April 15th, 2024 |
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Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Leben am Rand der Gesellschaft
Deutschlandfunk/Hintergrund, 4.4.2024, 18:59 Min.
Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, die gesellschaftliche Teilhabe der Roma deutlich zu verbessern. Besonders prekär ist ihre Situation unter anderem in Griechenland. Spanien hingegen gilt als Vorreiter bei der Integration von Roma. Rodothea Seralidou berichtet für Deutschlandfunk über die Lage der Volksgruppe in Griechenland.
(Text und Sendung: Deutschlandfunk)
April 14th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 5.4.2024 (mp3)
Die „Romani Ora“ mit den Mulatintschage/Veranstaltungshinweisen, den internationalen Volksgruppennachrichten/Neviptscha und „Young, wild and free – le ternenge“. In der Jugendsendung recherchiert Adi Gussak, ob die Jugend noch Free-TV konsumiert.
Anhören: →Sendung vom 8.4.2024 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag am Internationalen Roma-Tag mit der meisten und besten Roma-Musik aus aller Welt. Neben den zweisprachigen Nachrichten hören Sie in Kultur am Montag/Kultura hetvinate ein Spezial zur Roma-Hymne „Gelem Gelem“.
Anhören: →Sendung vom 9.4.2024 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ stattet Indira Spirk dem „Katzenhaus Loipersdorf“ einen Besuch ab. Der Verein „Wir fürs Tier Oberwart“ kümmert sich um herrenlose Katzen. Dazu gibt’s die meiste und abwechslungsreichste Roma-Musik. Moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 10.4.2024 (mp3)
In der heutigen Ausgabe der „Romani Ora“ widmen wir uns der Festveranstaltung im österreichischen Parlament anlässlich des Internationalen Roma-Tages a, 8. April, die unter dem Motto „ROMNJAKraft.Sor Erinnerung – Wandel – Aufbruch“ stattfand. Und in der Jugendsendung präsentiert uns Adi Gussak das aktuelle Remake des Kultstreifens „Ghostbusters“.
April 12th, 2024 |
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Frauenrechte, Politik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 11.4.2024 | 9:37 min
Internationaler Tag der Roma Romnija
O internacijonali di le Romendar ando bersch 1990 le World Romani Congress (themeskero kongreso le Romendar) use jek talalinipe andi Polnija arkerdo ulo. Odotar aun sako bersch ando 8. april ando cilo them mulatim lo ol. Le parlamentiske Austrija te ada bersch jek barikano aunpaschlaripe hi, jeka mulatimakera oraha ada gondolipeskero di te mulatinel. O fokus upro Romnja paschlardo te ol taj te o pharipeskero punkto la temaha ERINNERN:AT „genocid upro Roma taj Sinti“ aun vakerdo te ol. I historija le Romane dschuvlendar pregim hi jeke schtendigi parujipestar, savo socijalkultureli, politisch taj virtschoftlichi faktorenca tradim hi, sikadipe taj empowerment jek bari rola khelen. Nacijonali taj internacijonali bajschpülendar sikado te ol, hot sorale ande beschariptscha del, o tschatschiptscha le Romane dschuvlendar bajder te sorarel.
Der Internationale Tag der Romnja/Roma wurde 1990 vom World Romani Congress (Weltkongress der Roma) im Rahmen einer Sitzung in Polen beschlossen. Seitdem finden am 8. April weltweit Aktionstage statt; dies geht auf den ersten Weltkongress der Romnja/Roma zurück, der im Jahre 1971 in London stattgefunden hat. Für das Parlament Österreich ist es auch in diesem Jahr ein würdiger Anlass, mit einer Feierstunde diesen Gedenktag zu begehen. Dabei soll einerseits der thematische Fokus auf die Rolle der Romnja/Roma-Frauen gelegt und auch das Schwerpunktthema von ERINNERN:AT „Genozid an den Roma und Sinti“ angesprochen werden. Read the rest of this entry »
April 11th, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 9.4.2024 | 8:43 min
Internationaler Tag der Roma Romnija
O erschti themeskero-Romengero-kongreso ando bersch deschuenja eftavar desch taj jekto bersch ande London o kesdipe le Romengere-polgarengere tschatschipeskere micinipestar sina. Sajt oja cajt, ando 8to april upro cilo them akcijonakere divesa del, kaj i situacija la flogoskera grupnatar upre sikadi ol. Ada bersch, papal but mulatintschage andi cili Europa taj te andi Austrija del. I Romengeri flogoskeri Utschi Ischkola ando kulturakero kher Loipersdorf use jek mulatintschago le anaveha – „Die unbekannten österreichischen Opfer des Roma-Genozids im so genannten Zigeunerlager Litzmannstadt 1941–1942“ akartscha.
