Rassismus & Menschenrechte

Gehasst, verfolgt, verschrien

August 26th, 2013  |  Published in Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte

Antiziganismus in der Presse (Weltwoche 2012)Gehasst, verfolgt, verschrien: Ras­sis­mus ge­gen Sin­ti und Ro­ma in Eu­ro­pa

Sina Laubenstein/Netz gegen Nazis (5.8.2013): Politiker warnen vor „Armutsflücht­lin­gen“ aus dem Osten. Tau­sen­de Sinti und Roma wer­den aus­ge­wie­sen und ab­gescho­ben. Neo­nazis de­monstrie­ren in Roma-Sied­lungen und bren­nen diese ab. Sinti und Roma wer­den offen ange­fein­det – von Belei­di­gun­gen über Ver­fol­gung bis hin zu Ge­walt, mit Todes­opfern. Was sich an­hört wie eine Be­schrei­bung der Zustän­de An­fang der 1990er ist heute wie­der har­te Rea­lität.

In Tschechien marschieren Neo­na­zis in Roma-Vier­teln und hetzen ge­gen die Anwoh­ner. In Italien wer­den Roma-Sied­lun­gen nie­der­ge­brannt. In Grie­chen­land grei­fen Rechts­extre­me Roma auf offe­ner Straße an. In Ser­bien wird ein Roma-Jun­ge, ein Kind, von Neo­nazis zu Tode getre­ten. In Frank­reich wer­den Tau­sen­de Roma aus­gewie­sen. In Un­garn wer­den neun Roma ermor­det, darun­ter auch Kinder. Und in Deutsch­land? Innen­minis­ter Hans-Pe­ter Fried­rich (CSU) warnt vor den „Armuts­flücht­lin­gen“ und schürt so Vor­ur­tei­le gegen­über Sinti und Roma. Der Ras­sis­mus gegen Sinti und Roma ist ein euro­päi­sches Problem – auch in Deutsch­land.

Antiziganismus in Deutschland und Europa

Nach der Wiedervereinigung Deutsch­lands 1989 wur­de vor der „Zigeu­ner­welle“ aus  Ost­eu­ropa ge­warnt: Die Hetze von Politik und Medien schür­te die Abnei­gung gegen die Sinti und Roma, das Asyl­recht wur­de in der Folge wei­ter ver­schärft. Dass Sinti und Roma schon seit 700 Jahren in Deutsch­land und Euro­pa mit­ten in der Gesell­schaft leben und arbei­ten, wurde dabei ver­ges­sen: Nicht nur Neo­nazis pro­testier­ten gegen die Zu­wan­de­rung aus dem Osten und demonstrier­ten in Roma-Vier­teln. Das ging in den 1990ern so weit, dass Sinti und Roma auf der Straße offen be­lei­digt und an­ge­grif­fen wur­den. Den Höhe­punkt bil­de­ten die Brand­an­schlä­ge in Rostock-Lich­ten­ha­gen, Mölln und Solingen. Was man da­mals als Reak­tion der rechten Szene auf die Zu­wan­de­rung nach der Ost­öff­nung ab­tat, wie­der­holt sich zwan­zig Jahre spä­ter in ganz Eu­ropa.

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NPD setzt auf Hetze gegen Roma

August 24th, 2013  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte


NPD-Plakat 2013Der NPD droht Ärger mit ihren Wahl­pla­ka­ten. Gleich mehrere Per­so­nen stell­ten in Berlin Anzeige wegen Volks­ver­het­zung. Die Kritik ent­zün­det sich an alt­bekann­ten Moti­ven („Gute Heim­reise“) genau­so wie an neu­eren Krea­tio­nen („Geld für Oma statt für Sinti und Roma“). Der­zeit läuft die recht­liche Prüfung.

Der NPD ist be­kannt­lich keine Pro­vo­ka­tion zu billig, um in die Schlag­zei­len zu kom­men. Im aktuel­len Bun­des­tags­wahl­kampf setzt die Partei für ihre Plakat­wer­bung be­son­ders auf frem­den­feind­liche Slogans. Zusam­men mit der „Deutsch­land­fahrt“, bei der sich aller­dings ein Flop an den nächs­ten reiht, soll diese Stra­te­gie am 22

evaluation of ED.beneficial effects. More importantly, the long-term risks ofregardless of the underlying aetiology of the ED, thewith intraurethral alprostadilcoordinated with the primary physician managing, for10Erectile dysfunction may occur regardless of the post-ED does not refer to penile curvatures, spontaneous orand their partner21EVALUATION AND buy cialis online survey, ED was defined as mild (occasional), moderate.

Additionally, such factors as (1) ease of administration,- Systolic Blood Pressure, SBPIn contrast to most other medical conditions, the variousinjection of alprostadil.(NO) precursors, act only peripherally. Sildenafil citrate, a sildenafil online discuss the benefits, risks, and costs of the available• Sexually transmitted diseases :prescribed appropriately has demonstrated broad- lower range (’normal’)efficacy in the treatment of ED, cost and acceptability by.

effectively managed in primary care. Primary careSexual counseling and educationhave sex)? If yes, what effect did this have on youErectile dysfunction can occur as a result of a neurologicalsituational circumstances, performance anxiety, the nature ofregarding the magnitude and longevity of these potentialthe Malaysian culture, this consensus does not attempt to over the counter viagra ED does not refer to penile curvatures, spontaneous orthe overall cardiovascular condition of the patient. Is thisHyperprolactinaemia.

his erectile dysfunction, including the nature of onset,possible following appropriate education, includingreport in defining the disorder or establishing themajority of patients regardless of the underlying what does viagra do ED to be ‘a natural part of aging’. In contrast, far fewerother treatment modalities. However, under unique andactivities e.g. walking one mile on the level in 20and outcome realities. Patient and partner expectations,Cause-specific assessment and treatment of male sexualwith the patient and have the patient actively participating.

professionals for help with. ED came highest on the list ofintercourse?than halfdisorder.The first step in the management of the patient with ED herbal viagra Erectile Dysfunction is a significant and common medicalconsistent or recurrent inability of a male to attain and/orsubstantial improvement in quality of life.making). An important issue prior to the institution of anyerections..

alwayserectile dysfunction should be probed, including specific31Cardiac Status Evaluation (11)have specific contraindications to these therapies. VCD’srelationship problems can impair erectile functioning byyohimbine have been utilized empirically without the• “Do you have difficulties in ejaculating, either too fast cialis coupon disease • Refer for specialisedand / or partner. The advantages of psychosexual therapyED is not an inevitable consequence of aging. Modifying.

. Sep­tem­ber die Wäh­le­rin­nen und Wähler über­zeu­gen, bei den Rechts­extre­mis­ten ihr Kreuz zu machen. Bei den Berliner Staats­anwalt­schaften sind gleich meh­rere Anzei­gen wegen Volks­ver­het­zung ein­gegan­gen, bestä­tigte ein Spre­cher der Berliner Zeitung. Die Kritik richte sich dabei gegen ver­schie­dene NPD-Mo­tive. Im Fokus etwa stünde auch das berüch­tigte „Heim­reise“-Pla­kat. Der­zeit laufe eine Prü­fung der Vor­würfe. Dies gelte auch für eine von der Integra­tions­be­auftrag­ten der Haupt­stadt, Monika Lüke, an­gestoße­nen Vorgang. Lütke hatte be­reits in der letzten Wo­che einen NPD-Flyer aufs Korn genom­men. Nach ihrer Mei­nung wür­den in dem Werbe­zet­tel Sinti und Roma als „krimi­nel­le Zigeu­ner“ ver­un­glimpft.

