Interview

Interview: „Romano Sumnal“ in Leipzig

August 29th, 2018  |  Published in Einrichtungen, Interview, Radio, Podcast & TV

Deutschland - Jugendgruppe des Vereins Romano Sumnal (Foto: Romano Sumnal)Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma in Leipzig – der Verein Ro­ma­no Sum­nal

RadioBlau, Sendung vom 20.08.2018
→Anhören mp3 (11:55 min, 27 MB)

Ein Interview mit Petra Sejdi vom Verein „Ro­ma­no Sum­nal. Verein für Ro­ma in Sachsen | O klubi e Ro­men­ge taro Sach­sen“ in Leipzig. An­läss­lich einer Foto­ausstel­lung zur Ge­schich­te der Sinti und Roma im Natio­nal­sozia­lis­mus blickt eine Ver­anstal­tung in Leip­zig auch auf die spe­ziell Leip­zi­ger Ge­schich­te. RadioBlau hat mit Petra Sejdi über Ge­schich­te und Ge­gen­wart ge­spro­chen.

(Text: Radio Blau)

Radio: „Vergiss die Photos nicht …“

August 15th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Kunst & Fotografie, Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft

Unku (Erna Lauenburger) wurde in Auschwitz ermordet. Ein biografischer Kinderroman aus dem Jahr 1931, der in der DDR neu aufgelegt wurde, machte sie berühmt. Hanns Weltzel hat sie als Jugendliche porträtiert. (Bild: University of Liverpool Library)Interview zur Ausstellung in Leipzig
Felsenkeller, 16.8. bis 23.8.2018

Sendung von RadioBlau, 13.8.2018
→Anhören mp3 (34:04 min, 78MB)

Am Donnerstag wird die Ausstellung „‚…vergiss die Photos nicht, das ist sehr wichtig…‘ – Die Ver­fol­gung mit­tel­deutscher Sinti und Roma im Natio­nal­sozia­lismus“ im Fel­sen­keller in Leip­zig-Plagwitz er­öff­net. RadioBlau hat mit Jana Müller vom AJZ Dessau ge­spro­chen, die sich mit der Ge­schich­te der Sin­ti und Roma in Dessau-Rosslau und der Re­gion be­schäf­tigt hat. Im Ge­spräch geht es auch um die Ver­knüp­fung zwi­schen der lo­ka­len Des­sau­er Geschichte und dem in der DDR ja sehr po­pulä­ren Roman „Ede und Unku“ von Grete Weiskopf alias Alex Wedding. Die in der Aus­stel­lung zu sehen­den Photo­gra­phien von Hanns Weltzel sind zwi­schen 1932 und 1939 zu­stande ge­kom­men. Read the rest of this entry »

RomaRespekt #25: Joscho Stephan

Mai 25th, 2018  |  Published in Interview, Musik, Radio, Podcast & TV

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #25: „Joscho Stephan, Jazzgitarrist und Django­loge“

Sendung vom Mai 2018: Joscho Stephan (Website) zählt zu den heraus­ragen­den Gitar­ris­ten des Gypsy-Swing, der in der Tradi­tion von Django Reinhard spielt. Im Inter­view spricht er darüber, was es heute be­deu­tet, diese Musik zu spie­len, wie er mit ihr um­geht und was sein per­sön­li­cher Hinter­grund damit zu tun hat. Da­zwi­schen hört Ihr eini­ge Stücke von Joscho Stephan und sei­nen Kol­le­gen, die sie im Jazzclub Tonne in Dresden ge­spielt haben.

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

„Vom vergessenen Holocaust erzählen“

Mai 5th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV

Zoni Weisz, geb. 1937, als Kind (Foto: rromani-resistance.comEr hat als einziger aus seiner engeren Familie die Ver­fol­gung durch die National­sozia­lis­ten über­lebt: Heute setzt Zoni Weisz seine ganze Ener­gie daran, an die Ermor­dung der Sinti und Roma zu er­innern und die Tra­di­tio­nen seines Volkes be­kann­ter zu machen.

