Februar 23rd, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 13.2.2024 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ nehmen wir Sie mit auf den 31. Roma-Ball, der in Unterwart über die Bühne ging. Außerdem hören Sie auch unsere Mix-Rubrik „Mindenfelitiko“. Und wie immer mit dabei: die abwechslungsreichste Roma-Musik. Präsentiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 14.2.2024 (mp3)
Der 14. Februar ist der Valentinstag, der Tag der Liebenden. Auch in der „Romani Ora“ hören Sie einen Beitrag dazu. Marcel Horvath hat einige Menschen befragt, wie sie den Valentinstag verbringen. Und in der Jugendsendung erhalten Sie einen Rückblick auf den diesjährigen Roma-Ball. Adi Gussak hat das frisch gekrönte Roma-Ball-Königspaar interviewt.
Anhören: →Sendung vom 15.2.2024 (mp3)
Der Faschingsumzug in Stinatz ist das heutige Tagesthema der „Romani Ora“. Indira Spirk, Verstärkung in der Roma-Redaktion Oberwart, hat sich für Sie ins bunte Treiben gemischt. Und in „Mri historija“ erfahren Sie heute Infos und Fakten zur Ortschaft Girm (Gemeinde Deutschkreutz im Bezirk Oberpullendorf).
Februar 22nd, 2024 |
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Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Frauenrechte
SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der ausgezeichneten Projekte befassen sich mit Roma. Wir stellen Ihnen einige dieser Initiativen vor:
Das Beschäftigungsprojekt „Banyaerdő“ stellt Produkte aus den natürlichen Ressourcen des ländlichen Dencsháza in Ungarn her. Damit wird insbesondere Roma-Frauen ohne Zugang zum Arbeitsmarkt ein Einkommen zu fairen Löhnen ermöglicht. Das Projekt war für die SozialMarie 2020 nominiert.
Projektträger: Udvarom Szociális Szövetkezet
Herausforderung: Frauen in Dencsháza (Südungarn) sind aufgrund begrenzter Berufsausbildungs- und Bildungsmöglichkeiten vom ersten Arbeitsmarkt ausgeschlossen. In marginalisierten Dörfern und ländlichen Gemeinden gibt es nur sehr wenige Beschäftigungsmöglichkeiten außerhalb des nationalen öffentlichen Arbeitsprogramms. Auch die lokalen Unternehmen haben nur begrenzt Zugang zum Markt außerhalb ihrer Dörfer und Regionen.
Idee: Banyaerdő verbindet lokales Fachwissen, um Produkte aus den natürlichen Ressourcen des ländlichen Dencsháza herzustellen und auf städtischen Märkten zu verkaufen. Wir arbeiten im Einklang mit der Gemeinschaft und den natürlichen Ressourcen des Landkreises Baranya. Unsere Produkte werden in den Wäldern und auf den Feldern des Dorfes hergestellt und gesammelt. Unser Geschäftsmodell gewährleistet faire Löhne und eine gleichberechtigte Partnerschaft zwischen den Akteuren der Gemeinde.
Akteur*innen: Die Zielgruppe des Projekts sind sozial marginalisierte Communitys, insbesondere Roma-Frauen. Banyaerdő arbeitet seit vielen Jahren mit dieser Gemeinschaft im Rahmen von örtlichen Community-Building-Projekten zusammen. Unser Team und unser Programm kooperieren mit der Gemeinde und den Schulen von Dencsháza sowie dem Mecsekerdő-Nationalpark zusammen.