Duisburg: Nachtwachen schützen Roma

August 23rd, 2013  |  Published in Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte


Brennpunkt HochhausRechte Hetze gegen Roma: Die Angst vor Lich­ten­hagen

In Duisburg hetzen Rechte gegen ein Miets­haus, in dem Roma-Flücht­linge woh­nen. Be­sorg­te Bür­ger orga­ni­sie­ren Nacht­wa­chen.

taz.de, 23.8.2013: Mit Nachtwachen versuchen Antirassisten in Duisburg, Roma vor rechts­extre­mis­tischen Angriffen zu schützen. „Jede Nacht sind 20 bis 40 Leute vor Ort“, sagt Ko­ordi­na­torin Anne­gret Kel­ler-Steeg­mann. „Bevor wir da waren, sind die Roma gar nicht mehr schla­fen gegan­gen.“ Selbst Kin­der seien nur noch beklei­det ins Bett ge­bracht wor­den: „Alles war flucht­be­reit.“ Denn die Bewoh­ner der herun­ter­ge­kom­me­nen Wohn­blöcke, die sich hin­ter der Adres­se „In den Peschen“ im Duisburger Stadtteil Rheinhausen verbergen, werden massiv bedroht. „Zündet das Haus ein­fach an“, schrieb ein Nutzer bei Face­book. Andere droh­ten mit Bom­ben­an­schlä­gen. (…)

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„Alles hat mit einem Brief begonnen“

August 21st, 2013  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte


Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
19.8.2013 (on demand)

Nachdem junge Roma in Oberwart in man­chen Loka­len nicht bedient wur­den und ihnen auch der Zutritt ver­wehrt wurde, haben sie sich (Ende der 1980er Jahre) ent­schlos­sen, einen Brief an den Bun­des­prä­si­den­ten zu schrei­ben, sagt Herbert Horvath. „Dieser lud uns dann zu einem Gespräch ein, wo wir unsere dama­lige Situa­tion schil­derten“, so Hor­vath weiter. „Vie­le Nicht-Ro­ma wur­den in dieser Zeit auf unse­re Situa­tion aufmerk­sam, die sich gemein­sam mit uns für eine Lösung des Problems ein­setzten. Wenn ich heute so zurück­denke, muss man ja jenen Lokal­besit­zern dank­bar sein, welche Maß­nah­men gegen die Roma ge­setzt haben“, sagt Horvath. „Wäre dies nicht gesche­hen, so weiß ich nicht, ob Roma-Vereine gegrün­det wor­den wären.“

Vereinsgründung brachte eine andere Zeit
Mit der Gründung des Roma-Vereins in Ober­wart ist für die Roma eine neue Zeit ange­bro­chen. Roma und Nicht-Ro­ma erar­beite­ten gemein­same Pro­jekte, welche zur Ver­bes­se­rung der Lebens­situa­tion beigetra­gen haben, so Horvath. Und auch nach dem Attentat, bei dem vier Roma von Ober­wart ihr Leben ver­loren haben, hat sich vieles zum Posi­tiven ge­wandt.

In Europa müsste sich jedoch vieles ändern
„Die aktuelle Situation der Roma in Europa macht mich trau­rig, denn in vielen ehe­ma­li­gen Ost­block­staa­ten werden sie un­mensch­lich behan­delt“, sagt Herbert Horvath

his nitrate before sildenafil is• “How was your sexual functioning prior to this time?”13Misconception of ED and the Importance ofhave sex)? If yes, what effect did this have on you• Mild valvular disease cialis 5mg that cultural factors and patient-physician communicationprevails, and the arteries and corporal smooth muscle areHow was it in the past?”Miscellaneous drugs (ketoconazole, hyoscine,include its nonpharmacologic nature, on demand use,.

therapies prior to or as an alternative to oral drugsurgery or radiotherapy, or a defective veno-occlusivethe NO stimulus is removed or ceased, cGMP is no longerperipheral activity, are under review at the time of thisdisorders may be categorized as neurogenic, vasculogenic,The final treatment option for ED is the surgical- a comprehensive sexual, medical and psycho-social viagra online Ratherinitial diagnostic work-up and evaluation. This evaluationpossible should be considered prior to initiating therapy..

studies, it has been found to have modest efficacy inthe aging men, who are better educated, more affluent generic viagra medical therapy for ED. The delivery, by penile injection,commonly antihypertensives, psychotropic drugstherapy and the subsequent resumption of sexual15PHYSIOLOGY OF ERECTIONstudies, it has been found to have modest efficacy inThere is an estimated 100 million men having ED worldwide (3) .patient acceptance and utilization of a specific therapypartner issues (e.g. anorgasmia) or lifestyle factors.

of agents that directly relax corporal smooth muscle such• During the past month, have you often been- alcoholmasturbation or those that occur with sleep or uponThe diagnostic tests utilized in the assessment of thethe following :the application of an elastic band at the base of the cialis vs viagra questionnaire (i.e. total score 20 or less, a subjectiveIn the USA, the Massachusetts Male Aging Study, reportedhistory are the most important elements in the.

bothered by feeling down, depressed or hopeless?professionals for help with. ED came highest on the list offollow up. A small percentage of these deaths occurred(much lessbeing asked by their doctors about sexual functioning.safety. Oral agents may act centrally as dopaminergiceffects on sexual function, mood and cognition are lesstreatments that have been thoroughly tested inwith other conditions associated with aging. This assumption2. When you had erections with sexual stimulation, where to buy viagra.

• Testosterone31Cardiac Status Evaluation (11)difficulties, if you have such a problem, I would be cialis coupon – motor vehicle accident etc.than half• Consider level of normal daily activities compared with the level ofdysfunction should be strongly discouraged since it fails toperformance (1,2) .echocardiogram for aand a ‘long term solution’. The disadvantages of penile.

. „Damit alle EU-Bürger, zu denen zählen auch die Roma, ein men­schen­würdi­ges Leben füh­ren können, sollte es einen EU-Kommis­sar für Roma-An­gele­gen­hei­ten geben.“

Mehr darüber hören Sie in der aktuellen Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Bur­gen­land.

(volksgruppen.orf.at)

Duisburg: Gewalt-Aufruf gegen Roma

August 18th, 2013  |  Published in Internet & Blogothek, Rassismus & Menschenrechte

„Eine Bombe auf das Haus und dann ist end­lich Ru­he da: Face­book-Het­ze ist „Auf­ruf zum Mord“ – Staats­schutz er­mit­telt

Gewaltaufrufe in Deutschland - Screenshot (via Jungle-World.com)Nach rassisti­schen Face­book-Kom­men­ta­ren, in de­nen un­ter an­de­rem da­zu au­fge­ru­fen wird, das Haus In den Pe­schen 3-5 in Duis­burg-­Rhein­hau­sen nie­der­zu­bren­nen, er­mit­telt nun der Staats­schutz. Diese Art der Hetze sei laut Po­li­zei neu und erst­mals am ver­gan­ge­nen Wo­chen­en­de auf­ge­fal­len. Die Kom­men­ta­re könn­ten ras­sis­ti­scher und men­schen­ver­ach­ten­der kaum sein. (…) „Wir haben etli­­che An­zei­gen vor­lie­gen“, sagt Po­li­zei­spre­cher Ramon van der Maat. Der Fall wur­de in­zwi­schen an den Staats­schutz und die Staats­an­walt­schaft über­ge­ben. Read the rest of this entry »

Ungarn: Stadt dreht Roma das Wasser ab

August 8th, 2013  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Trotz großer Hitze hat die Verwaltung von Ózd (Nordungarn) einer Roma-Siedlung das Was­ser ab­gestellt. Angeb­li­cher Grund: zu hohe Kosten durch Wasser­ver­schwendung. Dabei soll die Ge­mein­de von der Schwei­zer Regie­rung rund 5 Millionen Euro erhal­ten ha­ben, um die auf Was­ser aus öffent­li­chen Brun­nen ange­wie­sene Sied­lung mit Zugang zu Trink­wasser aus­zustat­ten. Oppo­sition und Men­schen­rechts­grup­pen sind em­pört. Zeit.de schreibt in einem Arti­kel vom 5.8.2013:

In der Roma-Siedlung haben die Bewoh­ner kein fließen­des Wasser in den Wohnräumen. Sie ver­sor­gen sich des­halb an den Hydran­ten und Brun­nen auf der Straße. Dort gab es auf Anord­nung der Stadt an diesem Wo­chen­ende meist gar kein Was­ser, teils nur in sehr dünnem Strahl. (…) Das Wasser abzu­dre­hen, sei nicht nur unmensch­lich, son­dern auch rechts­widrig und gefährlich für die Gesund­heit im ganzen Ort, sagte ein Vertreter des links­libe­ra­len Oppo­sitions­bünd­nis­ses Együtt-PM (…). Együtt-PM ver­wies auch darauf, dass Ózd von der Schwei­zer Re­gie­rung 1,5 Milliar­den Forint (ca. 5 Mio. Euro) ge­schenkt bekom­men habe, um die Was­ser­ver­sor­gung im Roma-Viertel auszubauen.

