Facts & Figures (418)
Februar 28th, 2022 | Published in Facts & Figures
Februar 28th, 2022 | Published in Facts & Figures
Februar 27th, 2022 | Published in Film & Theater, Frauenrechte, Sport
Spielfilm von Hüseyin Tabak mit Alina Șerban (109 min, D 2018) | Nächste Ausstrahlung: 10. März um 14:15 | Online verfügbar bis 24/03/2022
Die junge alleinerziehende Romni Ali wurde nicht umsonst nach Muhammad Ali benannt – denn die ehemalige Profiboxerin hat ein wahres Talent für den Kampfsport. Nun kämpft sie sich durch Gelegenheitsjobs, um ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen … Filmdrama über eine starke Frau, die sich gegen alle Widerstände mutig durchs Leben boxt.
Die alleinerziehende Mutter Ali lebt mit ihren beiden Kindern und ihrer verträumten Mitbewohnerin Mary in Hamburg. Von ihrem cholerischen Vater aus ihrer Heimat in Rumänien verstoßen, versucht Ali sich seitdem als Zimmermädchen über Wasser zu halten. Als sie ihre Arbeit jedoch plötzlich verliert, sind Alis Existenzsorgen größer denn je. Sie kämpft sich mit schlecht bezahlten Gelegenheitsjobs durch – bis sie einen Job in der Kneipe Ritze auf dem Hamburger Kiez bekommt. In der berühmten Bar ist im Untergeschoss ein Boxclub untergebracht. Ali, die in ihrer Jugend selbst begeisterte Boxerin war, wird beim Anblick des Boxrings von ihrer alten Leidenschaft gepackt. Der abgehalfterte Besitzer der Ritze und ehemalige Profiboxer Tanne erkennt Alis Talent sofort und nimmt sie unter seine Fittiche. Von nun an steigt Ali als „Gipsy Queen“ in den Ring und hofft, mit dem Boxen endlich genug Geld zu verdienen, um ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen … Doch alles kommt anders und plötzlich verliert sie das Einzige, was ihr in den schweren Zeiten Halt gab – ihre Kinder. Während das Jugendamt nach einer Pflegefamilie sucht, lässt Ali sich nicht aufhalten und kämpft weiter für ihre Familie.
Februar 25th, 2022 | Published in Facts & Figures
Februar 24th, 2022 | Published in Film & Theater, Interview
„Wir zelebrieren die Vielfalt“
Riah Knight und Lindy Larsson sind Roma und Stars am Maxim-Gorki-Theater. Im DW-Video erzählen sie von ihrer bewegenden Geschichte – und wie sie in Berlin eine künstlerische Heimat fanden.
(Beitrag: Milutin Jovanovic/Keno Verseck, www.dw.com)
Februar 23rd, 2022 | Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte
Deutsche Bundesregierung beschließt nationale Strategie „Antiziganismus bekämpfen, Teilhabe sichern!“. Maßnahmen setzen die „EU-Roma-Strategie 2030“ in Deutschland um.
Die Bundesregierung hat heute die von der Bundesministerin des Innern und für Heimat vorgelegte nationale Strategie „Antiziganismus bekämpfen, Teilhabe sichern!“ beschlossen. Damit soll die Integration und Teilhabe von Sinti und Roma in Deutschland gefördert und Antiziganismus bekämpft werden. Unter anderem soll eine Nationale Roma-Kontaktstelle aufgebaut werden, um den Dialog mit der Community institutionalisiert zu fördern. Zudem soll eine zivilgesellschaftliche Monitoringstelle zur Erfassung antiziganistischer Übergriffe eingerichtet werden.
Bundesministerin des Innern und für Heimat, Nancy Faeser: „Anstatt über Politik für Sinti und Roma zu sprechen, werden wir gemeinsam mit Sinti und Roma Wege der politischen Teilhabe gestalten. Hierzu werden wir durch den Aufbau der Nationalen Roma-Kontaktstelle den Dialog mit der Community fördern und institutionalisieren. Wir treten Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung gegenüber Sinti und Roma entschieden entgegen.“
Diese Nationale Strategie wird mit zielgerichteten Maßnahmen auf Ebene des Bundes, der Länder und der Kommunen die allgemeine Integrationspolitik Deutschlands ergänzen. Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist ein klares Einschreiten gegen Ausgrenzung und Diskriminierung wichtig. Der künftige Antiziganismusbeauftragte, dessen Einrichtung die Bundesregierung bereits beschlossen hat, wird dabei zum politischen Sprachrohr.