Deutschlandfunk | Im Gespräch | 4.5.2018
Moderation: Britta Bürger
➜Beitrag anhören

Für das größte Blumengesteck der Welt wurde er mit einem Ein­trag ins Guin­ness-Buch der Re­korde be­lohnt. Zoni Weisz mach­te als Florist eine glanz­volle Karriere und ver­sorgte vier Gene­ra­tio­nen der nie­der­ländi­schen Königs­familie mit Blu­men­schmuck – von der Tisch­deko­ra­tion über die auf­wendig floral ge­stal­tete Hoch­zeit bis hin zur In­augu­ra­tions­feier. Die Blumen hät­ten sein Leben sehr be­rei­chert, sagt der 81-Jäh­rige. Seit er in Rente ist, setzt sich Zoni Weisz dafür ein, die Ver­fol­gung und Er­mor­dung von Sinti und Roma wäh­rend des National­sozialis­mus ins Be­wusst­sein zu rufen. Read the rest of this entry »

Radio: Herbert Heuß im Gespräch

April 19th, 2018  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Radiointerview: Herbert Heuß, wissenschaftlicher Leiter des Zentralrats in Deutschland (Foto: minderheitensekretariat.de)Sendung von Radio LORA München
Gestaltung: Andrasch Neunert, 15:36 min, 11 MB

➜Anhören (mp3)

Am 8. April wurde der Internationale Roma-Tag be­gan­gen. Nun zähl­ten die Sinti und Roma mit den Schwu­len zu den letz­ten ehe­maligen Häft­lingen, die nach dem Krieg ent­schä­digt wur­den, ihre Qual blieb lange Zeit ein Tabu. Radio LORA München frag­te Herbert Heuß, den wis­sen­schaft­li­chen Lei­ter beim Zentral­rat Deut­scher Sinti und Roma, nach dem, was Sinti und Roma an die­sem Tag durch den Kopf geht … sicher nicht nur, aber doch auch die Opfer ihrer Vor­fah­ren in den Nazi-KZs. Her­bert Heuß über die Not­wen­dig­keit, ebenso wie Homo­phobie und Anti­semitis­mus auch den Anti­ziganismus kon­se­quent zu be­kämpfen.

(Sendung und Text: Radio LORA/Freie-Radios.net)

„Die Kraft, mein Doppel­leben zu be­en­den“

März 11th, 2018  |  Published in Interview, Rassismus & Menschenrechte

 Gianni Jovanovic - "Als Rom bist du in Deutschland heute noch Außenseiter"  Gianni Jovanovic ist Aktivist und Initiator von "Queer Roma"  (Foto: Amnesty International)Gianni Jovanovic bekam schon als Kind einen Pflaster­stein ins Gesicht – mitten in der Nacht bei einem ras­sis­ti­schen An­schlag. Als schwuler Deutsch-Rom erlebt der Grün­der der Initia­tive „Queer Roma“ auch homo­feind­li­che Dis­kri­mi­nie­rung, gegen die er an­kämpft.

Gianni Jovanovic berichtet auf Amnesty.de über den Weg zur Gründung von „Queer Roma“:

Mit Mitte 20 hatte ich mein Coming-Out und war auf schwie­rige Reak­tio­nen gefasst. Aber letzt­lich ist man doch nie vor­berei­tet. Mein Vater war furch­tbar auf­ge­bracht, meine Mutter fiel auf der Stelle in Ohn­macht. Ihnen zu­liebe habe ich mich zu einem Arzt schlei­fen las­sen. Auch der konnte ihnen nichts an­de­res sagen, als dass mit mir alles bes­tens in Ord­nung ist. Doch wie sollten sie das ver­stehen? Sie sind ein­fache Roma und leben in einer Com­mu­nity mit teils noch immer extrem kon­ser­va­ti­ven Werten. Homo­sexualität gibt es bei uns nicht, so die Hal­tung der meisten.

Ich wusste, dass das nicht stimmt und dass mit mir „alles in Ord­nung ist“. Weil man die Struk­tu­ren aber ver­in­ner­licht, in denen man auf­wächst, habe ich mich gefügt: Mit 14 habe ich ge­hei­ratet, mit 16 wurde ich das erste Mal Vater, mit 18 das zweite Mal. Ich hatte da­mals keine Kraft, mei­nem Um­feld zu er­zählen, wer ich wirk­lich bin. Aus­gren­zung kannte ich schon auf an­de­rer Ebene, ich brauchte meine Com­mu­nity als Halt.

Mit antiziganistischem Rassismus bin ich groß geworden. Ich habe eine Narbe an der Stirn, weil un­sere Unter­kunft in den acht­zi­ger Jahren mit Molotow­cock­tails be­wor­fen wurde. Als Rom bist du in Deutsch­land heute noch Außen­seiter. Read the rest of this entry »

„Ich fühlte mich komplett fremdbestimmt“

März 11th, 2018  |  Published in Interview, Rassismus & Menschenrechte

Gianni Jovanovic (Foto: via Buzzfeed)„Es ist das Wichtigste, das ich in meinem Leben getan habe“, sagt Gianni Jovanovic über sein Coming-out. Auf­ge­wach­sen in einer tra­di­tio­nel­len Roma-Fa­mi­lie, zwangs­ver­hei­ra­tet und mit 18 zwei­fa­cher Vater, kämpft Jova­novic heute mit der Initia­tive „Queer Roma“ ge­gen Homo­pho­bie und Ras­sis­mus.

