Manuela Horvath ando vakeripe
Februar 17th, 2022 | Published in Interview, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 16.2.2022 | 13.28 min
Manuela Horvath im Gespräch
I Manuela Horvath 1985 Erbate ando suditiko Burgenland upro them ali. Oj Romni hi, taj o schero andar o referat la Romapastoralatar andi diöcese Tikni Martona hi. Sajt 2017 oj andi Erba gemajndakeri rotkija hi. Oj ande but projektscha sar „Sensiro“ la universitetar Betsch butschalinel. I Manuela Horvath ande mindenfelitike ischkoli, sikadipeskere ischkoli taj avre kojenge workshops telikerl. Oj pe igen sorale ande bescharel, kaj i historija le Romendar upre butschalim te ol. Afka oj use holocaust istere mulatintschagi ojs vakeraschkija mangli li ol. Lakero papu o KZ prik dschivtscha o Michael Horvath, le Romane anevaha Mischka ande mindenfelitike logertscha sina.
Manuela Horvath wurde 1985 in Oberwart im Südburgenland geboren. Sie ist Volksgruppenangehörige der Burgenland-Roma und leitet das Referat der Romapastoral in der Diözese Eisenstadt. Seit 2017 ist sie Gemeinderätin in ihrer Heimatgemeinde Oberwart. Horvath arbeitet gerade für das Projekt „Sensiro“ der Universität Wien. Manuela Horvath leitet Workshops und Vorträge an Erwachsenenbildungseinrichtungen und Schulen zum Thema Roma. Sie fungiert bei unterschiedlichen Holocaust-Gedenkfeiern als Gedenkrednerin. Horvath arbeitete u.a. am Projekt „Sasto Chavoripe – Soziale Inklusion von Roma durch Frühe Hilfen“ der Gesundheit Österreich mit. Sie war Teil der ForscherInnengruppe der Bildungs- und Ausbildungsstudie „ROMBAS“, der Initiative Minderheiten. Manuela Horvaths Beitrag für die Ausstellung „Romane Thana – Orte der Roma und Sinti“, thematisierte das Rohrbombenattentat auf die Volksgruppe der Roma im Jahr 1995. Dafür erstellte sie einen Kurzfilm sowie einen Katalogbeitrag. Horvath war auch als Austellungsbegleiterin tätig. „Romane Thana“ war ein Projekt des Romano Centro und der Initiative Minderheiten in Kooperation mit dem Wien Museum und dem Landesmuseum Burgenland.
(Text+Intyerview: Tschibtscha)