Radijo Erba: Liebe kennt keine Grenzen

Oktober 4th, 2017  |  Published in Interview, Radijo Erba

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Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Adolf Gussak

Kamipe nisaj granici na prindscharel

Auf der ganzen Welt gibt es Angehörige der Volks­gruppe der Roma. Auch in der Republik Moldawien, einem Land in Ost­europa zwischen Ru­mä­nien und der Ukraine. Flächen­mäßig ist Mol­da­wien ein eher kleiner Staat (ca. ein Drittel Öster­reichs). Die Ein­wohner­zahl be­läuft sich auf ca, 3,5 Mil­lio­nen Men­schen. Über 250.000 Roma leben in Moldawien, davon über 1.500 in der zweit­größten Stadt dieses Landes. Soroca ist gleich­zeitig auch die so­ge­nann­te Roma- Haupt­stadt Molda­wiens, mit prunk­vollen Roma­häusern.

Als Interviewpartnerin stand uns die moldawische Staats­bürge­rin Inga Gussak zur Ver­fü­gung, die seit 13 Jahren mit einem Rom ver­heira­tet ist. Sie er­zählt über Erfah­run­gen mit Roma in ihrem Heimat­land, das als eines der ärms­ten Länder Europas gilt, und auch über Er­fah­run­gen mit Roma und Nicht­roma in Österreich. Im Inter­view wird auch über Liebe, fami­liä­re Ver­hält­nisse und Dis­kri­mi­nie­rung gespro­chen. Inga und ihre Fa­milie ge­ben uns ein Beispiel.

Upro cilo them dschene la flogoskera grupnatar le Romen­dar del. Te andi republika Molda­vija, jek vila­go andi Ost­europa masch­kar i Rume­nija taj i Ukraj­nija. Pal o vila­gos­kero baripe, i Molda­vija jek tikno schtot hi (val. trijalvvar tik­neder sar i Austrija). Taj va­lami 3,5 mili­joni ma­nuscha dschin odoj. Buteder sar 250.000 Roma andi Moldavija dschin, odolen­dar pedar 1.500 ando dujto bare­der foro le vila­gostar. Soroca, te o afka akardo Romen­gero sche­ros­kero foro la Mol­da­vi­jatar hi, le schu­kar Romen­gere khe­renca.

O vakeripeskero partneri i moldavijakeri schtotiskeri pol­garkija Inga Gussak sina, savi sajt 13 berscha jeke Ro­meha so­hardi hi. Oj pedar terdschi­jiptscha le Ro­menca ande la­kero vilago phu­kal, savo uso lek tscho­re­der la Eu­ropatar genel, taj te pedar terdschi­jip­tscha le Ro­menca taj ga­dschen­ca andi Austrija. Ando va­keri­pe te pedar o ka­mipe, pedar i familija taj pedar i dis­kri­mi­na­cija vaker­do ol. I Inga taj lakeri fa­milija sikan amen­ge, sar use lende hi.

(Jek keripe le Adolf Gussakistar)

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