Romani Ora (13.2., 14.2. und 15.2.2024)

Februar 23rd, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird neuerdings live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 13.2.2024 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ nehmen wir Sie mit auf den 31. Roma-Ball, der in Unterwart über die Bühne ging. Außer­dem hören Sie auch unsere Mix-Rubrik „Min­den­feli­tiko“. Und wie immer mit dabei: die abwechs­lungs­reichs­te Roma-Musik. Präs­entiert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 14.2.2024 (mp3)

Der 14. Februar ist der Valentinstag, der Tag der Liebenden. Auch in der „Roma­ni Ora“ hören Sie einen Bei­trag dazu. Marcel Horvath hat einige Men­schen befragt, wie sie den Valentins­tag ver­bringen. Und in der Jugend­sendung er­halten Sie einen Rück­blick auf den dies­jähri­gen Roma-Ball. Adi Gussak hat das frisch ge­krönte Ro­ma-Ball-Kö­nigs­paar inter­viewt.


Anhören: →Sendung vom 15.2.2024 (mp3)

Der Faschingsumzug in Stinatz ist das heutige Tages­thema der „Romani Ora“. Indira Spirk, Ver­stär­kung in der Roma-Re­dak­tion Oberwart, hat sich für Sie ins bunte Treiben ge­mischt. Und in „Mri his­torija“ er­fahren Sie heute Infos und Fakten zur Ort­schaft Girm (Ge­mein­de Deutschkreutz im Be­zirk Ober­pullendorf).

„Banyaerdő – Social Enterprise“ (Ungarn)

Februar 22nd, 2024  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Frauenrechte

2020 nominiert: das ungarische Projekt Banyaerdő (Foto: Banyaerdő)SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der aus­ge­zeich­ne­ten Pro­jekte be­fas­sen sich mit Roma. Wir stel­len Ihnen eini­ge dieser Ini­tia­tiven vor:

Das Beschäftigungspro­jekt „Banyaerdő“ stellt Pro­dukte aus den natür­­li­chen Res­sour­­cen des länd­­lichen Dencsháza in Ungarn her. Damit wird insbesondere Roma-Frauen ohne Zu­gang zum Arbeits­markt ein Ein­kommen zu fairen Löhnen er­mög­licht. Das Pro­jekt war für die SozialMarie 2020 nominiert.

Projektträger: Udvarom Szociális Szövetkezet

Herausforderung: Frauen in Dencsháza (Süd­un­garn) sind aufgrund begrenzter Berufs­aus­bildungs- und Bildungs­mög­lich­keiten vom ersten Arbeits­markt aus­ge­schlos­sen. In margi­nali­sierten Dörfern und länd­lichen Gemein­den gibt es nur sehr wenige Be­schäf­tigungs­mög­lich­keiten außer­halb des natio­nalen öffent­lichen Arbeits­programms. Auch die lokalen Unter­nehmen haben nur begrenzt Zugang zum Markt außer­halb ihrer Dörfer und Regionen.

Idee: Banyaerdő verbindet lokales Fachwissen, um Produkte aus den natür­lichen Ressour­cen des länd­lichen Dencsháza her­zu­stellen und auf städtischen Märkten zu ver­kaufen. Wir arbeiten im Einklang mit der Gemein­schaft und den natürlichen Res­sourcen des Land­kreises Baranya. Unsere Produkte werden in den Wäldern und auf den Feldern des Dorfes her­ge­stellt und ge­sammelt. Unser Geschäfts­modell gewähr­leistet faire Löhne und eine gleich­berech­tigte Partner­schaft zwi­schen den Akteu­ren der Ge­meinde.

Akteur*innen: Die Zielgruppe des Projekts sind sozial marginali­sierte Com­munitys, ins­beson­dere Roma-Frauen. Banyaerdő arbeitet seit vielen Jahren mit dieser Gemein­schaft im Rahmen von örtlichen Com­muni­ty-Buil­ding-Pro­jek­ten zusam­men. Unser Team und unser Pro­gramm ko­operie­ren mit der Gemein­de und den Schulen von Dencsháza sowie dem Mecsekerdő-Na­tio­nal­park zu­sammen.

