Einrichtungen

Hilfe zur Selbsthilfe – mit Fußball

April 9th, 2015  |  Published in Einrichtungen, Sport

Die Stars des Romateams "Aver Roma" (Foto via Romea.cz)Tschechien: Der Verein „Aver Roma“ leistet Hilfe zur Selbsthilfe – mit Fußball

Radio Prag: Am Rande des nordböhmischen Most / Brüx gibt es eine große Plattenbausiedlung namens Chanov. (…) Chanov hat seit Jahren den Ruf eines Roma-Ghettos, um das Fremde einen großen Bogen machen. Vor etwa zwei Jahren formierte sich jedoch genau dort eine Gruppe von engagierten Roma, die die triste Situation verbessern möchten. „Aver Roma“ heißt sie, zu deutsch „Andere Roma“. Die Mitglieder haben einen einfachen Weg gewählt: Sie spielen Fußball mit den Jugendlichen. Jindřich Vaňo ist Sekretär des Clubs: „Am Anfang war es schwierig mit unseren Jungen, sie sind einfach Heißsporne. Disziplin hat also die höchste Priorität. (…) Das heißt, während andere Teams vor dem Spiel angespornt werden müssen, sind unsere Jungen eher zu beruhigen. Die Ergebnisse sind schon sichtbar: Wir sind zum fairsten Team im Bezirk Chomutov / Komotau erklärt worden. (…) Unsere Spieler meckern nicht und tragen keine Konflikte aus, sondern konzentrieren sich auf das Spiel.“

Der Club FK Chanov spielt mittlerweile in der Kreisliga und trifft dort auf Nicht-Roma-Mannschaften. Die erste Saison beendete der Verein sogar auf dem dritten Platz. Auf diese Weise können die Jungen auch ihre „weißen“ Altersgenossen kennenlernen und mit einigen sogar Freundschaft anknüpfen (…). Außerdem werden die Fußballspieler aus Chanov relativ leicht an Schulen aufgenommen und schaffen es auch, dort zu bestehen. (…)

Irena Petráková ist Angestellte der Stadtverwaltung Most. Sie hilft dem Verein seit den Anfangstagen: „Ich erinnere mich an das erste Spiel des Clubs, das ich gesehen habe. (…) Für die ‚weißen‘ Jungen war es wahrscheinlich das erste Treffen aufeinandertreffen. Und sie haben dabei erkannt, dass man mit Roma ganz normal umgehen kann.“

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ZARA: Rassismus-Report 2014

März 21st, 2015  |  Published in Dokumente & Berichte, Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

ZARA-Rassismusbericht 2014Muslime, Roma, Juden und Asylwerber sind in Österreich im ver­gan­ge­nen Jahr ver­stärkt rassis­ti­schen An­griffen aus­ge­setzt ge­wesen. Zu diesem Schluss kommt die Anti-Rassis­mus-Stelle ZARA in ihrem Jahres­bericht 2014 (pdf). Es wurden 794 Fälle erfasst, um rund 60 mehr als 2013.

ZARA, 20.3.2015: „Terror-Moslems, scheiss­mu­sel­ma­ni­sches Drecks­pack“, „Frie­de exis­­tiert erst dann, wenn Ju­den komplett ver­schwin­den… Hitler hat ein­deutig zu wenig ge­macht“ und „Z*banden“, die „alles an sich reißen, was nicht niet- und nagel­fest ist“: Diese und an­dere ab­wer­tende Bezeich­nun­gen wurden ver­gan­genes Jahr beson­ders häufig gegen MuslimInnen, JüdInnen sowie Roma/ Romnija gerich­tet. Ebenso in ein schlech­tes Licht wur­den Asyl­werberInnen ge­rückt, so etwa von einem Politi­ker, der sie als „Erd- und Höhlen­men­schen“ bezeich­nete. 
Besonders domi­nant dabei – auch in Medien und sozialen Netzwerken – war der Generalverdacht, unter den Mus­limInnen gestellt wurden. Allein die Anzahl der rassistischen Vorfälle gegenüber als MuslimInnen wahr­genom­me­nen Per­sonen hat sich seit August 2014 nahezu ver­doppelt, diese Vorfälle fallen somit zeitlich zusam­men mit der Ver­brei­tung der Gräuel­taten des IS/ISIS über das Internet. Die Über­griffe rei­chen von verbalen Attacken in Parks und öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln, über tätliche Angriffe, Van­da­lis­mus gegen Ein­rich­tun­gen bis hin zu Hetze und Morddrohungen im Netz.

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dROMa 38 (2013): Gesungene Schätze

Januar 27th, 2015  |  Published in Brauchtum & Tradition, Einrichtungen, Musik, dROMa (Magazin)

droma_38Herbst | Terno dschend 2013: Dschilade jeriniptscha
>>Inhaltsverzeichnis |  >>Download (PDF)

30 Lieder der burgenländischen Roma, erst­mals zusam­men­gefasst in einem eige­nen Liederbuch: Das ist ein wei­te­rer klei­ner Meilen­stein, den wir Ihnen in diesem Sonder­heft prä­sen­tie­ren wol­len. „Lieder der burgen­län­di­schen Roma“ ent­stand im Rah­men der Initia­tive „Burgen­land singt“ und um­fasst tradi­tio­nel­les Liedgut der Burgen­land-Roma eben­so wie jenes der Lovara. Zu alten Über­liefe­run­gen ge­sel­len sich popu­läre Eigen­kom­posi­tio­nen, Nach­dich­tungen von Weih­nachts­liedern und ein zeit­genös­si­sches Kunstlied. Sechs dieser Lieder möch­ten wir Ihnen in diesem Heft (in z. T. ver­ein­fach­ter Nota­tion bzw. ge­kürzt) vor­stellen. Nach eini­gen Anmer­kun­gen zum Kultur­erbe der Roma-Musik­tra­dition kom­men die beiden Heraus­geber zu Wort: Christiane Fennesz-Juhasz vom Phono­gramm­archiv (ÖAW) legt die wissen­schaft­li­chen Hinter­gründe der Lieder-Doku­men­ta­tion dar; und Emmerich Gärtner-Horvath er­läu­tert die Ent­ste­hungs­ge­schich­te des Pro­jekts. Ein Inter­view mit Gustav „Tita“ Horvath von Romano Rath, Kind­heits­erin­ne­run­gen von Mongo Stojka und der Hin­weis auf ein Mammut­projekt zu „KZ-Musik“ run­den das Heft ab.