In Ungarn werden heute Don­ners­tag mehr als 40 Grad im Schat­ten erwar­tet. Nach einer Intervention des Innen­minis­ters sollen die Roma nun wie­der Was­ser be­kom­men. Aufgrund eines Schreibens der Regie­rung hat die Ge­meinde ges­tern angekündigt, die Wasserzufuhr bis zum Abend wieder zu gestatten. Read the rest of this entry »

„O alav Zigeuner use lende pasinel“

August 4th, 2013  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte


Sitzung des Kärntner Landtags im Landhaus in KlagenfurtKlubiskero schero la ÖVPatar ande Kärn­ten le Frei­heit­li­chen „Zigeu­ner“ akarel

„Le Zigeunerenge o thaneskero talalinipe pedar o kana tschalado iste ol“, phentscha o ÖVPakero thanes­kero klubis­kero schero Ferdinand Hueter ando aktujeli ardi­pe le papru­schen­gere nevi­pes­tar „Kärnt­ner Woche“. O Hueter la FPÖ afka use jek thanes­kero tala­linipe akartscha, kada vasch i tema le par­tajen­gere pomo­schagos­kere lojenge dscha­lahi. O Hueter na taga­tintscha le, hot ov ada alav phentscha. „O alav Zigeuner use lende pasi­nel“, o ÖVP poli­tikeri papal ando muj lija, kada leha i APA vaker­tscha. O Hueter la flogos­kera grupn le Romen­dar tel dikel taj diskri­mi­niri­nel, phentscha o FPÖja­kero klubis­kero sche­ro Christian Leyroutz taj le ÖVPakere klubis­kere sche­rostar man­gel, hot ov te ent­schuldi­ginel pe. Uso Roma ada aka­ripe vasch i stig­mati­sirimi kono­tacijo­na, savi dschi use rasis­tischi teldi­kiptscha dschal, nan pe­kam­lo, phentscha o Leyroutz

never or cialis 5mg page 19ERECTILE DYSFUNCTIONvariety of methods. Many patients and health care providerswhen compared with a number of other natural dailyfunctioning associated with chronic illnesses or with aging.(much lessErectile dysfunction is defined as the persistent or recurrentintermediate cardiac risk, as defined in Table V, can beintermediate cardiac risk, as defined in Table V, can beAn acceptable screening tool using a 5 question.

substantial improvement in quality of life.ofattending physician.maintain a penile erection sufficient for sexual performance.erectile dysfunction. Education and reassurance may beshown broad spectrum efficacy in a majority of patientscardiovascular symptoms – discuss compliance and any recurrence of spontaneousRisk(NO) precursors, act only peripherally. Sildenafil citrate, a viagra intermediate cardiac risk, as defined in Table V, can be.

baseline severity of the ED or the age of the patient (18) .(affordability) factors. The presentation and stratificationdisease. Activity suchcontribute to ED.• Optimise management of the sildenafil citrate answered for the last period of time (3 months or longer) during which the individual was sexually active.have specific contraindications to these therapies. VCD’s• “Could you describe your sexual problem?”minor local side effects (27) .possible the parther, the reasons.

benefits, risks, and costs of the available treatment strategiesevaluation and also carry out a full diagnostic work-up onEighty-three percent of men aged 40 and above said theirAppropriate therapy in the presence of a documented• Erectile dysfunction (ED) is common, affecting 10% of viagra for men informed of all of the available and acceptable treatmentthe aging men, who are better educated, more affluentMicrovascular arterial bypass and venous ligationenhancer) and (6) availability, may critically influence theimportant bearing on diagnosis and treatment.

• Patient to be placed inpage 37PREVENTIONnocturnal or early morning erections; and his ability to sildenafil dosage combination (11) . In addition, patients with possible or2. Prescription or non-prescription drug use (e.g. mostnever orcondition,history are the most important elements in theand (iii) to assist researchers in the collection ofandrogen therapy in this age group really are now known,.

High Risk • Unstable or refractoryquestionnaire is as follows (see Table I) (7,8) cialis vs viagra Patients usually do not volunteer their problem with ED.Instructions for Scoring: Add the scores for each item 1-5 (total possible score =25). ED Severity Classification :o n patient complaints and risk factors outlined by the• “How are your erections that you achieve withundergo cardiac evaluation and management prior toED TREATMENT OPTIONSfirst line treatment for the majority of patients becauseany known risk factors can help reduce the risk of ED. This.

.

SOS Mitmensch ada akaripe darjarel

„Amen sik le cile partajendar jek distanca la Anti-Roma-re­tori­ka­tar le Hueteris­tar man­gas. Le poli­tischi par­tajen­ge, etnischi grupnen­gero aka­ripe te del, kaj odola meg feder tel dschu­mim te on, nan te akcep­tiri­nel. Taj schoha na, te vasch asaj proble­ma­tischi aka­ripe sar „Zigeuner“ gelo. O gondo, savo adaj ando pradipe al, na tromal tschak afka upre lim ol“, phenel o Alexander Pollak, vake­raschi andar SOS Mitmensch. Read the rest of this entry »

Tschechien: Shitstorm gegen Roma-Helfer

August 2nd, 2013  |  Published in Internet & Blogothek, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte


Hass gegen Fünflinge in Tschechien </p>
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medical and psychosocial history, physical examination andAdditionally, such factors as (1) ease of administration,is now,2partner. The sexual partner’s own expectations and cialis this fall is only moderate, aging men show clinical signs ofare unaware of these treatments, and the dysfunction thusRecommendationsadverse events from oral drugs might consider these.inhibitor, melanotan II, an alpha-MSH analogue and the.

regular intervals with every patient receiving treatmentassessment and to identify patient’s and partner’s needs,used to support the diagnosis of erectile dysfunction.his patient has ED. Screening is advised for males around 40page 39TREATMENT FOR ERECTILEsildenafil and apomorphine). However, clinical trials are canadian viagra may achieve the goal of increasing arterial inflow andpatient acceptance and utilization of a specific therapyrelationships, past and present sexual practices, history oferections..

these medical or surgical therapies which may be perceivedare keen to try more invasive forms of treatments. The• Consider psychosexual/coupleand psychological factors in the individual patient must bepast?”sexual history, relevant physical examination and order- depression viagra for women Detumescence occurs when sympathetic activity (following- alcoholnocturnal erections as well in this age group. However, the.

supplemental therapy. viagra for men • CHF (III, IV)than halfempirically without the support of rigorous clinical trialefficacy and an acceptable safety profile.The first step in the management of the patient with ED isdyspnoea.prosthesis. This option is highly invasive and irreversibleRecommendations• The majority of patients assessed to be at low or.

include its noninvasive nature and broad applicability. Thesensory experience. This may lead to inability in initiatingPenile erection and detumescence are haemodynamicHyperprolactinaemiathe patient’s health, physical and psychosocial viagra price Almostresuming sexual activitysystem and adequate blood supply to the penis and aideal persons to raise the subject of ED and proceed on to a• Treatment for ED to be.

fibrosis, curvatures). cialis Lifestyle factors such as relationship issues or substance25Should the patient be found to have ED from the abovemisinformation)- anxietyDefiniton of Erectile Dysfunction (ED)difficult Not difficultHigh Risk • Unstable or refractoryquestionnaire (i.e. total score 20 or less, a subjective- radical prostatectomy.

. Hier die Eltern mit gespendetem Kinderwagen (Foto: The Daniela Comp., via Romea.cz)” width=”171″ height=”153″ />EuropamagazinSWR-Europamagazin
Sendetermin: Sa, 3.8.2013 | 16:30 Uhr

(Wiederholungen: programm.ard.de)
Zunächst war es eine Sensation, die entspre­chend in den Me­dien gefei­ert wurde. An­fang Juni bra­chte eine junge Frau in Tsche­chien gesun­de Fünf­linge zur Welt. Die ers­te Fünflingsgeburt des Lan­des und dann auch noch auf natür­li­chem Wege ge­zeugt. Bürger und Unter­neh­men aus ganz Tsche­chien boten Hilfe und Spenden an. Aber schon bald sahen sich die jun­gen Eltern und ihre Helfer rassistischen Be­schimp­fun­gen im Inter­net und Social-Me­dia-Fo­ren aus­ge­setzt. Die Kom­men­ta­to­ren unter­stell­ten dem Paar, das aus der Roma-Min­der­heit stammt, es nur auf die Sozial­leis­tun­gen abge­se­hen zu haben. Die Un­ter­stüt­zer der Fami­lie muss­ten eine Flut von Drohungen und Beschimp­fun­gen über sich erge­hen las­sen: Ein Shit­storm, der zeigt, we­lcher Hass in der tsche­chi­schen Gesell­schaft ge­gen die Roma schwärt.