Wirkung: Innerhalb von weniger als einem Jahr nach dem Start von Banyaerdő haben wir unsere Produkte zu einer Marke ent­wickelt und sie in Budapest verkauft. Wir schlossen auch Partner­schaften für den Groß­handel mit unseren Pro­dukten direkt mit Miche­lin-Ster­ne-Res­tau­rants. Read the rest of this entry »

Romani Ora (8.2., 9.2. und 12.2.2024)

Februar 21st, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird neuerdings live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 8.2.2024 (mp3)

Die „Romani Ora“ berichtet über die in Planung befind­liche Aus­stel­lung „Man will uns ans Leben – Bomben­terror 1993–1996“. Organi­siert wird die Ausstellung von der Initia­tive Minder­heiten. In der Sendung erzählen die Kura­torinnen über die Ent­ste­hung und Inhalte der Wander­aus­stellung. Auch „Mri his­tori­ja“ wird Ihnen wieder von Alex Gussak präs­en­tiert. Die Sen­dung wird mode­riert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 9.2.2024 (mp3)

In dieser Sendung präsentierten wir Ihnen den „Romani Ora“-Ver­anstal­tungs­kalen­der. Neben den inter­natio­nalen Volks­gruppen­nach­rich­ten hören Sie auch wieder die Jugend­sendung. Darin berich­tet uns Adi Gussak über die „Real Market Challenge“. Dazu gibt’s die ab­wechs­lungs­reichs­te Roma-Musik.


Anhören: →Sendung vom 12.2.2024 (mp3)

Im „Romani Ora“-Musikmontag hören Sie eine Stunde lang Roma-Songs aus allen Ecken der Welt. Ob Roma-Jazz, tra­ditio­nelle Folklore oder Balkan Brass; diese Rhyth­men spiegeln die Lebens­lust und die kultu­relle Vielfalt der Roma wider. Durch die Sen­dung führt Tina Nardai.

Rassismus als Brennglas für Klimawandelfolgen

Februar 20th, 2024  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Romasiedlung SlowakeiDie Auswirkungen des Klimawandels auf sozial mar­gi­na­li­sier­te und armuts­be­trof­fe­ne Roma-Com­mu­nitys

Von Barbara Tiefenbacher-Jami

Zehn bis zwölf Millionen Roma und Rom:nija leben in Europa. Besonders in den ehe­maligen kommunis­tischen Ländern Zentral- und Südost­europas sind bis zu 80 Prozent von Armut und Rassismus betroffen und leben am Rande der Nicht-Ro­ma-Ge­sell­schaft.[1] Das jahrzehntelange Zusammenspiel von Armut und Rassismus hat dazu geführt, dass Roma und Rom:nija zu den vul­nera­bels­ten Gruppen in Europa gehören. Es besteht die Be­fürch­tung, dass die Ver­wund­barkeit dieser Be­völkerungs­gruppe im Zuge der globalen Erd­erwärmung weiter zu­nehmen wird.[2] Unter­suchungen aus den USA zeigen, dass Men­schen, die von Dis­krimi­nierung und Rassismus be­troffen sind, wie etwa die afro­amerika­nische Bevöl­kerung, stärker von den Folgen des Klimawandels be­troffen sind.[3]

Umweltrassismus

Man kann davon ausgehen, dass es in Europa ähnlich ist. Aber nicht alle Roma und Rom:nija sind gleich betroffen. Diejenigen Rom:nija, die zur Mittel­schicht gehören oder nicht als Teil der Roma-Com­mu­nity wahr­ge­nommen werden, sind nicht im gleichen Maße betroffen wie jene, die in segre­gierten Roma-Sied­lungen in bitterer Armut leben.[4]

