Dezember 27th, 2023 |
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Politik, dROMa (Magazin)
O austritike Jenischi lengero aunprindscharipe mangen
Garudo upri rik 13 le regirungakere programostar andar o bersch 2020, phenel i türkisi-seleni kojalicijona, hot o „aunprindscharipe la jenischi flogoskera grupnatar andi Austrija“ aun peske te dikel kamla. Tschak jekoschno redo hi. Le austritike Jenischijenge ada, jek joma le historischi ledschipeskere bulharipestar ovlahi.
O aunprindscharipe duach i oficijeli Austrija, jek „barikano taj tschatschikano cajchn le respektostar“ ovlahi, sikal pe o farajn „Jenischi andi Austrija“ ande Innsbruck loschando. Sajt oja cajt, o gondo upre ada koja, ham o patschajipe naschatscha. Vakeriptscha dija, o Jenischi ham meg mindig schutsche vastenca adaj terschon. „Amen upre oda and iste amen terdscharas, hot o mline le schtotistar igen poloke elinen“, butschol brigaschno andar o farajn.
Jenischi, butvar ando nimtschke- taj francitike tschibtschakere vilagi dschin. Lengere tradicijoneli butja, imar dur upre dine, tschak jek tikno falato meg la dromeskera butjake palal dschal. Kitschi Jenischi tschatschikan del, oda nan dschando. „Phendo ol, hot 500.000 andi Europa taj poar desch eseri, andi Austrija“, afka o Jenischi-aktivisto Marco Buckovez. Taj te but, na kamna le use te del.
Imar mindig iste o Jenischi lengeri identiteta gejng teldikiptscha upre likernahi. Buteder sar schelberschengere on – ojs ladaschtschengere botaschtscha taj vasteskere butschaschtscha – mindenfelitike roasiniptschengere butjenge palal gele – ojs katakere moraschtscha, vaj ojs kefakere keraschtscha, ojs harkumaschtscha vaj neboskere fotosinaschtscha. Taj on, te but tikne kojenca pumare loj rodnahi – vekenca vaj dinoha, paloda te phure meblinenca taj le phure srastaha. Lengere koji taj keriptscha, o heftscha le beschte dschenendar, butvar ande tel paschlime thana, phernahi.
Jenischi taj Roma
Adaj, kekaj mindenfelitiko telschtaminipeskero than, te talaliniptscha le Romenca taj Sintijenca – ande lengere butjakere mesuji taj ande lengere dschivipeskere koji delahi, taj hatek te ando teldikiptschengere koji, save on ojs „rikakere grupn“ esbe iste line. Read the rest of this entry »
Dezember 26th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 20.12.2023 (mp3)
30 Jahre Anerkennung der Roma als Volksgruppe wurde gemeinsam mit dem Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen im Offenen Haus Oberwart gefeiert. Radio MORA war dabei. In „Young, wild and free – le ternenge“ stellt Adi Gussak Antiziganismus von vor 30 Jahren und heute gegenüber. Moderiert wird die Sendung von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 21.12.2023 (mp3)
In der heutigen Ausgabe der „Romani Ora“ recherchiert Marcel Horvath, wie das Weihnachtsfest früher und jetzt gefeiert wurde. In „Mri historija“ erzählt uns Alex Gussak spannende Erlebnisse aus dem Leben des Johann Hirmann, Amtmann aus Kukmirn.
Anhören: →Sendung vom 22.12.2023 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ mit Tina Nardai. Wie jede Woche hören Sie auch diesmal wieder die Veranstaltungshinweise, die internationalen Volksgruppennachrichten und die Jugendsendung. Darin befragt Adi Gussak junge Menschen, wie sie Weihnachten feiern und welche Traditionen sie zum Fest noch leben.
Dezember 24th, 2023 |
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Literatur & Bücher, Romani
Boschitscha o lek mirneder di ando bersch hi
(Weihnachten ist der stillste Tag im Jahr, 1901)
Rainer Maria Rilke (1875–1926)
Boschitscha o lek mirneder di ando bersch hi,
adaj schunes tu o cile vodschtscha te dschal taj te tschalal
sar ori, save kiratiskere ori phenen:
Boschitscha o lek mirneder di ando bersch hi,
adaj o cile tschavengere atscha bare on,
afka sar te o koji bartschonahi, save on diken,
taj dajale on o cile dschuvla
taj o cile tschavengere atscha bare on.