Wirkung: Innerhalb von weniger als einem Jahr nach dem Start von Banyaerdő haben wir unsere Produkte zu einer Marke entwickelt und sie in Budapest verkauft. Wir schlossen auch Partnerschaften für den Großhandel mit unseren Produkten direkt mit Michelin-Sterne-Restaurants. Read the rest of this entry »
Februar 21st, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 8.2.2024 (mp3)
Die „Romani Ora“ berichtet über die in Planung befindliche Ausstellung „Man will uns ans Leben – Bombenterror 1993–1996“. Organisiert wird die Ausstellung von der Initiative Minderheiten. In der Sendung erzählen die Kuratorinnen über die Entstehung und Inhalte der Wanderausstellung. Auch „Mri historija“ wird Ihnen wieder von Alex Gussak präsentiert. Die Sendung wird moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 9.2.2024 (mp3)
In dieser Sendung präsentierten wir Ihnen den „Romani Ora“-Veranstaltungskalender. Neben den internationalen Volksgruppennachrichten hören Sie auch wieder die Jugendsendung. Darin berichtet uns Adi Gussak über die „Real Market Challenge“. Dazu gibt’s die abwechslungsreichste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 12.2.2024 (mp3)
Im „Romani Ora“-Musikmontag hören Sie eine Stunde lang Roma-Songs aus allen Ecken der Welt. Ob Roma-Jazz, traditionelle Folklore oder Balkan Brass; diese Rhythmen spiegeln die Lebenslust und die kulturelle Vielfalt der Roma wider. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Februar 20th, 2024 |
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Rassismus & Menschenrechte
Die Auswirkungen des Klimawandels auf sozial marginalisierte und armutsbetroffene Roma-Communitys
Von Barbara Tiefenbacher-Jami
Zehn bis zwölf Millionen Roma und Rom:nija leben in Europa. Besonders in den ehemaligen kommunistischen Ländern Zentral- und Südosteuropas sind bis zu 80 Prozent von Armut und Rassismus betroffen und leben am Rande der Nicht-Roma-Gesellschaft.[] Das jahrzehntelange Zusammenspiel von Armut und Rassismus hat dazu geführt, dass Roma und Rom:nija zu den vulnerabelsten Gruppen in Europa gehören. Es besteht die Befürchtung, dass die Verwundbarkeit dieser Bevölkerungsgruppe im Zuge der globalen Erderwärmung weiter zunehmen wird.[] Untersuchungen aus den USA zeigen, dass Menschen, die von Diskriminierung und Rassismus betroffen sind, wie etwa die afroamerikanische Bevölkerung, stärker von den Folgen des Klimawandels betroffen sind.[]
Umweltrassismus
Man kann davon ausgehen, dass es in Europa ähnlich ist. Aber nicht alle Roma und Rom:nija sind gleich betroffen. Diejenigen Rom:nija, die zur Mittelschicht gehören oder nicht als Teil der Roma-Community wahrgenommen werden, sind nicht im gleichen Maße betroffen wie jene, die in segregierten Roma-Siedlungen in bitterer Armut leben.[]
Die Roma-Dachorganisation ERGO (European Roma Grassroots Organisations Network) in Brüssel hat schon vor einigen Jahren unter dem Blickwinkel des Umweltrassismus Benachteiligungen aufgrund des Wohnortes beziehungsweise der Wohnsituation aufgegriffen. Gemeinsam mit dem European Environmental Bureau haben sie auf die katastrophale Situation von Roma-Siedlungen hingewiesen. Häufig befinden sich Siedlungen in der Nähe von Industrieanlagen, neben oder auf kontaminierten Böden oder in Hochwasserrisikogebieten. Viele verfügen auch nicht über eine ausreichende Trinkwasserversorgung oder eine funktionierende Kanalisation und Müllentsorgung.[] Read the rest of this entry »
Februar 18th, 2024 |
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Facts & Figures, Romani
Die Präsens-Endungen der e- und a-Konjugation des Romani gehen direkt auf das Sanskrit (altindoarisch) zurück.
(Quelle)
Februar 17th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 2.2.2024 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“: Im Veranstaltungskalender/Mulatintschage hören Sie, wie und wo Sie Ihr Wochenende verbringen können. Adi Gussak liefert in der Jugendsendung alle wichtigen Infos zum Remake von „Road House (2024)“. Dazu gibt’s die erlesensten Roma-Hits.
Anhören: →Sendung vom 5.2.2024 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird Ihnen präsentiert von Tina Nardai. Neben den Volksgruppennachrichten und Kultura hetvinate können Sie eine Stunde lang die vielfältigsten Roma-Klänge genießen.
Anhören: →Sendung vom 6.2.2024 (mp3)
Die alljährlich stattfindende Gedenkfeier anlässlich des Bombenattentats in Oberwart, bei dem 1995 vier junge Roma-Männer ums Leben kamen, fand auch heuer wieder statt. Radio MORA war dabei und hat einen Beitrag für Sie zusammengestellt.
Anhören: →Sendung vom 7.2.2024 (mp3)
Im Zweisprachigen Bundesgymnasium Oberwart wurde „DERLA – Digitale Erinnerungslandschaft“ für das Burgenland im Beisein von Bildungsminister Polaschek und Landeshauptmann Doskozil vorgestellt. Mehr darüber erfahren Sie im aktuellen Tagesthema. Außerdem mit dabei: die zweisprachigen Volksgruppennachrichten und die Jugendsendung.
