Romani Ora (14.3., 15.3., 18.3. & 19.3.2024)

März 20th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird neuerdings live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 14.3.2024 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hören Sie ein Inter­view mit Lorens Ottosson aus Schweden. Der 24-jäh­rige Rom ist Amateur­boxer und hat große Pläne und Ziele. Außer­dem hören Sie un­sere Kate­gorie „Mri his­torija – sar agun sina taj akane hi“. Durch die Sen­dung führt Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 15.3.2024 (mp3)

In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ erwar­ten Sie der Ver­anstal­tungs­kalen­der für die Region Oberwart und die inter­natio­nalen Volks­gruppen­nachrich­ten in Deutsch und Bur­gen­land-Ro­mani. Adi Gussak stellt Ihnen in der Jugend­sendung „Harry le Mo“, den „Kalo Rom“, vor.


Anhören: →Sendung vom 18.3.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag mit Tina Nardai auf Radio MORA. Eine Stunde lang hören Sie hier die erle­sens­ten und viel­fältigs­ten Roma-Songs aus aller Welt. Dazu infor­mie­ren wir Sie in den inter­natio­nalen Volks­gruppen­nachrich­ten über die Situ­ation der Roma in den EU-Nach­bar­ländern.


Anhören: →Sendung vom 19.3.2024 (mp3)

Im Tagesthema der „Romani Ora“ berichtet Martin Horvath über den Erzähl­abend in der Ort­schaft Grodnau (Mariasdorf im Be­zirk Oberwart). Orts­ansäs­­sige Be­woh­nerinnen und Be­wohner er­zählen über die Zeit vor der De­portation der Roma, die in Grodnau lebten, und planen die Um­­setzung einer Gedenktafel. Und in der Rubrik „Minden­felitiko“ widmen wir uns dem Film „The Zone of Interest“.

Facts & Figures (505)

März 19th, 2024  |  Published in Facts & Figures

SS-Reichsführer Heinrich Himm­ler ord­ne­te be­reits 1938 – noch vor der „End­lösung der Juden­fra­ge“ – die „end­gül­tige Lö­sung der Zi­geu­ner­fra­ge“ an.

(Quelle)

Medienschau: „Aggressive Volksgruppen“?

März 17th, 2024  |  Published in Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte

Krone.at: Titelansicht des Artikels vom 7. März 2024 (Screenshot)Am 7. März 2024 erschien auf Krone.at ein Arti­kel von Mario Ruhmanseder, der im Ober­öster­reich-Res­sort für die Stadt Linz zu­stän­dig ist. „Roma-Durchreiseplatz: Ag­gres­si­ve Volks­grup­pen mu­tie­ren zu Dauer­cam­pern“ liest man da in fet­ten Let­tern, be­bil­dert mit einer Drohnen­auf­nahme von eini­gen Wohn­wägen auf ei­nem Hal­te­platz. Aggres­sive Volks­gruppen? Wir finden: ein Fall für den Öster­rei­chi­schen Presserat.

Der Artikel betrifft Fahrende, mut­maß­lich Sinti bzw. Roma, auf dem Durch­gangs­platz in Pichling (Linz). Es wird hier unter Auf­bietung zahl­reicher be­kannter anti­ziganis­ti­scher Stereotype (siehe unten) Stim­mung gegen eine dort an­we­sende Per­sonen­gruppe – und die Volks­gruppe der Roma und Sinti ins­gesamt – ge­macht.

Insbesondere wird – prominent in der Überschrift (wie sie ja zum Bei­spiel auch in den Vor­an­sich­ten auf Social Media auf­scheint) – diese vulne­rable eth­nische Minder­heit als Ganzes durch die Wort­wahl als „aggres­sive Volks­gruppen“ gebrand­markt: Das Wort „Volks­gruppe“ ver­weist in ihrem all­gemein üb­lichen (und auch recht­lich definier­ten) Be­deutungs­gehalt schließlich nicht auf eine konkre­te Grup­pierung von Indivi­duen, son­dern auf die Ethnie an sich. So ist der Begriff „Volks­gruppe“ im Sinne von „ethni­scher/na­tiona­ler Minder­heit“ bei­spiels­weise auch dem öster­reichi­schen „Volks­gruppen­gesetz“ zugrunde­gelegt. Die Begriff­lich­keit ist de­finiert. Eine physische An­samm­lung von Personen, die ihrer­seits einer Volks­gruppe an­ge­hören, be­nennt sie nicht.

