„Museum of Personal Stories“ (Kroatien)

Januar 29th, 2024  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Veranstaltungen & Ausstellungen

„Museum of Personal Stories“ (Kroatien)SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der aus­ge­zeich­ne­ten Pro­jekte be­fas­sen sich mit Roma. Wir stel­len Ihnen eini­ge dieser Ini­tia­tiven vor:

Das Projekt „Museum of Personal Stories“ („Muzej osobnih priča“) in Osijek sam­melt und prä­sen­tiert die per­sön­li­chen Ge­schich­ten der im Osten Kroatiens le­benden Min­der­heiten. Das Projekt war no­miniert für die So­zial­Marie 2022.

Projektträger: Fantastično dobra institucija – FADE IN

Herausforderung: Während Armut und sozialer Un­gleich­heit zu­nehmen, sieht sich die kroatische Gesell­schaft auch mit wach­sendem Natio­na­lis­mus und Dis­krimi­nie­rung von Migranten und Flücht­lingen kon­fron­tiert. Diese Folgen haben die größten Aus­wirkun­gen auf die am stärksten Aus­ge­grenz­ten in der Gesell­schaft – Minder­heiten und be­nach­tei­ligte Ge­mein­schaften.

Idee: Das „Museum der persönlichen Geschichten“ ist ein Ausstellungs­raum, der die Geschichten der im Osten Kroatiens lebenden Minder­heiten sammelt und auf­bewahrt. Es wurde aus dem Bedürfnis heraus ge­gründet, tief ver­wur­zelte Vorurteile gegen­über Minder­heiten in unseren Gemein­schaften zu be­kämpfen. In der Aus­stellung werden anhand von Foto­grafien, Objekten und Doku­mentar­filmen ver­schiedene Er­zählungen aus der Gemein­schaft prä­sentiert.

Akteur*innen: Unser Schwerpunkt liegt auf ethnischen Min­der­heiten und mar­gina­li­sierten Gemein­schaften. Das Projekt ar­beitet eng mit Ak­teur*in­nen aus der Gemein­schaft zusam­men, die an der Forschung und der Pro­duktion beteiligt sind, und es hilft uns, Kontakte zu knüpfen und Vertrauen auf­zu­bauen. Die Mit­glieder der Gemein­schaft führen auch Akti­vitäten des Museums durch und ver­breiten die Grund­werte und Ziele des Museums.

Wirkung: Persönliche Geschichten ermögli­chen es uns, die Welt um uns herum besser zu ver­stehen. Minder­heiten haben selten die Mög­lichkeit, öffent­lich über sich selbst zu sprechen. Durch das Erzählen von Ge­schichten erhalten sie nicht nur eine Stimme, sondern helfen der Öffent­lichkeit auch, Stereotypen ab­zu­bauen, indem sie über univer­selle Themen sprechen. Read the rest of this entry »

Romani Ora (15.1., 16.1., 17.1., 18.1.2024)

Januar 27th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird neuerdings live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 15.1.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag, präsentiert von Tina Nardai. In einer Stunde hören Sie die ab­wechs­lung­sreich­ste Roma-Musik aus aller Welt. Außer­dem mit dabei: die inter­natio­nalen Volks­gruppen­nach­rich­ten in Deutsch und in Burgen­land-Ro­mani.


Anhören: →Sendung vom 16.1.2024 (mp3)

Im Tagesthema der Sendung stellt Ihnen Marcel Horvath die aus Oberwart stam­mende Heavy-Me­tal-Band „Mrs. Lovely Ballz“ vor. Darüber hinaus steht auch die Rubrik „Min­den­feli­tiko“ auf dem Pro­gramm.


Anhören: →Sendung vom 17.1.2024 (mp3)

„Mi4Mi“ wird ab September 2024 ein neuer Bildungs­zweig im Gym­nasium Oberpullendorf: Darin sollen die Sprachen der bur­gen­ländi­schen Volks­gruppen, auch Romanes, den Schü­lerinnen und Schülern ver­mittelt werden. Und in der Jugend­sendung the­mati­siert Adi Gussak den Film „Gipsy Queen“.


Anhören: →Sendung vom 18.1.2024 (mp3)

In der Donnerstagsausgabe der „Romani Ora“ hören Sie den Beitrag „Bomben gegen Minder­heiten“. In einem Workshop am Zwei­spra­­chigen Bundes­gym­na­sium Oberwart setzen sich die Schü­lerin­nen und Schüler mit der Brief­bomben­serie von 1993 bis 1996 aus­einander. In „Mri His­to­rija“ nimmt Sie Alex Gussak mit auf Spuren­suche. Mode­riert von Tina Nardai.