Februar 16th, 2024 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung
SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der ausgezeichneten Projekte befassen sich mit Roma. Wir stellen Ihnen einige dieser Initiativen vor:
2021 war das Projekt „EduBox“ aus der Slowakei für die SozialMarie nominiert. „EduBox“ unterhält ein Nachhilfezentrum und sorgt mithilfe Freiwilliger aus einem Gymnasium in Bratislava für Lernhilfe, Betreuung und Freizeitaktivitäten für Roma-Kinder. Das Projekt bringt dabei Gymnasialschüler aus der Stadt und Roma-Kinder aus der kleinen Gemeinde Lozorno zusammen.
Projektträger: The Path of the Youth (Cesta mladých)
Herausforderung: EduBox bekämpft die Ungleichheit in der Bildung durch gemeinschaftliche Interventionen zwischen Roma- und Nicht-Roma-Gemeinschaften in der Slowakei. Nur 51 % der Roma-Kinder setzen ihren Bildungsweg bis zur Sekundarschule fort. Dies hat negative Auswirkungen auf ihr Leben und ihre Zukunftschancen. EduBox geht auch gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gegenüber der Roma-Minderheit vor.
Idee: EduBox gründete ein Nachhilfezentrum, um Roma-Jugendliche aus Lozorno und Gymnasiasten aus Bratislava zusammenzubringen. Wir bieten Nachhilfeunterricht und außerschulische Aktivitäten an und bereiten kleine Kinder auf den Kindergarten vor. Wir bauen Vertrauen auf, indem wir Beziehungen zu Roma-Gemeinschaften aufbauen.
Akteur*innen: Wir arbeiten mit Kindern aus der Roma-Gemeinschaft in Lozorno und Schülern des zweisprachigen „C.S. Lewis-Gymnasiums“ in Bratislava. Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums unterrichten und betreuen Roma-Kinder und organisieren Aktivitäten. Zu den EduBox-Freiwilligen gehören auch Lehrer und Mitglieder der Roma-Gemeinschaft in Lozorno. Die Gemeinde Lozorno leistet auch finanzielle Unterstützung für den Unterhalt des kommunalen Lernzentrums.
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Februar 15th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 29.1.2024 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag aus dem „Radio MORA“-Studio in Oberwart. In dieser Stunde hören Sie die abwechslungsreichsten Roma-Hits aus aller Welt und den verschiedensten Genres. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 30.1.2024 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ widmen wir und dem internationalen Holocaust-Gedenktag. Martin Horvath hat darüber einen Bericht zusammengestellt.
Anhören: →Sendung vom 31.1.2024 (mp3)
In dieser „Romani Ora“ hören Sie im Tagesthema „Roma in der Medienwelt“: Susanne Horvath und Adolf Gussak sind zwei MitarbeiterInnen der ORF-Volksgruppenredaktion und berichten über ihre Arbeit. Außerdem hören Sie eine weitere Ausgabe unserer historischen Rubrik „Mri historija“.
Anhören: →Sendung vom 1.2.2024 (mp3)
„Erinnern.at“ hat im Kulturverein österreichischer Roma den Jahresschwerpunkt 2024, den Genozid an Roma und Sinti, vorgestellt. Mehr darüber hören Sie im aktuellen Tagesthema. Dazu präsentiert Ihnen Tina Nardai die schönste Roma-Musik.
Februar 14th, 2024 |
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Facts & Figures
Die Rudari, eine mit den Roma eng verbundene ethnische (Sub)Gruppe mit altertümlicher rumänischer Sprache, waren ursprünglich Goldwäscher.
(Quelle)
Februar 13th, 2024 |
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Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 5.2.2024 | 6:17 min
31. Roma-Ball 2024 in Unterwart
Ada bersch o Roma-Ball Tenuerbate tel likerdo ulo. O keraschi farajn Hango Roma andar o suditiko Burgenland o pativjakero upre dipe hi, o tradicijoneli Roma-Ball tel te likerel taj afka i kultura le Romendar le pradipeske te presentirinel. Roma taj gadsche afk schaj pumen te prindscharel siklon taj pumen schaj arparun. O tradicijoneli Roma-Ball imar 31. berscha tel likerdo ol. Ov ardschumipe jeka kulturela identitetatar la flogoskera grupnatar le Romendarhi. I muschika use adsa Roma-Ball 2024 sina le grupnendar Romano Rath sar Leon Berger Band taj le prindscharde dschenostar Franky Martin. Jek tradicijakero barikanipe sina o völinipe la Romana kiralkijatar taj kiralistar 2024.