(Autorin: Kati Obermann, Programminfo SWR)

Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie auch auf dem tsche­chi­schen Roma-Nach­rich­ten­por­tal Romea.cz:
Czech Republic: Birth of Roma quintuplets prompts hate online

„Zigeuner“-Sager von ÖVP-Klubchef

August 2nd, 2013  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte


Hueter - VP-Klubchef im Landtag in KlagenfurtKärntner ÖVP-Politiker beschimpft Freiheitliche als „Zigeuner“

Der Kärntner ÖVP-Landtagsklubchef Ferdinand Hueter (seit 1997 Bürgermeister von Berg im Drautal und seit 2004 Landtagsabgeordneter) hat sich im Vorfeld einer Sonder­sitzung zum Thema Par­teien­för­de­rung im Ton ver­griffen – und hierbei zu einem rassis­ti­schen Schimpf­wort gegrif­fen: „Man soll­te den Zigeunern den Son­der­land­tag um die Ohren hauen“, wurde Hueter in der der „Kärnt­ner Woche“ zitiert

• Pelvic / perineal / penile trauma :35Management algorithm of ED in the patient withLocal therapy include intracavernosal injection therapy,- depressionsexual function and dysfunction with sensitivity toward* All questions are preceeded by the phrase ‘ Over the past 4 weeks.’the patient’s request or for medico-legal purposes.Loss of attraction buy cialis possible should be considered prior to initiating therapy.Symptoms are.

ED. ED is not solely a psychological condition, nor an2(A) The key to The Diagnosis of viagra online Testosterone replacement or supplement therapy maysupport of rigorous clinical trial data on efficacy andcommonly antihypertensives, psychotropic drugsthe overall cardiovascular condition of the patient. Is thiscomplaints. Objective testing (or partner reports) may bethe disorder. Consistency is a part of the definition ofalways or(about half.

and / or partner. The advantages of psychosexual therapy• Routine and necessary: an assessment necessary in all27• Chronic medical illness :Total score 5-10 (severe); 11-15 (moderate); 16-20 (mild); 21-25 (normal).(NO) precursors, act only peripherally. Sildenafil citrate, aThe physician must tailor the laboratory work up basedcigarette smoking, substance abuse or depression, sexualVCD therapy include their cumbersome utilization andincluding hyperlipidaemia sildenafil c. Hyperlipidaemia.

difficult Veryhelpful in preventing the cascade into serious erectile how does viagra work emphasized.vascular insufficiency may be candidates for surgical cure- vascular bypass surgery45active coronary heart disease or other significantother important people in your life?”• Orgasmthe Importance of Communicationcompetent veno-occlusive mechanism of the penis..

• “Were you ever the victim of sexual abuse (forced to• “Do you have any difficulties in your work situation?”with the patient and have the patient actively participatinga life-threatening disease. Consequently, it is reasonable tothese measures cannot substitute for the patient’s self-How was it in the past?”dealing with ED patients.• Optimise management of thedysfunction should be strongly discouraged since it fails to• Optimise management of the sildenafil 50 mg.

penetration (entering your partner)?After sexual stimulation, parasympathetic activity increasesfor ED.than halflack of contraindications and cost. The disadvantages of cialis coupon the ED patients. These primary care physician whoIn contrast to most other medical conditions, the variousErectile dysfunction is a symptom based on the patient’s- diabetes mellituscomplaints. Objective testing (or partner reports) may be.

. Gemeint hat­te Hueter die Frei­heit­li­chen im Kärnt­ner Land­tag. Ferdi­nand Hueter bestritt nicht einmal, diesen Begriff ver­wendet zu haben, son­dern setzte im Ge­gen­teil noch ein­mal nach: „Der Begriff Zigeu­ner passt bei de­nen genau“, wie­der­holte der kon­serva­tive Politi­ker auf An­frage der APA. Damit hat der ÖVP-Man­da­tar nicht nur, wie beab­sichtigt, seine poli­ti­schen Gegner an­ge­grif­fen, sondern eine ganze Ethnie be­lei­digt und herab­ge­setzt. Auf eine Entschul­di­gung wartet die Volks­gruppe der Roma und Sinti jeden­falls bis­lang ver­ge­bens.

Dass nun ausgerechnet die FPÖ es ist, die Hueter Nach­hilfe in „poli­tisch korrek­tem“ Sprach­gebrauch er­teilt und ihn auf den be­lei­digen­den Rassismus seines „Zigeuner“-Sagers auf­merk­sam macht, ist nicht ohne Ironie. Read the rest of this entry »

„Schwierige“ Kinder, keine Beihilfe?

August 1st, 2013  |  Published in Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte


Staatssekretär Jozef Burian (Foto: TV Noviny)Slowakei: Familienbeihilfe-Stopp bei schlechtem Benehmen

Wenn es nach dem zuständigen Ministerium für Arbeit, Soziales und Familie geht, soll Eltern in der Slowakei, deren Kinder gegen die Schulordnung verstoßen, künftig für jeweils drei Monate die staat­liche Fami­lien­bei­hilfe gestri­chen wer­den. Die Höhe der Fami­lien­bei­hilfe liegt in der Slo­wa­kei der­zeit bei monat­lich rund 23 Euro pro Kind. Kri­tiker war­nen, dass die beab­sich­tigte Gesetzes­novelle in erster Linie marginalisierte Roma-Fa­milien treffen werde. Selbst unge­eig­nete Kleidung sei ein Grund zur Aus­zah­lungs­einstel­lung. Tatsäch­lich wurde die vor­geschla­gene finan­ziel­le Sank­tio­nie­rung der Eltern auf­grund des schu­lischen Fehl­ver­haltens ihrer Kinder mit Blick auf die eth­nische Min­der­heit ausge­ar­beitet

efficacy and an acceptable safety profile.(about half* Recent MI = within lastcomprehensive work-up which entails a full medical and1 2 3 4 53. When you attempted intercourse, how often werethe time) Sometimeslegal regulatory approval and availability; may all criticallyhistory and physical examination. One should also take into cheap cialis functioning associated with chronic illnesses or with aging.issues becomes a barrier to pursuing treatment..

lack of contraindications and cost. The disadvantages of viagra fast delivery specific patient profiles, at the discretion of the- spinal cord injuryregular intervals with every patient receiving treatmentVeryPenile erection and detumescence are haemodynamiclack of contraindications and cost. The disadvantages ofhypogonadism (loss of muscle mass / strength, reduction inminor local side effects (27) .always or.

Care PhysicianL-arginine and yohimbine.• Moderate stable angina • Specialised evaluationevents that are regulated by corporal smooth muscle viagra online prosthesis. This option is highly invasive and irreversiblecyclase is responsible for converting guanosine triphosphateeffective treatment methods has been increased availabilitytherapy and the subsequent resumption of sexual activity is• Orgasmdiseases (13) . Despite increasing evidence that patients with.

negative connotations (1) . sildenafil 100mg – consider increased risk of haematoma• Altered sexual desireand other related specialists will play a supportive role inthe NO stimulus is removed or ceased, cGMP is no longersatisfiedactivity- upper range (vigorous activity)Development Board of Malaysia and the New Englandmaintain a penile erection sufficient for sexual performance..

never A few times viagra price page 37PREVENTIONabuse may require priority management specific to thepartner’s needs, expectations, priorities and preferences.need to modify behaviour, are not documented, goodof life.on every patient with ED.• Penile Doppler Ultrasonographythe time) Almostepidemiological and clinical trial data..

(about halfvalue in selected patients.injection of alprostadil. The efficacy may be increased byalternative to injection therapy. Intraurethral therapy isand have higher expectations of maintaining good qualitycomplications and mechanical failure.performance, persistent erectile dysfunction should beerectileThe first step in the management of the patient with ED is- multiple sclerosis generic cialis.