Anlässlich des Internationalen Rom*nja-Tages 2024 fand im Kultursaal Loipersdorf eine Tagung unter dem Titel „Die unbekannten österreichischen Opfer des Roma-Genozids im so genannten Zigeunerlager Litzmannstadt 1941-1942“ statt.
Andreas Lehner, Mag. Feri Janoska, Vorsitzender Roma Volkshochschule Burgenland
Bgm. Jürgen Zimara, Loipersdorf-Kitzladen
Gerhard Baumgartner: Deportation Wiener Roma und Sinti nach Lackenbach 1941
Herbert Brettl: Einlieferungen nach Lackenbach in Vorbereitung der Deportation 1941/42
Ludwig Laher: Die Insassen des Lagers Weyer und ihre Deportation nach Lackenbach 1941
Emmerich Gärtner-Horvath: Familiäre Überlieferungen einer burgenländischen Romafamilie zur Deportation 1941
Dr. Werner Koroschitz: Die Deportation von Kärntner Sinti-Familien nach Lackenbach 1941
Moderation: Frank Reuter (Universität Heidelberg) Read the rest of this entry »
April 11th, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 9.4.2024 | 6:23 min
Denkmal für die vergessenen Roma-NS-Opfer in Loipersdorf und Kitzladen
Gondolipeskero than le pobisterde Roma NS-opferenge ande Loipersdorf taj Kitzladen: Uso gondolipe le Romenge andar Loipersdorf taj Kitzladen, save anglo 1938 dschi 1945 opfertscha le nacijonalsocijalismusistar ule. Angle 1938 dschivnahi andi gemajndi Kitzladen 48 Roma, save ando berscha 1939 dschi 1942 ando mindenfelitike logertscha ledschim ule taj schoha buter pal ale. Ande Loipersdorf anglo 1938, 115 Roma atschnahi, save ando bersch 1939 dschi 1942/43 ando mindenfelitike logertscha ledschim ule taj odoj pumaro ileto naschade. Ande Linz/Donau taj St. Margarethen (Burgenland) meg poar familiji dschin.
Zum Gedenken an die Romnja und Roma – Frauen, Männer und Kinder – aus Loipersdorf und Kitzladen, die von 1938 bis 1945 Opfer des Nationalsozialismus wurden. Vor 1938 waren in der Gemeinde Kitzladen 48 Roma ansässig, die in den Jahren 1939 bis 1942 in verschiedene Konzentrationslager gebracht wurden und nicht wieder zurückgekehrt sind. In Loipersdorf waren vor 1938 115 Roma wohnhaft, die in den Jahren 1939 bis 1942/43 in verschiedene Konzentrationslagern abtransportiert wurden und dort ums Leben kamen. Read the rest of this entry »
April 9th, 2024 |
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Frauenrechte, Politik, Veranstaltungen & Ausstellungen
Empowerment und Erinnerung: Festveranstaltung im Sitzungssaal des Nationalrats mit Vertreter:innen der Volksgruppe der Rom:nja und Sinti:zze
Wien (PK) – Unter dem Titel „ROMNJAKraft.Sor Erinnerung – Wandel – Aufbruch“ fand am Montagnachmittag im Parlament die bereits traditionelle Veranstaltung zum Internationalen Roma-Tag statt. Heuer wurde dabei die wichtige Rolle der Roma-Frauen in der Entwicklung der Volksgruppe hervorgehoben. Insbesondere wurde auf Bildung und Empowerment als wichtige Faktoren für die weitere Stärkung der Rechte von Roma-Frauen hingewiesen. Der zweite inhaltliche Fokus der Veranstaltung lag auf dem Gedenken an den Porajmos, den Genozid an den europäischen Roma/Romnja und Sinti/Sintizze in der Zeit des Nationalsozialismus.