Hinzu kommt, dass ja auch bereits im Titel selbst an­hand des Schlag­wortes „Ro­ma-Durch­reise­platz“ klar ge­macht wird, welche ethnische Minder­heit ge­meint ist. Die Unter­scheidung zwi­schen spezi­fischer Per­sonen­gruppe (den an­we­sen­den Familien) und gesam­ter Volks­gruppe (Roma und Sinti) wird in der Über­schrift seman­tisch auf­gelöst; die Wörter „Roma“, „aggressiv“ und „Volks­gruppen“ hin­gegen werden im Titel mit­einander ver­knüpft. Somit wird die gesamte Ethnie öffent­lich stig­matisiert und als ver­meint­liche Be­dro­hung und Last für die All­gemein­heit dif­famiert.

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Katholische Roma-Seelsorge in Deutschland

März 16th, 2024  |  Published in Einrichtungen, Religion

Marienaltar bei der Sinti-Wallfahrt in Oberlöstern (Saarland). Die Wallfahrt wird seit 1996 jährlich von der Sintiza Maria Hoffmann (re.) organisiert (Foto Ulrike Peters, Deutsche Bischofskonferenz) . Deutschland: Katholische Seelsorge für Roma, Sinti und verwandte Gruppen

→Geschichte, Aufgaben und Tätigkeitsfelder (PDF)

Die „Katholische Seelsorge für Roma, Sinti und verwandte Gruppen“ im Auftrag der Deutschen Bischofs­konfe­renz mit einer eige­nen Dienststelle in Bonn ist seit 1965 deutsch­land­weit für die Organi­sa­tion der Seelsorge der Roma, Sinti und ver­wandten Gruppen und der sich daraus er­geben­den Aufgaben zu­ständig.

Initiiert wurde die Gründung der Dienststelle 1965 durch das Treffen von Papst Paul VI. mit Roma wäh­rend einer Roma-Wall­fahrt im selben Jahr und seinen Appell einer beson­deren Fürsorge für die Roma. 1955 fand die erste Sinti-Wallfahrt in Deutsch­land in Illingen statt, die [...] von dem späteren ersten Na­tional­seel­sorger Arnold Fortuin begleitet wurde.

Die „Katholische Seelsorge für Roma, Sinti und verwandte Grup­pen“ nimmt die Kultur und Werte von Roma und Sinti in den Blick. Dabei ver­steht sie sich als „Kirche unter­wegs“ bzw. „Geh-hin-Kirche“, welche mit­geht und die Men­schen dort begleitet, wo zumin­dest auf Zeit ihr Lebens­mittel­punkt ist. Das be­deutet in der Praxis vor allem die Beglei­tung der Wallfahrten sowie Taufen, Erst­kommunion und Beerdigungen. Aufgabe sind aber ebenso die Wissens­ver­mittlung und Aufklärung über Kultur, Geschichte sowie vor allem über die Verfolgung in natio­nal­sozialis­ti­scher Zeit und Antiziganismus mit Vorträgen und einer Ausstellung, um so Dis­krimi­nierung und Vor­urteilen in der Gesell­schaft ent­gegen­zu­wirken. Auch die Teilnahme am gesell­schaft­lich-po­li­ti­schen Diskurs wie z. B. Gedenk­ver­anstal­tungen gehören zum Tätigkeits­feld. Read the rest of this entry »

Romani Ora (11.3., 12.3. und 13.3.2024)

März 15th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird neuerdings live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 11.3.2024 (mp3)

Die „Romani Ora“ am Montag mit der Extra-Portion an erle­sener Roma-Musik. In den inter­natio­nalen Volks­gruppen­nach­richten berich­ten wie über die Situa­tion der Roma und Sinti im Ausland.