Palgondolipe le NS-murdaripestar

Januar 25th, 2024  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 25.1.2024 | 7:29 min

Wie sich Erinnerung an NS-Verbrechen verändern lässt

Angle vakeraschi/Vortrag: Dr. Stefan Benedik, Historiker und Kurator, Haus der Ge­schichte Österreich | Mode­raci­ja/Mo­de­ration: Walter Reiss | Dis­kusi­jo­na­le­ri ka­ri­ka/Dis­kus­si­ons­runde: Em­me­rich Gärtner-Horvath, Manuela Horvath, Andreas Lehner

Sar pe o palgondolipe le NS-murdari­pes­tar te parul mukel: Dugi cajt si­katscha pe andi Austrija na jek latscho kipo: Upre odola agune thana, kaj agun o Roma dschiv­nahi taj tradim taj mur­darde ule. Akan del gava, kaj gon­doli­pes­kere thana odole dsche­nenge kerde ule taj upro NS-akero mur­daripe pal gon­dolinel.

Lange Zeit zeigte sich in Österreich ein wider­sprüch­li­ches Bild: An jenen Orten, an denen keine Roma und Romnja sicht­bar leben, standen teils schon lange Denk­mäler, die an ihre Ver­folgung in der NS-Herr­schaft er­innerten. Gerade dort, wo aber An­ge­hörige das Gedenken beson­ders ein­ge­fordert haben, stießen Ge­denk-Ini­tia­ti­ven auf er­bitterten Wider­stand. Read the rest of this entry »

Romano Mulantintschago 2024

Januar 24th, 2024  |  Published in Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Tradition im Burgenland: der Roma-Ball 31. traditioneller Roma-Ball
Samstag, 10. Februar 2024 im Kulturhaus Unterwart, Marienplatz 5

Der traditio­nelle Roma-Ball ist ein jähr­licher kultu­reller Fix­punkt, und dies seit nun 31 Jahren. Er ist gleich­zeitig Aus­druck der kultu­rellen Identität der Volks­gruppe der Roma.

Der Verein HANGO Roma hat die ehrenvolle Auf­gabe, den Roma-Ball zu ver­anstal­ten und so die Kultur der Roma der Öffent­lich­keit zu prä­sen­tieren und sichtbar zu ma­chen. Roma und Nicht-Roma haben die Ge­legen­heit, sich aus­zu­tauschen und mehr über die Volks­gruppe der Roma zu er­fahren.

Musikalisch umrahmt wird der Roma-Ball 2024 von den Ober­warter Roma-Mu­sik­grup­pen ROMANO RATH und LEON BERGER BAND sowie vom BELA HORVATH ENSEMBLE aus Ungarn und dem be­kannten Sänger FRENKIE MARTIN. Ein beson­deres High­light und jahre­lange Tra­dition ist die Krönung der Roma-Kö­nigin und des Roma-Königs 2024.

Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 10,00 Euro; Abendkasse: 12,00 Euro

Der Vorverkauf der Eintrittskarten sowie die Tischreservierung kön­nen un­ter der Te­le­fon­num­mer: 0676 930 66 94 oder per E-Mail: office@hango-roma.at ge­tä­tigt werden.

Unterstützt wird die Veranstaltung vom Bundes­kanzler­amt.

(Text: Aussendung des Vereins Hango Roma)

Romani Ora (10.1., 11.1., 12.1.2024)

Januar 22nd, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird neuerdings live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 10.1.2024 (mp3)

Die „Romani Ora“ am Mittwoch, präsen­tiert von Tina Nardai: Im Tages­thema hören Sie einen Beitrag über die aktu­elle Aus­stellung aller sechs Volksgruppen im Haus der Geschichte in Wien. In der Jugend­sen­dung be­sucht Adi Gussak den „Circus Vegas“, der in Oberwart Sta­tion machte.


Anhören: →Sendung vom 11.1.2024 (mp3)

Im Tagesthema erfahren Sie mehr über die aus Ungarn stam­mende Roma­band „Karaván Familia“ (Website), eine ganze Fa­milie, die zusam­men musiziert und dadurch ver­sucht, die Roma-Kultur und -Tra­dition auf­recht­zu­er­halten. Außer­dem hören Sie auch wieder die Rubrik „Mri His­to­rija“ mit Alex Gussak.


Anhören: →Sendung vom 12.1.2024 (mp3)

In der Freitagausgabe der „Romani Ora“ er­war­ten Sie die Ver­anstal­tungs­hin­weise/Mu­latintscha­ge, die Volks­grup­pen­nach­rich­ten und die Jugend­sendung. Darin wid­met sich Adi Gussak dem Thema Wintersport.