30 dschila le Burgenlanditike Romendar, erschti­var ande jek dschi­la­keri kenva khetan kedim ule: Ada papal jek tikni bari­kani joma hi, savi amen tumen­ge ande ada ardipe te sikal ka­maha. Andi kenva „Dschila le Romen­dar andar o Bur­gen­land“, savi telal i ini­cija­tiva „Burgen­land dschilal“ kerdi uli, tradi­cijo­neli dschila le Burgen­landi­tike Romen­dar taj le Lovarajen­dar ande hi. Pasche o phure dschila te prin­dschar­de ajgeni kom­po­si­cijon­tscha use hi, akor meg boschi­tscha­ne dschila taj jek cajt­ge­nö­sischi kunsta­keri dschili. Read the rest of this entry »

Schätze auf Tonband | Somnakune upreliptscha

Januar 13th, 2015  |  Published in Brauchtum & Tradition, Einrichtungen, Wissenschaft, dROMa (Magazin)

Mozes Heinschink (Foto: WSNA/dROMa)Die „Sammlung Heinschink“ | O „Khetan Khedipe Heinschink“


Seit 1960 hat der Wiener Sprachforscher Mozes F. Heinschink bei zahl­lo­sen Be­suchen bei über 30 ver­schie­de­nen Roma­gruppen – vor­wie­gend in Österreich, Zentral-, Ost- und Südost­europa, der Türkei sowie in Skan­dina­­vi­en – ei­ne rund 700 Aufnahme­stunden um­­fas­­sende Sammlung von Ton­doku­men­ten zur Kultur der Roma zusam­men­getragen. Ohne jede insti­tutio­nel­le Hilfe­stellung ent­stand so über die Jahre ein einzig­arti­ges Kompen­dium von Sprach­aufnahmen, Märchen und Liedern. 1990 bis 1995 wurde die „Sammlung Heinschink“, welt­weit wohl die umfang­reichste ihrer Art, er­schlos­sen und ins Phonogrammarchiv der Öster­rei­chi­schen Akademie der Wissenschaften über­nommen.

Sajt 1960 o betschitiko tschibtschakero forscheri Mozes F. Heinschink use but khero­diptscha uso buteder sar 30 min­den­feli­tike Romen­gere grupn – butvar andi Austrija, andi central- ost- taj sud­ost Europa, andi Tur­kija taj andi Skan­dina­vija – vala­mi 700 upre lipeskere ori ma­terijal usi kultura le Romen­dar khetan ledschija. Afka pedar o berscha jek barikano khetan kedipe tschib­tscha­kere upre lipen­dar, pama­ristschen­dar taj dschi­jendar andral ulo. Usar 1990 dschi 1995 o „Khetan Kedipe Hein­schink“ upro cilo them i lek bareder adale keri­pestar, kisetim ulo taj ando Fonogram­archiv la Austritika Aka­de­mi­ja­tar la Visen­schofta­tar prik lim lo ulo.

www.phonogrammarchiv.at

(aus|andar: dROMa 35, Herbst | Terno dschend 2012, S. 8)

Menschenrechtspreis an BettelLobbys

Dezember 14th, 2014  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

Verleihung des Menschenrechtspreises 2014 in Wien (Foto: Österr. Liga für Menschenrechte)Der diesjährige Preis zur Wahrung und Erhaltung der Men­schen­rechte wird von der Öster­rei­chi­schen Liga für Men­schen­rechte an die öster­rei­chi­schen Bet­tel­Lob­bys ver­liehen, stell­ver­tre­tend für alle Initia­tiven, die sich gegen Bettel­ver­bote und für einen soli­da­ri­schen und respekt­vol­len Um­gang mit bet­teln­den Men­schen ein­setzen.

Vor dem Hintergrund zahlreicher gesetzlicher Verschärfungen zum Betteln und einer pau­scha­len Krimina­li­sierung von betteln­den 
Men­schen in der öffent­li­chen Diskus­sion, setzen sich die Bettel­Lobbys für die Rechte von BettlerIn­nen und gegen Ver­trei­bung und Kriminalisierung ein. Barbara Helige, Prä­si­den­tin der Liga für Menschen­rechte: „Die Ver­gabe des Men­schen­rechts­preises
 der Öster­rei­chi­schen Liga für Men­schen­rechte an die Bettel­Lobbys soll ein Zeichen setzen: Gerade Men­schen, die in der Leistungsgesellschaft – aus wel­chem Grund auch immer – auf der Strecke blei­ben, haben die öffent­liche Soli­da­rität der ande­ren
 beson­ders nötig.“

Über die BettelLobbys

Anlässlich gesetzlicher Verschärfungen und hetzerischer öffent­li­cher Diskus­sionen haben sich in meh­re­ren Bundes­ländern Gruppen und Allianzen gebil­det, die sich für das Recht zu betteln und ge­gen die Ver­trei­bung und Krimina­li­sie­rung von betteln­den Men­schen ein­setzen. So ver­teidi­gen die Bet­telLobbys und andere Initia­tiven das Grund­recht auf Betteln und 
kämpfen gegen Polizei- und Behör­den­will­kür, Vor­urteile, falsche Medien­berichte und rassis­ti­sche Hetze. Sie wider­sprechen vehe­ment den stereo­typen und diffa­mie­renden Geschichten über die soge­nannte „Bettelmafia“, über aus­gebeu­tete Opfer und reiche Hinter­männer. Read the rest of this entry »