Anhören: →Sendung vom 12.3.2024 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“stellen wir Ihnen Marie-Bernadette Franz vor, sie ist Akade­mikerin und Roma-Ak­tivis­tin aus dem Süd­burgenland. Das Mittags­magazin aus dem Studio in Oberwart wird wie gewohnt mode­riert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 13.3.2024 (mp3)

Oberwart war auch heuer wieder Schauplatz der „Signal 112“, der „Fach­messe für Feuerwehren und Blaulicht­orga­nisatio­nen“. Radio MORA hat für Sie die span­nends­ten Eindrücke ge­sammelt. Und in der Jugend­sendung prä­sentiert uns Adi Gussak die Vielfalt der Diplom­arbeiten an der HBLA Oberwart.

Heute vor 10 Jahren: Facts & Figures (504)

März 14th, 2024  |  Published in Facts & Figures, Rassismus & Menschenrechte

Am 14.3.2014 wurde der 5-jährige Dano im deutschen Herford von einem Nachbarn geprügelt und erdrosselt. Als Motiv nannte der Täter seine Abneigung gegen Roma.

(Quelle)

Podcast: Kultur und Werte der Sinti und Roma

März 13th, 2024  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Esther Reinhardt-Bendel im Gespräch
Alles Menschen, Podcast-Folge 48, Okt. 2022

In dieser Podcast-Folge stellt „Alles Menschen“ Esther Reinhardt-Bendel vor, deutsche Sinteza und Aktivistin. Host Veit Lindau spricht mit ihr über die ehr­würdige Kultur der Sinti und Roma; die Lage der Sinti und Roma in Deutschland und Anti­ziganis­mus; Privile­gien und ihre so wich­tige Arbeit als Akti­vistin und wie wir Sinti und Roma unter­stützen können.

→ Sinti-Roma-Pride auf Instagram und Facebook
→ Esther Reinhardt-Bendel auf Instagram

Siehe auch:
Rassismus in Social Media und Kinderfilmen, 7.12.2021

Romani Ora (7.3. und 8.3.2024)

März 12th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird neuerdings live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 7.3.2024 (mp3)

Zum internationalen Frauen-Tag am 8. März hat Indira Spirk einen Beitrag zu­sammen­gestellt. Sie berichtet unter ande­rem über das An­gebot der Frauen­beratungs­stelle Oberwart. Und nach Gols im Bezirk Neusiedl am See ver­schlägt es Alex Gussak in der aktuel­len Aus­gabe unserer Geschichte­rubrik „Mri his­to­rija“. Die „Romani Ora“ auf Radio MORA wird prä­sentiert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 8.3.2024 (mp3)

In dieser Sendung der „Romani Ora“ hören Sie wie jeden Freitag den Ver­anstal­tungs­kalender. Außer­dem infor­mieren wir Sie in den inter­nationalen Volks­gruppen­nachric­hten über die Situ­ation der Roma in den an­grenzen­den EU-Ländern. Und in der Jugend­sen­dung „Young, wild and free – le ter­nenge“ mit Adi Gussak dreht sich dies­mal alles um das The­ma Blutspenden.

SozialMarie: Roma-Projekte 2020 bis 2023

März 9th, 2024  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen

SozialMarie: Preis für vorbildhafte ProjekteSozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der aus­ge­zeich­ne­ten Pro­jekte be­fas­sen sich mit Roma. In den letz­ten Wo­chen stel­l­ten wir Ihnen eini­ge dieser Ini­tia­tiven vor. Hier noch einmal ein Über­blick über die nomi­nier­ten bzw. prä­mierten Roma-Pro­jekte aus den Jah­ren 2020 bis 2023:

„Community Roma Doula Service“ (Ungarn)

„Career Path“ (Ungarn)

„Invisible Study Hall“ (Ungarn)

„Childhood to Children“ (Slowakei)

„Inclusive Kindergartens“ (Ungarn)

„Museum of Personal Stories“ (Kroatien)

„Projekt DOM.ov“ (Slowakei)

„Schritt für Schritt“ (Slowakei)

„From Us to You Extra“ (Ungarn/Slowakei)

„EduBox“ (Slowakei)

„Banyaerdő – Social Enterprise“ (Ungarn)


Romani Ora (4.3., 5.3. und 6.3.2024)

März 8th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird neuerdings live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 4.3.2024 (mp3)

Sie hören den „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA, präsen­tiert von Tina Nardai. Neben der ab­wechs­lungs­reichs­ten Roma-Musik aus aller Welt hören Sie auch die inter­natio­na­len Volks­gruppen­nach­rich­ten in Deutsch und Bur­gen­land-Ro­mani sowie die Rubrik „Kultur am Mon­tag / Kultu­ra het­vinate“.


