so die Vertreter/innen namhafter Roma-Organisationen in Österreich.
Wir wollen, dass die Staatsanwaltschaft Graz die Verhetzungsanzeige sorgfältig prüft und wir hoffen, dass dem Anstacheln von Hass Einhalt geboten wird. Read the rest of this entry »
August 10th, 2020 | Published in Facts & Figures
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August 7th, 2020 | Published in Einrichtungen, Frauenrechte
Neu im VHS-Projekt DROM: Ab 12.8.2020 bietet der „Romnja FrauenRaum“ einen ungezwungenen Freiraum, um sich auszutauschen und Beratungsangebote kennenzulernen.
„Die Wiener Volkshochschulen treten seit jeher für Chancengleichheit und leistbare Bildung für alle Menschen, egal woher sie kommen, ein. Das Projekt „DROM – Empowerment für Roma“ leistet einen wichtigen Beitrag, Angehörigen der Roma-Community in Wien den Zugang zu Bildungsangeboten und in weiterer Folge zum Arbeitsmarkt zu erleichtern“, meint Herbert Schweiger, Geschäftsführer der Wiener Volkshochschulen. Ab 12. August gibt es nun ein neues Angebot speziell für Frauen: Der „Romnja FrauenRaum“ bietet die Möglichkeit, sich jeden Mittwoch von 10 bis 12 Uhr (20., Brigittapl. 1) bei Kaffee und Kuchen über aktuelle Themen auszutauschen. Bildungsberater/innen sind vor Ort, um bei verschiedensten Anliegen weiterzuhelfen, Fragen zu beantworten und das passende Bildungsangebot zu finden. Beraten wird in den Sprachen: Deutsch, Romanes, Bulgarisch und Bosnisch/Kroatisch/Serbisch (BKS).
Ein FrauenRaum
„Frauenfreiräume sind wichtig, um frauenspezifische Themen und Lebensumstände in einem geschützten Rahmen besprechen zu können. Das ist ein wichtiges Element von Empowerment und Selbstbestimmung. Ich freue mich, dass wir mit dem ,Romnja FrauenRaum‘ ein niederschwelliges Angebot schaffen konnten, das Hemmschwellen abbaut und zur Vernetzung der Frauen untereinander beitragen kann“, so Michaela Schipper-Schauer, Projektleiterin von DROM.
August 6th, 2020 | Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken
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August 5th, 2020 | Published in Einrichtungen, Interview, Radio, Podcast & TV
Neues Projekt RomAnity.de in München: Sinti und Roma in ihrem Alltag kennenlernen
Radio LORA München, 29.7.2020
→Anhören, 58:02 min (mp3)
In dem Interview stellt Radoslav Ganev, stellvertretender Leiter einer Sozialstation in München und Initiator des Projektes, die Ziele von RomAnity.de vor, u.a.: Vorurteile abbauen; Kunst- und Kulturschaffende sowie andere großartige Persönlichkeiten vorstellen; Einblicke in die Lebens- und Gedankenwelt von Sinti und Roma gewähren; positive Bilder schaffen.
Er erzählt, wie er als 8-jähriger Bulgare ohne jede Sprachkenntnisse in einer deutschen Klasse saß. Wie aus ihm, einem Hauptschüler, dem die Lehrer von der Realschule abgeraten haben, ein studierter Politologe geworden ist. Von persönlichen Diskriminierungserfahrungen und wie erschrocken er war, als er in einem Kinderbuch, das er seinem Kind vorlesen wollte, die verzerrte negative Darstellung von ‚Zigeunern‘ als Gauner und Betrüger vorfand.
Im Interview wird DROM, eine Beratungseinrichtung der Berufsbezogenen Jugendhilfe in München erwähnt. Read the rest of this entry »
August 4th, 2020 | Published in Geschichte & Gedenken
Israelitische Kultusgemeinde Wien: „Völkermord an Roma und Sinti ins kollektive Bewusstsein bringen. Nur so erfüllen wir den Auftrag, der sich aus der Formel ‚Nie wieder!‘ ableitet.“
„Mehr als 500.000 Sinti und Roma wurden während der nationalsozialistischen Herrschaft ermordet“, erinnert Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und der Israelitischen Religionsgesellschaft in Österreich anlässlich des Gedenktags am 2. August. „Bis heute wird dieser Genozid nicht nur verharmlost, viel zu wenig ist er im kollektiven Bewusstsein der europäischen Gesellschaften verankert.“
Allein heute vor 76 Jahren, am 2. August 1944 wurden 4.300 Roma und Sinti in den Gaskammern in Auschwitz ermordet. „Sie wurden von den Nationalsozialisten aus einem einzigen Grund verfolgt und ermordet: Sie waren eine Volksgruppe, die als minderwertig betrachtet wurde. Die Lehre daraus ist klar: Nie wieder dürfen wir zulassen, dass sich Menschen über andere stellen. Jedes menschliche Leben ist lebens- und schützenswert“, so Deutsch.
Der Genozid, „Porajmos“ auf Romani genannt, der im Juli 1938 mit Einführung der Zwangsarbeit für die damals rund 12.000 österreichischen Roma und Sinti begann, wurde erst viele Jahrzehnte nach Ende der Shoah als solcher anerkannt. Oskar Deutsch: „Es ist unser aller Pflicht, nicht nur im Namen der Sinti und Roma, sondern im Namen von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und der Menschenwürde, jeden Tag gegen Antiziganismus aufzustehen. Read the rest of this entry »
August 3rd, 2020 | Published in Facts & Figures, Romani
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August 2nd, 2020 | Published in Geschichte & Gedenken, Politik
Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka: Genozid an Roma und Sinti darf nicht in Vergessenheit geraten. Botschaft zur Erinnerung an nationalsozialistischen Massenmord vor 76 Jahren
Der 2. August ist der Gedenktag, der an den „Porajmos“, den nationalsozialistischen Massenmord an den europäischen Roma und Sinti, erinnert. In der sogenannten „Zigeunernacht“ vom 2. auf den 3. August 1944 wurden alle Häftlinge, die zu diesem Zeitpunkt noch in dem als „Zigeunerager“ bezeichneten Lagerabschnitt des KZ Auschwitz am Leben waren, in den Gaskammern ermordet.
„Der Genozid an den europäischen Roma und Sinti darf nicht in Vergessenheit geraten“, sagt Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka in einer Botschaft zum heutigen Gedenktag. „Der Anfang war, dass der nationalsozialistische Verbrecherstaat Sinti und Roma als sogenannte ‚Asoziale‘ und ‚Fremdrassige‘ ausgrenzte. Am Ende fielen eine halbe Million Sinti und Roma dem nationalsozialistischen Rassenwahn zum Opfer.“ „Heute ist die Kultur der Roma und Sinti ein integraler Bestandteil der österreichischen Identität“, erklärt Nationalratspräsident Sobotka abschließend.