Sobotka: Veranstaltung ist Zeichen der Solidarität mit der Volksgruppe
In seinen Eröffnungsworten führte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka aus, dass das österreichische Parlament die österreichischen Volksgruppen über den gesetzlichen Rahmen für die Volksgruppenarbeit hinaus in vielfacher Weise unterstütze. Es bemühe sich, sie sichtbar zu machen, ihnen eine Stimme zu geben und Zeichen der Solidarität zu setzen. Read the rest of this entry »
April 8th, 2024 |
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Frauenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
Erinnerung – Wandel – Aufbruch: Festveranstaltung des österreichischen Parlaments anlässlich des Internationalen Roma-Tages 2024
Datum: 8. April 2024, 14:00 Uhr
Ort: Nationalratssaal
Veranstalter: Wolfgang Sobotka, Präsident des Nationalrates
Der Internationale Tag der Romnja/Roma wurde 1990 vom World Romani Congress (Weltkongress der Roma) im Rahmen einer Sitzung in Polen beschlossen. Seitdem finden am 8. April weltweit Aktionstage statt; dies geht auf den ersten Weltkongress der Romnja/Roma zurück, der im Jahre 1971 in London stattgefunden hat. Für das Parlament Österreich ist es auch in diesem Jahr ein würdiger Anlass, mit einer Feierstunde diesen Gedenktag zu begehen. Dabei soll der thematische Fokus auf die Rolle der Romnja/Roma-Frauen gelegt werden, deren Geschichte geprägt ist von einem ständigen Wandel, der von soziokulturellen, politischen und wirtschaftlichen Faktoren beeinflusst wird. Bildung und Empowerment spielen dabei eine entscheidende Rolle. Anhand von nationalen und internationalen Beispielen soll auch gezeigt werden, dass es verstärkte Bemühungen gibt, die Rechte von Roma-Frauen weiter zu stärken.
Durch ihr Programm ERINNERN:AT wird die Österreichische Bildungsagentur (OeAD) den Genozid an den Roma und Sinti als ein weiteres Schwerpunktthema der Veranstaltung aufgreifen. Dieses Programm beschäftigt sich mit dem Lehren und Lernen über Nationalsozialismus, Holocaust sowie der Prävention von Antisemitismus durch Bildung. Weitere Informationen können Sie auf ERINNERN:AT abrufen.
Programm Read the rest of this entry »
April 7th, 2024 |
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Facts & Figures, Jugend & Bildung
In den aktuellen Grundschul-Lehrplänen in Serbien kommen Roma kein einziges Mal vor, in den Schulbüchern höchstens als numerische Angabe.
(Quelle)
April 6th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 2.4.2024 (mp3)
In dieser Sendung hören Sie einen Beitrag über die Jahresversammlung des „Forum4Burgenland“. Eine Veranstaltung, die die Volks.gruppensprachen im Burgenland thematisiert. Und wie immer hören Sie die meiste und abwechslungsreichste Roma-Musik. Moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 3.4.2024 (mp3)
Für diese Ausgabe haben wir einen Beitrag über das Symposium anlässlich des Gedenkens an die 180 ermordeten jüdischen Zwangsarbeiter in Rechnitz vorbereitet. Der Verein Refugius wählte den Titel „Nie wieder ist jetzt“ für die Veranstaltung und thematisierte auch den aktuellen Krieg in Israel. In „Young, wild and free – le ternenge“ nimmt uns Adi Gussak mit zum Osterfeuer in Oberwart und berichtet, in welchem Ausmaß die Jugend noch Ostertraditionen kennen und feiern.
Anhören: →Sendung vom 4.4.2024 (mp3)
Die Donnerstagsausgabe der „Romani Ora“ mit Tina Nardai auf Radio MORA. Im Tagesthema steht der „mehrsprachiger Vorlesetag in der BAfEP Oberwart“ auf dem Programm, an dem auch Landesrätin Daniela Winkler teilgenommen und den Kindern etwas vorgelesen har. Und in „Mri historija“ erzählt uns Alex Gussak spannende Facts über den Ort Krensdorf (Bez. Mattersburg).