Adaj iste ari dschas ando dugo vilago
kameha tu la boschitscha te dikel, la schukar,
afka sar te tro gondo le forijendar schoha manglo,
afka iste ari dschas ando dugo vilago.
Odoj paschlon bare nebi pedar tute,
save upre durarde parne vescha nugodinen,
o droma bartschon telal tre botschkori
taj bare nebi paschlon pedar tute.
Taj ando bare nebi terschol jek tscherheni
cilon prado use jek tschulo baro ududanipe,
o duriptscha pasche an sar jek vela
taj ando bare nebi terdschol jek tscherheni.
La Clara Rilkejake, Boschitscha 1901
Ins Romani übersetzt von Josef Schmidt.
Andi Romani tschib o Josef Schmidt o prik bescharipe kertscha.
Dezember 22nd, 2023 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 14.12.2023 (mp3)
Wie jeden Donnerstag hören Sie auch diesmal wieder unsere Rubrik „Mri historija – sar agun sina taj akane hi“ mit Alex Gussak. Das Tagesthema ist „Weihnachtsflohmarkt in Oberwart“, eine Veranstaltung, die heuer zum ersten Mal stattgefunden hat. Nähere Informationen dazu liefert Ihnen Martin Horvath. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 15.12.2023 (mp3)
In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ präsentieren wir Ihnen unseren Veranstaltungskalender/Mulatintschage sowie die Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani. In „Young, wild and free – le ternenge“, der Jugendsendung der „Romani Ora“, stellt Ihnen Adi Gussak die besten Parfüms für den Herbst/Winter 2023 vor.
Anhören: →Sendung vom 18.12.2023 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag, präsentiert von Tina Nardai: Der Musiker und Komponist Adrian Gaspar ist der Protagonist in unserer Rubrik „Kultur am Montag – Kultura hetvinate“. Zudem machen wir einen Blick über die Grenzen in den zweisprachigen Volksgruppennachrichten.
Anhören: →Sendung vom 19.12.2023 (mp3)
Im Tagesthema stellen wir Ihnen Markus Sarközi vor. Der aus Buchschachen (Markt Allhau im Bezirk Oberwart) stammende Rom ist leidenschaftlicher Musiker, der ausschließlich nach Gehör spielt. Aktuell steht er bei der „Leon Berger Band“ am Keyboard. Dazu erhalten Sie die abwechslungsreichste Roma-Musik.
Dezember 21st, 2023 |
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Facts & Figures
Die Zahl der Roma in der Slowakei hat sich von 2013 bis 2019 um fast 13% (auf ca. 450.000 Personen) erhöht.
(Quelle)
Dezember 21st, 2023 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 7.12.2023 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hat Tina Nardai den Vorsitzenden des Volksgruppenbeirates, Emmerich Gärtner-Horvath, zu Gast im „Radio MORA“-Studio. Er erzählt über die Veranstaltungen und Feste, die anlässlich der „30 Jahre Anerkennung der Roma als Volksgruppe“ im Burgenland und in Wien stattfinden. Im Tagesthema hören Sie einen Beitrag über das Projekt „STOP – Stadtteile ohne Partnergewalt“.
Anhören: →Sendung vom 11.12.2023 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag präsentiert von Tina Nardai. In den internationalen Volksgruppennachrichten hören Sie, wie die derzeitige Situation der Roma und Sinti in unseren Nachbarländern ist.
Anhören: →Sendung vom 12.12.2023 (mp3)
Ein Beitrag über den „Traditionellen Roma-Advent – Khetanperipe ando advent“ ist das heutige Tagesthema der „Romani Ora“: Im OHO in Oberwart wurde neben einer besinnlichen Lesung auch ein neues Kochbuch mit traditionellen Roma-Gerichten präsentiert. Marcel Horvath hat alle wichtigen Informationen des Abends für Sie zusammengefasst.
Anhören: →Sendung vom 13.12.2023 (mp3)
Michael Bernhard ist Nationalratsabgeordneter der NEOS im österreichischen Parlament. Er war in Oberwart und hat sich ein Bild der Volksgruppenarbeit vor Ort gemacht und auch das „Radio MORA“-Studio besucht. Das gesamte Interview hören Sie neben der meisten Roma-Musik im Radio.