Februar 21st, 2022 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
Februar 20th, 2022 | Published in Rassismus & Menschenrechte
In Graz-Eggenberg attackierte ein 25-Jähriger am Samstagnachmittag zwei Bettler (50 und 54 Jahre alt) vor einem Supermarkt. Der Mann wurde festgenommen.
Im Folgenden die Pressemitteilung der LPD Steiermark vom 19.2.2022:
Gegen 13.30 Uhr verständigte eine Zeugin via Notruf die Polizei über einen Raufhandel vor einem Supermarkt in der Gaswerkstraße. Beim Eintreffen der Polizisten berichteten zwei Bettler, die vor dem Supermarkt Musik abgespielt hatten, dass sie von einem vorerst unbekannten Mann attackiert worden seien. Der Mann hatte sich bereits beim Betreten des Supermarktes abfällig über die Musik geäußert und schließlich beim Herauskommen dem 54-Jährigen aus dem Bezirk Weiz einen Faustschlag versetzt.
Anschließend versuchte der Mann, auf den am Boden sitzenden 50-jährigen ungarischen Freund einzutreten. Dieser wehrte sich und versetzte dem Angreifer einen Faustschlag in die Bauchgegend. Daraufhin zog der Verdächtige ein Messer und stach damit in Richtung des 50-Jährigen. Dieser wehrte sich abermals, woraufhin der Verdächtige in eine Straßenbahn flüchtete.
Polizisten stellten den 25-Jährigen aus Graz kurze Zeit später in der Straßenbahn und nahmen ihn fest. Read the rest of this entry »
Februar 19th, 2022 | Published in Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte
Gesellschaftliche Vorurteile haben tödliche Auswirkungen: Der Anschlag des 19. Februar 2020 in Hanau und seine gesellschaftlichen Bedingungen
Pressemitteilung des Hessischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma:
Am 19. Februar 2020 erschoss ein Täter neun Menschen aus rassistischen Motiven und schließlich seine Mutter und sich selbst. An diesem Tag verloren Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov ihr Leben, weil sie nicht in sein Weltbild passten.
Das rassistische Weltbild des Täters ist nicht allein erklärbar mit einer Radikalisierung in geschlossenen digitalen Gruppen. Vielmehr wurden in den letzten Jahren antiziganistische, rassistische und antisemitische Positionen immer salonfähiger. Die Anschlagsorte sind hierbei ein Beispiel. In den Monaten bevor der Täter eine Shisha-Bar und eine Sportsbar als Anschlagsorte aussuchte, wurde bundesweit Stimmung gemacht gegen Shisha-Bars und migrantisch geprägte Orte als vermeintliche Orte von Kriminalität. In der Arena-Bar war darüber hinaus der Notausgang abgeschlossen. Überlebende berichten, dass dies bereits seit circa einem Jahr der Fall und auch offiziell bekannt gewesen sei. Der verschlossene Notausgang hätte in der Vergangenheit polizeiliche Razzien erleichtert.