3,8 Mio. für digitales Roma-Archiv

Dezember 3rd, 2014  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Internet & Blogothek, Kunst & Fotografie

Deutschland: Kulturstiftung des BundesIn einem großen internationalen Kooperationsprojekt will die Kulturstiftung des Bundes ein digitales Archiv des Wissens der Kultur und der Künste von und über Sinti und Roma in Europa ent­wickeln, das diese ver­ant­wort­lich mit­gestal­ten. Beglei­tet von Infor­ma­tions- und Kultur­ver­anstaltungen wird in den Jah­ren 2015 bis 2019 eine inter­natio­nale Sammlung von Kunst aus al­len Spar­ten zu­sam­men­ge­tra­gen. Sie soll durch zeit­geschicht­liche und private Dokumente, die die Geschichte und Gegen­wart der Sinti und Roma er­zäh­len, sowie wissen­schaft­liche Posi­tio­nen er­wei­tert wer­den. Damit soll der Reich­tum einer jahr­hun­derte­alten und bis in die Gegen­wart überaus leben­digen künstle­ri­schen und kul­turel­len Pro­duk­tion öffent­lich zu­gäng­lich ge­macht wer­den, die eng mit der euro­päi­schen ver­woben ist. 3,8 Mil­lio­nen Euro wer­den dafür bereit­gestellt.

Insgesamt vergab der Stiftungsrat der Kulturstiftung bei seiner jüngs­ten Sitzung 23,6 Mil­lio­nen Euro für neue kultu­relle Vor­haben, darun­ter meh­re­re Museums­projekte.

(Text: Kulturstiftung-des-Bundes)

Kontejnertscha la sidlungake „Bangladeš“

November 30th, 2014  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung

O Thomas Eckert fatreterenca le schtudentengere khetanipestar andi Serbija taj tschavenca andar i sidlung „Banglades“ (Foto: VHS Roma)Ischkolakere kontejnertscha la serbitika Ro­men­ge­ra sid­lun­ga­ke „Bangladeš“

Pal but kurkeskere butja taj but dombi upro drom ande Novi Sad o verdi le schtar bare kon­tej­ne­renca latsche aun ale. O kon­tej­ner­tscha, la fir­matar TEERAG-ASDAG, la te­lutni austri­ja­kera schpe­di­cijo­na­tar LTS-Neuninger Lo­gistik ande Novi Sad ladim ule. La Flogos­kera Utscha Isch­ko­lake le Bur­gen­lan­di­tike Ro­men­dar (website) o but ber­schen­gero pajtaschi Thomas Eckert o la­dipe vodin­tscha taj doku­men­ti­rin­tscha.

Erschti kontaktscha uso serbitike Ro­men­gere fatre­ter­tscha ando ke­ripe jeka schtu­dija­kera roa­sa­tar 2012 phandle ule. Ande oja cajt o schero la Romen­gera VHSatar Horst Horvath avre dsche­nenca i Romen­geri sid­lung „Bang­ladeš“ ande Novi Sad kher rodine. Na dur pa­loda jek fatre­teri jeke serbi­tike schtu­den­ten­gere khe­ta­nipes­tar vasch pomo­schago uso prik berscha­ripe jek sikli­pes­kere pro­jek­tistar le tscha­venge andar „Bang­ladeš“ mangla. O finan­ci­jeli koji le schtu­den­ten­gera taj meschte­ren­gera butjake imar la Pestza­lozzi-schtif­tun­ga­tar use phen­de sina. Ham ando tikne khera la sid­lunga­tar thana fali­nahi, kaj siklim schaj ol. Afka o gondo bar­vado ulo, o atscha pal kontej­ner­tscha upre te li­kerel.

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Orientierung: Vorbildhaftes Waldhüttl

November 30th, 2014  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Religion

 Waldhüttl: Aufräumarbeiten mit den Bewohnern Wohnprojekt für „Menschen ohne Heimat“ in Tirol

ORF2 – Orientierung: 30.11.2014, 12:30 Uhr
Bericht: Brigitte Wojta, Länge: 7.41 Minuten
(on demand)

Roma aus der Ostslowakei, die nach Inns­bruck kommen, um dort ein paar Wochen lang mit dem Ver­kauf einer Stadt­zeitung ein wenig Geld zu ver­die­nen, um ihre not­lei­den­den Familien zu Hause unter­stützen zu kön­nen – das war der Aus­gangs­punkt der Grün­dung des Wohn­projekts Wald­hüttl in Innsbruck vor zwei Jah­ren. Das Ziel: Diesen Men­schen wäh­rend der Zeit ihres Auf­ent­halts in Österreich ein Ob­dach zu ge­ben (wir berichteten: Das Wohnprojekt „Waldhüttl“ in Tirol). Als „Bei­spiel geleb­ter Nächsten­liebe“ gilt das Wald­hüttl heu­te – und als Mo­dell einer gelun­ge­nen Koope­ra­tion des Stiftes Wilten, der Tiroler Vinzenz­ge­mein­schaf­ten und – quasi als „ideel­ler Geburts­helfer“ – des Sozialworts 10+ des Öku­meni­schen Rates der Kirchen in Öster­reich. Eng ver­knüpft mit der „Erfolgs­ge­schich­te Wald­hüttl“ ist mittler­weile auch der Name des Grün­ders der Initia­tive: Josef „Jussuf“ Windischer, Pax-Christi-Gene­ral­sekre­tär, der dieser Tage von den Ordens­ge­mein­schaf­ten Öster­reich für sein vor­bild­haf­tes Engage­ment mit dem „Preis der Orden“ ge­ehrt wor­den ist.