Anhören: →Sendung vom 5.3.2024 (mp3)

Im Tagesthema der Sendung erfahren Sie mehr über den „FIT-Infotag“, der von der In­dustri­el­len­ver­eini­gung Burgenland an der HTL Pinkafeld initi­iert wurde. Frauen aus ver­meintlich „männer­spezi­fi­schen“ Berufs­sparten ge­währten Einblick in ihren nicht so all­tägli­chen Berufs­alltag. Und in „Minden­feli­tiko“ widmen wir uns dem Film „Schindlers Liste“, der dieser Tage seinen drei­ßigsten Ge­burt­stag feierte.


Anhören: →Sendung vom 6.3.2024 (mp3)

Die Mittwochsausgabe der „Romani Ora“ mit Tina Nardai. „K.O.-Tropfen – eine un­sicht­bare Gefahr“, von der zum Groß­teil junge Mädchen und Frauen be­troffen sind, ist das aktuelle Tages­thema. Und in der Jugend­sendung nimmt Sie Adi Gussak mit auf ein „Rie­sen­wuzzler-Tur­nier“.

Slowakei: Autowerk Volvo will Roma einstellen

März 5th, 2024  |  Published in Allgemeines

Autowerk Volvo (Foto: Volvo Car Group)RSI/RTVS, 1.3.2024: Der Autobauer Volvo, dessen Standort nahe der ost­slowa­kischen Metro­pole Košice wachsen soll (Anm.: mehr hier), ist sehr daran interes­siert, An­ge­hörige der Roma-Min­derheit ein­zu­stellen. Dies teilte der slowa­kische Arbeits­minister Erik Tomáš am Mitt­woch (28.2.) mit. Er hob hervor, dass 5.000 Men­schen in der Autofabrik arbeiten und weitere 12.000 Arbeits­plätze in Zuliefer­unter­nehmen ge­schaffen werden sollen. Sein Ministe­rium habe daher ein Pro­gramm zur Aus­bildung und Um­schulung von Arbeitskräften vor­be­reitet. Tomáš fügte hinzu: „Das Beson­dere an Volvo ist, dass dort großes Interesse daran be­steht, unsere Roma-Mit­bür­ger zu be­schäf­tigen. Wir werden sehen, wie es läuft, aber sie legen buch­stäblich Wert darauf. Sie wollen Roma be­schäfti­gen. Wir werden alles tun, damit das gelingt.“

(Text: Ja­kob Horsch, RTVS)

Online-Enzyklopädie zum Roma-Holocaust

März 4th, 2024  |  Published in Geschichte & Gedenken, Internet & Blogothek, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft

Enzyklopädie zum Roma-GenozidNS-Völker­mord an den Sinti und Roma in Euro­pa: Prä­sen­ta­tion einer On­line-En­zyklo­pä­die am 5. März in Berlin

Unter nationalsozialistischer Herrschaft wur­den Hun­dert­tau­sende Sinti und Roma in Deutschland und ande­ren euro­päi­schen Ländern ver­folgt und ermordet. Ziel des NS-Staats und seiner Rassen­ideologie war die europa­weite Ver­nichtung der Minder­heit. Das vor­gestellte inter­nationale Pionierprojekt führt das verstreute Wissen über den national­sozialis­ti­schen Genozid in seiner euro­päischen Dimension in einer groß­angelegten Enzyklopädie zu­sammen. An dem vom Aus­wärtigen Amt ge­förderten Vorhaben arbeiten derzeit mehr als 80 Wissen­schaft­lerin­nen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland. Mit dem Launch wird die auf Deutsch und Englisch an­gelegte Enzyklopädie, die in Ko­operation mit dem Center für digitale Systeme an der Freien Univer­sität Berlin entsteht, erstmals online zu­gänglich. Sie wird bis Ende 2025 auf rund 1.000 Fach­beiträge an­wachsen und einen Meilen­stein für die Forschung und Bildungs­arbeit zum NS-Völkermord an den Sinti und Roma in Europa dar­stellen.