Dieses Jahr fand der Roma-Ball im Unterwart statt. Der Veranstalter Verein Hango Roma aus dem südlichen Burgenland hatte die ehrenvolle Aufgabe, den traditionellen Roma-Ball abzuhalten und so die Kultur der Roma der Öffentlichkeit zu präsentieren und sichtbar zu machen. Read the rest of this entry »
Februar 12th, 2024 |
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Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der ausgezeichneten Projekte befassen sich mit Roma. Wir stellen Ihnen einige dieser Initiativen vor:
Eines der für die SozialMarie 2021 nominierten Projekte ist „From Us to You Extra“ („Tőlünk Nektek Extra“) aus Ungarn, das auch in der Region Bratislava in der Slowakei implementiert wurde. Das Programm verfolgt einen Peer-to-Peer-Ansatz für Jugendliche, die selbst gestärkt werden, indem sie anderen benachteiligten Gemeinschaften helfen.
Projektträger: Élményakadémia Közhasznú Egyesület (Academy of Experience Public Benefit Association)
Herausforderung: Soziale Ausgrenzung, schlechte Lebensbedingungen und begrenzte Chancen machen benachteiligte Jugendliche anfällig für Bildungslücken. Die Ausgrenzung, Segregation, Marginalisierung und Diskriminierung, mit denen diese Jugendlichen konfrontiert sind, bringen sie in die Gefahr von Kriminalität und schweren Abhängigkeiten.
Idee: „From Us to You Extra“ („Tőlünk Nektek Extra“) ist ein erfahrungsbasierter und Peer-to-Peer-Lernprozess, der über mehrere Online-Module organisiert wird. Benachteiligte Jugendliche üben berufliche und lebenspraktische Fähigkeiten, indem sie anderen benachteiligten Gemeinschaften helfen. Das Programm bewahrt sie vor Schulabbrüchen und anderen lebensverändernden Entscheidungen.
Akteur*innen: Wir arbeiten mit benachteiligten Jugendlichen im Alter von 12 bis 30 Jahren aus Ungarn, der Slowakei, Rumänien und Schweden. Diese jungen Menschen leben in Heimen, in extremer Armut oder gehören zu Roma-Gemeinschaften. Benachteiligte, traumatisierte Jugendliche werden von Gleichaltrigen mit ähnlichem Hintergrund angesprochen und nicht von erwachsenen Experten.
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Februar 9th, 2024 |
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Facts & Figures, Rassismus & Menschenrechte
(
Fast) überall in Europa geht der Anteil der Roma, die angeben, im letzten Jahr aus rassist. Gründen körperlich angegriffen worden zu sein, zurück: im Durchschnitt von 4% 2016 auf 1% 2021.
(Quelle/pdf)
Februar 8th, 2024 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung
SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der ausgezeichneten Projekte befassen sich mit Roma. Wir stellen Ihnen einige dieser Initiativen vor:
Das Siegerprojekt „Schritt für Schritt“ („O krok pokrok“) bot benachteiligten Roma-Schülerinnen und -Schülern in merheren Gemeinden in der Region Prešov/Slowakei während der Pandemie Nachhilfe und Mentoring an, um den Kontakt zur Schule und zum Unterricht aufrechtzuerhalten. Das Projekt wurde 2021 ausgezeichnet.
Projektträger: eduRoma – Roma Education Project
Projektpräsentation 2021:
Herausforderung: „Schritt für Schritt“ („O krok pokrok“) ist ein Kultur- und Bildungsprogramm, das von Roma und Pro-Roma-Aktivisten von eduRoma während der COVID-19-Pandemie gegründet wurde. Laut der eduRoma-Umfrage „How to stay close at distance“ nahmen bis zu 70 % der Roma-Schülerinnen und -Schüler nicht an Online-Fernkursen teil, und 60 % hatten während der Pandemie keinen Kontakt zu ihren Lehrpersonen.