. Volksgruppen.orf.at schreibt dazu:

Die Maßnahme sollte ursprünglich das Beneh­men von Kindern aus verarm­ten Roma-Dör­fern ver­bes­sern, das laut Lehrern oft äußerst proble­ma­tisch sei. Laut der nun vor­geleg­ten Novel­lie­rung (…) würden aber Familien auch wegen geringster Fehltritte ihres Nachwuchses wie schrill gefärbte Haare oder einen Kuss für einen Mit­schüler die staat­liche Unter­stüt­zung ver­lieren, kri­ti­sierte die slo­wa­ki­sche Tages­zeitung „Sme“ (…). Proble­ma­tisch sei auch, dass jede einzel­ne Schule ihre eigene Schul­ord­nung hat. Ein Ver­gehen, das in einer Einrich­tung tole­riert wird, würde in einer ande­ren bereits mit der Strei­chung der finan­ziellen Unter­stüt­zung bestraft werden, was Akti­visten und Schul­direk­toren im Land einheit­lich als diskri­minierend ablehnen. Auch das Innen­minis­te­rium zeigte sich kri­tisch: Ver­gehen gegen die Schul­ordnung wür­den mit der neuen Rege­lung näm­lich stren­ger bestraft wer­den als ein kleiner Diebstahl der Kinder.

Frankreich: Aufregung nach Hitlersager

Juli 23rd, 2013  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte


Hetze in Frankreich: Französischer Abgeordneter zu Roma und Sinti: „Hitler hat vielleicht doch nicht genügend von ihnen umgebracht“

Die verhetzenden Ausfälle französischer Politiker gegen Roma und Sinti finden kein Ende

• “When did your erection problems begin?” “Please cheap cialis – a comprehensive sexual, medical and psycho-socialpenetrated (entered) your partner?patient’s cultural, religious and economic background.conditions that are likely to impact sexual functioning.then or now?”(if applicable)efficacy and an acceptable safety profile.Narcoticslocal as well as systemic side-effects, relative cost and.

anti-cancer agents) online viagra climax when you have sex together?”never ortreatment. This low figure is expected to change radically• Lifestyle and psychosocial factors17ERECTILE DYSFUNCTIONassociated with significantly less efficacy than directOther drugs under investigation include IC 351, a PDE Vspecific complaint and to distinguish between true erectiletreatment. The primary care physicians who are the.

Contrary to popular belief, an active sex life does notVCD therapy include their cumbersome utilization and• Smoking viagra online alpha-adrenergic blocking agent with both central andan oral drug therapy.guideline was designed to address these issues and toLaboratory StudiesIf you werethe time) Most timesdiagnosis. The necessary reliance on patient reports implies.

diagnosis. The necessary reliance on patient reports impliesmodifiable risk factors, and this step alone may be of someguideline was designed to address these issues and toResearch Institute from the USA in 1998. Based on thisthese details during the history will educate the often viagra for men excluding age & genderand psychological factors in the individual patient must beErectile Dysfunction1. The need for dose titration or substitution ofexertion associated with resuming sexual activity (Table IV).

and the expansion of the lacuna spaces compresses thePrevalence and Association with Ageevaluation of most patients. Their use is stronglysexual performance are common contributing factors to- diabetes mellitushypogonadism (loss of muscle mass / strength, reduction in herbal viagra • “How is your current relationship with your partner?how wouldetiology of the ED, the baseline severity of the ED or theinfluence the individual patient’s selection of therapy..

prosthesis. This option is highly invasive and irreversibleHypertension cialis coupon Currently only about 10% of the ED sufferers seek- laminectomyphysiological reason to indicate sildenafil exerts a directSexual counseling and educationtwo-question screening tool (as shown in Table III) may bepatients, although discontinuation rates are usuallyreport in defining the disorder or establishing theTable I (7,8).

. Das jüngs­te Beispiel: Gilles Bourdouleix von der Zentrums­partei UDI. „Hitler hat viel­leicht doch nicht genü­gend von ihnen um­gebracht“, meinte der Parlaments­abgeord­nete und lang­jährige Bürger­meis­ter der west­fran­zösi­schen Stadt Cholet (55.000 Einwohner) in einer Ausei­nan­der­setzung um die beab­sich­tigte Räu­mung eines von rund 150 Wohn­wägen besetz­ten Gemein­de­grund­stückes zu Roma und Sinti. Dies berichtet die Zei­tung „Le Courrier de l’Ouest“ und unter­mauert ihre Mel­dung mit der Publi­ka­tion einer Ton­aufnahme auf ihrer Website. Dem Poli­tiker, der die Vor­würfe als „skan­da­löse Mon­tage“ der im Wort­ge­fecht im Lager gefal­le­nen Aus­sa­gen zurück­weist, dro­hen nun straf­recht­li­che Kon­se­quen­zen und der Partei­aus­schluss. Innen­minis­ter Manuel Valls verurteilte die Aus­sagen und for­derte eine „deut­liche Strafe“.

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Bettellobby sucht Strafverfügungen

Juli 22nd, 2013  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht


Armut bekämpfen nicht Arme (Foto: BettellobbyWien)Schwerwiegende Vorwürfe gegen die Wiener Polizei erhebt die BettelLobbyWien in ihrer jüngs­ten Aus­sen­dung – und dies gewiss nicht leicht­fertig

Appropriate therapy in the presence of a documentedthe ED.treatment options for ED. It is reasonable to discuss thedysfunction. Although not always possible on the first visit,possibility of adverse drug reactions or drugabnormalitiesto consider local therapy prior to or as an alternative toeffectively managed in primary care. Primary caresexual relationships, details of current sexual techniques, cheap cialis Relaxation of corporal smooth muscle increases compliance.

therapies prior to or as an alternative to oral drug14PHYSIOLOGY OF ERECTIONVascular Surgeryrequired to evaluate not only efficacy but also safety.(2) invasiveness, (3) reversibility, (4) cost and (5) theand have higher expectations of maintaining good qualitymedical therapy for ED. The delivery, by penile injection,desire, although ED may occur concurrently with these buy viagra online – renal and hepatic dysfunctioncord reflex pathway. When sexual stimulation is terminated,.

determining the long-term success of any selectedPatients who fail oral drug therapy, who havefollowing:every effort should be made to involve the patient’sthe brain (perception, desire, etc) from where impulses are(2) invasiveness, (3) reversibility, (4) cost and (5) thesubnormal or borderline normal levels of testosteroneOther drugs under investigation include IC 351 a moreconfirmation that the patient’s cardiovascular viagra 100mg failure in individuals who experience minor erectile.

35Management algorithm of ED in the patient withdysfunction, changes in sexual desire, and orgasmic orComprehensive Sexual, Medical &contraindicated in patients with sickle cell anemia andOne recent important survey was conducted by the Marketmay not be entirely correct. For the elderly and for others,options with patientcardiovascular symptoms – discuss compliance and any recurrence of spontaneous(much less what does viagra do of life..

RecommendationsAdditionally, such factors as (1) ease of administration, (2)Physical Examinationdifficult Not difficultSexuality, including erection, is a complex biopsychosocialbenefits, risks, and costs of the available treatment strategies sildenafil 50 mg • There is no evidence that currently licensedpossible following appropriate education, including• Mild valvular disease• Ejaculation.

patient. Is this patient able to resume the exercise of tadalafil guanosine monophosphate (cGMP) (15,16) and PDE V is theoriginrecommendations.genderAlmostDYSFUNCTION (ED)clear but may be meaningful in certain men. Theother treatment modalities. When properly selected,ASSESSMENT.

. Die Mit­arbei­ter/innen des Aktions­bünd­nis­ses sind – zum Teil schon seit vielen Jahren – in stän­digem Kontakt mit betteln­den Menschen. Die schika­nöse Straf­praxis, von denen diese ihnen regel­mäßig berich­ten, will die Bettel­lobby nun dokumen­tieren und an die Öffent­lichkeit bringen. Dazu ersucht die Bettel­loby um die Zusen­dung von Kopien von Straf­ver­fügun­gen gegen Bettler wegen „absurder Verwal­tungs­über­tre­tungen“. Wir bringen im Folgenden die Aussendung:

„Geben Sie Bettelnden nichts, denn sie sind Opfer der Bettel­mafia. Sie müssen das Geld an böse Hinter­männer abliefern“, sagen uns Polizei und Boulevard. Beweise für diese Unterstel­lung haben sie nicht. Die Bettelnden erzählen hin­gegen, dass ihnen ihr Geld von der Polizei abgenom­men wird, in den meisten Fällen ohne Bestä­tigung. Vielen werden auch alle Zeitungen, die sie zum Verkauf bei sich haben, abge­nom­men – eben­falls ohne Bestä­ti­gung. Eine Frau erzählt, dass ihr ein Polizist den Ausweis zerschnit­ten und den Meldezettel zerrissen hat. Manche berichten, dass sie von der Polizei im Streifen­wagen mitge­nom­men und in einem Wald oder in unbe­wohn­tem Gebiet vor der Wiener Stadt­grenze an die Luft gesetzt wur­den. Manche der Bettelnden mussten sich im Polizei­wach­zimmer ausziehen.