Gianni Jovanovics Eltern sind traditionelle Roma und ka­men als Gast­arbei­ter nach Deutschland. Er war da­mals sie­ben Jahre alt und erin­nert sich, wie die Fami­lie zu­nächst sehr herz­lich auf­ge­nom­men wur­de, sich dann aber das Blatt auf er­schre­ckende Weise wen­dete. Schließ­lich traf ihn so­gar ein Stein und auf das Haus der Fa­milie wurde ein Molotow­cock­tail ge­wor­fen. Es habe aber auch Men­schen ge­ge­ben, die ihm sehr ge­hol­fen hät­ten.

Als Teenager wurde er zwangsverheiratet und war mit 18 Jah­ren bereits Vater zweier Kinder. Mit Mitte 20 merk­te er, dass irgend­etwas nicht stimm­te: „Ich fühlte mich komplett fremd­be­stimmt.“ Schließ­lich of­fen­barte er den Eltern seine Homo­sexualität. Für sie brach eine Welt zu­sam­men. Doch Gianni Jova­novic be­reute seinen fol­gen­rei­chen Schritt nicht. Nach Jah­ren des quä­lenden Doppel­lebens fühlte er sich befreit und kämpft heute mit seiner Kölner Initia­tive „Queer Roma“ gegen Homo­phobie und Rassis­mus. Die Roma-Com­mu­nity hat ge­lernt, ihn zu ak­zep­tie­ren, zu seinen Kin­dern und Enkeln hat er eine liebe­volle Be­zie­hung, und seit kur­zem ist er auch wieder ver­hei­ra­tet: mit dem Mann sei­nes Lebens.

Lesen bzw. hören Sie bitte den hier nur aus­zugs­weise wieder­gege­be­nen Bei­trag in vol­ler Län­ge auf deutschlandfunkkultur.de.

Siehe auch:
Initiative „Queer Roma“: „Roma und schwul, geht das überhaupt?“
Gianni Jovanovic ist Roma und schwul


Bajrot papal nevo konstiturim ol

Januar 19th, 2018  |  Published in Einrichtungen, Interview, Politik, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
8.1.2018 | (on demand)

Roma-Beiratsvorsitzender Emmerich Gärtner-Horvath (Foto: Roma-Service)Flogoskero grupnengero bajrot: Gärtner-Horvath ter­dscha­rel pe papal uso völi­ni­pe le ang­le­besch­tostar

Ada bersch, ando feberi vaj merc, o flogoskero grup­nen­gero bajrot pa­pal nevo kon­sti­tu­rim ol. O angle­beschto Em­me­rich Gärt­ner-Hor­vath papal te kani­di­ri­nel kam­la. Ov adi khe­ro­daschi use i adive­sa­keri sen­dung Roma sam hi.

Le paldikipeske o Emmerich Gärtner-Horvath la butja­ha le Romane or­ga­ni­saci­jendar lo­schando pe sikal. Poar bari­kane pro­jektscha sar ando mediji ba­rika­ne prik be­scharde ule taj o upre ter­dscha­vipe le gon­doli­pes­kere tabli­nen­dar latsche reja­li­sirim ol. Te o Em­me­rich Gärt­ner-Hor­vath o scha­ji­pe usch­tidija i funk­cijo­na ando bajrot papal pantsch ber­scha te kerel, leske i lek bari­ka­neder buti hi, o konstruk­tivi dijalog la neva regi­run­gaha te kerel, phe­nel lo. „Te i medi­ja­keri buti andi flogos­keri grupn andi redak­cija leske meg min­dig bari­kano hi“, phenel o angle­besch­to Emme­rich Gärt­ner-Horvath.

Kada o Rudolf Sarközi mulo, i funkcijona jek bersch schutschi atschini. O Emmerich Gärtner-Horvath andar Roma-Service o anglebeschipe le flogoskere grupnengere bajrotistar le Romendar ando merc 2017 prik lija.

(volksgruppen.orf.at)

Roma-Volksgruppenbeirat wird neu gewählt

Januar 16th, 2018  |  Published in Einrichtungen, Interview, Politik, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
8.1.2018 | (on demand)

Roma-Beiratsvorsitzender Emmerich Gärtner-Horvath (Foto: Roma-Service)Volksgruppenbeirat: Gärtner-Horvath stellt sich nochmals zur Wahl als Vor­sitzender

volksgruppen.orf.at: Heuer, im Februar oder März, wird der Volksgruppenbeirat für Roma neu konstituiert. Dessen Vorsitzender Em­me­rich Gärt­ner-Hor­vath will noch­mals kan­di­die­ren. Er ist zu Gast in der aktuel­len Aus­gabe von Roma sam.