April 4th, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Interview, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, Religion, Wissenschaft
Franz Josef Schäfer: Arnold Fortuin. Die Verfolgung der Sinti und Roma im Saarland, Saarbrücken 2022 [→Blattlaus-Verlag]
Der Illinger Historiker Franz Josef Schäfer legt erstmalig die Geschichte der saarländischen Sinti und Roma vor, einer weitgehend vergessenen NS-Opfergruppe.
Pfarrer Arnold Fortuin war der erste Seelsorger der deutschen Sinti und Roma. Bereits seit den Zwanzigerjahren des 20. Jh. betreute der damalige Saarbrücker Kaplan an der Michaelskirche in Saarbrücken St. Johann die Außenseiter und erteilte ihnen Unterricht. In der NS-Zeit gab er ihnen Trost. Nach dem Krieg war er ihr Anwalt und Berater in Entschädigungsfragen. Seit 1955 findet alljährlich eine Wallfahrt von Sinti und Roma statt zur Illinger Bergkapelle.
Die Monografie würdigt ausgiebig zum ersten Mal den Menschen und Seelsorger Fortuin, der viele Jahre nach seinem Tod mit dem Bau des Fortuin-Hauses in Berlin sowie der Benennung einer Straße und einer Schule in Illingen eine späte Anerkennung gefunden hat. Neben einem historischen Abriss der Minderheit stellt der Autor ihren Verfolgungsweg auf quellenkundlicher Basis dar am Beispiel ausgewählter Familien. Wie die Bevölkerungsgruppe in belletristischen Werken saarländischer Autorinnen und Autoren gesehen wurde, ist ebenfalls vorzufinden.
(Text: Blattlaus-Verlag)
Das Buch von Franz Josef Schäfer, thematisiert in der ausführlichen Darstellung der Vita des katholischen Geistlichen den Widerspruch von individueller menschlicher Hilfe und politischer Ignoranz der Amtskirche. Schäfer betrachtet einerseits Fortuins Loyalität gegenüber dem Dienstherrn und schildert andererseits, akribisch recherchiert und mit großer Empathie, das persönliche Aufbegehren des Priesters, sein ungebrochenes Engagement für die Minderheit, sein Eintreten gegen die Unterlassungen und Ignoranz der Mehrheit. Der Autor bewahrt sich dennoch die notwendige Distanz. Der Zivilcourage Fortuins, die riskante Unterstützung der Roma und Sinti in der NS-Zeit und der kontinuierliche Einsatz für die Rechte der Roma und Sinti nach 1945, steht pointiert die Kritik an den Äußerungen des Kirchenmannes gegenüber, nämlich der Kolportage des üblichen Klischees, den verbrämten Generalisierungen, die seit Jahrhunderten Grundlage der Diskriminierung sind. Read the rest of this entry »
April 3rd, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 28.3.2024 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA hören Sie einen Beitrag von Marcel Horvath zum Thema Zeitumstellung. Und in der Kategorie „Mri historija“ gibt Alex Gussak Einblick in die Vergangenheit und Erlebnisse des Herrn Karl Heinz Gober (Anm.: aus unserer Zeitzeugendokumentation Amari historija). Dazu spielt’s die abwechslungsreichste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 29.3.2024 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ beinhaltet den Veranstaltungskalender/Mulatintschage und die zweisprachigen internationalen Volksgruppennachrichten. Und in der Jugendsendung erfragt unser Redakteur Adi Gussak, ob die Jugend an österlichen Traditionen festhält und wie lange man an der Osterhasen geglaubt hat. Moderiert wird die Sendung von Tina Nardai.
April 2nd, 2024 |
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Musik, Radio, Podcast & TV
Konzert: Diknu Schneeberger/Christian Bakanic Quartett im November 2023 im Wiener RadioKulturhaus
→Anhören (91 Min.)