Die Roma-Dachorganisation ERGO (European Roma Grassroots Orga­nisa­tions Network) in Brüssel hat schon vor einigen Jahren unter dem Blick­winkel des Umwelt­rassis­mus Be­nach­teili­gungen aufgrund des Wohnortes be­zie­hungs­weise der Wohn­situation auf­gegriffen. Gemeinsam mit dem European Environ­mental Bureau haben sie auf die katastro­phale Situation von Roma-Sied­lun­gen hin­ge­wiesen. Häufig befinden sich Siedlungen in der Nähe von Industrie­anlagen, neben oder auf konta­minier­ten Böden oder in Hochwasser­risiko­gebieten. Viele verfügen auch nicht über eine aus­rei­chende Trink­wasser­ver­sorgung oder eine funktio­nie­rende Kanalisation und Müll­ent­sorgung.[5] Read the rest of this entry »

Facts & Figures (502)

Februar 18th, 2024  |  Published in Facts & Figures, Romani

Die Präsens-Endun­gen der e- und a-Kon­ju­ga­tion des Ro­ma­ni ge­hen di­rekt auf das Sanskrit (alt­in­do­a­risch) zu­rück.

(Quelle)

Romani Ora (2.2., 5.2., 6.2. und 7.2.2024)

Februar 17th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird neuerdings live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 2.2.2024 (mp3)

Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“: Im Ver­an­stal­tungs­ka­len­der/Mu­la­tin­tscha­ge hören Sie, wie und wo Sie Ihr Wochen­ende ver­bringen können. Adi Gussak liefert in der Jugend­sendung alle wich­tigen Infos zum Re­make von „Road House (2024)“. Dazu gibt’s die er­lesens­ten Roma-Hits.


Anhören: →Sendung vom 5.2.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird Ihnen prä­sen­tiert von Tina Nardai. Neben den Volks­gruppen­nach­richten und Kultura het­vinate können Sie eine Stunde lang die viel­fäl­tigs­ten Roma-Klänge ge­nießen.


Anhören: →Sendung vom 6.2.2024 (mp3)

Die alljährlich stattfindende Gedenkfeier anläss­lich des Bomben­atten­tats in Oberwart, bei dem 1995 vier junge Roma-Män­ner ums Leben kamen, fand auch heuer wieder statt. Radio MORA war dabei und hat einen Bei­trag für Sie zu­sam­men­ge­stellt.


Anhören: →Sendung vom 7.2.2024 (mp3)

Im Zweisprachigen Bundesgymnasium Oberwart wurde „DERLA – Digitale Er­in­ne­rungs­land­schaft“ für das Burgenland im Beisein von Bildungs­minister Polaschek und Landes­haupt­mann Doskozil vor­gestellt. Mehr darüber er­fahren Sie im ak­tuel­len Tages­thema. Außer­dem mit dabei: die zwei­sprachigen Volks­gruppen­nach­richten und die Jugend­sendung.

„EduBox“ (Slowakei)

Februar 16th, 2024  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung

Projekt EduBox, Slowakei (Foto: EduBox)SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der aus­ge­zeich­ne­ten Pro­jekte be­fas­sen sich mit Roma. Wir stel­len Ihnen eini­ge dieser Ini­tia­tiven vor:

2021 war das Projekt EduBox aus der Slowakei für die SozialMarie nominiert. EduBox unterhält ein Nachhilfezentrum und sorgt mit­hilfe Frei­williger aus einem Gym­nasium in Bratislava für Lern­hilfe, Betreu­ung und Freizeit­akti­vi­täten für Roma-Kinder. Das Projekt bringt dabei Gymnasial­schüler aus der Stadt und Roma-Kinder aus der klei­nen Ge­mein­de Lozorno zu­sammen.

Projektträger: The Path of the Youth (Cesta mladých)

Herausforderung: EduBox bekämpft die Ungleichheit in der Bildung durch gemein­schaft­liche Inter­ventio­nen zwi­schen Roma- und Nicht-Ro­ma-Ge­mein­schaften in der Slowakei. Nur 51 % der Roma-Kin­der setzen ihren Bildungsweg bis zur Sekundar­schule fort. Dies hat negative Auswirkungen auf ihr Leben und ihre Zukunfts­chancen. EduBox geht auch gegen Rassismus und Fremden­feind­lich­keit gegen­über der Roma-Min­der­heit vor.