Rückblickend zeigt sich Gärtner-Horvath mit der Arbeit der Roma­organisa­tio­nen zufrie­den. Einige wich­tige Pro­jekte im Bereich Medien wur­den erfolg­reich um­gesetzt und die Auf­stel­lung der Gedenktafeln im ent­spre­chen­den auf­klä­re­ri­schen Rah­men reali­siert. Falls Em­me­rich Gärt­ner-Hor­vath die Mög­lich­keit ge­nießen würde, die Funk­tion als Vorsitzender im Beirat für wei­te­re fünf Jahre aus­zu­üben, sei die wich­tigs­te Auf­gabe für die nächste Legis­latur­perio­de, einen konstruk­ti­ven Dialog mit der neuen Regie­rung her­zu­stellen, meint er. Read the rest of this entry »

Flucht in die Freiheit (Teil 3)

Januar 4th, 2018  |  Published in Interview, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Rassismus & Menschenrechte

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Beitrag von Adolf Gussak

Naschigejipe ando naphandlo them (falato 3)

Im dritten und letzten Teil unserer Reportage (Teil 1 und Teil 2) haben wir Frau Dagmar Frühwirth-Sulzer und Herrn Rainer Klien im In­terview. Bei­de sind im Bereich Flücht­lings­hilfe und Men­schen­rechte tätig. Sie er­zäh­len von ihren Auf­gaben und per­sön­li­chen Er­leb­nis­sen mit Migran­ten und Migran­tinnen.

Ando triti taj lejcti falato amara repor­tascha­tar (falato 1 taj falato 2) la Dagmar Früh­wirth-Sul­ze­raha taj le Rainer Klieniha va­ker­do ol. So dum ando naschi­geji­pes­kero pomo­schago taj ando manu­schen­gere tscha­tschip­tscha butscha­linen. On pedar pumari buti taj peder pu­mare terdschi­jip­tscha le migran­tenca taj mig­rant­ki­jenca, phukan.

(Jek keripe le Adolf Gussakistar)

„Viele versuchen, ihre Herkunft zu verschleiern“

Dezember 13th, 2017  |  Published in Interview, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

Tatjana Logwinjuk von Terne Roma (Foto: VolynNews.com)Ukrainische Roma werden von Behörden und Medien diskri­mi­niert – als Folge schot­ten sich Ge­mein­schaf­ten im­mer stär­ker ab. Frank Brendel (jW) sprach mit Tatjana Logwinjuk, der Lei­te­rin der Orga­ni­sa­tion »Terne Roma« (Junge Roma) in Lutsk, Ukraine.

Auch in der Ukraine gibt es eine Schulpflicht, die für alle gilt. Trotz­dem gibt es unter Roma in dem Land etli­che Analpha­be­ten. Wie kann es dazu kom­men?

Als die Ukraine unabhängig wurde, stieg der Anteil der Analpha­beten rapide. Bei den 30-jäh­rigen Roma liegt er bei rund 60 Pro­zent. Die Kinder gehen zur Schule, sitzen aber auf den hin­ters­ten Bänken und lernen kaum etwas. Die Lehrer ma­chen meis­tens die Eltern dafür ver­ant­wort­lich. Aber wie sollen die ihren Kindern hel­fen, die Schule zu bewäl­ti­gen, wenn sie selbst nicht lesen und schrei­ben können?
Als meine Tochter eingeschult werden sollte, wollte keine Leh­re­rin sie in der Klasse ha­ben, bis meine ukrai­ni­schen Bekann­ten dafür bürg­ten, dass man dieses Kind neh­men könne. Aber was soll einer machen, der keine sol­chen Be­kann­ten hat? Und wenn ein Kind aus ärm­li­chen Ver­hält­nis­sen stammt und nicht so sauber ist wie an­dere, dann heißt es häufig, es soll lie­ber zu Hause bleiben.

Wie steuern Sie dagegen?

Vor ein paar Jahren gründeten wir eine Versuchsklasse spe­ziell für Roma-Kinder. Das ging nach hin­ten los: Andere Kinder spra­chen von der »Affen­klasse«. Das Min­der­wertig­keits­gefühl der Roma-Kin­der wurde noch ver­stärkt. Dann haben wir Klassen als Vor­berei­tung für den Schul­eintritt ge­grün­det. Aber auf der all­gemein­bilden­den Schule kapseln sich die Kinder weiter­hin ein. Uns fehlt ein Programm zur Aus­bil­dung von demo­kra­tisch gesinn­ten Lehr­kräften, die sich von Stereo­typen über Roma frei machen.