Idee: „Schritt für Schritt“ bietet Nachhilfe und Mentoring für Roma-Kinder an, um ihren langfristigen Bildungserfolg während der Pandemie zu gewährleisten. „Schritt für Schritt“ bietet Schulungen für Lehrer und Sozialarbeiter an. Wir teilen unsere Erfahrungen mit staatlichen Institutionen, um gesetzliche und systematische Maßnahmen zu verbessern.
Akteur*innen: Wir unterstützen 80 Schüler*innen aus Roma-Gemeinschaften im Alter von 6 bis 16 Jahren. 12 Mentor*innen betreuen und fördern diese jungen Schüler*innen. Auch Lehrpersonen und die Eltern der Kinder werden in das Programm einbezogen. Außerdem informieren wir die Öffentlichkeit über die Ungleichheiten, von denen die Roma-Gemeinschaft betroffen ist, indem wir in den Medien über das Projekt berichten. Read the rest of this entry »
Februar 7th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 19.1.2024 (mp3)
Die „Romani Ora“ mit dem Veranstaltungskalender/Mulatintschage, den internationalen Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani und der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“, für die Adi Gussak im Zweisprachigen Bundesgymnasium Oberwart beim Workshop „Bomben gegen Minderheiten“ mit dabei war. Dort wurden Ideen zu möglichen Kunstwerken geboren, welche die Schülerinnen und Schüler für die Ausstellung kreieren sollen.
Anhören: →Sendung vom 22.1.2024 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA, präsentiert von Tina Nardai. Von 11 bis 12 zu Mittag hören Sie hier die meiste und abwechslungsreichste Roma-Musik. Hier ist für jeden der passende Rhythmus dabei.
Anhören: →Sendung vom 23.1.2024 (mp3)
Im Tagesthema hören Sie einen Beitrag, den Martin Horvath gestaltet hat: „Antiziganismus – Erfahrungen und Maßnahmen“. Außerdem hören Sie wie jeden Dienstag unsere Allerleikategorie „Mindenfelitiko“.
Anhören: →Sendung vom 24.1.2024 (mp3)
Für viele Menschen ist das Zubereiten von Nahrungsmitteln ein essenzieller Bestandteil ihres Lebens. Marcel Horvath hat sich mit Menschen aus der Roma-Community unterhalten, für die das Kochen eine wahre Leidenschaft ist. Darüber hinaus stehen die internationalen Volksgruppennachrichten auf Deutsch und Burgenland-Romani auf dem Programm.
Anhören: →Sendung vom 25.1.2024 (mp3)
Die Mittwochsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA. Willi Hodits ist Hobbyhistoriker aus Oberwart. Sein schier endloses Wissen teilt er mit uns im aktuellen Tagesbeitrag: Über den Oberwarter Gemeindefriedhof/ Armenfriedhof erzählt er uns heute mehr. Und in „Mri historija“ nimmt uns Alex Gussak wieder mit auf Spurensuche.
Februar 6th, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 5.2.2024 | 5:12 min
Oberwart: Wir gedenken des Rohrbombenattentats vom 4. Feber 1995
Ando scharto feberi deschenja enjavar desch taj pantschto bersch o lek bibastaleder atentato andi dujti republik kerdo ulo. Schtar dschene la flogoskera grupnatar le Romendar o Peter Sarközi, Josef Simon, Karl taj Erwin Horvath jeka bombatar murdarde ule. Upri bomba jek tablina upre sina, le pisinipeha „Roma zurück nach Indien“. Uso probalinipe aja tablina bejg te lel, i bomba eksplodirintscha, savi jek falato jek rasistischi motivirti serijatar le atenteteristar Franz Fuchs sina. Te ada bersch ando 4. feberi i Romapastoral uso gondolipeskero mulatintschago Erbate uso gondolipeskero than akartscha le schtar Romenge save odoj duach aja bibastali bomba pumaro ileto iste mukle, te gondolinel.
Anlässlich des Jahrestags des Rohrbombenattentats vom 4. Februar 1995, bei dem vier Volksgruppenangehörige der Roma ermordet wurden, lud die Romapastoral am Sonntag in Oberwart bei der Gedenkstätte „Am Anger“ zum jährlichen Gedenken ein.