Dezember 20th, 2023 |
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Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Politik
Aussendung von Daniel Strauß zum bedrohten Sinti-und-Roma-Denkmal in Berlin
Der Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg (VDSR-BW) möchte auf die besorgniserregenden Entwicklungen rund um das geplante Bauvorhaben der S 21 in Berlin, welches das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Sinti und Roma bedroht, hinweisen. Dieses Denkmal hat eine immense Bedeutung für die deutschen und europäischen Sinti und Roma. Eine Entscheidung über ein Bauvorhaben von solcher Tragweite kann nur in enger Abstimmung mit den wichtigen Vertretungen der Sinti und Roma getroffen werden. Daher appelliert der VDSR-BW an die Notwendigkeit einer erneuten Konsultation und Einbindung der deutschen und europäischen Sinti und Roma.
Pressemitteilung vom 19.12.2023
Stellungnahme des Vorsitzenden des VDSR-BW und Ko-Vorsitzenden der Bundesvereinigung der Sinti und Roma (BVSR) zur aktuellen Situation um das Denkmal in Berlin
Seit 2020 bekannt wurde, dass die Deutsche Bahn – Nachfolgerin der Organisation, deren Züge unsere Angehörigen in den Tod deportierten – und der Senat von Berlin Pläne für ein Bauvorhaben (S 21) verfolgen, das das unweit des Reichstagsgebäudes gelegene Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Sinti und Roma Europas, für das wir jahrzehntelang gekämpft haben, beschädigen könnte, setzen wir uns gemeinsam mit etwa 50 Organisationen der Sinti und Roma aus Deutschland und Europa gegen die Zerstörung eines würdigen Gedenkens ein. In zahlreichen Gesprächen der vergangenen Jahre, zuletzt am 28. September 2023, sicherten der Senat von Berlin und namentlich die Verkehrssenatorin eine Einbeziehung aller größeren Organisationen der Sinti und Roma zu, um einen für alle Betroffenen gangbaren Weg zu finden. Dieses Versprechen wurde nun gebrochen.
Die ohne weitere Aussprache oder auch nur Information erfolgte, am 16. Dezember 2023 bekannt gewordene Ankündigung aus dem Haus der Berliner Verkehrssenatorin, den Bau der S 21 trotz aller Absprachen ohne einen Prozess der Einbindung aller Betroffenen voranzutreiben, ist ein erschütterndes Zeugnis eines bislang ungeahnten mangelnden Bewusstseins für die Verbrechen des Nationalsozialismus in unserem Lande – und das unmittelbar sowohl nach der Bundestagsdebatte über die zweite Schuld der Bundesrepublik angesichts der verweigerten Anerkennung, des fortdauernden Antiziganismus und der anhaltenden Diskriminierung von Sinti und Roma am 14. Dezember 2023 als auch nach der Gedenkstunde im Bundesrat am 15. Dezember 2023, mit der an den Himmler-Erlass vom 16. Dezember 1942 erinnert wurde, der zur Deportation aller deutschen Sinti und Roma in Zügen der Reichsbahn nach Auschwitz-Birkenau führte und den Völkermord vollendete. Diese mangelnde historische Sensibilität ist ein erinnerungspolitischer Skandal.
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Dezember 17th, 2023 |
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Einrichtungen, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte
Volksgruppe der Roma: Es braucht mehr als die Anerkennung am Papier
Vor 30 Jahren wurde die Volksgruppe der Roma anerkannt. Gegen Diskriminierung kämpft man heute nach wie vor, aber das Selbstbewusstsein ist gewachsen.
→zum Artikel in der Krone
Zum Jubiläum erschien in der Kronen-Zeitung ein Artikel von Carina Fenz, der auf die letzten 30 Jahre der Volksgruppe zurückblickt – und dabei auch den Verein Roma-Service vorstellt (dessen zweisprachiges Magazin dROMa die Autorin sichtlich genau gelesen hat).
„Meine Volksgruppe darf keine Nachteile haben, wenn sie zu ihrer Identität steht“, zitiert der Artikel den Vorsitzenden des Roma-Volksgruppenbeirats Emmerich Gärtner-Horvath vom Verein Roma-Service. „Mit Ausgrenzung und Diskriminierung hat man aber nach wie vor zu kämpfen“, konstatiert auch der Artikel. Die rassistischen Leserpostings unter dem Krone-Text liefern dazu auch gleich das passende Anschauungsmaterial.
Dezember 16th, 2023 |
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Politik, Recht & Gericht, dROMa (Magazin)
30 berscha aunprindscharipe
Der 16. Dezember 1993 markiert den Wendepunkt in der Geschichte der österreichischen Roma. An diesem Tag wurden die Roma und Sinti als „Volksgruppe der Roma“ offiziell anerkannt.