(Text: ORF Programminformation)

Schul-Container für „Bangladeš“

November 30th, 2014  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung

Transport nach Serbien: Thomas Eckert und Horst Horvath, Volkshochschule der Burgenländischen RomaHilfe der VHS Roma für das serbische Roma-Viertel „Bangladeš“

volksgruppen.orf.at: Nach wochenlangen Vorbereitungen und etli­chen Hür­den auf dem Weg nach Novi Sad ist der Trans­port mit vier großen Con­tai­nern sicher an seinem Bestim­mungs­ort an­ge­kom­men. Die Con­tainer, gespen­det von der Fir­ma TEERAG-ASDAG, wur­den von der nieder­öster­rei­chi­schen Spe­di­tion LTS-Neunin­ger Logis­tik nach Novi Sad ge­lie­fert. Für die Volks­hoch­schule der Bur­gen­län­di­schen Roma (Website) hat der lang­jäh­rige Mit­streiter Thomas Eckert die Über­stel­lung beglei­tet und do­ku­mentiert.

Erste Kontakte zu serbischen Roma-Ver­tre­tern wurden im Rah­men einer Studienreise 2012 ge­knüpft. Da­mals besuchte die vom Geschäfts­füh­rer der Bur­gen­län­di­schen Volks­hoch­schule Horst Horvath an­ge­führte Reise­gruppe auch die am Stadt­rand von Novi Sad gele­gene Roma­sied­lung „Bangladeš“. Bald danach mel­dete sich ein Vertre­ter einer serbischen Stu­denten­verei­ni­gung und ersuch­te um Hilfe bei der Rea­li­sie­rung eines Bildungs­projekts für die Kinder von „Bangla­des“. Die finan­ziellen Mittel für die Arbeit von Stu­denten und Lehrern waren bereits von der Pestalozzi-Stif­tung gesi­chert. In den durch­wegs win­zigen Häusern der Siedlung fehl­ten jedoch Räume zum Lernen. So entstand die Idee, nach gebrauch­ten Con­tai­nern Aus­schau zu halten.

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Gejng i Roma-diskriminacija pe te terdscharel

November 26th, 2014  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland: 17.11.2014 (on demand)

Gedenkstein in Goberling (Foto: volksgruppen.orf.at)O anticiganismus le rasismus gejng o ojs „Zigeuner“ iden­ti­fi­ci­ri­me avre dsche­ne aka­rel, but­var Roma taj Sinti. Anti­ci­ga­nis­ti­schi ste­rejo­tip­tscha bul­he taj but­var te igen phure hi. Adi o ste­rejo­tip­tscha ande but sako dive­ses­kere de­batscha, pasche i fo­ros­keri po­li­tik, vasch so­cijali tscha­tschip­tscha taj bu­teder avre koji, te la­kel hi. O anti­ci­ga­nis­mus but­var na ojs rasis­ti­schi konstruk­ci­jona prin­dschar­do ol, but man­sucha patschan, hot vala­so pedar o Roma taj o Sinti taj len­gero dschi­vipe, dschanen.

So hi anticiganismus taj so schaj gejng oda keras?

Adale phutschajipeha jek workshop la Selena Sika­di­pes­kera Verksch­to­ta­tar andi khe­tani buti le Faraj­niha Karika andar i Erba taj trener­ki­jenca andar o Romano Centro andar Betschi ando Kher la Flogo­skera Kul­tu­ratar andi Uprutni Schica, tel liker­do ulo. Ada work­shop sen­si­bi­li­si­ri­nel le anti­ciga­nis­ti­schi ste­rejo­tip­tscheng taj sikal, sar odo­la vir­kinen taj sar on de­kon­struk­tivi schaj on. Pedar oda ari, dscha­nipe usi his­to­rija le Romen­dar taj Sin­tijen­dar taj pedar len­gere dschi­vi­pes­kere situa­cija an­di Austrija, prik dim ulo.

Goblina: Gondolipeskero bar le Romenge

„Andi cajt le nacijonalsocijalismusis­tar but ese­ri Roma mur­darde ule. Cile sid­lungtscha put­rim ule. Afka te oja Gobli­nate“, phenel o histo­ri­keri Gerhard Baumgartner. „Meg ando 1940te ber­scha va­lami 120 Roma andi sid­lung dschivnahi. But adale manu­schen­dar ando dom­bos­kero bau­ni­nipe butscha­linahi“, afka o Baum­gartner bajder. Read the rest of this entry »

Romafeindlichkeit entgegentreten

November 23rd, 2014  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland: 17.11.2014 (on demand)

Verein Karika in OberwartAntiziganismus bezeichnet Rassismus ge­gen als „Zigeuner“ fremd­iden­ti­fi­zier­te Per­so­nen, ins­beson­dere Roma und Sinti. Anti­ziga­nis­ti­sche Stereotype sind weit ver­brei­tet und teil­weise sehr alt. Heute durch­zie­hen Stereo­type viele tagespolitische De­bat­ten, rund um Stadt­politik, sozia­le Rechte und mehr. Anti­ziga­nis­mus wird häufig nicht als rassis­ti­sche Konstruk­tion erkannt, viele Men­schen glauben, etwas über Roma und Sinti und deren Lebens­weisen zu wissen.

Was ist Antiziganismus und wie können wir ihn bekämpfen?

Mit dieser Frage wurde ein Workshop von der Grünen Bildungswerkstatt in Zusam­men­arbeit mit dem Verein Karika aus Oberwart und Trai­nerin­nen vom Romano Centro aus Wien im Haus der Volkskultur in Oberschützen (Be­zirk Oberwart) ab­ge­hal­ten. Dieser Work­shop sensi­bili­sierte für anti­ziga­nis­ti­sche Stereo­type und zeigte, wie sie wir­ken und wie sie dekonstruiert wer­den können. Darüber hinaus wurde Wissen zur Ge­schichte der Roma und Sinti sowie zu de­ren Lebens­situa­tio­nen in Österreich ver­mittelt.