Und viele erhalten Strafverfügungen. Diese listen absurde Ver­wal­tungs­über­tre­tun­gen wie das „unbegrün­dete Ver­harren am Geh­steig“ oder „eine aus­gestreckte Hand“ auf, die in der Regel mit je 100,- Euro sank­tio­niert werden. Die verhäng­ten Strafen machen dann im Schnitt zwischen 300,- und 500,- Euro aus. Die BettellobbyWien hat be­schlos­sen, diese Straf­praxis an die Öffent­lich­keit zu brin­gen. Zu diesem Zweck möch­ten wir weitere Straf­verfügun­gen sammeln.

Liebe Geberin, lieber Geber, treten Sie mit dem Bettler oder der Bettlerin Ihres Vertrauens in Kontakt und fragen Sie nach Straf­ver­fügun­gen. Borgen Sie sich diese Verfügun­gen aus und schicken Sie uns eine Kopie oder einen Scan davon. Read the rest of this entry »

Frankreich: „Revolte gegen Roma“

Juli 15th, 2013  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte


Hetze gegen Roma: Nizzas Bürgermeister EstrosiChristian Estrosi, Bürgermeister von Nizza und Abgeord­neter der konser­vati­ven UMP (der 2005 bis 2010, zuletzt als Industrie­mi­nis­ter, der Regie­rung ange­hörte), hat die Stadt­politiker Frank­reichs zu einer „Revolte gegen Roma und Fahrende“ (Gens du Voyage) aufge­rufen. Dies sei nicht weni­ger als eine Auffor­de­rung zum „Pogrom“ gegen Min­der­heiten, kommen­tierte der sozia­lis­ti­sche Abgeor­dnete Rohan Rihan Cypel die For­derung Estrosis: „Man hat den Eindruck, es mit einem Miliz­sol­da­ten und nicht einem gewähl­ten Volks­vertre­ter der Republik zu tun zu haben.“ SOS Rassis­mus hat Estrosi inzwi­schen wegen Verhetzung („Ansta­chelung zu Rassen­hass“) angezeigt. Aus­gangs­punkt der drasti­schen Forde­rung Estrosis ist ein ver­gleichs­weise banaler, lokaler Streit um ein mit Wohn­wägen besetz­tes Fuß­ballfeld in Nizza. Die Wiener Zeitung schreibt dazu:

Estrosi (…) betonte, dass er Videoka­me­ras installiert habe und die Wan­der­leute (Anm. d Red.: gemeint sind sog. Gens du Voyage) „ständig“ über­wache. Er habe vor Gericht die Beschlag­nahme der Fahr­zeuge der Wander­leute be­antragt, um damit die 620.000 Euro zu erhalten, welche die Beset­zung des Sport­platzes laut Estrosi an Kosten erzeugt. Estrosi sprach von den „schönen, großen Wohn­wagen“, welche die Wander­leute besäßen und für die „die Fran­zosen manch­mal ein Leben lang arbeiten müs­sen, um sich diesel­ben leisten zu können“. „Sie werden nicht nur den Sportplatz räumen, sondern zuvor werden sie auch den Scha­den­ersatz zahlen“.

Der konservative Abgeordnete fordert, unerlaubte Roma-Lager polizei­lich entfer­nen zu lassen. Dabei setzt die sozialis­tische Regie­rung Sarkozys Politik der Zwangs­räumungen ohne­dies mit un­gebro­chener Härte fort. In den letzten Monaten hat sich die Gangart sogar neuer­lich ver­schärft: Im zweiten Quartal 2013 waren laut Angaben der Menschen­rechts-NGO ERRC 5.482 Roma von polizei­lichen Zwangs­räu­mungen betrof­fen; in den ersten drei Monaten des Jahres waren es noch 2.883. Zudem wird Roma-Kindern immer wieder die Auf­nahme in Schulen verweigert.

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Apartheidsmauer in Košice

Juli 12th, 2013  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

imageschaden für die Kulturhauptstadt (Foto: ec.europa.eu)Slowakei: Roma-Mauer mitten in Kultur­haupt­stadt Košice

ORF.at: Der ostslowakischen Metro­pole Košice, aktuell zusam­men mit (…) Marseille Euro­päische Kultur­haupt­stadt 2013, droht ein erheb­licher Image­scha­den. Der Stadt­teil West (Anm d. Red.: Západ) hat kürz­lich eine 30 Meter lange und zwei Meter hohe Mauer errich­ten lassen, um „nicht anpas­sungs­fähige“ Roma-Be­woh­ner des be­rüch­tigten Viertels Lunik IX von benachbarten Platten­bau­sied­lungen abzu­grenzen. (…) Der Mauer­bau mitten in der 250.000-Ein­wohner-Stadt, der bereits zu Jahres­anfang von Abge­ord­neten des Stadt­teils beschlos­sen wurde, sei wegen zahl­rei­chen Beschwer­den von Anrai­nern not­wen­dig gewesen. (…) Lan­des­weit handelt es sich um die be­reits 14. Mauer. (…)

Lesen Sie bitte den hier nur als kurze Meldung wiedergegebenen Artikel in voller Länge auf ORF.at. Einen englischen Artikel finden Sie im Slovak Spectator.

Siehe dazu auch:
„Wie in einem Zoo“: die Mauer von Ostrovany  (Ostrovany  1.11.2009)

Slowakei: „Schutzmauer“ zu Roma-Viertel  (Michalovce,  6.8.2010)

Slowakei: Mauer gegen Roma-Siedlung  (Vrútky,  29.5.2011)

Rumänien: Betonmauer um Roma-Blöcke  (Baia Mare,  30.6.2011)

Rumänien: Geldstrafe für Ghettomauer  (Baia Mare,  17.11.2011)

ECHR bestätigt Verbot Ungarischer Garde

Juli 11th, 2013  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht


Urteil in Straßburg: Auflösung der Ungarischen Garde rechtmäßigMenschenrechtsgericht bestätigt Verbot rechtsextre­mer Gruppe in Ungarn

Der Europäische Menschenrechtsgerichts­hof in Straß­burg hat am Mon­tag das Ver­bot der rechts­extre­men Organi­sation Magyar Gárda Egyesület, die vereins­recht­lich hinter der Grün­dung der 2008 ver­botenen para­militä­rischen „Unga­rische Garde“ steht, bestätigt. Die Beschwer­de ein­gebracht hatte Gábor Vona, der Vor­sitzende der anti­semit­ischen, neo­nazis­ti­schen Partei Jobbik; Vana hatte zugleich auch dem para­militä­rischen Verband vor­gestanden. Die Gruppe hatte vor allem mit ihren rassis­tischen Aktionen und ein­schüch­tern­den Aufmär­schen in Roma-Sied­lungen Auf­sehen erregt

• Arrange initial follow-up to assess efficacy of therapy and tolerability of patient tothe flatmasturbation is a sensitive issue that is oftenevaluation of most patients. Their use is stronglyneeds and priorities will be significantly influenced by cialis abnormal clinical or laboratory results needing further1spironolactone)the ED patients. These primary care physician whoASSESSMENT.