(Text: Ankündigung der Forschungsstelle Antiziganismus, Univ. Heidelberg)

BR: Sinti und Roma in Deutschland

März 3rd, 2024  |  Published in Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

BR Puzzle, 2024: Sinti und Roma in Deutschland und der Antiziganismus

Seit Jahrhunderten leben Sinti und Roma in Deutschland – und sind doch bis heute starker Dis­krimi­nie­rung aus­gesetzt. Viele ver­heimli­chen ihre Zu­gehörig­keit zur Sin­ti-Roma-Min­der­heit – aus Angst vor Vor­ur­teilen und Stig­mati­sierung.

(Text und Beitrag: BR)

Romani Ora (26.2., 27.2., 28.2., 29.2.2024)

März 2nd, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird neuerdings live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 26.2.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird Ihnen prä­sen­tiert von Tina Nardai. Neben der meisten, ab­wechs­lungs­reich­sten und aus­er­lesen­sten Roma-Musik hören Sie außer­dem die zwei­sprachigen inter­nationa­len Volks­gruppen­nachrich­ten und die Rubrik „Kultur am Mon­tag/ kultura hetvinate“.


Anhören: →Sendung vom 27.2.2024 (mp3)

Me sem kathe – Ich bin hier“ heißt das erste Romani-Schulbuch, das in Wien in den Volksschulen zum Einsatz kommt. Martin Horvath hat darüber einen Beitrag verfasst und die Autorin des Buches Mirjana Jovanović zum Interview gebeten.


Anhören: →Sendung vom 28.2.2024 (mp3)

Das zweisprachige Mittagsmagazin der Roma-Redak­tion auf Radio MORA am Mittwoch mit dem Tages­thema „Black History Month“. Und in der Jugend­sendung „Young, wild and free – le ter­nenge“ besucht Adi Gussak die Après-Ski-Par­ty der „Jugend Oberdorf“. Durch die Sen­dung führt Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 29.2.2024 (mp3)

Im Tagesthema dieser „Romani Ora“ hören Sie Infos über die Ausstellung „Bilderwelten – Zwi­schen Krieg und Hoffnung“, die im Oberwarter Rat­haus­saal er­öffnet wurde. Aus der Ukraine ge­flüchtete Kinder und Jugend­liche, die im Burgenland ein neues Zu­hause ge­funden haben, prä­sentie­ren ihre Werke. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (503)

Februar 29th, 2024  |  Published in Facts & Figures

Eine Déclaration des fran­zö­si­schen „Son­nen­königs“ Ludwig XIV. von 1682 ver­ur­teil­te auf­ge­grif­fe­ne „Bohémiens“ (Fah­ren­de, Roma) zur Ga­leeren­strafe.

(Quelle)

Romani Ora (21.2., 22.2. und 23.2.2024)

Februar 28th, 2024  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird neuerdings live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 21.2.2024 (mp3)

Im Tagesthema der „Romani Ora“ geht es dies­mal um den „Inter­natio­nalen Tag der Muttersprache“, der am 21. Febru­ar be­gangen wird. Und in der Jugend­sendung erfahren Sie mehr über den „Weltradiotag“ am 13. Feb­ruar. Dazu hören Sie die meis­te Roma-Musik, die in der Radiowelt zu haben ist.


Anhören: →Sendung vom 22.2.2024 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ beschäftigen wir uns mit dem Thema „Blackout – was tun?“. Dazu ver­anstal­tete die Stadt­gemeinde Oberwart einen Infotag. Außer­dem hören Sie wieder unsere histo­rische Rubrik „Mri historija“.