Facts & Figures (496)

Januar 22nd, 2024  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken

Bis 1994, als Romani als eine der 20 Spra­chen auf Ge­denk­ta­feln in­klu­diert wur­de, fand sich auf dem Are­al in Au­schwitz kei­n Ge­denk­zei­chen für Ro­ma.

(Quelle/pdf)

„Inclusive Kindergartens“ (Budapest)

Januar 19th, 2024  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

Sozialmarie: Inclusive Kindergartens (Foto: Rosa Parks Alapítvány)SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der aus­ge­zeich­ne­ten Pro­jekte be­fas­sen sich mit Roma. Wir stel­len Ihnen eini­ge dieser Ini­tia­tiven vor:

Eines der Siegerprojekte der SozialMarie 2022 ist das unga­rische in­tegra­tive Bil­dungs­pro­gramm „In­clu­sive Kin­der­gar­tens“ („Befogadó óvodák“), das Roma- und Mig­ran­ten­kin­der im 8. Bezirk in Budapest un­ter­stützt und der Segre­ga­tion in den Kinder­gär­ten des Be­zirks ent­ge­gen­wirkt.

Projektträger: Rosa Parks Alapítvány (Rosa Parks Foundation)

Herausforderung: Die Diskriminierung der Roma-Ge­mein­schaft hat in Ungarn seit dem Amts­antritt der der­zeiti­gen Regie­rung im Jahr 2010 zu­ge­nommen. Die Reformen der öffent­lichen Bildungs­gesetz­gebung dieser Regie­rung haben die Mar­gina­lisie­rung und Segre­gation von Roma-Kin­dern in öffent­lichen Schulen weiter ver­stärkt. Wir arbeiten mit öffent­lichen Kinder­gärten zu­sammen, um integra­tive Bildungs­pro­gramme zu ent­wickeln und Roma- und Migran­ten­kinder sowie deren Eltern zu unter­stützen.

Idee: In Zusammenarbeit mit NGOs und der Stadt­verwaltung ent­wickelt „Inclu­sive Kinder­gartens“ („Befogadó óvodák“) nach­haltige Integra­tions­modelle und ein integra­tives Kinder­garten­system im achten Bezirk von Budapest. Das Projekt bietet nicht nur Unter­stützung für margi­nali­sierte Gemein­schaften an, son­dern orga­nisiert und imple­men­tiert auch insti­tu­tio­nelle Diver­sitäts- und Gleich­stellungs­pläne in allen öffent­lichen Kinder­gärten im 8. Bezirk.

Akteur*innen: „Inclusive Kindergartens“ arbeitet mit Kindern, die öffent­liche Kinder­gärten besu­chen, ihren Lehrern und Familien zu­sam­men. Wir ver­anstalten regel­mäßig Foren für Eltern. Die Ro­sa-Parks-Stif­tung ko­ordi­niert das Programm auch mit der Bezirks­ver­waltung. Eine Roma-So­zial­arbei­terin unter­stützt die Kinder und bezieht die Eltern in das Pro­gramm ein.

Wirkung: Die Neueinteilung des 8. Bezirks hat sicher­ge­stellt, dass be­nach­teilig­ter Kinder und Familien, die in diesem Viertel leben und öffent­liche Schulen besuchen, gleich­mäßig ver­treten sind. Ein segre­gierter Kinder­garten wird nach dem nächs­ten Schuljahr ge­schlossen. In allen Kinder­gärten des 8. Bezirks wurden Teams für integra­tive Ent­wicklung ein­ge­richtet. Read the rest of this entry »

Rassismus im Gesundheitswesen

Januar 17th, 2024  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Podcast BBQ von COSMO, 14.12.2023

Eine gute ärztliche Versorgung ist wichtig. Doch leider kommt es auch in medi­zini­schen Praxen zu Rassismus, also dort, wo Men­schen sich sicher und ge­borgen fühlen müssen. Über dieses Thema sprechen Dominik Djialeu und Zuher Jazmati in dieser Ausgabe von „BBQ – der Black­Brown­Queere Podcast“ von COSMO.

Gerade in Zeiten, in denen gute ärztliche Versorgung von unschätz­barem Wert ist, sei es bei Erkäl­tungen, Grippe oder sogar Corona, er­fahren viele Men­schen, wie wichtig medizi­nische Unter­stützung ist. Das gilt auch für chronische Er­kran­kungen oder akute Notfälle. Doch immer wieder berich­ten Ras­sismus­betrof­fene von negativen Er­fahrun­gen: Sie erhalten keine Termine, ihre medizi­nischen Sorgen werden nicht ernst­ge­nom­men oder sie müssen sich rassis­tische Aus­sagen an­hören. Dr. Cihan Sinanoğlu hat gemein­sam mit einem Team dazu geforscht. Read the rest of this entry »

Romani Ora (8.1. und 9.1.2024)

Januar 17th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird neuerdings live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 8.1.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag, präsen­tiert von Tina Nardai. Die ab­wechs­lungs­reichste Roma-Musik aus allen Ecken der Welt hören Sie täg­lich von 11:00 bis 12:00 Uhr auf Radio MORA.