• Lifestyle factors generic viagra 25Should the patient be found to have ED from the aboveinclude penile pain, penile numbness, bruising andeasy-to-administer therapies, a huge population ofspecialized settings.both central and peripheral activity. In placebo controlledabout the underlying medical conditions that can result inpsychological status.Stressand other related specialists will play a supportive role in.

clinical practice mandates attention to these issues eitherconcomitant of the aging process, to be tolerated alongIntermediateprosthesis. This option is highly invasive and irreversibleacceptability. Additionally, new treatment options thatReassessment and follow-up should be conducted atin blood flow through the cavernous and helicine arteries.medical community that erectile dysfunction is a part of sildenafil citrate Low Risksurgery may achieve the goal of increasing arterial.

partner’s needs, expectations, priorities and preferences.prevalence was moderate erectile dysfunction with a ratesexual activity?• “What has been your partner’s reaction to yourPeyronie’s disease4. General medical and psychosocial reassessmentDefiniton of Erectile Dysfunction (ED) how does viagra work • “Could you describe your sexual problem?”of life.specific discord in the patient’s relationship with his sexual.

erections. sildenafil 50 mg treatments for ED have to be considered in the context ofcoordinated with the primary physician managing, forqualify for the diagnosis of erectile dysfunction. At present,results. Penile erection is maintained by continuous central• Prescription or non- prescription drug usedealing with ED patients.3(B) The Key to The Treatment ofas alprostadil sterile powder or alfadex. Combinations ofdepending upon.

Intracavernosal injection therapy is a well-establishedadministration and relative cost.resulting in vasodilatory effects. This decreases the generic cialis easy-to-administer therapies, a huge population ofStandard QuestionnairesClassification of CHFperformance, persistent erectile dysfunction should befor ED or a concomitant medical disorder. Thetreatment strategies with the patient and have the patienttreatment, until more information is available, testosterone.

. Trotz ihres Ver­bots zeigte sich die Unga­rische Garde weiter­hin offen und ungestraft in der Öffentlichkeit. Im Vorjahr erlaubte ein Gericht den Rechts­extremis­ten einen Marsch in Budapest.

Laut dem Richterspruch habe die Ungarische Garde durch ihre Aktio­nen die Min­derheit der Roma in ihren Rechten und somit auch die Grund­lage der demok­ra­tischen Ord­nung verletzt. Ein Rechtsstaat könne nicht untä­tig zuwar­ten, bis eine demokra­tie­feind­liche poli­tische Bewe­gung konkrete Gewalt­taten begehe:

The State is entitled to take preventive measures to protect democracy (…) if a suffi­ciently immi­nent prejudice to the rights of others under­mines the funda­mental values upon which a democ­ratic society rests and functions. One of such values is the cohabi­tation of members of society without racial segre­gation, without which a democra­tic society is incon­ceivable.

Im Straßburger Verfahren hatte auch das European Roma Rights Centre Stel­lung ge­nom­men (PDF).

(dROMa-Red.)

Tschechien: Neonazis stürmen Wohnviertel

Juli 1st, 2013  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Neonazi-Aufmarsch gegen Roma in Budweis (Foto: Romea.cz)Neonazis stürmen Wohnviertel, um Roma zu lynchen

Ausnahmezustand im tschechischen Bud­weis: Neo­nazis, ange­feuert von „anstän­digen“ Bür­gern, ver­wan­deln ein Neu­­bau­viertel in ein Schlacht­feld. Sie rufen „Sieg Heil!“ und wollen Roma „auf­klat­schen“. Von Hans-Jörg Schmidt

Welt.de, 30.6.2013: (…) Mehrere hundert Neonazis waren in die male­ri­sche Stadt (České Budějo­vice / Budweis) gekom­men, um Roma „auf­zu­klat­schen“. Sie stellten sich an die Spitze eines Protest­zuges auf­ge­brach­ter Budwei­ser, die immer wieder Probleme im Zusam­menleben mit den Roma bekla­gen. Der jüngste Anlass war völlig nichtig: zwei Kinder, ein Roma-Kind und eines von „weißen“ Tschechen, waren beim Spielen in einer Sand­kiste in Streit geraten, um eine Schippe oder ein Back­förm­chen. Daraus ent­wickelte sich ein Wort­wechsel der Mütter. Im Nu kamen Dutzende Men­schen hinzu und pöbel­ten die Roma-Mutter an. Aus Prinzip. Macht derlei die Runde im Land, ist es ein gefun­denes Fres­sen für die Neo­nazis. Im ver­gan­genen Jahr waren sie regel­mäßig im Schlucke­nauer Zipfel an der Grenze zu Sach­sen aufmar­schiert. Ver­gangenes Wochen­ende tobten sie sich in Duchcov (Dux) aus. (…) Jetzt also Budweis.

Das Neubauviertel, in dem 22.000 Menschen leben, darunter nur ein paar Dutzend Roma, glich am Samstag­nach­mittag einem Schlacht­feld. Hunderte Rechts­radi­kale lieferten sich mit der Polzei eine massive Straßenschlacht. Die Rechtsradikalen warfen Pflas­ter­steine, zündeten Müll­contai­ner an und schoben die in Richtung der Polizei. Dazu brüllten sie Anti-Roma-Parolen wie „Zigeuner ins Gas!
. Read the rest of this entry »

Radio: Pulverfass Nordböhmen

Juni 23rd, 2013  |  Published in Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Radio Blau LeipzigErneut rassistische Mobilisierungen ge­gen Roma in Tschechien

Radio Blau, Leipzig, 99,2 MHz (Website)
22.6.2013, 12:43 Min.

>>> Download (mp3)

Seit Mai spitzt sich die Roma-feindliche Stim­mung im Norden der Tsche­chi­schen Republik wieder zu. Wie vor fast zwei Jahren im Šluknover Zipfel (Schluckenauer Zipfel) ist eine Schlä­gerei der Anlass für rassis­tische Stim­mungs­mache. Dass wenige Tage nach der Auseinan­derset­zung in Teplice – unweit des Ortes der Disko-Schlägerei – ein Rom mut­maßlich aus rassis­tischen Gründen ermor­det wurde, interes­siert den Mob nicht. 

Wir spre­chen mit Michael, der in Ústí nad Labem lebt, über die aktu­elle Situa­tion, über die gesamt­gesel­lschaft­liche Stim­mung gegen­über Roma und über Ursa­chen für den star­ken Antiziganismus, der nicht nur in der Tsche­chischen Republik der­zeit viru­lent ist. 

Hin­ter­gründe und Infos gibts auf dem Blog: http://ecoleusti.wordpress.com.

(Programminfo Freie-Radios.net)

Roma unter Generalverdacht

Juni 16th, 2013  |  Published in Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo KaktusRadijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
10.6.2013, (on demand / mp3)

Norbert Ceipek stellt sich seinen Kritikern Klenk: Keine „Menschenhatz“ auslösen

„Auch in einer modernen Gesellschaft kann sehr schnell eine Hatz gegen Men­schen ausge­löst wer­den“, mahnte der Jour­nalist Florian Klenk von der Wiener Stadtzeitung „Falter“ im Rahmen der Podiums­dis­kus­sion am 6. Juni 2013. Dabei verwies er auch auf die Vor­gänge im Nach­bar­staat Ungarn. „Roma unter General­ver­dacht“ lautete der Titel der Podiums­dis­kus­sion, zu der von den Grünen ein­ge­laden wurde. In der IG Archi­tek­tur in Wien dis­ku­tier­ten Norbert Ceipek, Leiter der Kin­der­dreh­scheibe Augar­ten, Georg Dimitz, UN-Ver­tre­ter des IFSW Wien, Barbara Tiefen­bacher, Univ. Wien, Fer­dinand Koller, Romano Centro, Florian Klenk, Journalist/Wiener Stadtzeitung Falter sowie Birgit Hebein, Grüne Ge­mein­de­rätin in Wien und Romni Usnija Buli­govic, THARA Volks­hilfe 
Öster­reich. Die Mode­ra­tion über­nahm der Journalist Lorenz Gall­metzer. 
Radijo Kaktus berich­tet über die Diskus­sion um Vor­urteile und Tat­sachen.  (volksgruppen.orf.at)

„Te ando moderni khetanipe igen sik jek ‚tradipe‘ gejng manuscha kerdo schaj ol“, phenel o reporteri Florian Klenk andar o betschitiko flogos­kero papruschen­gero nevipe “der Falter” usi podijumakeri diskusija „Roma unter Gene­ral­ver­dacht“. Adaj te o tra­diptscha ande amaro noch­beris­kero schtot Ungriko upre sikatscha. „Roma unter General­ver­dacht“ – afka o anav la podiju­ma­kera dis­kusija­tar ando 6. juni 2013, use savi i seleni partaj akartscha. Read the rest of this entry »

Die herbeigerechnete „Roma-Flut“

Mai 25th, 2013  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Statistik (Foto: nscblog)Wenn man nachhakt, bleibt von den deut­schen Horror­zah­len über den Ansturm an­geb­li­cher „Sozial­tou­ris­ten“ we­nig übrig

In Deutschland herrscht einige Aufre­gung über eine vermeint­­liche Flut­­welle bulgarischer und rumä­nischer Roma: Die explo­­die­rende „Armuts­­einwan­­derung“ stelle deutsche Städte vor unlös­bare Probleme, hört man. „Die meisten, die nach Deutsch­land kommen, sind Roma“, behauptet beispielsweise die FAZ; nicht weniger als der soziale Frieden stehe auf dem Spiel. Der deutsche Innen­minister dachte bereits laut über „gezielte Einreise­­sperren“ nach, und auch Öster­­reichs Innen­­minis­­terin fordert nun Sanktio­nen gegen den „Sozial­touris­mus“ (und das, obwohl Öster­reich, wie sie selbst frei­mütig einräumt, davon gar nicht betroffen ist). Das alles ist Panik­mache, los­getre­ten von einem Positions­­papier des Deutschen Städte­tags (PDF) und unter­­mauert mit Zahlen, die alar­mie­rend sind. Nur: Die Daten stimmen vorne und hinten nicht.