Ö1/Sendereihe On Stage | 18.3.2024
Gestaltung: Jörg Duit | Playlist auf orf.at
Vor einigen Jahren kreuzten sich die Wege des aus dem Südburgenland stammenden Akkordeon-Virtuosen Christian Bakanic und des Wiener Gitarristen Diknu Schneeberger, der mit seinem Trio seit Jahren dabei ist, das Sinti-Swing-Repertoire auf seine Weise zu erweitern. Ende November 2023 erschien das fulminante Debüt-Album „Avanti Avanti“ der nun als „Schneeberger & Bakanic Quartett“ auftretenden Band, die das Werk in ebenso blendender Spiellaune am 29. November im ausverkauften Großen Sendesaal des „Wiener RadioKulturhauses“ vorstellte.
Das Publikum kam an diesem von virtuoser Musikantik geprägten Abend voll auf seine Kosten: Verblüffende technische Rasanz in der Nachfolge Django Reinhardts war ebenso zu hören wie farbenreiche Bossa- und Walzer-Kompositionen. Christian Bakanic legte mehrmals das Akkordeon zur Seite, um zur Steirischen Harmonika zu greifen und in Kompositionen wie „Pannonia“ seine burgenländischen Wurzeln zu reflektieren. Auch Diknu Schneeberger brachte mit beschwingten Folk-Jazz-Stücken wie dem Flamenco-gefärbten „Abundancia“ andere Farben ins Programm ein, Read the rest of this entry »
April 1st, 2024 |
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Facts & Figures
Im Bulgarien der Zwischenkriegszeit spielten auch Roma (Nikola Tarzobaliyev, Shakir Pashov) eine wichtige Rolle in der kommunistischen Bewegung.
(Quelle)
März 30th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 22.3.2024 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“, präsentiert von Tina Nardai. Mit dabei der Veranstaltungskalender/Mulatintschage und die internationalen Volksgruppennews/Neviptscha. Im Jugendformat „Young, wild and free – le ternenge“ fragt Adi Gussak, ob Apple oder Samsung die Nase vorne hat bei den Jugendlichen.
Anhören: →Sendung vom 25.3.2024 (mp3)
Sie hören den „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA. Das zweisprachige Mittagsmagazin der Roma-Redaktion aus Oberwart mit der abwechslungsreichsten Roma-Musik, den Volksgruppennachrichten und der wöchentlichen Kulturrubrik „Kultura hetvinate“. Die Sendung wird moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 26.3.2024 (mp3)
„Rechnitz. Das Massaker beim Schlachthaus im März 1945“ (soeben erschienen bei lex liszt 12) ist Tagesthema dieser „Romani Ora“. Marcel Horvath hat mit der Autorin des Buches, Eva Schwarzmayer, ein Interview geführt.
Anhören: →Sendung vom 27.3.2024 (mp3)
Radio MORA war beim Familienkreuzweg der Roma-Pastoral in Oberwart dabei. Mehr darüber hören Sie im Tagesthema dieser Sendung. Und Adi Gussak berichtet in der Jugendrubrik über den Karrieretag am Business Campus Oberwart. Außerdem hören Sie auch die Volksgruppennachrichten und jede Menge Roma-Musik.
März 26th, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 25.3.2024 | 9:06 min
Rechnitz. Das Massaker beim Schlachthaus im März 1945
Ando 24. merc 1945 valami 1000 ungrike dschidovtscha andar o logeri Köszeg (Ungriko) la srastunaha pedar i granica Burg transportirim ule. 200 iste mujsnipeskeri buti kerde taj o nasvale murscha usi srastunakeri vora Rohoncate pal ande ule. Oja kirati upro dis Batthyány Rohoncate jek NSDAP kameradschaftiskero mulatintschago kerdo ulo. Ceugn phenen, hot o NSDAP thaneskero grupnengero schero Franz Podezin deschuduj orenge jek telefonato uschtidija, kaj akor paloda 15 murscha puschkenca bevofnim ule. Adala murscha dromeske pumen kerde usar i dis uso Kreuzstadl, kaj o khine dschidovtscha otscha ande ule. Paloda kada o murscha 180 manuschen murdarde, papal andi dis pal ale, bajder te mulatinel. Phukajiptscha phenen, hot 18 dschidovtschengo o ileto muklo ulo, kaj odole le mulen schaj ande handle. Paloda on pasche le schlachthausistar murdarde ule.