Idee: EduBox gründete ein Nachhilfe­zentrum, um Roma-Ju­gend­li­che aus Lozorno und Gym­nasias­ten aus Bratislava zu­sammen­zu­bringen. Wir bieten Nachhilfe­unter­richt und außer­schuli­sche Akti­vitäten an und bereiten kleine Kinder auf den Kindergarten vor. Wir bauen Ver­trauen auf, indem wir Bezie­hungen zu Roma-Ge­mein­schaften auf­bauen.

Akteur*innen: Wir arbeiten mit Kindern aus der Roma-Ge­mein­schaft in Lozorno und Schülern des zwei­sprachi­gen „C.S. Lewis-Gym­na­si­ums“ in Bratislava. Die Schülerin­nen und Schüler des Gymna­siums unter­richten und betreuen Roma-Kinder und orga­nisieren Akti­vitäten. Zu den EduBox-Frei­willigen gehören auch Lehrer und Mitglieder der Roma-Ge­meinschaft in Lozorno. Die Gemeinde Lozorno leistet auch finan­zielle Unter­stützung für den Unterhalt des kom­mu­nalen Lern­zentrums.

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Romani Ora (29.1., 30.1., 31.1. und 1.2.2024)

Februar 15th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird neuerdings live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 29.1.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag aus dem „Radio MORA“-Stu­dio in Oberwart. In dieser Stun­de hören Sie die ab­wechs­lungs­reichs­ten Ro­ma-Hits aus aller Welt und den ver­schie­dens­ten Genres. Durch die Sen­dung führt Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 30.1.2024 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ widmen wir und dem inter­natio­na­len Holo­caust-Ge­denk­tag. Martin Horvath hat darüber einen Bericht zu­sam­men­ge­stellt.


Anhören: →Sendung vom 31.1.2024 (mp3)

In dieser „Romani Ora“ hören Sie im Tages­thema „Roma in der Medien­welt“: Susanne Horvath und Adolf Gussak sind zwei Mit­ar­bei­terIn­nen der ORF-Volks­grup­pen­re­dak­tion und be­richten über ihre Arbeit. Außer­dem hören Sie eine weite­re Ausgabe unserer his­to­ri­schen Rubrik „Mri his­to­rija“.


Anhören: →Sendung vom 1.2.2024 (mp3)

„Erinnern.at“ hat im Kulturverein öster­reichi­scher Roma den Jahres­schwer­punkt 2024, den Genozid an Roma und Sinti, vor­ge­stellt. Mehr darüber hören Sie im aktuel­len Tages­thema. Dazu prä­sen­tiert Ihnen Tina Nardai die schönste Roma-Musik.

Facts & Figures (501)

Februar 14th, 2024  |  Published in Facts & Figures

Die Rudari, eine mit den Roma eng ver­bun­de­ne eth­ni­sche (Sub)Grup­pe mit alter­tüm­li­cher ru­mä­ni­scher Spra­che, wa­ren ur­sprüng­lich Gold­wä­scher.

(Quelle)

Roma-Ball 2024 Tenuerbate

Februar 13th, 2024  |  Published in Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 5.2.2024 | 6:17 min

31. Roma-Ball 2024 in Unterwart

Ada bersch o Roma-Ball Tenuerbate tel likerdo ulo. O keraschi farajn Hango Roma andar o suditiko Burgenland o pativ­ja­kero upre dipe hi, o tradicijoneli Roma-Ball tel te likerel taj afka i kultura le Romen­dar le pra­dipeske te presen­tirinel. Roma taj gadsche afk schaj pumen te prin­dscharel siklon taj pumen schaj arparun. O tradi­cijo­neli Roma-Ball imar 31. berscha tel likerdo ol. Ov ardschu­mipe jeka kultu­rela iden­tite­tatar la flogos­kera grupnatar le Romen­darhi. I muschika use adsa Roma-Ball 2024 sina le grup­nendar Romano Rath sar Leon Berger Band taj le prin­dscharde dsche­nostar Franky Martin. Jek tradi­cija­kero barika­nipe sina o völinipe la Roma­na kiral­kijatar taj kiralistar 2024.