„Kriminalität wird hier zu einer Eigenschaft von Minderheiten gemacht. Kriminell, das sind in der Vorstellung immer ‚die Anderen‘. Dabei ist egal, ob diese bereits seit Jahrhunderten in Deutschland leben oder nicht“, so Adam Strauß, Vorsitzender des Hessischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma. „Clan-Kriminalität, Bettel-Mafia und jüdische Verschwörung sind kriminalisierende Bilder von Minderheiten, die auch heute noch in der breiten Bevölkerung verankert sind und verheerende Auswirkungen haben.“
Februar 17th, 2022 | Published in Interview, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 16.2.2022 | 13.28 min
Manuela Horvath im Gespräch
I Manuela Horvath 1985 Erbate ando suditiko Burgenland upro them ali. Oj Romni hi, taj o schero andar o referat la Romapastoralatar andi diöcese Tikni Martona hi. Sajt 2017 oj andi Erba gemajndakeri rotkija hi. Oj ande but projektscha sar „Sensiro“ la universitetar Betsch butschalinel. I Manuela Horvath ande mindenfelitike ischkoli, sikadipeskere ischkoli taj avre kojenge workshops telikerl. Oj pe igen sorale ande bescharel, kaj i historija le Romendar upre butschalim te ol. Afka oj use holocaust istere mulatintschagi ojs vakeraschkija mangli li ol. Lakero papu o KZ prik dschivtscha o Michael Horvath, le Romane anevaha Mischka ande mindenfelitike logertscha sina.
Manuela Horvath wurde 1985 in Oberwart im Südburgenland geboren. Sie ist Volksgruppenangehörige der Burgenland-Roma und leitet das Referat der Romapastoral in der Diözese Eisenstadt. Seit 2017 ist sie Gemeinderätin in ihrer Heimatgemeinde Oberwart. Horvath arbeitet gerade für das Projekt „Sensiro“ der Universität Wien. Manuela Horvath leitet Workshops und Vorträge an Erwachsenenbildungseinrichtungen und Schulen zum Thema Roma. Read the rest of this entry »
Februar 15th, 2022 | Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Internet & Blogothek
Am 5. und 6. Februar 1982 schlossen sich in Darmstadt neun Vereinigungen der deutschen Sinti und Roma zum Zentralrat Deutscher Sinti und Roma zusammen. An der Gründungsversammlung nahmen über 70 Delegierte aus dem gesamten Bundesgebiet teil. Damit begann eine neue Phase der Bürgerrechtsarbeit, die mit der Anerkennung des NS-Völkermords und der Anerkennung als nationale Minderheit die bis heute entscheidenden Grundlagen für die gleichberechtigte Teilhabe bildet. Von Beginn an stand die Auseinandersetzung mit Antiziganismus im Zentrum der Bürgerrechtsarbeit.
In diesem Jahr begeht der Zentralrat das 40. Jubiläum seiner Gründung auf ganz unterschiedlichen Kanälen. Neben einer eigens kreierten Jubiläumsbriefmarke wird es eine Social-Media-Kampagne geben, mit der der Zentralrat vom 6.2. bis zum Roma Day am 8.4. auf Twitter , Instagram und Facebook auf die Erfolge der vergangenen 40 Jahre und auf die Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft der Bürgerrechtsarbeit blicken wird. Read the rest of this entry »
Februar 14th, 2022 | Published in Facts & Figures, Jugend & Bildung
(Quelle)
Februar 13th, 2022 | Published in Einrichtungen, Interview, Radio, Podcast & TV
O flogoskero grupnakero bajrot ada bersch nevo völim ol, o anglebeschaschi le bajrotistar Emmerich Gärtner-Horvath ando schtudijoskero vakeripe, o use phenipeskero lil uso flogoskero grupnakero kher telal pisim ulo, o Christian Klippl ando sikavipe, o gondolipe upro schtar opfertscha le atentatostar Erbatar taj i premijera la tikna operatar „Rromano Kidipe“ taj „Papuszas Tränen“ hi o tematscha.
13ti feberi 2022, 13:05 orenge
ORF 2 Burgenland | Live ORF TVthek
I Katharina Graf-Janoska andar o farajn Roma-Service Erbate, duach i sendung vodinel.
O flogoskero grupnakero bajrot le Romendar nevo völim ol — Kerdo ulo o farajn Roma-Service 2003 le Emmerich Gärtner-Horvathistar, ov te o anglebeschaschi le flogoskere grupnakere bajrotistar le Romendar hi. Sajt 1995 del ada bajrot, savo o interesi la flogoskera grupnatar ando pradipe fatretinel. Sake 4 berscha o bajrot nevo völim ol, ada bersch hi oda papal – taj vaschoda amen upri historija le bajrotistar pal dikas.