Eine Woche später trat diese Verordnung mit der Verlautbarung im Bundesgesetzblatt in Kraft. Am 5. September 1995 konstitiuierte sich der Roma-Volksgruppenbeirat als offizielles Vertretungsgremium. Grundlage war das Volksgruppengesetz, das den autochthonen (lange hier beheimateten) Minderheiten Schutz und Förderung garantiert. Die Roma hatten nun als sechste Volksgruppe das Recht auf besonderen Schutz, um ihre Kultur, Sprache und Identität zu bewahren. Ausgespart blieben allerdings weiterhin die erst später zugewanderten Roma.
Lange hatte sich die Politik quergelegt. Den – seit Jahrhunderten hier lebenden – Roma wurde die Qualifikation als „Volksgruppe“ abgesprochen, weil ihnen „die Bindung an eine angestammte Heimat“ abgehe. Sogar noch 1991 schloss das Bundeskanzleramt eine Anerkennung aus. Dann aber ging alles schnell: Im Juli 1992 kam es zur Anhörung der Roma im Parlament. „Österreich ist nicht unser Gastland, sondern unser Vater- und Mutterland zugleich“, hieß es in dem Appell der Roma-Vertreter Emmerich Gärtner-Horvath und Rudolf Sarközi. Read the rest of this entry »
Dezember 16th, 2023 |
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Einrichtungen, Politik, Recht & Gericht, dROMa (Magazin)
30 Jahre Anerkennung / 30 berscha aunprindscharipe
GLOSSAR / ERKLERINIPE
Volksgruppengesetz
Das Volksgruppengesetz von 1976 garantiert den autochthonen (eingesessenen) Minderheiten Schutz und besondere Rechte. Unter „Volksgruppen“ versteht die Rechtsordnung „die in Teilen des Bundesgebietes wohnhaften und beheimateten Gruppen österreichischer Staatsbürger mit nichtdeutscher Muttersprache und eigenem Volkstum“. Neben den Roma sind dies die Kroaten, Ungarn, Slowenen, Tschechen und Slowaken.
Flogoskero grupnengero tschatschipe
O flogoskero grupnengero tschatschipe andar 1976 le autochtoni (tel beschte) tschuliptschenge, arakipe taj barikane tschatschiptscha, del. Telal „flogoskere grupn“ hajol o tschatschipe, „grupn, save ande falati le bundakere thanestar atschon taj khere hi taj save austritike schtotiskere polgartscha na nimtschka dajakera tschibtschaha taj ajgeni tradicijaha hi“. Pasche o Roma, hi odola o horvacke, ungrike, slovenitike, tschechitike taj slovakitike.
Volksgruppenbeirat
Für jede Volksgruppe ist laut Gesetz beim
Bundeskanzleramt ein Gremium „zur Beratung der Bundesregierung und der Bundesminister“ einzurichten. Diese Volksgruppenbeiräte vertreten die Interessen der gesamten Volksgruppe, etwa bei der Verteilung von Fördergeldern. Sie haben ein Anhörungsrecht und können Vorschläge vorbringen. Dem achtköpfigen
Beirat der Roma, der auf vier Jahre ernannt wird, steht seit 2016
Emmerich Gärtner-Horvath vor.
Flogoskero grupnengero bajrot
Sakona flogoskera grupnake palo tschatschipe ando bundakero kancleriskero birovtschago, jek gremijum „uso berotinipe la bundakera regirungatar taj le bundakere ministerendar“ te kerel hi. O flogoskere grupnengere bajrotscha, o gondi la cila flogoskera grupnatar fatretinen, afka sar uso ulajipe le pomoschagoskere lojendar. Read the rest of this entry »
Dezember 15th, 2023 |
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Facts & Figures
Noch in den 1980ern bestritt man den Roma in Österreich die Qualifikation als „Volksgruppe“, weil „Nomaden“ die „Bindung an eine angestammte Heimat“ abgehe.
(Quelle/pdf)
Dezember 14th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 1.12.2023 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ mit dem Veranstaltungskalender / Mulatintschage und den zweisprachigen Volksgruppennachrichten. In der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ unterhält sich Adi Gussak mit István Zsótér vom Zweisprachigen Bundesgymnasium Oberwart. Er schreibt seine vorwissenschaftliche Maturaarbeit über die Volksgruppenmedien im Burgenland.