Dieses Jahr fand der Roma-Ball im Unterwart statt. Der Ver­ansta­lter Verein Hango Roma aus dem südlichen Burgenland hatte die ehren­volle Aufgabe, den tra­ditio­nellen Roma-Ball ab­zu­halten und so die Kultur der Roma der Öffent­lich­keit zu prä­sen­tieren und sicht­bar zu machen. Read the rest of this entry »

„From Us to You Extra“ (Ungarn, Slowakei)

Februar 12th, 2024  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

From Us to You Extra (Foto: Tőlünk Nektek via SozialMarie)SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der aus­ge­zeich­ne­ten Pro­jekte be­fas­sen sich mit Roma. Wir stel­len Ihnen eini­ge dieser Ini­tia­tiven vor:

Eines der für die SozialMarie 2021 nominierten Projekte ist „From Us to You Extra“ („Tőlünk Nektek Extra“) aus Ungarn, das auch in der Region Bratislava in der Slowakei imple­men­tiert wurde. Das Pro­gramm ver­folgt einen Peer-to-Peer-An­satz für Jugend­liche, die selbst ge­stärkt werden, indem sie an­deren benach­teilig­ten Gemein­schaften helfen.

Projektträger: Élményakadémia Közhasznú Egyesület (Academy of Experience Pub­lic Be­ne­fit As­so­ci­ation)

Herausforderung: Soziale Ausgrenzung, schlechte Lebens­bedin­gungen und be­grenzte Chancen machen be­nach­teiligte Jugend­liche anfällig für Bildungs­lücken. Die Aus­grenzung, Segre­gation, Margi­na­li­sie­rung und Dis­krimi­nie­rung, mit denen diese Jugend­lichen kon­fron­tiert sind, bringen sie in die Gefahr von Krimi­nalität und schweren Ab­hän­gig­keiten.

Idee: „From Us to You Extra“ („Tőlünk Nektek Extra“) ist ein erfah­rungs­basie­rter und Peer-to-Peer-Lern­pro­zess, der über mehre­re On­line-Mo­dule orga­nisiert wird. Benach­tei­ligte Jugend­liche üben berufliche und lebens­prak­tische Fähig­keiten, indem sie anderen be­nach­teilig­ten Gemein­schaften helfen. Das Programm be­wahrt sie vor Schul­abbrü­chen und anderen lebens­ver­ändern­den Ent­schei­dungen.

Akteur*innen: Wir arbeiten mit benach­teilig­ten Jugend­lichen im Alter von 12 bis 30 Jahren aus Ungarn, der Slowakei, Rumänien und Schweden. Diese jungen Men­schen leben in Heimen, in extremer Armut oder gehören zu Roma-Ge­mein­schaf­ten. Be­nach­tei­lig­te, trau­ma­ti­sierte Jugend­liche werden von Gleich­altrigen mit ähn­lichem Hinter­grund an­ge­sprochen und nicht von er­wach­senen Experten.

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Facts & Figures (500)

Februar 9th, 2024  |  Published in Facts & Figures, Rassismus & Menschenrechte

(Fast) überall in Euro­pa geht der An­teil der Ro­ma, die an­ge­ben, im letz­ten Jahr aus ras­sist. Grün­den kör­per­lich an­ge­grif­fen wo­rden zu sein, zu­rück: im Durch­schnitt von 4% 2016 auf 1% 2021.