Schtudijoskero vakeripe le Emmerich Gärtner-Horvathiha — O Emmerich Gärtner-Horvath, anglebeschaschi le flogoskere grupnakere bajrotistar le Romendar, ando schtudijoskero vakeripe pedar o lek barikaneder jeriniptscha, o funkcijontscha taj o cukunftakere plantscha le bajrotistar phukal.
Flogoskero grupnakero kher Erbate — Ando maschkaripe le jeneristar o use phenipeskero lil uso flogoskero grupnakero kher le thaneskere scherostar Hans Peter Doskozil taj le fatreterendar le organisacijendar le burgenlanditike-horvackendar, le burgenlanditike-Romendar taj le burgenlanditike-ungrikendar, telal pisim ulo.
Christian Klippl ando sikavipe — 2016, palo mulipe le Rudolf Sarközistar, o Christian Klippl i funkcijona le scherostar le kulturakere farajnistar le austritike Romendar ande lija. Read the rest of this entry »
Februar 12th, 2022 | Published in Dokumente & Berichte, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Umsetzung von EGMR-Urteilen: Neues Informationsblatt zu Roma und Fahrenden
Die Abteilung für die Umsetzung der Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte des Europarates hat ein neues thematisches Informationsblatt zu Fällen im Zusammenhang mit Roma und Fahrenden veröffentlicht. In dem Informationsblatt werden Maßnahmen zum Schutz und zur weiteren Stärkung der Rechte von Menschen aus den Bevölkerungsgruppen der Roma und Fahrenden zusammengefasst, die von neun Mitgliedsstaaten als Reaktion auf 17 verschiedene Urteile des EGMR gemeldet wurden.
Zu den behandelten Themen zählen die Zwangssterilisation von Roma-Frauen, der Schutz vor Hassverbrechen, Wohnrechte und das Recht auf Bildung von Roma und Fahrenden. Dies ist das zwölfte in einer Reihe thematischer Informationsblätter zu Veränderungen des Rechts, der Politik und Praxis auf nationaler Ebene in ganz Europa in Verbindung mit der Umsetzung von EGMR-Urteilen.
Februar 11th, 2022 | Published in Radio, Podcast & TV
„Romano Dikipe“: Neuer Sendungstitel des ORF-TV-Magazins für die Volksgruppe der Roma
Sendungstermin: So., 13.2.2022, 13.05 Uhr, ORF2/B
Eisenstadt (OTS) – Die TV-Magazinsendung für die Volksgruppe der Roma wird am Sonntag, dem 13. Februar 2022, um 13.05 Uhr, in ORF2/Burgenland zum ersten Mal unter dem neuen Titel „Romano Dikipe“ ausgestrahlt. Der Sendungstitel, der sich mit „Sichtweise der Roma“ oder „Blickwinkel der Roma“ übersetzen lässt, ist Programm: „Romano Dikipe“ bietet der Volksgruppe der Roma die Möglichkeit sich mit Themen in ihrer Muttersprache auseinanderzusetzen. Die Vielfalt der Themen reicht von Porträts von Angehörigen der Volksgruppe über kulturelle Events bis hin zur Arbeit der Vereine. Junge und ältere Vertreter der Volksgruppe kommen zu Wort, aktuelle Ereignisse werden genauso thematisiert wie die Auseinandersetzung mit der Geschichte.
Durch die zweisprachige Sendung führt Moderatorin Katharina Graf-Janoska. Die Moderationen sind durchwegs in Deutsch gehalten, die Beiträge werden in Burgenland-Romani gestaltet, wobei deutsche Untertitel allen Zuschauerinnen und Zuschauern die Möglichkeit geben, den Sendungsinhalten zu folgen.