Anhören: →Sendung vom 9.1.2024 (mp3)

In diesen Ausgabe der „Romani Ora“ hören wir die belieb­testen Neujahrs­vor­sätze für das Jahr 2024. Außer­dem ist auch unsere Mix-Rubrik „Min­den­feli­tiko“ wieder für Sie mit dabei.

Tschibtschakero pedagogischi koncepto

Januar 16th, 2024  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 15.1.2024 | 7:31 min

PPH Burgenland: Sprachpädagogisches Rahmen­kon­zept

I Privati Pedagogischi UItschi Ischkola Burgenland (PPH Burgenland) andi kopera­cija la uni­versi­te­taha Klagenfurt taj le tha­neha Burgen­land jek ino­vativi tschib­tscha­kero kon­cepto ent­vik­lin­tscha, savo upro but tschib­tschen­gero vake­ripe andi tscha­vengeri bar tel cilinel. Jek baro aun­pasch­la­ripe hi o siklipe le bur­gen­landi­titike flogos­kere tschib­tschen­dar ando tscha­ven­gero phu­ranipe.

Die Private Pädagogische Hochschule Burgenland (PPH Burgen­land) hat in enger Ko­opera­tion mit der Univer­sität Klagenfurt und dem Land Burgen­land ein inno­vatives sprach­pädago­gi­sches Rahmen­konzept entwickelt, das darauf abzielt, die Mehr­sprachig­keit in den Kindergärten zu fördern und die Pro­fes­siona­lität der Ele­men­tar­päda­gog*in­nen sowie des Per­sonals in Kinder­bildungs- und Kinder­betreu­ungs­ein­rich­tun­gen durch Schulung und Be­glei­tung zu ver­bessern. Beson­deres Augen­merk liegt dabei auf dem Erwerb und der Pflege der burgen­ländi­schen Volks­gruppen­sprachen bereits im Kinder­garten­alter. Landesrätin Daniela Winkler: „Es soll Er­zieherin­nen und Erzieher unter­stützen, die mehr­sprachige Bildung und Betreu­ung in ihre täg­liche Arbeit zu integrie­ren, die sprach­lichen Fähig­keiten der Kinder er­weitern und die kultu­relle Iden­tität stärken. Read the rest of this entry »

„Childhood to Children“ (Slowakei)

Januar 13th, 2024  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Jugend & Bildung

Nominiert für die Sozialmarie 2023: Childhood to Children (Detstvo Deťom), Slowakei (Foto: Detstvo Deťom)SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der aus­ge­zeich­ne­ten Pro­jekte be­fas­sen sich mit Roma. Wir stel­len Ihnen eini­ge dieser Ini­tia­tiven vor:

Das Projekt „Detstvo deťom“ („Childhood to Children“) war 2023 für die SozialMarie no­mi­niert. Das Pro­jekt aus der Slowakei stellt die Früh­betreu­ung be­nach­tei­lig­ter und von Armut be­trof­fe­ner Kinder in den Mittel­punkt. Dabei wird ein beson­deres Augen­merk auf die Be­treu­ung in den Familien ge­legt. Frauen aus der Roma-Ge­meinden werden aus­ge­bildet, sie über­nehmen die För­derung und früh­kind­liche Betreu­ung im häus­li­chen Umfeld.

Projektträger: Občianske združenie Detstvo deťom (Civic As­socia­tion Child­hood to Children), Košice

Herausforderung: Das Projekt „Childhood to Children“ („Detstvo deťom“) unter­sucht alle mög­lichen Optionen für eine qua­litativ hoch­wertige Früh­betreu­ung für so viele Kinder wie möglich. Es kon­zentriert sich auf die Kinder, die auf­grund ihres Lern­umfelds und ver­erbter Armut am stärks­ten von Ent­wick­lungs­proble­men be­droht sind.

Idee: Mit dem Projekt soll eine Verlagerung der früh­kindli­chen Be­treu­ungs­aktivi­täten in das häusliche Umfeld initiiert werden. Außer­dem bezieht „Child­hood to Children“ erfah­rene Frauen aktiv in die Arbeit mit Familien in Armut ein. Diese Mütter werden direkt aus der Ge­meinde rekrutiert, verfügen über Kom­petenzen im Bereich der Früh­förderung durch die Teil­nahme an Fort­bildungen, die im Rahmen des Projekts an­ge­boten werden, und sind so in der Lage, die er­worbenen Kennt­nisse und Fähig­keiten an junge Mütter weiter­zu­geben.