Werden Roma auch in anderen Bereichen schlech­ter be­han­delt?

Wir werden ständig damit konfrontiert. Da gibt es zum Bei­spiel in den Kranken­häu­sern separate Kranken­zimmer. Nur weni­ge wehren sich da­ge­gen, aus Angst, nicht auf­ge­nom­men zu werden. Read the rest of this entry »

Naschigejipe ando naphandlo them (2)

Dezember 6th, 2017  |  Published in Interview, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Jek keripe la Kerstin Horvathatar taj la Eva Horvathatar. Tschinaschi: Marcel Horvath

Flucht in die Freiheit (Teil 2)

Ando dujto falato la reportaschatar „na­schi­geji­pe an­do naphandlo them“ phu­kal o Leon Berger pre na­schi­geji­pestar andar i Eks-Ju­gos­lavija taj sar le ov terdschiv­tscha. O ande oja cajt 20 ber­schen­gero serbi­tiko Rom, vasch o bibas­tale tra­diptscha le bal­kanis­kere konflik­tistar, pra famili­jaha pro vilago, pal peste iste mukla. O Leon Berger andi Austri­ja jek nevo dschi­vipe upre peske bau­nintscha taj adaj pro baro ka­mipe taj pri nevi haj­mat lakla.

In zweiten Teil unserer Reportage „Flucht in die Freiheit“ erzählt Leon Berger von seiner Flucht aus Ex-Ju­gos­la­wien und wie er es er­lebte. Der da­mals 20-jäh­rige serbi­sche Rom musste durch die Um­stände des Balkan­konflikts mit sei­ner Familie sein Heimat­land ver­las­sen. Leon Berger baute sich in Österreich ein neues Le­ben auf und fand hier seine Liebe und sei­ne neue Heimat.

(Ein Beitrag von Kerstin Horvath und Eva Horvath. Cut­ter: Marcel Horvath)

Naschigejipe ando naphandlo them (1)

Dezember 5th, 2017  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Adolf Gussak und Marcel Horvath

Flucht in die Freiheit (Teil 1)

Vasch i aktujeli Sirija krisa, but manuscha pumaro vilago, pal pumende iste mukle. Tschule lendar, andi Austrija harna cajtake jek atschipe lakle. Poar lendar te andi Europa tel pumen mukna taj jek dschi­vipe ando mirnipe dschiv­na. Te ada, o raj Holdosi taj i dschuvli Meszeros, save pu­maro na­schi­gejipe ando bersch 1956 kerde, mint ando Ungriko jek re­volu­cijona sina, kam­nahi. Adala duj phu­kan pe­dar o minden­feli­tike terdschi­jiptscha use len­gero naschi­gejipe an­do naphandlo them. Valami 200.000 manu­scha, ande oja cajt pumaro vilago, pal pu­mende iste mukle.

Durch die aktuelle Syrienkrise muss­ten sehr viele Men­schen ihr Land ver­lassen. Einige davvon fan­den in Österreich eine vorüber­ge­hen­de Bleibe. Manche kön­nen viel­leicht auch in Europa Fuß fas­sen und ein dauer­haf­tes Leben in Frieden füh­ren. Das Gleiche wollvten auch Herr Holdosi und Frau Meszeros, die ihre Flucht im Jahr 1956 an­traten, da in Ungarn eine Re­volu­tion statt­fand. Die beiden berich­ten über unter­schied­li­che Erleb­nisse bei ihrer Flucht in die Freiheit. Read the rest of this entry »

RomaRespekt #22: Marika Schmiedt

November 30th, 2017  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Kunst & Fotografie, Radio, Podcast & TV

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #22: Die Künstlerin Marika Schmiedt

„Wenn ich eine andere Herkunft gehabt hätte, wür­de ich viel­leicht auch Blumen malen.“ (Marika Schmiedt)