(Quelle/pdf)

„Schritt für Schritt“ (Slowakei, 2021)

Februar 8th, 2024  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung

eduRoma: ausgezeichnetes Bildungspojekt in der Slowakei (Foto: eduRoma)SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der aus­ge­zeich­ne­ten Pro­jekte be­fas­sen sich mit Roma. Wir stel­len Ihnen eini­ge dieser Ini­tia­tiven vor:

Das Siegerprojekt „Schritt für Schritt“ („O krok pokrok“) bot benach­tei­lig­ten Ro­ma-Schü­lerin­nen und -Schü­lern in merheren Gemeinden in der Region Prešov/Slo­wa­kei wäh­rend der Pan­demie Nach­hilfe und Men­toring an, um den Kontakt zur Schule und zum Unter­richt auf­recht­zu­er­hal­ten. Das Pro­jekt wurde 2021 aus­ge­zeichnet.

Projektträger: eduRoma – Roma Education Project

Projektpräsentation 2021:
Herausforderung:
„Schritt für Schritt“ („O krok pokrok“) ist ein Kultur- und Bildungs­pro­gramm, das von Roma und Pro-Ro­ma-Ak­ti­vis­ten von eduRoma während der CO­VID-19-Pan­de­mie ge­gründet wurde. Laut der edu­Roma-Um­frage „How to stay close at dis­tance“ nahmen bis zu 70 % der Roma-Schü­lerin­nen und -Schüler nicht an On­line-Fern­kur­sen teil, und 60 % hatten wäh­rend der Pandemie keinen Kontakt zu ihren Lehr­personen.

Idee: „Schritt für Schritt“ bietet Nachhilfe und Mento­ring für Roma-Kin­der an, um ihren lang­fristigen Bildungs­erfolg wäh­rend der Pandemie zu gewähr­leisten. „Schritt für Schritt“ bietet Schu­lungen für Lehrer und Sozial­arbeiter an. Wir teilen unsere Er­fahrun­gen mit staat­lichen Institu­tio­nen, um gesetz­liche und syste­mati­sche Maß­nahmen zu ver­bessern.

Akteur*innen: Wir unterstützen 80 Schüler*innen aus Roma-Ge­mein­schaf­ten im Alter von 6 bis 16 Jahren. 12 Mentor*in­nen betreuen und fördern diese jungen Schüler*in­nen. Auch Lehr­personen und die Eltern der Kinder werden in das Programm ein­bezogen. Außer­dem infor­mieren wir die Öffent­lichkeit über die Un­gleich­heiten, von denen die Roma-Ge­mein­schaft be­troffen ist, indem wir in den Medien über das Projekt berich­ten. Read the rest of this entry »

Romani Ora (19., 22., 23., 24. und 25.1.2024)

Februar 7th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird neuerdings live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 19.1.2024 (mp3)

Die „Romani Ora“ mit dem Veranstaltungs­ka­len­der/Mu­la­tin­tschage, den inter­natio­nalen Volks­gruppen­nach­richten in Deutsch und Bur­gen­land-Ro­mani und der Jugend­sendung „Young, wild and free – le ter­nenge“, für die Adi Gussak im Zwei­spra­­chigen Bundes­gym­na­sium Oberwart beim Workshop „Bomben gegen Minder­heiten“ mit dabei war. Dort wurden Ideen zu mög­lichen Kunst­werken geboren, welche die Schü­lerin­nen und Schüler für die Aus­stellung kreieren sollen.


Anhören: →Sendung vom 22.1.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA, prä­sentiert von Tina Nardai. Von 11 bis 12 zu Mittag hören Sie hier die meiste und ab­wechs­lungs­reichs­te Roma-Musik. Hier ist für jeden der pas­sen­de Rhythmus dabei.


Anhören: →Sendung vom 23.1.2024 (mp3)

Im Tagesthema hören Sie einen Beitrag, den Martin Horvath ge­staltet hat: „Antiziganismus – Er­fah­run­gen und Maß­nahmen“. Außer­dem hören Sie wie jeden Diens­tag unsere Allerlei­kate­gorie „Minden­felitiko“.