Akteur*innen: Die Zielgruppen sind: Kinder (bis zum Vorschul­alter), die in Spiel­aktivi­täten und Vorschul­vor­berei­tung ein­bezogen werden; jüngere Schulkinder, die durch kreative Akti­vitäten und Lesen auf die Schule vor­bereitet werden; heran­wachsende Mädchen und junge Mütter, die in ver­ant­wortungs­vollem Umgang mit Mutter­schaft geschult werden; er­fahrene Mütter, die das Projekt vor Ort unter­stützen; Familien in Ge­nera­tionen­armut, für die das Projekt sen­si­bi­lisie­ren will.

Wirkung: Die Hauptwirkung des Projekts besteht darin, die positiven Ver­änderun­gen der frühk­indlichen Betreuung in den Familien zu ver­stärken. Darüber hinaus soll es die Ent­wick­lungs­fort­schritte der Kinder, die schulischen Leis­tungen, das Selbst­wert­gefühl der Frauen, die elterliche Kom­petenz, die Zeit, die den Kindern ge­widmet wird, sowie das Selbst­vertrauen und den Stolz auf die Leis­tungen der Kinder ver­bessern. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (495)

Januar 10th, 2024  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken

2006 wurde in Buda­pest ein Mahn­mal zum Ge­den­ken an die Opfer des Ro­ma-Holo­causts er­rich­tet.

(Quelle/pdf)

Roma-Ball 2001: Pinkafate/Pinkafeld

Januar 8th, 2024  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 8.1.2024 | 23:31 min

Ein Blick ins Archiv: Roma-Ball 2001 im Gasthaus Weninger in Pinkafeld

Ada bersch o Roma-Ball Pinkafate tel likerdo ulo. O keraschi farajn Roma andar i Erba o pativja­kero upre dipe sina, o tradici­joneli Roma-Ball tel te likerel taj afka i kultura le Romen­dar le pra­di­peske te pre­senti­rinel. Roma taj gadsche afka schaj pumen te prin­dscharel siklon taj pumen schaj arparun. Ov ardschumipe jeka kulturela iden­ti­te­tatar la flogos­kera grupnatar le Ro­men­darhi. I muschika use o Roma-Ball 2001 i grupn ROMANO RATH taj i Roma­ni banda andar i Slovenija LANGA kertscha. I kheli­pes­keri grupn SOMNAKUNE TSCHERHENI o pra­dipe le Roma-Ball-istar 2001 kertscha. Jek tradi­cija­kero bari­kanipe sina o völi­nipe la Romana ki­ral­kijatar.

Der traditionelle Roma-Ball fand 2001 in Pinkafeld statt. Der Ver­anstal­ter Verein Roma aus Oberwart hatte die ehren­volle Aufgabe, den Ball ab­zu­halten und so die Kultur der Roma der Öffent­lich­keit zu prä­sentie­ren. Roma und Nicht-Roma hatten somit die Ge­legen­heit, die Kultur der Roma kennen­zu­lernen und sich aus­zu­tauschen. Musikalisch um­rahmt wurde der Roma-Ball 2001 von der Roma-Band ROMANO RATH sowie von der Roma-Band LANGA aus Slowenien. Die Tanz­gruppe SOMNAKUNE TSCHERHENI / GOLDENE STERNE er­öff­nete den Roma-Ball 2001. Read the rest of this entry »

Romani Ora (4.1. und 5.1.2024)

Januar 8th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 4.1.2024 (mp3)

In der „Romani Ora“ vom Donnerstag, mode­riert von Adi Gussak, wid­met sich der Jahres­rück­blick dem Roma-Butschu 2023. In der Rubrik ,,Mri His­to­rija” erzählt Redak­teur Alexander Gussak über die Geschichte des burgen­län­di­schen Ortes Neusiedl bei Güssing. Nicht zu ver­gessen die beste und ab­wechs­lungs­reichste Ro­ma-Musik.


Anhören: →Sendung vom 05.01.2024 (mp3)

Im Jahresrückblick 2023 erwartet Sie diesmal ein Bei­trag über Amelie Horvath, eine junge Tatoo­künst­lerin aus dem Süd­burgen­land. Und die Jugend­sendung „Young, wild and free“ beschäf­tigt sich mit dem Thema: Welche Spiele spielt die Ju­gend? Dazu die Volks­grup­pen-News auf Deutsch und Romanes. Durch die Sen­dung führt Marcel Horvath.