Anhören: →Sendung vom 4.12.2023 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA. Bei uns spielt’s die Vielfalt! Die abwechslungsreichste Roma-Musik aus aller Welt, präsentiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 5.12.2023 (mp3)
„Sichtbar – Machen“, das neue Werk von Historiker Herbert Brettl, wurde in Oberwart präsentiert. Radio MORA war dabei. Auf dem Programm steht auch die Rubrik „Mindenfelitiko“.
Anhören: →Sendung vom 6.12.2023 (mp3)
Die „Adventbesinnung der Romapastoral“ fand in Oberwart statt. Auch ein Nikolaus kam zu den Kindern. Und auch Radio MORA hat sich dazugesellt. In der Jugendsendung gratuliert Adi Gussak der AK-Bücherei Oberwart (Website) zu ihrem 50. Geburtstag.
Dezember 13th, 2023 |
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Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft, dROMa (Magazin)
Themenheft „Genetik“ | Temakeri heftlina „Genetik“
→Download (PDF) | Inhalt
Die Fortschritte der Genetik sind atemberaubend, doch es tun sich auch neue Abgründe auf. Minderheiten wie den Roma gilt nämlich ein besonders exzessives Forschungsinteresse. Die ethischen Fallen, die damit verbunden sind, von unsauberen Daten bis zum wissenschaftlich kaschierten Rassismus, skizziert die deutsche „Wissenschaftsjournalistin des Jahres 2021“ Christina Berndt. Ein Thema, das Veronika Lipphardt im Interview vertieft: Sie hat sich gemeinsam mit Mihai Surdu durch Hunderte genetische Studien über Roma gewühlt – und stellt ihnen, ethisch wie methodisch, ein vernichtendes Zeugnis aus. Was alles schiefgehen kann, wenn Genetik, Schlamperei und Vorurteile aufeinandertreffen, zeigt auch das „Phantom von Heilbronn“. Die Suche nach einer Mörderin brachte eine ganze Ethnie unter Generalverdacht. Anschließend berichtet Roman Urbaner von einem archäologischen DNA-Fund, den es gar nicht geben dürfte. Dabei geht es um ein Skelett in England, Wikinger in Byzanz und eine möglicherweise aus dem Osten verschleppte Sklavin. Den Abschluss macht ein Interview mit dem Familienforscher Herbert Rehling aus Bad Tatzmannsdorf, der sein Wissen gerne auch mit Roma teilen würde.
O neviptscha la genetikatar barikane hi, ham te neve telperiptscha pran pumen. Tschuliptschenge sar le Romenge, igen barikano bulho forschinipeskero interesi del. O etischi andastariptscha, save adale kojenca khetan phandle hi, hamischne datschendar dschi otscha uso visenschoftlichi garudo rasismus, sikal i nimtschki „visenschoftakeri reporterkija le berschestar 2021“ Christina Berndt. Jek tema, savi i Veronika Lipphardt ando vakeripe horeder kerel: Oj khetan le Mihai Surduha but schel genetischi schtudiji pedar Roma aun peske dikla – taj lenge, etischi sar metodischi, ertschave censuri ar terdscharel. So sa, na latscho schaj naschel, te pe i genetik, o na latscho butschalinipe taj i diskriminacija reste, sikal o „fantom andar Heilbronn“. O rodipe pal jek teterkija, jeka cila etnija telal o generali schpekulirinipe antscha. Paloda phukal o Roman Urbaner jeke archejologischi DNA-lakipestar, save schoha te del na tromlahi. Read the rest of this entry »
Dezember 13th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 24.11.2023 (mp3)
Neben dem Veranstaltungskalender/Mulatintschage und den internationalen Volksgruppennachrichten hören Sie auch die Jugendsendung von und mit Adi Gussak. In dieser Ausgabe erfahren Sie mehr über die Schul-Projektarbeit „Leukämie – was jetzt?“ von der HLW Pinkafeld. Die Schülerinnen und Schüler veranstalteten dazu eine Typisierungsaktion zur Stammzellenspende im „EO Einkaufszentrum Oberwart“. Radio MORA war vor Ort dabei.
Anhören: →Sendung vom 27.11.2023 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag: eine Stunde lang die meiste, abwechslungsreichste und vermutlich beste Roma-Musik auf Radio MORA. Außerdem mit dabei: die Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani sowie das Kulturspecial „Kultura hetvinate“. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 28.11.2023 (mp3)
Im Tagesthema der „Romani Ora“ hören Sie ein Interview mit der grünen Abgeordneten des Europäischen Parlament Monika Vana. Und in der Rubrik „Mindenfelitiko“ erfahren Sie, wie sie ruckzuck süße Lebkuchenhäuser „backen“ können.