Am 24. März 1945 wurden an die 1000 ungarische Jüdinnen und Juden vom Lager Köszeg (Ungarn) mit der Eisenbahn über die Grenze in den kleinen Ort Burg transportiert. 200 für den Arbeitseinsatz zu kranke Männer wurden zum Bahnhof Rechnitz zurückgebracht. Am Abend desselben Tages fand im Schloss Batthyány in Rechnitz ein NSDAP-Kameradschaftsfest statt. Laut Zeugenaussagen erhielt der dort anwesende NSDAP-Ortsgruppenleiter Franz Podezin gegen Mitternacht einen Anruf, woraufhin er 15 Männer bewaffnen ließ. Diese Gruppe machte sich vom Schloss aus auf den Weg zum Kreuzstadl, wohin in der Zwischenzeit die völlig erschöpften Juden gebracht worden waren. Nachdem die Männer dort 180 Menschen ermordet hatten, kehrten sie ins Schloss zurück, um weiter zu feiern. Read the rest of this entry »
März 25th, 2024 |
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Interview, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
BR24 Medien, 23.3.2024, 31:40 Min.
Podcastfolge: Warum müssen wir anders über Sinti und Roma berichten?
Antiziganismus, also Rassismus gegenüber Sinti und Roma, ist immer noch weit verbreitet in unser Gesellschaft. Und Medien tragen dazu bei. Das passiert zum Teil ohne Absicht, aber trotzdem mit problematischen Folgen. Welche Muster gibt es da und wie entstehen sie? Was passiert zum Beispiel beim „Othering“? Und welche Ansätze gibt es, um die Berichterstattung zu verbessern? Linus Lüring spricht mit Carmen Glink Buján und Georgi Ivanov von „Amaro Foro“. Der Verein bietet Trainings für Medienschaffende zu Antiziganismus an und beobachtet gezielt die Berichterstattung über Sinti und Roma. Auch Markus End, Wissenschaftler am Zentrum für Antisemitismus-Forschung an der TU Berlin, untersucht das Bild von Sinti und Roma in den Medien. Im Interview erklärt er vier zentrale Darstellungsmuster, die er kritisch sieht.
(Beitrag und Text: BR24 Medien)
März 24th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 20.3.2024 (mp3)
„Frühlingserwachen“ ist das Thema dieser „Romani Ora“. Indira Spirk hat dies zum Anlass genommen, um der Gärtnerei Graf in Oberwart einen Besuch abzustatten. Und in der Jugendsendung stellt uns Adi Gussak den irisch-britischen Boxweltmeister „Gypsy King“ Tyson Fury vor. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 21.3.2024 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hören Sie einen Beitrag über den Romanes-Sprachkurs, der in Oberwart abgehalten wurde. Und in der historischen Rubrik „Mri historija“ nimmt Sie Alex Gussak mit auf Spurensuche in die kleine Ortschaft Haschendorf (Gemeinde Neckenmarkt im Bezirk Oberpullendorf).
März 23rd, 2024 |
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Facts & Figures
Große Hollywood-Produktionen, die ab den 1960ern in Franco-Spanien entstanden, boten auch vielen Gitanos (Roma) neue Jobs – als Komparsen, Pferdebetreuer od. Stuntmen.
(Quelle)
März 23rd, 2024 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 22.3.2024 | 7:20 min
Durchgängiges Lernen der Volksgruppensprachen – Flogoskere grupnengere tschibtscha mindig te siklol
O Forum schtar Burgenland uso talalinipe Sikadipe schtar Burgenland but tschibtschengero vakeripe Tikne Martonate akartscha. Ando fokos le talalinipestar terdschol ada bersch i tema le flogoskere tschibtschendar ando sikadipe ando Burgenland – usar i tschavengeri bar dschi usi matura. O talalinipe kesdinel jeke pilotprojektiha la badarkijatar Andrea Bicsar pedar „Natürlich mehrsprachig“ andi koja elementarpedagogik. Paloda o nevo sikadipeskero projekto „mi4mi“la Karin Gregorichatar, Susanne Huber taj Elena Steiger angletertschardo ulo. Jek interaktivi materijalengero workshop le kherodaschenge angle tertschardo ulo. O ar kertscha le adaberscheskere talalinipestar „Csörge“ le burgenlanditike ungrike kultarekere farajnistar, i flogoskeri khelipeskeri grupn taj i Tamburizza le duj tschibtschengere gimnasijumistar Erba, telal o schero le magisterkijendar Marianne Seper taj Stefanie Karall.