Am 4. Februar 1995 wurde eines der schlimmsten rassistischen Verbrechen in der Zweiten Republik begangen. Vier Angehörige der Roma, Peter Sarközi, Josef Simon, Karl und Erwin Horvath, wurden in Oberwart durch eine Rohrbombe getötet. Auf der Bombe war ein Schild mit der Aufschrift „Roma zurück nach Indien“ angebracht. Bei dem Versuch, dieses Schild zu entfernen, explodierte die Sprengfalle, Read the rest of this entry »
Februar 4th, 2024 |
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Facts & Figures, Rassismus & Menschenrechte
Jeder 10.(!) Rom in Italien gibt an, innerhalb der letzten 12 Monate aus rassistischen Motiven körperlich(!) angegriffen worden zu sein. (FRA 2021)
(Quelle/pdf)
Februar 2nd, 2024 |
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Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte
SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der ausgezeichneten Projekte befassen sich mit Roma. Wir stellen Ihnen einige dieser Initiativen vor:
Das „Projekt DOM.ov“ („Projekt Zuhause/Eigenheim“) ermöglicht marginalisierten Roma in der Slowakei, mittels Mikrokrediten und Unterstützung zu einem Eigenheim zu gelangen, das die Familien selbst errichten. Das Projekt wurde 2020 mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
Projektträger: Marián Zeman (Website)
Herausforderung: Den Roma-Gemeinschaften in der Slowakei fehlt es an sicherem Wohnraum und an den finanziellen Mitteln für den Erwerb eines Eigenheims. Das Projekt DOM.ov („Projekt Zuhause/Eigenheim“) unterstützt Familien und Einzelpersonen aus marginalisierten Roma-Gemeinschaften bei der Finanzierung, dem Bau und dem Erwerb von Wohneigentum durch Mikrokredite, um die generationenübergreifende Armut zu beenden.
Idee: Das Ziel von Projekt DOM.ov ist es, marginalisierten Gemeinschaften Zugang zu integrativem Wohnraum zu verschaffen. Das Projekt zielt auf die sozialen und finanziellen Hindernisse ab, die Familien aus Roma-Gemeinschaften den Zugang zu angemessenem Wohnraum erschweren. Mit der Unterstützung lokaler Gemeinden berät Projekt DOM.ov marginalisierte Familien beim Zugang zu finanzieller Unterstützung, beim Erwerb von Grundstücken und beim Bau und Besitz ihres neuen Zuhauses.
Akteur*innen: Die wichtigsten Akteur*innen sind die Klienten/Bauherren und ihre Familie. Auch die Gemeinden und ihre Repräsentanten spielen eine Schlüsselrolle bei der Organisation der Projektumsetzung in ihren Dörfern. Das vielfältige Team von Sozialarbeitern des Projekts DOM.ov unterstützt sowohl die Klienten als auch die Gemeinden. Die Slovenská sporiteľňa bank (Slowakische Sparkasse der Erste Bank Gruppe) ermöglicht den Zugang zu Mikrokrediten zur Finanzierung des Baus der neuen Häuser.
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Februar 1st, 2024 |
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Facts & Figures
Bislang (Stand 2022) findet sich unter den ca. 2.600 staatlich registrierten Kulturdenkmälern in Serbien kein einziges, das sich direkt bzw. primär auf Roma bezieht.
(Quelle)
Januar 31st, 2024 |
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Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Verfolgt und verachtet – Rassismus gegen Sinti und Roma?
Respekt/ARD alpha 2023, 15 Min.
→Zum Streaming
Rund 70.000 Sinti und Roma sind deutsche Staatsbürger:innen. Die anerkannte nationale Minderheit erlebt immer noch Diskriminierung. In der RESPEKT-Reportage geht es um diesen Widerspruch. Wie leben Betroffene damit und wie kämpfen sie für Verbesserungen?
Viele Menschen verheimlichen, dass sie Sinti, Roma oder Jenische sind. Der Rapper RealTschawo singt davon, dass er stolz darauf ist, ein Sinto zu sein. Im Gespräch mit RESPEKT-Moderatorin Sabine Pusch erzählt der Mannheimer Musiker, wie Vorurteile und Diskriminierung seine Jugend bestimmt und seine Identität geprägt haben. Read the rest of this entry »
Januar 30th, 2024 |
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Facts & Figures, Romani
Das dzt. erstellte
Romani Etymological Dictionary (
pdf) soll mit rd. 1.000 etymol. Haupteinträgen den gesamten gemeinsamen Wortschatz des Romani abdecken.
(Quelle)