Rassismus gegen Sinti & Roma: Antiziganismus

Januar 5th, 2024  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

detektor.fm, Podcast Zurück zum Thema, 21.11.2023

Antiziganismus: Was tun gegen die Diskriminierung von Sinti und Roma?

Angehörige der Sinti und Roma leben seit Jahrhunderten in vielen Ländern Europas. In ihren jewei­ligen Heimat­ländern bilden sie historisch ge­wachsene Minder­heiten und erfahren oft Dis­krimi­nie­run­gen. Diese fallen unter den Begriff Antiziganismus. „Der Begriff Anti­zigani­smus ist inter­national und national sehr etabliert und über Jahr­zehnte auch von Selbst­organi­sation etabliert worden. Er be­inhaltet die Fremd­bezeich­nung, wes­halb ich per­sönlich diesen Begriff auch nicht mehr nutze, sondern zum Bei­spiel ‚historisch spezi­fischer Rassismus gegen­über Sinti und Roma’“, sagt Kelly Laubinger.

detektor.fm-Moderator Gottfried Haufe fragt in dieser Folge von „Zurück zum Thema“, was gegen Anti­ziganismus getan werden muss. Welche Organi­sationen setzen sich für die Minder­heit ein? Antworten darauf geben der MIA-Ge­schäfts­führer Guillermo Ruiz Torres sowie die Co-Vor­sitzen­de der Bundes­ver­eini­gung der Sinti und Roma Kelly Laubinger.

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„Invisible Study Hall“ (Ungarn)

Januar 4th, 2024  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

SozialMarie 2023: Invisible Study Hall (Ungarn) (Foto: via SozialMarie)SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der aus­ge­zeich­ne­ten Pro­jekte be­fas­sen sich mit Roma. Wir stel­len Ihnen eini­ge dieser Ini­tia­tiven vor:

Für die SozialMarie 2023 nominiert war auch das Pro­jekt In­visible Study Hall (Láthatatlan Tanoda) aus Budapest, das außer­schu­li­sche Bildungs­an­ge­bote für mar­gina­li­sier­ten Roma-Kinder im Alter von 5 bis 18 Jah­ren zur Ver­fü­gung stellt.

Projektträger: Rosa Parks Alapítvány (Rosa Parks Foun­dation)

Herausforderung: In Ungarn wächst die Bildungs­kluft zwischen Regel­schul­kindern und margi­na­li­sier­ten Kindern (vor allem Roma), die das der­zeitige Schulsystem und die sozialen Unter­stützungs­systeme nicht auf­fangen können. Roma-Kinder sind nicht nur mit den Nachteilen der Armut kon­fron­tiert, sondern auch mit rassisti­schen Vor­urteilen, die zu schuli­scher Segregation führen.

Idee: Das Projekt „Invisible Study Hall“ bietet marginali­sierten Roma-Kin­dern im Alter von 5 bis 18 Jahren außer­schulische Bildungs­an­ge­bote. Der Schwer­punkt liegt auf der Ent­wicklung indivi­dueller Fähig­keiten, Mentoring, Grup­pen­akti­vitä­ten zur Ent­wicklung sozialer Fähig­keiten und Freizeit­akti­vitäten. Es wird ein ganz­heit­licher Ansatz verfolgt, der zahl­reiche Frei­willige ein­bezieht, Partner­schaften mit Eltern ent­wickelt und Familien in Krisen­situa­tio­nen hilft.

Akteur*innen: Zwei Vollzeit- und zwei Teilzeit-So­zial­ar­bei­ter*in­nen ko­ordi­nieren die Projekt­akti­vitäten, halten den Kontakt zu den Eltern und unter­stützen das Wohl­er­gehen der Familien. Diese Mit­arbei­ter*in­nen leiten auch 41 Frei­willige (aus allen Lebens­berei­chen). Das Projekt umfasst derzeit 78 Kinder sowie Mit­arbeiter, Freiwillige und Eltern, die alle eine Gemein­schaft bilden und part­ner­schaft­lich zu­sammen­arbeiten.

Wirkung: Die Kinder, die vor neun Jahren im Kindergarten in das Programm auf­ge­nommen wurden, haben ihre Ausbildung bis zur weiter­füh­ren­den Schule fort­gesetzt. Das Projekt hat in ähn­licher Weise bei Wohnungs- und Ein­kommens­krisen geholfen und unter­stützt jedes Jahr die Einschulung von 5 bis 8 Kindern in nicht segre­gier­ten Schulen. Read the rest of this entry »

Romani Ora (29.12.2023, 2.1. und 3.1.2024)

Januar 3rd, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 29.12.2023 (mp3)

In der letzten „Romani Ora“ im alten Jahr widmet sich das Tages­thema dem Jahres­rück­blick 2023: Wir stellen Ihnen Helmut Horvath, einen leiden­schaf­tl­ichen Fahrrad­fahrer aus Oberwart, vor. Und die Jugend­rubrik „Young, wild & free“ be­schäftigt sich mit dem Thema Neujahrs­vorsätze.