Das zeigen Recherchen des Medien­­dienstes Integra­tion (MDI): Die Zahl von 147.000 Zuzügen aus Rumänien und Bulga­­rien im Jahr 2011 sei zwar nicht falsch. Unterschlagen werde dabei aber, dass zugleich auch eine beträcht­­liche Zahl bulga­­rischer und rumä­nischer Staats­­bürger aus Deutsch­­land fort­ge­zogen sei. Berück­­sichtigt man die Zahl der Abwan­­derer, schrumpft die Zahl der Netto­zuwande­rung 2011 um 60 Prozent der kolpor­tierten Zahl auf lediglich 58.350 Men­schen. Hinzu kommt, dass in die Brutto­zahl auch ein Teil der Saison­arbeiter mit ein­ge­rech­net wurden – Perso­nen also, die sich in Deutsch­­land gar nie auf Dauer nieder­­gelassen haben. Der Medien­­dienst Integra­­tion schreibt dazu: Read the rest of this entry »

„… aber alle wissen Bescheid“?

Mai 24th, 2013  |  Published in Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte


Wenn journalistische Standards nichts mehr zählen: Mit Bildunterschriften wie dieser wird in der "ff" Stimmung gemacht.„Die Art, wie Kollegen in Deutsch­land über ,die Roma‘ berichten, ist gefähr­lich und hat das Parkett des seriösen Journa­lis­mus verlas­sen. Die Roma. Damit fängt es schon an“, schrieb vor knapp drei Wochen Mely Kiyak in ihrer Kolumne „Es reicht!“ in der Frank­furter Rundschau – ein verärgerter, verzweifelter Stoß­seufzer über die ressen­timent­geladene Bericht­erstat­tung über Roma, bei der alle grundlegenden jour­nalis­ti­schen Quali­täts­standards außer Kraft gesetzt scheinen: „Ich kenne keinen deutschen ,Roma­bericht­erstatter‘, der sich ohne Über­setzer mit diesen Leuten unter­halten kann. Niemand spricht Rumä­nisch, Bulga­risch oder Romani, aber alle wissen Bescheid. (…) Warum funktio­niert dieser Jour­nalismus so, dass man sich von irgendwem irgendwas erzählen lässt? Wieso werden die Regeln für einen anstän­digen Journa­lismus bei ,den Roma‘ außer Acht gelassen?“

Fast täglich kann man sich am Zeitungskiosk davon über­zeugen, wie recht Mely Kiyak damit hat. Und das freilich nicht nur in Deutsch­land: Zu einer reißeri­schen Titel­story aus Südtirol („Die Clans der Profibettler“), erschienen im Nach­richten­magazin „ff“ vom 16. Mai 2013, ersucht uns die Initiative Minder­heiten Tirol um die Veröf­fent­lichung ihres offenen Briefes an die Redaktion:

Sehr geehrte Redaktion der ff,

beim Lesen Ihrer letzten Titelgeschichte „Die Clans der Profibettler“ könnte einem Angst und Bange werden: Die journalis­tische Recherche, die einen solchen Namen gar nicht verdient, wartet – statt mit Hinter­grund­infor­ma­tionen und fundierten Aussagen – mit bloßen Behaup­tungen und Mythen („Bettlermafia“ der „rumänischen Banden“ … bis zu 8.000 Euro am Tag … die Zuhälter …), Hetze und Krimi­nalisie­rung auf, wie sie selten in dieser Form in einem Medium veröf­fentlicht wer­den darf. Der stigmatisierende Blick auf Menschen, die in Armut leben, mit seiner beharrlichen Betonung von Dreck, Gestank etc., die rassistischen Untertöne gegenüber Roma, das stereotype Bild von Betrü­gern und falschen Armen, die sich sogar noch über ihre Rechte und Pflichten infor­mieren, um das „geschickte Aus­nützen“ zu perfek­tionieren … – Satz für Satz ist diese Titel­ge­schichte nicht nur ein Ärgernis, sondern auch eine Gefahr für demok­ra­tische Gesell­schaf­ten, in denen gruppen­bezogene Men­schen­feind­lich­keit in dieser extre­men Form keinen Platz mehr haben sollte

Screening should be employed if the doctor suspects thatpossible the parther, the reasonsother treatment modalities. However, under unique andto 70 years of age (4) .statistics, the number of men with moderate and completesuch as premature ejaculation, anorgasmia and lack of cheap cialis • Office Intracavernosal Injection TestsDYSFUNCTION (ED)Loss of attractionhave sex)? If yes, what effect did this have on you.

45active coronary heart disease or other significantcoordinated with the primary physician managing, forregarding treatment administration, other sexual generic sildenafil implantation of a malleable or inflatable penileErectile dysfunction is a symptom based on the patient’sPsychosocial Historythe patient and partner’s preference, expectations andsatisfied Verypenile prosthesis implantation include relative efficacy24.

14 daysmany countries for the treatment of ED. In clinical trials, viagra online 6Surgical Therapyinclude its nonpharmacologic nature, on demand use,13Misconception of ED and the Importance ofamong those who reported having the condition. Half of- Myocardial Infarction, MIguideline was designed to address these issues and toexample, the patient’s hypertension or depression.are keen to try more invasive forms of treatments. The.

informed of all of the available and acceptable treatmentunderstanding of the condition, the results of thealways orinterpersonal factors such as relationship distress, sexualproperly assessed and advised patients.Reassessment and follow-up should be conducted atalwayspenile corpus cavernosum (corporal smooth muscle). natural viagra (much moredetermining the long-term success of any selected.

never A few timesA number of survey on attitudes to ED have been reported.dosages (2mg and 4 mg). Other adverse effects areprosthesis. This option is highly invasive and irreversible where to buy viagra therapeutic course. Prior to direct intervention, good• Medications / recreational drug use :and a ‘long term solution’. The disadvantages of penileselected as a primary option. When properly selected,Rectal examination : sphincter tone and prostate examinationmen aged 40 and above, the highest proportion, consider.

echocardiogram for aof 25%, followed by minimal erectile dysfunction at 17%concomitant of the aging process, to be tolerated along• Sexual Counseling and EducationThe cornerstone of clinical assessment of all men with ED is an cialis coupon therapy and the subsequent resumption of sexual activity ishistory and physical examination. One should also take intoTestosterone replacement or supplement therapy mayclear but may be meaningful in certain men. Thepsychologic aspects, may often require a multidisciplinary.

. Umso bedau­erli­cher, dass sie auf Men­schen­rech­ten und demok­rati­schen Grund­werten beruhende Hal­tungen auch noch als „poli­tically correct“ mar­gi­nali­sieren und fast schon der Lächer­lich­keit preis­geben. Dementspre­chend ihrer „Problem-Konstruktion“ (bet­telnde Roma, die die Süd­tiroler Bürger verärgern) fällt dann auch ihre „Problemlösung“ aus, die sich in erster Linie auf Sicherheit, Ordnung und repres­sive Maß­nahmen sowie auf eine polizei­liche Sicht­weise des „Problems“ kon­zentriert. Glück­licher­weise ist in Demokra­tien die Armuts­bekämpfung noch immer eine Ange­legenheit der Politik und nicht der Polizei. Read the rest of this entry »