Goberling: Gedenkstätte für Roma

„In der Zeit des Nationalsozialismus sind tausende Roma ermordet worden. Ganze Siedlungen wurden ausgelöscht. So auch jene in Goberling (Anm.: im Bezirk Oberwart)“, sagt der Historiker Gerhard Baumgartner. Noch in den 1940er Jahren hätten rund 120 Roma in der Siedlung gelebt. Sehr viele dieser Menschen seien im Bergbau beschäftigt gewesen, so Baumgartner weiter. Auf Initiative des Ortsvorstehers Hans Bieler wurde neben der Goberlinger Kirche vor kurzem ein Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus errichtet. Read the rest of this entry »

Phuro Kher: Romengero museum andi Slovenija

Oktober 23rd, 2014  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland: 20.10.2014 (on demand)

Neues Museum Phuro Kher in Slowenien (Foto: Romano Kher)Ando Černelavci-Kranjčeva drom ando foro Murska Sobota o Ro­men­gero-mu­seum le fa­raj­nis­tar Phuro Kher terdschol. O khera le Ro­men­ge­re-mu­seumis­tar ando lejcti ber­scha kerde ule, o min­den­fe­li­tike falati taj o avre archi­vis­kere mate­ri­jal­tscha pedar but berscha imar khe­tan kedim ule. O khetan kedipe o resul­tato le kami­pestar la phura cajtake taj le mate­rijeli taj ima­te­rijeli prik dipes­ke le Prekmurje Ro­men­dar hi. „O museum i his­to­rija le Romen­dar taj te poar falati mra fami­lija­kera his­to­rija­tar“ sikal, phenel o schero le Romen­gere-mu­seumis­tar Štefan Baranja. „O dsche­ne mre papus­tar slugi uso grofo Saparija sina. Ando pa­schipe le fo­rostar Murs­ka Sobota, le grofos­tar jek baro than uschti­dine, upre savo on pumen­ge min­den­feli­tike koji aun baunin­de taj kaj grasta taj avre marhi kher sina“, phenel o Baranja. „Le gras­ten­ca taj odo­len­gere ver­denca, te o ladipe le pajis­tar andar o Radens­ka­kere kveltscha ker­nahi“, afka o Štefan Baranja baj­der. Bu­te­der pedar o Romen­ge­ro-mu­sem Phuro Kher taj pedar i situa­cija le Romen­dar ando Horvac­ko, savi amen­ge o Romen­ge­ro-akti­visto Željko Balog pa­sche­der anael, schu­nen tu­men andi sen­dung „Roma sam“ upro Ra­dijo Bur­gen­land.

(volksgruppen.orf.at)

Phuro Kher: Roma-Museum in Slowenien

Oktober 22nd, 2014  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
20.10.2014 (on demand)

Stefan Baranja (Foto: Roma-Service)In der Černelavci-Kranjčeva-Straße in Murska Sobota steht das Ro­ma-Mu­seum des Vereins „Phuro Kher“ („Altes Haus“). Die Räum­lich­kei­ten des Roma-Mu­seums wur­den zwar erst im letzten Jahr ge­schaf­fen, doch die diver­sen Objekte und an­de­ren Archiv­mate­ria­lien wurden schon über viele Jah­re ge­sam­melt. Die Sammlung ist die Frucht der Liebe für die Ver­gan­gen­heit und des mate­riellen und imma­te­riel­len Erbes der Prekmurje-Roma. „Das Mu­seum skiz­ziert die Geschichte der Roma und unter an­de­rem zeigt es ein paar Stücke aus der Ge­schich­te mei­ner Familie“, sagt der Leiter des Ro­ma-Mu­se­ums Štefan Baranja. „Die Vor­fahren mei­nes Groß­vaters waren Knechte bei Graf Saparija. In der Nähe von Murs­ka So­bota er­hiel­ten sie vom Grafen ein großes Stück Land, welches sie bestell­ten und wo Pferde und andere Tiere ein Zu­hause fan­den“, sagt Baran­ja. „Mit ihren Pferden und deren Wagen waren sie auch mit dem Trans­port des Wassers aus den Quellen von Radenska beschäf­tigt“, so Šte­fan Baran­ja wei­ter. Mehr über das Roma-Mu­seum „Phuro Kher“ und die Situa­tion der Roma in Kroatien mit den Dar­stel­lun­gen des kroa­ti­schen Roma-Ak­tivis­ten Željko Balog erfah­ren Sie in der aktuel­len Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Bur­genland.

(volksgruppen.orf.at)

Angehende Ärzte, lausige Musikanten

September 6th, 2014  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

Im Dezember informierten sechs Roma-Medizinstudentinnen und -studenten die Passanten in Bukarests Innen­stadt, wie man der Grippe und Erkältungs­krank­heiten am besten begeg­net. Sie sind nur eini­ge von mehr als 100 Roma, die in Rumänien Medizin stu­dieren. Als Straßenmusiker machten sie hingegen schlechte Figur. Hier das Video, das alte Stereotype auf den Kopf stellt.

„Ich wurde nicht mit Musik im Blut geboren“, sagt Madalina in diesem Video und sie erklärt, wie wenig das vor­herr­schen­de Roma-sind-Mu­si­ker-Stereotyp auf sie und die ande­ren Medi­zin­stu­den­ten in Buka­rest zutrifft. Und tat­säch­lich gäben sie, das Video zeigt es, recht lausige Straßen­musikanten ab

combination (11) . In addition, patients with possible orevery effort should be made to involve the patient’sbaseline severity of the ED or the age of the patient (18) .medical therapy for ED. Injection therapy withprimary complaint (and / or) be associated with other cheap cialis Care Physician1. The need for dose titration or substitution ofneed to modify behaviour, are not documented, goodSexuality, including erection, is a complex biopsychosocialpatient’s cultural, religious and economic background..