Anhören: →Sendung vom 02.01.2024 (mp3)

In der Sendung vom Dienstag haben wir im Rahmen des Jahres­rück­blicks einen Beitrag über den Ro­ma­ni-Sprach­lehrer Josef Schmidt (Verein Roma-Service) vorbereitet, prä­sen­tiert von Martin Horvath. In der Rubrik ,,Minden­fe­litiko” gibt es ein Rezept eines leckeren tra­ditio­nel­len Roma-Ge­richts: ,,Bajschlina Gombocenca“. Mo­deriert wird die Sen­dung von Adi Gussak.


Anhören: →Sendung vom 03.01.2024 (mp3)

Das Tagesthema der Sendung konzentriert sich wieder auf den Jahres­rück­blick 2023. Dies­mal geht es um die Tagung zum Inter­natio­nalen Tag der Roma. Und die Jugend­sendung „Young, wild & free“ befasst sich mit den Aus­wirkun­gen von Süß­getränken.

Volksgruppenhaus: Bauarbeiten angelaufen

Januar 2nd, 2024  |  Published in Einrichtungen, Politik

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil gemeinsam mit VertreterInnen aller burgenländischen Volksgruppenorganisationen, der Stadtgemeinde Oberwart und der Landesimmobilien Burgenland (LIB) vor dem früheren Städtischen Internat, dem zukünftigen „Haus der Volksgruppen“ (Foto: Bgld. Landesmedienservice)Oberwart: Beim Projekt „Haus der Volkgruppen Burgen­land“ wurde Ende 2023 mit den ersten Bau­maß­nah­men be­gon­nen. Landes­haupt­mann Dosko­zil: „Wir lie­gen mit dem Bau dieses Jahr­hun­dert­pro­jekts voll im Zeit­plan.“

Aktuell finden im Gebäude umfassende Entkernungs­arbeiten statt, und die für den Neu- und Umbau not­wendigen statischen Unter­suchungen und Bau­substanz­prüfun­gen werden vor­ge­nommen. Nach diesen Arbeiten, die im März 2024 ab­geschlos­sen sein sollen, kann mit dem Neubau begon­nen werden. „Ich bin sehr zu­ver­sichtlich, dass das Volks­gruppen­haus 2025 fertig­gestellt sein wird“, so Landes­haupt­mann Hans Peter Doskozil. Und weiter: „Für das Burgenland und seine Volks­gruppen ist dies ein Jahr­hundert­projekt, das nach der Finali­sierung einzig­artig sein wird. Wir schaffen mit dem neuen Gebäude nicht nur ein sicht­bares Zeichen der Wert­schätzung, es wird ein Raum des Mit­einanders ent­stehen, der öffent­lich zu­gängig ist. Damit wird ein neues Kapitel in der Volks­gruppen­politik auf­ge­schlagen.“ Bei den Planungen wurde Wert auf den Erhalt von be­stehen­der Bau­substanz, auf nachhaltige Bauweise, die Ver­wendung von nach­wachsen­den Baustoffen wie Holz, wie auch geringe Boden­ver­siegelung gelegt. Zur Energie­ge­winnung werden auf allen Dach­flächen Photo­vol­taik-An­lagen mon­tiert.

Die Landesimmobilien Burgenland GmbH (LIB) hat das ehemalige Städtische Internat in der Schul­gasse 31 von der Stadt Oberwart er­worben. Ins­gesamt sollen mehr als 20 Millionen Euro in Sanierung und Umbau inves­tiert werden. Das Land finan­ziert das Projekt über die LIB vor und stellt als Anschub­finan­zie­rung zwei Millio­nen Euro der Jubiläums­gabe zu „100 Jahre Burgenland“ zur Ver­fügung. Außerdem wird das Land Burgen­land nach Fertig­stel­lung mit Zu­schüssen zu den Mieten und Personal für die Ad­ministra­tion unter­stützen. Read the rest of this entry »

„Alle sollen wissen, dass es uns gibt“

Dezember 30th, 2023  |  Published in Politik, dROMa (Magazin)

GESPRÄCHE IN WIEN: Marco Buckovez und Heidi Schleich trafen Parteienvertreter, Mitte: Olga Voglauer, Frühjahr 2022 | VAKERIPTSCHA: O Marco Buckovez taj i Heidi Schleich partajakere fatretertschen resle, Olga Voglauer (masch.), terno linaj 2022 (Foto / kipo: Grüner Klub im Parlament)Die österreichischen Jenischen fordern ihre Anerkennung


Versteckt auf Seite 13 des Regierungs­pro­gramms von 2020 er­klärt die türkis­grüne Koa­liti­on, sie werde die „An­er­ken­nung der jeni­schen Volks­gruppe in Öster­reich“ prü­fen. Es ist nur eine un­schein­bare Zeile, doch für die ös­ter­rei­chi­schen Jeni­schen wäre dies ein Schritt von his­to­ri­scher Trag­weite.

