Was ist in Tulln wirklich passiert?
August 20th, 2020 | Published in Rassismus & Menschenrechte
Eine Chronologie der relevanten Er
eignisse
Eine Recherche von Lebenszeichen! (GfbV)
12.07.2020: Ankunft von Caravans in Tulln
Die religiöse Veranstaltung wurde vorab bei den Stadtbehörden angemeldet. Es reihen sich die ersten Caravans auf der großen Wiese ein. Es werden von der Stadt sanitäre Anlagen zur Verfügung gestellt. Diese wurden vorab bezahlt, sowie auch die Entsorgungskosten des anfallenden Mülls.
12.07. bis 15.07.2020: diverse Vorfälle
Es kommt zu den ersten Spannungen zwischen der Bevölkerung von Tulln und der religiösen Gemeinde. Die teuren Autos der Minderheit führen zu Fragestellungen: „Wie können die sich sowas leisten? Das kann ja nicht mit rechten Dingen zugehen.“ Das dahinter hart arbeitende Menschen stehen, die Steuern in Österreich bezahlen, weiß keiner. Wie jedes Jahr bieten Roma und Sinti wieder verschiedene Dienstleistungen legal an.
Die Situation spitzt sich zu – es kommt zu dem ersten Angriff auf die Gemeinde. Ein Feuerwerkskörper wurde neben einen Wohnwagen geworfen. Man ist froh, dass keiner dabei verletzt wurde und man macht eine Anzeige bei der Polizei.
16.07.2020, 22:22: erster Bericht erscheint in der Zeitung HEUTE
Der Beitrag in der Zeitung HEUTE ist der erste zu dem Thema. Die Veranstaltungsbetreiber werden offenbar nicht befragt – der Sinn und Zweck der Veranstaltung von Tulln bleibt verborgen. Man spricht von Massencamping und Verstöße gegen die Corona-Regeln. Die Zeitung zitiert den FPÖ-Politiker Bors:
„‚So kann es nicht weitergehen! Wer die Gastfreundschaft der Stadt mit Füßen tritt, hat sein Gastrecht verloren‘, so FPÖ-Gemeinderat Andreas Bors. Er kritisiert auch, dass die Roma und Sinti Arbeiten im ‚Pfusch‘ anbieten würden. Bedenken hat der Freiheitliche auch wegen des Coronavirus. ‚Veranstaltungen und Zusammenkünfte größerer Menschenmengen werden momentan nur unter strengen behördlichen Auflagen zugelassen. Unter diesem Hintergrund ist es umso unverständlicher, dass hier ein Massencamping ohne grundlegende Hygienestandards von der Stadtgemeind;e genehmigt wurde. Es gibt dort weder Sanitäranlagen noch fließendes Wasser. Wer übernimmt dafür die Verantwortung?‘, will er wissen.“ Link: →www.heute.at Read the rest of this entry »