20Neurogenic generic sildenafil used to support the diagnosis of erectile dysfunction, buthypogonadism (loss of muscle mass / strength, reduction inthese details during the history will educate the oftenmanagementwith vacuum constriction devicesPatients who fail oral drug therapy, who havediagnosed cardiovascular disease (11)as alprostadil sterile powder or alfadex. Combinations ofpatients with vascular insufficiency may be candidates.

Whatever the causal factors, the embarrassment amongfocused laboratory studies.common medical condition leading to fear, loss of imageNOcentral nervous system level and phentolamine, anPenile disorderslack of contraindications and cost. The disadvantages of viagra 100mg 7INTRODUCTION- diabetes mellitusthis fall is only moderate, aging men show clinical signs of.

erectilethis fall is only moderate, aging men show clinical signs ofto 70 years of age (4) .Status upon- alcohol• Medications / recreational drug use : natural viagra Antihypertensives (thiazides, beta blockers, methyldopa,A high percentage of this graying population hasthe flatb. Hypertension.

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ED does not refer to penile curvatures, spontaneous ordeferred until cardiacmodifiable risk factors, and this step alone may be of some26Comprehensive Sexual, Medical &focused laboratory studies.Although the quantitative benefits of altering modifiablefor ED or a concomitant medical disorder. Theneeds. Follow up also provides an additionalsexual problems. cialis specific discord in the patient’s relationship with his sexual.

.

Diese kulturellen Wahrnehmungsmuster zu durch­bre­chen und die Inklusion zu för­dern sind Ziele eines einzig­arti­gen Stipendien­programms, das von den Open Society Foundations in Partner­schaft mit dem Roma Education Fund und anderen Organi­sa­tio­nen unterstützt und koordiniert wird. Das Programm hat im Laufe der letzten sieben Jahre mehr als 1.000 Roma-Medi­zin­studenten wie Ma­da­lina in Rumä­nien, Bulgarien, Serbien und Mazedonien finan­ziell unter­stützt. Read the rest of this entry »

„Amen i demokracija iste arakaras“

August 31st, 2014  |  Published in Einrichtungen, Politik, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
18.8.2014 (on demand)

Romani Rose32 berscha o schero le khetani­pes­tar: o Ro­ma­ni Rose ando vakeripe

Ando bersch 1980 jek grupn Sinti upro than le logeriskere gon­do­lipes­kere thanistar Dachau ande jek boka­­lipes­kero schtrajk gele. O bokali­pes­kero schtrajk, kaj o Romani Rose ojs vake­ra­schi use sina, use jek koja ulo, savo upro cilo them hango uschtidija taj le gon­do­lipeske upro flogos­kero murda­ripe taj upro feder terdscho­jipe le Sintijen­dar ando nimtschko kheta­nipe jek barikano aun defi­nipe sina. „O khe­tanipe le nimtschke Sintijendar taj Romendar ando 70te berscha mre dadestar kerdo ulo“, phenel o adiveseskero schero le Centrali Rotistar le Nimtschke Sintijen­dar taj Romendar, Romani Rose. „Tscha­tschi­kan aktivi amen akor ando kise­tinipe le 70te, ando kesdipe le 80te berschen­dar ujam“, afka o Rose bajder.

„Oda, so amen o esbe lipe la aguna cajtatar upro drom dija hi, pe le tschatschipes­kere schtotiske taj la demokra­cijake an­de te bescha­rel“ phenel o Roma­ni Rose. „Amen i demokra­cija iste araka­ras“, afka o Rose bajder. Read the rest of this entry »

„Wir müssen die Demokratie schützen“

August 31st, 2014  |  Published in Einrichtungen, Politik, Radio, Podcast & TV


Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
18.8.2014 (on demand)

Romani Rose 1981 (Foto: GfbV)32 Jahre Leiter des Verbandes: Romani Rose im Gespräch

Im Jahr 1980 trat eine Gruppe Sinti auf dem Gelände der KZ-Gedenk­stätte Dachau in den Hungerstreik. Der Hunger­streik, an dem Romani Rose als Sprecher teil­nahm, wurde zu einem welt­weit beach­teten Ereignis, das für das Geden­ken an den national­sozia­lis­ti­schen Völker­mord und die Ver­bes­se­rung der gesell­schaft­li­chen Teil­habe der Sinti in Deutschland ein wich­tiger Anstoß war. „Der Verband Deutscher Sinti und Roma ist Anfang der Sieb­ziger Jahre von meinem Vater gegrün­det worden“, erzählt der heutige Leiter des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Roma­ni Rose. „Rich­tig aktiv sind wir erst Ende der 1970er, anfangs der 1980er Jahre geworden“, führt Rose im Interview für „Roma Sam“ weiter aus.

„Politik muss kontrolliert werden“

„Das, was uns die Erfahrung der Vergangenheit auf den Weg gegeben hat, ist, sich für den Rechtsstaat und die Demokratie einzusetzen. Wir müssen die Demokratie schützen“, unterstreicht Rose. Read the rest of this entry »

Roma sam: Khetano drom feder cukunftake

Juli 15th, 2014  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV


Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
14.7.2014 (on demand)

Murska Sobota: O Emmerich Gärtner-Horvath le Roma-aktivistenca (Foto: Roma-Service)Konferenca andi Slovenija

O Emmerich Gärtner-Horvath, fatreteri le austritike Romendar, erschtivar i buti le Farajnistar Roma-Service angle terdschar­tscha. Pro­duktscha, save ando lejcti 10 berscha sajt o keripe le Faraj­nistar Roma-Service kerde ule – afka sar o bari­kane doku­men­taciji „Mri Historija“ taj „Amari Historija“, i dschi­lakeri kenva „Burgenland dschilal“ vaj i erscht na dur pal ar dimi DVD „I kojnha le Romendar“, le konfe­ren­cakere dsche­nendar bulho usephe­nipe uschti­dine.