Anhören: →Sendung vom 30.11.2023 (mp3)
Die „Romani Ora“ aus dem „Radio MORA“-Studio aus Oberwart mit Tina Nardai. Im Tagesthema: der „Warter Mulatság“ im OHO in Oberwart, bei dem auch die Band „Romano Rath“ mit dabei war. Und unsere Historienrubrik „Mri historija – sar agun sina taj akane hi“ führt Sie nach Kukmirn.
Dezember 12th, 2023 |
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Politik, Veranstaltungen & Ausstellungen
Am Tag der Volksgruppen rückt das Parlament am 12. Dezember 2023 die Vielfalt der Volksgruppen in den Fokus und würdigt ihre bedeutende Rolle als integralen Bestandteil der kulturellen Identität Österreichs. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in einem abwechslungsreichen Tagesprogramm wider. Dieses spannt mittels unterschiedlicher thematischer Schwerpunkte einen sichtbaren Bogen der sprachlichen und kulturellen Vielfalt, zeigt den unverzichtbaren und wertvollen Beitrag der Volksgruppen in der Gesellschaft auf und schafft Raum, um über künftige Entwicklungen, Erfordernisse und Maßnahmen in den Diskurs zu treten. Auch den Anliegen junger Mitglieder von Volksgruppen wird Gehör geschenkt, da sie nicht nur die kulturellen Traditionen ihrer Volksgruppen bewahren, sondern auch proaktiv an der Gestaltung einer integrativen Zukunft mitwirken. Dieser besondere Tag setzt ein starkes Signal für die Wertschätzung und Anerkennung der sprachlichen und kulturellen Diversität jeder einzelnen Volksgruppe.
→Zum Tagesprogramm
Aus Anlass des 30. Jahrestags der Anerkennung der Roma hat die für Volksgruppen zuständige Bundesministerin Susanne Raab bereits gestern zu einem Festakt ins Bundeskanzleramt eingeladen.
(Text: Parlament)
Dezember 12th, 2023 |
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Brauchtum & Tradition, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 11.12.2023 | 5:40 min
Traditioneller Roma-Advent in Oberwart
O tradicijoneli Roma-Advent imar but berscha tel likerdo ol, kaj o terdschavipe la flogoskera grupnatar le Romendar na naschado te ol sar te i tradicija taj kultura la flogoskera grupnatar le Romendar taj Sintijendar te sorarel. O terdschavipe la kulturatar la flogoskera grupnatar le Romendar ando pradipe sikadi taj sorali kerdi te ol. Telal o gondo „30 berscha aunprindscharipe le Romendar ojs flogoskeri grupn“ jek genipe taj koncerto mindenfelitike Romane grupnendar del, sar te jek presentacija Romana habeskera kenvatar. Amen kamaha tumen schukar use jek kulinarischi roasinipe la Romana kojnhatar 2.0 te akarel. O Roma advent le kherodaschenge i mindenfelitiki kultura te sikal. Duach o mindenfelitiko aunbitinipe jek forma la integracijatar taj identitetar kerdi ol. Duach ada mulatintschago jek joma use kerdo ol.
Der traditionelle Roma-Advent in Oberwart wird schon seit vielen Jahren veranstaltet, um Tradition und Kultur der Volksgruppe der Roma und Sinti zu stärken und in der Öffentlichkeit erlebbar zu machen. Unter dem Motto „30 Jahre Anerkennung der Roma als Volksgruppe“ findet eine Lesung und ein Konzert mit verschiedenen Roma-Musikgruppen sowie die Präsentation eines Roma-Kochbuches statt. Read the rest of this entry »
Dezember 11th, 2023 |
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Romani, Veranstaltungen & Ausstellungen
Das österreichische ROMANES. 30 Jahre Anerkennung – 600 Jahre in Österreich
Ausstellung zum Volksgruppentag im Parlament
Eröffnung: 12.12.2023, 16:15 Uhr | Ort: Auditorium im Parlament, Wien | Ausstellungsdauer: 13.12. bis 20.12.2023
Ausstellung im Auftrag des Österreichischen Parlaments anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Anerkennung als Volksgruppe in Österreich am 16.12.1993. Eine Zusammenarbeit von [romani] PROJEKT, Akademie Graz, Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Romano Centro und Roma-Service
Mit der Volksgruppenanerkennung am 16.12.1993 bekennt sich die Republik Österreich zum Schutz und zur Pflege des Romanes als integraler Bestandteil der ethnokulturellen Vielfalt Österreichs. Damit ist eine europäisierte indische Sprache, die seit mindestens 600 Jahren im heutigen österreichischen Territorium gesprochen wird, offizielle Minderheitensprache bzw. Volksgruppensprache geworden. Zum 30-jährigen Jubiläum der Anerkennung der Volksgruppe der Rom*nija in Österreich stellt die Ausstellung die Sprache Romanes vor – mit ihrer Verankerung in Indien und Europa, mit ihrem besonderen sprachlichen Reichtum und mit dem literarischen Schaffen in Österreich.