Sendung vom 7.10.2017: Seit 1999 arbeitet Marika Schmiedt (Website, Youtube-Kanal, Soundcloud) künst­le­risch zu Roma­feind­lich­keit. Sie arbei­tet kon­zep­tuell mit Film, Plakaten, histo­ri­schen Recher­chen – auch im öffent­li­chen Raum. Das tut sie mit Bezug auf John Heartfield, den Erfin­der der politi­schen Foto­mon­tage. Marika Schmiedts per­sön­li­ches Erleben, das Erle­ben ihrer Mutter und die Suche nach der Geschichte ihrer Familie ha­ben sie zu ihrer Arbeit mo­ti­viert. Sie öff­net sich, gibt viel von sich preis, zeigt Wunden. Mit diesen sehr per­sön­li­chen Er­fah­run­gen be­schreibt sie die kon­ti­nuier­li­che Gewalt einer Gesell­schaft gegen ihre Minder­heiten. Sie be­schreibt das Trauma der Ver­nich­tung im Natio­nal­sozia­lis­mus als eine gesamt­gesell­schaft­liche Wunde, in die sie mit ihren Arbei­ten den Finger legt. Dafür er­hält sie nicht nur An­er­Ken­nung, sondern meist star­ken Gegen­wind. Die Musik dieser Sen­dung ist von Kritzkom „Swell Pattern“.

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

Siehe auch:
„Es ist immer der gleiche Mist“ 11.7.2017
Ausstellung: Sprache kommt vor der Tat, 29.4.2017
Warum die Wunde offen bleibt, 10.10.2016
dROMa 45 (2015): „Roma-Aktivismus“, 30.12.2015
Ausstellung „Was bleibt“ in Wien, 28.11.2015
Kirchstetten vereitelt Roma-Gedenkprojekt, 9.8.2015
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Papst-Treffen: Bibel auf Romani überreicht

November 29th, 2017  |  Published in Interview, Literatur & Bücher, Religion, Romani

Kardinal Erdö überreicht Papst Franziskus eine Ausgabe der Heiligen Schrift in der Sprache Lovari-Romani. (Foto: CNA/Osservatore Romano)Anlässlich des Ad-limina-Besuchs der un­ga­ri­schen Bischöfe bei Papst Franziskus sprach Kardinal Peter Erdö, Erz­bischof von Ezstergom-Bu­dapest, mit der katho­li­schen Agen­tur CNA. Nicht nur das Kreuz des Inter­na­tio­na­len Eucha­ris­ti­schen Kon­gres­ses, der 2020 in Budapest statt­fin­den wird, hat Papst Fran­zis­kus von den un­gari­schen Bischö­fen er­hal­ten, son­dern auch ein Exemplar der Bibel auf Lovari-Romani, der laut Erdö von den Roma in der Region am meis­ten ge­nutz­ten Sprache. Diese Über­setzung der Bibel geht einer Über­set­zung litur­gi­scher Texte ins Ro­mani voraus.

Worüber haben Sie – die Bischöfe – beim Teffen gesprochen?
Über viele Dinge. Wir haben auch über die Roma gespro­chen, die acht Pro­zent der Bevöl­ke­rung dar­stellen. Wir haben über ihre Kultur und ihre Sprache ge­spro­chen und daraus ergab sich dann auch ein Gespräch über die Be­deut­sam­keit der klei­nen und gro­ßen Völker in Europa. Der Heilige Vater hat uns ge­ant­wor­tet, dass die Kulturen der Län­der echte Werte sind. Europa ist, in christ­li­cher Sicht, nicht ein graues oder gleich­för­mi­ges Europa, son­dern ein Europa, das aus vielen Kulturen, Er­fah­run­gen und Nati­onen zu­sam­men­gesetzt ist, die unter­einan­der ver­söhnt sind und ge­mein­same Wur­zeln haben – die zu einem sehr beträcht­li­chen Teil christ­liche Wurzeln sind.

Sie haben auch über die Möglichkeit einer Messe in der Sprache der Roma ge­spro­chen?
Der Papst hat uns ermutigt, so eine Messe vorzubereiten. Die Roma in Ungarn spre­chen ver­schie­dene Sprachen. Ob­wohl die über­wie­gende Mehr­heit Ungarisch ver­steht, haben doch viele mit unserer Sprache auch Schwie­rig­keiten. Im All­gemei­nen ist die Spra­che Lovari-Romani die in Zentral­europa am meis­ten ver­brei­tete Roma-Sprache. Sie hat viel mit Sanskrit zu tun. Wir haben die Heraus­for­de­rung an­ge­nom­men, die Über­setzung der gesamten Bibel in diese Sprache vor­zu­berei­ten – die katholi­sche Kirche zu­sammen mit Intel­lek­tuel­len der Roma. Diese Über­setzung wurde nach einer über zehn­jähri­gen Arbeit fertig­gestellt und dann von der Bischofs­kon­fe­renz ge­neh­migt. Ich habe diese Übersetzung der Bibel dem Heili­gen Vater über­reicht, der sie mit großer Freude ent­gegen­ge­nom­men hat.