Die Anerkennung durch das offizielle Österreich wäre „ein wichtiges und richtiges Zei­chen des Respektes“, zeigte sich der Verein „Jenische in Österreich“ in Innsbruck erfreut. Diese Zu­versicht ist seither aller­dings verflogen. Es gab zwar einige Bespre­chungen, aber noch immer stehen die öster­reichi­schen Jenischen mit leeren Händen da. „Wir müssen uns wohl darauf ein­stellen, dass die Mühlen des Staates sehr langsam mahlen“, heißt es er­nüchtert aus dem Verein.

Jenische leben vor allem in den deutsch- und französisch­spra­chi­gen Ländern. Ihre traditio­nellen Berufe haben sie zumeist schon lange auf­ge­geben, nur ein kleiner Teil pflegt noch ein fahrendes Gewerbe. Wie­ viele Jenische es über­haupt gibt, das weiß keiner so genau. „Man sagt, es wären 500.000 in Europa und in Österreich sicher ein paar Zehn­tausend“, schätzt der Jeni­schen-Ak­tivist Marco Buckovez. Viele wollen sich auch nicht zu er­kennen geben.

Seit jeher mussten die Jenischen ihre Identität gegen Anfein­dun­gen be­haupten. Über Jahr­hunderte gingen sie – als fahrende Händler und Hand­werker – ver­schie­densten Wander­gewerben nach: als Scheren­schleifer etwa, oder als Bürsten­macher, als Kessel- oder Schirm­flicker. Und sie handelten mit Klein­waren aller Art – mit Korbwaren oder Geschirr, später auch mit Anti­quitäten und Altmetall. Ihre Waren und Dienst­leistungen schlossen Lücken in der Nah­versorgung der sess­haften Bevölkerung, ins­beson­dere in ab­ge­le­genen Gebieten.

Jenische und Roma
Dabei ergaben sich, trotz der unterschiedlichen Herkunft, auch Über­schneidungen mit den Roma und Sinti – in ihren Berufen und der Lebens­weise, und nicht zuletzt in den An­feindungen, die ihnen als „Rand­gruppen“ entgegen­schlugen. Denn auch die Jenischen wurden als „Zigeuner“ dis­kriminiert und krimi­nalisiert; vor allem ihre fahrende Lebens­weise war den Behörden ein Dorn im Auge. Kindes­weg­nahmen, Eheverbote und Zwangs­steri­lisa­tio­nen zielten darauf ab, die Volks­gruppe zu dezimieren, die National­sozia­listen verfolgten sie als „Asoziale“. Read the rest of this entry »

Romani Ora (27.12. und 28.12.2023)

Dezember 28th, 2023  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 27.12.2023 (mp3)

Im Rahmen des Jahresrückblicks berichtet die „Romani Ora“ dies­mal über die Heraus­for­de­run­gen des Gastro­nomen Alexander Oswald, des Be­treibers des „Sauna­stüberls“ und des „Bad Cafés“ im Frei­bad Oberwart. Diese Heraus­for­derun­gen resul­tier­ten aus ge­stie­genen Energie­kosten und den Aus­wirkun­gen der Coro­na-Pan­demie. Ebenso prä­sen­tier­ten Tina Nardai und Emme­rich Gärt­ner-Hor­vath die inter­natio­na­len Volks­grup­pen­nach­rich­ten auf Deutsch und Bur­gen­land-Ro­mani. In der Jugend­sendung „Young Wild and Free – le ter­nenge“ gibt es Interes­san­tes über Pyro­technik zu hören sowie die Mei­nun­gen der Jugend.


Anhören: →Sendung vom 28.12.2023 (mp3)

In der Sendung vom Donnerstag präsen­tieren wir Ihnen im Rahmen des Jahres­rück­blicks einen Beitrag aus dem Februar, in dem von Tina Nardai vom „Roma-Ball 2023“ berich­tet. In der Rubrik „Mri His­to­rija‘‘ er­zählt Alexander Gussak zudem über die Ge­schichte des im Nord­burgen­land liegen­den Ortes Siegendorf. Durch die Sen­dung führt Adi Gussak.