Die Vielfalt des Romanes wird am Beispiel von sechs dokumentierten und in Österreich gesprochenen Varietäten des Romanes vorgestellt: Arli-Romanes, Burgenland-Romanes, Gurbet-Romanes, Kalderaš-Romanes, Lovara-Romanes und Servika bzw. ostslowakisches Romanes. Die Varietät des Sinti-Romanes bleibt auf Wunsch der Sinti*ce unberücksichtigt. Romani und Romanes sind die Allgemeinbezeichnungen für die Sprache der größten und vielfältigsten Minderheit Europas, den Rom*nija. Im deutschen Sprachraum wird meist die Bezeichnung Romanes verwendet. International ist die Bezeichnung Romani üblich.
Im Zentrum der Ausstellung steht ein Ausstellungsfilm (12 min) – mit einer animierten Wortreise über die Migration von Indien nach Europa, mit den frühesten Tondokumenten des Romanes, mit Statements zu und in Romanes von Vertreter*innen der Volksgruppe zum Thema „So si tuke šukar? / Was ist für Dich schön?“, die es auch ermöglichen, verschiedene Varietäten des Romanes zu hören, und mit einem Einblick in das neue digitale Forschungsarchiv www.romani-project.org.
Dazu geben Ausstellungsposter die Möglichkeit zur Vertiefung in die sprachliche Vielfalt des Romanes und seine Gefährdung. Sie zeigen den Wandel zur öffentlichen Verwendung von Romanes in Medien und Literatur. In der Schwerpunktausgabe des Literaturmagazins LICHTUNGEN wird das lyrische Schaffen in Romanes in Österreich exemplarisch vorgestellt. Eine Auswahl an zweisprachigen Magazinen und Büchern lädt zur weiteren Auseinandersetzung ein. Read the rest of this entry »
Dezember 10th, 2023 |
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Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht, dROMa (Magazin)
Jubiläum: 75 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen in Paris die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte – eine der raren Sternstunden der Menschheit
„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ Mit diesem kraftvollen Auftakt beginnt das Dokument, das 1948 – auf den Trümmern von Krieg und Faschismus – eine große Menschheitsutopie formulierte: Die zivilisatorische Stärke des Rechts sollte ein für alle Mal das Recht des Stärkeren ersetzen. 75 Jahre später sind die 30 Artikel der UN-Menschenrechtserklärung aber weiterhin oft nicht viel mehr als schöne Worte. Selbst in etablierten Demokratien werden sie heute wieder dreist in Frage gestellt. Der Konsens von 1948 bröckelt.
Damals hatte sich die Staatengemeinschaft auf diesen globalen Menschenrechtskodex verständigt. Bis zuletzt hatte die 18-köpfige UN-Kommission unter dem Vorsitz Eleanor Roosevelts, der resoluten Gattin des früheren US-Präsidenten, um jeden Passus gefeilscht. Doch unter den Vorzeichen des heraufdämmernden Kalten Krieges gelang, was noch nie gelungen war: eine von Regierungen auf allen Kontinenten gemeinsam getragene Deklaration der Rechte, die allen Menschen zustehen – unabhängig von Herkunft, Rasse, Geschlecht oder Religion. Einfach weil sie Menschen sind.
