Tschibtschakero pedagogischi koncepto

Januar 16th, 2024  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

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Tschibtscha | 15.1.2024 | 7:31 min

PPH Burgenland: Sprachpädagogisches Rahmen­kon­zept

I Privati Pedagogischi UItschi Ischkola Burgenland (PPH Burgenland) andi kopera­cija la uni­versi­te­taha Klagenfurt taj le tha­neha Burgen­land jek ino­vativi tschib­tscha­kero kon­cepto ent­vik­lin­tscha, savo upro but tschib­tschen­gero vake­ripe andi tscha­vengeri bar tel cilinel. Jek baro aun­pasch­la­ripe hi o siklipe le bur­gen­landi­titike flogos­kere tschib­tschen­dar ando tscha­ven­gero phu­ranipe.

Die Private Pädagogische Hochschule Burgenland (PPH Burgen­land) hat in enger Ko­opera­tion mit der Univer­sität Klagenfurt und dem Land Burgen­land ein inno­vatives sprach­pädago­gi­sches Rahmen­konzept entwickelt, das darauf abzielt, die Mehr­sprachig­keit in den Kindergärten zu fördern und die Pro­fes­siona­lität der Ele­men­tar­päda­gog*in­nen sowie des Per­sonals in Kinder­bildungs- und Kinder­betreu­ungs­ein­rich­tun­gen durch Schulung und Be­glei­tung zu ver­bessern. Beson­deres Augen­merk liegt dabei auf dem Erwerb und der Pflege der burgen­ländi­schen Volks­gruppen­sprachen bereits im Kinder­garten­alter. Landesrätin Daniela Winkler: „Es soll Er­zieherin­nen und Erzieher unter­stützen, die mehr­sprachige Bildung und Betreu­ung in ihre täg­liche Arbeit zu integrie­ren, die sprach­lichen Fähig­keiten der Kinder er­weitern und die kultu­relle Iden­tität stärken. Daher ist mehr­spra­chige Bildung und Betreu­ung beson­ders für uns Burgen­län­derin­nen und Burgen­länder von großer Be­deutung. Das er­möglicht uns, die sprach­liche Vielfalt unserer Gesell­schaft zu leben. Die Fähig­keit, meh­rere Sprachen zu sprechen, ist ein un­schätz­barer Vorteil, der den Kindern nicht nur in ihrer Zukunft, son­dern in jeder Lebens­phase zugute­kommt. Sprachen er­öffnen Chancen, erweitern den per­sön­lichen Horizont, über­winden Grenzen und Barrieren.“

Landesrätin Daniela Winkler: „Das Burgenland ist ein heraus­ragen­des Beispiel, nicht nur dahin­gehend, wie har­monisch das Zusammen­leben unter­schied­licher Volks­gruppen sein kann, son­dern welch hohen Be­reiche­rungs­grad dieses mit sich bringt.“

In der ersten Stufe der Projekt­um­setzung werden die Teams der vier Pilot-Kin­der­gärten in der Integra­tion der jewei­ligen Minder­heiten­sprachen Bur­gen­land-Kro­atisch, Bur­gen­land-Ro­mani und Ungarisch in die päda­gogische Arbeit geschult und mit zahl­reichen An­geboten intensiv vom Kern­team be­gleitet.

In einer zweiten Stufe wird das Rahmen­konzept auf wei­tere zwei­sprachige Kinder­gärten im Burgenland aus­ge­weitet. In On­line-Mee­tings, Coachings und Team­weiter­bildungen werden Hinter­­grund­wissen über das Konzept, didak­tisch-metho­di­sche Vorgehens­weisen, prak­tische Inputs sowie Argu­men­tations­leit­linien für Gespräche mit Eltern, Erzie­hungs­berech­tig­ten und Kol­leg*innen vermittelt. Es sind für jeden Standort spe­zifische, auf den Standort und die Ein­richtung an­ge­passte Maß­nahmen zu treffen, die in einem indivi­du­ellen Rahmen­konzept fest­zu­halten sind.

(Beitrag: TV Erba)

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