Anhören: →Sendung vom 23.2.2024 (mp3)

Die Freitagsausgabe des zweisprachigen Mittagsmagazins der Roma-Re­daktion auf Radio MORA: Mit dabei der Ver­anstal­tungs­kalender und die Volks­grup­pen­nach­rich­ten. In der Jugend­sendung befasst sich Adi Gussak mit einem sehr heiklen Thema, näm­lich Mobbing. Es mode­riert Tina Nardai.

Ausstellung: „Man will uns ans Leben“

Februar 26th, 2024  |  Published in Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Briefbombenreste, Bilder und Bekennerschreiben (Foto: © BMI)Ab April: Ausstellung „Man will uns ans Leben“ – Bomben gegen Min­der­hei­ten 1993–1996

24.4.–25.8.2024: Volkskundemuseum Wien
20.9.–24.11.2024: kärnten.museum, Klagenfurt
7.2.–8.3.2025: Offenes Haus Oberwart

Die Ausstellung der Initia­tive Min­der­hei­ten hat das Ziel, his­to­ri­sches Wissen zu den größ­ten innen­poli­ti­schen Gewalt­taten der Zwei­ten Republik zu ver­mitteln, aber auch das poli­tisch-ge­sell­schaft­li­che Klima der 1990er Jahre und seine Folgen für die direkt be­trof­fe­nen Min­der­heiten­com­mu­nitys auf­zu­zeigen.

Vor 30 Jahren, am 3. Dezember 1993, explodierten in der ORF-Min­der­heiten­re­dak­tion in Wien und in der Pfarre Hartbergin der Steiermark zwei Brief­bomben und ver­letzten die Modera­torin Silvana Meixner und den „Flüchtlings­pfarrer“ August Janisch schwer. Bis zum 6. Dezem­ber 1993 wurden wei­tere acht Briefbomben ver­schickt, eine davon zer­fetzte die linke Hand des dama­ligen Wiener Bürger­meisters Helmut Zilk. Im August 1994 explo­dierte eine vor der zwei­sprachigen Rennerschule in Klagenfurt de­po­nierte Rohrbombe beim Ent­schär­fungs­versuch und riss dem Polizisten Theodor Kelz beide Hände ab. Der folgen­schwerste Anschlag fand im Febru­ar 1995 in Oberwart statt, bei dem vier Roma-An­ge­hö­rige – Josef Simon, Karl Horvath, Erwin Horvath und Peter Sarközi – durch eine Sprengfalle ge­tötet wurden.

Die Terrorwelle der selbst ernannten Bajuwarischen Befreiungsarmee, die sich expli­zit gegen ethnische Minder­heiten und ihre Unter­stützer*in­nen richtete, dauerte bis 1997 an. Ins­gesamt 25 Briefbomben und drei Sprengfallen hatten 13 zum Teil Schwer­ver­letzte und vier Tote zur Folge.

Die Bombenserie stellte einerseits den traurigen Höhepunkt eines histo­risch ge­wachse­nen, ten­den­ziell minder­heiten­feind­lichen Klimas in Österreich dar. Read the rest of this entry »

Im Porträt: Rosa Schneeberger ando kipo

Februar 24th, 2024  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 23.2.2024 | 26:17 min

Rosa Schneeberger im Porträt – Gespräch mit Emmerich Gärtner-Horvath

I adivesakeri 87-berschengeri pantsch berschen­ca ando logeri Lackenbach peli taj 4 berscha pra tscha­ven­gera cajtatar odoj iste li sina. Lakero dad taj leskere phrala duj berscha ando logeri Mauthausen sina, kaj o bara iste phager­nahi. Ratschas­kero habe sina kalo kafe taj eklik maro. Thud vaj lekva o tschave na prin­dschar­nahi. Tata habe sina ripengeri sumi, savi iste hanahi, kaj tena i bok len te tschinel. Buti iste lakeri daj ando logeri mindig kerlahi. O dschi­vipe lendar sar ande jek schtala ando logeri sina.