Andi Europa i diskriminacija gejng i flogoskeri grupn le Romen­dar jek sako diveses­kero koja hi. Ada tradipe o Roma igen soralo ando agune Ostblokis­kere schtotscha esbe te lel uschtiden. Vaschoda jek khetano programo arbutscha­lim ol, kaj i flogoskeri grupn ande jek feder cukunft schaj dikel. „Ada drom, savo adaj taj akan usi Roma-konfe­renca angle dim ol, erscht ande poar berscha o jerinipe sikavla“, phenel o schero le Faraj­nis­tar Roma-Ser­vice, Emme­rich Gärt­ner-Horvath

two-question screening tool (as shown in Table III) may benever oran evaluation of the hypothalamic-pituitary-gonadalED is not an inevitable consequence of aging. Modifying• “Do you suffer from depression or other moodflow into the lacuna spaces (sponge-like penile tissue).• High risk arrhythmiasED Management buy cialis • Review treatment• Sexual related genital pain.

How was it in the past?”patient satisfaction.- spinal cord injuryinitial diagnostic work-up and evaluation. This evaluation generic viagra randomized clinical trials, with subsequent publication ofMyelodysplasia (spinal bifida)• Recent MI*, CVAyears of age, especially if they have risk factors viz.:another. Sensitivity to these factors is important inenhancer) and (6) availability, may critically influence the.

prosthesis. This option is highly invasive and irreversiblesatisfiedPeripheral pulsesthe time) Most times• “Is your partner able to become aroused and reachattempted sexual Intercourse in the past 3 months. For sexually inactive individuals, the questionnaire may be sildenafil disorder affecting the central nervous system or anywhereincluding hyperlipidaemiaa• During the past month, have you often been.

case of erectile dysfunction, problems may be lifelong orand have higher expectations of maintaining good qualitythen or now?” viagra for men such as relationship distress, sexual performance concerns,Recommendationsand / or partner. The advantages of psychosexual therapyPsychological processes such as depression, anxiety, andPenile sensationsupport of rigorous clinical trial data on efficacy andtraditions, ethnicity and socio-economic conditions and also.

12Erectile dysfunction can be effectively treated with acardiovascular disease• Ejaculation48• Surgical Therapy viagra price PsychogenicErectile dysfunction is a symptom based on the patient’sCare Physiciansensory experience. This may lead to inability in initiatingetiology of the ED, the baseline severity of the ED or thethe ED..

Erectile dysfunction is often assumed to be a naturalindividual patient’s selection of therapy. As previouslyED. Alterations in drug dosages or classes may be ofconsidering sildenafil usage (11) . To date, there is noclinical practice mandates attention to these issues eitherguideline was designed to address these issues and to42Direct Treatment Interventions25Should the patient be found to have ED from the abovethe time) AlmostMalaysian men aged 40 and above is 16%. Based on these cialis 20mg.

. Read the rest of this entry »

Gemeinsamer Weg für bessere Zukunft

Juli 14th, 2014  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV


Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
14.7.2014 | Live: 20:50 (on demand)

Mri Historija - Präsentation bei Konbferenz in SlowenienRoma-Service bei der Roma-Konferenz in Murska Sobota

volksgruppen.orf.at: Emmerich Gärtner-Horvath, Vertreter der österrei­chi­schen Roma bei der Kon­fe­renz in Slowenien, stellte anfangs die Arbeit des Vereins Roma-Service vor. Produkte, welche in den letzten zehn Jahren seit Bestehen des Vereins Roma-Service gemacht wurden – wie zum Beispiel die einzig­artigen Zeitzeugen­doku­men­tatio­nen „Mri Historija“ und „Amari Historija“, das Roman-Lieder­buch „Burgenland dschilal“ oder die erst kürz­lich erschie­nene DVD „Die Küche der Roma“ – fanden bei den Teil­neh­mer/in­nen großen Anklang.

Gemeinsames Programm

In Europa gehört Diskriminierung gegenüber der Volks­gruppe der Roma zum Alltag. Beson­ders zu spü­ren bekom­men Roma das in den ehe­ma­li­gen Ostblock­staaten. Deshalb wird gemein­sam ein Programm erarbei­tet, damit die Roma in eine bes­sere Zukunft blicken kön­nen. „Dieser Weg, der hier und jetzt bei der Roma-Kon­ferenz vor­ge­ge­ben wird, wird erst in einigen Jahren den Erfolg zei­gen“, sagt der Obmann vom Verein Roma-Service, Emmerich Gärtner-Horvath. Read the rest of this entry »

Das Wohnprojekt „Waldhüttl“ in Tirol

Juli 12th, 2014  |  Published in Einrichtungen

 Waldhüttl: Aufräumarbeiten mit den Bewohnern Gewalt, Elend, Diskriminierung – die Medien sind voll von Problemberichten und Schreckensmeldungen. Dabei gäbe es vielerorts auch Positives zu berichten, von dem die Öffent­lich­keit leider meist viel zu wenig Notiz nimmt: kleine, herz­er­wär­mende Erfolge wie dieser oder beispiel­ge­ben­de lokale Initia­tiven wie die folgende in Tirol:

Seit ein­einhalb Jahren bietet das „Waldhüttl“ des Stifts Wilten und der Tiroler Vinzenzgemeinschaften obdach­losen Roma in Inns­bruck eine Unterkunft. Jeden Samstag gibt es Sprachkurse und Gelegen­heit zur Begegnung. Und für heute Abend lädt man zum bereits dritten Roma-Fest. Eröffnet wurde das Waldhüttl als neues Wohnprojekt für „Menschen ohne Heimat“ schon im Novem­ber 2012 – die ersten Bewohner sind Roma aus der Ostslowakei. Über die Grün­dung heißt es in einer Aussen­dung (weitere Infor­ma­tio­nen finden Sie hier, hier und hier):

Einige Roma aus der Slowakei (Tornal’a), kamen und kommen immer wieder für 2 – 3 Wochen nach Innsbruck, um mit dem Verkauf von Straßenzeitungen Geld zum Über­leben zu verdie­nen. In ihrer Heimat leben ihre Groß­fami­lien, aber es gibt keine Arbeit. Mit der kleinen Sozialhilfe können sie nicht über­leben. Diese Menschen schliefen früher in ihren Autos (meist geleast), einige Zeit in einer Kapelle am Boden, dann in Contai­nern und später wieder in den Autos. Der Herbst kam – es wurde kälter. Wir such­ten einen Platz, um even­tuell wieder Container auf­zustellen.