Die Resolution fand in der Generalversammlung in Paris – ohne Gegenstimmen und mit nur einigen Enthaltungen – eine überwältigende Mehrheit. „Wir stehen heute an der Schwelle zu einem großen Ereignis“, so Eleanor Roosevelt in ihrer Ansprache. „Diese Erklärung kann die internationale Magna Carta aller Menschen werden.“
Strahlkraft
In der Tat hatte die Kommission nach zweijähriger Debatte Bahnbrechendes durchgesetzt. Read the rest of this entry »
Dezember 9th, 2023 |
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Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht, dROMa (Magazin)
Jubilejum: 75 berscha genereli erklerinipe le manuschengere tschatschiptschendar
Ando 10to decemberi 1948 o Khetane Nacijontscha ande Paris o genereli erklerinipe le manuschengere tschatschiptschendar ar dine – jek le tschule orendar le manuschipestar
„O cile manuscha naphandle taj glajchi ando pativ taj ando tschatschiptscha hi.“ Adale sorale alavenca kesdinel o dokumento, savo 1948 – upro phagerde koji le haburistar taj faschismusistar – jek bari manuschengeri utopija formulirintscha: I civilisatorischi sor le tschatschipestar mindig o tschatschipe le soralederistar te irinel. 75 berscha paloda, o 30 falati le UN-manuschengere tschatschipeskere erklerinipestar, ham tschak buter, schukar alava hi. Muguli ande latsche demokraciji, adi papal ando phutschajipe terdscharde le on. O khetano hango andar o bersch 1948 tschurel.
Ande oja cajt, o schtotschengero khetanipe oda globali manuschengero tschatschipeskero kodeks, ari dija. Dschijakana, i 18-scheroskeri UN-komisijona telal i anglebeschaschkija Eleanor Roosevelt, i sorali dschuvli le agune US-presidentostar, vasch sako koja kejmpfinlahi. Ham telal o anglunte cajchn le upre ale schudre haburistar schofim ulo, so dschijakana meg na dija: jek, le regirungendar upro cile kontinentscha khetan ledschimi deklaracijona le tschatschiptschendar, save le cile manuschenge use terdschon – tel diklo le telschtaminipestar, la etnijatar, obste mursch vaj dschuvli vaj la religijonatar. Hatek, kaj on manuscha hi.
I resolucijona ando talalinipe ande Paris jek igen baro usephenipe uschtidija – tschak poar pal likeripenca. „Amen adi angli granica use jek baro terdschijipe terdschojas“, afka i Eleanor Roosevelt ande lakero vakeripe. „Ada erklerinipe schaj i internacijonali Magna Carta le cile manuschendar ol.“
Gistakeri sor
Tschatschikan, i komisijona pal duj berschengeri debata, jek barikano koja prik schaj beschartscha. Use jek, proklamirintscha o papruschi o pativ le manuschenstar ojs lek utscheder tschatschipeskero koja. Read the rest of this entry »
Dezember 8th, 2023 |
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Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Jugend & Bildung
SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der ausgezeichneten Projekte befassen sich mit Roma. Wir stellen Ihnen einige dieser Initiativen vor:
Eines der Siegerprojekte der SozialMarie 2023 ist das ungarische Bildungs- und Integrationsprojekt „Career Path as Opposed to an Inescapable Life Path“ („Karriereweg im Gegensatz zu unausweichlichem Lebensweg“), das Roma-Kindern aus ausgegrenzten Gemeinschaften zu einem Schulabschluss und einem Beruf verhilft.
Projektträger: Van Helyed Alapítvány (You Belong Foundation)
Herausforderung: Die wachsende Zahl nicht ausgebildeter Menschen ist ein globales Problem, das den Klimaschutz, das Wirtschaftswachstum und Aspekte eines menschenwürdigen Lebens gefährdet. In Ungarn gibt es 1200 Slums, in denen vor allem Roma-Kinder in Segregation leben und eine minderwertige Bildung erhalten. Bis 2050 wird die Zahl der abhängigen Angehörigen pro 100 Personen im erwerbsfähigen Alter auf 60 ansteigen.
Idee: Das Projekt „Karriereweg im Gegensatz zu unausweichlichem Lebensweg“ hat ein prototypisches System geschaffen, das einen Ausweg aus dem Elend garantiert. Es ermöglicht einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung, Wissen und Wohlstand während des gesamten Lebensweges. Die Stiftung „You Belong“ bietet einen Weg zu einem Beruf und einem Abschluss.
Akteur*innen: Die Hauptakteure sind benachteiligte Roma-Kinder, die mit ihren Familien und Gemeinschaften in einem geschlossenen System aufwachsen. Das Projekt umfasst außerdem 120 Personen, die in den „You Belong“-Einrichtungen von Ózd/Budapest intensiv betreut werden, sowie 1.000 Teilnehmer und ihre Familien aus segregierten Gemeinschaften.
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