Die heute 87-Jährige kam mit fünf Jahren ins KZ Lackenbach und ver­brachte dort vier Jahre ihrer Kindheit. Ihr Vater und des­sen Brüder er­litten auch ein schwe­res Schicksal und kamen ca. zwei Jahre früher ins KZ Mauthausen, um dort im Steinbruch zu ar­beiten. „Eines Tages haben sie meinen Vater mit seinen Brüdern – sechs, sieben Brüder – ab­geholt, ob­wohl sie nix getan haben. Aber wegen Rassismus, weil sie Sinti waren und arme Roma. Alle haben sie geholt, weil wir nicht so waren, wie sie woll­ten“, er­zählte Rosa Schnee­berger bei einer frü­heren Ver­anstaltung in Oberwart. Emmerich Gärtner-Hor­vath hat nun mit der aus Wien stam­menden und in Villach leben­den Sinteza für Tschib­tscha/TV Erba ge­sprochen. Read the rest of this entry »

Romani Ora (16.2, 19.2. und 20.2.2024)

Februar 24th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird neuerdings live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 16.2.2024 (mp3)

In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ hören Sie neben den Ver­anstal­tungs­hin­wei­sen/Mu­la­tin­tscha­ge auch die inter­natio­na­len Volks­grup­pen­nach­rich­ten in Deutsch und Burgen­land-Romani. Und in „Young, wild and free – le ter­nenge“ hat Adi Gussak die Faschings­zeit dafür ge­nutzt, junge Menschen zu be­fragen, ob sie denn noch Fasching feiern und sich dem­ent­spre­chend ver­kleiden.


Anhören: →Sendung vom 19.2.2024 (mp3)

Neben der meisten und abwechslungsreichsten Roma-Musik aus aller Welt hören Sie im „Ro­mani Ora“-Musik­montag auch die Volks­gruppen­nach­richten und Kultur am Mon­tag/Kul­tu­ra hetvinate.


Anhören: →Sendung vom 20.2.2024 (mp3)

In der Dienstagsausgabe der „Romani Ora“ ist Martin Horvath im Ge­spräch mit Ro­ma-Seelsorger Pfa­rrer Matthias Platzer. Er er­zählt uns mehr über die Fasten­zeit und deren Be­deutung. Die Sen­dung wird prä­sentiert von Tina Nardai.

Roman-Unterricht bei Verein Roma-Service

Februar 23rd, 2024  |  Published in Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Romani

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 19.2.2024 | 4:54 min

Romani: Sikadipe ando kher le farajn Roma-Ser­vice­jistar

Kaj tena i Romani tschib armerel khetan butscha­linuipe le faraj­niha Roma Erba taj le institu­tiha la tschib­tschakera visen­schoftiha upri uni­vers­iteta Gereci 1993 jek projekto kodi­ficirung taj didak­tisirung la Romana tschib­tschar kesdim ulo. Sajt septem­beri 1999 o Romani-sikadipe UVÜ ando isch­koli tel likerdo ol. Le isch­kola­kere kes­dipeha 2023/24 „UVÜ – Romani“ ando kher le farajn Roma-Ser­vice­jistar sikado ol. Uso sikadipe 16 tschave use hi.

Um den drohenden Sprachtod abzuwenden, wurde in Zusam­men­­arbeit des „Vereins Roma Oberwart“ mit dem Institut für Sprach­wissen­schaft an der Univer­sität Graz 1993 ein Projekt gestartet und mit der Kodi­fizie­rung (Beschrei­bung und Ver­schrif­tlichung) und der didak­tischen Umsetzung (Vor­berei­tung von Unterrichts­mate­ria­lien) des Romani be­gonnen. Seit Sep­tember 1999 findet an der Volksschule Oberwart Roman-Sprach­unter­richt in Form von Un­ver­bindli­chen Übungen (UVÜ) statt. Mit dem Schuljahr 2023/24 findet die „Unv­erbind­liche Übung Romani“ in den Räum­lich­keiten des Vereins Roma-Ser­vice statt. 16 Kinder nehmen daran teil.

Roman ist als Sprache der burgenländischen Roma haupt­säch­lich im Burgenland ver­breitet und ein wichtiger Bestand­teil des Kultur- und Sprach­erbes der dortigen Roma. Read the rest of this entry »