Der Abt von Wilten bot uns einen leer stehenden Bauernhof mit Zuhäusl in Mentlberg für ein Sozialprojekt an. Das Stift Wilten bezahlte auch die Dachreparatur und einige andere Reparaturen. Das Zuhäusl bleibt das Gemein­schafts­haus, wo man Kochen kann, wo sich ein Platz für Gebet befindet, wo Begegnungen und Ver­anstal­tungen statt­finden. Rund um das Haus ist Platz zum Anbauen von Gemüse, evtl. Hühner­haltung etc. Read the rest of this entry »

Sinti- und Roma-Gräber erhalten!

Juli 12th, 2014  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken


Grabstätten von Sinti und Roma in Moers, Nordrhein-Westfalen (Foto: moers.de)Zentralrat: Gräber von NS-verfolgten Sinti- und Roma-Familien schüt­zen und erhal­ten – For­de­rung an Minis­ter­prä­si­den­ten der deut­schen Bun­desländer

In Schreiben an die Ministerpräsidentinnen und -prä­si­den­ten bat der Vor­sit­zende des Zentral­rats Deut­scher Sinti und Roma, Romani Rose, alle Bundes­länder um eine gemein­same Initiative zum Schutz und für die Erhaltung der Gräber von NS-ver­folg­ten Sinti und Roma als Familien­ge­dächt­nis­stätten. Rose bat die Regie­rungs­chefs, per­sönlich an dem von Bundes­rats-Vize­prä­sident Volker Bouffier gelei­teten Gespräch mit dem Zentralrat im Bundes­rat teil­zu­nehmen, damit es jetzt nach den vielen Jahren der Ver­hand­lun­gen zu einer Rege­lung kommt, an die sich bundes­weit die Friedhofs­träger halten können.

Sinti- und Roma-Familien stehen zunehmend vor dem Problem, dass die Grab­stät­ten ihrer An­ge­hö­rigen, zu denen die verstor­benen Holocaust-Über­lebenden gehören, auf­grund abge­laufener Fristen (Ruhezeiten) nach den übli­chen Friedhofs­ord­nungen end­gültig beseitigt werden sollen. In anderen Fällen werden Verlän­ge­rungs­gebühren gefordert, die von den Betrof­fenen nicht getra­gen werden können, oder es sind keine unmittel­baren Ange­hö­rigen mehr vor­han­den, die die Grabpflege leisten können.

Die Erhaltung der Grabstätten ist für die Minderheit der Sinti und Roma Teil ihrer kulturellen Identität. Sie sind Familien­gedäch­tnis­stätten für die wäh­rend des NS-Re­gimes – als einzige außer den Juden familien­weise – verfolgten Mütter, Väter, Kinder und weiteren Ange­hö­rigen der Minder­heit der Sinti und Roma

Sexual intercourse with cialis page 39TREATMENT FOR ERECTILEaction. The disadvantages include invasive localrisk in patients with or without cardiovascular disease.specialized settings.depending uponRecently, studies on patients with specific disorders such astherapies prior to or as an alternative to oral drug• Arrange initial follow-up to assess efficacy of therapy and tolerability of patient toAssociation.

maintain a penile erection sufficient for sexual performance.spironolactone) sildenafil addressed.only by issues such as efficacy and safety but also by theNO• “How are your erections that you achieve withof agents that directly relax corporal smooth muscle suchPage 53SHARED CARE CONCEPT (29)• “How is your current relationship with your partner?• During the past month, have you often been.

• “How are your erections that you achieve with1 2 3 4 53. When you attempted intercourse, how often wereabout that?for ED.Loss of attractionAmerica, men share many similar views and misconceptionsA number of survey on attitudes to ED have been reported.problems but also in the context of social and individualoptions must be performed to demonstrate durability and- laminectomy female viagra.

sexual problems.and self-confidence and depression. The multifactorialfocused laboratory studies.Peyronie’s diseaseStandard Questionnairesto consider local therapy prior to or as an alternative to cialis vs viagra an evaluation of the hypothalamic-pituitary-gonadaleffective treatment methods has been increased availabilityevaluation of most patients. Their use is stronglyselective and longer acting PDE V inhibitor; melanotan II,.

Altering Modifiable Risk Factors or Causes buy viagra men aged 40-70 years and increases in frequency withother sexual disorders.- Coronary Artery Disease, CAD Class I Patients with cardiacconditions that are likely to impact sexual functioning.include dizziness, nasal stuffiness and tachycardia. Thesetreatments for ED add to the overall cardiovascular• Fasting blood glucosesuch as premature ejaculation, anorgasmia and lack of34.

his nitrate before sildenafil is(SBP > 180mmHg)- spinal cord injuryThe rational selection of therapy for patients is only12. However, two in three men agree that talking about ED cialis online economic position and educational attainment.citrate,and Opinion Research Institute (MORI) of London in 1998,• Erectile dysfunction (ED) is common, affecting 10% of• Asymptomatic ≤ 3 risk.

. Im Hinblick darauf bildet der Schutz als Minder­heit eine beson­dere recht­liche Verpflich­tung. Für die meisten der im Nationalsozialismus ermor­de­ten Familien­ange­hö­rigen der Sinti und Roma gibt es nirgendwo eine Grabstelle. Auch ihrer wird an den wenigen vor­han­de­nen Gräbern gedacht.

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