Anhören: →Sendung vom 24.1.2024 (mp3)

Für viele Menschen ist das Zubereiten von Nahrungs­mitteln ein essen­zieller Bestand­teil ihres Lebens. Marcel Horvath hat sich mit Men­schen aus der Roma-Com­mu­ni­ty unter­halten, für die das Kochen eine wahre Leiden­schaft ist. Darüber hinaus stehen die inter­natio­nalen Volks­gruppen­nach­richten auf Deutsch und Burgen­land-Ro­mani auf dem Pro­gramm.


Anhören: →Sendung vom 25.1.2024 (mp3)

Die Mittwochsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA. Willi Hodits ist Hobby­historiker aus Oberwart. Sein schier end­loses Wissen teilt er mit uns im aktuel­len Tages­beitrag: Über den Oberwarter Ge­mein­de­friedhof/ Armen­friedhof erzählt er uns heute mehr. Und in „Mri his­to­rija“ nimmt uns Alex Gussak wieder mit auf Spuren­suche.

Bombakero atentato amen gondolinas

Februar 6th, 2024  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 5.2.2024 | 5:12 min

Oberwart: Wir gedenken des Rohrbombenattentats vom 4. Feber 1995

Ando scharto feberi deschenja enjavar desch taj pantschto bersch o lek bibas­ta­leder aten­tato andi dujti repub­lik kerdo ulo. Schtar dschene la flogos­kera grupnatar le Romen­dar o Peter Sarközi, Josef Simon, Karl taj Erwin Horvath jeka bom­batar mur­darde ule. Upri bomba jek tablina upre sina, le pisini­peha „Roma zurück nach Indien“. Uso pro­bali­nipe aja tablina bejg te lel, i bomba eksplo­di­rintscha, savi jek falato jek rasisti­schi motivirti se­rijatar le aten­teteris­tar Franz Fuchs sina. Te ada bersch ando 4. feberi i Roma­pastoral uso gondo­li­pes­kero mula­tintscha­go Erbate uso gon­doli­pes­kero than akartscha le schtar Romen­ge save odoj duach aja bibas­tali bomba pumaro ileto iste mukle, te gon­do­linel.

Anlässlich des Jahrestags des Rohrbombenattentats vom 4. Februar 1995, bei dem vier Volks­grup­pen­an­ge­hö­rige der Roma er­mordet wurden, lud die Roma­pastoral am Sonn­tag in Oberwart bei der Gedenk­stätte „Am Anger“ zum jähr­lichen Gedenken ein.

Am 4. Februar 1995 wurde eines der schlimmsten rassis­tischen Ver­brechen in der Zwei­ten Republik be­gangen. Vier Ange­hörige der Roma, Peter Sarközi, Josef Simon, Karl und Erwin Horvath, wurden in Oberwart durch eine Rohrbombe getötet. Auf der Bombe war ein Schild mit der Auf­schrift „Roma zurück nach Indien“ an­gebracht. Bei dem Versuch, dieses Schild zu ent­fernen, explo­dierte die Sprengfalle, Read the rest of this entry »

Facts & Figures (499)

Februar 4th, 2024  |  Published in Facts & Figures, Rassismus & Menschenrechte

Jeder 10.(!) Rom in Italien gibt an, inner­halb der letz­ten 12 Mo­na­te aus ras­sis­ti­schen Mo­ti­ven kör­per­lich(!) an­ge­grif­fen wor­den zu sein. (FRA 2021)

(Quelle/pdf)

„Projekt DOM.ov“ (Slowakei)

Februar 2nd, 2024  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

Der Weg zum Eigenheim: Projekt Domov in der Slowakei (Foto: Projekt DOM.ov)SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der aus­ge­zeich­ne­ten Pro­jekte be­fas­sen sich mit Roma. Wir stel­len Ihnen eini­ge dieser Ini­tia­tiven vor:

Das „Projekt DOM.ov“ („Projekt Zu­hau­se/Ei­gen­heim“) ermöglicht margina­li­sier­ten Roma in der Slo­wa­kei, mittels Mikro­krediten und Unter­stützung zu einem Eigen­heim zu gel­angen, das die Fami­lien selbst er­richten. Das Pro­jekt wurde 2020 mit dem 1. Preis aus­­ge­zeichnet.