Die Erstellung eines Messbuchs ist also der nächste Schritt?
Da es nun ja schon eine Terminologie für die gesamte Bibel gibt, ist die Über­setzung des Messbuches kein Ding der Un­mög­lich­keit mehr. Wir haben eine Kom­mis­sion ein­ge­rich­tet und wir arbeiten daran. Wir sind dem Heiligen Vater dank­bar für seine Er­mu­ti­gung, diese Arbeit wei­ter­zuführen.

(Quelle: CNA)

Radijo Erba: Boza der Fotokünstler

Oktober 14th, 2017  |  Published in Interview, Kunst & Fotografie, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Marcel Horvath

Boza o kiposinaschiskero kinstleri

Julius ,,Boza“ Horvath erzählt von seiner Lauf­bahn als Foto­künst­ler. Er ist ein Roma-Ak­ti­vist und foto­gra­fiert bei ver­schie­de­nen Ver­anstal­tun­gen, wobei er auch Aus­stel­lun­gen in Zu­sam­men­arbeit mit Vereinen macht. Julius hatte schon als Ju­gend­li­cher sehr großes In­teres­se, das Foto­grafie­ren zu er­ler­nen. Doch die ärm­li­chen Ver­hält­nis­se ließen sei­nen Wunsch nicht sofort in Er­fül­lung ge­hen. Seine ers­te Kamera konn­te sich „Boza“ erst mit zehn Jahren kau­fen und seit­dem ist er seinem Hobby treu ge­blieben.

Julius ,,Boza“ Hor­vath phu­kal pe­dar pri buti ojs kipo­si­na­schis­kero kinst­leri. Ov Ro­men­ge­ro-ak­tivisto hi taj use min­den­feliti­ke mu­la­tin­tscha­ge kipi kerel, taj andi khe­tani buti le faraj­nen­ca te artschi­jip­tscha. Le Julius imar ojs ter­no tschau baro in­tere­si si­na, o kipo­si­nipe te siklol. Ham i tschori dschi­vi­pes­keri situa­cija na mukla les­kero ki­va­nipe tscha­tscho te ol. Read the rest of this entry »

Radijo Erba: Tanzen verbindet

Oktober 12th, 2017  |  Published in Film & Theater, Interview, Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Jennifer Papai

Khelipe khetan phandel

Erika Horvath, 61-jährige Romni aus Unterwart, er­zählt im Inter­view, wie sie zum Tanzen und Schau­spie­lern ge­kom­men ist. An­gefan­gen hat alles im Offenen Haus Oberwart (OHO). Schon immer be­wun­derte sie die all­jähr­lich statt­fin­den­den Tanz­tage, die von der be­kann­ten Choreo­grafin Liz King ver­anstal­tet werden. Eines Tages nahm Erika ihren gan­zen Mut zusam­men und mel­dete sich für die Tanztage an. Dort prä­sen­tier­te sie, ge­mein­sam mit anderen Roma-Tän­zer/innen, in einer eigens dafür zu­sam­men­gestell­ten Show die Kultur der Roma.

Erika Horvath, 61 berschengeri Romni Tenuerbatar, phu­kal ando vake­ripe, sar oj uso khe­lipe taj uso schau­schpil ali. Sa ando Pradimo Kher Erba (OHO) kes­dintscha. Lake imar min­dig o sako ber­sches­kere kheli­pes­kere divesa teci­nahai, save la prin­dscharda ko­re­jograf­ki­jatar Liz King, kerde on. Read the rest of this entry »

Das Leben von Erich „Coco“ Berger

Oktober 10th, 2017  |  Published in Interview, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Josef Horvath

O dschivipe le Erich „Coco“ Bergeristar

Erich Berger, ein aus Kleinbachselten (Bez. Oberwart) stammen­der 64-jähriger Rom, gibt Ein­blick in seine bewegte Lebens­ge­schich­te. Erich „Coco“ Berger hatte, trotz Armut und dem steti­gen Kampf mit Vor­urteilen, eine schö­ne Kind­heit. Mit seinen acht Ge­schwis­tern wuchs er wohl­behü­tet in der Um­ge­bung seiner Fa­milie auf. Ob­wohl er kurz nach dem Krieg auf die Welt kam und in jun­gen Jahren stets Dis­krimi­nie­rung aus­gesetzt war, hat „Coco“ nie der Mut ver­las­sen. Er ging seinen Weg! Eines Tages fand er seine große Liebe Susanne. Sie schenk­te ihm einen präch­tigen, gesun­den Sohn. Mehr als drei Jahr­zehnte lebten sie glück­lich als Familie zu­sam­men. Vor vor Jahren ver­lor „Coco“ seine große Liebe. Seit­dem meis­tern Erich und sein Sohn das Leben alleine.