ORF-Landesdirektor Werner Herics: „Mit der Sendung ‚Romano Dikipe‘ will der ORF zwei Zielgruppen ansprechen: In erster Linie natürlich die Vertreter der Volksgruppe der Roma, die sich und ihre Themen in der Sendung wiederfinden sollen, auf der anderen Seite aber auch alle Österreicherinnen und Österreicher, die so die Volksgruppe der Roma näher kennenlernen können.“
Entsprechend wurden die Themen für die erste Ausgabe von „Romano Dikipe“ ausgewählt, sagt Dorottya Kelemen, die Leiterin der ORF-Volksgruppenredaktion im Landesstudio Burgenland. Es geht u.a. um den Volksgruppenbeirat der Roma, dazu gibt es ein Studiogespräch mit dem Vorsitzenden des Volksgruppenbeirates der Roma, Emmerich Gärtner-Horvath. Read the rest of this entry »
Februar 8th, 2022 | Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 7.2.2022 | 8.27 min | Redaktion: Adolf Gussak | Kamera/Schnitt: Elias Gärtner-Horvath
Ando scharto feberi deschenja enjavar desch taj pantschto bersch o lek bibastaleder atentato andi dujti republik kerdo ulo. Schtar dschene la flogoskera grupnatar le Romendar o Peter Sarközi, Josef Simon, Karl taj Erwin Horvath jeka bombatar murdarde ule. Upri bomba jek tablina upre sina, le pisinipeha „Roma zurück nach Indien“. Uso probalinipe aja tablina bejg te lel, i bomba eksplodirintscha, savi jek falato jek rasistischi motivirti serijatar le atenteteristar Franz Fuchs sina. I Romapastoral uso gondolipeskero mulatintschago Erbate uso gondolipeskero than akartscha le schtar Romenge, Josef, Peter, Karl taj Erwin, save odoj pumaro ileto iste mukle te gondolinel, kaj o generalvikar Michael Wüger i mischa tel likertscha. Terne Roma la flogoskera grupnatar linajate pumenge use jek kinstlerischi projekto pedar o atentato gondi kerde.
Anlässlich der 27. Wiederkehr des Rohrbombenattentats vom 4. Februar 1995, bei dem vier Volksgruppenangehörige der Roma ermordet wurden, lud die Romapastoral am Sonntag, 6. Februar 2022, um 14.30 Uhr in Oberwart bei der Gedenkstätte „Am Anger“ zum jährlichen Gedenken ein. Am 4. Februar 1995 wurde eines der schlimmsten rassistischen Verbrechen in der Zweiten Republik begangen.
Vier Angehörige der Roma, Peter Sarközi, Josef Simon, Karl und Erwin Horvath, wurden in Oberwart durch eine Rohrbombe getötet. Auf der Bombe war ein Schild mit der Aufschrift „Roma zurück nach Indien“ angebracht. Read the rest of this entry »
Februar 6th, 2022 | Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
(Quelle)
Februar 3rd, 2022 | Published in Einrichtungen, Medien & Presse
Das vom Dokumentations- und Kulturzentrum gemeinsam mit dem Zentralrat herausgegebene Magazin „Newess“ erscheint im jährlichen Rhythmus. Der Newess 2021 (was auf Romanes „Neuigkeiten“ bedeutet) informiert in der Form eines Jahresrückblicks über die Arbeitsschwerpunkte beider Institutionen.
Der Schwerpunkt des Newess 2021 liegt auf dem Thema „Polizei und Antiziganismus“ . Wir haben den tragischen Tod von Stanislav Tomáš im tschechischen Teplice im Sommer 2021 zum Anlass genommen, um in unserem Themenschwerpunkt einen genaueren Blick auf Gewalt durch die Polizei zu werfen, der Angehörige der Minderheit immer wieder ausgesetzt sind.
Februar 1st, 2022 | Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Heimat Fremde Heimat: Beitrag in der Sendung vom So., 30.1.2022 (8.53 min)
In der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 1995 wurden vier Volksgruppenangehörige der Roma durch eine Rohrbombe getötet. Heute versuchen Romnja und Roma wie Manuela Horvath, Leiterin des Roma-Pastoral der Diözese Eisenstadt, gegen das Vergessen dieses Attentats anzukämpfen. Mit Kindern und Jugendlichen setzt sie sich thematisch damit auseinander und geht der Frage nach, welchen Einfluss der Anschlag noch heute auf das Leben der jüngeren Generation der Volksgruppe hat.
(Text: ORF-Programmankündigung)