Projektträger: Marián Zeman (Website)

Herausforderung: Den Roma-Gemeinschaften in der Slowakei fehlt es an sicherem Wohn­raum und an den finan­ziel­len Mitteln für den Erwerb eines Eigenheims. Das Pro­jekt DOM.ov („Pro­jekt Zuhause/Ei­gen­heim“) unter­stützt Familien und Einzel­per­sonen aus mar­gi­nali­sierten Roma-Ge­mein­schaf­ten bei der Finan­zierung, dem Bau und dem Erwerb von Wohn­eigentum durch Mikro­kredite, um die gene­ra­tio­nen­über­grei­fende Armut zu be­enden.

Idee: Das Ziel von Projekt DOM.ov ist es, margina­li­sierten Gemein­schaften Zugang zu integra­tivem Wohnraum zu ver­schaffen. Das Projekt zielt auf die sozialen und finan­ziellen Hinder­nisse ab, die Familien aus Roma-Ge­mein­schaf­ten den Zugang zu an­ge­mes­se­nem Wohnraum er­schweren. Mit der Unter­stützung lokaler Ge­meinden berät Projekt DOM.ov mar­gina­lisierte Familien beim Zugang zu finan­zieller Unter­stützung, beim Erwerb von Grund­stücken und beim Bau und Besitz ihres neuen Zu­hauses.

Akteur*innen: Die wichtigsten Akteur*innen sind die Klienten/Bau­herren und ihre Familie. Auch die Gemein­den und ihre Re­prä­sen­tan­ten spielen eine Schlüssel­rolle bei der Organi­sation der Projekt­um­setzung in ihren Dörfern. Das viel­fältige Team von Sozial­arbeitern des Projekts DOM.ov unter­stützt sowohl die Klienten als auch die Gemeinden. Die Slovenská sporiteľňa bank (Slowa­ki­sche Sparkasse der Erste Bank Gruppe) er­mög­licht den Zugang zu Mikrokrediten zur Finan­zierung des Baus der neuen Häuser.

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Facts & Figures (498)

Februar 1st, 2024  |  Published in Facts & Figures

Bislang (Stand 2022) findet sich unter den ca. 2.600 staat­lich re­gist­rier­ten Kul­tur­denk­mä­lern in Ser­bi­en kein ein­zi­ges, das sich di­rekt bzw. pri­mär auf Roma be­zieht.

(Quelle)

ARD alpha: Rassismus gegen Sinti und Roma

Januar 31st, 2024  |  Published in Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

RespektVerfolgt und verachtet – Rassismus gegen Sinti und Roma?
Respekt/ARD alpha 2023, 15 Min.

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Rund 70.000 Sinti und Roma sind deutsche Staats­bür­ger:innen. Die an­er­kannte natio­nale Minder­heit er­lebt im­mer noch Dis­kri­mi­nie­rung. In der RESPEKT-Re­por­tage geht es um die­sen Wider­spruch. Wie leben Be­trof­fe­ne damit und wie kämpfen sie für Ver­bes­se­run­gen?

Viele Menschen verheimlichen, dass sie Sinti, Roma oder Jenische sind. Der Rapper RealTschawo singt davon, dass er stolz darauf ist, ein Sinto zu sein. Im Ge­spräch mit RESPEKT-Mo­de­ra­to­rin Sabine Pusch erzählt der Mannheimer Musi­ker, wie Vor­urteile und Dis­krimi­nie­rung seine Jugend be­stimmt und seine Iden­tität geprägt haben. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (497)

Januar 30th, 2024  |  Published in Facts & Figures, Romani

Das dzt. erstellte Ro­ma­ni Ety­mo­lo­gi­cal Dic­tio­na­ry (pdf) soll mit rd. 1.000 ety­mol. Haupt­ein­trä­gen den ge­sam­ten ge­mein­sa­men Wort­schatz des Ro­ma­ni ab­decken.

(Quelle)