Erich Berger, jek 64 berschengero Rom Tikni Boslinatar, and di­kipe ande pri mi­cindi dschi­vi­pes­keri his­torija del. Kekaj o Erich „Coco“ Berger tscho­ripe taj dis­krimi­na­ci­ja terdschiv­tscha, le schukar tscha­vo­ripe sina. Pre ofto phen­jenca taj phra­lenca, ande jek latschi fa­milija upre bartschi­no. O „Coco“ ande nisaj cajt na na­schat­scha pro vodschi­ka­nipe, kekaj ov na dur pal o ha­buri upro them alo taj ando ter­nipe, mindig la dis­krimi­naci­jake ar be­schardo sina. Ov pro drom gelo! Jeke dive­seske pro baro ka­mipe, la Susanne, lakla. Read the rest of this entry »

Radijo Erba: Liebe kennt keine Grenzen

Oktober 4th, 2017  |  Published in Interview, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Adolf Gussak

Kamipe nisaj granici na prindscharel

Auf der ganzen Welt gibt es Angehörige der Volks­gruppe der Roma. Auch in der Republik Moldawien, einem Land in Ost­europa zwischen Ru­mä­nien und der Ukraine. Flächen­mäßig ist Mol­da­wien ein eher kleiner Staat (ca. ein Drittel Öster­reichs). Die Ein­wohner­zahl be­läuft sich auf ca, 3,5 Mil­lio­nen Men­schen. Über 250.000 Roma leben in Moldawien, davon über 1.500 in der zweit­größten Stadt dieses Landes. Soroca ist gleich­zeitig auch die so­ge­nann­te Roma- Haupt­stadt Molda­wiens, mit prunk­vollen Roma­häusern.

Als Interviewpartnerin stand uns die moldawische Staats­bürge­rin Inga Gussak zur Ver­fü­gung, die seit 13 Jahren mit einem Rom ver­heira­tet ist. Sie er­zählt über Erfah­run­gen mit Roma in ihrem Heimat­land, das als eines der ärms­ten Länder Europas gilt, und auch über Er­fah­run­gen mit Roma und Nicht­roma in Österreich. Im Inter­view wird auch über Liebe, fami­liä­re Ver­hält­nisse und Dis­kri­mi­nie­rung gespro­chen. Inga und ihre Fa­milie ge­ben uns ein Beispiel.

Upro cilo them dschene la flogoskera grupnatar le Romen­dar del. Te andi republika Molda­vija, jek vila­go andi Ost­europa masch­kar i Rume­nija taj i Ukraj­nija. Pal o vila­gos­kero baripe, i Molda­vija jek tikno schtot hi (val. trijalvvar tik­neder sar i Austrija). Taj va­lami 3,5 mili­joni ma­nuscha dschin odoj. Buteder sar 250.000 Roma andi Moldavija dschin, odolen­dar pedar 1.500 ando dujto bare­der foro le vila­gostar. Soroca, te o afka akardo Romen­gero sche­ros­kero foro la Mol­da­vi­jatar hi, le schu­kar Romen­gere khe­renca. Read the rest of this entry »

Radijo Erba: „Musik ist mein Leben“

Oktober 3rd, 2017  |  Published in Interview, Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Kerstin Horvath

Muschika mro dschivipe hi

Seit fast 25 Jahren gibt es die burgenländi­sche Roma-Band „Romano Rath“. Liane Horvath, Romni aus Unterwart und Band­grün­dungs­mit­glied, blickt auf die be­weg­ten Jahre ihrer Musik­karriere zu­rück. Die Romni macht seit ihrer Kind­heit Musik. Sie wuchs in einer musi­ka­li­schen und kunst­begabten Roma-Fa­milie in Unterwart auf. Ihr Groß­vater und Vater mu­si­zier­ten jede Woche mit ande­ren Roma, und so kam Liane schon in jun­gen Jahren mit Musik in Be­rührung.

Bojd 25 berscha hi, sajt i burgenlanditiki Ro­men­geri-banda „Romano Rath“ kerdi uli. Liane Horvath, Romni Tenu­erbatar taj dsche­no le ban­dakere kera­schen­dar, upre mici­me berscha lakera mu­schi­ka­kera kari­je­ratar pal dikel. Sajt i tscha­ven­geri cajt, i Rom­ni mu­schika kerel. Oj ande jek mu­schi­kani taj kinst­le­rischi Romen­geri-fa­milija Tenu­erbate upre bart­schini. Read the rest of this entry »