Das Forum4Burgenland ist ein Bildungsforum der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland (PPH Burgenland), der Bildungsdirektion Burgenland und der burgenländischen Volksgruppen der Burgenlandkroaten, Roma und Ungarn. Es wurde 2019 mit dem Ziel gegründet, die Volksgruppensprachen in der öffentlichen Wahrnehmung sichtbarer zu machen, sie im Bildungsbereich zu stärken bzw. die bereits bestehende Zusammenarbeit zu vertiefen und zu institutionalisieren. Dabei werden Synergien u.a. für die Erstellung von Schulbüchern, Unterrichtsbehelfen und gemeinsamen Publikationen sowie deren Evaluierungen in Forschungsprojekten genutzt. Ebenso werden die Nutzung von Förderungen für gemeinsame Projekte sowie die Kooperation bei öffentlichen Veranstaltungen intensiviert. Bezugnehmend auf die vier Sprachen des Burgenlandes wurde der Name „Forum4Burgenland“ für das Forum gewählt. Die Jahrestagung 2024 fand am 21. März in Eisenstadt statt.
Bereits am 16. März 2024 lud die Private Pädagogische Hochschule Burgenland alle Interessierten ein, sich über ihre Lehramtsstudien zu informieren. Die Besucher:innen hatten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über Lehramtsstudien, Anmeldemodalitäten und Berufsmöglichkeiten zu erkundigen. Read the rest of this entry »
März 21st, 2024 |
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Dokumente & Berichte, Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte
Der Verein ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit veröffentlicht seinen Rassismus-Report für das Jahr 2023 (→Download). Die darin enthaltenen Zahlen weisen einen Anstieg des Bedarfs an intensiver Beratung bei Betroffenen von Rassismus auf. Die Lösung für die darunterliegende strukturelle Problematik ist ein ganzheitlicher Nationaler Aktionsplan gegen Rassismus.
Rassismus in Österreich
ZARA dokumentierte für das Jahr 2023 insgesamt 1.302 Meldungen von Rassismus mit einem immer noch alarmierend hohen Anteil an Online-Fällen (58 %). Die Fallmeldungen reichen von rassistischer Polizeigewalt bis hin zu Diskriminierung im Bildungssystem, unterstreichen die Notwendigkeit struktureller Veränderungen und betonen, dass Rassismus nicht nur ein individuelles, sondern ein gesellschaftliches Problem darstellt. Das erklärt, warum nicht die Rassismus-Meldungen an ZARA jährlich steigen, sondern der Bedarf an intensiver Beratung. Insgesamt haben ZARA-Berater*innen 1708-mal Betroffene beraten. Individuelle Beratungen via E-Mail (52 %) und Telefon (37 %) sind besonders beliebt – gefolgt von persönlichen Beratungen und Begleitungen (8 %). Insgesamt setzte ZARA daraufhin 702-mal rechtliche Maßnahmen und andere Interventionen. ZARA-Geschäftsführerin Rita Isiba hebt hervor: „Um die Politik für einen antirassistischen Wandel zur Verantwortung zu ziehen, müssen wir zunächst den systemischen Charakter des Rassismus und die Art und Weise, wie es jeden Aspekt unserer Gesellschaft durchdringt, erkennen.“
Ein Aufruf zum Handeln
Deshalb setzt sich ZARA seit Jahren für die Umsetzung eines Nationalen Aktionsplans gegen Rassismus (NAP) ein und hat in diesem Sinne unterschiedliche Anstrengungen unterstützt, die dies einforderten. Der NAP zielt darauf ab, die Sicherheit und Unterstützung für Betroffene zu gewährleisten, Gleichbehandlung und Gerechtigkeit zu fördern, Teilhabe und Repräsentation zu ermöglichen, und ein umfassendes Verständnis für die Auswirkungen von Rassismus zu schaffen. Read the rest of this entry »